Weinfelden
Weniger Besucher am «Wyfelder Fritig»: Für einmal ruhig, dafür ganz in rot

Der Anlass im Stadtzentrum hatte zwar schönes Wetter, aber auch grosse Konkurrenz mit dem Fussballspiel.

Christoph Heer
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Vor dem Wollring: gemeinsam Häkeln macht Spass.

Vor dem Wollring: gemeinsam Häkeln macht Spass.

Bild: Christoph Heer

Beim Koffermarkt bleiben immer wieder Menschen stehen, plaudern, sinnieren und pflegen Freundschaften. Dies alles abseits von Penaltypunkt, Schweizer Nati und Europameisterschaft. Natürlich fällt auf, dass etliche «Wyfelder Fritig»-Besucher in Rot gekleidet erscheinen, die Meisten von ihnen verschwinden aber pünktlich zum Anpfiff des Spiels der Schweizer Nationalmannschaft. Vorausgedacht haben indes die Mitglieder vom Familienzentrum Region Weinfelden. Die haben kurzerhand einen Fernseher organisiert und diesen unter den Bäumen aufgestellt. Doch zwei ganz junge Besucher interessiert das nicht, sie sind am Fischen. Mit ihrer Angelrute probieren sie ein Präsent zu erhaschen; mit Erfolg. Denn während die Schweizer Fussballer schon früh in Rückstand geraten und später verlieren sollten, sind diese beiden schon jetzt ganz grosse Gewinner; ihre Jubelposen zeugen davon.

Sollen die anderen doch Fussball spielen, diese Kinder sind beim Fischen, beim Stand des Familienzentrum Region Weinfelden, sowieso die ganz grossen Sieger.

Sollen die anderen doch Fussball spielen, diese Kinder sind beim Fischen, beim Stand des Familienzentrum Region Weinfelden, sowieso die ganz grossen Sieger.

Bild: Christoph Heer

Auch weniger als sonst, aber nicht nichts, haben die Helfer an den Grillständen zu tun. Denn auch bei warmem Sommerwetter bedarf es einer Grillwurst, doch die Besuchermasse bleibt aus. Ausser es ist Halbzeitpause im Spiel zwischen der Schweiz und Spanien, da strömen sie daher, die Menschen in ihren roten Trikots. Eigentlich eben doch ein passendes Zusammenspiel, dieser Fussball und der «Wyfelder Fritig». Vier zufriedene Frauen sitzen indes gemütlich vor dem Lokal des Wollrings. Sie bringt absolut nichts aus der Ruhe und drei weitere Frauen geniessen ihren kühlen Drink im Schatten der Bäume vor dem Weinkeller Felsenburg. Und eine weitere Besucherin spielt mit ihrer Tochter ein spannendes «Vier Gewinnt.»

Auch der Grill lief am Wyfelder Fritig schon auf Hochtouren, dieses Mal war es, wohl fussballbedingt, etwas anders – ruhiger.

Auch der Grill lief am Wyfelder Fritig schon auf Hochtouren, dieses Mal war es, wohl fussballbedingt, etwas anders – ruhiger.

Bild: Christoph Heer