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Aus drei Jahrhunderten: Mit dem Merel-Quartett ist eines der besten europäischen Streichquartette zu Gast in Frauenfeld

Das auf den bekanntesten Bühnen Europas aktive Ensemble spielt am Donnerstag, 17. März, auf Einladung der Konzertgemeinde Frauenfeld im Casino. Es stehen erlesene Streichquartette von Joseph Haydn, Antonin Dvorak und Sandor Veress auf dem Programm.

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Das Merel-Quartett tritt in Frauenfeld auf.

Das Merel-Quartett tritt in Frauenfeld auf.

Bild: PD

Das von der Fachpresse in den höchsten Tönen gelobte Merel-Quartett tritt auf Einladung der Konzertgemeinde diesen Donnerstag, 17. März, im Casino auf. Mary Ellen Woodside, Edouard Mätzener (Violinen), Alessandro d’Amico (Viola) und Rafael Rosenfeld (Violoncello) lassen erlesene Streichquartette aus drei Jahrhunderten, von Joseph Haydn, Antonín Dvořák und Sándor Veress erklingen. Beginn des fünften Abonnementskonzerts der Konzertgemeinde ist um 19.30 Uhr.

Das Merel-Quartett auf der Bühne.

Video: PD

Erste Komposition nach der zweiten Rückkehr aus Amerika

Während Joseph Haydn unter anderem mit seinen «Sonnenquartetten» op. 20 als Vater der Wiener Klassik in die Musikgeschichte einging, sind beim aus Ungarn stammenden Wahlschweizer Sándor Veress folkloristische Anklänge kein Zufall, arbeitete er doch als Bartóks Assistent bei dessen Sammlung und Herausgabe ungarischer Volksmelodien. Als altersweise könnte man Antonín Dvořáks G-Dur Quartett op. 106 bezeichnen. Damit sind jedoch nicht Charakter und Ausdruck des Werks gemeint, im Gegenteil. Die Freude, wieder daheim in Böhmen zu sein, ist hörbar in jedem Takt dieser «ersten Komposition nach der zweiten Rückkehr aus Amerika», wie der Komponist auf dem Titelblatt festhielt.

Das Merel-Quartett zusammen mit Anita Leuzinger.

Video: PD

Die rege europaweite Konzerttätigkeit führte das Merel-Quartett in renommierte Konzertsäle wie die Wigmore Hall in London und die Tonhalle Zürich. Daneben ist das Quartett regelmässig zu Gast bei wichtigen internationalen Festivals wie dem Lucerne Festival, den Salzburger Festspielen und dem Menuhin Festival Gstaad. (red)