Interview
«Fotografieren entspannt und ist kreativ»: Frauenfelder Polizei-Fotograf Markus Bauer knipst erstmals am Basel Tattoo

Der leidenschaftliche Fotograf Markus Bauer aus Frauenfeld arbeitet bei der Kantonspolizei Thurgau. Seine Leidenschaft hat ihn kürzlich erstmals als Fotograf ans Basel Tattoo gebracht, das ihn aus verschiedenen Gründen reizt. Für die Zukunft hat er einen ganz bestimmten Traum.

Samuel Koch
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Ein Schnappschuss von Markus Bauer aus der Nähe: Mitglied der New Zealand Army Band mit dem Haka-Tanz.

Ein Schnappschuss von Markus Bauer aus der Nähe: Mitglied der New Zealand Army Band mit dem Haka-Tanz.

Bild: zvg

Wie kommt ein Frauenfelder Fotograf ans Basel Tattoo, der sonst für die Kantonspolizei Thurgau arbeitet?

Markus Bauer: Vor sieben Jahren haben mich Bekannte mitgenommen. Mich hat das Ganze so fasziniert, dass ich seither jedes Jahr dabei war und ich mir gesagt habe, diesen Anlass will ich einmal aus der Nähe fotografieren. Dieses Jahr hat es nun geklappt, ich konnte mich erfolgreich akkreditieren lassen.

Markus Bauer, Fotograf aus Frauenfeld.

Markus Bauer, Fotograf aus Frauenfeld.

Bild: zvg

Können Sie die Faszination vom Fotografieren am Basel Tattoo erklären?

Die Atmosphäre, das Lichtspiel, die Stimmung und die vielen aufgestellten Leute. Ich konnte die Musikerinnen und Musiker ganz aus der Nähe betrachten und bei einer guten Gelegenheit fotografieren.

Was macht ein Neuseeländer auf dem Bild?

Die New Zealand Army Band hat ihren berühmten Haka-Tanz vorgeführt.

Musikantenformationen am diesjährigen Basel Tattoo.

Musikantenformationen am diesjährigen Basel Tattoo.

Bild: zvg

Was ist Ihre Leidenschaft fürs Fotografieren?

Das ist eine schwierige Frage! Ich mache es einfach sehr gerne. Fotografieren entspannt und ist kreativ. Und ich mag den technischen Aspekt der Fotografie.

Von Beruf aus fotografieren Sie für die Kantonspolizei Thurgau. Was unterscheidet das hobbymässige vom beruflichen Fotografieren?

Durch das Lesen von Fachzeitschriften und «learning by doing» versuche ich, immer das Bestmögliche aus meinen Bildern herauszuholen. Bei der Arbeit mache ich sowohl Studio- als auch Aussenaufnahmen. Ich befasse mich mit der Lichtführung, kenne mein Material und bereite mich auf die jeweilige Situation vor.

Was würden Sie gerne in Ihrem Leben unbedingt noch fotografieren?

Fototechnisch ist mein Traum eine Islandreise. Island ist perfekt für Naturfotografie. Das ist ein Bereich, in dem ich sehr gerne fotografiere. Zudem würde ich gerne einmal an einem MXGP of Switzerland in Frauenfeld als akkreditierter Fotograf teilnehmen. Sportfotografie ist meine zweite grosse Leidenschaft.