Thurgau-Ticker
Autobrand in Erlen +++ Lustige Momentaufnahme: Ross will auch ein bisschen Glühwein +++ Gachnang: Alkoholisierter Autofahrerin verunfallt in Unterführung

Was passiert gerade im Thurgau? In unserem Ticker finden Sie aktuelle News aus dem Kanton und seinen Gemeinden. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der für Schlagzeilen sorgt: Hier lesen Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus dem Thurgau.

Redaktion
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In Erlen brannte ein Auto mitten in der Nacht

Die Feuerwehr bei den Löscharbeiten mitten in der Nacht.

Die Feuerwehr bei den Löscharbeiten mitten in der Nacht.

Bild: Raoul Weber

Heute etwa um 3 Uhr herum hat an der Neuhofstrasse in Erlen ein Auto gebrannt. Die Feuerwehr Erlen war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen. TZ-Leser aus Erlen haben den Brand fotografiert. Wie die Kantonspolizei auf Anfrage mitteilt hat der Motorraum des Autos aus bisher noch ungeklärten Gründen gebrannt. Der Sachschaden beträgt mehrere Tausend Franken. Die Brandursache wird derzeit abgeklärt. (red/sba)

Ein Feinschmeckerpferd will Glühwein kosten

Das ging schnell: Das Pferd wollte auch etwas vom Glühwein.

Das ging schnell: Das Pferd wollte auch etwas vom Glühwein.

Bild: Raphael Rohner

Am Wochenende kam beim Romanshorner Stärnliweg ein Gast mit seinem Pferd vorbei. Der Mann bestellte sich einen Glühwein und dann ging es zackig: das Pferd wollte die Tasse ausschlecken - sie war aber schon leer. Redaktor Raphael Rohner hat diesen Moment mit seiner Kamera festgehalten. (sba)

50-Jährige baut mit 1,4 Promille Unfall

Ein Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 1,4 Promille

Ein Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 1,4 Promille

Bild: Christian Merz / KEYSTONE

Eine alkoholisierte Autofahrerin blieb am Sonntag bei einem Selbstunfall in Gachnang unverletzt. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war die Autofahrerin kurz nach 19 Uhr von Niederwil in Richtung Messenriet unterwegs. In der Unterführung verlor sie die Kontrolle über ihr Auto und kollidierte mit einem Kandelaber.

Die 50-jährige Schweizerin blieb unverletzt. Weil die Atemalkoholprobe einen Wert von 0,74 mg/l ergab, wurde ihr Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen. In Promille beträgt der Wert 1,4. (kapo)

Beim Abbiegen kam es zur Kollision zwischen den beiden Autos.

Beim Abbiegen kam es zur Kollision zwischen den beiden Autos.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Zwei Verletzte bei Kollision in Frauenfeld

Ein 57-jähriger Autofahrer war am Samstag gegen 17.40 Uhr auf der Weststrasse in Frauenfeld unterwegs und wollte gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau links auf die Autobahneinfahrt Richtung Konstanz abbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit dem Auto eines 54-Jährigen, der auf der Weststrasse in Richtung Osterhalden fuhr.

Die beiden Mitfahrerinnen des 57-Jährigen wurden leicht bis mittelschwer verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden, wie die Kantonspolizei Thurgau in ihrer Mitteilung schreibt. (kapo/stm)

Autolenker gerät in Steckborn auf Gegenfahrbahn – eine Verletzte

Eine Beifahrerin wurde beim Unfall verletzt.

Eine Beifahrerin wurde beim Unfall verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Ein 22-jähriger Autofahrer war am Samstag kurz vor 15.15 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Hörhausen unterwegs. Ausgangs Steckborn geriet gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es laut Mitteilung zur Kollision mit dem Auto einer 37-Jährigen, die in Richtung Steckborn fuhr.

Ihre 32-jährige Beifahrerin wurde bei der Kollision mittelschwer bis schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. (kapo/stm)

Regierungsrätin Monika Knill im Locorama

Rechts im Bild: Regierungsrätin Monika Knill.

Rechts im Bild: Regierungsrätin Monika Knill.

Bild: Markus Bösch

Regierungsrätin Monika Knill und das Kader des Departements für Erziehung und Kultur besuchten zum Jahresabschluss am Freitag das Locorama und den Autobau in Romanshorn. Locorama-Präsident Werner Fritschi verwies dabei auf die lange Historie und den kulturellen Wert des Gebäudes.

Das Kader des Departements für Erziehung und Kultur im Locorama.

Das Kader des Departements für Erziehung und Kultur im Locorama.

Bild: Markus Bösch

Alkoholisierter prallt in Lommis in Brückengeländer

Der alkoholisierte Unfallverursache blieb unverletzt.

Der alkoholisierte Unfallverursache blieb unverletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Ein Autofahrer war kurz nach 21.30 Uhr auf der Hauptstrasse in Lommis in Richtung Affeltrangen unterwegs. In einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über sein Auto, wie die Kantonspolizei Thurgau in einer Mitteilung schreibt. Das Fahrzeug geriet neben die Strasse, kollidierte mit einem Verkehrsspiegel sowie einem Baum und kam schliesslich am Brückengeländer zum Stillstand.

Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau führten beim unverletzten Fahrer eine Atemalkoholprobe durch, diese ergab einen Wert von 0,76 mg/l. Der Führerausweis des 24-jährigen Schweizers wurde zuhanden des Strassenverkehrsamts eingezogen. (kapo/stm)

90-jähriger Fussgänger in Ermatingen angefahren

Ein 52-jähriger Lieferwagenfahrer bog am Freitag um 16.45 Uhr von der Schiffländestrasse links in die Hauptstrasse in Ermatingen ab. Dort kam es gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau zum Zusammenstoss mit einem Fussgänger, der die Hauptstrasse überquerte. Der 90-Jährige wurde laut Polizeimitteilung mittelschwer bis schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. (kapo/stm)

E-Bike-Fahrerin in Münsterlinger Kreisel verunfallt

Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Freitag in Münsterlingen eine E-Bike-Fahrerin verletzt. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war eine 62-jährige Autofahrerin gegen 14.45 Uhr auf der Hauptstrasse von Scherzingen in Richtung Münsterlingen unterwegs. Im Spitalkreisel kam es zum Zusammenstoss mit der E-Bike-Fahrerin. Die 68-Jährige stürzte zu Boden und wurde verletzt. Sie musste laut Communiqué vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. (kapo/stm)

100-Jahr-Jubiläum der Langrickenbacher Kirchenglocken

Die Langrickenbacher Kirchenglocke hat schon 100 Jahre auf dem Buckel.

Die Langrickenbacher Kirchenglocke hat schon 100 Jahre auf dem Buckel.

Bild: PD

(red) Mit kräftigem Geläute empfingen die vier Jubilarinnen die circa fünfzig Besucher am ersten  Advent in der Kirche Langrickenbach zu einem festlichen Gottesdienst.

In den Jahren 1921 und 1922 aufgezogen und am 1. Mai 1921 bei einem grossen Dorffest eingeweiht, versehen sie auch nach hundert Jahren noch täglich ihren Dienst. Mit dem vierstimmigen Kanon, «vom Aufgang der Sonne» würdigte die vereinte Kirchgemeinde dem Des-Akkord der vier Glocken.

Nach der Lesung, in der den Gästen die Glocken-Innschriften ins Gedächtnis gerufen wurden, predigte Pfarrer Walter Oberkircher, dass damals und auch heute das Geläute der Kirchenglocken zum Frieden auf Erden aufrufen soll. Besinnliche Musik von zwei Flötistinnen mit dem Organisten um rahmten den feierlichen Gottesdienst.

Anschliessend läuteten, unter fachkundigen Ausführungen vom Glockensachverständigen Hans Jürg Gnehm aus Affeltrangen, die vier Glocken Einzel und im Chor.

Eschlikon: Kind bei Unfall verletzt

Ein Rettungswagen auf dem Weg zum Einsatz.

Ein Rettungswagen auf dem Weg zum Einsatz.

Bild: Donato Caspari

(kapo) Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Freitag in Eschlikon ein 7-jähriges Mädchen leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Eine 57-jährige Autofahrerin war kurz nach 12 Uhr auf der Bahnhofstrasse in Richtung Kreisel Hörnlistrasse unterwegs. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es dabei zum Zusammenstoss mit einem 7-jährigen Kind, das von rechts über die Strasse rannte. Das Mädchen wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Vorerst noch kein Jugendparlament für Kreuzlingen

Ein Bild von einem früheren Jugendparlament in Weinfelden.

Ein Bild von einem früheren Jugendparlament in Weinfelden. 

Bild: Susann Basler (2006)

(red) Der Kreuzlinger Stadtrat präsentierte an der Sitzung des Stadtparlamentes seinen Bericht zum Postulat «Initiierung eines Kreuzlinger Jugendparlaments». Eingereicht hatte das Postulat vor einem Jahr Gemeinderat Ruedi Herzog namens der SP-Fraktion.

Der Stadtrat begrüsse die Integration von Kindern und Jugendlichen in das städtische Geschehen. Zunächst jedoch will der Stadtrat die Partizipation niederschwellig und themenspezifisch ermöglichen. In einem weiteren Schritt soll die Bereitschaft der Jugendlichen zur Mitwirkung zeigen, ob ein Jugendrat oder ein Jugendparlament gebildet werden soll.

Kreuzlingen verschiebt Löwenstrassen-Abstimmung

So könnte die Kreuzlinger Löwenstrasse aussehen, wenn die Bürger zu ihrer Aufwertung Ja sagen.

So könnte die Kreuzlinger Löwenstrasse aussehen, wenn die Bürger zu ihrer Aufwertung Ja sagen.

Bild: PD

(red) Im Rahmen der letzten Sitzung des Kreuzlinger Stadtparlamentes im 2022 teilte Stadtpräsident Thomas Niederberger mit, dass die Volksabstimmung für das Kreditbegehren für die Sanierung und Aufwertung der Löwenstrasse nicht im Frühjahr, sondern im Herbst 2023 durchgeführt wird.

Der Stadtrat will mit diesem Entscheid der Bevölkerung Zeit einräumen, Erfahrungen mit dem neuen Verkehrsregime an der Romanshornerstrasse zu sammeln. Dort wurde ein Mittelstreifen eingebaut, wie er auch an der Löwenstrasse geplant ist. Durch die Inbetriebnahme der sanierten und aufgewerteten Romanshornerstrasse erhofft sich der Stadtrat eine positive Akzeptanz der Neuerungen, die als Beispiel für die geplante Sanierung der Löwenstrasse getestet werden kann.

Vorboten für den Weihnachtsmarkt Frauenfeld

Das hölzerne Eingangstor zur Frauenfelder Altstadt.

Das hölzerne Eingangstor zur Frauenfelder Altstadt.

Bild: Samuel Koch

(sko) Vom 16. bis 18. Dezember geht in der Frauenfelder Innenstadt der grösste Weihnachtsmarkt der Ostschweiz über der Bühne, erstmals nach Corona wieder gänzlich ohne Einschränkungen. Seit kurzem steht in der Zürcherstrasse in der Altstadt vom Rathausplatz her als Vorbote das hölzerne Eingangstor.

Egnach: Raubüberfall auf Tankstelle – Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen

Der Täter betrat am Donnerstagabend kurz nach 19.45 Uhr den Avia-Tankstellenshop an der Romanshornerstrasse in Egnach. Er bedrohte die Angestellte mit einer Faustfeuerwaffe und forderte Bargeld, schreibt die Kantonspolizei Thurgau in einer Medienmitteilung. Wenig später flüchtete er mit dem Deliktsgut zu Fuss in unbekannte Richtung.

Die Verkäuferin blieb körperlich unverletzt.

Die Verkäuferin blieb körperlich unverletzt. 

Bild: Kapo TG

Laut Kantonspolizei lief eine sofort eingeleitete Fahndung bisher ergebnislos. Der Kriminaltechnische Dienst sicherte vor Ort die Spuren und die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Polizei sucht Zeugen 

Der Täter wird als zirka 175 Zentimeter gross beschrieben, er sprach Hochdeutsch. Er trug einen grauen Kapuzenpullover und eine schwarzen Weste, eine schwarze Mütze sowie schwarz-weisse Handschuhe.

Wer Angaben zum Täter machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Kantonspolizei Thurgau unter 058-345-22-22 zu melden. (kapo/elf.)

Mettlen: Selbstunfall mit 1,7 Promille

Der Autofahrer wurde nicht verletzt.

Der Autofahrer wurde nicht verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Donnerstagabend in Mettlen einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand. Der 63-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.

Ein 63-jähriger Autofahrer war gegen 21.30 Uhr auf der Wilerstrasse in Richtung Wuppenau unterwegs. Ausgangs Dorf geriet das Fahrzeug zu weit nach links und kollidierte mit dem Randstein der Verkehrsinsel. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere hundert Franken.

Die Atemalkoholprobe ergab beim Schweizer den Wert von 0,86 mg/l. (rund 1,7 Promille) Die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau zogen seinen Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes ein.

Ein Baumeister für eine «menschengerechte Stadt»: Christof Helbling ist Thurgauer des Tages

Bild: Benjamin Manser

Christof Helbling ist ein Urfrauenfelder. Dass er Architekt wird, war für ihn schon als Kind klar, da er aus einer Architektenfamilie kommt. Bis vor rund 100 Tagen war er Stadtbaumeister von Frauenfeld. Nun übt er diese Tätigkeit in der Stadt St.Gallen aus. Mit dem Stellenwechsel wollte er besonders Arbeits- und Wohnort voneinander trennen, da er in Frauenfeld zeitweise mehr öffentliche denn private Person war. Helbling möchte nicht bloss schöne Gebäude bauen, sondern gleich eine «menschengerechte Stadt», wie er zum «St. Galler Tagblatt» sagt. Der Klimawandel spielt eine wichtige Rolle in seinem Beruf. Er sagt: «Die Klimaerwärmung passiert so schnell. Öffentliches Bauen ist aber ein langsames Geschäft.» Dass er mit Velo und Anhänger zum Einkaufen fährt, ist für ihn «eine Frage der Einstellung». In seiner Freizeit singt er in einem Vokalensemble und pflegt sein Hobby, den Modellflug. Er wohnt mit seiner Frau und seinen fünf Kindern im Zentrum von Frauenfeld. (toh)

Singen (Lkr. Konstanz): Autofahrer mit über zwei Promille unterwegs

Am Mittwochabend ist ein Autofahrer mit über zwei Promille unterwegs gewesen. Gegen 19 Uhr fuhr ein 27-jähriger mit einem Jaguar auf den Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Zeppelinstrasse. Dort liess der junge Mann mehrfach den Motor laut aufheulen, woraufhin er von einer Streife des Polizeirevier Radolfzell kontrolliert wurde. Dabei fiel den Beamten starker Alkoholgeruch bei dem Mann auf. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von knapp 2,6 Promille. Der 27-Jährige musste sein Auto stehen lassen und neben seinem Führerschein auch eine Blutprobe abgeben. Da der junge Mann keinen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er eine sofortige Sicherheitsleistung in Höhe von 2000 Euro bezahlen. (POL-KN)

Der 27-jährige hatte 2.6 Promille und musste sein Auto stehen lassen.

Der 27-jährige hatte 2.6 Promille und musste sein Auto stehen lassen.

Bild: Steffen Schmidt / KEYSTONE

Frauenfeld: Autobrand auf der Autobahn

Beim Brand wurde niemand verletzt.

Beim Brand wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Ein 31-jähriger Autofahrer war kurz nach 11.30 Uhr auf der Autobahn A7 in Richtung Winterthur unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte er Höhe Frauenfeld das Aufleuchten der Motorkontrollleuchte und hielt auf dem Pannenstreifen an. Unmittelbar danach konnte der Lenker Rauch und Flammen aus dem Motorraum feststellen. Beim Eintreffen der ersten Polizeipatrouille stand das Auto bereits in Vollbrand.

Die Feuerwehr Frauenfeld war rasch vor Ort und konnte das Feuer löschen, verletzt wurde niemand. Der Sachschaden am Fahrzeug und Strassenbelag beläuft sich auf einige tausend Franken. Die Normalspur musste während den Lösch- und Bergungsarbeiten während rund einer Stunde gesperrt werden. Die genaue Brandursache wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. (Kapo TG)

Regierungsrat will die Solarenergie ausbauen

Der Kanton Thurgau setzt auf erneuerbaren Solarstrom. (Symbolbild)

Der Kanton Thurgau setzt auf erneuerbaren Solarstrom. (Symbolbild)

Bild: Pius Amrein

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat die Änderung der Verordnung zum Gesetz über die Energienutzung in eine externe Vernehmlassung gegeben. Die vorgeschlagenen Änderungen der Energienutzungsverordnung sollen primär den Zubau bei der Solarstromproduktion beschleunigen.

In Bezug auf den Zubau bei der Stromproduktion aus erneuerbaren, lokal vorhandenen Ressourcen spielt die Nutzung der Sonnenenergie im Kanton Thurgau eine wichtige Rolle. Der Kanton steht im schweizerischen Vergleich gut da. Trotzdem muss der Ausbau aus Sicht des Regierungsrats schneller vorangehen, insbesondere vor dem Hintergrund der durch den Ukraine-Krieg ausgelösten Verwerfungen auf den Energiemärkten.

Im Zusammenhang mit der Vorbildfunktion der öffentlichen Hand (Kanton, Gemeinden sowie Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechtes) werden die Neubaustandards geprüft, und es wird der Ausstieg aus den fossilen Energien vorbereitet. Die Vernehmlassung dauert bis am 28. Februar 2023. (red)

Sämtliche Unterlagen sind auf der Website des Kanton Thurgau unter Energienutzungsgesetz ersichtlich.

Sarina Hitz wird Botschafterin des TKSF2023

Die Thurgauer Schützin Sarina Hitz, fünffache Silbermedaillen-Gewinnerin an der WM 2022 in Kairo, wird Botschafterin des Thurgauer Kantonalschützenfestes TKSF 2023. (red)

Die fünffache Vize-Weltmeisterin Sarina Hitz wird Botschafterin des TKSF 2023.

Die fünffache Vize-Weltmeisterin Sarina Hitz wird Botschafterin des TKSF 2023.

Bild: Andrea Tina Stalder

Stadt Schaffhausen: Polizei sucht Zeugen von Einschleichdiebstahl

In der Zeitspanne zwischen ca. 16.20 Uhr am Samstagnachmittag (19.11.2022) und ca. 09.00 Uhr am Dienstagmorgen (22.11.2022) verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft auf unbekannte Art und Weise Zutritt in eine Tiefgarage an der Steingutsrasse in der Stadt Schaffhausen. Dort entwendete sie ein E-Bike, einen E-Bike-Akku und das dazugehörige Aufladegerät. Das Deliktsgut hat einen Wert von mehreren tausend Franken.

Die Schaffhauser Polizei bittet Personen, die sachdienliche Hinweise zu diesem Einschleichdiebstahl machen können, sich bei ihrer Einsatz- und Verkehrsleitzentrale (Telefonnummer +41 52 624 24 24) zu melden. Auch verweist sie auf ihre aktuelle Präventionskampagne «Gemeinsam gegen Einbruch». (SHPol)

Die Präventionskampagne der Kantonspolizei gegen Einbruch.

Die Präventionskampagne der Kantonspolizei gegen Einbruch.

Bild: SHPol

Amriswil hat mit Fahrplanwechsel frühere Busverbindungen

Der Bus von und nach Amriswil fährt morgens ab dem 11.12.22 früher.

Der Bus von und nach Amriswil fährt morgens ab dem 11.12.22 früher.

Bild: PD

Am 11.12.2022 findet der Fahrplanwechsel 2023 statt. Bei BUS Oberthurgau gibt es einige Änderungen. Diese betreffen vor allem die Linien 940, 942 und 943, heisst es in einer Mitteilung.

Zur Verbesserung der Pünktlichkeit wurden auf der Linie 940 (Amriswil – Romanshorn – Arbon) Anpassungen im Minutenbereich vorgenommen. Die Linie 942 (Amriswil – Muolen) fährt neu werktags eine Stunde früher um 05.35 Uhr ab Amriswil, Bahnhof. Dies erlaubt einen guten Anschluss auf die S1 nach St. Gallen. In Gegenrichtung besteht somit auch ab Muolen, Bahnhof (ab 06.08 Uhr) bereits eine Stunde früher eine Verbindung bis Amriswil, Strassenverkehrsamt.

Zusätzliche Frühkurse ergänzen das Angebot der Linie 943 (Amriswil – Bischofszell Stadt). Diese fahren um 5.44 Uhr ab Zihlschlacht nach Bischofszell (mit Anschluss in Sitterdorf auf die S5 nach St. Gallen) und um 5.55 Uhr ab Bischofszell nach Amriswil. Mit dieser neuen Frühverbindung werden in Amriswil Anschlüsse nach Weinfelden und Romanshorn hergestellt.

Die genauen Abfahrtszeiten ab 11.12.2022 und die Abfahrtstabellen für die jeweiligen Haltestellen sind auf der Website von BUS Oberthurgau ersichtlich: www.botg.ch/fahrplanwechsel

Indischer Priester als zusätzlicher Kaplan für katholische Pfarreien von Ermatingen und Kreuzlingen

Der neue Kaplan Selvamoni Thatheu stammt aus Südindien.

Der neue Kaplan Selvamoni Thatheu stammt aus Südindien.

Bild: PD

Die beiden Kirchgemeinderäte von Ermatingen und Kreuzlingen-Emmishofen freuen sich, einen zusätzlichen Kaplan im Pastoralraum anstellen zu können. Selvamoni Thatheu stammt aus Südindien und hat Philosophie und Theologie studiert. Nach einem ersten beruflichen Aufenthalt in Newcastle entschloss er sich, seine Dienste auch weiterhin im Ausland anzubieten. Die Schweiz hat es ihm bei seiner Auswahl besonders angetan.

Herr Thatheu meint dazu: 

«Ich möchte gerne pastorale Erfahrungen in der Schweiz sammeln, denn die Menschen in der Schweiz sind sehr friedvoll. Die Schweiz erkennt auch die Vielfalt an, z.B. gibt es vier Landessprachen und dass ist sehr ähnlich wie in Südindien wo ich herkomme.»

Vom Bistum Basel wird Herr Thatheu eine Mission bis Sommer 2023 erhalten. Er wird schwerpunktmässig in Ermatingen tätig sein. (red)

Erste öffentliche Elektro-Ladestation im Stammertal

Seit dem 5. Dezember 2022 stellt das Alters- und Pflegezentrum Stammertal eine öffentliche Ladestation für Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Der Betrieb erfolgt durch die AGROLA. Es handelt sich dabei um die erste öffentliche Ladestation im Stammertal. Der Ladepreis beträgt aktuell 59 Rp./kWh. (red)

Urs Friedrich, Geschäftsleiter Alters- und Pflegezentrum, Frieda Spiess, Bewohnerin und ihre Tochter Christa Maurer.

Urs Friedrich, Geschäftsleiter Alters- und Pflegezentrum, Frieda Spiess, Bewohnerin und ihre Tochter Christa Maurer.

Bild: PD
Die Kapo Thurgau musste in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag  wegen eines Selbstunfalls in Romanshorn ausrücken. (Symbolbild)

Die Kapo Thurgau musste in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag  wegen eines Selbstunfalls in Romanshorn ausrücken. (Symbolbild)

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Romanshorn: Fahrunfähig Unfall verursacht

Ein fahrunfähiger Autofahrer verursachte Mittwochnacht in Romanshorn einen Selbstunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Autofahrer gegen 23 Uhr auf der Hafenstrasse in Richtung Salmsacherstrasse unterwegs. Vor der Verzweigung mit der Bahnhofstrasse kam das Auto rechts von der Strasse ab und prallte in einen Betonsockel. Der 44-Jährige blieb unverletzt, es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Weil der Mann durch die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau als fahrunfähig beurteilt wurde, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme und Urinprobe an. Dem Schweizer wurde der Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen. (Kapo TG)

«Als Sängerin habe ich nie ausgelernt»

Sopranistin Alexa Vogel.

Sopranistin Alexa Vogel.

Bild: PD

Die Sopranistin Alexa Vogel aus Arbon ist als freischaffende Sängerin für Konzerte und Oratorien im In- und Ausland tätig. Neben ihrer solistischen Tätigkeit ist der Ensemblegesang wichtiger Bestandteil ihres Schaffens, sie singt im Vokalensemble der J.-S.-Bach-Stiftung St.Gallen und bei den Zurich Chamber Singers. Als Gesangslehrerin arbeitet sie an der Pädagogischen Maturitätsschule Kreuzlingen und an der Musikschule Arbon. 2016 hat Vogel in Romanshorn den multikulturellen «Chor ohne Grenzen» gegründet, der Migrantinnen und Migranten zum Singen vereint.

Momentan übt die Sängerin für die Konzerte in der Weihnachtszeit. Gegenüber dieser Zeitung sagt sie: «Als Sängerin habe ich nie ausgelernt, in jeder Gesangsstunde bei meiner Lehrerin lerne ich immer wieder etwas Neues. Vor allem aber, dass man dranbleiben muss und nie aufgeben soll.» (ma.p.)

Ein Geschenk von Elisabeth Baume-Schneider

Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider übergibt Ständeratspräsidentin Brigitte Häberli ein Präsent.

Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider übergibt Ständeratspräsidentin Brigitte Häberli ein Präsent.

Bild: Francesca Stemer

Kürzlich feierte Brigitte Häberli in Bichelsee-Balterswil ihren Wahlsieg zur Ständeratspräsidentin. Elisabeth Baume-Schneider, damals noch 1. Vizepräsidentin im Ständerat, gratulierte Häberli zu ihrem neuen Amt und überreichte ihr ein Geschenk. (red)

Fahrplanwechsel mit zwei kleinen Erweiterungen

Kleine Änderungen für den Stadtbus Frauenfeld.

Kleine Änderungen für den Stadtbus Frauenfeld.

Bild: Donato Caspari

Am Sonntag, 11. Dezember, findet schweizweit der Fahrplanwechsel statt. Auf das Angebot des ÖV-Knotens Frauenfeld mit dem Stadtbus Frauenfeld habe dies, gemäss der Medienmitteilung der Stadtbus-Verwaltung, bis auf zwei kleinere Ausnahmen, keine grossen Auswirkungen.

Die erste Verbindung der Linie 2 fahre dabei neu um 5.35 Uhr bereits ab der Haltestelle Sandbühl. Zudem wird laut Mitteilung auf der Linie 5 von Montag bis Freitag um 20.10 Uhr ein zusätzlicher Kurs vom Bahnhof Richtung Langfeldkreisel und retour ab Langfeldkreisel um 20.16 Uhr angeboten. Der neue Stadtbus-Fahrplan ist online ersichtlich. (pd/red)

Leserfoto des Tages

Bild: Erich Vollenweider

TZ-Leser Erich Vollenweider fing diese verträumte Abendstimmung in Oberhausen, Braunau ein. (red)

Bundesweiter Warntag

Die Gemeinde Gachnang informiert über den Warntag.

Die Gemeinde Gachnang informiert über den Warntag.

Bild: Donato Caspari

In Baden-Württemberg und ganz Deutschland findet am Donnerstag, 8. Dezember der bundesweite Warntag statt. Die Gemeinde Bottighofen und Gachnang teilen mit, dass um 11 Uhr die zentrale bundesweite Probewarnung geplant ist. Diese wird von der Nationalen Warnzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) über das Modulare Warnsystem (MoWaS) herausgegeben.

So können Warnapps wie NINA und das erstmals eingesetzte Cell Broadcast bedient werden. Weil teilweise auch Sirenen eingesetzt werden und dies im Grenzgebiet wahrnehmbar sein kann, möchten die Gemeinden Bottighofen und Gachnang die Bevölkerung entsprechend informieren. Gegen 11:45 Uhr werde die Probewarnung aufgehoben und es erfolge damit eine Entwarnung. (pd/red)

Baumfäll- und Baumpflegearbeiten im Herosépark

Konstanz

Konstanz

Bild: PD

 Am 8. und 9. Dezember führen die Technischen Betriebe Konstanz (TBK) Baumfäll- und Baumpflegearbeiten im Herosépark durch. Wegen langanhaltenden Dürrephasen ist gemäss der Medienmitteilung der Stadt Konstanz eine Birke abgestorben. Diese wird von den Verantwortlichen entnommen. Weiter müssten aufgrund fortgeschrittener Morschungen eine Esche und ein Bergahorn gefällt werden. Diese werden als nicht mehr verkehrssicher eingestuft. Die Ersatzpflanzungen werden in diesem Winterhalbjahr vorgenommen. Für Besuchende sowie Verkehrsteilnehmende gäbe es keine Beeinträchtigungen. (pd/red)

Königlicher Besuch in Homburg

Christoph Guhl, die Organisatoren Corin Bühler und Remo Petermann sowie Schwingerkönig Joel Wicki auf dem Landwirtschaftsbetrieb Guhl in Homburg.

Christoph Guhl, die Organisatoren Corin Bühler und Remo Petermann sowie Schwingerkönig Joel Wicki auf dem Landwirtschaftsbetrieb Guhl in Homburg.

Bild: PD

So hoher Besuch gibt es nicht alle Tage in Homburg. Im Rahmen der dreitägigen Exkursion «Ostschweiz/Süddeutschland» des Bildungszentrums Natur und Ernährung Schüpfheim war der Schwingerkönig 2022 Joel Wicki am vergangenen Montag in Homburg anzutreffen. Nach dem Mittagessen in der Heubodenschüür bei Familie Schürch erhielt er zusammen mit rund 70 angehenden Landwirtinnen und Landwirten Einblick in die Remontenaufzucht und die Munimast nach IP-Suisse-Label und erfuhr viel Wissenswertes über den Landwirtschaftsbetrieb Christoph Guhl, bevor es ins Allgäu weiterging. (sp)

Keine Steuerfusserhöhung

Themenbild: Thurgauer Fahne.

Themenbild: Thurgauer Fahne.

Bild: Nana do Carmo

Der Grosse Rat des Kantons Thurgau beschliesst mit 88 Stimmen, den Staatsteuerfuss auf 109 Prozent zu belassen. Angesichts des budgetierten Defizits verlangen die Grünen eine Erhöhung um vier auf 123 Prozent, scheitern aber deutlich. Ihr Antrag erhält nur 25 Stimmen aus GP und SP. (wu)

Polizei fasst Diebe

Kantonspolizei Thurgau.

Kantonspolizei Thurgau.

Bild: Raphael Rohner

Am 1. Dezember bedrohten zwei Männer eine Fussgängerin und einen Fussgänger in Frauenfeld mit Messern und erbeuteten ein Portemonnaie. Gemäss der Medienmitteilung der Kantonspolizei Thurgau konnten durch  umfangreichen Ermittlungen anfangs Woche zwei tatverdächtige Schweizer im Alter von 34 und 36 Jahren festgenommen werden.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei sind noch nicht abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld führt eine Strafuntersuchung. (kapo/pd)

Thurgauer Kantonsangestellte erhalten mehr Lohn

Themenbild: Thurgauer Fahne.

Themenbild: Thurgauer Fahne.

Bild: Nana do Carmo

Der Thurgauer Grosse Rat beschliesst am Mittwoch an seiner Sitzung in Weinfelden, die Lohnsumme der Kantonsangestellten um 1,5 Prozent für eine generelle Lohnerhöhung aufzustocken, dazu weitere 0,5 Prozent für individuelle Lohnerhöhungen. Damit folgt er dem Antrag der Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission. Anträge für weitere Erhöhungen werden mit grossem Mehr abgelehnt. (wu)

Wochenmarkt in Bischofszell

Marktchef Franco Capelli organisiert sei dem 1. August 2000 den Wochenmarkt.

Marktchef Franco Capelli organisiert sei dem 1. August 2000 den Wochenmarkt.

Bild: PD

Ab dem 10. Dezember findet der beliebte Markt jeweils einmal pro Monat in der Kornhalle statt. Dank einer guten Ernte und viel zu verkaufenden Waren haben sich die Verkäuferinnen und Verkäufer gemeinsam mit dem Marktchef Franco Capelli entschieden, das Winterkonzept auszuprobieren. Neben saisonalem Gemüse und Obst werden Milchprodukte, Brot, Mehl, Fleisch und vieles mehr angeboten. (tig)

Alkoholisiert unterwegs

Eine Polizistin der Kantonspolizei Thurgau führt eine Atemalkoholprobe durch.

Eine Polizistin der Kantonspolizei Thurgau führt eine Atemalkoholprobe durch.

Bild: Christian Merz

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt am Dienstagabend auf der Bahnhofstrasse in Steckborn eine Autofahrerin zur Kontrolle an. Weil die Atemalkoholprobe bei der 68-jährigen Schweizerin einen Wert von 0,66 mg/l ergab, wurde gemäss Medienmitteilung ihr Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo/pd)

Thurgauer des Tages: Amriswiler stellt klimaneutrale Kohlensäure her

Mario Principe und seine Oecoplan-Sprudelflasche.

Mario Principe und seine Oecoplan-Sprudelflasche.

Bild: PD

Kohlendioxid hat mit dem Wort «klimaneutral» etwa so viel gemeinsam wie der Thurgau mit Bananen – ausser im Fall von Mario Principe. Während CO2 normalerweise als Nebenprodukt bei der Herstellung von Kältemitteln oder Dünger aus Erdgas anfällt, hat der 59-jährige Amriswiler einen anderen Weg gefunden, an das Gas zu gelangen. CO2 entsteht nämlich auch beim Kompostieren biologischer Stoffe. In der Coopzeitung sagt Principe:

«Konsequent umgesetzt hat das ein Unternehmen im norditalienischen Faenza, das aus Trauben Wein keltert.»

Die für die CO2-Rückgewinnung nötige Anlage stellt Principes Firma Comtecsuisse her – und nicht nur das. In nur fünf Monaten hat der Unternehmer Lagertanks und eine Abfüllanlage organisiert und füllt seit einem Jahr Oecoplan-Sprudelflaschen – mit klimaneutralem CO2 aus Faenza. (fem)

Besinnlichkeit in historischem Ambiente

Am Samstag findet auf Schloss Herdern wieder der Weihnachtsmarkt statt.

Am Samstag findet auf Schloss Herdern wieder der Weihnachtsmarkt statt.

Bild: PD

Diesen Samstag, 10. Dezember, geht auf Schloss Herdern der traditionelle Weihnachtsmarkt über die Bühne. 30 Ausstellerinnen und Aussteller sind von 10 bis 17 Uhr dabei. Nebst schön dekorierten Marktständen gibt es eine Festwirtschaft und ein Kinderprogramm. (red)

Per 1. Januar übernimmt Roger Reinhart

Stadtrat Thomas Beringer, Roger Reinhart und Markus Meile.

Stadtrat Thomas Beringer, Roger Reinhart und Markus Meile.

Bild: PD

Markus Meile leitet seit neun Jahren den Regionalen Führungsstab Kreuzlingen (RFS). In seiner Funktion als Stabschef RFS ist er hauptsächlich für Planungsarbeiten, Führung des Stabes in ausserordentlichen Lagen sowie für die Ausbildung des Führungsstabes verantwortlich. Beruflich ist der ehemalige Berufsoffizier mit Managementausbildung seit 2012 als Projektleiter Ausbildungszentrum Blaulichtorganisationen sowie als Ausbildungschef des Führungstabs beim Sicherheitsdepartement der Stadt Zürich tätig.

Die Coronapandemie und der Ausbruch des Krieges in der Ukraine verunmöglichte es Stabschef Meile, parallel zu seiner beruflichen Haupttätigkeit in Zürich gleichzeitig den RFS Kreuzlingen im Einsatz zu führen. Deshalb tritt Stabschef Markus Meile nun ins zweite Glied und übergibt die Stabsleitung an seinen Stellvertreter Roger Reinhart per 1. Januar 2023.

An seiner Sitzung im Dezember genehmigte die Zivilschutzkommission des Bezirk Kreuzlingen die Rochade. Markus Meile und Simon Hofmann verbleiben als stellvertretende Stabschefs im RFS Kreuzlingen. (red)

Die über drei Meter hohe Säule steht beim Eingang von Thurplus

Michael Gemperle (Mitglied der Geschäftsleitung Thurplus) und Amtsleiter Kultur Christof Stillhard freuen sich mit der Künstlerin Birgit Olzhausen über das neue Kunstwerk und die gelungene Platzierung.

Michael Gemperle (Mitglied der Geschäftsleitung Thurplus) und Amtsleiter Kultur Christof Stillhard freuen sich mit der Künstlerin Birgit Olzhausen über das neue Kunstwerk und die gelungene Platzierung.

Bild: PD

Im Sommer haben sechs Kunstschaffende im Murg-Auen-Park anlässlich der Bildhauer-Woche zehn Tage lang vor Publikum an ihren Kunstwerken gearbeitet. Ergänzend gab es bis Ende Oktober 2022 einen Skulpturenweg mit weiteren 15 Werken von namhaften Künstlerinnen und Künstlern aus der Schweiz und dem nahen Ausland.

Eine dieser Kunstschaffenden, Birgit Olzhausen, hat ihr Werk der Stadt Frauenfeld überlassen, wie es in einer Mitteilung heisst. «Initium terra II» ist eine über drei Meter hohe Säule aus PVC, Acryl und Draht. Das farbenfrohe Kunstwerk steht seit kurzem beim Eingang von Thurplus und passt wie das Tüpfelchen aufs i zur roten Backsteinmauer und dem roten Schriftzug von Thurplus. (red)

Scooter-Fahrer stösst mit Auto zusammen und wird leicht verletzt

Der 11-Jährige Scooter-Fahrer wurde beim Zusammenstoss mit dem Auto leicht verletzt.

Der 11-Jährige Scooter-Fahrer wurde beim Zusammenstoss mit dem Auto leicht verletzt.

Bild: Christian Merz / KEYSTONE

Beim Zusammenstoss zwischen einem Scooter-Fahrer und einem Auto wurde am Dienstag in Kradolf ein 11-Jähriger verletzt. Er musste ins Spital gebracht werden.

Ein 48-jähriger Autofahrer war gegen 11.50 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Bischofszell unterwegs. Höhe Zentrum kam es gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau zur Kollision mit einem Scooter-Fahrer, der die Strasse beim Fussgängerstreifen überqueren wollte. Der 11-Jährige wurde leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. (kapo)

Der Finne Jukka Ruotsalainen bleibt bis 2025

Jukka Ruotsalainen, Trainer Coach Floorball Thurgau.

Jukka Ruotsalainen, Trainer Coach Floorball Thurgau.

Bild: Mario Gaccioli

Gute Neuigkeiten für Floorball Thurgau: Jukka Ruotsalainen verlängert seinen Vertrag vorzeitig um zwei weitere Saisons bis 2025. Das ist einer Meldung auf der Website des Klubs zu lesen. Seit der Saison 2019/2020 ist Jukka Ruotsalainen bei Floorball Thurgau unter Vertrag. Der finnische Profitrainer war zuvor mehr als zehn Jahre lang als Trainer in den finnischen Ligen aktiv und erfolgreich.

Ruotsalainen coacht die Thurgauer bereits die vierte Saison und es gelang ihm eindrücklich, die Bestrebungen des Vereines in Richtung Leistungskultur weiter zu verstärken.

Ruotsalainen verstehe es gut, junge Spieler an die nationale Spitze heranzuführen und ein starkes Team zu formen. Die Arbeit mit den motivierten Spielern im Thurgau mache ihm sichtlich Spass und in seinen Leistungsausweis gehört als logische Folge der guten Arbeit der Aufstieg in die NLA, welche heute unter dem Namen LIDL Unihockey Prime League bekannt ist. Der Thurgauer Headcoach meint zu seiner vorzeitigen Vertragsverlängerung:

«Wir alle wollen uns weiterentwickeln und einen Schritt nach vorne machen, und das ist der wichtigste Grund, warum ich hier bleiben möchte.»

Die Zukunft siehe vielversprechend aus für Floorball Thurgau und es wolle mit dieser Gruppe hier im Thurgau weitere Erfolge feiern. (red)

Unbekannte haben in Konstanz Tannen gestohlen

Christbaumverkauf, Christbaum, Tanne, Rottanne, Nordmanntanne, Weisstanne, Tannenbaum, Weihnachtsbaum, Weihnachten, Advent, Adventszeit, Verkauf, Symbolbild

Christbaumverkauf, Christbaum, Tanne, Rottanne, Nordmanntanne, Weisstanne, Tannenbaum, Weihnachtsbaum, Weihnachten, Advent, Adventszeit, Verkauf, Symbolbild

Symbolbild: Tobias Hug

Unbekannte Täter haben im Zeitraum von Samstagabend, 22 Uhr, bis Montagmorgen, 8 Uhr, mehrere Weihnachtsbäume vom Verkaufsgelände bei der Zollabfertigung an der Reichenaustrasse gestohlen. Dies teilt die Konstanzer Polizei mit.

Die Diebe brachen den Gitterzaun des Christbaumverkaufs auf und verschafften sich so Zugang zum Gelände. Dort stahlen die Unbekannten mehrere Weihnachtsbäume, unter anderem eine auffällig grosse Tanne mit einer Höhe von drei bis vier Metern. Vermutlich haben die Täter zum Abtransport der Bäume ein grösseres Fahrzeug oder einen Anhänger benutzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt.

Personen, denen im fraglichen Zeitraum Verdächtiges im Bereich des Weihnachtsbaum-Verkaufs aufgefallen ist, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Konstanz, Telefon 07531 995-2222, zu melden. (red)

Die 32-Jährige hat die Aufgabe bereits im März ad interim übernommen

Malin Engeli wird am 1. Januar 2023 Kantonstierärztin.

Malin Engeli wird am 1. Januar 2023 Kantonstierärztin.

Bild: PD

Am 1. Januar 2023 übernimmt Malin Engeli die Funktion der Thurgauer Kantonstierärztin. Die 32-jährige Veterinärmedizinerin übernahm bereits im März 2022 ad interim die kantonstierärztlichen Aufgaben.

Malin Engeli war nach ihrem Studium als Amtliche Tierärztin im Veterinäramt beider Appenzell tätig. Seit Mai 2018 arbeitet sie beim Veterinäramt des Kantons Thurgau, wo sie im Mai 2020 die Leitung der Abteilung Lebensmittelsicherheit und Entsorgung übernahm und seit März 2022, nach dem Ausscheiden der damaligen Kantonstierärztin, als deren Stellvertreterin den kantonstierärztlichen Dienst führte. Malin Engeli ist im Kanton Thurgau aufgewachsen, verheiratet und lebt in Eschlikon.

Im Veterinäramt wurden in den vergangenen Jahren neue Strukturen geschaffen und die Abläufe verbessert. Die Reorganisation des Veterinäramts wird nun per Ende 2022 abgeschlossen. Das Veterinäramt gliedert sich in fünf Vollzugsabteilungen, die in der Regel von einem Amtlichen Tierarzt oder einer Amtlichen Tierärztin geleitet werden. Malin Engeli steht als Kantonstierärztin diesen fünf Abteilungen in fachlichen Belangen vor und ist Mitglied der Amtsleitung.

Dank der Trennung von Amtsleitung und der Leitung des Fachvollzugs kann sich die Kantonstierärztin vollständig auf die Vollzugsaufgaben konzentrieren. Die Gesamtverantwortung für das Veterinäramt trägt unverändert Robert Hess als Amtsleiter. (red)

So hat die SRF-Moderatorin den ÖV doch noch schätzen gelernt

SRF Moderatorin Mona Vetsch.

SRF Moderatorin Mona Vetsch.

Bild: Donato Caspari

Mittlerweile hält das Postauto im Dorf Hattenhausen auf dem Thurgauer Seerücken zwei mal pro Stunde. In den 1980er-Jahren, als die Radio- und Fernsehmoderatorin Mona Vetsch hier aufwuchs, war das aber noch nicht der Fall. «Der ÖV hatte für mich als Jugendliche deshalb keinerlei Bedeutung», sagt die Bauerstochter geradeheraus im ÖV-Magazin «Thurgau Mobil», und fügt schmunzelnd hinzu:

«Der erste Schritt in die Freiheit war die Traktorenprüfung, die gleichzeitig als Töffli-Ausweis gültig war.»

Inzwischen ist viel Zeit vergangen und die 47-Jährige ist seit 25 Jahren erfolgreich bei SRF tätig. Für die zahlreichen Dreharbeiten zur Sendung «Auf und davon» hat die Mutter von zwei Kindern die öffentlichen Verkehrsmittel in der Schweiz umso mehr schätzen gelernt. Die Thurgauerin sagt:

«Nach drei Wochen in indischen Zügen kannst du gar nicht fassen, wie viel Platz und Ordnung in unseren Bahnen ist.»

Vom ÖV der Zukunft hat die 47-Jährige eine klare Vorstellung: «Statt Sitzplätze gibts Arbeitsplätze, mit WLAN und Ladestationen. Tickets gibts nicht mehr, man wird automatisch erfasst und bezahlt Ende Monat.» Und natürlich hoffe sie, dass sich die Barrierefreiheit weiter verbessert, «damit ich mit 77 auch mit meinem Rollator überall gut einsteigen kann.»

Gerade als bekannte Persönlichkeit ergäben sich im Zug auch viele interessante Gespräche und lustige Momente mit Mitreisenden: «Es ist übrigens viel angenehmer, direkt angesprochen zu werden, als wenn man auffällig unauffällig beobachtet wird», sagt Mona Vetsch mit einem Augenzwinkern. (fem)

Berufsbildungszentrum Weinfelden fördert Artenvielfalt

Die Feuerwehr hilft dabei, sieben Nistkästen für Mauersegler am Gebäude des Berufsbildungszentrums Weinfelden zu montieren.

Die Feuerwehr hilft dabei, sieben Nistkästen für Mauersegler am Gebäude des Berufsbildungszentrums Weinfelden zu montieren.

Bild: PD

Das Berufsbildungszentrum (BBZ) Weinfelden setzt sich für die Förderung der Artenvielfalt ein. Dazu wird die Grünfläche rund um das Schulhaus gezielt genutzt. In einer Blockwoche widmeten sich die Berufsschüler der Ausbildung Landschaftsgärtner EFZ dem Thema Nistkästen. Selbst hergestellte Nisthilfen wurden rund um das Schulhaus angebracht. Der krönende Abschluss war die Montage von sieben Brutkästen für Mauersegler am Gebäude des BBZ Weinfelden mit Hilfe der Feuerwehr Weinfelden. (red)

Kreuzlingen: Im Kreisel verunfallt

Symbolbild Unfall mit Motorrad.

Symbolbild Unfall mit Motorrad.

Bild: Kapo SG

Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad wurde am Montag in Kreuzlingen eine Motorradfahrerin verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Eine 66-jährige Autofahrerin war gegen 12.30 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Löwenplatz unterwegs. Im Bärenkreisel kam es zur Kollision mit einer Motorradfahrerin, die gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau von der Bärenstrasse her in den Kreisel gefahren war. Die 16-Jährige wurde bei der Kollision leicht verletzt.

Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, soll sich bitte beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter der Nummer 058 345 20 00 melden. (kapo)

Ersatz Druckwasserleitung (Nr. 948) im Gebiet «Bergäcker»

Der Rhein bei Wagenhausen.

Der Rhein bei Wagenhausen.

Bild: Nana Do Carmo

Ein Teilstück der Wasser-Druckleitung vom Pumpwerk Rheinklingen zum Reservoir Bergäcker war an zwei Teilstellen defekt. Die undichten Stellen wurden mit Hilfe von Markus Menzi von der Wasserversorgung Stein am Rhein und dem Wasserwart Willi Randegger geortet, heisst es im Newsletter der Gemeinde Wagenhausen. Die defekte Druckleitung ist eine «Hauptschlagader» der Wasserversorgung. Bei einer Reparatur konnte nicht ausgeschlossen werden, dass in nächster Zeit mit weiteren Wasserverlusten oder sogar Rohrbrüchen zu rechnen ist. Deshalb beschloss der Gemeinderat, das gesamte Teilstück zu ersetzen und vergab die entsprechenden Arbeiten an die Firmen KÜWA AG und Mathias Müller, Bauunternehmung. (red)

Kollektenstock gestohlen

Polizeiautos mit Blaulicht.

Polizeiautos mit Blaulicht.

Bild: PD

Ein Unbekannter hat im Zeitraum von Samstagabend, Mitternacht, bis Sonntagabend, 19:30 Uhr, den Kollektenstock aus dem Gebäude der Christengemeinschaft in der Hansegartenstrasse gestohlen. Der hölzerne Kollektenstock stand frei zugänglich im Eingangsbereich. Personen, denen im fraglichen Zeitraum Verdächtiges im Bereich des Gebäudes der Christengemeinschaft aufgefallen ist, oder die sonst Hinweise auf den Dieb, oder den Verbleib des Kollektenstocks geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Konstanz, Tel. +49 7531 995-2222, zu melden. (red)

Markus Rosenberger verlässt Arboner Stadtverwaltung

Markus Rosenberger tritt auf Ende März von seinem Amt bei der Stadt Arbon zurück.

Markus Rosenberger tritt auf Ende März von seinem Amt bei der Stadt Arbon zurück.

Bild: PD

Wie die Stadt Arbon mitteilt, hat Markus Rosenberger seine Stelle als Leiter der Abteilung Freizeit, Sport und Liegenschaften bei der Stadt Arbon per Ende März 2023 gekündigt. Rosenberger hatte die Stelle im Oktober 2020 angetreten. Wie die Stadt weiter mitteilt, wird er ab April 2023 als neuer Abteilungsleiter Sport der Gemeinde Herisau tätig sein. Diese Stelle beinhaltet unter anderem die Geschäftsführung des Sportzentrums Herisau, des Freibads Sonnenberg sowie die Koordination der gemeindeeigenen Sportanlagen. «Stadtrat und Verwaltung haben mit grossem Bedauern, aber auch mit Verständnis vom Austritt von Markus Rosenberger Kenntnis genommen», schreibt die Stadt. Die Verantwortlichen danken Rosenberger für seinen engagierten Einsatz für die Stadt Arbon und wünschen ihm weiterhin alles Gute und viel Erfolg.

Erst vor zwei Wochen wurden zwei weitere Abgänge von Chefbeamten bekannt: Die Leiterin der Stadtentwicklung und der Leiter der Abteilung Soziales und Gesellschaft haben ebenfalls per Ende März des nächsten Jahres gekündigt. Die Stadt lud damals zu einer Pressekonferenz ein, an welcher die beiden betonten, dass ihr Wechsel nichts mit ihrem neuen Chef René Walther zu tun habe. Walther ist seit Anfang September im Amt als Arboner Stadtpräsident. (afl)

1000 Franken für Münchwiler Behindertenheim

Die Clique «Schräg» überreicht der Stiftung Sonnenhalde einen 1000-Franken-Scheck.

Die Clique «Schräg» überreicht der Stiftung Sonnenhalde einen 1000-Franken-Scheck.

Bild: PD

Im vergangenen Juli führte die St. Margarethener Clique «Schräg» erstmals das Schräg-Entenrennen durch. Nicht nur war diese Premiere ein voller Publikumserfolg, der Verein konnte mit dem Anlass auch einen Gewinn erwirtschaften. Daraus ist nun eine Spende in Höhe von 1000 Franken entstanden, welche die Clique dem Münchwiler Behindertenheim Stiftung Sonnenhalde überreichen konnte. (kuo)

Kein Sünneli über Aadorf

Die Sonne verschwindet im Nebelmeer.

Die Sonne verschwindet im Nebelmeer.

Bild: Donato Caspari

Innert der vergangenen Woche gab es in Aadorf keine einzige Minute Sonnenschein, wie SRF Meteo auf Twitter mitteilt. «Sonnenschein war auf der Alpennordseite diese Woche ein rares Gut», heisst es. 

Die Prognose für diese Woche sieht mit insgesamt vier Stunden Sonnenschein zwischen Dienstag und Donnerstag zwar bereits besser aus, bietet aber noch immer keinen grossen Lichtblick. (red)

5x Gold für die Thurgauer Turnerinnen

Die Vereinsgruppe Jugend der Geräteriege Eschlikon holt den Schweizer Meistertitel.

Die Vereinsgruppe Jugend der Geräteriege Eschlikon holt den Schweizer Meistertitel.

Bild: PD

Die Turnerinnen der Gymnastik-Gruppe Kreuzlingen und der Geräteriege Eschlikon landeten an den Schweizer Meisterschaften im Vereinsturnen Jugend einen weiteren Grosserfolg. Nach den erfolgreichen Schweizer Meisterschaften der Aktiven im September gewannen die beiden Vereine am Wochenende vom 3. und 4. Dezember in der Jugend ganze fünf Schweizer Meistertitel.

Am ersten Tag der diesjährigen Schweizer Meisterschaften gelang der Geräteriege Eschlikon die Titelverteidigung am Schulstufenbarren in der Kategorie U13. In der Kategorie Reck U13 gewannen die jungen Turnerinnen ebenfalls die Goldmedaille. In der Gymnastik ohne Handgeräte holten sich die 26 Turnerinnen des Jugend 1 in der Kategorie L (mehr als 16 Turnerinnen) erneut den Schweizer Meistertitel. In der Kategorie M (11 bis 15 Turnerinnen) durfte sich das Jugend 2 nach einem spannenden Finaldurchgang über den sensationellen ersten Rang freuen. Am Sonntag starteten die Turnerinnen der Geräteriege Eschlikon in der Kategorie Gerätekombination U13. Mit dem Sieg in der dritten von drei gestarteten Kategorien machte die Geräteriege Eschlikon das Wochenende perfekt. Insgesamt holten sie herausragende drei Schweizermeistertitel. (red)

Nach dem Chlausumzug folgt der Chlausmärt

Die Marktfahrer bereiten ihre Stände für den Chlausmärt vor.

Die Marktfahrer bereiten ihre Stände für den Chlausmärt vor.

Bild: Samuel Koch

Am Sonntagnachmittag warteten hunderte von neugierigen und erwartungsvollen Kindern entlang der Zürcherstrasse auf den Beginn des diesjährigen Chlausumzugs. Als es soweit ist, kennt die Freude keine Grenzen mehr. Ab 14 Uhr zog der Chlaus dann durch die Frauenfelder Altstadt. Wer einen Vers aufsagen konnte, erhielt eines der 6000 Chlaussäckli. (at)

Der Chlaus überreicht ein Säcklein an ein Mädchen.

Der Chlaus überreicht ein Säcklein an ein Mädchen.

Bild: Andreas Taverner

Nach dem Chlausumzug am Sonntag folgt am Montag traditionsgemäss der Chlausmärt an der Frauenfelder Promenade. Die Ausstellenden sind bereit für die Besucherinnen und Besucher. Der Verkehr wird währenddessen über den Bahnhof umgeleitet. 

Stau zwischen Münchwilen und Matzingen

Autobahn A1 zwischen Wil und Münchwilen.

Autobahn A1 zwischen Wil und Münchwilen.

Bild: Urs Bucher

Auf der Autobahnstrecke A1 zwischen Münchwilen und Matzingen ist nach einem Unfall am frühen Morgen der rechte Fahrstreifen gesperrt. Es muss mit einem Zeitverlust von rund 30 Minuten gerechnet werden.

Der Bischof erzählt eine Geschichte

Chlauseinzug in Kreuzlingen.

Chlauseinzug in Kreuzlingen.

Bild: Reto Martin

Am Sonntagnachmittag fand auf dem Kreuzlinger Boulevard der traditionelle Chlauseinzug statt. Zahlreiche Chläuse, Schmutzlis und der Bischof erfreuten Kinder und Erwachsene gleichermassen mit Leckerein, die sie auf ihrem Weg durch das Zentrum zum Stadthaus verteilten. Anschliessend wandte sich der Bischof mit einer Geschichte an die Schaulustigen und stimmte so alle auf die bevorstehende Adventszeit ein. (red)

Sulgen: Tankstellenshop überfallen

Die Polizei bitte die Bevölkerung nach dieser Person Ausschau zu halten.

Die Polizei bitte die Bevölkerung nach dieser Person Ausschau zu halten.

Bild: Kapo TG

Der Täter betrat kurz nach 21:45 Uhr den Migrol-Tankstellenshop an der Kradolfstrasse in Sulgen, bedrohte die Angestellten mit einer Pistole und forderte Bargeld, schreibt die Kantonspolizei Thurgau. Wenig später flüchtete er mit dem Deliktsgut in noch unbekannter Höhe in Richtung Auholzstrasse. Die Angestellten blieben körperlich unverletzt.

Die Kantonspolizei leitete sofort eine Fahndung ein, diese verlief bisher ergebnislos. Der Kriminaltechnische Dienst wurde zur Spurensicherung beigezogen, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Täter wird als zirka 180 bis 185 Zentimeter gross und von schlanker Statur beschrieben. Er trug dunkle lange Jeanshosen, beige Sneaker sowie eine blau-graue Jacke mit braunem breiten Streifen über der Schulter sowie im Lendenbereich. Über dem Kopf trug er eine schwarze Skimaske. Der Mann sprach Schweizerdeutsch.

Zeugenaufruf

Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Kantonspolizei Thurgau unter
058-345-22-22 zu melden. (kapo)

Spiel zwischen HC Thurgau und EHC Olten verschoben – wegen Fussball-WM

Aufgrund des Länderspiels Schweiz gegen Portugal wurde das Spiel verschoben.

Aufgrund des Länderspiels Schweiz gegen Portugal wurde das Spiel verschoben.

Bild: PD

Der HC Thurgau hat in Absprache mit der Liga und dem EHC Olten entschieden das Heimspiel vom kommenden Dienstag auf Mittwoch zu verschieben. Der Grund dafür: Es gibt einen Terminkonflikt mit dem Fussball-Länderspiel Schweiz-Portugal. Der genaue Spieltermin ist Mittwoch der 7. Dezember um 20 Uhr in der Eishalle Güttingersreuti.

Für alle Fussballinteressierten zeigt der HC Thurgau das WM-Achtelfinalspiel Schweiz gegen Portugal am Dienstag ab 19:30 Uhr im Schüga-Corner im Thurgauer Dörfli. Sie schreiben:

«Für das leibliche Wohl ist gesorgt.»

Die Veranstalter bitten alle ihrer Essensreservationen für den Mittwoch erneut zu tätigen. Dazu rufen Sie die Nummer 071-622-35-22, oder schreiben Sie eine E-Mail an info@handweks-baeckerei.ch. Das Menü und die Essenszeiten bleiben gleich. (red)

Scherzingen: Wegen Sekundenschlaf verunfallt

Der Autofahrer blieb unverletzt, doch am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.

Der Autofahrer blieb unverletzt, doch am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden. 

Bild: Kapo TG

Kurz nach Mitternacht war ein Autofahrer auf der Alten Landstrasse von Scherzingen in Richtung Altnau unterwegs. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab er an, hinter dem Steuer eingeschlafen zu sein. Das Fahrzeug kam darauf links von der Strasse ab, kollidierte mit einem Weidezaun, einer Gartenmauer sowie einer Hecke.

Der 24-jährige Mann wurde nicht verletzt, der Sachschaden beträgt einige zehntausend Franken. (kapo)

Amriswil und Hugelshofen: Alkoholisiert und fahrunfähig aus dem Verkehr gezogen

Beide kontrollierten Autofahrer mussten ihre Führerausweise abgeben.

Beide kontrollierten Autofahrer mussten ihre Führerausweise abgeben.

Symbolbild: Kapo SG

Kurz vor 01:30 Uhr hielt eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau an der Weidstrasse in Amriswil einen Autofahrer zur Kontrolle an. Weil der alkoholisierte Portugiese als fahrunfähig beurteilt wurde, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutprobe an.

Rund eine Stunde später kontrollierten Einsatzkräfte in Hugelshofen an der Wachtersbergstrasse einen Autofahrer. Beim 33-jährigen Schweizer ergab die Atemalkoholprobe ein Wert von 0,60 mg/l. (kapo)

Siegershausen: Jugendliche alkoholisiert unterwegs

Bei beiden Jugendlichen wurde eine Atemkontrolle durchgeführt.

Bei beiden Jugendlichen wurde eine Atemkontrolle durchgeführt.

Symbolbild: Kapo SG

Die Kantonspolizei Thurgau hat Samstagnacht in Siegershausen eine alkoholisierte E-Bike-Fahrerin sowie einen alkoholisierten Motorradfahrer angehalten.

Kurz vor Mitternacht musste der Fahrer eines Polizeiautos Höhe Jakob-Nuferstrasse eine Vollbremsung machen, weil eine E-Biker-Fahrerin unvermittelt vor den Streifenwagen fuhr. Die Polizisten führten bei der 17-Jährigen eine Atemalkoholprobe durch, die einen Wert von 0,41 mg/l ergab.

Ein Motorradfahrer wurde zur selben Zeit auf der Alterswilerstrasse angehalten und kontrolliert. Weil die Atemalkoholprobe beim 16-Jährigen einen Wert von 0,36 mg/l ergab, musste der Jugendliche seine Fahrt ebenfalls beenden.

Die 17-Jährige und der 16-Jährige werden bei der Jugendanwaltschaft zur Anzeige gebracht. (kapo)

Gachnang: Alkoholisiert am Steuer eingeschlafen und verunfallt

Der Verunfallte musste seinen Ausweis der Polzei abgeben.

Der Verunfallte musste seinen Ausweis der Polzei abgeben.

Bild: Raphael Rohner

Infolge Sekundenschlaf verursachte ein alkoholisierter Autofahrer am Samstagmorgen in Gachnang einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand, der Mann musste seinen Führerausweis abgeben, teilt die Kantonspolizei Thurgau mit.

Gegen 5:45 Uhr war ein Autofahrer auf der Nebenstrasse «Im Winkel» in Richtung Erzenholz unterwegs, kam rechts von der Strasse ab und prallte mit dem Auto in einen Telefonmasten. Der Mann fuhr anschliessend nach Hause und verständigte die Kantonale Notrufzentrale.

Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab der 24-Jährige an, in einen Sekundenschlaf verfallen zu sein. Beim Unfall wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Aufgrund des Ölaustritts im Wiesland wurde ein Pikettfunktionär des Amts für Umwelt beigezogen.

Die Atemalkoholprobe beim Schweizer ergab einen Wert von 0,41 mg/l. Sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo)

Thurgauerin des Tages: Sie präsidiert nun den Ständerat

Brigitte Haeberli-Koller freut sich nach ihrer Wahl zur Ständeratspräsidentin.

Brigitte Haeberli-Koller freut sich nach ihrer Wahl zur Ständeratspräsidentin.

Bild: Alessandro Della Valle / KEYSTONE

Grosse Ehre für den Thurgau: Brigitte Häberli-Koller ist diese Woche zur Ständeratspräsidentin gewählt worden. Sie hat 45 von 46 Stimmen erhalten, eine Glanzleistung. Damit erreicht die Mutter von drei Kindern den Höhepunkt ihrer bisherigen politischen Karriere. Die Thurgauerin übernimmt das Amt von Thomas Hefti (FDP/GL).

Nach Martin Candinas, der zum Nationalratspräsidenten gewählt wurde, ist sie, zumindest formell, die zweithöchste Schweizerin. Die 64-Jährige sagt:

«Mit Freude, Verantwortung und Respekt werde ich diese Aufgabe wahrnehmen.»

Auch Bundesrat Alain Berset würdigt Häberlis Verdienste. Er sagt: «Ich kenne sie seit Jahren und schätze sie sehr.» Dass die Hinterthurgauerin einen Meilenstein in ihrer Karriere erreicht hat, kommt nicht von ungefähr: In der Politik ist sie bereits seit 20 Jahren und gehört damit zu den alten Hasen. Ihre Karriere hat 1996 im Gemeinderat von Bichelsee-Balterswil begonnen. (fem)

Rund 100 Einsätze für die Stützpunktfeuerwehr Romanshorn

Die Jahresabschlussfeier der Stützpunktfeuerwehr Romanshorn fand in der Aula der Primarschule statt.

Die Jahresabschlussfeier der Stützpunktfeuerwehr Romanshorn fand in der Aula der Primarschule statt.

Bild: Stützpunktfeuerwehr Romanshorn

Die Jahresabschlussübung der Stützpunktfeuerwehr Romanshorn hätte just beginnen sollen, als in der Aula der Primarschule plötzlich einige Feuerwehrleute den Saal schon wieder in Eile verliessen: Eine Brandmeldeanlage in einem Mehrfamilienhaus hat einen Feueralarm ausgelöst.

Während die Ersteinsatzgruppe mit Blaulicht in den Einsatz hinausfuhr, begann der Interimskommandant Florian Maurer die Jahresabschlussübung. Die Feuerwehr Romanshorn hat ein ereignisreiches Jahr 2022 hinter sich: Rund hundert Einsätze hat die Stützpunktfeuerwehr bewältigen müssen. An Pfingsten standen in der Hafenstadt nach einem Unwetter 38 Keller unter Wasser. Über das ganze Jahr hindurch hat es 15-mal gebrannt in Romanshorn.

Am Schlussabend beförderte Stadträtin Melanie Zellweger und das Kommando der Feuerwehr auch einige Mitglieder der Feuerwehr zu neuen Funktionen in der Feuerwehr. Unter anderen wurde Hauptmann Thomas Rissi die Funktion als Chef der Ölwehr zugesprochen, Sandra Gasser wird Leiterin der Jugendfeuerwehr und Raphael Mayr wird Chef der Führungsunterstützung. (red)

Hanspeter Knup feiert morgen Samstag Abschied

Heidi und Hanspeter Knup vor der Landi Kemmental.

Heidi und Hanspeter Knup vor der Landi Kemmental.

Bild: Emil Keller

Seit 38 Jahren leiten Heidi und Hanspeter Knup die Geschicke der Landi Kemmental. Ende Jahr ist für den 65-Jährigen Schluss, Hanspeter «Hampi» Knup geht in Pension und damit auch eine Institution in der Gemeinde Kemmental. Er erzählt:

«Am Anfang boten viele Dienstleistungen an, die sich für uns nicht unbedingt rentierten, aber durch die uns die Leute kennen lernten.»

Auch veranstalteten die beiden regelmässig Feste, wie etwa den jährlichen Fondue-Plausch oder die Metzgete zum Obstzahltag. Bald schon hiess es: «Ich geh nicht in der Landi einkaufen, sondern bei Hampi.»

Wer sich von Heidi und Hampi Knup verabschieden will, kann das morgen Samstag, 3. Dezember, ab 10 Uhr tun. Dann veranstalten Knups zum Abschied einen Tag der offenen Tür im Dorfladen. (red)

Fassade eines Gartenhauses brannte

Die Meldung über den Brand eines Gartenhauses in Romanshorn ging gegen 13 Uhr ein.

Die Meldung über den Brand eines Gartenhauses in Romanshorn ging gegen 13 Uhr ein.

Bild:: Christian Merz / KEYSTONE

Beim Brand an der Fassade eines Gartenhauses entstand am Freitagmittag in Romanshorn Sachschaden. Es wurde niemand verletzt.

Gegen 13 Uhr ging die Meldung über den Brand eines Gartenhauses an der Kastaudenstrasse bei der Kantonalen Notrufzentrale ein. Die Feuerwehr Romanshorn war rasch vor Ort und konnte das Feuer an der Holzfassade des Gartenhauses löschen. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt einige tausend Franken.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wurden kurz zuvor vermeintlich ausgeglühte Aschereste in einem Kunststoffeimer deponiert. In der Folge fing das nicht feuerfeste Behältnis an zu brennen und setzte die Fassade in Brand.

Die Kantonspolizei Thurgau mahnt einmal mehr zum vorsichtigen Umgang mit Asche. Die Abkühlzeit von heisser Asche kann mehrere Tage dauern. Deshalb muss sie immer in einem feuerfesten Gefäss gelagert werden, der verschlossene Behälter gehört auf eine nicht brennbare Unterlage. (kapo)

Die Gemeinde sei die klare Verliererin der Wahl

Markus Weber, Güttinger Gemeinderat.

Markus Weber, Güttinger Gemeinderat.

Bild: PD

Es ist ein turbulenter Wahlsonntag, den die Gemeinde Güttingen hinter sich hat. Gemeindepräsident Urs Rutishauser erreichte das absolute Mehr nicht und verpasste damit die Wiederwahl.

Im Gemeinderat wurden die Bisherigen Markus Hochuli (parteilos) und Sandra Stadler (Die Mitte) zwar wiedergewählt, schieden aber als überzählig aus, weil die beiden Sprengkandidaten Werner Schellenberg und Theo Fritschi (beide SVP) mehr Stimmen auf sich vereinen konnten. Komplettiert wird der neue Gemeinderat von den Bisherigen Viktor Gähwiler (SVP) und Markus Weber (Die Mitte).

Die neue Ausgangslage veranlasste Letzteren allerdings dazu, offenzulassen, ob er die Wahl annehmen würde. Nun schreibt er in einer Mitteilung:

«Ich habe dem Gemeindepräsidenten die Annahme der Wahl mitgeteilt.»

Nach seinem Empfinden seien die Gemeinde selbst und die Mitarbeitenden der Verwaltung klar die Verlierer der Wahl. «Nach einem bekannten Gesellschaftsspiel kann die Situation nach meinem Gutdünken nicht besser beschrieben werden als, zurück auf Feld 1!» Die klare Mehrheit, die sich im Rat abzeichne, gebe ihnen alle Freiheiten für Veränderungen. Er freue sich, auch weiterhin an vorderer Front dabei zu sein. «Auch die zahlreichen Rückmeldungen von inner- und ausserhalb des Dorfes bestärken mich, mich für meine Wohngemeinde im Gemeinderat einzusetzen.» (rha)

Polizei sucht nach Zeugen

Die Täter waren mit Messern bewaffnet und zwangen die Opfer zur Herausgabe eines Portemonnaies.

Die Täter waren mit Messern bewaffnet und zwangen die Opfer zur Herausgabe eines Portemonnaies.

Symbolbild: Kantonspolizei St.Gallen

Ein Mann und eine Frau wurden am Donnerstagabend in Frauenfeld von Unbekannten überfallen. Die Kantonspolizei Thurgau hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.

Eine Fussgängerin und ein Fussgänger wurden um 20.15 Uhr Höhe Talbachkreisel auf dem Trottoir zwischen der Bahnhofstrasse und der Häberlinstrasse von zwei Unbekannten angehalten. Diese bedrohten die beiden mit Messern und zwangen sie zur Herausgabe eines Portemonnaies. Anschliessend flüchteten die Täter zu Fuss in Richtung Häberlinstrasse.

Die 30-jährige Frau und der 32-jährige Mann blieben körperlich unverletzt. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Kantonspolizei Thurgau blieb ergebnislos, die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen.

Die beiden Täter werden als zirka 180 bis 190 Zentimeter gross beschrieben, sie trugen dunkle Kleidung.

Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder andere sachdienliche Beobachtungen gemacht hat, soll sich bitte bei der Kantonspolizei Thurgau unter der Nummer 058 345 22 22 melden. (kapo)

Konstanz: Mann entblösst sich auf Spielplatz vor mehreren Mädchen

Das Polizeipräsidium Konstanz sucht Zeugen. Offenbar hat sich am Freitagnachmittag ein Vorfall ereignet, bei dem sich ein unbekannter Mann auf einem Spielplatz vor einem 11-jährigen Mädchen entblösste. Das Mädchen flüchtete und bat einen Passanten um Hilfe. Die Ermittlungen der Polizei haben ausserdem ergeben, dass der Mann am selben Tag ein weiteres junges Mädchen belästigt hatte. 

Gemäss Mitteilung der Polizei hat sich dieser Zwischenfall im Mühlenweg, gegen 15.40 Uhr, ereignet. Zu dem unbekannten Täter liegt folgende Personenbeschreibung vor:

  • zirka 1,80m gross
  • schlank
  • dunkelblonde, kurze Haare, seitlich rasiert
  • bekleidet mit einer grau-weiss gestreiften Jacke, schwarzem Kapuzenpulli und Jeans

Das Kriminalkommissariat Konstanz hat die Ermittlungen übernommen. Hinweise werden beim Polizeirevier Konstanz unter 07531 995-0 entgegengenommen. (red/mlb)

Seit 20 Jahren ein übergrosses Adventsfenster

Das Adventsfenster des Frauenfelder Alterszentrums Park.

Das Adventsfenster des Frauenfelder Alterszentrums Park.

Bild: Mathias Frei

Die Bewohnerschaft und das Personal des städtischen Alterszentrums Park in Frauenfeld feierten am Donnerstagabend die Eröffnung des Adventsfensters. Der leuchtende Tannenbaum, der mehrere Etagen hoch ist, schmückt seit 20 Jahren das Treppenhaus. Das Adventslicht ist bis 9. Januar zu sehen. (ma)

18-Jähriger versuchte in Ladengeschäft einzubrechen

Der 18-jährige Schweizer versuchte in islikon in ein Ladengeschäft einzubrechen.

Der 18-jährige Schweizer versuchte in islikon in ein Ladengeschäft einzubrechen.

Symbolbild: Kantonspolizei St.Gallen

Ein Mann wollte am Donnerstagabend in Islikon in ein Ladengeschäft einbrechen. Er konnte durch Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau festgenommen werden.

Kurz vor 19.45 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass soeben ein Mann versucht habe, in ein Ladengeschäft an der Hauptstrasse einzubrechen. Im Verlauf der sofort eingeleiteten Fahndung konnten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau in der Nähe des Tatorts einen Mann festnehmen, auf den das Signalement passte.

Der 18-jährige Schweizer ist geständig und wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. (kapo)

18-Jähriger fährt 109 km/h zu schnell

Der 18-Jährige war ausserorts mit 196 km/h unterwegs.

Der 18-Jährige war ausserorts mit 196 km/h unterwegs.

Symbolbild: Andreas Haas / Imago Images

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstag in Lommis einen Raser aus dem Verkehr gezogen, der ausserorts mit 196 Kilometern pro Stunde unterwegs war. Sein Führerausweis wurde eingezogen.

Die Kantonspolizei Thurgau führte am Donnerstagnachmittag an der Hauptstrasse zwischen Affeltrangen und Lommis Geschwindigkeitsmessungen durch. Kurz vor 15 Uhr wurde ein Auto in Fahrtrichtung Lommis mit einer Geschwindigkeit von 196 Kilometern pro Stunde gemessen. Nach Abzug der Sicherheitsmarge überschritt der Fahrer die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometer pro Stunde um 109 Kilometer pro Stunde, was einem Raserdelikt entspricht.

Der Führerausweis auf Probe des 18-jährigen Italieners wurde zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen. Das Auto wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft sichergestellt. (kapo)

Zusammenprall zwischen Auto und Velofahrer 

Bei einer Kollision mit einem Auto wurde am Donnerstag in Aadorf ein Velofahrer verletzt, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt. Gemäss ersten Erkenntnissen war eine 22-jährige Autofahrerin kurz vor 16 Uhr auf der Morgentalstrasse in Richtung Zentrum unterwegs. Als sie links auf einen Parkplatz abbiegen wollte, kam es zur Kollision mit dem vortrittsberechtigten Velofahrer, der auf der Mogentalstrasse in die Gegenrichtung fuhr.

Der 77-Jährige wurde leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. (kapo/dar)

Typischer Velounfall: Die Autolenkerin übersah den Velofahrer beim Abbiegen.

Typischer Velounfall: Die Autolenkerin übersah den Velofahrer beim Abbiegen.

Symbolbild: Witthaya Prasongsin, Moment RF

Thurgauer des Tages: Stadler-Patron hat bald mehr Zeit für die Familie

Peter Spuhler.

Peter Spuhler.

Bild: Tobias Garcia

Der Thurgauer Vorzeige-Unternehmer Peter Spuhler wird bald 64 Jahre alt. In der «Sonntagszeitung» sagt der Stadler-Patron aus Warth-Weiningen: «Mit dem Älterwerden habe ich nur ein Problem: Dass ich vom Sport zwischendurch die Knie und die Fussgelenke spüre.» Immerhin hat der Unternehmer in Zukunft mehr Zeit für die Regeneration, denn im kommenden Jahr wird er die operative Führung der Stadler Rail abgeben. Spuhler sagt:

«Ich werde weniger arbeiten und mehr Zeit mit meiner Familie verbringen.»

Während sich die Karriere des Vaters zu Ende neigt, nimmt diejenige seines ältesten Sohnes erst richtig Fahrt auf. Der 31-jährige Lucas Spuhler leitet das Stadler-Werk mit 600 Mitarbeitenden in St.Margarethen – sein Weg ganz nach oben ist damit allerdings nicht geebnet. Der Vater sagt: «Er muss Leistung bringen, wie alle anderen auch.» (ste)

Für die Kinder gibt's ein Säckchen

Kinder sagen Samichlaus und Schmutzli ihr Versli auf.

Kinder sagen Samichlaus und Schmutzli ihr Versli auf.

Bild: PD

Am Samstag, 3. Dezember, gegen 15.30 Uhr kommt der Samichlaus wieder zur Bürgerhütte nach Lommis. Die Kinder dürfen wieder Sprüche aufsagen, bekommen Säckchen von Chlaus und Schmutzli und können eventuell auf einem Pony reiten. Es gibt Hotdogs und Getränke. In der Bürgerhütte und im Zelt gibt es vom Männerchor Lommis Raclette und anderes für die älteren Gäste bis zum späten Abend. Auf dem Heimweg stimmen dann Finnenkerzen auf die Weihnachtszeit ein. (red)

Der 15-Jährige trug Deliktsgut auf sich

Der Dieb gelangte über eine unverschlossene Haustüre in die Liegenschaft.

Der Dieb gelangte über eine unverschlossene Haustüre in die Liegenschaft.

Symbolbild: Kantonspolizei St. Gallen

Die Kantonspolizei Thurgau hat am frühen Donnerstagmorgen in Weinfelden einen 15-jährigen Einschleichdieb in flagranti festgenommen. Beim Marokkaner konnte Deliktsgut sichergestellt werden.

Ein aufmerksamer Bewohner bemerkte gegen 4.30 Uhr eine fremde Person im Haus an der Thomas-Bornhauser-Strasse und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau waren rasch vor Ort und konnten einen 15-Jährigen in flagranti festnehmen. Beim Marokkaner wurde Deliktsgut aufgefunden.

Nach bisherigen Abklärungen gelangte der Täter durch die unverschlossene Haustüre ins Objekt. Die Kantonspolizei Thurgau hat in Zusammenarbeit mit der Jugendanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen. (kapo)

Konstanzer Polizei warnt vor Taschendieben

Die Polizei warnt vor Taschendieben auf dem Weihnachtsmarkt.

Die Polizei warnt vor Taschendieben auf dem Weihnachtsmarkt.

Symbolbild: Meinrad Schade

Am gestrigen Abend sei es auf dem Konstanzer Weihnachtsmarkt zu mehreren Taschendiebstählen gekommen. Dies schreibt die Konstanzer Polizei in einer Mitteilung. Unbekannte Täter stahlen im Bereich der Verkaufsstände auf der Marktstätte diverse am Boden abgestellte Handtaschen und Rucksäcke samt Inhalt.

Die Polizei warnt vor Taschendieben, die insbesondere auch auf Weihnachtsmärkten derzeit vermehrt unterwegs sind. Die Diebe gehen dabei geschickt vor und nutzen jede Unaufmerksamkeit ihrer Opfer, oder lenken diese sogar bewusst ab.

«Insbesondere dort, wo sich viele Menschen aufhalten, werden auch Taschendiebe aktiv – seien Sie in Menschenansammlungen immer besonders wachsam.» (red)

Um sich vor solchen Dieben zu schützen, gibt die Polizei folgende Tipps:

  • Seien Sie immer aufmerksam und lassen Sie Rucksäcke oder Taschen nie unbeaufsichtigt
  • Nehmen Sie am besten gar keine Wertsachen mit auf den Weihnachtsmarkt
  • Benötigte Gegenstände, wie Geldbeutel oder Handy sollten möglichst in den Innentaschen der Kleidung, oder in einer Tasche vor dem Körper getragen werden
  • Achten Sie auf Personen in ihrem Umfeld, die sich möglicherweise auffällig verhalten - warnen sie andere, wenn ihnen etwas auffällt oder verdächtig vorkommt

Budget der Kirchgemeinde sieht ein Minus vor

Mit den Holzfiguren im Ölberg in der Basilika St.Ulrich in Kreuzlingen wird das gesamte Johannes Evangelium dargestellt.

Mit den Holzfiguren im Ölberg in der Basilika St.Ulrich in Kreuzlingen wird das gesamte Johannes Evangelium dargestellt.

Bild: Benjamin Manser

Finanziell geht es der Katholischen Kirchgemeinde Kreuzlingen gut, auch wenn im vergangenen Jahr manch ein Kostenpunkt teurer wurde als budgetiert. Die Renovationsarbeiten in der Basilika St.Ulrich, die nach einem gelegten Brand durchgeführt werden mussten, waren aufwendiger als angenommen. Der Brand sorgte auch dafür, dass die Hauptorgel nun früher eine Reinigung benötigt als turnusmässig vorgesehen. Dennoch spricht Simon Tobler, der die Verwaltung leitet, bei einem veranschlagten Minus von 13'775 Franken von einem ausgeglichenen Budget für 2023. (jus)

Tödlicher Unfall in Rickenbach: Gleisarbeiter wird von Zug erfasst

In der Nacht auf Donnerstag ist es auf der Bahnstrecke in Richtung Wil bei «Bleiken» zu einem tödlichen Unfall gekommen: Gegen 1.30 Uhr wurde ein Gleisarbeiter von einem Zug erfasst, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt. Trotz rasch eingeleiteter Reanimationsmassnahmen durch eine Polizeipatrouille und medizinischer Hilfe des Rettungsdienstes verstarb der Mann noch am Unfallort.

Ein Polizist der Kantonspolizei Thurgau bringt ein Absperrband an.

Ein Polizist der Kantonspolizei Thurgau bringt ein Absperrband an.

Symboldbild: Christian Merz, Keystone

Zwecks Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen. Im Einsatz standen zudem die Kantonspolizei St. Gallen, die Intervention SBB sowie ein Care-Team.

Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der laufenden Abklärungen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Frauenfeld. Beim Verstorbenen handelt es sich um einen 34-jährigen Mann serbischer Staatsangehörigkeit. (kapo/dar)

20 Spezialisten proben den Ernstfall

Die Spezialisten des Kulturgüterschutzes beim fachgerechten Verpacken des Kirchenschatzes in Dussnang.

Die Spezialisten des Kulturgüterschutzes beim fachgerechten Verpacken des Kirchenschatzes in Dussnang.

Bild: PD

Am 15. und 16. November trainierten rund 20 Spezialisten des Fachbereichs Kulturgüterschutz (KGS) des Zivilschutzes den fachgerechten Umgang mit Kulturgütern. Dies ist einer Mitteilung des Kantons zu entnehmen.

«Der Fachbereich leistet einen wertvollen Beitrag zur Pflege und Erhaltung des kulturellen Erbes im Kanton Thurgau und konnte dies an den beiden Tagen an drei Standorten konkret zur Anwendung bringen.»

Wenn im Kanton Thurgau Kulturgut, etwa durch einen Brand, eine Überschwemmung oder eine andere Katastrophe, in akute Gefahr geraten würde, dann stünde sowohl ein Expertenteam als auch ein Zug von KGS-Spezialisten des Zivilschutzes bereit, um die nötigen Rettungsmassnahmen durchzuführen. Um in einem solchen Ernstfall gut gerüstet zu sein, muss der fachgerechte Umgang mit Kulturgut regelmässig geübt werden. Am besten geht dies an Originalobjekten und unter realen Bedingungen.

Beitrag zur Erhaltung des kulturellen Erbes

Für einen Arbeitseinsatz der Zivilschützer konnten von der Fachstelle Kulturgüterschutz drei Institutionen gewonnen werden. Diese legten jeweils ein Projekt vor, bei dem bedeutende Kulturobjekte dokumentiert, verpackt, transportiert und neu eingelagert werden mussten.

Dank der Hilfe der KGS-Spezialisten konnten diese Projekte effizient und speditiv realisiert werden. So entstand eine Win-win-Situation für alle Beteiligten: Die betreffenden Institutionen konnten sich darauf verlassen, dass ihre Kulturgüter fachgerecht transportiert werden, während die KGS-Spezialisten des Zivilschutzes ihr Handwerk an originalen Objekten trainieren konnten. (red)

Aadorfer Bankfiliale wird während zwei Jahren umgebaut

Die TKB-Filiale an der Morgentalstrasse in Aadorf.

Die TKB-Filiale an der Morgentalstrasse in Aadorf.

Bild: PD

Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) will ihre Geschäftsstelle in Aadorf als Beratungsbank gestalten. Dazu soll die Liegenschaft an der Morgentalstrasse 4 erneuert werden. Der Umbau beginnt voraussichtlich im neuen Jahr. Ab Anfang Dezember berät die Bank ihre Kunden in einem Provisorium.

Seit 60 Jahren befinde sich die TKB Aadorf an ihrem Standort an der Morgentalstrasse 4, heisst es in einer Mitteilung der Bank. Im Zuge des geplanten Umbaus der Geschäftsstelle zur Beratungsbank wolle die Bank das ganze Gebäude erneuern. Die Arbeiten sollen im neuen Jahr beginnen.

«Anfang Dezember bezieht die Bank das Provisorium an der Bahnhofstrasse 12. Dort wird das Team der TKB Aadorf seine Kundinnen und Kunden fortan und während des Umbaus beraten.»

Die Öffnungszeiten blieben unverändert. Einen Bargeldschalter gebe es im Provisorium nicht. Ein- und Auszahlungen seien rund um die Uhr an einem Bancomaten neben dem Provisorium möglich.

Sieben Mietwohnungen über der Bankfiliale

Im Zuge des Umbaus soll der heute dreistöckige Bau an der Morgentalstrasse 4 bis auf das Erdgeschoss zurückgebaut und neu erstellt werden. Künftig werde die Liegenschaft an zentraler Lage vier Stockwerke aufweisen. «In den drei Obergeschossen entstehen sieben Mietwohnungen unterschiedlicher Grösse. Das TKB-Team wird im Erdgeschoss tätig sein.» Das Gebäude solle mit Erdwärme beheizt werden und auf dem Dach werde eine Photovoltaik-Anlage installiert. Die Bauzeit betrage voraussichtlich rund zwei Jahre. (red)

Thurgauer des Tages: Huber-Zwillinge schaffen einen Sternenhimmel

Markus und Reto Huber.

Markus und Reto Huber.

Bild: Ralph Ribi

«The Christmas Paradox», also «der Weihnachts-Widerspruch», lautet das Motto des diesjährigen Stadtzürcher Kunstprojekts «Hotel Noël», das bis zum 26. Dezember dauert. Dabei werden Zimmer in zehn Zürcher Hotels in Kunstwelten umgewandelt – eins davon von den Arboner Künstler-Zwillingen Reto und Markus Huber. In Anlehnung an den Stern von Bethlehem greifen die beiden 47-Jährigen für ihr Werk im Hotel Ameron auf über 100 echte Eisenmeteoriten zurück. In einem Video auf thurgaukultur.ch sagt Markus Huber: «Wir versuchen, die Meteoriten in eine Balance zu bringen und einen Sternenhimmel über dem Bett zu schaffen.» Den weihnachtlichen Widerspruch erklärt Bruder Reto so: «Es ist extrem schön, einen Meteorit zu sehen. Man kann sich etwas wünschen, und gleichzeitig ist es eine der grössten Bedrohungen der Menschheit auf der Erde.» (ste)

Mettendorf: Frau stürzt vom Dach

Die Rega flog die Verletzte ins Spital.

Die Rega flog die Verletzte ins Spital. 

Bild: Raphael Rohner

(kapo) Bei einem Arbeitsunfall wurde am Mittwoch auf einem Landwirtschaftsbetrieb in Mettendorf eine Frau schwer verletzt. Sie musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.

Gegen 14 Uhr war eine 22-Jährige mit Dacharbeiten am Wohnhaus des Landwirtschaftsbetriebs beschäftigt. Nach bisherigen Erkenntnissen verlor sie das Gleichgewicht und stürzte durch die Dachöffnung mehrere Meter nach unten. Die Frau zog sich schwere Verletzungen zu und musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst von der Rega ins Spital geflogen werden.

Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Der grenzüberschreitende Foxtrail ist beliebt

Die Fuchsjadg führt auch über den Zoll.

Die Fuchsjadg führt auch über den Zoll.

Bild: PD

(red) Anfang September 2021 wurde der von der Stadt Kreuzlingen initiierte Foxtrail «Conexus» nach einer zweijährigen planerischen Vorarbeit in Betrieb genommen. Seither haben rund 3000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die spannende Schnitzeljagd durch die Städte Kreuzlingen und Konstanz absolviert. Die Verantwortlichen bei der Stadt und bei Foxtrail Schweiz GmbH sind zufrieden mit dieser Bilanz. Stadtpräsident Thomas Niederberger sagt:

«Die Zahlen zeigen, dass sich die Investitionen in das touristische Highlight gelohnt haben. Der Foxtrail steigert die Attraktivität der Stadt für Touristen, Tagesausflügler, aber auch für die Einwohnerinnen und Einwohner der Region.»

Bereits in den vier Betriebsmonaten im Jahr 2021 nahmen fast 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 220 Gruppen die Fährte des Fuchses auf. Dieses Jahr waren bis jetzt mehr als 2100 Personen unterwegs, um die an den 16 Posten gestellten Rätsel zu lösen. Dabei zeigt sich, dass das Angebot nicht nur bei Kindern und Familien auf Anklang stösst. Drei Viertel der Buchungen gehen nämlich auf das Konto von Erwachsenen.

Der Foxtrail ist buchbar unter www.foxtrail.ch/conexus.

Eine Weihnachtslied vom «Brüeder vom Heinz» 

Manfred Fries aus Mattwil, besser bekannt als «dä Brüeder vom Heinz» hat sein erstes Weihnachtslied herausgebracht. «Süss beginnt es, schräg wird’s dazwischen, um am Schluss nach einem grandios furiosen Teilstück weihnachtskonform zu enden.» So beschreibt der Musiker und Schausteller seinen Song. 

Scherzingen: Fussgänger von Auto erfasst

(kapo) Ein Fussgänger wurde am Mittwochmorgen in Scherzingen bei einem Zusammenstoss mit einem Auto verletzt. Er musste ins Spital gebracht werden.

Ein 70-jähriger Autofahrer war kurz vor 7 Uhr auf der Seestrasse in Richtung Kreuzlingen unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es kurz nach der Verzweigung Bahnweg zur Kollision mit einem Fussgänger, der die Strasse im Bereich des Fussgängerstreifens überqueren wollte.

Der 19-Jährige wurde mittelschwer bis schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Ermatingen erhält grünes Licht fürs Thurgauer Kantonale Schwingfest 2024

Das Organisationskomitee fürs TKSF Ermatingen 2024 ist bereit.

Das Organisationskomitee fürs TKSF Ermatingen 2024 ist bereit.

Bild: PD

(red) Pünktlich zum 1300-Jahr-Jubiläum der Gemeinde Ermatingen findet das 118. Thurgauer Kantonale Schwingfest in der Unterseegemeinde statt, der ältesten urkundlich erwähnten Gemeinde im Kanton. Die 146 Delegierten des Thurgauer Kantonalen Schwingerverbands haben am Sonntag in Neukirch-Egnach, dem Austragungsort 2023, die Ermatinger Kandidatur einstimmig gutgeheissen und grünes Licht erteilt. So findet das grösste Thurgauer Schwingfest am 5. Mai 2024 in Triboltingen auf der Hofwiese mit bestem Blick auf Untersee und Seerhein statt. OK-Präsident Lukas Bügler sagt: 

«Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das uns die Delegierten entgegenbringen.»

Bis zu 5000 Zuschauerinnen und Zuschauer sollen auf den Festplatz mit Naturtribüne das traditionelle Sportereignis verfolgen können. 

In den nächsten Wochen und Monaten setzt sich das OK zusammen, um den Grossanlass mit bis zu 400 Helferinnen und Helfern auf die Beine zu stellen. Kurz nach dem Zuschlag beginnt auch die Detailplanung sowie die intensive Suche nach Sponsoren. «Jetzt können wir Vollgas geben und das Fest organisieren», sagt OK-Präsident Bügler.

Brigitte Häberli wird nach ihrer Wahl zur Ständeratspräsidentin in Frauenfeld empfangen

Video: Keystone

Bilder: Ralph Ribi

Mulde nicht abgesenkt: Lastwagen verkeilt sich unter Autobahnbrücke in Frauenfeld

Der Lastwagen hat sich unter der Autobahnbrücke verkeilt.

Der Lastwagen hat sich unter der Autobahnbrücke verkeilt. 

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Bei einem Selbstunfall in Frauenfeld blieb ein Lastwagenchauffeur am Mittwochmorgen unverletzt. Es entstand hoher Sachschaden.

Der 35-jährige Fahrer eines Sattelmotorfahrzeugs war gegen 5 Uhr auf der Weststrasse in Richtung Osterhalden unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau hatte er die leere Kippmulde seines Anhängers nicht komplett abgesenkt, in der Folge kollidierte diese mit der Autobahnbrücke.

Das Sattelmotorfahrzeug wurde unter der Brücke verkeilt, der Fahrer blieb unverletzt. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.

Zur Bergung des Fahrzeugs wurde eine Spezialfirma aufgeboten. Die betroffenen Fahrbahnen blieben für mehrere Stunden gesperrt, die Feuerwehr Frauenfeld regelte den Verkehr.

Zur Bergung des Lastwagen musste eine Spezialfirma aufgeboten werden.

Zur Bergung des Lastwagen musste eine Spezialfirma aufgeboten werden. 

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Kreuzlingen erhält den Ernst-Bärtschi-Platz

Die «Midori»-Überbauung mit Hochhaus und orangem Dach ist in der Bildmitte zu sehen.

Die «Midori»-Überbauung mit Hochhaus und orangem Dach ist in der Bildmitte zu sehen.

Bild: PD

(red) Die Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger haben entschieden: Der Platz vor der «Midori»-Überbauung an der Konstanzerstrasse wird dem Fluchthelfer Ernst Bärtschi gewidmet.

Erstmals konnte die Kreuzlinger Bevölkerung bei der Namensgebung eines Platzes mitreden. Nachdem der Stadtrat das Portal «meinThurgau.ch» für die ePartizipation auswählte, lancierte er im September die erste Umfrage, wobei die Stadt vier Namensvorschläge machte: Döbeliplatz, Dufourplatz, Konstanzerplatz und Schoderbachplatz. Weitere 31 Vorschlage wurden in der Folge von den Teilnehmenden eingereicht.

An seiner letzten Sitzung beschloss der Stadtrat, den Platz vor der ehemaligen Migros «Ernst-Bärtschi-Platz» zu nennen. Von allen eingereichten Namensvorschlägen erhielt dieser die besten Bewertungen.

Der Kreuzlinger Arbeiter und Gewerkschafter Ernst Bärtschi verhalf während des zweiten Weltkriegs zahlreichen Menschen zur Flucht vor den Nationalsozialisten in die Schweiz nach Kreuzlingen. Am 8. Mai 1938 wollten Bärtschi und sein Nachbar Andreas Fleig den Gewerkschaftsfunktionär Hans Lutz in die Schweiz bringen. Unter Folter verriet Lutz jedoch zahlreiche Namen von Fluchthelfern, die von der Gestapo verhaftet und ins Gefängnis nach Berlin gebracht wurden. Ernst Bärtschi wurde zu 13 Jahren Zuchthaus und 10 Jahre Ehrverlust verurteilt.

Als gebrochener Mann kehrte er in die Schweiz zurück, 1950 wurde das NS-Urteil aufgehoben. Während der deutsche Staat ihm für die Zwangsarbeit eine Entschädigung auszahlte, erhielt Ernst Bärtschi von Schweizer Seite nie eine finanzielle Unterstützung.

Im Jahr 2013 setzte Gunter Demnig zwei «Stolpersteine» als Erinnerung an die beiden Fluchthelfer Ernst Bärtschi und Andreas Fleig an der Schäflerstrasse 7 und 11 in Kreuzlingen. Dort wohnten die beiden mutigen Männer mit ihren Familien. Mit 80 Jahren starb Ernst Bärtschi in Scherzingen. Im Frühjahr 2023 wird der Stadtrat die Einweihung des Ernst-Bärtschi-Platz vornehmen.

Impfen ohne Voranmeldung ist wieder möglich

Auffrischimpfungen sind in Amriswil und Frauenfeld wieder spontan möglich.

Auffrischimpfungen sind in Amriswil und Frauenfeld wieder spontan möglich. 

Bild: Keystone

(red) Ab sofort werden wieder Covid-19-Impfungen ohne Voranmeldung in den Thurgauer Impfzentren angeboten. Diese schliessen in der zweiten Januarhälfte, teilt der Fachstab Pandemie des Kantons Thurgau mit. 

In den beiden Thurgauer Kurzzeit-Impfzentren in Frauenfeld und Amriswil sind ab sofort wieder Walk-in-Impfungen auch mit den bivalenten Impfstoffen möglich. In Amriswil steht das Angebot für Spontan-Impfungen derzeit mittwochs von 10-16 Uhr und samstags von 8-14 Uhr zur Verfügung, in Frauenfeld mittwochs und samstags von 13-18 Uhr. Mitzubringen sind die Krankenkassenkarte, die Identitätskarte sowie das Impfbüchlein oder der Impfnachweis. Bei den Impfungen ohne Anmeldung kann es zu Wartezeiten kommen.

Wer einen festen Termin möchte, kann diesen bis Ende Jahr auf der Online-Anmeldeplattform https://covid19.impf-check.ch buchen. Zwischen den Feiertagen bleiben die beiden Impfzentren geschlossen. Geplant sind Impfungen in den zwei kantonalen Impfzentren nur noch bis Januar 2023. Voraussichtlich in der zweiten Januarhälfte werden diese geschlossen. Impfungen sind anschliessend noch in Hausarztpraxen und Apotheken des Kantons Thurgau möglich.

Bisher wurden in den beiden temporären Impfzentren in Amriswil und Frauenfeld seit der Eröffnung am 10. respektive 20. Oktober 2022 total 8’415 Impfungen durchgeführt.

Weitere Informationen finden sich auf www.tg.ch/impfen. Für Fragen rund ums Impfen steht auch die kantonale Hotline unter der Telefonnummer 058 345 34 40 zur Verfügung. Sie ist derzeit von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr besetzt.

Silvia von Ballmoos ist Thurgauerin des Tages

In den 90er-Jahren verging kaum ein Abend, an dem Silvia von Ballmoos nicht am TV-Bildschirm zu sehen war. Die 60-Jährige, die seit langem in Frauenfeld lebt, finanzierte als Ansagerin im Fernsehen ihr Jura-Studium. Heute ist sie mit ihrer Kommunikationsagentur selbstständig und berät Führungskräfte und Verwaltungsräte.

Die TV-Kameras vermisse sie «ganz und gar nicht», sagt von Ballmoos in der «Weltwoche». Trotzdem verfolgt sie diejenigen, die heute im Scheinwerferlicht stehen. Rainer Maria Salzgeber finde sie besonders gut, sagt von Ballmoos, und: «Er ist immer super vorbereitet, hat Witz, macht spannende Interviews, und das alles mit Stil.»

Sie selbst sei mittlerweile in einer Phase, «in der man nichts mehr beweisen muss, aber noch viel vor sich hat». In ihrem Fall heisst das: «Ich wollte schon immer mal ein Buch schreiben.» (ste)

Bischofszell: Poststrasse bald beidseitig befahrbar

Die Bauarbeiten an der Poststrasse laufen auf Hochtouren.

Die Bauarbeiten an der Poststrasse laufen auf Hochtouren.

Quelle: Stadt Bischofszell

Demnächst werden die Sanierungsarbeiten an der Poststrasse unterbrochen. Der Verkehr kann dann wieder ungehindert durch Bischofszell fahren – wenigstens für ein paar Wochen.
Die Bauarbeiten konzentrieren sich aktuell auf den Kreisel. Bei guter Witterung werden bis Mitte Dezember die Nordseite der Fahrbahn sowie die Hälfte des Betonkreisels erstellt. Während dieser Etappe müssen Fussgängerinnen und Fussgänger aus der Altstadt in Richtung Bahnhof wiederum einen grösseren Umweg in Kauf nehmen.

Sie werden über die Kirchgasse und bei der Kantonalbank weiter über die Treppe hinunter zum Barocken Rosengarten geführt. Hinauf über das Gelände der Evangelischen Kirche gelangen sie zur Alten Niederbürerstrasse. Die Passantinnen und Passanten benutzen dann am besten die Treppe westlich des Update-Fitness hinauf zur Poststrasse um schliesslich den Bahnhof zu erreichen. Für Gehbehinderte stellt diese Strecke über zwei Treppen ein Problem dar. Das Personal auf der Baustelle ist jedoch entsprechend instruiert und hilft in solchen Fällen gerne weiter.

Ab Weihnachten bis Februar wird der gesamte Kreisel für den Verkehr geöffnet. Dieser kann wieder beidseitig auf der Poststrasse rollen. Die Baustelle wird bis Ende Februar eingestellt. Erst nach dem Fasnachtsumzug erstellen die involvierten Firmen bei guter Witterung die letzte Bauetappe auf dem Abschnitt zwischen dem Kreisel und dem Bahnübergang zur Steigstrasse. (red)

Egnach: E-Bike-Fahrerin verletzt

Kurz nach 7.15 Uhr war eine 57-jährige Autofahrerin auf der Romanshornerstrasse in Richtung Arbon unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es Höhe Seewiesenstrasse aus noch unbekannten Gründen zum Zusammenstoss mit einer 57-Jährigen, die mit ihrem E-Bike und Anhänger in gleicher Richtung unterwegs war. Die E-Bike-Fahrerin stürzte und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von einigen hundert Franken. (Kapo TG)

Die E-Bike-Fahrerin stürzte beim Zusammenstoss und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. (Symbolbild)

Die E-Bike-Fahrerin stürzte beim Zusammenstoss und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. (Symbolbild)

Gaetan Bally / KEYSTONE

Stadt Schaffhausen: Polizeilicher Zeugenaufruf nach Raubüberfall

Um 13.30 Uhr am Sonntagnachmittag (27.11.2022) ging ein 24-jähriger Mann in der Stadt Schaffhausen von der Bahnhofstrasse, via Obertorkreisel, in Richtung Oberstadt. Auf Höhe der Verzweigung Oberstadt/Neustadt wurde er durch einen unbekannten Täter zurück- und festgehalten, während ein zweiter Täter nach Bargeld fragte. Als das Opfer dies verneinte, wurde es durch den zweiten Täter durchsucht, wobei sein Portemonnaie aus der Hosentasche behändigt wurde. Nachdem die Täterschaft das Bargeld aus dem Portemonnaie entnahm, warf sie dieses zu Boden und flüchtete via Neustadt vom Tatort.

Die Schaffhauser Polizei bittet Personen, die sachdienliche Angaben zur Täterschaft oder zur Tat selbst machen können, sich unter der Telefonnummer +41 52 624 24 24 zu melden. (SHPol)

Vorliegendes Signalement zum 1. Täter:

- Männlich, Alter unbekannt
- Ca. 185 cm gross, normaler Körperbau
- gekräuseltes schwarzes Haar
- dunkle Hautfarbe
- trug eine blaue Hygienemaske, eine graue Jeanshose, einen blau-grauen Kapuzenpullover sowie weisse Schuhe

Vorliegendes Signalement zum 2. Täter:

- Männlich, Alter unbekannt
- Zwischen 165 cm und 170 cm gross, normaler Körperbau
- gekraustes schwarzes Haar, die Spitzen allenfalls blondiert
- dunkle Hautfarbe
- sprach gebrochenes Deutsch
- trug eine blaue Hygienemaske, eine schwarze Jeans mit Löchern, einen schwarzen dünnen Pullover, ein schwarzes Gilet der Marke Polo sowie weisse Schuhe

Frauenfeld: Landwirtschaftliche Fahrzeuge kontrolliert

Die Kantonspolizei Thurgau hat zusammen mit der Kantonspolizei Zürich am Dienstag in Frauenfeld landwirtschaftliche Fahrzeuge kontrolliert. Zahlreiche Einsatzkräfte der beiden Polizeikorps kontrollierten am frühen Morgen während mehreren Stunden 17 landwirtschaftliche Fahrzeugkompositionen (Traktor und Anhänger). Die insbesondere auf Transporte von Zuckerrüben ausgelegten Kontrollen wurden durch Experten der Strassenverkehrsämter Thurgau und Zürich unterstützt.

Ein besonderes Augenmerk galt dabei den Bremsen, diese wurden vor Ort auf einem mobilen Prüfstand getestet. Zudem wurde auch das Gewicht überprüft. Neun Kombinationen mussten beanstandet werden. Fünf Fahrzeugfahrer wurden aufgefordert, die Bremsen in einer Fachwerkstatt zu reparieren und die behobenen Mängel bei einer Polizeistelle überprüfen zu lassen. Drei weitere Fahrzeugkombinationen waren überladen oder die Fahrer hielten das Adhäsionsgewicht nicht ein. Ein Fahrzeug wurde aufgrund des technischen Zustandes stillgelegt. Die Fahrer werden bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. (Kapo TG)

Landwirtschaftliche Fahrzeugkombinationen wurden auf einem mobilen Bremsprüfstand getestet.

Landwirtschaftliche Fahrzeugkombinationen wurden auf einem mobilen Bremsprüfstand getestet.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Friedrichshafen: Polizei erteilt pöbelnder Frau Platzverweis

Strafrechtliche Ermittlungen kommen auf eine 62-jährige Frau zu, nachdem sie am Samstagabend gleich mehrfach im Bereich des Friedrichshafener Weihnachtsmarkts negativ in Erscheinung getreten ist. Sie warf mit missbilligenden Äusserungen über den Islam um sich und versuchte laut Zeugen, Frauen die Kopfbedeckung herunterzuziehen. Gegenüber den Polizisten reagierte die sichtlich aufgebrachte Frau umgehend aggressiv und uneinsichtig. Die Beamten erteilten der 62-Jährigen einen Platzverweis. Darüber hinaus erwartet die Frau eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft. (PP Ravensburg / Bodenseekreis)

Die Friedrichshafener Polizei musste eine pöbelnde Frau vom Weihnachtsmarkt wegweisen. (Symbolbild)

Die Friedrichshafener Polizei musste eine pöbelnde Frau vom Weihnachtsmarkt wegweisen. (Symbolbild)

Bild: Eveline Beerkircher

Weniger stellenmeldepflichtige Berufsarten für 2023

Arbeitgebende sind dazu verpflichtet, ihre offenen Stellen via Online-Tool oder direkt den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) zu melden.

Arbeitgebende sind dazu verpflichtet, ihre offenen Stellen via Online-Tool oder direkt den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) zu melden.

Severin Bigler / © CH Media

Die rekordtiefe Arbeitslosenquote führt im kommenden Jahr zu einer merklich kürzeren Liste der stellenmeldepflichtigen Berufe. Nur noch 8 Prozent der Arbeitskräfte werden dann in meldepflichtigen Berufsarten tätig sein. Gegenwärtig sind es 20 Prozent. Die Stellenmeldepflicht wurde vom Parlament als Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative beschlossen. Damit sollte das Potenzial der inländischen Arbeitskräfte besser genutzt werden. Arbeitgebende sind damit verpflichtet, ihre offenen Stellen via Online-Tool oder direkt den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) zu melden, sofern die betreffende Berufsart eine Arbeitslosenquote von über 5 % aufweist.  Daniel Wessner, Leiter des Amtes für Wirtschaft und Arbeit Kanton Thurgau, sieht Reformbedarf des Systems der Stellenmeldepflicht. Grund dafür sei insbesondere, dass die Liste der meldepflichtigen Berufsarten nicht der aktuellen Lage auf dem Arbeitsmarkt entspreche. (red)

SECO-Liste der stellenmeldepflichtigen Berufsarten für 2023

1.         Soziologen/Soziologinnen, Anthropologen/Anthropologinnen und verwandte Wissenschaftler/innen

2.         Schauspieler/innen

3.         Konferenz- und Veranstaltungsplaner/innen

4.         Kundeninformationsfachkräfte in Call Centers; Telefonisten/Telefonistinnen

5.         Hotelrezeptionisten/Hotelrezeptionistinnen

6.         Chefs de service in Restaurants

7.         Servicehilfskräfte in Restaurants

8.         Betonierer/innen, Betonoberflächenfertiger/innen und verwandte Berufe

9.         Baukonstruktions- und verwandte Berufe, anderweitig nicht genannt (z. B. Gerüstbauer/innen und Gerüstbaupraktiker/innen)

10.       Gipser/innen, Trockenbauer/innen

11.       Isolierer/innen (ohne Isolierspengler/innen)

12.       Uhrenarbeiter/innen

13.       Bediener/innen von Wäschereimaschinen

14.       Kraftfahrzeugführer/innen (ohne LKW-Fahrer/innen)

15.       Gabelstaplerfahrer/innen und verwandte Berufe

16.       Hilfsarbeitskräfte, Hilfsarbeiter/innen im Bergbau, im Bau, bei der Herstellung von Waren und im Transportwesen; Abfallentsorgungsarbeiter/innen und sonstige Hilfsarbeitskräfte

17.       Reinigungspersonal und Hilfskräfte in Büros, Hotels und anderen Einrichtungen

18.       Hilfsarbeiter/innen in der Land- und Forstwirtschaft und Fischerei

19.       Hilfskräfte in der Nahrungsmittelzubereitung

Frauenfeld: Mann angegriffen – Zeugen gesucht

Die Kapo Thurgau sucht Zeugen zum Angriff am Frauenfelder Bahnhof.

Die Kapo Thurgau sucht Zeugen zum Angriff am Frauenfelder Bahnhof. 

Symbolbild: Raphael Rohner

In der Nacht zum Sonntag wurde in Frauenfeld ein Mann von unbekannten Personen angegriffen und verletzt. Der 45-Jährige hielt sich gegen 1.30 Uhr beim Taxistand am Bahnhof auf. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab er an, dass er von mehreren Personen unvermittelt angegriffen worden sei, sodass er zu Boden stürzte. Er verletzte sich dabei und suchte selbständig einen Arzt auf. Die unbekannten Täter flüchteten nach dem Angriff zu Fuss in Richtung Rheinstrasse. (Kapo TG)

Zeugenaufruf

Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Frauenfeld unter 058 345 24 60 zu melden.

Thurgauer des Tages: Joachim Bodmer

Bild: Andrea Tina Stalder

18 Jahre lang war er in der Medienwelt das Gesicht des Open Airs Frauenfeld, das sich seit Anfang der 2000er-Jahre zum grössten Hip-Hop-Festival Europas gemausert hat. Wenn im Namen der Öffentlichkeit Journalisten aus aller Welt Fragen zum «Frauenfeld» und der First Event AG mit seinen jüngsten Grossanlässen Out in the Green und Big Air Chur hatten, so stand Joachim Bodmer aus dem zürcherischen Fällanden mit seiner Just Live AG Red und Antwort.

Jetzt zieht sich Bodmer nach einer einjährigen Übergangsphase als Markom-Berater ganz aus den Bereichen Kommunikation, Marketing und Werbung zurück, wie er gegenüber dieser Zeitung mitteilt. «Ich konzentriere mich fortan auf die Vermarktung und die Partnerschaften der beiden Festivals sowie auf andere Projekte», meint er. Ein öffentlicher Abschied mit Rückblick auf seine langjährige Arbeit in der Thurgauer Eventbranche bleibt Bodmer allerdings verwehrt. Das möchten die Organisatoren nicht. (sko)

Patrick Marcolin in Bettwiesen klar wiedergewählt

Patrick Marcolin bleibt Bettwiesens Gemeindepräsident.

Patrick Marcolin bleibt Bettwiesens Gemeindepräsident.

Bild: Olaf Kühne

Die Bettwieser Gemeindeversammlung wählte am Montagabend Patrick Marcolin erneut zum Gemeindepräsidenten. Die Wahl verlief überraschend ruhig. Dies war keine Selbstverständlichkeit, nachdem Marcolin sich einer Kampfwahl gegen Gemeinderat Ralph Brunschwiler stellen musste, welcher im Vorfeld massive Kritik an Marcolins Doppelmandat in Politik und Verwaltung hatte verlauten lassen. Im ersten und einzigen Wahlgang erzielte Marcolin 193 Stimmen, sein Herausforderer Brunschwiler 48. 260 Wahlzettel waren eingegangen. (kuo)

Treibstoff der Zukunft ist Bio

Mario Illien (links) und Markus Hotz informierten über biogenen Treibstoff.

Mario Illien (links) und Markus Hotz informierten über biogenen Treibstoff.

Bild: Kurt Peter

«Der Treibstoff der Zukunft» - Unter diesem Motto stand die Veranstaltung am Freitagabend in Kreuzlingen bei Portmann Tabak. Damit präsentierte Urs Portmann den Gästen auch einen «Friday for Future» mit Mario Illien, Ilmor Engeneering Ltd., und Markus Hotz, Verwaltungsratspräsident der Horag Hotz Racing AG. «Unser Ziel ist es, einen biogenen Treibstoff zu produzieren, der das Verbot von Verbrennermotoren verhindert», erklärte Mario Illien und betonte: «Es ist wichtig, dass die Politik bei unserem Vorhaben mitzieht.» Der Treibstoff aus 100 Prozent biogenen Stoffen zeige einen geringeren Verbrauch auf und vermindere den C02-Ausstoss um 85 Prozent. «Das ist der Treibstoff der Zukunft, der in jedem gängigen Automobil eingesetzt werden kann». Damit, so Markus Hotz, könne auch auf die Infrastruktur der bestehenden Tankstellen zurückgegriffen werden. (kp)

Umleitung während Chlausumzug und Chlausmarkt

Im Zusammenhang mit dem Frauenfelder Chlausumzug können die Haltestellen Altstadt, Soldatendenkmal und Erchingerhof am Sonntag, 4. Dezember 2022, von 13 bis 16 Uhr nicht bedient werden. Zusätzlich können die Haltestellen Altstadt, Soldatendenkmal und Staubeggstrasse während des Chlausmarkts am Montag, 5. Dezember 2022, den ganzen Tag nicht bedient werden. Alternativ kann die Haltestelle Bahnhof benutzt werden. Die Stadtbus-Verwaltung dankt für das Verständnis. (red)

Wegen des traditionellen Chlausumzugs und Chlausmarkts in der Frauenfelder Innenstadt können verschiedene Haltestellen nicht bedient werden.

Wegen des traditionellen Chlausumzugs und Chlausmarkts in der Frauenfelder Innenstadt können verschiedene Haltestellen nicht bedient werden.

Bild: Andrea Tina Stalder

Thurgauer des Tages: Roby Gasser

Bild: Reto Martin

In diesen Tagen findet zum 40. Mal der Zürcher Weihnachtszirkus statt. Dafür verantwortlich: Roby Gasser, der auch das Conny-Land in Lipperswil betreibt. Das Jubiläum ist für ihn auch deshalb speziell, weil neben Ehefrau Cindy und Sohn Jeremy erstmals auch dessen Bruder Tyron mitwirkt. Kürzertreten kommt für den Vater trotzdem nicht in Frage. In der «Glückspost» sagt er: «Solange ich laufen kann und der Kopf funktioniert, bleibe ich dabei.» Seine Erfahrung war vor allem in der Vorbereitung gefragt. Jede grössere deutsche Stadt und einige in der Schweiz hätten einen Weihnachtszirkus, sagt Gasser, und: «Da ist die Konkurrenz um gute Artisten gnadenlos.» Der 61-Jährige hat trotzdem ein gutes Gefühl – und bedauert einzig, dass sein 2007 verstorbener Vater Conny nicht mehr an Bord ist: «Er wäre stolz, die ganze Familie vereint zu sehen.» (ste)

Heckenpflanzung des NVS Meise Arbon im Seepark

Gut 30 naturinteressierte Kinder, Frauen und Männer aus Arbon und Umgebung griffen am Samstag 19. November zu Spaten und Schaufel. Auf Initiative der «NVS Meise» und der Gruppierung «Arbons Grüne Lunge» pflanzten sie neben dem Skatepark innerhalb weniger Stunden eine Hecke aus 30 verschiedenen Gehölzen. Die 50 Meter lange und bis zu 6 Meter breite Hecke soll sich zu einem vielfältigen Gebüsch entwickeln, das Lebensraum und Nahrung für viele Tierarten und auch Naschfrüchte für Menschen bietet. (red)

Die neugepflanzte Hecke neben dem Skatepark besteht aus 30 verschiedenen Gehölzen, von welchen Mensch und Tier profitieren.

Die neugepflanzte Hecke neben dem Skatepark besteht aus 30 verschiedenen Gehölzen, von welchen Mensch und Tier profitieren.

Bild: PD / NVS Meise

Frauenfeld: Landkauf genehmigt

Die Stadt Frauenfeld sichert sich die Parzelle 50966 am Pflanzschulweg von der Primarschulgemeinde. Dies haben die Frauenfelder Stimmbürgerinnen und Stimmbürger gestern an der Urne beschlossen. Mit 3035 Ja zu 1268 Nein Stimmen stimmte der Frauenfelder Souverän dem Kauf der Parzelle 50966 – Pflanzschulweg zum Preis von 8.9 Millionen Franken zu. Der Stadtrat nimmt dieses Ergebnis mit grosser Freude zur Kenntnis. Der Stadt biete sich nun die Chance, den Wirtschaftsstandort Frauenfeld gezielt weiterzuentwickeln. Möglich wird dies mit der Abgabe von Flächen an bestehende oder neue Gewerbebetriebe oder für die Erstellung von attraktiven Wohnungen auf einem städtischen Grundstück. Somit könne das Quartier weiter attraktiv gestaltet und die Liegenschaftenstrategie nachhaltig umgesetzt werden. (red)

Weitere Wahl- und Abstimmungsresultate des gestrigen Super-Wahlsonntags finden Sie in unserem Ticker.

FDP Münchwilen bedankt sich bei Wählerinnen und Wählern

In den sonntäglichen Gesamterneuerungswahlen der Gemeindebehörden war die FDP Münchwilen mit drei Kandidierenden angetreten. Alle drei wurden gewählt. «Nadja Stricker als Gemeindepräsidentin, Reto Gantenbein als Mitglied der Geschäfts- und Rechnungsprüfungs-Kommission und Daniel Hubmann als Mitglied des Wählbüros werden sich auch in der kommenden Legislatur in den Dienst der Bevölkerung stellen», schreibt die Ortspartei nun in einer kurzen Mitteilung, mit welcher sie sich bei den Wählerinnen und Wählern bedankt. (kuo)

Weitere Wahl- und Abstimmungsresultate des gestrigen Super-Wahlsonntags finden Sie in unserem Ticker.

Reto Gantenbein, Nadja Stricker und Daniel Hubmann freuen sich über ihre Wahl.

Reto Gantenbein, Nadja Stricker und Daniel Hubmann freuen sich über ihre Wahl.

Bild: PD

Ja zum Erweiterungsbau der Kantonsschule Frauenfeld

Bleibt nicht länger nur ein Modell: Der Baubeginn des Erweiterungsbaus der Kanti Frauenfeld ist auf Mitte 2024 geplant.

Bleibt nicht länger nur ein Modell: Der Baubeginn des Erweiterungsbaus der Kanti Frauenfeld ist auf Mitte 2024 geplant.

Bild: Marius Eckert

Die Thurgauer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben den Kredit über 16.3 Millionen Franken für den Erweiterungsbau der Kantonsschule Frauenfeld angenommen.

30’758 Stimmberechtigte oder 68.95 Prozent der Thurgauer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben dem kantonalen Kreditbegehren von 16.3 Millionen Franken für den Erweiterungsbau der Kantonsschule Frauenfeld zugestimmt. Regierungsrat Dominik Diezi, Chef des Departements für Bau und Umwelt, sagt: «Ich freue mich, dass der Entscheid klar ausgefallen ist. Es zeigt, dass die Stimmberechtigten bereit sind, in gute Rahmenbedingungen für unsere Schülerinnen und Schüler zu investieren.» Die Stimmbeteiligung betrug 26.5 Prozent. Der Baubeginn ist auf Mitte 2024 geplant. (red)

Weitere Wahl- und Abstimmungsresultate des gestrigen Super-Wahlsonntags finden Sie in unserem Ticker.

Kreuzlingen: Trinkwasser wird teurer

Energie Kreuzlingen müssen die Tarife für Trinkwasser sowie die Grundgebühr der Zähler per 1. Januar 2023 erhöhen. Der Grund ist der Kostenanstieg der Wasserversorgung. In den letzten Jahren wurden hohe Investitionen in die Infrastruktur und Sicherheit der Wasserversorgung Region Kreuzlingen (WRK) getätigt. Auch in Zukunft sind notwendige Investitionen geplant. Daher hat die WRK auf 1. Januar 2023 die Preise für die Abgabe des Trinkwassers erhöht. Altersstruktur und Erneuerungsbedarf der Wasserversorgung geben auch im städtischen Netz Grund zur Sorge. Die Selbstfinanzierung ist aufgrund des Sanierungsbedarfs des Wassernetzes und der Preisentwicklung ungenügend. Energie Kreuzlingen muss daher ab 1. Januar 2023 von den gestiegenen Beschaffungskosten einen geplanten Anteil von CHF 372’000.– durch Erhöhung der Absatztarife kompensieren. (red)

Wegen des Kostenanstiegs in der Wasserversorgung muss die WRK auf 1. Januar 2023 die Trinkwassertarife erhöhen.

Wegen des Kostenanstiegs in der Wasserversorgung muss die WRK auf 1. Januar 2023 die Trinkwassertarife erhöhen.

Bild: Florian Arnold


Romanshorn: Bahnhofplatz kann umgestaltet werden

Die Stimmberechtigten haben grünes Licht für die Umgestaltung des Bahnhofplatzes gegeben.

Die Stimmberechtigten haben grünes Licht für die Umgestaltung des Bahnhofplatzes gegeben. 

Bild: Stadt Romanshorn/Rolf Müller

Bei einer Stimmbeteiligung von 27,5 Prozent sprachen sich 1029 Stimmberechtigte oder 59,45 Prozent für die Vorlage aus. Die Kosten für die Umgestaltung betragen 2,1 Millionen Franken, nach Abzug der Gelder von Bund und Kanton belaufen sie sich für die Stadt Romanshorn auf 1,46 Millionen Franken. Hocherfreut über die Zustimmung zeigte sich Stadtpräsident Roger Martin. Er sagt: «Damit ist es möglich, den Bahnhofplatz zu einer angemessenen Visitenkarte der Hafenstadt werden zu lassen.» Dies sei ein erster Schritt im Bestreben, die Innenstadt städtebaulich gezielt zu entwickeln. So könnte im Dreieck Bahnhof, Hafen und Innenstadt mit der geplanten neuen Hafenpromenade und dem Stadthaus am Sternenplatz eine nachhaltige Aufwertung umgesetzt werden.

Nach dem positiven Entscheid der Stimmberechtigten wird nun ab Januar 2023 das Vorprojekt ausgearbeitet. Gleichzeitig ist die gesamte Bevölkerung in einem Mitwirkungsverfahren eingeladen, Ideen, Vorschläge und Kritik einzubringen. Mitwirkung, Planung und das Baubewilligungsverfahren sollen Ende 2023 abgeschlossen sein. Der Stadtrat geht von einem Baustart im Frühling 2024 aus, die Realisierung soll etwa acht Monaten dauern. Die Fertigstellung wird bis Ende 2024 erwartet. (red)

Weitere Wahl- und Abstimmungsresultate des gestrigen Super-Wahlsonntags finden Sie in unserem Ticker.

Weitere Informationen zum Projekt Bahnhofplatz finden Sie hier.

Bussnang wählt Konstanz

In der Gemeinde Bussnang bestätigen die Stimmberechtigten den Gemeinderat an den Gesamtersatzwahlen im Amt. Bei einer Stimmbeteiligung von 30 Prozent erhalten Andreas Guhl 410, Martin Hochreutener 395, André Kiser 387 und Alwin Schmid 387 Stimmen. Auch ihren Gemeindepräsident Ruedi Zbinden bestätigen die Stimmberechtigten im Amt. Von 455 Wahlzetteln stand auf 398 Zbindens Namen, 140 gingen leer oder mit einem anderen Namen ein. (mte)

Weitere Wahl- und Abstimmungsresultate des gestrigen Super-Wahlsonntags finden Sie in unserem Ticker.

Bussnangs Gemeindepräsident Ruedi Zbinden.

Bussnangs Gemeindepräsident Ruedi Zbinden.

Bild: Andrea Tina Stalder

Unweit der Schweizergrenze - Die teuerste Brücke der Welt ist 99 Jahre alt

Eine Zahl zum Staunen, verewigt in der Brückenbrüstung: 1 Billiarde 520 Billionen 940 Milliarden 901 Millionen 926 Tausend 24 Reichsmark

Eine Zahl zum Staunen, verewigt in der Brückenbrüstung: 1 Billiarde 520 Billionen 940 Milliarden 901 Millionen 926 Tausend 24 Reichsmark

Bild: PD

Die Inflation ist seit Monaten traurigerweise in aller Munde - nicht zuletzt, weil auch alles, was im Munde landen soll, massiv teurer wird. An die Mega-Inflation, welche Deutschland 1923 zu durchleiden hatte, erinnert in Singen am Hohentwiel die «teuerste Brücke der Welt». Unweit der Schweizergrenze überquert sie mit rund 20 Metern Länge das Flüsschen Aach. Auf den Betonbrüstungen stehen das Baujahr 1923, der Name «Scheffelbrücke» (benannt nach dem Dichter Joseph Victor von Scheffel) und auf einer verwitterten Tafel die Baukosten in Ziffern: 1 520 940 901 926 024 Mark. Auf einer Bronzetafel daneben ist die Monsterzahl für Nicht-Mathematiker übersetzt: 1 Billiarde 520 Billionen 940 Milliarden 901 Millionen 926 Tausend 24 Reichsmark. Zum Vergleich: Ein Brot kostete im Oktober 1923 eine Milliarde 340 Millionen Mark... Die Rekord-Brücke wurde vor 99 Jahren, am 30. November 1923, eingeweiht, trägt eine der wichtigsten Zufahrtsstrassen nach Singen und wird täglich von Tausenden  Fahrzeugen - davon vielen aus der Schweiz - überrollt. (red)

Sulgen: Zwei Verletzte nach Verkehrsunfall

Am Sonntagabend ist es in Sulgen zu einem Unfall gekommen. Bei der Kollision wurden die beiden Fahrer mittelschwer verletzt. Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Bei der Kollision wurden zwei Personen verletzt.

Bei der Kollision wurden zwei Personen verletzt.

Bild: BRK News

Der Unfall ereignete sich kurz nach 21 Uhr, als ein 33-jähriger Autofahrer auf der Weinfelderstrasse von Bürglen in Richtung Sulgen unterwegs war. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen kam es vor dem Ortseingang Sulgen zu einer Kollision mit einem Auto eines 53-Jährigen, das in gleicher Richtung unterwegs war. Durch die Kollision geriet das Auto des 33-Jährigen neben die Strasse, überschlug sich und kam im Wiesland auf dem Dach zum Stillstand.

Die beiden Autofahrer wurden laut Polizeimeldung beim Unfall mittelschwer verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

Die Strasse zwischen Sulgen und Bürglen musste für rund fünf Stunden gesperrt werden.

Die Strasse zwischen Sulgen und Bürglen musste für rund fünf Stunden gesperrt werden.

Bild: BRK News

Zur Spurensicherung und Klärung der Unfallursache wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen. Die Strasse musste für rund fünf Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr Bürglen erstellte eine Umleitung. Ein Funktionär des Amtes für Umwelt begleitete die Bergungsarbeiten.

Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Sulgen unter 058 345 23 60 zu melden. (kapo/dar)

31-Jähriger verunfallt alkoholisiert mit seinem Auto in Erlen

Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht zum Sonntag in Erlen einen Selbstunfall. Der 31-Jährige war kurz vor 3 Uhr auf der Kümmertshauserstrasse von Oberaach in Richtung Erlen unterwegs. Kurz vor Erlen verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet rechts von der Strasse ab und kollidierte mit einer Holzbeige und einer Hecke. Durch den Aufprall wurde das Auto laut Thurgauer Kantonspolizei zurück auf die Strasse geschleudert und kam nach einigen Metern zum Stillstand.

Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Atemlufttests ergaben Werte von rund 0,9 mg/l. Zudem gab er gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau an, vor dem Unfall Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme und Urinprobe an. Der Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen. (kapo/sae)

Der Autofahrer war alkoholisiert.

Der Autofahrer war alkoholisiert.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Frauenfeld: Alkoholisiert unterwegs

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagabend in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille kontrollierte kurz vor 20.30 Uhr an der Zürcherstrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 36-jährigen Deutschen einen Wert von 0,56 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen. (kapo/sae)