Weinfelden, ein Schlaraffenland
Von Esther Simon. Aktualisiert am 12.03.2010
Max Vögeli überreicht Rolf Müller eine Weinfelder Fräserli-Tasche an der Eröffnung der Schlaraffia. (Bild: Stefan Schaufelberger)
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Vor über 100 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist gestern Abend auf dem Marktplatz die 10. Schlaraffia eröffnet worden. 130 Aussteller präsentieren dieses Jahr ihre Weine und Delikatessen, Hingucker ist die Sonderschau der Tourismusregion Zürcher Oberland.
Die Schlaraffia dürfe man mit einem wirklich guten Wein vergleichen, sagte Schlaraffia-Präsident Rolf Müller. Wichtig sei ja immer auch das Behältnis, in dem der Rebensaft lagert. Und da sei Weinfelden mit seinem alten Dorfkern, seinen Rebbergen und der Gastronomie ein hervorragender Rahmen für die Messe, an der bis Sonntag um die 10'000 Besucher erwartet werden. Gemeindeammann Max Vögeli rief in die froh gelaunte Runde, wo denn sonst als in Weinfelden eine solche Messe durchgeführt werden sollte.
«Anekdote der Schlaraffia»
Eine besondere Rolle spielen an der Schlaraffia die Fräserlis. Sie sind Sinnbild für eine Familie, die Weinfelden als Wohnort ausgewählt hat (TZ vom 9. März). Der Künstler Heinz Völki hat zum 10-Jahr-Jubiläum der Messe eine Tasche kreiert, die gestern erstmals vorgestellt wurde. Passend dazu führten die «Wyfelder Luusbuebe» den lüpfigen «Fräserli-Schottisch» auf.
Lange Gesichter gabs freilich, weil der Festredner, Kurt H. Illi, ehemaliger Luzerner Verkehrsdirektor, zur Eröffnung nicht erschienen war. Wegen des schlechten Wetters hatte er Weinfelden nach dem Tourismus-Forum verlassen. «Eine Anekdote der Schlaraffia 2010», kommentierte Rolf Müller. (ThurgauerZeitung)
Erstellt: 12.03.2010, 11:33 Uhr
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