Swica verteidigt umstrittene Gesundheitspraxen

Noch in diesem Jahr will der Krankenversicherer Swica die ersten Gesundheitszentren im Thurgau eröffnen. Patientenstelle und Thurgauer Ärzte sind besorgt.

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Frauenfeld – Gesuche sind noch nicht eingereicht. Doch laut Generaldirektor Hans-Ulrich Regius verhandelt die Swica momentan mit Ärzten in Frauenfeld, Kreuzlingen und Weinfelden, um Mitte Jahr die ersten Verträge abschliessen zu können. Analog zum Kanton St. Gallen will die Swica Ärzte anstellen und die eigenen Versicherten in Gesundheitspraxen selber behandeln. Kritik kommt jetzt allerdings von der Patientenstelle Ostschweiz. Sie stützt sich auf Aussagen von Ärzten, wonach die Behandlungsfreiheit in Swica-Praxen nicht gewährleistet sei. Der Kostendruck könne dazu führen, dass Patienten nicht optimal betreut würden, sagt SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher, Präsidentin der Patientenstelle. Unterstützung erhält sie von der Ärztegesellschaft.

Regius verteidigt die geplanten Gesundheitszentren. Die Erfahrungen in anderen Kantonen wie St. Gallen seien positiv. Die Swica sei zudem in Verhandlungen mit der Patientenstiftung, um eine Ombudsstelle einzurichten. Diese soll sich um Swica-Patienten kümmern, die mit der Leistung im Gesundheitszentrum nicht zufrieden sind.

Den vollständigen Bericht lesen Sie in der Montagsausgabe der «Thurgauer Zeitung», Seite 9. (ThurgauerZeitung)

Erstellt: 08.02.2010, 06:47 Uhr

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