Amriswil
«Wir behalten den Steuerfuss im Auge»: Evangelisch Amriswil heisst das Budget mit einem Ertragsüberschuss gut

Rund 58 Stimmberechtigte nahmen an der Kirchgemeindeversammlung von evangelisch Amriswil teil. Sie hiessen das Budget mit einem Plus und den Steuerfuss von 22 Prozent gut. Aus gesundheitlichen Gründen gab es einen Rücktritt in der Vorsteherschaft zu verzeichnen.

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Die langjährigen Synodalen Fritz Wälchli und René Häusler wurden verabschiedet.

Die langjährigen Synodalen Fritz Wälchli und René Häusler wurden verabschiedet.

Bild: PD

An der Kirchgemeindeversammlung der Evangelischen Kirchgemeinde Amriswil-Sommeri vom Donnerstag genehmigen die 58 stimmberechtigten Anwesenden das Budget des laufenden Jahres mit 57 Ja-Stimmen und einer Enthaltung. Dieses rechnet mit einem Ertragsüberschuss von 27750 Franken. Der gleichbleibende Steuerfuss von 22 Prozent wird einstimmig gutgeheissen. Kirchenpräsidentin Claudia Schindler sagt, dass man die Entwicklung des Steuerfusses im Auge behalte und laufend Rückstellungen für Bauliches bilden würde.

165'000 Franken für spezielle Posten

In die Investitionsrechnung aufgenommen werden die Sanierung der Glockenmechanik in der Kirche Amriswil sowie die Kosten für den Gerüstturm, insgesamt 165'000 Franken. Diese Revision ist die zweite Etappe der Gesamtsanierung Turmtechnik. Aufgrund eines aufwendigen Submissionsverfahrens und coronabedingter Lieferengpässe konnte die Umsetzung noch nicht angegangen werden. Nun ist die Gesamtsanierung Turmtechnik in einem Aufwisch geplant.

Neidhart gibt Amt aus gesundheitlichen Gründen ab

In einer geheimen Wahl wurden die fünf synodalen Vertreter bestimmt, die bisherigen Karin Engeler (56 Stimmen), Damaris Mannale (58), Evelyne Rickenbach (57) und Michael Stäheli-Engel (55). Neu gewählt ist Pfarrer Lukas Butscher mit 53 Stimmen. Die Präsidentin hat die beiden zurücktretenden Synodalen Fritz Wälchli und René Häusler verabschiedet. Mirjam Neidhart aus der Vorsteherschaft gibt per Ende Februar ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen ab.

Otto Seger, Ressort Liegenschaften, weist zum Schluss auf die Ausstellung «Architekturwettbewerb Kirchenzentrum» hin. Ab dem 4. März sind das Siegerprojekt und die weiteren Beiträge im Kirchgemeindehaus der Öffentlichkeit zugänglich. (red)