Schlaraffia bekommt Nachwuchs

Im Frühling 2010 gibts eine neue Messe in Weinfelden.Die Wein- und Gourmetmesse Schlaraffia arbeitet zwar wieder mit Gewinn, will aber einen Partner, damit sie Kosten für Bau und Infrastruktur teilen kann.

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Weinfelden – Die Weinfelder Wein- und Gourmetmesse Schlaraffia hat den Turnaround geschafft. Bei einem Aufwand von 295 545 Franken weist die Jahresrechnung 2008/09 einen Gewinn von 16 770 Franken aus. Im Vorjahr hatte die Schlaraffia einen Verlust in fast gleicher Höhe eingefahren. Mit dem Ergebnis 2008/09 sei die Schlaraffia nun wieder auf der sicheren Seite, kommentiert Messeleiter Gregor Wegmüller den Rechnungsabschluss. Tatsächlich erlaubt der Gewinn, Rückstellungen für das 10-Jahr-Jubiläum der Schlaraffia im Frühling 2010 zu tätigen. Doch es sei zu wenig, um die Messe weiter zu entwickeln und zu optimieren, sagt Wegmüller.

Details Ende Oktober

Das Problem war, dass die Schlaraffia 2008 die Kosten für Bau und Infrastruktur plötzlich alleine hatte tragen müssen, nachdem die Schweizer Kirchenmesse überraschend ausgefallen war. Die beiden Messen waren jeweils nacheinander auf dem Marktplatz über die Bühne gegangen und hatten sich die Kosten teilen können. Eine Lösung zeichnet sich jetzt aber ab, wie Gregor Wegmüller auf Anfrage bestätigt: Die Messen Weinfelden AG ist in den Startlöchern für eine neue Ausstellung, die im Frühling 2010 auf dem Marktplatz stattfindet. Zum Messethema will sich Wegmüller aus Konkurrenzgründen zu anderen Messestandorten noch nicht äussern, Details seien Ende Oktober zu erfahren, sagt er.

97 Prozent sehr zufrieden

Mit dem Verlauf der Schlaraffia 2009 waren die Messemacher sehr zufrieden, wie aus dem Jahresbericht hervorgeht, der im Hinblick auf die Generalversammlung vom 4. November im «Gambrinus» herausgegeben worden ist. Wegmüller führt den Erfolg auf die Massnahmen zurück, die der Verwaltungsrat unter dem Präsidium von Rolf Müller nach dem Verlustjahr unverzüglich in die Wege geleitet hatte. Dank einiger Optimierungen im Ausstellungsbereich konnten mehr Verkaufsflächen geschaffen werden, was sich in der Betriebsrechnung und bei der Zufriedenheit der 120 Aussteller positiv auswirkte.

Neben den Ausstellern äusserten sich auch die Besucherinnen und Besucher sehr zufrieden mit der
Messe: Von den 349 Besuchern, die
den Auswertungsbogen zurückschickten, fanden 97 Prozent die Schlaraffia super oder gut, lediglich 3 Prozent
meinten, die Messe sei mässig. Die gegen 10 000 Besucher entsprechen den Vorgaben der Schlaraffia. Wobei steigende Besucherzahlen nicht das Ziel seien, sagt Gregor Wegmüller. Wenn mehr Besucher kommen, heisse das noch lange nicht, dass die Aussteller auch mehr Umsatz erzielen. (ThurgauerZeitung)

Erstellt: 15.10.2009, 11:11 Uhr

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