Thurgauer Apfel an Stadler Rail verliehen

Am Dienstagabend wurde zum elften Mal der Thurgauer Apfel vergeben. Gewinner des mit 10'000 Franken dotierten Preises war die Firma Stadler Rail.

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Thurgauerzeitung.ch/Newsnetz wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS). Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Bussnang – Am Dienstagabend wurde auf dem Gelände der Stadler Rail AG zum elften Mal der Thurgauer Apfel vergeben. Die Stadler Rail bekam diesen Preis für ihren erfolgreichen, seit 1989 andauernden Expansionskurs. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen 2200 Mitarbeitende, davon 1100 im Kanton Thurgau. Der Thurgauer Apfel wird von der Industrie- und Handelskammer Thurgau, dem Thurgauer Gewerbeverband und der Thurgauer Kantonalbank gestiftet. Für den Preis in Frage kommen keine Personen, sondern nur Firmen und Institutionen. Den Preisträger bestimmt eine unabhängige Jury, welche aus neun Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik besteht. Der Thurgauer Apfel ist als Motivationspreis gedacht, mit dem man herausragende unternehmerische Leistungen belohnen möchte, welche über die Kantonsgrenzen hinaus ausstrahlen.

«Die Stadler Rail AG zeichnet sich durch einen Pioniergeist aus, der das Unternehmen von einer besseren Dorfschlosserei zu einem Weltunternehmen gemacht hat», sagte Regierungspräsident Bernhard Koch in seiner Laudatio vor rund 60 Gästen. Hanspeter Herger, Vorsitzender der TKB-Geschäftsleitung, strich vor allem die Innovationsfähigkeit von Stadler Rail heraus sowie die Fähigkeit, sich in einem schwierigen Markt perfekt zu positionieren. «Der Erfolg von Peter Spuhler und seinem Unternehmen ermöglicht auch anderen Firmen, zu wachsen», so Hanspeter Herger.

Regeländerung im Vorfeld

Peter Schifferle, Präsident der Industrie- und Handelskammer, erklärte, dass Peter Spuhler den Preis nicht schon früher bekommen habe, liege an den Regeln für die Preisvergabe. Weil Spuhler im Jahr 1999 zum Unternehmer des Jahres gekürt worden war, kam er bisher als Preisträger nicht in Frage. Diese Regel war nun angepasst worden.

Peter Spuhler hob in seiner Dankesrede hervor, dass ein Unternehmen eine Teamleistung sei. Ausserdem zeigte er sich für die Zukunft kämpferisch und zuversichtlich. «Wir konkurrieren bei jedem Auftrag mit den Weltunternehmen Alstom, Bombardier und Siemens», so Spuhler. Die Stadler Rail werde aber auch weiterhin im internationalen Wettbewerb bestehen können. (ThurgauerZeitung)

Erstellt: 13.05.2009, 06:51 Uhr

KOMMENTAR SCHREIBEN







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.


Meistgelesen in der Rubrik Thurgau

Neues aus Ihrem Wohnort

  • Hier finden Sie Nachrichten, Veranstaltungen und das detaillierte Lokalwetter ihrer und hundert weiterer Gemeinden im Gebiet . Mehr...
  • Gelangen Sie hier direkt zu Ihrer Gemeindeseite:

THURGAU IM NETZ

Werbung

Umfrage

Sind Sie zufrieden mit dem Abstimmungs- und Wahlsonntag?

Ja

Nein


Kolumnen & Kommentare

THURGAU IM NETZ

Werbung

Die verschiedenen Seiten der TZ




© Tamedia AG 2010 Alle Rechte vorbehalten