Der Romanshorner Kornhaus ruht vorübergehend auf Baumstämmen

Das ehemalige Lagerhaus ist im Moment eine grosse Baustelle. Die Südfassade ist im unteren Bereich komplett geöffnet und gibt den Blick frei auf fast 150 hängende Stützen.

Markus Schoch
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Das Lagerhaus bietet derzeit ungewöhnliche Einblicke.(Bilder: Donato Caspari)

Das Lagerhaus bietet derzeit ungewöhnliche Einblicke.(Bilder: Donato Caspari)

Es ist eine der kompliziertesten Baustellen in der Ostschweiz. Und zwar unter anderem aus statischen Gründen. Denn ein Teil des Gebäudes ruht auf rund 150 Stützen im Erdgeschoss, die im Moment in der Luft hängen, weil eine neue Bodendecke im Untergeschoss eingezogen wird. Die Last nehmen jetzt Baumstämme auf.

Die vielen Stützen haben momentan zwar keine Funktion, sie erschweren aber die Bauarbeiten. Sie verhindern, dass die Bauarbeiter mit grossen Maschinen ins ehemalige Lagerhaus fahren können. Darum gehe es langsamer vorwärts als geplant, sagt Peter Schnückel, der Geschäftsführer der Kornhaus Romanshorn AG.

Umbau für 42 Millionen Franken

Die Stützen im Erdgeschoss hängen in der Luft.

Die Stützen im Erdgeschoss hängen in der Luft.

«Abgesehen davon läuft aber alles nach Plan.» Die aktuell 35 Bauarbeiter sind auf allen Ebenen am Werk. «Und wenn wir unten aus dem Dreck raus sind, werden es doppelt so viele Handwerker sein.» Gebaut werden für 42 Millionen Franken Lofts, Appartements, Ferienwohnungen, Ausstellungsflächen sowie eine Eventgastronomie mit Saal.