Begeisternde Turnshow-Triplette des STV Dussnang-Oberwangen

«Hairberg Härbärt» lautete das Motto bei den drei Unterhaltungsshows des STV Dussnang-Oberwangen übers Wochenende. Nebst den turnenden Riegen standen Sketches und Leckereien aus der Küche auf dem Programm.

Christoph Heer
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Da befinden sich die Zuschauer nicht in einer Herberge, sondern in einer Hairberge – genauer, in der «Hairberg Härbärt». Für den Check-in sind dahingehend die kleinen Jugendriegler als Portiere zuständig. Dreimal bestens besetzt zeigt sich die Hörnlihalle bei der Turnshow-Triplette des STV Dussnang-Oberwangen am Wochenende.

Dutzende Besucher aus befreundeten Turnvereinen sind dabei. Während sich zu Beginn der mehrstündigen Show das Ehepaar aus Eschlikon noch schnell mit Schnitzelbrot und Bratwurst eindeckt, wartet ein Besucher aus Lustdorf auf sein haariges Menu. Mike Kaufmann sagte:

«Ich habe den ganzen Tag extra nichts gegessen. Mir wurde schon im Vornherein empfohlen, vom ‹Menu Hairberg› Gebrauch zu machen.»

Schnell ist Rahmgeschnetzeltes mit Spätzli verschlungen und der Daumen nach oben gerichtet. «Das hat hervorragend gemundet. Sicher bestelle ich noch einmal eine Portion», sagt der zufriedene Besucher.

Roter Faden bei Sketchen zieht sich durch

Allerlei Anlässe in und um Dussnang sind auch dank der Köstlichkeiten des hiesigen Metzgers bekannt. Kurt Sturzenegger und seinem vielköpfigen Team gelingt es immer wieder, für ein kulinarisches Furore zu sorgen – selbst bei einem Publikum mit mehreren hundert Personen.

Zurück zum turnerischen Aspekt, worum es eigentlich geht. Es ist eine Abfolge von turnerisch-tänzerischen Leckerbissen, angereichert mit Sketchen. Der rote Faden zieht sich durch den ganzen Abend. Es sind die Mutter-Kind-Turner als Asiaten, die Damen als Sekretärinnen, die Kinder-Turner als Mafia oder die aktiven Herren mit Hangover, die für viel Kurzweil sorgen.

Dass sich die Frauenriege als Handwerkerinnen und die Korbballer als Ärzte ausgeben, finden die Zuschauer phänomenal. So lassen sich zumindest die Applausstürme und die Zugaberufe deuten.

Auf eine zweite Portion Menu Hairberg

Hinter den Machern und Protagonisten liegt sowohl ein strenges Wochenende als auch eine ebenso strenge Vorbereitungszeit. Eine Verschnaufpause haben sie sich nun redlich verdient, bis es in zwei Jahren wieder heisst: Turnunterhaltung in der Hörnlihalle.

Schon etwas später am Abend hat übrigens der eingangs erwähnte Besucher aus Lustdorf seine zweite Portion Menu Hairberg bestellt. Sein Tischnachbar verrät zeitgleich, dass er dazwischen noch einen Cervelat genossen hat.