Kantonalbank beschert der Thurgauer Staatskasse 57,5 Millionen Franken

Die TKB hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Das ist auch in der Kantonskasse spürbar.

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Der Hauptsicht der Thurgauer Kantonalbank in Weinfelden. (Bild: Andrea Stalder)

Der Hauptsicht der Thurgauer Kantonalbank in Weinfelden. (Bild: Andrea Stalder)

(red) Gemäss dem Gesetz über die Thurgauer Kantonalbank (TKB) hat der Grosse Rat den Geschäftsbericht und die Jahresrechnung der Bank zu genehmigen. Deshalb lässt ihm der Regierungsrat eine Botschaft zukommen und ersucht um die Genehmigung. In der Botschaft schreibt er, dass die TKB auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken könne. Dabei habe sie ein solides Wachstum erzielt und die Kapitalquote auf 18,9 Prozent erhöhen können. Diese liege damit deutlich über dem definierten Mindestwert der Eigentümerstrategie von 16 Prozent.

Im Weiteren weist der Regierungsrat in einer Mitteilung darauf hin, dass die Bank mit ihrer Unternehmensführung, Leistungserbringung und Geschäftstätigkeit die vom Regierungsrat festgelegte und vom Grossen Rat genehmigte Eigentümerstrategie erfüllt habe. Diese Eigentümerstrategie wird in der Regel alle vier Jahre überprüft und gegebenenfalls angepasst. Letztmals wurde sie im Jahr 2016 für die folgenden vier Jahre vom Grossen Rat genehmigt.

Gesellschaftliche Verantwortung

Die Vergütungen an die Mitglieder der Geschäftsleitung und des Bankrats seien transparent und im Geschäftsbericht ausgewiesen, hält der Regierungsrat weiter fest. Ausserdem übernehme die Bank ihre gesellschaftliche Verantwortung mit der Förderung von verschiedenen kulturellen, sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten im Kanton.
Die Ablieferung an den Kanton beträgt 41,2 Millionen Franken (Vorjahr 38,8 Millionen Franken). Für die Staatsgarantie vergütet die Kantonalbank dem Kanton als Teil der Gewinnverwendung den Betrag von 6,6 Millionen Franken (Vorjahr 6,5 Millionen Franken).

Insgesamt belaufen sich die Zahlungen der TKB an den Kanton mit der Verzinsung des Grundkapitals und den Steuern auf 57,5 Millionen Franken (Vorjahr 56,6 Millionen Franken). An die Gemeinden wird der im Gesetz maximal vorgesehene Beitrag von drei Millionen Franken ausgeschüttet. Dazu kommen Steuern von total 8,8 Millionen Franken.