Lokalpolitik
Die offiziellen Namen sind klar: In Wagenhausen stellen sich zwei Neue zur Wahl, eine Kampfwahl gibt es aber nicht

Die Namenslisten der Gemeinde Wagenhausen zeigt: Gemeindepräsident Roland Tuchschmid stellt sich zur Wiederwahl. Einen Kontrahenten gibt es offiziell nicht. Im Gemeinderat sowie in der Rechnungsprüfungskommission gibt es je einen freien Sitz.

Janine Bollhalder
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Wagenhausen aus der Vogelperspektive.

Wagenhausen aus der Vogelperspektive.

Bild: Donato Caspari (23. Mai 2022)

Zwei neue Gesichter: Die Gemeinde Wagenhausen hat am Montag die Namenslisten für die Erneuerungswahlen vom 12. März publiziert.

Roland Tuchschmid, Gemeindepräsident Wagenhausen.

Roland Tuchschmid, Gemeindepräsident Wagenhausen.

Bild: PD

Gemeindepräsident Roland Tuchschmid stellt sich für eine weitere Legislatur zur Verfügung. Der 57-jährige Meisterlandwirt und Schnapsbrenner aus Rheinklingen ist seit 2019 im Amt. Er übernahm die Nachfolge von Harry Müller.

Nach rund zwölf Jahren tritt Kaspar Birrer zurück

Beim Gemeinderat wird nach dem Rücktritt von Kaspar Birrer ein Sitz frei. Er ist seit 2011 in seinem Amt tätig und leitete zuletzt das Ressort Sicherheit. Als potenzieller Nachfolger stellt sich neu der 40-jährige Fabian Lüthi (parteilos) zur Wahl.

Lüthi ist im Zürcher Oberland aufgewachsen und ist vor sechs Jahren nach Kaltenbach gezogen, wo er nun mit seiner Familie lebt. «Mittlerweile ist das Dorf meine Heimat», sagt der Projektleiter eines Unternehmens in Winterthur.

Fabian Lüthi, Kandidat Gemeinderat Wagenhausen

Fabian Lüthi, Kandidat Gemeinderat Wagenhausen

Bild: PD

Der restliche Gemeinderat stellt sich wie gehabt zur Wiederwahl: der 35-jährige Bankwirtschafter Francis Blösch aus Kaltenbach, der ebenfalls 35-jährige Architekt Samuel Etzweiler aus Wagenhausen, die 42-jährige Kauffrau Mirjam Leibinger aus Kaltenbach, der 64-jährige Informatiker Markus Nyffeler aus Kaltenbach sowie die 54-jährige Hochbauzeichnerin Gabriela Rhyn-Rusterholz aus Wagenhausen.

Auch in der Rechnungsprüfungskommission ein Rücktritt

Rechnungsrevisorin Eva Stauffer verlässt die Rechnungsprüfungskommission (RPK) per Ende Legislatur. Für ihre Nachfolge stellt sich neu die 36-jährige Franziska Stöckli zur Wahl. Sie ist Treuhänderin und lebt in Wagenhausen.

Die restlichen Mitglieder der RPK stellen sich zur Wiederwahl: der 40-jährige Stadtschreiber Timo Bär aus Wagenhausen, die 46-jährige Kauffrau Renate Brechbühl aus Kaltenbach, die 45-jährige Bankangestellte Silke Fehr aus Wagenhausen und die 42-jährige Treuhänderin Françoise Lang aus Kaltenbach.

Falls notwendig, entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in einem zweiten Wahlgang am Wochenende vom 22. bis 23. April. Die neu gewählten und die in ihrem Amt bestätigten Personen beginnen ihre Arbeit ab dem 1. Juni.