Amriswil
Dreimal Ja bei den Schulvorlagen

An der Urnenabstimmung an diesem Wochenende legten die Schulbürgerinnen und Schulbürger von Amriswil, Hefenhofen und Sommeri dreimal ein Ja ein. Bei allen drei Vorlagen betrug die Stimmbeteiligung nicht ganz zehn Prozent.

Manuel Nagel
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Am wenigsten umstritten war die Jahresrechnung 2021 der Volksschulgemeinde. Von den 908 eingegangenen Stimmzetteln waren nebst acht leeren und 13 ungültigen 887 massgebend. Die 811 Ja-Stimmen bedeuten eine Zustimmung von 91,4 Prozent. 76 Personen lehnten die Rechnung ab.

Mehr Gegenwind für die beiden Kreditbegehren

Mehr Gegenwind gab es für die beiden Kreditbegehren. Für den Kindergarten Hölzli wurden im September 2020 drei Millionen Franken bewilligt. Es stellte sich heraus, dass dieser Betrag nicht reicht und auch die zehn Prozent überschreitet, die in der Kompetenz der Behörde lägen. Diese beantragte deswegen weitere 585'000 Franken.

Von den 925 eingegangenen Stimmzetteln waren 908 massgebend (vier leer, 13 ungültig). Auf diesen stand 672-mal ein Ja, was 74,0 Prozent entspricht. 236 Personen standen dem Nachtragskredit negativ gegenüber.

Der zweite Baukredit betrug 760'000 Franken und soll für den Ausbau der Natur- und Technikräumlichkeiten in der Sekundarschule Grenzstrasse eingesetzt werden, da das vorhandene Zimmer nicht mehr den heutigen pädagogischen und technischen Anforderungen entspricht.

Zu diesem Kreditbegehren der Volksschulgemeinde Amriswil-Hefenhofen-Sommeri gingen 922 Stimmzettel ein, wovon drei leer und wiederum 13 ungültig waren. Die 906 massgebenden Stimmen teilen sich auf in 720 Ja und 186 Nein, was einer Zustimmung von 79,5 Prozent entspricht. (man)