Aadorf
Zweiter Wahlgang nötig: Ersatzwahl in Aadorfer Schulbehörde noch nicht entschieden

Von den vier Kandidierenden für die Aadorfer Schulbehörde hat am Sonntag niemand das Absolute Mehr erreicht.

Olaf Kühne
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Das Absolute Mehr nicht geschafft: Tanja Zünd-Sauter, Beata Schmid, Enrique Castelar und Nicole Töngi-Meng.

Das Absolute Mehr nicht geschafft: Tanja Zünd-Sauter, Beata Schmid, Enrique Castelar und Nicole Töngi-Meng.

Vier Kandidatinnen und Kandidaten für nur einen vakanten Sitz in der Aadorfer Schulbehörde. Ob dieser Ausgangslage zeichnete sich ab, dass am Sonntag niemand das Absolute Mehr schaffen würde – zumal sich an einem Podium vor drei Wochen alle vier gut präsentiert hatten.

Und so kam es denn auch: Mit 608 von 1764 Stimmen erzielte Tanja Zünd-Sauter zwar das deutlich beste Resultat, für einen Einzug in die Schulbehörde gleich im ersten Durchgang hätte sie indes 883 Stimmen benötigt.

Die Ersatzwahl wurde erforderlich, weil FDP-Frau Jasmin Frei ihren Rücktritt eingereicht hatte. Um ihren Sitz zu verteidigen, waren die Aadorfer Freisinnigen mit Enrique Castelar angetreten. Der einzige Parteienvertreter musste sich indes mit seinen 341 Stimmen mit dem dritten Platz begnügen. 491 Stimmen erzielte Beate Schmid, Nicole Töngi-Meng konnte 303 Stimmen auf sich vereinen. Nun fällt die Entscheidung im zweiten Wahlgang vom 25. September.

Wie gewohnt völlig problemlos kamen die diversen Aadorfer Rechnungsabschlüsse durch den Urnengang: Die Volksschulgemeinde darf sich über 91 Prozent Ja-Stimmen freuen, die Politische Gemeinde über 90 Prozent. Der 2021er-Abschluss des Alterszentrums Aaheim erzielte 93 Prozent Zustimmung, derjenige des EW erntete gar 94 Prozent Zuspruch.