Ist das Atlantis?

Sind diese Umrisse die Überreste der versunkenen Stadt, die der griechische Philosoph Platon erwähnte? Das Bild aus Google Ocean bringt neuen Schwung in die Archäologie-Forschung.

Atlantis-Ruine oder Naturerscheinung?: Google-Ocean-Bild.

Atlantis-Ruine oder Naturerscheinung?: Google-Ocean-Bild.

Ist das Atlantis?

Viele Mythen ranken sich um das Inselreich Atlantis. Laut Platon war es eine Seemacht, die ausgehend von ihrer «jenseits der Säulen des Herakles» gelegenen Hauptinsel weite Teile Europas und Afrikas unterworfen hat. Nach einem gescheiterten Angriff auf Athen sei Atlantis um 9600 v. Chr. in Folge einer Naturkatastrophe innerhalb «eines einzigen Tages und einer unglückseligen Nacht» untergegangen.

Dank Google Ocean soll nun die versunkene Stadt möglicherweise entdeckt worden sein, und zwar ca. 100 Kilometer nordwestlich der kanarischen Inseln. Dies schreibt die britische Zeitung «The Sun».

«Kommt Platon sehr nahe»

Dr. Charles Orser, Professor für Archäologie an der New York State Universität, hat sich über das Google-Bild «fasziniert» geäussert. Gegenüber der britischen Zeitung sagte er: «Die Lage kommt Platons Beschreibung sehr nahe. Sollten die Umrisse geographischen Ursprungs sein, müssen wir sie dennoch genauer betrachten.»

Der deutsche Physiker Rainer W. Kühne vermutet, dass Atlantis nordwestlich von Cadiz nordwestlich von Gibraltar an der atlantischen Südküste der iberischen Halbinsel liegt. (Thurgauerzeitung.ch/Newsnetz)

Erstellt: 20.02.2009, 09:05 Uhr

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24 KOMMENTARE

Werner Wickboldt

21.02.2009, 21:00 Uhr

Zur Richtigstellung der Urheberschaft zur Lage von Atlantis nördlich von Cadiz im Mündungsgebiet des Guadalquivirs: Diese Lokalisierung hat Dr. Kühne von mir übernommen. Seit 2005 überprüfen spanische Forscher diese Hypothese unter dem Titel "Contrastación preliminar de la hipótesis Wickboldt-Kühne".


Philipp Ritter

21.02.2009, 17:56 Uhr

@ Adam Lantern: woher habe Sie diese genauen Kenntnisse? Nimmt mich wunder, da ich mich schon länger mit diesem Thema beschäftige. Die Furchen sollen anscheinend Spuren von Vermessungen mit Booten sein, so der Artikel am nächsten Tag dazu. Gemessen mit Google Earth sind die Linien riesige Täler von 1-2 km Druchmesser. Können durch Vermessungen solch grosse Furchen entstehen?


Willi Aerne

20.02.2009, 19:18 Uhr

Es stellt sich die Frage, ob Plato nicht eine nach seinen Vorstellungen ideale Stadt beschrieben hat und diese dann - weil sie in der Realität nicht existierte - durch eine Katastrophe hat untergehen lassen. Das wäre dann auch die Begründung dafür, dass man bis heute nichts gefunden hat.


Adam Lantern

20.02.2009, 16:24 Uhr

Wir kommen der Entdeckung näher. Jedoch sind sowohl der Zeitraum als auch die Geographie immer noch weit daneben! Das damalige Zentrum von Atlantis ist unter dem heutigen Mexico City begraben; andere Zentren liegen vor der nordöstlichen Küste Cuba's (Plato's Stadt), unter Atlanta, Georgia USA und das vierte zwischen Mexico City und Hawai'i. Der Untergang liegt zudem mehr als 500'000 Jahre zurück.


Oliver Straub

20.02.2009, 15:44 Uhr

Schon wieder Atlantis entdeckt? Fliegen wir jetzt zu den Sternen? Fragen die die Welt bewegen; ich aber bin skeptisch: Muss es denn immer Atlantis sein? Ist Australien eine Insel? Sind wir ein immerjunges Volk? Wo sind die Hinterlassenschaften der wirklich-alten Griechen geblieben? Wird 3000 m unter dem Meer nun der biblische Glaube erschüttert? Lassen wir uns überraschen!


Michael Hügi

20.02.2009, 15:34 Uhr

Vermutlich wird einmal wieder nichts mit versunkenen Kulturen: das Muster lässt sich mit natürlichen plattentektonischen Vorgängen, die den gesamten Boden des Atlantiks prägen, erklären. Es handelt sich höchstwahrscheinlich um Brüche, die einerseits parallel zum mittelozeanischen Rücken verlaufen, andererseits um senkrecht dazu ausgerichtete so genannte Transversalstörungen. Also nichts neues!


Peter Meier

20.02.2009, 15:23 Uhr

In der Sahara gibt es ähnliche, unerklärliche Strukturen. Doch da ist noch lange nicht jede kreisrunde Struktur ein Meteoritenkrater, so manches ist nämlich auf Grund geologischer Entwicklungen zurück zu führen. Daneben findet man plötzlich auf mehreren Quadratkilometer 100m Gitternetze, die irgend ein Forscherteam gelegt hat. Weshalb sind das nicht Spuen von Schleppnetzen oder Ähnliches.?


Alexandra Hamilton

20.02.2009, 14:15 Uhr

Sorry, aber bei "wisschenschaftlichen" Erkenntnissen, die über the Sun verbreitet werden, ist Skepsis angebracht. Vielleicht ist es hier wie mit dem "Gesicht" auf dem Mars, eher ein Naturphänomen als künstlich. Trotzdem, nachschauen und verifizieren bitte.


Matthias von Rode

20.02.2009, 14:09 Uhr

Es handelt sich dabei tatsächlich um das versunkene Atlantis. Anstatt Gelder sinnloserweise für die Jet Set Wissenschaftler Klimaforschung bereitzustellen und sinnlose Klimakonferenzen in 5 Stern-Hotels Jet-Set-Style zu veranstalten, sollten jetzt diese Milliarden in die Archäologie investiert werden, um die Geheimnisse Atlantis' zu erkunden. Das Weltklima werden wir niemals technokratisch bezwing


Franz Frey

20.02.2009, 14:08 Uhr

was für ein Unsinn! Das Gebiet ist viiiieeel zu gross für eine Stadt!


Stefan Jost

20.02.2009, 12:50 Uhr

Die Struktur liegt in 5400m Tiefe. Zusammen mit der immensen Grösse von 160 x 120 km spricht das klar für einen geologischen Ursprung. Es hat dort in der Gegend viele "fadengerade" Linien (Seebeben-Risskanten? oder doch alles Aufnahme-Artefakte?), zum Teil sogar Rechtecke, allerdings ist die Häufung im gezeigten Ausschnitt tatsächlich ausserordentlich.


Andreas Kyriacou

20.02.2009, 12:31 Uhr

«Open your mind» ist ja ein grundsätzlich guter Ansatz. Man beachte aber die Gesundheitswarnung von Tim Minchin: «If you open your mind too much your brain will fall out.»


Ella Lurino

20.02.2009, 12:02 Uhr

Das Bild täuscht. Mit über 22'000 km2 ist die Fläche dieser Struktur halb so gross wie die Schweiz. Das Quadrat wäre also mit einem Land vergleichbar und nicht mit einer Stadt. Die Furchen sind also keine Strassen, sondern Täler. Spricht eher für die These des natürlichen Ursprungs.


Frank Gomez

20.02.2009, 12:00 Uhr

John Doe ich bin auch absult Skeptisch,aber erkundigen sie sich mal was Alain Davis (Telekomunikations Ingenieur der NASA),der den Job hatte die Bildsignale der ersten Mondlandung vom 20.071669 an das öffentlichen TV der USA weiterzusenden,vor seinem Tod berichtete.Oder schauen sie mal was Sie unter Alex Collier,Dr. Jonathan Reed,Bob Lazar oder Credo Mutwa alles berichten.Hoffe nur Sie haben recht


Nils Leuzinger

20.02.2009, 11:42 Uhr

@ John Doe Ganz genau. Ich denke auch, dass es entweder ein Projektionsfehler oder eben ein Scherz eines Mitarbeiters war. Die Ausmass sind viel zu gross, als dass es nicht längst gefunden worden wäre...


Candido Marcelo

20.02.2009, 11:37 Uhr

Hallo? Ist das eine Werbung von Google Ocean?


John Doe

20.02.2009, 11:16 Uhr

Ausserirdische? Das ich nicht lache! Kaum entzieht sich mal was dem menschlichen Verstand müssen gleich Ausserirdische oder göttliche Wesen für Erklärungen herhalten. Am Schluss entpuppt sich das Ganze als Scherz eines Goolge Mitarbeiters und alle sind wieder ihrer Illusion beraubt Atlantis gefunden zu haben. Willkommen im Medienzeitalter!


Fran Gomez

20.02.2009, 10:56 Uhr

Dass diese Rechtecke sind bestimmt nicht natürlich entstanden. Ob es sich um Atlantis handelt oder ob es ausserirdische waren sei dahin gestellt. Ich sage nur dass die Erde einmal als Flach galt, dannach das Zentrum des Universum war.Nun gilt es zu akzeptieren dass es Technisch Hoichinteligente Wesen gab und immer noch gibt, die keiner Menschenrasse angehören."OPEN YOUR MIND".


Mathias Oggier

20.02.2009, 10:55 Uhr

Nur weil es bei Google Ocean so zu sehen ist, muss nicht heissen, dass es auch in Wirklichkeit existiert... Man schaue zum Beispiel auf folgende Koordinaten: 0° 0'21.07"N 94°50'2.05"E Im Meeresboden ist deutlich eine Schrift zu erkennen, die dergestalt wohl kaum in Natura anzutreffen ist.


Nils Leuzinger

20.02.2009, 10:50 Uhr

Am 29.1.2009 habe ich dieses Bild (nachweislich) an Google (google@a-und-o.com) mit der Frage "wie dieser Artefakt zustande komme" geschickt. Schon eigenartig, dass jetzt plötzlich darüber berichtet wird. Wenigstens könnte man den Entdecker nennen.... ;-)


Tom Müller

20.02.2009, 10:24 Uhr

Vor 12'000 Jahren herrschte ja die letzte Eiszeit und der Meeresspiegel war ca. 120 Meter tiefer als heute. Wie tief ist der Atlantik an dieser Stelle? Vielleicht lag dieses Stück Meeresboden tatsächlich mal über Wasser...


Bruno Waldvogel

20.02.2009, 09:32 Uhr

Wieder mal gefunden! Platos Beschreibung der Stadt ist anders, nämlich rund. Und für die Lage von Atlantis gibt es mindestens drei verschiedene hypothetische Standorte. Solche Formationen hat man schon bei den Bermudas gefunden - und sie waren natürlichen Ursprungs. Freuen wir uns einfach, wenn die Archälogen so oder so eine neue/alte Stadt entdeckt haben. Vielleicht ein Zeuge der grossen Flut?


Manuel Nehmer

20.02.2009, 09:29 Uhr

Die Struktur hat eine Kantenlänge von ca. 150 km. Das wäre aber eine mächtige antike Stadt gewesen... Das können nur Ausserirdische gewesen sein ;)


Hans Graber

20.02.2009, 09:29 Uhr

Na, dann war Atlantis eine riesige Stadt: Ca. 170 x 130 km ist die Struktur gross. Und mit Google Earth messe ich eine Distanz von mindestens 500 km zu den kanarischen Inseln.



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