Kradolf
30 Marktstände und für jedes Kind ein Luftballon: Eindrücke vom ersten Kradolfer Frühlingsmarkt

Zur Begrüssung erhielt jedes Kind ein Luftballon: Am Samstag hat erstmals der Kradolfer Frühlingsmarkt stattgefunden. An den 30 Marktständen tummelten sich zahlreiche Besucherinnen und Besuchern.

Christoph Heer
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Ein Bub begutachtet die Auslage eines Verkaufstands am Kradolfer Frühlingsmarkt.

Ein Bub begutachtet die Auslage eines Verkaufstands am Kradolfer Frühlingsmarkt.

Bild: Christoph Heer

Zu Beginn regnet es noch teilweise, dann hellt es auf, trocknet ab und der guten Stimmung steht nichts mehr im Weg. Es ist in dieser Form der erste Kradolfer Frühlingsmarkt beim Kirchenzentrum Steinacker, so stehen die OK-Mitglieder zu Beginn selbstredend noch etwas unter Strom, bestätigt auch deren Präsidentin Uschi Kessler.

«Wir waren gespannt, wie es anlaufen wird. Doch so wie es nun gekommen ist, dürfen wir überaus stolz sein.»

Ihre OK-Kollegin Mägi Christen hat derweil alle Hände voll zu tun. Denn kaum ein Kind, das auf den Erhalt eines farbigen Ballons verzichten will.

OK-Mitglied Mägi Christen (kniend) und OK-Präsidentin Uschi Kessler (mit Leuchtweste) beschenken die kleinen Besucher mit Luftballons.

OK-Mitglied Mägi Christen (kniend) und OK-Präsidentin Uschi Kessler (mit Leuchtweste) beschenken die kleinen Besucher mit Luftballons.

Bild: Christoph Heer

Hölzernes, Schokoladiges und Wildbienenhotels

Wer nun also etwas Zeit hat, der schlendert genüsslich durch die 30 Marktstände. Sucht Geschenke, erhascht Präsente und vertieft sich wiederkehrend in gute Gespräche; denn, und das ist augenscheinlich, man kennt sich, oder lernt sich kennen. Schmuck, Wollsachen, Hölzernes, Schokoladiges, Magenbrot, Bouillon, Blumengebinde, Bilder, Wildbienenhotels und vieles mehr stehen im Angebot und wechseln den Besitzer oder die Besitzerin.

«Ich habe mir soeben ein Stück Käse gekauft. Nach der Degustation konnte ich gar nicht anders.»

Das sagt ein Kradolfer Besucher und lacht. Und so wie ihm, ergeht es vielen anderen auch. Mit zunehmender Dauer des Markts füllt sich das Areal weiter, mit Besucherinnen und Besuchern aus dem Dorf, aber auch solchen, die von weiter her anreisen. Fazit; dieser Frühlingsmarkt hat Potenzial, und wenn die Organisation weiterhin derart gut klappt, sollte weiteren Durchführungen nichts im Weg stehen.