Kampfwahl
Keine Überraschungen: In Aadorf bleibt es bei den durch die Ortsparteien nominierten Kandidatinnen und Kandidaten

In Aadorf ist die Meldefrist für die Gesamterneuerungswahlen vom 12. März abgelaufen. Nun steht fest: Neun Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich für die sechs Gemeinderatssitze. Gemeindepräsident Matthias Küng kann sich zurücklehnen.

Olaf Kühne
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Mindestens vier neue Gemeinderäte werden im Juni im Aadorfer Gemeindehaus ihre Arbeit aufnehmen.

Mindestens vier neue Gemeinderäte werden im Juni im Aadorfer Gemeindehaus ihre Arbeit aufnehmen.

Archivbild: Nana Do Carmo

Am 12. März stehen in Aadorf die Gesamterneuerungswahlen der Gemeindebehörden auf der Agenda. Nachdem die Meldefrist für Kandidaturen abgelaufen ist, steht fest: Es bleibt bei den in den vergangenen Monaten durch die diversen Ortsparteien nominierten neun Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat.

Weil aus dem sechsköpfigen Gremium längst vier Mitglieder einen Verzicht auf eine weitere Kandidatur bekanntgegeben haben, finden sich auf der Kandidatenliste nur gerade zwei Bisherige: Stefan Mühlemann (SVP) und Monika Roost (FDP). Nebst Letzterer haben die Freisinnigen mit Michel Gehring und Lukas Kurmann auch zwei Neue nominiert, Mühlemanns SVP schickt zusätzlich Marcel Schmidt ins Rennen.

Die Mitte-Partei tritt mit Christian Götsch und Patrick Meyer an, die Sozialdemokraten wollen mit Brigitte Gallucci-Widmer in der grössten Hinterthurgauer Gemeinde wieder Fuss fassen. Frisch gegründet und somit jüngste Ortspartei in Aadorf sind die Grünliberalen. Sie haben Stefan Brunner für den Gemeinderat aufgestellt.

Mit drei Aadorfern, drei Guntershausern, zwei Ettenhausern und einem Aawanger sind auch die meisten Ortsteile der Gemeinde auf der Kandidatenliste angemessen vertreten, was auch für das Alter der Kandidatinnen und Kandidaten gilt: Von Jahrgang 1962 bis 1995 findet sich alles unter den Nominierten.

Küng einziger Kandidat fürs Präsidium

Während also neun Kandidatinnen und Kandidaten um die sechs Gemeinderatssitze buhlen, kann sich Gemeindepräsident Matthias Küng (Die Mitte) zurücklehnen: Er ist für sein Amt der einzige Kandidat.

Zu einer Kampfwahl kommt es auch für die siebenköpfige Rechnungsprüfungskommission (RPK). Hier haben sich acht Kandidatinnen und Kandidaten gemeldet: Die fünf Bisherigen Fabian Koch (FDP) sowie Hildegard Rechsteiner, Monika Silipo-Huber, Dierk Schmid und Barbara Zehnder (alle vier parteilos). Neu ins Rennen für die RPK steigen Michael Haldemann (GLP) sowie die Parteilosen Marc Rodel und Christian Rusch.

Wie Gemeindeschreiberin Sandra Kleindl auch mitteilt, sind für das 15-sitzige Wahlbüro just so viele Kandidaturen eingegangen, was dem Gemeinderat erlauben wird, für dieses Gremium die sogenannte Stille Wahl zu beschliessen.