Glosse
Ein Stich ins Herz: Wenn nur Blumenerde vom Frauenfelder Friedhof mehr schmerzt als eine Flasche Bürgerwein

Murgspritzer: TZ-Redaktor bedauert die Stadtkonstabler. Denn zum einen fällt ihr Bechtelismahl schon zum zweiten Mal hintereinander aus. Und zum anderen haben sie neuerdings ein Bild aus dem Kurzdorf daheim hängen. Das kann es ja nicht sein.

Mathias Frei
Drucken
Neujahrsgeschenk der Stadt Frauenfeld: eine Luftaufnahme des Kurzdorfs.

Neujahrsgeschenk der Stadt Frauenfeld: eine Luftaufnahme des Kurzdorfs.

Bild: PD/Balz Kubli

Was will man den Damen und, äh, nur den Herren Stadtkonstabler noch alles antun? Zuerst müssen sie ihr Bechtelismahl absagen. Derweil wollen die Erchinger und die Kurzdorfer Konstabler zumindest ihre Jahresversammlungen durchführen. Und dann sollen die Stadtkonstabler von der Stadt als Neujahrsgeschenk auch noch eine Luftaufnahme des Kurzdorfs in Empfang nehmen.

Mathias Frei.

Mathias Frei.

Bild: Andrea Stalder

Auch wenn es eine hübsche Fotografie ist – sie muss sich anfühlen, als ob einem einer eine Flasche Holderberger Pinöggel über den Kopf zieht. Noch schlimmer wäre, den Bürgerwein zu trinken. Und als Worst-Case-Szenario fällt auch 2023 der Neujahrsapéro aus, und die Stadt verschenkt Langdorfer Blumenerde der Friedhofsgärtnerei. Hau endlich ab, du cheibe Pandemie!