Wasserball
SC Kreuzlingen verteidigt den Cuptitel aus dem Jahr 2019 erfolgreich. Die Thurgauer Wasserballer besiegen Lugano im Cupfinal 11:8.

Für die Wasserballer des SC Kreuzlingen ist es bereits der neunte Titelgewinn im Cupwettbewerb in der Klubgeschichte. Auf die erfolgreiche Titelverteidigung mussten die Kreuzlinger zwei Jahre warten, nachdem der Wettbewerb wegen der Pandemie nicht ausgetragen worden war.

This Oderbolz, Lugano
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Mit dem SC Kreuzlingen verteidigt Pablo Carballo (mit Ball) gegen Lugano erfolgreich den Cuptitel.

Mit dem SC Kreuzlingen verteidigt Pablo Carballo (mit Ball) gegen Lugano erfolgreich den Cuptitel.

Massimo Piccoli/Keystone/Ti-Press

Zwei Jahre lang mussten die Wasserballer des SC Kreuzlingen aufgrund der Pandemie auf die Titelverteidigung warten. Als es am Samstag endlich so weit war, kam es zu einem echten Schlagerspiel im Schweizer Wasserball. Der Gegner der Thurgauer war wie so oft in den vergangenen Jahren Lugano. Und als würde die Begegnung im Cupfinal nicht bereits für genug Spannung sorgen, war es auch das erste Aufeinandertreffen der beiden Vereine seit dem Playoff-Final der vergangenen Saison, in dem die Tessiner vor allem mit ihrer unfairen Spielweise auf sich aufmerksam gemacht hatten.

Torhüter Darko Aleksic war Mann des Spiels

So kam es, dass beide Mannschaften mit einer offenen Rechnung in die Begegnung am Samstagabend stiegen. Bei den Tessinern war es die verlorene Meisterschaft, bei Kreuzlingen die damals von den Offiziellen ungeahndeten Verletzungen zweier Spieler. Dieser Umstand machte sich denn auch direkt in den ersten Minuten der Partie bemerkbar. Wobei die Kreuzlinger Mühe bekundeten, in diese bedeutungsvolle Partie zu finden. Lugano agierte clever und lag in der Mitte des ersten Viertels mit 2:1 in Front. Doch anstatt sich vom Rückstand verunsichern zu lassen, stellte sich der SCK dagegen, drehte das Resultat zu seinen Gunsten und lag in der ersten Pause mit 4:2 in Führung.

Nach Wiederanpfiff fingen die Tessiner an, die Gäste mit Fouls unter der Wasseroberfläche zu provozieren. Simon Geiser liess sich zu einem Revanchefoul hinreissen und wurde frühzeitig mit der roten Karte unter die Dusche geschickt. Davon überhaupt nicht beeindrucken liess sich SCK-Torhüter Darko Aleksic. Mit seinen Paraden brachte er den Gegner am Rande der Verzweiflung. Dazu hielt Aleksic auch noch zwei Penaltys.

Kreuzlingen spielt sich in einen Rausch

Mit dem Rückhalt ihres Torhüters spielten sich die Kreuzlinger in einen Rausch und lagen bei dessen Auswechslung im vierten Viertel bereits mit 10:6 in Führung. Danach vermochte Lugano trotz zwei weiterer Treffer nicht mehr, Spannung zurück in die Partie zu bringen. Routiniert brachte der SC Kreuzlingen die Führung über die Zeit und feierte mit dem Schlusspfiff den neunten Cupsieg und die erfolgreiche Titelverteidigung.