Das Sirnacher Café Grüezi ist zurück aus dem Lockdown

Seit Mittwoch laden die Sirnacher Kirchen wieder ins Café Grüezi ein. Zur Wiedereröffnung nach dem Coronalockdown gab es ein Grillfest.

Maya Heizmann
Drucken
Besucher des Café Grüezi freuen sich über dessen Rückkehr.

Besucher des Café Grüezi freuen sich über dessen Rückkehr.

Bild: Maya Heizmann

Gemeinsam statt einsam – das Motto passte bestens zu der kleinen Feier am Mittwochabend. Um die 40 Leute, darunter einige Kinder, freuten sich über die Wiedereröffnung ihres Begegnungsortes. Es wurde gegessen, geplaudert und gespielt – wie es sich für ein Grillfest gehört.

Bereits seit zwei Jahren besteht das Café Grüezi in Sirnach, ein Begegnungsort für Menschen aus nah und fern. Das Projekt Café Grüezi besteht aus einem Verein. Als Gründungsmitglieder und Kostenträger engagieren sich die beiden ortsansässigen Landeskirchen. 30 Vereinsmitglieder und ein Helferteam von bis zu 15 Personen unterstützen das Projekt. Das Café ist jeweils mittwochs von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Im Durchschnitt besuchten zehn bis 15 fremdländische Menschen, darunter zahlreiche Kleinkinder, den Ort.

Dazu kommen jeweils bis zu zehn einheimische Gäste oder Helfer. Doch Mitte März wurde das Lokal infolge des Coronalockdowns geschlossen. Doch bereits ist das Café mit seinen 25 Plätzen wieder gut ausgelastet. Nebst der Kinderhüte, teilweise in Einzelbetreuung, wird geschwatzt, gespielt und auch Hausaufgaben gemacht. Ferner werden einige fremdländische Mitbewohner auch ausserhalb des Betriebs begleitet, wie bei der Arbeits- oder Wohnungssuche. So unter anderem durch Heiner Gantenbein aus Wiezikon. Der 88-jährige Sozialarbeiter unterstützt und begleitet mit grossem Engagement seit über 20 Jahren Flüchtlinge in Sirnach mit kreativer Freizeitgestaltung und mehr.

Hinweis
Nächstes Café Grüezi: Mittwoch, 19. August, 17–19 Uhr, Obermattstrasse 2, Sirnach