Volleyball
Volley Amriswil baut mit 3:0-Sieg gegen Näfels die Tabellenführung aus

Im neuen Jahr zeigt sich der NLA-Leader Amriswil weiterhin von seiner besten Seite. In der Meisterschaft lässt er Kontrahent Näfels im Tellenfeld keine Chance. Und im Cup vermiest er dem 1.-Liga-Klub Nidau die Premiere.

Bernhard Windler
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Die Amriswiler bejubeln einen weiteren Punkt gegen Näfels, das an diesem Samstag nicht so stark auftritt wie in den Direktbegegnungen zuvor.

Die Amriswiler bejubeln einen weiteren Punkt gegen Näfels, das an diesem Samstag nicht so stark auftritt wie in den Direktbegegnungen zuvor.

Mario Gaccioli

In der NLA-Tabelle führt Volley Amriswil mittlerweile mit acht Verlustpunkten Vorsprung. Der erste Verfolger Chênois büsste an diesem Wochenende zu Hause gegen Luzern einen Punkt ein und stand bei einem Luzerner Matchball im vierten Satz gar vor der Erfolglosigkeit. Auch Lausanne gab gegen Schönenwerd einen Punkt ab. Die ersten vier liegen nach 13 von 18 Meisterschaftsrunden sechs und mehr Punkte vor Luzern, Näfels und Jona auf den hinteren drei Plätzen. Es macht den Anschein, als wären die Playoff-Halbfinalisten schon fünf Runden vor Qualifikationsende bestimmt.

Während bei Amriswil der Kubaner Luis Sosa weiterhin nicht mittun konnte, fehlte Näfels im Spiel vom Samstag mit Bojan Strugar ein Schlüsselspieler. Von Beginn weg setzten die Amriswiler die Gäste unter Druck. Schon beim Stand von 5:2 sah sich der Näfelser Coach zum ersten Time-out gezwungen. Nach dem 9:8 setzten sich die Thurgauer aber mit Riesenschritten ab und gewannen den ersten Satz ungefährdet 25:15.

Amriswils Passeur Dima Filippov (am Ball) befindet sich seit Wochen in blendender Form.

Amriswils Passeur Dima Filippov (am Ball) befindet sich seit Wochen in blendender Form.

Mario Gaccioli

Ein Angriff, der seinesgleichen sucht

Auch im zweiten Satz fehlte jegliche Spannung. Via 8:3 und 15:7 gewann die Equipe von Trainer Juan Manuel Serramalera diesmal 25:15. Die Glarner zeigten sich weitaus schwächer als bei den ersten beiden Begegnungen dieser Saison. Die Überlegenheit der Amriswiler war so gross, dass ab Mitte des zweiten Satzes mehrere Ersatzspieler eine Spielgelegenheit erhielten. Sowohl Jan Messerli auf Aussen als auch Julian Weisigk auf der Diagonalangreiferposition nützten ihre Chance und glänzten immer wieder. Nach der zweiten Pause powerte Amriswil weiter, ehe sich das Geschehen nach dem 11:5 etwas ausglich. Doch bald hiess es 20:14, womit das Spiel endgültig gelaufen war. Bei Amriswil ist Passeur Dima Filippov seit Wochen in blendender Form, und die drei Hauptangreifer zeigen abwechselnd hervorragende Leistungen. In der Mitte war Mischa von Burg gegen Näfels erfolgreicher als Facundo Imhoff.

Für den ersten Auftritt im Schweizer Cup gastierte Amriswil am Sonntag beim 1.-Liga-Klub Nidau. Für die Berner Seeländer war dies der erste Auftritt überhaupt in diesem Wettbewerb. Geschenke verteilten die Amriswiler deswegen keine. Der NLA-Leader gewann den Achtelfinal gegen die tapfer kämpfenden Nidauer diskussionslos 3:0.

NLA: Amriswil – Näfels 3:0 (25:15, 25:15, 25:20)

Tellenfeld – 680 Zuschauer – SR Weinberger/Zindel.
Amriswil: Höhne, von Burg, Mrdak, Zeller, Imhoff, Filippov, Diem (Libero).
Näfels: Kai Aebli, Goldrin, Nikolov, Süess, Zvicer, Ehrat, Küng/David Aebli (Liberos).

Schweizer Cup: Nidau (1.) – Amriswil (NLA) 0:3 (11:25, 13:25, 14:25)

Beunden – 300 Zuschauer – SR Milos/Geier.
Amriswil: Höhne, von Burg, Mrdak, Zeller, Imhoff, Filippov, Diem (Libero).