Bachelor
Nach Aus beim Bachelor – Thurgauer Kandidatinnen mutmassen, warum es nicht für eine Rose gereicht hat

Seit Ende Oktober buhlen 17 Frauen auf dem Sender 3+ um den Bachelor Erkan Akyol. Die einzigen beiden Thurgauerinnen wurden aber schon in der zweiten Folge nach Hause geschickt. Die Frauen vermuten, dass sie zu zurückhaltend gewesen seien.

Aylin Erol
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Rebekka (21) aus Müllheim glaubt, zu schüchtern gewesen zu sein.

Rebekka (21) aus Müllheim glaubt, zu schüchtern gewesen zu sein.

© CH Media TV AG
Maria (38) war über den eigenen Rauswurf überrascht.

Maria (38) war über den eigenen Rauswurf überrascht.

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Rebekka, die 21-jährige Risikomanagerin aus Müllheim, kann verstehen, weshalb sie auf dem TV-Bildschirm kaum zu sehen war und schon vergangenen Montag ihre Koffer packen musste: «Wenn ich neue Leute kennen lerne, bin ich am Anfang immer recht scheu und vorsichtig. Ich brauche eine Weile, bis ich auftaue.» Sie sei wohl zu wenig aufgefallen. Allzu traurig über ihren Rauswurf ist die Müllheimerin aber nicht: «Es war zwar eine spannende Erfahrung, aber der Bachelor hat mir am Schluss gar nicht so gut gefallen.» Mit «Macho-Typen» und Angebern könne sie nicht viel anfangen.

In der Sendung merkt man nichts von ihr

Im Gegensatz zu Rebekka gefiel der Bachelor der alleinerziehenden Mutter Maria aus Frauenfeld sehr gut. «Das Aussehen ist mir nicht so wichtig. Mein Partner muss das Herz am richtigen Fleck haben und dieses Gefühl hatte ich bei Erkan», sagt die 38-Jährige. Als er ihr dann keine Rose gab, war Maria nicht nur enttäuscht, sondern vor allem auch überrascht. «Wir haben uns sehr gut verstanden», sagt die Pflegehelferin.

Sie sei wohl aber ebenfalls nicht offensiv und auffällig genug gewesen. Sich selbst beschreibt Maria als extrovertiert und immer optimistisch. Davon hätte man in der Sendung aber leider nicht viel gesehen. «Man hat mir die Nervosität richtig angemerkt. Ich brachte kaum ein Wort raus», sagt die Frauenfelderin.

Maria und Rebekka bleibt wohl nichts anderes übrig, als genau wie alle Zuschauerinnen jeden Montagabend auf 3+ mitzufiebern, welche Dame schliesslich das Herz des Bachelors erobert. Eins wissen wir schon jetzt: Eine Thurgauerin wird es dieses Jahr nicht sein.