Sport
Der Kanuclub Romanshorn erweitert das Bootshaus für 566'000 Franken

Die heutige Infrastruktur genügt nicht mehr. Vor allem deshalb nicht, weil die Nachwuchsarbeit Früchte trägt und immer mehr Mädchen im Verein mitmachen.

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Lukas Bolliger und Andi Diethelm, der Präsident des Kanuclubs Romanshorn und der Projektleiter, präsentieren das Projekt zur Erweiterung des Bootshauses.

Lukas Bolliger und Andi Diethelm, der Präsident des Kanuclubs Romanshorn und der Projektleiter, präsentieren das Projekt zur Erweiterung des Bootshauses.

Bild: PD

(pg) In den letzten Jahren haben immer mehr Jugendliche den Zugang zum Kanu-Rennsport gefunden. Ein beinahe reiner «Männersport» wurde zu einem Sport für viele Buben und Mädchen. Das hat Auswirkungen auf die Infrastruktur. Die Garderoben, Duschen und Toiletten müssen vergrössert werden, insbesondere für das weibliche Geschlecht. Dazu ist mehr Platz nötig für all die neuen Boote im Nachwuchsbereich.

Das vom Vorstand vorgelegte und von Präsident Lukas Bolliger und Projektleiter Andi Diethelm präsentierte Projekt wurde an der Versammlung eingehend diskutiert. Dabei wurde die vorgesehene Etappierung von drei auf zwei Schritte reduziert. Rund ein Fünftel des Aufwands soll durch Fronarbeit erledigt werden. Zur Finanzierung des Ausbaus werden die Klubbeiträge um bis zu 50 Prozent erhöht. Ausserdem zählt der Verein auf eine grosszügige Unterstützung durch Stadt und Kanton. Unter all diesen Voraussetzungen stimmte die Versammlung dem Kredit und damit dem Ausbau einstimmig zu.

Der erfolgreichste Kanuklub der Schweiz

Durch dieses Vorhaben traten die üblichen Geschäfte der Generalversammlung in den Hintergrund. Etwas zu Unrecht, durfte doch Sportchef Matthias Bolliger auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. An den Schweizer Meisterschaften ist der Kanuclub Romanshorn (KCRo) zum erfolgreichsten Kanuklub der Schweiz avanciert. Das ist wesentlich auf die gute Arbeit im Nachwuchsbereich zurückzuführen, was wiederum für die Zukunft einiges verspricht. Die von Philipp Scherrer geführte Jahresrechnung schliesst mit einem kleinen Plus. Gute Voraussetzung für die kommenden Aufgaben.