«Es ist jetzt schon fast zu spät, um eine kritische Erwärmung zu verhindern»

Einen Monat vor der Uno-Klimakonferenz in Kopenhagen spricht Deutschlands Top-Klimaforscher Stefan Rahmstorf über seinen Kampf gegen Klimaskeptiker, gerechte Klimapolitik und die Zeit, die uns noch bleibt.

Ein unerbittlicher Kämpfer für die Klimawahrheit: Stefan Rahmstorf.

Ein unerbittlicher Kämpfer für die Klimawahrheit: Stefan Rahmstorf.
Bild: Reuters

Wenn er spricht, dann klar und sachlich. Emotionen scheinen nicht zum deutschen Klimaforscher Stefan Rahmstorf zu gehören. Dabei gilt der Wissenschaftler mit Weltruf am Potsdam- Institut für die Erforschung der Klimafolgen als unerbittlicher Kämpfer für die Klimawahrheit. Rahmstorf wird dann mit spitzer Feder aktiv, wenn über den Klimawandel geschrieben wird und dabei «die Fakten nicht stimmen».

Herr Rahmstorf, Sie haben eben ein Podiumsgespräch hinter sich. Dabei gab es eine spontane Umfrage beim internationalen Publikum, in welchem Land noch Skepsis gegenüber dem Klimawandel herrsche. Ein Drittel hob die Hand. Waren Sie überrascht?
Ich war eher überrascht, dass die meisten meinen, bei ihnen sei der Klimawandel allgemein akzeptiert. Skeptiker gibt es doch überall, auch bei uns in Deutschland. Wenn auch nur eine Minderheit.

Diese Minderheit kann Sie auf die Palme bringen. Dagegen führten Sie vor 2 Jahren einen medialen Feldzug.
Das war doch kein Feldzug. Der Herausgeber der Zeitschrift «Universitas» überredete mich, für ein Themenheft einen Beitrag über die «Klimaskeptiker» zu schreiben ...

... er musste Sie überreden?
Erst habe ich abgelehnt. Dieses Thema ist doch längst wissenschaftlich gegessen.

Der Uno-Weltklimarat IPCC hat erst vor zwei Jahren verkündet, dass der Mensch mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit Schuld an der Erderwärmung trägt.
Schon 1965 gab es einen Bericht von amerikanischen Forschern an den US-Präsidenten, der folgerte, dass bis zum Jahr 2000 die CO2-Konzentration in der Luft um 25 Prozent steigen und messbare Veränderungen im Klima hervorrufen werde. Das war zu einem Zeitpunkt, als der Anstieg der CO2-Konzentration erstmals belegt worden war, nicht aber ein Temperaturanstieg. 1979 sagte ein weiterer Bericht voraus, die Erwärmung werde in etwa 20 Jahren messbar werden. Tatsächlich geschah das bereits 10 Jahre früher.

Die Reaktionen auf Ihren Beitrag waren geharnischt, weil Sie skeptische Journalisten spitz angriffen. Sie verlangten eine Qualitätsprüfung bei den Redaktionen.
Ich warf die Frage auf, was mit der Qualitätskontrolle in den Zeitungen los ist. Werden Fakten nicht mehr geprüft? Man kann anderer Meinung sein, aber die wissenschaftlichen Fakten müssen stimmen. Wahrhaftigkeit ist das oberste Gebot des Pressecodex. Das ist ähnlich wie in der Wissenschaft. Falsches sollte richtiggestellt werden.

Wie zum Beispiel in diesem Jahr in der britischen Zeitung «The Guardian»? Da kritisierten Sie den umstrittenen dänischen Politologen Björn Lomborg.
Er machte eine grosse Sache daraus, dass der Meeresspiegel in den letzten zwei Jahren gesunken sei. Das ist sehr irreführend. Der Meeresspiegel ist in den letzten 15 Jahren global um 5 Zentimeter gestiegen, das ist bedeutend rascher als erwartet. Aber jede Zeitreihe hat auch kurzfristige Schwankungen, da kann man immer einen scheinbar gegenläufigen Zweijahreszeitraum herauspicken. Das gilt übrigens auch bei der globalen Temperatur.

Können solche Leute den politischen Prozess blockieren?
Die sogenannten Klimaskeptiker haben grossen Einfluss – nicht in Fachkreisen, aber bei wichtigen Entscheidungsträgern grosser Firmen und in der Politik. Viele Menschen sind dadurch ernsthaft verunsichert. Das hat den Fortschritt im Klimaschutz erheblich verlangsamt. Es ist schon fast zu spät, um zu verhindern, dass die kritische globale Erwärmungsgrenze von 2 Grad überschritten wird.

Einer der unsichersten Punkte ist nach wie vor, wie empfindlich das Weltklima auf die Erwärmung reagiert. Hat deshalb die Politik das Gefühl, für kurzfristige Massnahmen bleibe noch genügend Zeit?
Viele Politiker kennen zwar grundsätzlich das Problem des Klimawandels, sind sich aber nicht über die Dringlichkeit im Klaren. Unsicherheiten können leider auch eine negative Wendung nehmen. Zum Beispiel beobachten wir, dass das arktische Eis viel schneller schrumpft als alle Modellrechnungen es voraussagten.

Wie viel Zeit haben wir denn noch?
Man kann die Frage so stellen: Wie viel Zeit haben wir noch, um die Wende von wachsenden zu sinkenden Emissionen der Treibhausgase hinzukriegen? Realistisch gesehen wird es fast unmöglich, die Erwärmung unter 2 Grad zu halten, wenn wir die Wende nicht vor 2020 geschafft haben. Theoretisch ginge es später, aber dann müssten die globalen Emissionen jährlich um 9 Prozent oder mehr sinken. Das ist vermutlich ökonomisch nicht machbar.

Es braucht also eine Energie-Revolution, weg von Erdöl und Kohle, hin zu Wind- und Solarenergie?
Wir sprechen von einer Transformation der Gesellschaft – vielleicht vergleichbar mit der neolithischen Revolution, also dem Übergang von der Jagd zu Ackerbau und Viehzucht.

Das scheint eine Herkulesaufgabe zu sein, die in den nächsten 50 Jahren fast nicht zu bewältigen ist.
Man kann auch zuversichtlich sein. Die Entwicklung der erneuerbaren Energien läuft rasanter, als es die grössten Optimisten erwartet haben. Zum Beispiel die Windenergie: Sie wächst weltweit um 20 Prozent pro Jahr, damit verdoppeln sich alle 4 Jahre die Kapazitäten. Das ist das Schöne am exponentiellen Wachstum: Am Anfang sieht man es kaum, aber wenn man einmal bei einem Anteil von 2 Prozent Windstrom ist, dann ist man nach vier Jahren schon bei 4, dann bei 8, 16, das geht dann sehr schnell. Windenergie ist bei guten Standorten auch bereits wirtschaftlich.

Trotzdem fehlt der politische Wille immer noch, starke Klimaverpflichtungen einzugehen. Die Entwicklungsländer pochen auf Gerechtigkeit und fordern, die reichen Staaten müssten erst Emissionen reduzieren.
Der Wissenschaftliche Beirat der deutschen Bundesregierung schlägt deshalb vor, jedem Land auf der Basis der Bevölkerungszahl ein Emissionsbudget für die nächsten 40 Jahre zuzuteilen, sodass die Erwärmung unter 2 Grad bleibt. Demnach darf ein Erdenbürger 110 Tonnen CO2 produzieren. Auf die Länder übertragen, hiesse das zum Beispiel: Indien müsste sich weniger anstrengen, das Budget würde bei heutigen Emissionen noch 90 Jahre reichen. Für Deutschland hingegen nur 10, für die USA gar nur 6 Jahre. Bezogen auf das CO2 sind die armen damit eigentlich die reichen Länder. Die Industrieländer müssten bei den Entwicklungsstaaten CO2-Zertifikate einkaufen, um das Budget nicht zu überziehen. Die Einnahmen sollten zweckgebunden sein, also konkreten Projekten zur Anpassung an den Klimawandel und zum Aufbau einer nachhaltigen Energie-Infrastruktur dienen.

Aber wer weiss, was in 40 Jahren ist?
Natürlich braucht es Nahziele. Wir leiten in unserem Gutachten aus dem Gesamtbudget auch Nahziele für die Industriestaaten für 2020 ab. Der Vorteil unserer Methode ist die einfache Formel, mit der man für jedes Land eine Verpflichtung berechnen kann. Heute werden nach dem Konsensprinzip für einzelne Länder irgendwelche Reduktionsziele verhandelt. So ist es fast hoffnungslos, etwas zu erreichen. Auf längere Sicht wird man sich auf eine einfache transparente Formel einigen. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 30.11.2009, 11:45 Uhr

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80 KOMMENTARE

Luis Pinheiro

04.02.2010, 23:35 Uhr

Was ich an der ganzen Diskussion schade finde , ist dass man keinen Konsens zu finden versucht. Wollt ihr Klimaskeptiker der bedenkenlosen Ressourcenvergeudung zustimmen und wollt ihr Endzeitzeichner nicht herauszufinden versuchen, wie sich die Klimaskeptiker eine gemeinsame Zukunft vorstellen ? Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam einen Weg zeichnen können, wovon beide etwas haben.


Luzia Keller

14.12.2009, 20:50 Uhr

Als verantwortungsvolle Erdenbürgerin muss ich auch an meine Nachkommen denken, vorallem wenn Kinder fragend in meine Augen blicken. Im Übrigen möchte ich lieber unrecht haben und vielleicht einen Raubangriff auf mein Portemonnaie zulassen als an den Folgen des Geizes daran zu ersticken!


Max Meier

14.12.2009, 16:27 Uhr

Mich erstaunt es nicht, dass es Skeptiker gibt, da wir permanent von unseren Eliten und den durch sie gesponsorten Wissenschaftern belogen werden. Ich habe keine Ahnung wer Recht hat. Klar ist, dass fosile Brennstoffe zu rar sind, um verbrannt zu werden. Was aber berücksichtigt werden sollte ist, wieviel CO2 z.B. für die Herstellung eines Solarpanels freigesetzt wird. Das wird nirgends angegeben.


Luzia Keller

09.12.2009, 17:45 Uhr

Wir alle haben einfach den natürlichen Instinkt untergraben und uns vom alltäglichen Kleinkram zudecken lassen. Da waren in den letzten Jahren z.B. Swissair-Debakel, Kriege in Ex-Jugoslawien, Afghanistan, Irak-Krieg etc. und die daraus resultierenden Völkerwanderungen, Arbeitslosigkeit die Hauptthemen. Jede Diskussion über Klimaveränderungen wurden im Keim erstickt. Wer hat das ständig überdeckt?!


Peter Meier

08.12.2009, 12:23 Uhr

@ Maria Halder: ich verstehe, wenn ich nur eine Quelle lesen würde, käme ich auch zu Ihrem Schluss. Ich kann Ihnen nur empfehlen: lassen sie Ihren Worten Taten folgen und informieren Sie sich umfassend, auch darüber, was Kritiker zu sagen haben. Es lohnt sich!!! Climategate googlen!


Andreas Berger

10.11.2009, 18:34 Uhr

@A, Buergin: Genau das ist das grösste Problem. Die ganze Angelegenheit ist inzwischen eine Glaubensfrage oder eine Frage der politischen Einstellung. Fernab von Fakten.


Marcel Senn

06.11.2009, 00:02 Uhr

Ich habe meine Konsequenzen gezogen und keine Kinder gezeugt (spart in einem Menschenleben 600-1500 Tonnen CO2 ein (je nach Lebensstandart)), hat auch den Vorteil, dass man niemanden erklären muss, wieso sich das Erdklima höchstwahrscheinlich zu unseren Ungunsten entwickeln wird, da es ein nonlineares, dynamisches System ist und über kurz oder lang sensibel auf veränderte Parameter reagieren wird.


Alexej Buergin

05.11.2009, 15:34 Uhr

Obwohl die Erderwärmung gemäss einem englischen Gerichtsurteil nun den Status einer RELIGION hat, belegen internationale Umfragen, dass der Glaube daran im freien Fall ist (was selbst der fanatische Journalist George Moonbat vom Guardian zugibt: "Wir verlieren"). Deshalb pressiert es. Wenn man nicht sofort etwas tut, werden selbst die Politiker bald merken, dass an dieser Sache nichts dran ist.


Matthias Kambr

04.11.2009, 18:34 Uhr

Es ist längst zu spät oder es war dem Menschen noch gar nie möglich, ins globale Klimageschehen einzugreifen. Das CO2 taugt nicht wirklich als Grund für die globale Erwärmung, denn die gibt's aktuell auch auf dem Mars und anderen Planeten unseres Sonnensystems (Quelle: NASA). Aber für CO2 erhält man Milliarden, wenn man Al Gore heisst. Darum ist CO2 "schuld" und nicht Marienkäfer oder Blattsalat.


Maria Halder

04.11.2009, 18:19 Uhr

Ich bin etwas schckiert, wenn ich hier die vielen Kommentare lese, die Klimawandel verleugnen. Ich habe immer gedacht Schweizer seien besser informiert und besser ausgebildet. Aber viele der Kommentare widerlegen dies. Klimawandel wird kommen, ist deutlich vom Menschen beeinflusst und wird fuer viele Laneder dramatische Veraenderungen des Wetters bringen. Ihre Kinder werden sich freuen.


Michael Steffen

04.11.2009, 17:29 Uhr

Das Klima ist immer eine rückwärts gerichtete Berechnung, die keinerlei Aussagen über die Zukunft machen kann. Begriffe wie „Klimaerwärmung“ oder "Klimakatastrophe" sind Humbug. Wetter und Witterungsverhältnisse kann der Mensch hingegen nicht beeinflussen (auch nicht mit Steuern). Diese hängen einzig von der Strahlungsintensität der Sonne und der gegebenen Geographie ab.


Walter Sahli

04.11.2009, 17:09 Uhr

@H. Graber: Es geht hier nicht um Meinungen, sondern um das Anerkennen/Verleugnen von Tatsachen! Ich wünsche allerdings von ganzem Herzen, dass Sie Recht haben! Denn viel lieber gebe ich dereinst zu, einem Märchen aufgesessen zu sein, als dass ich mir Fische aus einem Eisloch holen muss.


Hans Graber

04.11.2009, 17:05 Uhr

@Daniel Steiner: Wissen Sie was? Sie haben mich überzeugt. Und der Artikel "Wird Al Gore der erste Klima Milliardär" von heute. Ich werde jetzt auch Klimaprophet und jette um die Welt. Macht Spass, man wird reich und die dummen Leute glauben einfach alles. Kritiker werden einfach aufgefordert, sich nicht zu äussern. So geil, die schöne neue Weltordnung!


Ben Müller

04.11.2009, 17:01 Uhr

Ich glaube schon, dass der Mensch etwas zur Klimaveränderung beigetragen hat und in diesem Sinne mitschuldig ist. Nur denke ich, dass wir leider keine Möglichkeit mehr haben werden den Trend umzukehren also würden wir das viele Geld statt ausschliesslich in Massnahmen zur Reduktion von CO2 auch in Szenarien investieren, wie wir den Menschen die am meisten betroffen sein werden, helfen können.


Hans Graber

04.11.2009, 16:35 Uhr

@Walter Sahli: Aha, darum geht es, Menschen, die anderer Meinung sind, sollten/dürfen sich nicht äussern. Die Klimaforscher sind unglaubwürdig, da sie von Konferenz zu Konferenz jetten. Das ist wie ein katholischer Priester, welcher sexuelle Enthaltsamkeit ausserhalb der Ehe fordert und dann in ein Kinderheim geht. Eine einzige grosse Lüge. Ein Irrglaube.


daniel steiner

04.11.2009, 16:31 Uhr

@H. Graber: Wie W. Sahli schon gesagt hat, sie sollten sich wirklich nicht zu diesem Thema äussern, sie machen sich nur lächerlich! Wenn der Menschliche Einfluss auf die Erde so klein wäre wie sie meinen, dürfte es kein Ozonloch geben, keine Überfischung der Meere, keine Ölknappheit, keine Feinstaubbelastung usw. Sie unterschätzen den menschlichen Einfluss gewaltig!


Kurt Bachmann

04.11.2009, 16:08 Uhr

Die Klimaskeptiker können froh sein, dass sich die Klimaforschung auch mal geirrt hat (Waldsterben). So können sie weiterhin durchs Leben gurken wie es ihnen passt. Und wenn die Forscher doch Recht haben, dann ist das erschütterte Vertrauen in die Wissenschaft eine gute Etnschuldigung und ausserdem kanns auch egal sein, richtig hart trifft's dann ja erst die Kinder und Kindeskinder.


Hans Graber

04.11.2009, 15:56 Uhr

Oh ja, Al Gore. Schaut Euch doch mal Eure Untergangspropheten genauer an. Der hat einen Energieverbrauch, dass man den ganzen Schwindel schon bald glauben möchte. Bleibt ruhig und geniesst das Leben! Es gibt keinen Klimawandel auf Grund menschlichen Verhaltens, dazu ist unser Einfluss viel klein. Und ich darf das sagen, da ich im Vergleich zu Euren Untergangspropheten keine Energie verbrauche!


Marc Meyer

04.11.2009, 15:32 Uhr

@ruedi h meier: Al Gore hat sogar selbst zugegeben, dass er es bei seinem Film mit der Wahrheit nicht so genau genommen hat! Googeln Sie mal nach "over-representation of factual presentations" und lesen Sie selbst nach.


Thomas Schmid

04.11.2009, 15:16 Uhr

Ziemlich erschreckend, wie viele Menschen sich lieber auf ihr Halbwissen verlassen, sich aus Bequemlichkeit ihre eigene Realität zurechtschustern, um ihr Verhalten nicht ändern zu müssen, als der harten Naturwissenschaft zu glauben, welche sich sehr einige ist. Ihr werdet euch noch wundern. Und was werdet ihr euren Kindern und Kindeskindern erzählen? "Ich wusste es nicht" zählt dann nicht mehr.


Walter Sahli

04.11.2009, 15:13 Uhr

@H. Graber: Lesen Sie bitte einmal durch, was R. Seitz und R.H. Meier da geschrieben haben und überlegen Sie bitte, ob Sie mich wirklich überzeugen können, dass Sie sich zu diesem Thema äussern sollten!


Daniel Schäffler

04.11.2009, 15:02 Uhr

Ich persönlich bin dem von Menschen verursachten Klimawandel auch sehr skeptisch gegenüber. Aber vielleicht sollten wir das Ganze einfach anders anfassen, weg vom "Schlechten Gewissen/Panik machen" hin zur "Sorge tragen zur Umwelt". Wenn wir wirklich Sorge tragen, in allen Belangen, so würde sich das Problem "vom Menschen verursachter Klimawandel" sehr schnell entschärfen.


Reto Huber

04.11.2009, 14:19 Uhr

@Beni Schärer: Du hast die Lösung erlickt: Sobald der Marktwert von Benzin/Kohle/Gas zu hoch ist werde alle (auch die Chinesen) auf andere Energiequellen umsteigen. Das Problem, wir können den Marktwert nicht steuern. @Andreas Keller: Man kann den CO2-Gehalt und die Temperatur Milionen von Jahren zurückverfolgen und es gibt keinen Zusammenhang, überrascht? Googlesuche-Video: "Klimaschwindel"


Patricia Suter

04.11.2009, 14:18 Uhr

@ruedi h meier: Glauben Sie, dass jeder Film den Sie schauen wahr ist? Wer etwas verkaufen will, muss es dramatisieren, das ist auch bei diesem Film so! Keiner würde reagieren oder den Film beachten wenn es heissen würde "in den nächsten tausend Jahren wird es ein paar Grad wärmer", oder? "Die Welt steht am Abgrund" zieht da deutlich mehr. Habe den Film übrigens gesehen.


ruedi h meier

04.11.2009, 14:04 Uhr

Ich kann kaum glauben, welche Ignoranz sich in diesen Kommentaren widerspiegelt und frage mich, warum? Schaut doch mal "An inconvenient truth" (Gibts auch auf Deutsch "Eine unbequeme Wahrheit") von Al Gore. Darin wird schlüssig aufgezeigt, das die momentane (und zuküftige) Situation NICHTS mit normalen, erdgeschichtlichen Schwankungen zu tun hat. Wer's dann immer noch nicht glaubt .....


John J Feller

04.11.2009, 14:03 Uhr

Leute wie Rahmsdorf und Gore haben also die Wahrheit gepachtet. Dass die Gletscher seit der Eiszeit zurückgegangen sind ist auch die Wahrheit. Dass dies aber nicht auf Verbrennungsmotoren zurückzuführen ist spielt bei deren "Wahrheiten" keine Rolle. Die "Unangenhme Wahrheit" ist, dass der Mensch daran nichts ändern oder verzögern kann, auch nicht mit Strafsteuern die dann nach Afrika fliessen....


daniel steiner

04.11.2009, 13:59 Uhr

Mhh, mal Überlegen, wer könnte wohl daran Interessiert sein den Klimawandel zu verleugnen? 7 der 10 grössten Unternehmen Weltweit sind Öl- und Gaskonzerne. Das sagt doch alles, öffnet eure Augen, lasst euch nicht blenden! Seit über 20 Jahren wird am Klimawandel geforscht, dass Best erforschte Gebiet überhaupt und die Fakten könnten überwältigender nicht sein! Informiert euch statt zu behaupten!


ruedi seitz

04.11.2009, 13:49 Uhr

@GRABER; Sahli hat Recht, in Europa ist es nur dank dem warmen Golfstrom so mild. Ohne ihn hätten wir harte Winter wie an der nordamerikanischen Ostküste. Die Temparatur und die Kreislaufzeit des Golfstromes ist u.a.abhängig vom Salzgehalt des Meeres welcher verdünnt wird durch die Eisschmelze. Dies sind nur einige Faktoren. Wir kennen längst nicht alle und wollen das Klima 20J. vorhersagen?


Daniel Maegli

04.11.2009, 13:41 Uhr

Da setzen sich Leser ein für die "Topforscher", wie sie sie nennen. Dabei zeigt die Geschichte, dass es oft die Topforscher waren, die sich getäuscht haben. Topforscher waren es, die einen Galilei umbrachten, weil sie seiner Theorie nicht glaubten. Heute herrscht absolut keine Einigkeit unter den Wissenschaftern was die Klimaerwärmung anbetrifft,auch wenn die Medien uns diese Tatsache vorenthalten


Bernhard Bosshart

04.11.2009, 13:25 Uhr

Weshalb werden Skeptiker, die früher ebenfalls der CO2-/Erwärmungs-Hysterie verfallen waren, nicht entgegengestellt? Wie z B Prof Latif aus Deutschland? Er sprach an der UNO-Klimakonferenz in Genf 'es wird kälter': eisernes schweigen! Weshalb verschweigen die Schweizer Medien, dass das Eis in der Arktis seit 2 Jahren um gut 1 Million km2 zugenommen hat (s.FaZ)? Und in der Antarktis um plus 30%?


Markus Keller

04.11.2009, 13:19 Uhr

Wissenschaftlich ist bekannt, dass es in erdgeschichtlichen Phasen immer wieder grössere Klimaschwankungen gab - folglich sollte die bevorstehende Klimaerwärmung kein Grund für panische Reaktionen sein. Mich beunruhigt der weltweite, enorme Schadstoffausstoss aber nicht die Klimaerwärmung - ich freue mich auf/über Palmen und andere Pflanzen/Tiere in unseren Breitengraden.


Patricia Suter

04.11.2009, 13:04 Uhr

@Urs Wegemann: Ich glaube nicht an die Klimakatastrophe bzw. nicht daran, dass der Mensch schuld ist, oder sie gar abwenden kann. Ich bin aber weder Unternehmerin (im gegenteil, auszubildende), fahre nur zug, oder laufe da ich keinen führerschein habe (ja ich bin alt genug dafür...) und als ungebildet würde ich mich auch nicht bezeichnen, aber werfen Sie ruhig alle in einen Topf...


Peter Zurbrügg

04.11.2009, 13:03 Uhr

Ja, die verängstigten Lämmchen, die bei jedem der Tendenziösen, Wissenschaftlichen Berichte in Panische Angst verfallen! Warten wir noch ein paar schneereiche, kalte Winter ab, und wir hören wieder von einer drohenden Eiszeit! Letztendlich gehts nur um den Raubzug auf das Portemonnaie des kleinen Bürgers, nicht mehr!


Daniel Schäffler

04.11.2009, 13:00 Uhr

@ Beni Schärer. Der aktuelle Preis des Benzin's ist ziemlich tiefer als, na sagen wir mal, Anfangs Jahr. Ist denn inzwischen ein Ölfeld entdeckt worden? Oder steigt und füllt der Benzinpreis wohl aus anderen Gründen?


ruedi h meier

04.11.2009, 12:53 Uhr

@Hans Graber: Es ist genau so, wie W. Sahli es geschrieben hat: Der Golfstrom wärmt Europa. Der Motor des G.ist die Arktis mit ihrem Eis, welches ihn abkühlt, wodurch die kalten Wassermassen absinken und an der Oberfläche warmes nachziehen. Versiegt der Golfstrom (zu warme Arktis) kühlt Europa ab - und zwar eben mehr, als es sich durch die Klimaerwärmung aufwärmt. Unter dem Strich bleibt ein minus


Balz Ehrensperger

04.11.2009, 12:49 Uhr

Besser wäre es, das Thema nicht Untergangspropheten und Warnern zu überlassen. Trotzdem - auch wenn Wissenschaft nie ideologiefrei ist und den Stand des jetzigen Irrtums darstellt: Welchen Sinn hat es, mit einem zyklopischen Aufwand Rohstoffe aus der Erde zu holen, diese dann zu verteilen um sie schliesslich zu verbrennen? Fortschritt und Ökonomie bedeutet ja gerade effiziente Nutzung von Knappem.


Urs Wegemann

04.11.2009, 12:27 Uhr

Ich bin mir fast sicher, dass hinter jedem, der das Thema Klimaerwärmung verlacht, steckt entweder ein Untenehmer dem Ausgaben drohen, ein Autofan dem sein Liebstes eben das blöde Auto ist, oder ein politisch-kulturell Ungebildeter dem es einfach unangenehm scheint, sich einschränken zu müssen.


Frank Pfau

04.11.2009, 12:08 Uhr

Natürlich gab es in der Erdgeschichte immer wieder Temperaturschwankungen, dass diese hier vom Menschen verursacht worden ist, zeigt die chemische Zusammensetzung der Luft. Zur Ergänzung für die "schlauen" Skeptiker: Dank dem Arktiseis lässt die Luft vergangener Zeit gut analysieren und mit der heutigen Luft vergleichen. PS: Liebe SVPler...Wetter und Klima ist nicht das Gleiche ;-)


Beni Schärer

04.11.2009, 12:05 Uhr

Alle Skeptiker werden in einigen Jahren am lautesten Schreien, wenn das Benzin sFr. 4.00 pro Liter oder mehr kostet. Dann hat die Politik usw. versagt. Man hätte doch etwas tun sollen! Wobei man bei "man" sich selbst natürlich ausklammert.....


Christoph Isenring

04.11.2009, 12:01 Uhr

Gestern im Tagi "Die Experten erwarten für die nächsten Jahre ein deutliches Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum und deshalb eine höhere Nachfrage. So soll der Personenverkehr bis 2030 auf der Strasse um 20 Prozent und auf der Schiene um 45 Prozent zunehmen." Alle wollen wachstum. Die Personenfreizügigkeit zerstört die Umwelt. Die Schweiz handelt schizophren. Wann erwachen wir endlich?


Marc Meyer

04.11.2009, 11:59 Uhr

Das Klima hat sich schon immer geändert und wird sich weiterhin ändern. Gegen den Klimawandel kämpfen zu wollen ist überheblich und sinnlos. Einmal mehr soll die Bevölkerung grundlos verängstigt werden, damit man sie leichter zur Kasse bitten und das Geld an Grosskonzerne, internationale Organisation und korrupte Machthaber in der dritten Welt umverteilen kann. Nein, danke!


Andreas Keller

04.11.2009, 11:39 Uhr

@Peter Baenziger: Naiver geht es kaum mehr, das CO2 in der Atmosphäre steigt unablässig an, das wird unaufhaltsam zu Klimaverschiebungen führen. Ja, es ist richtig dass es in den vergangenen Jahrhunderten auch grosse natürliche Klimaverschiebungen gegeben hat, aber diesmal wird es auf der mit 8 Milliarden Menschen überbevölkerten Erde dramatische Konsequenzen haben.


Hans Graber

04.11.2009, 11:36 Uhr

@Walter Sahli: Lesen Sie bitte nochmal durch, was Sie da geschrieben haben und überlegen Sie bitte, ob Sie mich so wirklich überzeugen können? Es wird kälter, weil es wärmer wird? Hui, das wird aber jetzt echt spannend....


Franco Vitelli

04.11.2009, 11:35 Uhr

Soso, der Herr Rahmstorf möchte also Journalisten den Mund verbieten, wenn sie die IPCC-Propaganda nicht kritiklos übernehmen. Das lässt tief blicken und ist ein weiterer Hinweis darauf, dass die wissenschaftlichen Belege für die menschgemachte Klimaerwärmung einer kritischen Prüfung eben NICHT standhalten. Die Zeichen mehren sich, dass es nur darum geht, dem Volk das Geld aus der Tasche zu ziehen


Patricia Suter

04.11.2009, 11:33 Uhr

@Binsberger: Ich werde nie irgendwem vorwerfen er habe zu wenig getan. Das Klima bewegt sich seit jahrtausenden auf und ab. Mal warm,mal kalt! Es gibt übrigens (für diejenigen,welche die Wissenschaftler vergöttern) auch genügend Forscher, die belegen, dass die Erwärmung (bzw. Abkühlung) ein normaler,sich wiederholender Vorgang ist. Darüber wird aber kaum geschrieben, da es keine Panik verbreitet.


Hans Graber

04.11.2009, 11:33 Uhr

@Ramon Paxus: Falsch. Klima ist nicht ein einfacher Mittelwert. Klima ist hochkomplex und chaotisch. Mit welchem Recht schreiben mir andere vor, wie ich zu leben hätte und wollen mein Geld? Ich bin übrigens nicht Autofahrer und habe ein tiefen Energieverbrauch, im Gegensatz zu manchem Klimaapostel. Aber nicht wegen diesem Unsinn Klimawandel. Es geht hier um Macht und Geld und Lüge, wie immer...


Hans Huber

04.11.2009, 11:32 Uhr

Wir sollten lieber lernen mit dem Klimawandel umzugehen als das Unmögliche zu versuchen (ihn zu verhindern). Also mal ehrrlich, glaubt ihr im Ernst wir können den CO2-Austoss Weltweit reduzieren? China erhöht den CO2-Austoss pro jahr um 15%, man rechne... Vergleich Schweiz: 25MT/Jahr, China: 6500MT/Jahr. 1 Jahr führt in China zu einer Erhöhung 500MT, also 40 mal den CO2 Austoss der ganzen Schweiz.


Peter Meier

04.11.2009, 11:29 Uhr

Ich möchet noch etwas zum Atomstrom loswerden. Auch da kommt das Uran nicht von irgendwo her. Die CO2 Einparung liegt noch bei ungefähr 2%. Und es wird laufend weniger. Bis der Ausstoss zur Prod. gr. ist als zur Gewinnung. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Förderung von Uran immer aufwendiger wird und danach folgt die Anreicherung, Transport, etc. All dies zusammen auch CO2 produziert.


Michael Steffen

04.11.2009, 11:28 Uhr

Bei der Wissenschaft geht es nicht um Einigkeit, sondern um Beweise. Wer in der Schule im Physikunterricht aufgepasst hat, weiss, dass es bei der Erde keinen Treibhauseffekt geben kann. Siehe z.B. Allgemeine Eigenschaften der elektromagnetischen Strahlung, Stefan-Bolzmann-Gesetz, Wiensches Verschiebungsgesetz, Newtonsches Abkühlungsgesetz.


Adrian Frey

04.11.2009, 11:19 Uhr

Bei allgemeinen Umfragen über die Ängste der Bevölkerung steht meist an vorderster Stelle, noch vor dem Job verlieren, die Umwelt, bzw. der drohende Klimawandel. Dann gehe ich raus und zu Fuss in die Stadt und warte tagtäglich immer etwas länger bis ich über die Strasse kann. Das heisst also quasi; Man sorgt sich über etwas, aber man will um Gottes Willen nichts dagegen tun. Da staunt der Laie...


Walter Sahli

04.11.2009, 11:13 Uhr

@G. Meier: Der Wald steht noch da, weil auf das Waldsterben reagiert wurde, sprich das Öl entschwefelt wurde. Wer immer noch glaubt, wir könnten innert 300Jahren sämtlichen Kohlenstoff, der während Jahrmillionen in flüssiger Form in der Erdkruste gebunden war, ohne Konsequenzen auf der Erdoberfläche und in der Atmosphäre verteilen, darf problemlos als blauäugig und naiv bezeichnet werden.


Johan R. von Bünten

04.11.2009, 11:00 Uhr

@ Josef Kunz: Welch intelligente Feststellung über das Anlageverhalten von Endzeitpropheten...!


Ramon Paxus

04.11.2009, 10:48 Uhr

@Hans Graber: Wetter ist nicht gleich Klima. Ein Beispiel: Können Sie die Summe der gezogenen Lottozahlen für nächsten Samstag vorhersagen? Natürlich nicht. Aber Sie können die Summe der gezogenen Zahlen über die nächsten 20 Jahre voraussagen, und zwar sehr genau. Genauso ist's mit dem Wetter und dem Klima. Klima ist Wetter gemittelt über längerer Zeiträume.


Peter Luginbühl

04.11.2009, 10:44 Uhr

Ich kann diese Angstmacherei nicht mehr hören! Wie kann man einem Forscher trauen, der dauernd von "Fakten" spricht, obwohl wissenschaftlich bisher nichts bewiesen ist? Stefan Rahmstorf scheint mir eher ein Ideologe, denn ein Forscher zu sein. Mit seiner Geschichte zum Klimawandel verfolgt er wohl handfeste eigene Interessen: Forschungsgelder? Medienpräsenz? Applaus vom Publikum? Wer weiss...


Kurt Bachmann

04.11.2009, 10:34 Uhr

Seltsam, wie die Laien hier fröhlich einem ernsthaften Wissenschaftler entgegen blabbern. Notfalls einfach mal unlautere Absichten unterstellen und die Wettervorhersage in den gleichen Topf wie die Klimaforschung werfen.


Gustav Meier

04.11.2009, 10:05 Uhr

Da gibt es wahrscheinlich keinen Klimawandel, sorge Dich nicht und geniesse das Leben. Wie vor 20 Jahren über das Waldsterben debatiert worden war, steht der Wald immer noch da !


Walter Sahli

04.11.2009, 09:56 Uhr

@H. Graber: bei einer Klimaerwärmung werden auch die Meere warm und deren Strömungen werden sich verändern. Wenn der Golfstrom Europa nicht mehr "wärmt", dann wird's kalt hier! Viel Spass beim Eisfischen!


Markus Hediger

04.11.2009, 09:54 Uhr

Fasziniert und geschockt zugleich bin ich von der fröhlichen Ignoranz einiger KommentatorInnen zu diesem Interview. Es gibt wenig Gebiete in der Wissenschaft mit ähnlich hohem Einigkeitsgrad, wie die Klimaforschung. Das hindert jedoch die Meiers und Müllers dieser Welt nicht daran, völlig unbeleckt von jeglichem Fachwissen das zu glauben, was ihnen lieber ist : Die bequeme Unwahrheit!


Roman Meier

04.11.2009, 09:41 Uhr

Ich ärgere mich über das oberflächliche Geschreibe einiger Leute hier. Das tönt nur so dahingeplappert! Wissenschaftler belegen ihre Thesen durch jahre- oder jahrzehntelange seriöse Arbeit. Was die Schweiz betrifft: mit den Gletschern verlieren wir unsere grössten Wasserreserven, auftauen des Permafrosts in den Alpen wird den Lebensraum bedrohen, Trockenheit zu grossen Ernteausfällen führen, etc.


Manuel Fischer

04.11.2009, 09:38 Uhr

Es erschreckt mich immer wieder zutiefst aufs Neue, wie viele Klimaskeptiker es noch gibt. Man siehe auch hier bei den Kommentaren. Wacht endlich auf, Leute!


Nadine Binsberger

04.11.2009, 09:34 Uhr

@Graber 8:33, @Obrist 8:26, @Suter 8:04, @Kunz 7:23: Sie können getrost weiter stänkern. Sie müssen sich ja niemandem gegenüber verantworten. Im Gegenteil: wenn es dann soweit ist, werfen genau Sie den Wissenschaftlern vor, diese hätten zuwenig getan. (Wie bei der Finanzkrise: zuerst staatliche Eingriffe verteufeln, und danach dem Staat vorwerfen, er hätte seinen regulatorischen Job nicht getan..)


Ruth Von

04.11.2009, 09:32 Uhr

Wie viel Ignoranz doch hier gesehen wird! Graber, Kunz, Studer, etc. haben wohl Umweltwissenschaft studiert, um sich so über das ganze zu setzen...dann denk ich doch wieder dies ist unmöglich: denn wer Umweltwissenschaft studiert, der weiss genau, wie ernst die Lage ist. Aber die Vogel-Strauss-Politik war immer schon eine Lösung, d.h. ein Weg der Verantwortung zu entweichen..... Schade!


David Zurbriggen

04.11.2009, 09:30 Uhr

Klassische Klimaskeptiker in der Kommentarrunde, was?! Und "Nach mir die Sintflut"-Mentalität... Ich komme aus den Bergen, und was wir da Jahr für Jahr an Gletscherschwund sehen ist haarsträubend. Ich habe eigentlich schon Lust, dass meine Kinder und Kindeskinder mal noch in der Schweiz Skifahren können. Die paar Touristen die zu uns in die Winterferien wollen, wahrscheinlich auch.


Hans Huber

04.11.2009, 09:22 Uhr

Das ich nicht lache, Windenergie söll Erdöl ablösen :-) Ich glaube kaum dass wir überall lärmige Windräder wollen, welche die Grundlast niemals bringen. Die einzige einigermassen realistische Möglichkeit zur CO2-Verringerung ist die totale Abschaffung der Kohlen- und Gaskraftwerke und eine drastische (vervielfachung) Erhöhung des Kernernergiestroms. Aber ob da die Chinesen und Deutschen mitmachen?


roland obrist

04.11.2009, 09:21 Uhr

@GRABER:Richtig! Kommt dazu, dass die wichtigsten Faktoren für das Klima weitgehend unerforscht sind, nämlich, Meer und Sonne! Ich empfehle das Buch EINE KURZE GESCHICHTE VON FAST ALLEM von B. Bryson. Da erfährt man u.a. wie klein und unbedeutend der Mensch in den Gezeiten und Elementen ist. Wir nehmen uns zu ernst. Alles hat innerhalb 1 Generation zu geschehen! Klimawandel voraussagen?...pha!


Tom Würgler

04.11.2009, 09:20 Uhr

Wer nicht einmal auf die Aussagen eines Topforschers eingeht, sondern nur brabbelt, hat keinen seriösen (und dringend notwendigen) Diskurs im Sinn. Der verschwenderische Umgang mit Ressourcen soll eben - koste es was es wolle - beibehalten werden. Wissenschaftliche Diskussionen setzen eine minimale Vertrautheit mit der Materie voraus. Einfach mal Weischet / Stern-Report etc. lesen wäre nett...


Peter Bürger

04.11.2009, 09:14 Uhr

In ein paar Jahren wird sich die ganze Klimahysterie als gigantischer Schwindel herausstellen, angezettelt von den Mächtigen dieser Welt zwecks Erlangung wirtschaftlichen Profits und Kontrolle über die Gesellschaft. Es gibt bis heute keinen einzigen Beweis, dass die sagenumwobenen Klimamodelle funktionieren. Wie auch, das globale Klima ist ein viel zu komplexes, chaotisches System.


hans huber

04.11.2009, 09:13 Uhr

Die ersten paar Kommentare sagen schon viel aus darüber, ob wir bereit sind unseren Lebensstil auch nur ein klein bisschen zu ändern ...


Christoph Keller

04.11.2009, 09:12 Uhr

Wahr ist was Herr Rahmstorf sagt. Er möchte auch noch kontrollieren was die Zeitungen zu seinen "Forschungen" sagen. z.B. Bei uns ist auch ein Gletscher zurückgeschmolzen. Darunter ist ein Brunnen (!) hervorgekommen. Es war früher eine Art Alp da oben. Gott sei Dank wird es wärmer und die Eiszeit ist vorbei. Wärmeres Klima fördert auch die Biodiversität. Wärme = mehr Nahrungsmittel für Milliarden.


Thomas von Känel

04.11.2009, 09:12 Uhr

Wenn ich die Kommenatre von Kunz und Konsorten ansehe wird mir eines klar: sämtliche Vorräte an Erdöl, Erdgas, Ölschiefer, Braunkohle und Steinkohle werden in den nächsten Jahrzehnten abgebaut und verbrannt - und weil Kunz jetzt ständig "Keine Panik, bitte" ruft und so die Entwicklung von Alternativen verpennt wird, gibt's am Ende ein böses Erwachen wenn nichts fossiles mehr da ist. Danke, Kunz!


Michael Meyer

04.11.2009, 09:07 Uhr

@Josef Kunz: Ein abgedroschenes Argument, das können Sie bei jedem sagen, der eine Meinung vertritt (siehe aktuelle Schweinegrippe Histerie). Was spricht gegen die Nutzung von alternativen Energien? Gewinne ich heute im Lotto, baue ich mir mit Bestimmtheit ein Haus, das selber mehr Energie erzeugt, als verbraucht. Da sowas heute möglich ist, muss es genutzt werden.


eugen bissegger

04.11.2009, 09:06 Uhr

"einfache Formel, mit der man für jedes Land eine Verpflichtung berechnen kann". Dann soll "jedem Land ein Emissionsbudget zugeteilt werden, so dass die Erwärmung unter 2 Grad bleibt", "CO2-Zertifikate einkaufen". Eigentlich geht es nur darum, mit welchen Massnahmen die Geldmittel beschafft werden können, für die CH, gemutmasste 135 Mia für Infrastrukturausbau und Erhaltung der nächsten 20 Jahre.


Marco De Micheli

04.11.2009, 09:04 Uhr

Dass manche das Klimaproblem immer noch als Panikmache abtun, zeugt von unfassbarer Ignoranz. Sicher ist die Thematik komplex und Verdrängung verständlich. Wer aber nur schon die weltweite Intensivierung und Häufung von Stürmen, Überschwemmungen, Dürren, Waldbränden, Erwärmungen und Wetterextremen zur Kenntnis zu nehmen in der Lage ist, sollte eigentlich zumindest ahnen, was auf uns zukommt.


Ruedi Tschudi

04.11.2009, 09:00 Uhr

Die Temperaturentwicklung der letzten 10 Jahre hat kein Klimamodell korrekt vorausgesagt. Auch dieser "Top-Klimaforscher" hat trotz Milliardenunterstützung versagt. Sie ist nämlich flach bei ständig steigendem CO2-Anstieg. Noch krasser sind Differenzen über die letzten 20 Jahre. Da sind wir weit unter dem "Best-Case" Szenario. Unserem Klima geht es also weit besser als das "Best-Case"-Szenario.


Werner Meier

04.11.2009, 08:48 Uhr

"Es ist jetzt schon fast zu spät" - es IST zu spät. "Schon fast" war in den Siebziger Jahren. Ohne länger andauernde Aenderung unseres Lebenswandels (wir verbrauchen schlicht und einfach zuviel Ressourcen - da helfen auch lächerliche CO2-Reduktionen bei SUVs) geht hier gar nix.


Hans Graber

04.11.2009, 08:33 Uhr

Wissenschaftlich? Bah. Die können das komplexe Wetter nicht auf eine Woche genau voraussagen und wollen das noch viel komplexere Klima auf Jahrzehnte berechnen. Abgesehen davon ist mir persönlich eine Klimaerwärmung viel lieber als eine neue Eiszeit. Dann wäre nämlich echt die Frage, wo wir noch was zu futtern finden...


roland obrist

04.11.2009, 08:26 Uhr

Viel wahres! Trotzdem- Gletscher schmelzen seit tausenden von Jahren. Was wir heute erleben ist nun einfach noch das Verschwinden des kümmerlichen Rests. Vergleichen Sie damit mal ein grosses Schneefeld im Frühling. Es kann wochenlang schmelzen und man sieht nicht viel weniger Schnee. Bleiben aber nur noch ein paar QM2, kann es am Abend bereits verschwunden sein. Bei gleicher Schmelzmenge pro Tag!


Stefan Jost

04.11.2009, 08:17 Uhr

Fassen wir zusammen: in den letzten 40 Jahren hat sich die Weltbevölkerung verdoppelt und der CO2 Ausstoss verdreifacht. 20% der Weltbevölkerung erreichten dabei komfortablen Wohlstand unter Einsatz von 80% der weltweiten Ressourcen. Somit kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass uns jetzt noch die Wende zu einem klimaneutralen Wohlstand für alle gelingt.


Patricia Suter

04.11.2009, 08:04 Uhr

Alles nur Panikmacherei! Gerade erst habe ich gelesen, dass beim Verbrennen von Kohle Aerosole freigesetzt werden, welche das Sonnenlicht reflektieren und somit dem CO2 entgegenwirken. Das Problem ist nur, dass wir immer mehr CO2 und weniger Aerosole in die Luft ausstossen, und dass Aerosole eine Kürzere Lebensdauer als CO2 haben.


Josef Kunz

04.11.2009, 07:23 Uhr

Ich würde gerne einmal das Aktienportfolio von diesen Endzeitpropheten sehen. Wahrscheindlich voll mit Aktien von Produzent von alternativen Energien. Es hat auf der Erde immer Zeiten gegeben wos wärmer und wos kälter war. In 50 Jahren sieht die Welt wieder ganz anders aus - also, keine Panik bitte !



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