Frauenfeld
Erneute Bauauflage für den Neubau des Hallenbades

Wegen einer Projektänderung legt die Stadt Frauenfeld das Baugesuch für das neue Hallenbad erneut öffentlich auf.

Samuel Koch
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Visualisierung des geplanten Neubaus.

Visualisierung des geplanten Neubaus.

Bild: PD

Für das erneute Baugesuch der Stadt Frauenfeld ist eine Projektänderung verantwortlich. So erklärt es Fabrizio Hugentobler. Bei der sogenannten Frischluftfassung für den geplanten Neubau des Hallenbades handle es sich um einen senkrecht stehenden Ansaugschlitz aus dem Boden, der als Verbesserung aus dem Vorprojekt ins finale Projekt einfliesse, meint der zuständige Stadtrat. Und weil diese Frischluftansaugung einem zusätzlichen Baukörper im Generationenprojekt der Stadt gleichkommt, ist dafür ein weiteres Baugesuch vonnöten, das derzeit noch bis 24.Januar beim Amt für Hochbau und Stadtplanung öffentlich aufliegt.

Ansonsten befindet sich das im Herbst gestartete Grossprojekt auf Kurs, betont Hugentobler. Seit Ende Oktober läuft die Schadstoffsanierung wegen asbesthaltiger Bausubstanzen in der alten Badi. Eine spezielle Sanierung ist deshalb nötig, weil bei einem normalen Abbruch die Gefahr der Freisetzung von krebserregenden Asbestfasern bestehen würde. Das ganze Hallenbad ist darum luftdicht eingekleidet. Die Mitarbeitenden in der Sanierungszone, wo ein Unterdruck besteht und die belastete Raumluft kontinuierlich durch eine Abluftreinigungsanlage geschleust wird, tragen luftdichte Schutzkleidung. Danach werde das Material fachgerecht entsorgt, ehe spätestens im Februar der eigentliche Abbruch beginnt. «Dann geht es so richtig ans Eingemachte», sagt Hugentobler.

Im November 2020 hat das Frauenfelder Stimmvolk den Neubau des Hallenbades für rund 40 Millionen klar angenommen. Für die zweijährige Bauzeit bleibt die Badi gänzlich geschlossen.