Bürglen
Mit einer neuen Seite in die Zukunft

Die Website der Politischen Gemeinde Bürglen präsentiert sich in einem neuen Kleid. Im Fokus der Überarbeitung standen die Nutzerfreundlichkeit und der Ausbau der E-Services.

Hannelore Bruderer
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So sieht das Layout der neuen Website aus.

So sieht das Layout der neuen Website aus.

Bild: PD

Die Website der Gemeinde Bürglen wurde im Jahr 2007 aufgeschaltet. «Die Überarbeitung unseres Web­auftritts war schon länger ein Thema, im letzten Sommer sind wir das Projekt angegangen. Eine wichtige Anforderung war, dass die Seite aus Sicht der Nutzer aufgebaut wird», erklärt Gemeindepräsident Kilian Germann.

Zeitlich unabhängig

Im letzten Jahrzehnt sind die elektronischen Dienstleistungen der Gemeinden stark ausgebaut worden. Ein grosser Vorteil an den E-Services ist die zeitlich unabhängige Nutzung. «Benötigt jemand zum Beispiel einen Heimatschein, kann er diesen auf der Website auch abends beantragen und bargeldlos bezahlen. Der Schein wird dann per Post zugesandt», erklärt Gemeindeschreiberin Iris Weber.

Blick auf die Gemeinden Bürglen und Berg (oben).

Blick auf die Gemeinden Bürglen und Berg (oben).

Bild: Nana Do Carmo

Ausgebaut wurde auch die Funktion, mit der Vereine und Betriebe Angaben zu Veranstaltungen mit einem eigenen Zugang hochladen und verwalten können.

Was auf der Oberfläche jedoch nicht sichtbar ist, sind die ganzen Sicherheitselemente, die den Datenschutz garantieren, und die vielen Verlinkungen zu den jeweiligen Abteilungen und Sachbearbeitern. Der Aufbau einer Gemeinde-Website ist komplex. Für die Überarbeitung hat die Gemeinde Bürglen einen Budgetbetrag von 30'000 Franken eingesetzt.

Der Gemeinderat habe sich bewusst für den Gestalter der frühere Seite entschieden, da so einige Elemente übernommen werden konnten, erklärt Germann. «Wir machen mit der neuen Seite einen Schritt in die Zukunft, sind uns aber bewusst, dass wir fortlaufend unsere Dienste verbessern müssen.» Deshalb sei viel Wert auf eine effiziente und einfache Anwendung für die internen Betreuer der Seite gelegt worden.

Durchleuchtet und hinterfragt

«Die Überarbeitung hat gut getan», ist Germann überzeugt. «Wir haben vieles hinterfragt, sind alle Abteilungen durchgegangen und haben diverse Anpas­sungen vorgenommen. Wir mussten gut überlegen, welche Prozesse online tatsächlich einen Mehrwert darstellen. Denn was wir nicht wollen, sind digitale Lösungen, die im Hintergrund einen Mehraufwand auslösen.»

Dass die elektronischen Angebote den persönlichen Kontakt in naher Zukunft ablösen könnten, glauben die Gemeindeschreiberin und der Gemeindepräsident nicht.