«Wenn es wehtut, fängt das echte Lachen doch erst an»: Die böse Hazel Brugger tritt in Frauenfeld auf

Sie gilt als böseste Frau der Schweiz und macht auf ihrer Tropical-Tournée auch in der Thurgauer Kantonshauptstadt Halt. Am Mittwoch, 19.Februar, ist es soweit.

Drucken
Hazel Brugger.

Hazel Brugger.

(Bild: PD)

(red) Sie gilt als böseste Frau der Schweiz, weil sie nie, aber auch gar nie lacht. Niemand ist vor ihr sicher. Und sie hat gigantischen Erfolg, füllt Halle um Halle mit ihrer Satire. Man kennt sie im ganzen deutschsprachigen Raum aus der «Heute-Show» von ZDF. Hazel Brugger ist wieder da, und das ist auch gut so. Sie ist die Frau, die schwarzen Humor, schwarze Kleidung, schwarze Themen und schwarze Auftrittsorte liebt. In ihrem zweiten Programm «Tropical» spricht sie über die ganz grossen Themen dieser Welt.

Welches sind die besten Drogen? Was hilft bei Schlafstörungen, und warum sind Rechtspopulisten die besseren Liebhaber? Gewohnt trocken und unaufdringlich baut Brugger, die in der Schweizer Slam-Poetry-Familie gross geworden ist, ihr Universum auf und öffnet dem Publikum die Tür in ihr Gehirn. Denn dort, wo es wehtut, fängt das echte Lachen doch erst richtig an. Findet zumindest Brugger. Diesen Mittwoch, 19.Februar, steht die Bühnendichterin im Frauenfelder Casino auf der Bühne. Showbeginn ist um 20 Uhr, Türöffnung um 19Uhr.

Körperlich durchaus anstrengende Auftritte

«Nie zu lachen, ist für mich körperlich extrem anstrengend und auch fürs Publikum eine Herausforderung», sagt die 26-jährige Zürcherin, die in Kalifornien geboren ist. Hazel Brugger ist überdies Schweizermeisterin im Poetry-Slam, Gewinnerin des Salzburger Stiers, des Deutschen Kabarettpreises, des Deutschen Comedypreises, des Swiss-Comedy-Awards oder auch des Bayrischen Kabarettpreises. Das ist also gar nicht so schlecht.