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      <title>Ostschweiz - Thurgau - Kanton Thurgau</title>
      <link>http://www.tagblatt.ch/</link>
      <description>St. Galler Tagblatt News</description>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>Fri, 25 May 2012 04:13:09 +0200</pubDate>
      <lastBuildDate>Fri, 25 May 2012 04:13:09 +0200</lastBuildDate><item>
         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:05:31 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Es ging nach Amriswil  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2992392</link>
         <description><![CDATA[  Die fr&uuml;heren Pr&auml;sidentinnen und Pr&auml;sidenten des Grossen Rates trafen sich zum j&auml;hrlichen Ausflug. Peter Kummer lud seine Amtsvorg&auml;nger nach Amriswil ein. (id)  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Die fr&uuml;heren Pr&auml;sidentinnen und Pr&auml;sidenten des Grossen Rates trafen sich zum j&auml;hrlichen Ausflug. Peter Kummer lud seine Amtsvorg&auml;nger nach Amriswil ein. (id)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2992392</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:05:31 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Kinderzulagen ab 2013 für alle  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2992406</link>
         <description><![CDATA[  ST. GALLEN. Die vorberatende Kommission des Kantonsrates unter dem Pr&auml;sidium von Martha Storchenegger, Jonschwil, beantragt dem Kantonsrat, dem VI. Nachtrag zum kantonalen Kinderzulagengesetz in der bevorstehenden Junisession zuzustimmen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>ST. GALLEN. Die vorberatende Kommission des Kantonsrates unter dem Pr&auml;sidium von Martha Storchenegger, Jonschwil, beantragt dem Kantonsrat, dem VI. Nachtrag zum kantonalen Kinderzulagengesetz in der bevorstehenden Junisession zuzustimmen.</p> <p>Der Nachtrag sei notwendig, da der Bund ab 1. Januar 2013 vorschreibe, dass f&uuml;r jedes Kind unabh&auml;ngig vom Erwerbsstatus der Eltern eine Familienzulage ausgerichtet werden muss - neu also auch f&uuml;r Kinder der Selbst&auml;ndigerwerbenden. Die Kommission beschr&auml;nkte sich in der Beratung auf die nun zwingenden Anpassungen im kantonalen Kinderzulagengesetz. Die Wirkung der Zulagen insgesamt sei in B&auml;lde zu &uuml;berpr&uuml;fen. Dazu steht seit kurzem eine Expertise &laquo;Verbesserung der sozialen Sicherung von Familien&raquo; zur Verf&uuml;gung, die das zust&auml;ndige Departement des Innern in Auftrag gab. (red.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2992406</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:05:31 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Alte Deponien geben noch lange zu tun  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2992416</link>
         <description><![CDATA[  BUCHS. Das Amt f&uuml;r Umwelt und Energie (AFU) im Kanton St. Gallen berichtet zum 25j&auml;hrigen Bestehen an vier ausgew&auml;hlten Standorten &uuml;ber die Entwicklung des Umweltschutzes in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten. In Buchs wird die Entwicklung von der Kehrichtdeponie zur modernen Abfallentsorgung gezeigt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>BUCHS. Das Amt f&uuml;r Umwelt und Energie (AFU) im Kanton St. Gallen berichtet zum 25j&auml;hrigen Bestehen an vier ausgew&auml;hlten Standorten &uuml;ber die Entwicklung des Umweltschutzes in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten. In Buchs wird die Entwicklung von der Kehrichtdeponie zur modernen Abfallentsorgung gezeigt.</p> <h4>Abfall in Gel&auml;ndemulden</h4> <p>Noch bis Mitte der 1950er-Jahre gab es in der ganzen Schweiz vier Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA). Fast jede Gemeinde deponierte ihren Haus- und Gewerbeabfall in Gel&auml;ndemulden oder ausgedienten Kiesgruben; dies galt als einfache, praktische und billige L&ouml;sung.</p> <h4>200 Abfall-Standorte</h4> <p>Im Kanton St. Gallen gibt es &uuml;ber 200 Standorte, auf denen in der Vergangenheit Abfall deponiert wurde. Sie sind im Kataster der belasteten Standorte (KbS) erfasst. Diese alten Deponien m&uuml;ssen untersucht und zum Teil mit grossem Aufwand und hohen Kosten saniert werden, da sie die Umwelt gef&auml;hrden k&ouml;nnen, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei.</p> <h4>Kosten nicht planbar</h4> <p>Versickerndes Wasser aus den Deponien str&ouml;mt in nahe Fliessgew&auml;sser oder gelangt ins Grundwasser, die wichtigste Trinkwasserquelle. Bis alle Deponien untersucht und saniert sind, werde es noch &laquo;mindestens eine Generation dauern&raquo;.</p> <p>Die Kosten sind laut Mitteilung schwer zu planen: Inhalt und Gefahren der Deponien seien oft nicht bekannt - einzelne Sanierungen k&ouml;nnten mehrere Millionen Franken kosten. (red.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2992416</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:05:31 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Altstätten will anderen Finanzausgleich  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991983</link>
         <description><![CDATA[  In 24 von 26 Kantonen fliesst beim Finanzausgleich Geld von den finanzstarken zu den finanzschwachen Gemeinden. Lediglich zwei Kantone kennen diesen &laquo;horizontalen Finanzausgleich&raquo; nicht: St. Gallen und Appenzell Innerrhoden.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>In 24 von 26 Kantonen fliesst beim Finanzausgleich Geld von den finanzstarken zu den finanzschwachen Gemeinden. Lediglich zwei Kantone kennen diesen &laquo;horizontalen Finanzausgleich&raquo; nicht: St. Gallen und Appenzell Innerrhoden. Hier gibt es allein den &laquo;vertikalen Finanzausgleich&raquo;: das Geld fliesst von oben nach unten, vom Kanton zu den finanzschwachen Gemeinden.</p> <h4>Zwischen Kantonen &uuml;blich</h4> <p>H&ouml;chste Zeit, das zu &auml;ndern, ist der Stadtrat von Altst&auml;tten &uuml;berzeugt. Er fordert das kantonale Finanzdepartement auf, im Rahmen der Beratungen des Sparpakets II auch die Einf&uuml;hrung des horizontalen Finanzausgleichs ins Auge zu fassen. Der Kanton k&ouml;nnte damit, argumentieren die Rheintaler, um j&auml;hrlich mehrere Millionen Franken entlastet werden. Zur Bekr&auml;ftigung ihres Anliegens erinnern die Altst&auml;tter daran, dass der horizontale Ausgleich auch zwischen den Kantonen spiele und dass St. Gallen in diesem System &laquo;der viertgr&ouml;sste Nettonehmer unter den Kantonen&raquo; sei.</p> <h4>Gr&ouml;ssere statt kleinere Abst&auml;nde</h4> <p>Ausl&ouml;ser des Altst&auml;tter Vorstosses ist unter anderem das Sparpaket der Regierung zur Entlastung des Staatshaushaltes. Vor allem aber sind es die geplanten Anpassungen im Finanzausgleichsgesetz. Sie werden nach &Uuml;berzeugung des Stadtrates die Steuerfussdifferenzen zwischen den Gemeinden vergr&ouml;ssern statt verkleinern. Das aber widerspreche &laquo;klar den Zielen des Finanzausgleichsgesetzes&raquo;. Dessen Zweck sei es ja gerade, die Unterschiede in einem akzeptablen Rahmen zu halten.</p> <p>Der Kantonsrat ber&auml;t das Sparpaket in der Junisession, die am Montag in einer Woche beginnt. In dieser Session bestimmt er auch die Kommission, die sich mit dem Wirksamkeitsbericht zum Finanzausgleich und dem Nachtrag zum Finanzausgleichsgesetz befasst. Die Entscheide fallen voraussichtlich im Herbst. (l&uuml;)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991983</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 19:02:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Erbs Wohnsitz kommt unter den Hammer  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991905</link>
         <description><![CDATA[  Schloss Eugensberg soll zugunsten der Konkursmasse der Hugo Erb AG verwertet werden. Das Bezirksgericht Winterthur hat am Donnerstag sein erg&auml;nzendes Urteil im Fall Rolf Erb er&ouml;ffnet; bereits im M&auml;rz verurteilte es Erb zu 8 Jahren Freiheitsstrafe.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Schloss Eugensberg soll zugunsten der Konkursmasse der Hugo Erb AG verwertet werden. Das Bezirksgericht Winterthur hat am Donnerstag sein erg&auml;nzendes Urteil im Fall Rolf Erb er&ouml;ffnet; bereits im M&auml;rz verurteilte es Erb zu 8 Jahren Freiheitsstrafe.</b><br /><br /><p class="autor">Florian Sorg</p> <p>Der konkursite Unternehmer Rolf Erb muss Schloss Eugensberg verlassen. Kurz bevor er Konkurs anmelden musste, hatte er Anfang 2003 das Schloss Eugensberg im thurgauischen Salenstein f&uuml;r 27 Millionen Franken von der Hugo Erb AG gekauft und wenig sp&auml;ter seinen damals 10 Monate alten S&ouml;hne geschenkt. Sich selbst sicherte er ein lebensl&auml;ngliches Nutzniessungsrecht.</p> <p>Erbs Wohnrecht erlischt</p> <p>Die Rechnung ist nicht aufgegangen. Am Donnerstag er&ouml;ffnete das Bezirksgericht Winterthur das erg&auml;nzende Urteil, wonach das Schloss zur Konkursmasse der Hugo Erb AG geh&ouml;rt. Damit verliert Rolf Erb auch sein Wohnrecht auf dem Schloss. Weitere Verm&auml;chtnisse im Umfang von rund 8 Millionen Franken fallen in die Konkursmasse der Privatperson Rolf Erb.</p> <p>Der heute 61-j&auml;hrige fr&uuml;here Chef der konkursiten Winterthurer Erb-Gruppe wollte der erg&auml;nzenden Urteilser&ouml;ffnung nicht beiwohnen. Das Bezirksgericht Winterthur hatte ihn am 22. M&auml;rz dieses Jahres wegen gewerbsm&auml;ssigen Betrugs, mehrfacher Urkundenf&auml;lschung und mehrfacher Gl&auml;ubigersch&auml;digung durch Verm&ouml;gensverminderung zu 8 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, die Staatsanwaltschaft hatte 10 Jahre gefordert. Erbs Verteidiger - sie hatten auf Freispruch pl&auml;diert - k&uuml;ndigten daraufhin an, den Entscheid beim Obergericht anzufechten.</p> <p>Zur Verwendung der von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmten Liegenschaften und Wertschriften konnte das Bezirksgericht im M&auml;rz noch keinen Entscheid f&auml;llen. Die dadurch tangierten Familienmitglieder Erbs hatten moniert, sie seien zu sp&auml;t in das Verfahren einbezogen worden; eine entsprechende Beschwerde war beim Z&uuml;rcher Obergericht noch h&auml;ngig.</p> <p>Nie bezahlt und verschenkt</p> <p>Unterdessen hat das Z&uuml;rcher Obergericht die Beschwerde als gegenstandslos abgeschrieben, wie der Winterthurer Gerichtspr&auml;sident Bernhard Sager am Donnerstag bekanntgab. In der m&uuml;ndlichen Urteilser&ouml;ffnung bezeichnete er die nun angeordnete Annullierung von Schenkungsvertr&auml;gen und Grundbucheintragungen als Konsequenz aus dem bereits gef&auml;llten Schuldspruch wegen Gl&auml;ubigersch&auml;digung durch Verm&ouml;gensverminderung. Laut dem Gerichtsvorsitzenden sind die Einziehungen im vorliegenden Fall gerechtfertigt, weil sie durch eine Straftat erlangt wurden und nicht Dritte betreffen, sondern Beg&uuml;nstigte. Deren Rechtsvertreter hatte in der Hauptverhandlung vom Januar auf einen Verzicht auf eine Einziehung pl&auml;diert, was gem&auml;ss Strafgesetzbuch bei einem Erwerb durch Dritte in Unkenntnis der Einziehungsgr&uuml;nde oder im Fall einer unverh&auml;ltnism&auml;ssigen H&auml;rte (Artikel 70) m&ouml;glich w&auml;re.</p> <p>Staatsanwaltschaft und Gesch&auml;digtenvertreter hingegen machten zum Schloss geltend, dass Erb vor der Schenkung an seine damals 10 Monate alten S&ouml;hne gar nicht der Eigent&uuml;mer des Anwesens gewesen sei. Zwar habe das zust&auml;ndige Grundbuchamt den Kauf von der Hugo Erb AG im Februar 2003 eingetragen, aber der Kaufpreis von 27 Millionen Franken sei nie entrichtet worden. Insgesamt betrifft der nun er&ouml;ffnete Gerichtsentscheid die Einziehung Verm&ouml;genswerte im Gesamth&ouml;he von rund 35 Millionen Franken.</p> <p>Zentrum T&ouml;ss und Oldtimer</p> <p>Ausser dem Schloss hatte Erb seinen S&ouml;hnen vor 9 Jahren die Schlosshof Immobilien AG mit dem Winterthurer Einkaufszentrum T&ouml;ss und einigen Wohnliegenschaften sowie die Villa Wolfensberg in Winterthur und Wertschriften vermacht. Seiner Lebenspartnerin schenkte er das Inventar von Schloss Eugensberg, darunter befinden sich 13 Oldtimer englischer, italienischer und deutscher Nobelmarken. Das vollst&auml;ndige Urteil liegt noch nicht vor. Es soll 900 Seiten umfassen.</p> <p>Urteil DG110003 vom 8. 5. 12, noch nicht rechtskr&auml;ftig.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991905</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 18:26:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  «Völlig fehl am Platz»  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991960</link>
         <description><![CDATA[  ESCHLIKON. Der WWF k&auml;mpft gegen einen geplanten Kuhstall in Eschlikon. Der Riesenstall f&uuml;r 140 K&uuml;he habe in der intakten Landschaft nichts verloren. Gegen den von der Gemeindebeh&ouml;rde bewilligten Bau hat der WWF Rekurs beim Kanton eingereicht.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>ESCHLIKON. Der WWF k&auml;mpft gegen einen geplanten Kuhstall in Eschlikon. Der Riesenstall f&uuml;r 140 K&uuml;he habe in der intakten Landschaft nichts verloren. Gegen den von der Gemeindebeh&ouml;rde bewilligten Bau hat der WWF Rekurs beim Kanton eingereicht.</b><br /><br />Das Projekt f&uuml;r den 90 Meter langen und 40 Meter breiten Stall einer landwirtschaftlichen Betriebsgemeinschaft erinnere mehr an eine grosse Lagerhalle oder einen Industriebau, schreibt der WWF Bodensee/Thurgau in einem Communiqu&eacute; vom Donnerstag.<br /> <br /> <strong>&laquo;Richtplan untergraben&raquo;</strong><br /> Der Stall f&uuml;r 140 K&uuml;he mit Erweiterungsoption f&uuml;r 210 K&uuml;he sei in diesem Gebiet v&ouml;llig fehl am Platz. Das Projekt verletze das Raumplanungsgesetz. Der Gemeinderat Eschlikon habe mit dessen Bewilligung den Richtplan untergraben, schreibt die Umweltorganisation.<br /> <br /> <strong>Alternativstandorte</strong><br /> Der Fall zeige den zunehmenden Konflikt zwischen Naturschutz und Landwirtschaft, welcher sich durch immer gr&ouml;ssere Geb&auml;ude in der Landwirtschaftszone akzentuiere. Der WWF erkenne jedoch die Anstrengungen der Bauern, auf den raschen Strukturwandel mit innovativen und effizienten Projekten zu reagieren. Deshalb wolle der Naturschutzverein das Projekt in Eschlikon nicht verhindern. Der WWF schl&auml;gt den Bauherren drei Alternativstandorte vor. (sda)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991960</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 15:04:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Die gute Thurgauer Luft  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991885</link>
         <description><![CDATA[  AMRISWIL. Die Luft im Kanton Thurgau ist viel besser geworden. Schadstoffe aus Heizungen, Verkehr, Landwirtschaft und Industrie wurden stark reduziert. Das Thurgauer Amt f&uuml;r Umwelt zog nach 25 Jahren Anwendung der Luftreinhalteverordnung Bilanz und blickte in die Zukunft.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>AMRISWIL. Die Luft im Kanton Thurgau ist viel besser geworden. Schadstoffe aus Heizungen, Verkehr, Landwirtschaft und Industrie wurden stark reduziert. Das Thurgauer Amt f&uuml;r Umwelt zog nach 25 Jahren Anwendung der Luftreinhalteverordnung Bilanz und blickte in die Zukunft.</b><br /><br />Der Schadstoffausstoss im Thurgau sei seit Mitte der 80-er Jahre durch Anwendungsverbote, Produktevorschriften und technische Vorgaben teilweise um 80 Prozent reduziert worden. Dies sagte Robert B&ouml;sch, Leiter der Abteilung Luftreinhaltung, am Donnerstag an einer Medienorientierung in Amriswil.<br /> <br /> <strong>Weniger Feinstaubbelastung</strong><br /> Dank der Senkung des Schwefelgehalts im Heiz&ouml;l und der Sanierung von rund 30 grossen Feuerungen im Thurgau sei die Belastung mit Schwefeldioxyd im Thurgau massiv gesunken. Nach der Einf&uuml;hrung von Gaspendelanlagen bei Tankstellen und Benzindampfr&uuml;ckgewinnung bei den Tanklagern wurde der Ausstoss von Stickoxiden um &uuml;ber 500 Tonnen pro Jahr reduziert. Auch die Belastung mit Feinstaub sei r&uuml;ckl&auml;ufig. Durch die Partikelfilter auf Dieselmotoren und die Umsetzung der strengen Anforderungen an die Staubemissionen der Holzfeuerungen werde die Feinstaubbelastung weiter sinken.<br /> <br /> <strong>Vorschriften beim G&uuml;llen</strong><br /> Es gebe noch viel zu tun, zum Beispiel bei der Ausbringung und Lagerung von G&uuml;lle, sagte Robert B&ouml;sch. Um die Ammoniakemissionen weiter zu reduzieren, m&uuml;ssten noch mehr Bauern auf das G&uuml;llen mit Schleppschl&auml;uchen umsteigen oder geschlossene G&uuml;llenlager in Betrieb nehmen. (sda)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991885</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 07:07:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Die Patienten bleiben gleich lang  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990532</link>
         <description><![CDATA[  FRAUENFELD. Die Fallpauschalen sind umstritten - seit dem 1. Januar arbeitet die Spital Thurgau AG mit ihnen. Hinweise auf ber&uuml;chtigte blutige Entlassungen gebe es bisher nicht, sagt CEO Marc Kohler. Die Zahl der Patienten steigt weiter.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Die Fallpauschalen sind umstritten - seit dem 1. Januar arbeitet die Spital Thurgau AG mit ihnen. Hinweise auf ber&uuml;chtigte blutige Entlassungen gebe es bisher nicht, sagt CEO Marc Kohler. Die Zahl der Patienten steigt weiter.</b><br /><br /><p>FRAUENFELD. Die Kritik war heftig. Zwar zog SP-Kantonsrat Bernhard W&auml;lti seine Motion zur&uuml;ck, die ein Moratorium f&uuml;r die Fallpauschalen forderte. Er verf&uuml;ge aber &uuml;ber Anzeichen, dass Patientinnen und Patienten in Spit&auml;lern zu fr&uuml;h entlassen w&uuml;rden, sagte der Freidorfer Arzt im Rat. Der Hintergrund: Seit dem 1. Januar werden Behandlungen nach der Schwere eines Falls und nicht mehr nach der Aufenthaltsdauer eines Patienten abgerechnet.</p> <p>Der Kritik der SP widerspricht nun Marc Kohler, der CEO der Spital Thurgau AG. Die Einf&uuml;hrung der neuen Fallpauschalen sei aufwendig, zog er gestern vor den Medien eine erste Bilanz. Rund 9200 F&auml;lle behandelten die Akutspit&auml;ler vom 1. Januar bis zum 15. Mai in Frauenfeld und M&uuml;nsterlingen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Patienten sei aber fast gleich hoch wie 2011 ohne Fallpauschalen, so Kohler.</p> <h4>Fast sieben Tage im Spital</h4> <p>Die Aufenthaltsdauer in beiden Akutspit&auml;lern betrug denn auch im Schnitt der ersten vier Monate 6,9 Tage, 2011 waren es 7. Kleine Verschiebungen habe es gegeben. &laquo;Kleine Eingriffe versuchen wir am Eintrittstag durchzuf&uuml;hren.&raquo; Das zeige aber, dass andere Eingriffe zu einem l&auml;ngeren Aufenthalt f&uuml;hrten. Die Bef&uuml;rchtung, dass Spit&auml;ler Patienten zu fr&uuml;h entlassen und es zu blutigen Austritten komme, habe sich nicht best&auml;tigt. Die &Auml;rzte w&uuml;rden vor jedem Austritt ausf&uuml;hrliche Gespr&auml;che mit den Patienten f&uuml;hren.</p> <p>Der Dachverband der Spit&auml;ler wertet die Einf&uuml;hrung der Fallpauschalen als Erfolg. Kohler zieht ein &auml;hnliches Fazit: Die Fallpauschalen seien eine fairere Art, die unterschiedlichen Behandlungen abzurechnen. Von den &uuml;ber 9000 Abrechnungen h&auml;tten die Krankenkassen bisher lediglich drei bem&auml;ngelt, die Spital Thurgau AG habe eine Rechnung nachtr&auml;glich korrigieren m&uuml;ssen.</p> <h4>&laquo;Die Medizin hat Vorrang&raquo;</h4> <p>Aus Sicht Kohlers hat sich &uuml;berdies bew&auml;hrt, dass sich die Spital Thurgau AG w&auml;hrend f&uuml;nf Jahren auf die Einf&uuml;hrung der Fallpauschalen vorbereiten konnte. Die Akzeptanz bei Spital&auml;rztinnen und -&auml;rzten sei indes nach wie vor durchzogen - &laquo;die H&auml;lfte findet es spannend&raquo;. Klar sei, dass die Medizin immer den Vorrang habe. Der Kostendruck sei jedoch sp&uuml;rbar, die Prozesse in den Spit&auml;lern m&uuml;ssten weiter optimiert werden.</p> <p>Dass die Codierung der Behandlungen als Basis der Rechnung anspruchsvoll ist, r&auml;umt Kohler ein. Vorgenommen wird sie von &Auml;rzten und Pflegenden, die die F&auml;lle zuordnen m&uuml;ssen. 53 Prozent der Behandlungen waren per 8. Mai codiert, und auch die Abrechnung mit den Krankenkassen funktioniere. Die Vertr&auml;ge mit den meisten seien abgeschlossen, aber noch nicht genehmigt.</p> <p>Steigend sind weiter die Patientenzahlen. Die station&auml;ren Austritte nahmen 2011 um 3,2 Prozent auf 28 629 Patienten zu. Die ambulanten Behandlungen stiegen gar um 9,3 Prozent.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2990532</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 01:07:24 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Vergangenheit holt Konstanzer Ex-OB ein  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990549</link>
         <description><![CDATA[  Der fr&uuml;here Konstanzer Oberb&uuml;rgermeister darf sich nicht mehr Ehrensenator der Universit&auml;t nennen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Der fr&uuml;here Konstanzer Oberb&uuml;rgermeister darf sich nicht mehr Ehrensenator der Universit&auml;t nennen.</b><br /><br /><p>KONSTANZ. Gestern hat der Senat der Universit&auml;t Konstanz dem fr&uuml;heren Konstanzer Oberb&uuml;rgermeister (OB) Bruno Helmle den Titel Ehrensenator wieder entzogen. Helmle hatte ihn 1976 erhalten. Das teilte die Universit&auml;t mit.</p> <p>Der Grund seien die von Gutachtern festgestellten Fakten zum Verhalten Helmles im 3. Reich und seine sp&auml;teren Versuche, die &Ouml;ffentlichkeit dar&uuml;ber zu t&auml;uschen. Helmle sei als h&ouml;herer Finanzbeamter in Mannheim und Konstanz an der fiskalischen und wirtschaftlichen Verfolgung der Juden direkt beteiligt gewesen, heisst es. Er habe in grossem Umfang Hausrat und Gegenst&auml;nde aus beschlagnahmtem j&uuml;dischem Besitz erworben und von der von ihm als Beamten vollzogenen Enteignung der Juden pers&ouml;nlich profitiert.</p> <p>&Uuml;ber die Mitgliedschaft in der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei und ihr angeschlossenen Organisationen hat Helmle nach Erkenntnis der Gutachter die &Ouml;ffentlichkeit bewusst irregef&uuml;hrt. Eine Verdrehung von Tatsachen finde sich auch in seiner Autobiographie. Diese Fakten h&auml;tten die Ernennung zum Ehrensenator verhindert, w&auml;ren sie 1976 bekannt gewesen. (red.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2990549</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 01:07:24 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Weisungen statt nur Richtlinien  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991003</link>
         <description><![CDATA[  FRAUENFELD. Das Departement f&uuml;r Finanzen und Soziales hat die Richtlinien zur Heimaufsicht &uuml;ber erwachsene Menschen mit Behinderung &uuml;berarbeitet und als Weisungen formuliert. Das teilte der Informationsdienst mit.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>FRAUENFELD. Das Departement f&uuml;r Finanzen und Soziales hat die Richtlinien zur Heimaufsicht &uuml;ber erwachsene Menschen mit Behinderung &uuml;berarbeitet und als Weisungen formuliert. Das teilte der Informationsdienst mit. Sie enthalten unter anderem die Grundlagen f&uuml;r die Bewilligungserteilung und Anforderungen an die Organisation. Die &Uuml;berarbeitung setzt ein Urteil des Verwaltungsgerichts um, das die rechtliche Verbindlichkeit der bisherigen Richtlinien beanstandete. (id)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991003</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 01:07:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Herausforderung für die Spitex  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990547</link>
         <description><![CDATA[  FRAUENFELD. Der Kanton will den Mangel an Pflegefachpersonal mit einem neuen Ausbildungsangebot bek&auml;mpfen. Sein Konzept nimmt auch die Ausbildungsbetriebe in die Pflicht: Sie m&uuml;ssen mehr Lohn zahlen und mehr Ausbildungspl&auml;tze anbieten.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Der Kanton will den Mangel an Pflegefachpersonal mit einem neuen Ausbildungsangebot bek&auml;mpfen. Sein Konzept nimmt auch die Ausbildungsbetriebe in die Pflicht: Sie m&uuml;ssen mehr Lohn zahlen und mehr Ausbildungspl&auml;tze anbieten.</b><br /><br /><p>FRAUENFELD. Mit dem neuen Bildungsweg hat der Kanton m&ouml;glicherweise ein Rezept gegen den schweizweiten Mangel an Pflegefachpersonal entwickelt. Angestossen hat das Projekt SP-Kantonsr&auml;tin Barbara Kern.</p> <p>Die Pflegeausbildung HF 25 plus richtet sich an &uuml;ber 25j&auml;hrige Menschen oder an solche, die unterst&uuml;tzungspflichtig sind. Sie sollen neu einen Lohn erhalten, der ihrer speziellen Lebenssituation angepasst ist. Das &uuml;bliche Entgelt von 1000 Franken wird auf 3000 Franken angehoben. Die Mehrkosten tragen je zur H&auml;lfte der Kanton und die Ausbildungsbetriebe. Das Gesundheitsamt rechnet damit, auf diese Weise 10 bis 15 zus&auml;tzliche Studenten in diesem Bildungsgang aufnehmen zu k&ouml;nnen. F&uuml;r die Ausbildungsbetriebe bedeutet das, dass sie mehr Lohn zahlen und Ausbildungspl&auml;tze schaffen m&uuml;ssen.</p> <h4>Spital schafft zus&auml;tzliche Pl&auml;tze</h4> <p>Die Spital Thurgau AG ist der gr&ouml;sste Ausbildungsbetrieb f&uuml;r Pflegende im Kanton. Letztes Jahr bildete sie 398 Menschen in pflegenden oder medizintechnischen Berufen aus. CEO Marc Kohler geht davon aus, dass mit dem neuen Ausbildungsprogramm vor allem Berufseinsteiger angesprochen werden, die sich f&uuml;r eine Stelle im Pflegeheim oder bei der Spitex interessieren. &laquo;Das Gros der ben&ouml;tigten Ausbildungspl&auml;tze wird eher dort zur Verf&uuml;gung gestellte werden. Bei uns gehen wir von circa acht zus&auml;tzlichen Auszubildenden aus.&raquo;</p> <p>Die Spitex-Betriebe, von denen sich zurzeit viele in Fusionsprojekten befinden, stehen damit vor einer weiteren grossen Herausforderung. F&uuml;r Doris Egli, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Spitex Kreuzlingen, &uuml;berwiegen aber klar die Vorteile dieser Nachwuchsf&ouml;rderung. &laquo;Diese Ausbildung richtet sich an Menschen mit Lebenserfahrung. Das ist eine Bereicherung f&uuml;r die Ausbildungsbetriebe.&raquo; Die Spitex Kreuzlingen bildet seit Jahren Fachangestellte Gesundheit (Fage) aus, zurzeit aber keine Studierende auf Stufe der h&ouml;heren Fachschule (HF). Egli schliesst nicht aus, zuk&uuml;nftig HF-Studierende aufzunehmen. Sie ist mit gr&ouml;sseren Institutionen im Gespr&auml;ch f&uuml;r eine Zusammenarbeit. Der zus&auml;tzliche finanzielle Aufwand f&uuml;r die Nachwuchsf&ouml;rderung w&uuml;rde sich ihrer Meinung nach lohnen.</p> <p>So sieht es auch Ursula Isler-Baumgartner, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Spitex Frauenfeld. Sie bildet bereits in Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital Pflegende auf HF-Stufe aus und ist grunds&auml;tzlich bereit, im Herbst 25-plus-Studenten zu &uuml;bernehmen.</p> <h4>Erwachsene Lehrlinge</h4> <p>Ursula Flaig, Betriebsleiterin der Spitex Romanshorn, unterst&uuml;tzt das neue Ausbildungsangebot. Sie sagt aber auch, dass damit eine grosse Herausforderung auf die Ausbildungsbetriebe zukomme. &laquo;Erwachsene Menschen auszubilden ist etwas anderes, als Jugendliche auszubilden. Das kann Vor- und Nachteile mit sich bringen.&raquo; Zudem seien die Auszubildenden vielleicht unterst&uuml;tzungspflichtig: &laquo;Das wirkt sich m&ouml;glicherweise auf ihre Flexibilit&auml;t aus.&raquo; Die Spitex Romanshorn bildet zurzeit zwei Fage-Lehrlinge aus und hat sich f&uuml;r 2013 bereit erkl&auml;rt, einen 25-plus-Studenten zu &uuml;bernehmen.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2990547</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 07:04:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Achtung vor gefrässiger Raupe  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2989472</link>
         <description><![CDATA[  FRAUENFELD. Dieses Jahr treibt der Buchsbaumz&uuml;nsler im Thurgau wieder vermehrt sein Unwesen. Gartenbauer mahnen die Besitzer von Buchsb&auml;umen, ihre Pflanzen genau zu kontrollieren. Verschont geblieben sind die Regionen Romanshorn und Arbon.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Dieses Jahr treibt der Buchsbaumz&uuml;nsler im Thurgau wieder vermehrt sein Unwesen. Gartenbauer mahnen die Besitzer von Buchsb&auml;umen, ihre Pflanzen genau zu kontrollieren. Verschont geblieben sind die Regionen Romanshorn und Arbon.</b><br /><br /><p>FRAUENFELD. Allenthalben stossen Thurgauer Gartenbauer und Gartenbesitzer wieder auf den gef&uuml;rchteten Buchsbaumz&uuml;nsler. Die Raupen befallen die beliebten und teuren Buchsb&auml;ume und k&ouml;nnen sie im Extremfall kahlfressen. In jedem zweiten oder dritten Garten mit Buchsb&auml;umen finde er den Sch&auml;dling, berichtet Thomas Schibli von der Bottighofer Gartenbaufirma Erni.</p> <p>Allerdings seien es h&auml;ufig nur einzelne Raupen pro Baum, sagt Schibli. Und das ist das Problem: Wenige Raupen fallen nicht auf. Aber der Buchsbaumz&uuml;nsler vermehrt sich pro Jahr mehr als einmal. &laquo;Pro Raupe gibt es 800 neue&raquo;, sagt Schibli. Wo heute eine Handvoll Raupen fressen, k&ouml;nnen es in einigen Wochen mehrere tausend sein. &laquo;Die ersten Raupen haben begonnen, sich zu verpuppen&raquo;, sagt Schibli. Darum ist es jetzt h&ouml;chste Zeit, die Buchsb&auml;ume im Garten zu kontrollieren und die Sch&auml;dlinge zu bek&auml;mpfen.</p> <h4>Buchse regelm&auml;ssig absuchen</h4> <p>Gartenbauer raten den Buchsbaumbesitzern, ihre Pflanzen regelm&auml;ssig auf den Z&uuml;nsler abzusuchen. Da die Raupen zuerst im Innern des Busches fressen, gen&uuml;gt der Blick auf die Oberfl&auml;che nicht. Wichtig ist die Kontrolle zwischen den &Auml;sten. Wo nur wenige Raupen ihr Unwesen treiben, reicht es, sie abzulesen und zu t&ouml;ten. Bei gr&ouml;sserem Befall wird allgemein zum Einsatz von speziellem Spritzmittel geraten.</p> <p>Erstmals im Thurgau verbreitet aufgetreten ist der Buchsbaumz&uuml;nsler 2010 (unsere Zeitung berichtete). Letztes Jahr sei der Befall nicht mehr so stark gewesen, sagt Schibli. Das d&uuml;rfte an der Bek&auml;mpfung im Jahr davor liegen.</p> <h4>Erstmals in Amriswil</h4> <p>Mittlerweile ist der Z&uuml;nsler fast im ganzen Kantonsgebiet verbreitet - wenn auch nicht &uuml;berall im selben Ausmass, wie eine Umfrage unter Gartenbauern im Thurgau ergab. Auch im bisher verschont gebliebenen Oberthurgau ist der Z&uuml;nsler auf dem Vormarsch. Lag letztes Jahr die Grenze im Raum Erlen, ist der Buchsbaumz&uuml;nsler dieses Jahr erstmals in G&auml;rten von Amriswil aufgetreten, wie Gartenbauer berichten. Offenbar noch frei vom Sch&auml;dling sind die Regionen Arbon und Romanshorn.</p> <p>In Panik verfallen die Gartenbauer wegen des Z&uuml;nslers, der andernorts grosse Sch&auml;den angerichtet hat, aber nicht. Man k&ouml;nne mit dem Sch&auml;dling durchaus leben, sagt der M&uuml;nchwiler Gartenbauer Peter Knill. Wenn er fr&uuml;hzeitig erkannt wird, brauche es nicht einmal die Chemiekeule. Wichtig sei, dass alle Buchsbesitzer gegen den Sch&auml;dling vorgehen, sagt der Amriswiler Gartenbauer Rolf Rutishauser. Wenn es einer nicht so ernst nehme, bleibe ein Herd, von wo aus sich der Z&uuml;nsler verbreiten k&ouml;nne.</p> <p>Tritt der Buchsbaumz&uuml;nsler an einem Ort auf, muss es nicht automatisch zur fl&auml;chendeckenden Ausbreitung kommen. Das zeigt das Beispiel Frauenfeld, wo sich starke Befallsherde in der N&auml;he der Kantonsschule und an der Obholzstrasse befinden. Mit ernsthafter Bek&auml;mpfung habe man die Lage dort unter Kontrolle, sagt Abi Bartholet von der Frauenfelder Gartenbaufirma Raymann AG. Er ist in dieser Angelegenheit in Kontakt mit den anderen &ouml;rtlichen Gartenbauern. Wichtig sei, dass man den Sch&auml;dling fr&uuml;h erkenne und Mittel gegen ihn spritze. Entscheidend ist laut Bartholet, dass im Herbst die letzte Population vernichtet wird, bevor sie Eier ablegen kann - aus diesen schl&uuml;pfen im Fr&uuml;hling wieder neue Raupen.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2989472</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 10:22:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Kein Einkaufszentrum ohne Bus  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2988299</link>
         <description><![CDATA[  FRAUENFELD. Grosse Einkaufszentren oder Freizeitparks m&uuml;ssen zwingend mit dem &ouml;ffentlichen Verkehr erreichbar sein. Das fordert das neue Planungs- und Baugesetz. An dieser Bestimmung entz&uuml;ndet sich Widerstand.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>FRAUENFELD. Grosse Einkaufszentren oder Freizeitparks m&uuml;ssen zwingend mit dem &ouml;ffentlichen Verkehr erreichbar sein. Das fordert das neue Planungs- und Baugesetz. An dieser Bestimmung entz&uuml;ndet sich Widerstand.</b><br /><br /><p>Ein klares Zeichen f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Verkehr setzt das neue Thurgauer Planungs- und Baugesetz, das am 17. Juni vors Volk kommt. Es schreibt vor, dass zum Beispiel neue grosse Einkaufszentren, Kinos oder Fachm&auml;rkte mit dem &ouml;ffentlichen Verkehr erreichbar sein m&uuml;ssen. Wer einen solchen Komplex plant, der mehr als 2000 Personenwagenfahrten am Tag verursachen kann, muss laut Gesetz daf&uuml;r sorgen, dass der Bus oder die Bahn in der N&auml;he h&auml;lt. Muss die Gemeinde deswegen eine neue Buslinie einrichten, kann sie den Besitzer der Anlage daf&uuml;r zur Kasse bitten.</p> <p>Die &Ouml;V-Vorschrift hat sich zu einem der Hauptkritikpunkte der Gegner des Planungs- und Baugesetzes entwickelt. &laquo;Die Bestimmung ist nicht differenziert&raquo;, sagt FDP-Kantonsrat Max M&ouml;ckli, Pr&auml;sident des Nein-Komitees. Es gebe Anlagen, f&uuml;r die diese Regel durchaus vern&uuml;nftig sei - &uuml;berall dort, wo man nur mit der Tasche in der Hand hingehe, wie zum Beispiel ins Fitnesscenter oder Schwimmbad. Wer aber im Baumarkt Dachlatten einkauft, fahre mit dem Auto. F&uuml;r M&ouml;ckli f&uuml;hrt die Bestimmung dazu, dass Fachm&auml;rkte mit Buslinien erschlossen werden m&uuml;ssen, obwohl dort der &ouml;V gar nicht gefragt ist. &laquo;Das produziert Leerl&auml;ufe, die den &ouml;V insgesamt verteuern&raquo;, warnt M&ouml;ckli.</p> <h4>Es geht nicht um &ouml;V</h4> <p>&laquo;Es ist klar, dass niemand im Fachmarkt Dachlatten kauft und sie mit dem Bus transportiert&raquo;, sagt SP-Kantonsrat Roman Giuliani, Mitglied im Pro-Komitee. Es sei denn auch gar nicht die Idee der Bestimmung, einen unn&ouml;tigen Busbetrieb einzurichten. Der &ouml;ffentliche Verkehr selber stehe gar nicht im Vordergrund. Die Bestimmung ziele vielmehr auf den Standort von neuen Fachm&auml;rkten. Sie sollen nur noch dort gebaut werden, wo es schon einen &Ouml;V-Anschluss gibt - also im Siedlungsbereich. &laquo;Damit werden Einkaufszentren auf der gr&uuml;nen Wiese verhindert&raquo;, sagt Giuliani. Das helfe, die Zersiedlung zu stoppen.</p> <p>Der Passus im Planungs- und Baugesetz hat f&uuml;r die Bef&uuml;rworter durchaus Biss: Bei einem Ja zum Planungs- und Baugesetz werden Gemeinden wie Weinfelden, die kein kommunales &Ouml;V-Angebot haben, unter Druck geraten. Sollte Weinfelden n&auml;mlich einen weiteren grossen Fachmarkt an seiner Peripherie ansiedeln, m&uuml;sste die Gemeinde laut Giuliani eine Buslinie dorthin einrichten.</p> <h4>&laquo;Bestimmung nicht umsetzbar&raquo;</h4> <p>Davon will Gemeindeammann Max V&ouml;geli nichts wissen. Die Distanzen in Weinfelden seien nicht so gross, dass es &Ouml;V-Anschl&uuml;sse brauche. &laquo;Wenn man vern&uuml;nftig mit dem Geld umgehen will, ist die Bestimmung gar nicht umsetzbar.&raquo; Das Bauland an der peripheren Lage in Weinfelden sei aber so gut wie ausgesch&ouml;pft. Die &Ouml;V-Regel werde kaum greifen.</p> <p>Von Fachmarktbetreibern wie Coop und Migros war gestern keine Stellungnahme erh&auml;ltlich. Aldi f&uuml;hlt sich von der &Ouml;V-Regel nicht betroffen, weil seine L&auml;den nicht so viel Verkehr verursachen.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2988299</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 01:11:04 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Viele positive Rückmeldungen für Präsentation  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2987582</link>
         <description><![CDATA[  Hannes Geisser, Direktor des Naturmuseums, hoffte zwar auf den Preis f&uuml;r das &laquo;Europ&auml;ische Museum des Jahres&raquo;. Obwohl es nicht klappte, ist er nicht entt&auml;uscht.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Hannes Geisser, Direktor des Naturmuseums, hoffte zwar auf den Preis f&uuml;r das &laquo;Europ&auml;ische Museum des Jahres&raquo;. Obwohl es nicht klappte, ist er nicht entt&auml;uscht.</b><br /><br /><p>FRAUENFELD/PENAFIEL. Am 19. Mai fand in Penafiel (Portugal) am internationalen Treffen des European Museum Forum (EMF) die Preisverleihung f&uuml;r das &laquo;Europ&auml;ische Museum des Jahres&raquo; statt. Gewinner ist das arch&auml;ologische &laquo;Madinat al-Zahra Museum&raquo;. Es &uuml;berzeugte die Jury mit der sichtbaren Erinnerung an die reiche Vergangenheit Andalusiens. Das ist der Homepage &laquo;Thurgaukultur&raquo; zu entnehmen.</p> <h4>Zwei Schweizer Preistr&auml;ger</h4> <p>Der Preis &laquo;Europ&auml;isches Museum des Jahres&raquo; wird seit 1977 verliehen. Die internationale Jury hatte als Vertreter der Schweiz das Naturmuseum Thurgau, Frauenfeld, nominiert (unsere Zeitung berichtete). 59 Museen aus 18 L&auml;ndern hatten sich beworben. Der Preis beurteilt die Qualit&auml;t des Museums f&uuml;rs Publikum. Bisher wurden zwei Schweizer H&auml;user, das Regionalmuseum Sargans und das Olympische Museum Lausanne, ausgezeichnet.</p> <h4>Bahnbrechende Ideen belohnt</h4> <p>Der TZ sagte Hannes Geisser, Direktor des Naturmuseums, er habe zwar gehofft, auf der B&uuml;hne stehen zu d&uuml;rfen. Wer das bestreite, sei nicht ganz ehrlich. Aber die Entt&auml;uschung sei am gleichen Abend verflogen. Nur einer k&ouml;nne gewinnen. Unter den Konkurrenten seien H&auml;user, deren Ausstellungsfl&auml;che zehnmal so gross sei wie die des Naturmuseums. Er habe sich in einer illustren Runde wiedergefunden. Wichtig sei f&uuml;r die Jury, dass ein Museum bahnbrechende Ideen f&uuml;r die Pr&auml;sentation umsetze. Das sei nicht die Aufgabe eines kleinen Hauses, sagte Geisser. Er habe aber f&uuml;r die Pr&auml;sentation des Naturmuseums viele positive R&uuml;ckmeldungen erhalten. Es habe sich gezeigt, dass das Naturmuseum in der Museumsarbeit mit gr&ouml;sseren H&auml;usern mithalten k&ouml;nne. (mkn/pd)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2987582</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 01:11:04 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Neue Chefs in zwei Grundbuchämtern  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2987583</link>
         <description><![CDATA[  FRAUENFELD. Am 31. Mai treten Hans-Rudolf Rutishauser und Urs K&uuml;nzli, Grundbuchverwalter der Kreise Kreuzlingen beziehungsweise Amriswil, in den Ruhestand. Ren&eacute; Allenspach (Kreuzlingen) und Silvan Hengartner (Amriswil) &uuml;bernehmen am 1. Juni die Leitung dieser &Auml;mter. Das teilt der Informationsdienst mit.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>FRAUENFELD. Am 31. Mai treten Hans-Rudolf Rutishauser und Urs K&uuml;nzli, Grundbuchverwalter der Kreise Kreuzlingen beziehungsweise Amriswil, in den Ruhestand. Ren&eacute; Allenspach (Kreuzlingen) und Silvan Hengartner (Amriswil) &uuml;bernehmen am 1. Juni die Leitung dieser &Auml;mter. Das teilt der Informationsdienst mit.</p> <p>Hans-Rudolf Rutishauser stand w&auml;hrend &uuml;ber 50 Jahren im Dienste des Kantons. Seit 1970 leitete er das Grundbuchamt Kreuzlingen. Urs K&uuml;nzli war seit 2004 Grundbuchverwalter in Amriswil. Der bisherige Notar Markus Wolfender (Amriswil) bleibt dem Amt als Substitut erhalten. Die &uuml;brigen Grundbuchverwalter und Notare bleiben nach der Abschaffung der Volkswahl in ihren &Auml;mtern. Sie sind neu angestellt worden. (id)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2987583</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 01:11:04 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  «Initiative führt zu teuren Leerläufen»  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2987558</link>
         <description><![CDATA[  WEINFELDEN. Die Auns-Initiative &laquo;Staatsvertr&auml;ge vors Volk&raquo; f&uuml;hre nicht zu mehr Demokratie, sondern zu Leerl&auml;ufen und einer Abstimmungsflut. Das schreibt das Thurgauer Komitee gegen die Volksinitiative in einem Communiqu&eacute;.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>WEINFELDEN. Die Auns-Initiative &laquo;Staatsvertr&auml;ge vors Volk&raquo; f&uuml;hre nicht zu mehr Demokratie, sondern zu Leerl&auml;ufen und einer Abstimmungsflut. Das schreibt das Thurgauer Komitee gegen die Volksinitiative in einem Communiqu&eacute;. Im Co-Pr&auml;sidium des breit abgest&uuml;tzten Komitees sind die Parteien CVP, FDP, SP, GLP und BDP, Jungparteien und die Wirtschaftsverb&auml;nde vertreten. &laquo;Die Initiative w&uuml;rde unsere Aussenpolitik sehr schwerf&auml;llig machen&raquo;, sagt St&auml;nder&auml;tin Brigitte H&auml;berli. Die Pr&auml;sidenten der IHK Thurgau und des Gewerbeverbands, Christian Neuweiler und Peter Sch&uuml;tz, warnen, dass die Initiative Arbeitspl&auml;tze und den Wohlstand gef&auml;hrde. Firmen brauchten funktionierende Staatsvertr&auml;ge. (red.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2987558</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 01:11:04 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Drei Länder üben Katastrophenhilfe  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2987629</link>
         <description><![CDATA[  KONSTANZ. Die &Uuml;bung Terrex 2012 ist eine trinationale, zivil-milit&auml;rische, grenz&uuml;berschreitende Katastrophenhilfe-&Uuml;bung, die vom 22. bis 24. Mai auch im Raum Konstanz/Kreuzlingen/Untersee stattfindet.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>KONSTANZ. Die &Uuml;bung Terrex 2012 ist eine trinationale, zivil-milit&auml;rische, grenz&uuml;berschreitende Katastrophenhilfe-&Uuml;bung, die vom 22. bis 24. Mai auch im Raum Konstanz/Kreuzlingen/Untersee stattfindet. Wehrm&auml;nner und zivile Rettungskr&auml;fte aus Deutschland, der Schweiz und &Ouml;sterreich testen gemeinsam ihre F&auml;higkeiten, total &uuml;ber 2500 Personen. Am 24. Mai von 14 bis 20 Uhr gibt es in der Hafenstrasse in Konstanz eine Leistungsschau mit Zivil- und Milit&auml;rfahrzeugen.</p> <p>Gem&auml;ss Drehbuch ist der Untersee von Hochwasser betroffen und in Kreuzlingen st&uuml;rzt das Dach der Bodenseearena ein. Verletzte sind zu bergen. In Konstanz brennt es bei den Gastanks, Treibholzfelder bedrohen Br&uuml;cken und an Bord eines Bodenseeschiffes bricht ein Feuer aus. (pd/mkn)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2987629</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 01:11:03 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Was machen die Angestellten freitags?  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2987630</link>
         <description><![CDATA[  Vor allem am Freitag seien die Verwaltungsangestellten schwer erreichbar, stellte Kantonsrat Daniel Vetterli fest. Er wendete sich mit entsprechenden Fragen an den Regierungsrat.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Vor allem am Freitag seien die Verwaltungsangestellten schwer erreichbar, stellte Kantonsrat Daniel Vetterli fest. Er wendete sich mit entsprechenden Fragen an den Regierungsrat.</b><br /><br /><p>FRAUENFELD. Kantonsrat und Landwirt Daniel Vetterli (SVP, Rheinklingen) musste bei der kantonalen Verwaltung wohl schon oft vertr&ouml;stet werden. Insbesondere am Freitag, so kommt es ihm vor, seien die &Auml;mter h&auml;ufig verwaist gewesen. Er wendete sich deshalb Mitte M&auml;rz mit einer Einfachen Anfrage zum Thema &laquo;Erreichbarkeit der kantonalen Angestellten&raquo; an den Regierungsrat.</p> <p>Die Abwesenheiten in der kantonalen Verwaltung seien in den meisten F&auml;llen mit der Teilzeitanstellung oder einer Weiterbildung der zust&auml;ndigen Person begr&uuml;ndet worden, bemerkte Vetterli in seiner Anfrage. Er stellte deshalb die Frage, ob es eine Untergrenze f&uuml;r Arbeitspensen gebe, um eine Person mit einem Dossier zu betrauen.</p> <p>Die gebe es nicht, antwortete nun der Regierungsrat. Es sei im Einzelfall zu kl&auml;ren, welches Pensum f&uuml;r eine bestimmte Aufgabe oder Funktion angebracht sei. Starre Untergrenzen f&uuml;r Pensen w&uuml;rden eine flexible Arbeitsorganisation verhindern.</p> <h4>Ansprechperson muss da sein</h4> <p>Weiter wollte Vetterli wissen, wie bei tiefen Pensen die Stellvertretung geregelt werde. Darauf meinte der Regierungsrat, dass Stellvertretungen grunds&auml;tzlich f&uuml;r jede Stelle und unabh&auml;ngig vom Besch&auml;ftigungsgrad zu regeln seien. Wichtig sei, dass Anrufer w&auml;hrend der B&uuml;rozeiten eine Ansprechperson finden, die weiss, wann die zust&auml;ndige Person erreichbar ist, oder das Anliegen des Anrufers aufnehmen und weiterleiten kann.</p> <h4>Recht auf Weiterbildung</h4> <p>Auf die Frage Vetterlis, in welchem Umfang den Angestellten der Verwaltung innerhalb des Arbeitspensums Zeit f&uuml;r Weiterbildung einger&auml;umt werde, antwortete der Regierungsrat kurz und b&uuml;ndig: F&uuml;r Teilzeitangestellte best&uuml;nden dieselben Rechte und Pflichten wie f&uuml;r Vollzeitangestellte. Entsprechend h&auml;tten auch Teilzeitangestellte im Rahmen ihres Pensums Anspruch auf Weiterbildung. Abschliessend stellte Vetterli folgende Frage: &laquo;Liegt der Tatsache, dass die Erreichbarkeit am Freitag nochmals wesentlich schlechter ist als an anderen Wochentagen, eine Weisung zugrunde?&raquo; &laquo;Eine solche Weisung gibt es selbstverst&auml;ndlich nicht&raquo;, antwortete der Regierungsrat mit Verweis auf die vorgeschriebenen Ansprechzeiten von Montag bis Freitag von 8 bis 11.30 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2987630</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 21 May 2012 07:10:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Wie der Fiskus mitkassiert  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2986611</link>
         <description><![CDATA[  FRAUENFELD. Sexsalonbesitzer und Erotikmasseusen sind steuerpflichtig. Die Ausl&auml;nderinnen, die dort arbeiten, m&uuml;ssen Quellensteuer bezahlen. Die Salonbesitzer werden wie andere Gewerbetreibende besteuert.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Sexsalonbesitzer und Erotikmasseusen sind steuerpflichtig. Die Ausl&auml;nderinnen, die dort arbeiten, m&uuml;ssen Quellensteuer bezahlen. Die Salonbesitzer werden wie andere Gewerbetreibende besteuert.</b><br /><br /><p>FRAUENFELD. Die Firma kreuzt im Vertrag an, ob sie Kondome und Gleitmittel zahlt oder eine Waschmaschine zur Verf&uuml;gung stellt. Das findet man unter anderem im Musterarbeitsvertrag f&uuml;r Erotikmasseusen. Mindestens 55 Etablissements wie Saunaclubs oder Sexsalons gibt es im Thurgau (unsere Zeitung berichtete). Da fliesst Geld, und davon wollen der Staat und die Sozialversicherungen ihren Anteil.</p> <p>Wie veranlagt das Steueramt Prostituierte und Salonbesitzer? Eine Entscheidung hat das Bundesgericht den Kantonen abgenommen: Erotikmasseusen, so die amtliche Bezeichnung, sind Angestellte. Als Ausl&auml;nderinnen - das sind die meisten - m&uuml;ssen sie Quellensteuer zahlen. Auf der Homepage des Migrationsamts findet man Links zum Merkblatt und zum Musterarbeitsvertrag (Kasten) f&uuml;r Erotikmasseusen.</p> <h4>Sicherungsbetrag 400 Franken</h4> <p>Der Thurgau verlangt 400 Franken Quellensteuer pro Monat. Das sei ein Sicherungsbetrag, erl&auml;utert Heinz Dennenmoser. Er ist Leiter Nat&uuml;rliche Personen in der Steuerverwaltung. F&uuml;r die Sozialversicherung geht man von einem Taglohn von 200 Franken aus, wenn der Umsatz schwer zu ermitteln ist. Das sei ein Mittelwert und nicht an der oberen Grenze, antwortet Dennenmoser.</p> <p>Frauen, die zu hoch eingesch&auml;tzt w&uuml;rden, k&ouml;nnen sich wehren und nachtr&auml;glich zu viel bezahlte Steuern zur&uuml;ckfordern, wobei sie belegen m&uuml;ssen, dass sie weniger verdienten. In der Praxis sei die provisorisch abgelieferte Steuer der definitive Betrag, sagt Dennenmoser. Das Merkblatt zum Arbeitsvertrag erw&auml;hnt denn auch die &laquo;provisorische&raquo; Abrechnung &uuml;ber die Quellensteuern in Anf&uuml;hrungs- und Schlusszeichen.</p> <p>Die Quellensteuer zahlt der Salonbetreiber. Er kann sie von den Frauen einfordern. Der Kanton hat kein Inkassorisiko gegen&uuml;ber den Frauen, die meist h&auml;ufig den Salon wechseln. Der Arbeitgeber muss daf&uuml;r sorgen, dass die Angestellten bei der Krankenkasse angemeldet sind. Wenn er sie ohne Krankenkasse besch&auml;ftigt, kann ihm der Kanton Arbeitsbewilligungen verweigern. Den Ausl&auml;nderausweis erhalten die Frauen im Thurgau nur, wenn sie selber beim Einwohneramt erscheinen.</p> <h4>Wie jedes Gewerbe</h4> <p>Die Steuerbeh&ouml;rden und das Sexgewerbe k&ouml;nnten mit dem Thurgauer System leben, sagt Dennenmoser. Salonbetreiber werden wie andere Gewerbler besteuert. Die Grundlage daf&uuml;r bildet die Handelsbilanz.</p> <p>Anders l&auml;uft es in St. Gallen, wie Hubert Hofmann erl&auml;utert, Leiter der Rechtsabteilung im St. Galler Steueramt. Prostituierte, die in Salons maximal 90 Tage arbeiten, k&ouml;nnen von den Arbeitgebern &uuml;ber die Homepage des Bundesamts f&uuml;r Migration angemeldet werden. Das gilt f&uuml;r Frauen aus der EU und der Efta, Rum&auml;ninnen und Bulgarinnen ausgenommen. Hofmann r&auml;umt wie Dennenmoser ein, dass die Einnahmen schwierig zu kontrollieren sind. St. Gallen verlangt 25 Franken pro Tag Quellensteuer vom Tag der Anmeldung an. Schwarzarbeit gebe es im Sexgewerbe, sagt Hofmann, aber es gebe sie etwa auch im Haushalt oder in der Landwirtschaft.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2986611</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 21 May 2012 03:04:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Nasses Vergnügen auf rutschigen Planken  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2986594</link>
         <description><![CDATA[  Wenn am Ufer der Sitter gestandene M&auml;nner in &uuml;bergrossen Windeln und mit Nuggi im Mund herumstolzieren, ab und zu nach Mama rufen oder auf den Boden fallen, dann sind die Fl&ouml;sser wieder da. Gestern fand das 38. Mammut-Flossrennen auf der Sitter und Thur statt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>&nbsp;</p> <p>Wenn am Ufer der Sitter gestandene M&auml;nner in &uuml;bergrossen Windeln und mit Nuggi im Mund herumstolzieren, ab und zu nach Mama rufen oder auf den Boden fallen, dann sind die Fl&ouml;sser wieder da. Gestern fand das 38. Mammut-Flossrennen auf der Sitter und Thur statt. Die Zuschauer bestaunten 29 phantasievolle Fl&ouml;sse auf der zw&ouml;lf Kilometer langen Strecke zwischen Degenau und Kradolf. Je unversehrter Floss und Besatzung dabei die drei Wehre &uuml;berstehen, desto besser sind die Chancen auf einen guten Ranglistenplatz. Die &laquo;Flosschaoten&raquo; aus Romanshorn bew&auml;ltigten auf ihrem Floss &laquo;Achtung Baby&raquo; (Bild) das Wehr in Sitterdorf nass, aber ohne Verluste. Anderen war nicht so viel Gl&uuml;ck verg&ouml;nnt - das eine oder andere Floss blieb zur Freude der Zuschauer auf dem Wehr stecken. (tz)</p>   ]]></content:encoded>
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