Strickwaren mit Leuchtkraft schützen Lerchenhof-Bewohner in Homburg

Freiwillige strickten Hunderte Mützen und Stirnbänder mit lichtreflektierendem Garn. Die Terz-Stiftung aus Berlingen überreichte nun allen Bewohnern der sozialen Einrichtung in Homburg wollene Kopfbedeckung.

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Die Bewohner des Lerchenhofs mit ihren neuen, nachts leuchtenden Mützen. (Bild: PD)

Die Bewohner des Lerchenhofs mit ihren neuen, nachts leuchtenden Mützen. (Bild: PD)

(red) Über 100 Alters- und Pflegeheime, 22 Frauenvereine und 108 Frauen haben in den letzten Monaten unter dem Appell «Bringen Sie Kinder zum Leuchten» in fleissiger Handarbeit rund 6000 lichtreflektierende Mützen und Stirnbänder für Kinder gestrickt oder gehäkelt. Der Clou dabei:

Dank des verwendeten lichtreflektierenden Garns sind sie künftig nicht nur vor Kälte geschützt, sondern bei Dunkelheit im Strassenverkehr besser sichtbar.

Kampagne in der ganzen Deutschschweiz

Die Kopfbedeckungen können aber nicht nur Kinder schützen und begeistern, sondern auch Erwachsene. So übergab die Terz-Stiftung aus Berlingen Anfang dieser Woche Mützen und Stirnbänder an Bewohner des Lerchenhofs. Im Rahmen der Kampagne «Vorbilder keuchten» der Terz-Stiftung kam es am vergangenen Montag und Dienstag in über 30 Heimen, Kindergärten und Schulen in der deutschen und der rätoromanischen Schweiz zu Übergaben von lichtreflektierenden Mützen und Stirnbändern an Kinder. Bis Weihnachten werden noch mehr als 20 weitere Übergaben folgen.

Der Lerchenhof in Homburg bietet 16 seh- und mehrfachbehinderten Erwachsenen ein Zuhause. Die Bewohner werden entsprechend ihrer Fähigkeiten beschäftigt und gefördert mit dem Ziel, dass sie ein möglichst selbstständiges Leben führen können. Als die Terz-Stiftung Heimleiter Hans-Peter Vierling anfragte, lichtreflektierende Mützen und Stirnbänder an die Bewohner des Lerchenhofes zu verteilen, sagte er begeistert zu.

Ideale Ergänzung zu den Leuchtwesten

Denn dem Thema Sichtbarkeit und Sicherheit im Strassenverkehr wird im Lerchenhof grosse Beachtung geschenkt. Das Wohnheim liegt in sehr ländlichem Gebiet, es gibt wenig Strassenbeleuchtung. Aus diesem Grund findet Vierling die reflektierenden Mützen und Stirnbänder eine ideale Ergänzung zu den reflektierenden Westen. (red)