Eschlikon
Deutliche Zustimmung zu Turnhallensanierung

Eschlikon genehmigt die Sanierung der Mehrzweckhalle Bächelacker mit 67 Prozent.

Olaf Kühne
Drucken
Schulpräsident Linus Köppel in der maroden Bächelacker-Halle. Ihre Sanierung soll 3,35 Millionen Franken kosten.

Schulpräsident Linus Köppel in der maroden Bächelacker-Halle. Ihre Sanierung soll 3,35 Millionen Franken kosten.

Linus Köppel darf sich freuen. Der Eschliker Schulpräsident, und mit ihm natürlich die ganze Schulbehörde, erhält am Sonntag den Baukredit über 3,35 Millionen Franken für die Sanierung der maroden Mehrzweckhalle Bächelacker genehmigt. Dies zudem mit deutlichen 67 Prozent Ja-Stimmen und einer hohen Stimmbeteiligung von 60 Prozent.

Damit stützt der Eschliker Souverän auch die zweite Stufe eines dreistufigen Fahrplans, welchen die Schulgemeinde einst in Sachen Liegenschaften definiert hatte.

Erste von drei Stufen 2018 genehmigt

Die erste Stufe segneten die Stimmbürger im September 2018 mit der Zustimmung zur neuen Sporthalle Friesler ab. Deren bevorstehende Inbetriebnahme ist die Voraussetzung, um überhaupt mit der nun bewilligten Sanierung der Mehrzweckhalle Bächelacker starten zu können. Hat doch die Schulbehörde stets kommuniziert, dass es für die Schule zentral ist, die für den Schulbetrieb benötigten vier Turnhallen sicherzustellen. Deshalb soll nach der Sanierung der Bächelacker-Halle, als dritte Stufe, das Projekt «Teilersatzbau und Sanierung Schulhaus Blumenau» umgesetzt werden, wobei die Turnhalle Blumenau in ebenso benötigten Schulraum umgebaut wird. Dessen Inbetriebnahme ist für 2025 vorgesehen.

Bei der nun anstehenden Sanierung der Bächelacker-Halle geht es nicht bloss um die Beseitigung der Altersspuren. So erhält die Bühne im Zuge der Fassadensanierung einen Zugang von aussen, was einem alten Anliegen der Vereine entspricht. Selbstredend soll der Bau nach seiner Sanierung aktuelle Vorschriften bezüglich Brandschutz Elektroinstallationen erfüllen. Energetisch wird der Bächelacker von der Kategorie D zu einem B verbessert. Dadurch sollen sich künftig die Heizkosten halbieren.

Einen spür- und sichtbaren Umbau soll auch das Foyer der Halle erfahren. Durch zusätzliche Fensterflächen wird gemäss Botschaft«eine lichtdurchflutete und multifunktionelle Eingangshalle» entstehen.