Jahresbilanz
Kundeneinlagen der Raiffeisen Amriswil Bischofszell knacken die Milliardengrenze

Die fusionierte Raiffeisenbank Amriswil Bischofszell blickt auf ein erfolgreiches erstes Geschäftsjahr zurück.

Manuel Nagel
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Das Raiffeisen-Gebäude im Zentrum von Amriswil.

Das Raiffeisen-Gebäude im Zentrum von Amriswil.

Bild: Manuel Nagel

Rolf Müller ist zufrieden. Der Vorsitzende der Bankleitung der im letzten Jahr fusionierten Raiffeisenbanken der Regionen Amriswil und Bischofszell sagt, dass trotz der ausserordentlichen Kosten, die der Zusammenschluss mit sich brachte, der Geschäftsertrag nur um 2,2 Prozent auf 13,83 Millionen gesunken sei. Hingegen habe sich der Ertrag aus dem Kommissions und Dienstleistungsgeschäft um 16,2 Prozent auf 2,13 Millionen Franken erhöht.

Zugenommen um 7.1 Prozent haben auch die Kundeneinlagen, womit diese neu 1,02 Milliarden Franken betragen. Ebenfalls deutlich angestiegen sind die Depotvermögen. Der Depotbestand beträgt per 31. Dezember 2021 neu 227,6 Millionen Franken, gibt die Bank bekannt und schreibt weiter, dass man dank des hohen Vertrauens der Kundinnen und Kunden die starke Position weiter habe ausbauen können.

Alternative Veranstaltung für Mitglieder im August

Gehalten hat die Raiffeisenbank auch ihren Marktanteil im Hypothekargeschäft. Das Hypothekarvolumen konnte leicht um 1,2 Prozent auf 1093,4 Millionen Franken gesteigert werden. Die übrigen Forderungen gegenüber Kunden sind – inklusive Covidkredite – um 5,7 Millionen Franken gestiegen.

Bei all den guten Nachrichten gibt es aber auch einen Wermutstropfen, da die Raiffeisenbank wohl auch in diesem Jahr auf die Generalversammlung im Pentorama verzichten wird. Damit der gemeinsame Austausch mit den Genossenschafterinnen und Genossenschafter weiter gepflegt werden kann, plant die Raiffeisenbank eine alternative Mitgliederveranstaltung am 20. August 2022 durchzuführen.