Die nötigen Unterschriften sind bereits beisammen: Die Kreuzlinger Anti-Stadthaus-Initiative steht

Wie das Komitee «Freunde der Festwiese» mitteilt, haben sie die nötige Anzahl Unterschriften schon in der Hälfte der Sammelfrist zusammengetragen.

Urs Brüschweiler
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Am vergangenen Samstag lud das Initiativkomitee zu Musik, Wurst und politischen Diskussionen am Boulevard. (Bild: PD)

Am vergangenen Samstag lud das Initiativkomitee zu Musik, Wurst und politischen Diskussionen am Boulevard. (Bild: PD)

«Wir haben das nötige Quorum in der halben Zeit erreicht und das ohne aktiv zu sammeln», schreibt Jost Rüegg im Namen des Initiativkomitees. Die benötigten 684 Unterschriften seien schon alleine per Post auf den verteilten Bögen eingegangen. Die Initianten wollen allerdings noch weiter sammeln bis zum Ablauf der Frist Mitte November, um möglichst eine vierstellige Anzahl Unterschriften präsentieren zu können. Bereits am 2. Oktober hatte das Komitee die ersten 500 Unterschriften bei der Stadtverwaltung zur Beglaubigung eingereicht. Die Initiative verlangt, das neue, von den Stimmbürgern bereits bewilligte, Stadthaus andernorts zu planen als auf dem Bärenplatz.

Deshalb fand am vergangen Samstag auf der Piazza Cisternino eine Standaktion statt. Gemäss dem Initiativkomitee zur Freihaltung der Festwiese sei sie sehr gut besucht gewesen. Die Swiss-German-Dixie-Corporation von Kurt Lauer und Gratis-Würste hätten die Leute angelockt. 100 Unterschriften seien an dem Samstag dazugekommen. Eine weitere Aktion werde am 26. Oktober stattfinden, wie das Komitee mitteilt. Das Initiativkomitee wolle so die noch verbleibende
Zeit nutzen und möglichst vielen Kreuzlingerinnen und Kreuzlingern die Gelegenheit geben ihre Zustimmung zur Freihaltung der Festwiese mit ihrer Unterschrift zu bekräftigen.

684 gültige Unterschriften sind nötig

Am Stichtag, bei der Lancierung der Volksinitiative, am 19. August, waren 8545 Stimmberechtigte in der Stadt Kreuzlingen gemeldet. Für ein gültiges Volksbegehren sind gemäss neuer Gemeindeordnung 8 Prozent der Unterschriften aller Stimmberechtigten nötig. Für die Sammlung haben die Initianten drei Monate Zeit, sprich bis am 18. November. Sie haben sich allerdings selbst den 11. November als Datum für das Ende der Sammlung gesetzt.