Schlaraffia: Mehr Aussteller, mehr Fläche

Über 130 Aussteller sowie der grösste Auftritt einer Gastregion – die zehnte Schlaraffia übersteigt die bisherigen Dimensionen.

Weinfelden – Die zehnte Schlaraffia sei eine Messe der Superlative, sagte Messeleiter Gregor Wegmüller an der gestrigen Medienorientierung. Tatsächlich konnte die Zahl der
Aussteller im Vergleich zum vergangenen Jahr noch einmal markant gesteigert werden: Waren es 2009 noch 114 Aussteller, können die Besucher nun vom 11. bis am 14. März bei 133 Ausstellern Weine und Gourmetprodukte degustieren. Deshalb wird die Ausstellungsfläche in
diesem Jahr auch vergrössert: «Wir konnten dazu mit der Gemeinde eine einmalige Vereinbarung treffen, die Zelthalle auf dem Marktplatz zu erweitern», sagt Schlaraffia-Präsident Rolf Müller. Gastregion Zürcher Oberland Zur Vergrösserung der Wein- und Gourmetmesse trägt vor allem auch die Gastregion Zürcher Oberland ihren wesentlichen Teil bei. «In einer 200 Quadratmeter grossen Erlebniswelt präsentiert die Region verschiedene Käse- und Fleischprodukte sowie Back- und Konditoreispezialitäten», sagt Wegmüller. Eigens für das Jubiläum haben sich die Organisatoren auch sonst etwas einfallen lassen: Am Freitagabend findet eine Jubiläumsgala mit TV-Koch René Schudel statt (TZ vom 12. Februar). Zudem können Kinder am Samstag und am Sonntag beim Programm der «Schlaraffia-Kids» selber kulinarisch aktiv werden. Daneben gibt es aber auch wieder die bekannten Programmpunkte wie die Live-Kochshows mit den Thurgauer Landfrauen, Christian Kuchler (Gault-Millau-Entdeckung des Jahres) und Ralph Schelling (Sieger der Swiss Culinary Trophy) oder die Schlaraffia-Diners in verschiedenen Restaurants in Weinfelden. Während die Vorbereitungen für die Messe in den letzten Zügen ist, war die Degustation der Weine für die Prämierung bereits gestern in vollem Gang. Im «Trauben» degustierte die 14-köpfige Jury – darunter befindet sich dieses Jahr neben Gastronomen oder Weinfreunden mit Barbara Meier-Dittus auch die Chefredaktorin der renommierten Zeitschrift «Vinum» – die 29 von 12 Winzern und Weinhäusern eingereichten Weine. Die Jury benotet dabei die Weine nicht, sondern vergibt Rangpunkte. «Damit wird direkt die Frage beantwortet, welcher Wein am besten zum eben gegessenen Gericht passt», sagt der Presseverantwortliche Martin Wiesmann. Die Diplome für die besten Weine werden dann am 12. März übergeben. (mza) (ThurgauerZeitung)

Erstellt: 16.02.2010, 18:50 Uhr

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