Weinfelden
«Wir zelebrieren die wichtigste Gemeinsamkeit der Menschen – das Essen»: Das Kulturenfest nimmt Gestalt an

Am 28. August findet zum dritten Mal das Kulturenfest auf dem Weinfelder Marktplatz statt. Es gibt Essen aus 19 verschiedenen Ländern. Rund 300 Helfer stehen im Einsatz.

Monika Wick
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Ein Teller der die Welt bedeuten kann: Impression vom Kulturenfest 2018.

Ein Teller der die Welt bedeuten kann: Impression vom Kulturenfest 2018.

Bild: Andrea Stalder

«Man muss nur einmal um den Marktplatz gehen und hat trotzdem fast die ganze Welt gesehen», beschreibt Antonio Garrapa das Gefühl, das Besucher des Kulturenfestes erwartet. Der Weinfelder gerät ins Schwärmen, wenn er vom Fest, das offiziell «An einem Tisch, Begegnung der Kulturen» heisst, spricht: «Ganz viele unterschiedliche Kulturen treffen hier auf engsten Raum zusammen und zelebrieren die wichtigste Gemeinsamkeit der Menschen – das Essen.»

Antonio Garrapa präsentiert Italien und wird für die Besucher eine Lasagne zubereiten. An 18 weiteren Ständen locken weitere Nationen wie Eritrea, Japan oder Syrien mit landestypischen Spezialitäten.

Gesucht: Weitere Helfer

In rund einer Woche geht das Kulturenfest auf dem Marktplatz zum dritten Mal über die Bühne. Grund genug für das aus Hasret Tas, Emine Tas, Beat Curau und Roger Häfner-Neubauer bestehende Kernteam des Organisationskomitees, noch einmal alle Beteiligten im Rathaussaal zu versammeln und ihnen Informationen zu liefern.

«Das Herzstück des Anlasses ist es, dass sich alle Beteiligten ehrenamtlich engagieren und niemand etwas verdient», erklärt Roger Häfner-Neubauer im Vorfeld der Sitzung. Obwohl sich bereits rund 300 Personen aus 19 Ländern engagieren, wären die Organisatoren dankbar für weitere Helfer. «Gerne dürfen sie sich auf der Stadtkanzlei melden», betont Hasret Tas.

Vor dem Fest kommen alle noch einmal zusammen: die Organisatoren und Mitwirkenden des Kulturenfests.

Vor dem Fest kommen alle noch einmal zusammen: die Organisatoren und Mitwirkenden des Kulturenfests.

Bild: Monika Wick

Das Geschirr wird laufend gewaschen

Die Standbetreiber werden dazu angehalten, kleine Portionen anzubieten, damit von verschiedenen Speisen gekostet werden kann. Vor dem Betreten des Areals bezahlen Erwachsene 15 und Kinder 10 Franken Eintritt. «Mit dem Geld werden die Unkosten der Standbetreiber bezahlt», sagt Roger Häfner-Neubauer. Auf das Geschirr wird zusätzlich ein Depot erhoben. «Wir legen grossen Wert auf Ökologie. Das Geschirr wird laufend gewaschen, zudem sammeln wir die Getränkeflaschen ein», erklärt Hasret Tas.

Neben Kulinarischem erwartet die Besucher musikalische Beiträge und ein Spielprogramm für Kinder. «Das Kulturenfest ist keine Eintagsfliege, es stärkt die zwischenmenschlichen Beziehungen nachhaltig», sagt Roger Häfner-Neubauer.