Advent
50 Marktstände: Die Gemeinde Tobel ist in Weihnachtsstimmung

Ein Kinderkarussell, viele Marktstände und der Besuch des Samichlauses verliehen dem 14. Weihnachtsmarkt in der Komturei Tobel übers Wochenende ein besonderes Flair. Die Besuchenden kamen in Scharen.

Maya Heizmann
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Das Kinderkarussell begeisterte die Kleinen.

Das Kinderkarussell begeisterte die Kleinen.

Bild: Maya Heizmann

Die Szene könnte aus einem Kinderbuch stammen: Besonders zur blauen Stunde, beim Eindunkeln zwischen Tag und Nacht, wurde der Lichterglanz inmitten der historischen Kulisse der Komturei am Weihnachtsmarkt in Tobel zum besonderen Erlebnis.

Handgestrickte Puppen und sandgestrahlten Flaschen

Viele Kunsthandwerker zeigten ihre kreativen Erzeugnisse, meistens waren sie handgemacht. Wie auch die kreativen sandgestrahlten Flaschen von Hanni Kurzbein aus Buch bei Märwil. So erhalten die alten Most- und Schnapsflaschen ein zweites Leben. Handgestrickte Puppen, wie Krokodile, Giraffen, Mäuse, Löwen und Affen und mehr gab es unter dem Design Hapu am Stand von Maya Mussilier aus Happerswil und Rita Kohn aus Sulgen zu entdecken. Die Fingerpuppen sind alles Unikate und eigen sich gut für Therapiezwecke.

Viele kreative Geschenke

Am Stand der Spielgruppe Mittagstisch freuten sich die Kinder über das Verzieren von Lebkuchen. Der Verein Projekt Ukunda stellte seine Tätigkeit des Patenschafts- und Schulprojekts in Kenia vor. Weiter wurden viele Stricksachen, wie warme Socken, Handschuhe und Mützen wie auch Geschenke aus Holz und aus Bienenwachs und mehr angeboten. Ein Duft-Gemisch aus Chnoblibrot, gegrillten Würsten, Pizza, Glühwein und Crepes schwebte über dem Markt. Die Feuerwehr Tobel-Tägerschen lockte mit würzigem Stangenbrot, gefüllt mit heissem Käsefondue.

Ein Bad in der Menge

Einmal auf einem Elefanten, einem Schwein zu reiten oder mit einem Feuerwehrauto um die Welt zu fahren: Das Gratiskinderkarrussell zog die jüngeren Besucher magisch an. Der besondere Höhepunkt bedeutete der Besuch des Samichlauses mit Schmutzli und Eseli. Es gab ein grosses Gedränge, viele Kinder wollten dem Chlaus ihre Sprüchlein aufsagen. «Geh endlich nach vorne», sagte ein Vater zu seinem Sprössling. Er hätte nicht so viel Zeit, um lange zu warten, und er selber könne keinen Spruch auswendig. Nach dem Bummeln, staunen und geniessen wartete die Komturei Beiz mit Fondue, Ghackts mit Hörnli und mehr auf.