Zihlschlacht besitzt einen neuen zeitgemässen Kindergarten

Die Volksschulgemeinde Bischofszell weihte in Zihlschlacht die langersehnte neue Einrichtung ein. Die Bevölkerung hatte Gelegenheit, den Neubau zu besichtigen.

Erwin Schönenberger
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Symbolische Inbetriebnahme: Mädchen und Buben zerschneiden bei der Einweihungsfeier die blauen Bänder. (Bild: Erwin Schönenberger)

Symbolische Inbetriebnahme: Mädchen und Buben zerschneiden bei der Einweihungsfeier die blauen Bänder. (Bild: Erwin Schönenberger)

Von aussen betrachtet wirkt das neue, südlich des Schulareals gelegene neue Kindergartengebäude recht traditionell und unspektakulär. Es wurde im Aussehen bewusst dem Stil vieler Häuser im Dorf nachempfunden.

Doch der Schein trügt: Das Innere des neuen Kindergartens ist nicht nur modern, sondern recht futuristisch gestaltet und bietet mit seinen Räumlichkeiten vielseitige Nutzungsmöglichkeiten. Und natürlich ist der neue Kindergarten auch rollstuhlgerecht.

Kostenrahmen eingehalten

«Um soziale Erfahrungen machen zu können, braucht das Kind neben den Eltern weitere Bezugspersonen und Kinder unterschiedlichen Alters», erklärte Volksschulpräsidentin Corinna Pasche-Strasser bei der Begrüssung der geladenen Gäste, bevor dann die Bevölkerung am Samstag zum Tag der offenen Tür im neuen Kindergarten eingeladen war.

Das neue Kindergartengebäude bietet im Innern vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. (Bild: Erwin Schönenberger)

Das neue Kindergartengebäude bietet im Innern vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. (Bild: Erwin Schönenberger)

Stolz auf das gelungene Werk war auch Architekt Lukas Imhof. Das Gebäude war in enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Volksschulbehörde entstanden. So wird es seinen Zweck in allen Bereichen erfüllen können. Auch ist es gelungen, den vom Volk bewilligten Kredit über 3,5 Millionen Franken einzuhalten.

Besonders erfreut zeigte sich Corinna Pasche-Strasser auch darüber, dass zwei Drittel der am Bau beteiligten Unternehmen aus einer Ortschaft innerhalb der Volksschulgemeinde Bischofszell stammen. Bis ins letzte Detail durchdacht

Viele interessierte Einwohner

Dann hatte die zahlreiche erschienene Bevölkerung Gelegenheit, das Gebäude bei einem Rundgang zu erkunden. Natürlich erst, nachdem die Kindergärtler sich in einem Lied über den Neubau gefreut und die Bänder vor den beiden Haupteingängen durchschnitten hatten.

Es war den Besuchern anzusehen, dass sie sich über das gelungene Bauwerk freuten und vielleicht sogar bedauerten, nicht mehr im Kindergartenalter zu sein. Aber wenigstens kommen nun ihre Kinder und Enkel in den Genuss dieser schönen Einrichtung.