Spatenstich
Ein Generationenprojekt: Schule Wängi nimmt Sek-Erweiterung in Angriff

Am Dienstagmorgen zelebrierte die Schule Wängi den Spatenstich zur Erweiterung des Schulhauses Imbach II. Das gesamte Bauprojekt soll in rund dreieinhalb Jahren abgeschlossen sein.

Olaf Kühne
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Baukommissionspräsident Thomas Marti und Schulpräsidentin Stephanie Eberle posieren mit dem Wängemer Schülerrat für den Spatenstich.

Baukommissionspräsident Thomas Marti und Schulpräsidentin Stephanie Eberle posieren mit dem Wängemer Schülerrat für den Spatenstich.

Bild: Olaf Kühne

Der oftmals überstrapazierte Begriff Generationenprojekt ist in Wängi nicht zu hoch gegriffen: Just 30 Jahre nach der Einweihung des Schulhauses Imbach II nimmt die Volksschulgemeinde Wängi erstmals wieder ein grösseres Bauprojekt in Angriff.

Visualisierung des erweiterten Sekundarschulhauses Imbach II.

Visualisierung des erweiterten Sekundarschulhauses Imbach II.

Bild: PD

Am Dienstagmittag luden Schulbehörde und Baukommission zum Spatenstich. Zelebriert wurde dabei der Baustart des ersten Projektes eines Gesamtpakets, welches die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ein Jahr zuvor, am 13. Juni 2021, mit 54,8 Prozent Ja-Stimmen relativ knapp bewilligt hatten. Für 17,833 Millionen Franken genehmigten sie damit eine Schulraumerweiterung, die im Wesentlichen aus zwei Neubauten besteht: Ein dreigeschossiger Holzbau wird das «Wartheim» ersetzen, wo derzeit unter anderem Sonderpädagogik, Kindergarten und Behördenbüro einquartiert sind. Dieser Baustart ist indes erst für Ende 2023 vorgesehen, Ende 2025 soll dann das gesamte Um- und Ausbauprojekt abgeschlossen sein.

Thomas MartiPräsident der Baukommission

Thomas Marti
Präsident der Baukommission

Bild: PD

Am Dienstag startete hingegen der Bau der Erweiterung des Sekundarschulhauses Imbach II. Diese Etappe soll planmässig im Herbst 2023 abgeschlossen sein, wie Baukommissionspräsident und Schulbehördenmitglied Thomas Marti im Gespräch mit unserer Zeitung sagte. Marti berichtete zudem, dass gegen die Bauprojekte keinerlei Einsprachen eingegangen waren, was beileibe keine Selbstverständlichkeit ist. «Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir das Projekt gut kommuniziert hatten», erklärte Marti weiter.

Stephanie EberleSchulpräsidentin

Stephanie Eberle
Schulpräsidentin

Bild: PD

In ihrer Ansprache blickte Schulpräsidentin Stephanie Eberle auf die nunmehr fünfjährige Vorgeschichte zurück. «2017 war ich in der Schulbehörde für die Liegenschaften zuständig», sagte sie. «Der damalige Schulpräsident Jörg Kobelt kam zu mir und sagte: Die Lehrer klönen über Platzmangel, schau du mal!» In einer ersten Machbarkeitsstudie habe man sich noch der Illusion hingegeben, man könne einfach einen Dachstock ausbauen. «Wir haben dann aber schnell gemerkt, das bringt nichts.» So sei im Laufe der Zeit das nun gestartete 17,8-Millionen-Paket geschnürt worden.

Visualisierung des dreigeschossigen Neubaus. Sein Baustart ist für den Herbst 2023 vorgesehen.

Visualisierung des dreigeschossigen Neubaus. Sein Baustart ist für den Herbst 2023 vorgesehen.

Bild: PD

Der Spatenstich oblag dem Schülerrat der Sek Wängi. In sichtlicher Vorferienstimmung gelang es den Schülerinnen und Schülern dabei, das eine oder andere Erdstück aus dem Boden zu holen, bevor sie Spaten und Helme auch noch an die Baukommission für eine weitere Fotosession übergaben. Ein Generationenprojekt will schliesslich festgehalten werden.

Die Baukommission posiert ebenfalls mit Helm und Spaten.

Die Baukommission posiert ebenfalls mit Helm und Spaten.

Bild: Olaf Kühne