Kampfwahl
Steckborn steht ein weiteres Rennen um freien Sitz im Stadtrat ins Haus: Jetzt kandidiert auch Aleksandra Lindner

Am 19. Juni wählt die Steckborner Stimmbevölkerung, wer Kathrin Mancuso im Stadtrat ersetzt, die per Ende März zurückgetreten ist. Nach Judith Kern bringt sich jetzt auch Aleksandra Lindner ins Spiel.

Samuel Koch
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Aleksandra Lindner, Kandidatin für die Ersatzwahlen in den Stadtrat vom 19. Juni.

Aleksandra Lindner, Kandidatin für die Ersatzwahlen in den Stadtrat vom 19. Juni.

Bild: PD

Kampfwahlen sind am Untersee längst kein Fremdwort mehr, Ersatzwahlen ebenso wenig. Seit Legislaturbeginn vor drei Jahren haben für die Behörde von politisch Steckborn schon mehrere stattfinden müssen, am 19. Juni kommt nach dem Rücktritt von Stadträtin Kathrin Mancuso per Ende März eine weitere dazu.

Bis zum offiziellen Ablauf der Meldefrist für die Aufnahme auf die offizielle Namensliste Anfang Woche haben sich zwei Kandidierende gemeldet, nebst Judith Kern auch Aleksandra Lindner (parteilos). Die 43-Jährige ist in Steckborn aufgewachsen, ist Vizepräsidentin der Sekundarschule Feldbach, seit über zehn Jahren in der Rechnungsprüfungskommission (RPK) tätig und präsidiert diese mittlerweile. Hauptberuflich arbeitet die ausgebildete Fachfrau im Finanz- und Rechnungswesen bei der Schulstiftung Glarisegg.

Nach reiflicher Überlegung dafür entschieden

Sie sei zuletzt mehrfach auf den freien Sitz im Stadtrat angesprochen worden, weshalb sie sich nach reiflicher Überlegung und Rücksprache mit RPK-Kollegen dafür entschieden hat, die Herausforderung anzunehmen. Lindner schreibt:

«Als zielorientierte, beständige und gewissenhafte Persönlichkeit mit ausgeprägtem Fachwissen möchte ich dazu beitragen, Steckborn zu einem noch attraktiveren Wohn- und Arbeitsort zu machen.»

Die Ersatzwahl für den freien Sitz im Stadtrat findet am 19. Juni statt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang würde am 10. Juli über die Bühne gehen. Nebst Lindner und Kern könnten auch weitere Personen gewählt werden.