Politiker treffen Schützen

Über 5000 Schützinnen und Schützen nehmen am Eidgenössischen Feldschiessen im Thurgau teil.

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Der Maximumschütze Albert Koller der SG Tobel. (Bild: PD)

Der Maximumschütze Albert Koller der SG Tobel. (Bild: PD)

(red) Traditionell lädt der Thurgauer Kantonalschützenverband Prominenz aus Politik und Militär zu einem Besuch bei einem das Feldschiessen durchführenden Verein ein. Dieses Jahr wurde die Delegation von den Vereinigten Schützen Aadorf empfangen, wie der TKSV in einer Mitteilung schreibt. Gemeindepräsident Matthias Küng stellte die aufstrebende Gemeinde mit dem intakten Vereinsleben vor und betonte, dass es trotz des Bevölkerungswachstums kein Ziel sei, das Stadtrecht zu erlangen. Aadorf töne einfach schöner als Aastadt.

Für den neuen Grossratspräsidenten Kurt Baumann fiel mit dem Besuch bei den Schützen der unüberhörbare Startschuss ins Präsidialjahr. Er erklärte, dass für ihn die Schützen geerdete, sich der Tradition bewusste Bürger seien. Schon als Jungschütze war er vom kompetenten Auftreten des Schützenmeisters und dem disziplinierten Umgang mit den Sportgeräten begeistert. Wie in der Politik gelte es auch im Schiesssport, stets das Ziel im Auge zu halten und mit Ruhe und Konzentration auf den Erfolg hinzuarbeiten.

Das hochgeklappte Nachtvisier

Für Baumann selbst erfolgte die Teilnahme laut Mitteilung unter erschwerten Bedingungen. Bei dem zur Verfügung gestellten Gewehr war das Nachtvisier hochgeklappt, was prompt zu zwei Nullern führte. Die Auszeichnung mit dem Ehrenkranz durch den Feldchef des TKSV, Hanspeter Bamert, stimmte ihn wieder versöhnlich.

Albert Koller aus Tobel erzielte als einziger Gewehrschütze das Maximum von 72 Punkten. Das schreibt der TKSV weiter in der Mitteilung. Er ist Mitglied der Schützengesellschaft Tobel. Nach dem ersten Vierer, der noch etwas hoch lag, korrigierte Koller die Visierung. Das Resultat waren weitere 17 Vierer und somit das Maximum von 72 Punkten.

Ein Punkt unter dem Maximum

Bei den Pistolenschützen stehen mit 179 Punkten – nur einem Punkt unter dem Maximum – August Schildknecht, Pistolensektion Amriswil; Urs Frei, Pistolenschützen Diessenhofen; Thomas Schneeberger, Handrohrschützen Alterswilen und Pascal Hättenschwiler, Pistolenschützenverein der Kantonspolizei zuoberst auf der Rangliste.

Die Pistolenschützen Bürglen setzten sich zum Ziel, 200 Schützinnen und Schützen zur Teilnahme am grössten Schützenfest der Welt zu motivieren. So konnte etwa Daniela Di Lanzo überzeugt werden. Erstmals eine Pistole in Händen haltend erzielte sie als 200. Teilnehmerin mit 101 Punkten ein respektables Resultat und ermöglichte den Pistolenschützen, das hoch gesteckte Ziel zu erreichen.

Hinweis
Alle Resultate: www.tksv.ch