Abstimmung
In Wiedlisbach entscheiden sieben Stimmen über das Filmgesetz

Zweimal Ja, einmal Nein: So hat Wiedlisbach bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Wiedlisbach: 50.8 Prozent Ja zum Filmgesetz

Die Ergebnisse in Wiedlisbach: 50.8 Prozent Ja zum Filmgesetz

(chm)

Mit einem minimen Unterschied von sieben Stimmen hat Wiedlisbach das Filmgesetz befürwortet. 235 Personen sagten Ja, 228 stimmten Nein. Das entspricht 50.8 Prozent Ja. Deutlich höher war die Zustimmung im Kanton Bern, nämlich 59.8 Prozent. Die Schweiz stimmte 58.4 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 61 Prozent Ja zum Filmgesetz, in den ländlichen gab es 53 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 55 Prozent Ja. Wiedlisbach zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land und stimmte somit gleich wie die Mehrheit auf dem Land.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Filmgesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche 17 Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 54 Prozent Ja zum Filmgesetz, in der Romandie hiess es 71 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja.

Nur 13 Stimmen geben den Ausschlag

Mit einem Unterschied von nur gerade 13 Stimmen hat Wiedlisbach das Transplantationsgesetz abgelehnt. 238 Personen sagten Nein, 225 stimmten Ja. Das entspricht 51.4 Prozent Nein. Das Resultat zum Transplantationsgesetz im Kanton Bern hiess 54.9 Prozent Ja. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 60.2 Prozent Ja.

Über die Organtransplantation war zuletzt am 7. Februar 1999 abgestimmt worden, als das Stimmvolk über einen Verfassungsartikel zur Transplantationsmedizin entscheiden konnte. Das Resultat in Wiedlisbach lautete 84.6 Prozent Ja. Schweizweit stimmten 87.8 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Ja zum Transplantationsgesetz, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Mit dem Nein zum Transplantationsgesetz steht Wiedlisbach im Gegensatz zur Mehrheit der ländlichen Gemeinden. Rund 64 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Transplantationsgesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche 24 Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 54 Prozent Ja zum Transplantationsgesetz, in der Romandie hiess es 79 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 66 Prozent Ja. Die Gemeinde Wiedlisbach stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Frontex-Ausbau deutlich angenommen

Ja zum Frontex-Ausbau in Wiedlisbach: Eine sehr deutliche Mehrheit von 73.7 Prozent der Stimmenden befürwortete die Vorlage. Auch der Kanton Bern hiess die Vorlage gut, allerdings mit einem geringeren Ja-Stimmenanteil von 69.9 Prozent. Das nationale Ergebnis war 71.5 Prozent Ja.

Zum Schengen-Abkommen sagten die Stimmberechtigten von Wiedlisbach 2008 mit 52.1 Prozent Nein. Zur Übernahme der EU-Waffenrichtlinie im Rahmen von Schengen lautete das Resultat in der Gemeinde vor drei Jahren 51.3 Prozent Ja. Beide Vorlagen nahm das Schweizer Stimmvolk an.

Mit 26.9 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Wiedlisbach deutlich tiefer als im Kanton Bern (37 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 40.1 Prozent.

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Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden. Textvorlagen: Stefan Trachsel