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      <title>Ostschweiz - Thurgau - Amriswil</title>
      <link>http://www.tagblatt.ch/</link>
      <description>St. Galler Tagblatt News</description>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>Fri, 25 May 2012 03:54:04 +0200</pubDate>
      <lastBuildDate>Fri, 25 May 2012 03:54:04 +0200</lastBuildDate><item>
         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:05:30 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Schnelle Reiter kämpfen um Burg  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991908</link>
         <description><![CDATA[  Bereits im zweiten Schuljahr beteiligen sich drei Amriswiler Kinderg&auml;rten am Projekt &laquo;Purzelbaum&raquo;. Ein Augenschein im Kindergarten Nordstrasse zeigt, wie sehr die Kinder ihre Bewegungsfreiheit geniessen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Bereits im zweiten Schuljahr beteiligen sich drei Amriswiler Kinderg&auml;rten am Projekt &laquo;Purzelbaum&raquo;. Ein Augenschein im Kindergarten Nordstrasse zeigt, wie sehr die Kinder ihre Bewegungsfreiheit geniessen.</b><br /><br /><p>AMRISWIL. Es ist 9 Uhr morgens. Im Kindergarten Nordstrasse haben einige Kinder Tische zusammengestossen - jetzt haben sie ihre eigene Burg Schweinstein. Schnell wird mit Brettern und Matten ein Wassergraben rund herum gezogen, damit die Burg gut verteidigt werden kann. Wild galoppieren die Pferde rund um die Burg. Es sind ausdauernde Pferde, wie sich zeigt. Denn auch nach zehn Minuten sind noch die einen und anderen galoppierend unterwegs.</p> <p>Dass der L&auml;rmpegel im Kindergarten Nordstrasse zu diesem Zeitpunkt recht hoch ist, st&ouml;rt die anderen Kinder &uuml;berhaupt nicht. Zwei M&auml;dchen sitzen auf ihren St&uuml;hlen am Fenster und schnitzen an Holzst&auml;ben, w&auml;hrend andere aus Petflaschen Blumen herstellen. Mittendrin Kinderg&auml;rtnerin Eveline Lorandi, die in bemerkenswerter Ruhe beim Basteln hilft, Fragen beantwortet und nebenbei auch die wilden Pferde im Auge beh&auml;lt.</p> <h4>Von alten Vorstellungen l&ouml;sen</h4> <p>&laquo;Die Kinder geniessen die Bewegungsfreiheit, die sie hier ausleben k&ouml;nnen&raquo;, sagt Eveline Lorandi. &laquo;F&uuml;r mich selbst war es aber schon eine grosse Umstellung&raquo;, gibt sie zu. Sie habe lernen m&uuml;ssen, den L&auml;rmpegel zuzulassen, und sich von der Vorstellung l&ouml;sen m&uuml;ssen, dass es im Kindergarten einen eingegrenzten Spielort gebe. &laquo;Das beschauliche Bild, das man vom Kindergarten hat, muss man vergessen.&raquo;</p> <p>Die innere Umstellung auf die neue Situation hat sich in den Augen von Eveline Lorandi aber auf jeden Fall gelohnt. &laquo;Ich m&ouml;chte den Kindergarten, so wie wir ihn jetzt haben, nicht mehr missen&raquo;, sagt sie.</p> <h4>Verbote wecken Neugier</h4> <p>Die gr&ouml;ssten Bedenken hatte auch Eveline Lorandi betreffend Verletzungsgefahr. &laquo;Wir haben aber festgestellt, dass sich die Kinder durchaus gut selbst einsch&auml;tzen k&ouml;nnen. Die Kinder steigen beispielsweise auf der Leiter nur so hoch, wie sie sich wirklich sicher f&uuml;hlen.&raquo; Sehr oft seien es doch gerade Verbote, welche die Neugier eines Kindes wecken w&uuml;rden. &laquo;Dann passiert es viel schneller, dass ein Kind &uuml;ber seine eigenen Grenzen geht.&raquo; Bisher sei bei ihnen noch nie etwas Schlimmes passiert.</p> <p>Wichtig sei, dass den Kindern gen&uuml;gend geeignetes Material zur Verf&uuml;gung stehe, sagt Eveline Lorandi. Dann w&uuml;rden sie ihren Ideen und ihrer Kreativ freien Lauf lassen. &laquo;Sie entwickeln ihre eigenen Spiele und Geschichten.&raquo; Ein normaler Stecken werde je nach Geschichte zur Schlange oder aber zu einem Schwert. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.</p> <h4>Ganz ohne Grenzen geht es nicht</h4> <p>Das Projekt &laquo;Purzelbaum&raquo; wird in jedem Kindergarten anders umgesetzt. An der Nordstrasse gibt es f&uuml;r die Kinder keine eingrenzenden Spielorte. Selbst der Eingangsbereich kann zum Spielen, beispielsweise mit der grossen Wippe, genutzt werden. &laquo;Meine Bedenken, dass sich Kinder, die etwas Ruhe suchen, durch den Tumult st&ouml;ren lassen, hat sich nicht bewahrheitet&raquo;, sagt Eveline Lorandi. Sie k&ouml;nnten sich sehr gut konzentrieren, w&auml;hrend rund um sie herum alles in Bewegung sei.</p> <p>Ganz ohne Grenzen geht es aber auch an der Nordstrasse nicht. &laquo;Wir haben zwar ineinander &uuml;berfliessende Spielorte, aber die Kinder wissen genau, in welchem Bereich sich welches Material befindet und bleiben soll.&raquo; Hier lernen die kleineren Kinder von denen, die schon l&auml;nger im Kindergarten sind und f&uuml;r welche die klaren Regeln ein fester Bestandteil des Kindergartenalltags sind.</p> <h4>Eine Herausforderung</h4> <p>Diese Form von Kindergarten ist f&uuml;r die Kinderg&auml;rtnerinnen eine grosse Herausforderung, weiss Eveline Lorandi. &laquo;Wir m&uuml;ssen immer hellwach und mit allen Sinnen vor Ort sein. Und nebenher den &Uuml;berblick &uuml;ber die ganze Szenerie behalten.&raquo;</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991908</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:05:30 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Positiv für die Selbstsicherheit  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991909</link>
         <description><![CDATA[  &laquo;Purzelbaum&raquo; ist ein Konzept f&uuml;r mehr Bewegung und gesunde Ern&auml;hrung im Kindergarten. Bewegung soll jederzeit &uuml;berall in und um den Kindergarten herum stattfinden k&ouml;nnen. Im Thurgau wurde das Projekt vor anderthalb Jahren lanciert. &laquo;Purzelbaum&raquo; wurde schon mehrfach evaluiert.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>&laquo;Purzelbaum&raquo; ist ein Konzept f&uuml;r mehr Bewegung und gesunde Ern&auml;hrung im Kindergarten. Bewegung soll jederzeit &uuml;berall in und um den Kindergarten herum stattfinden k&ouml;nnen. Im Thurgau wurde das Projekt vor anderthalb Jahren lanciert. &laquo;Purzelbaum&raquo; wurde schon mehrfach evaluiert. Die R&uuml;ckmeldungen belegen mehrheitlich, dass sich das Projekt positiv auf die Sicherheit der Kinder auswirkt. Bereits im zweiten Schuljahr mit dabei sind auch die drei Amriswiler Kinderg&auml;rten Oberaach, 1. Abteilung Kindergarten Park und der Kindergarten Nordstrasse. (mus)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991909</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 01:07:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Ein Umdenken ist unerlässlich  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990538</link>
         <description><![CDATA[  AMRISWIL. Als erste der vier Thurgauer Pilotgemeinden hat Amriswil die Datenerhebung f&uuml;r das Projekt 2000-Watt-Gemeinde abgeschlossen. Ziel ist es, den aktuellen Energiebedarf pro Person auf einen Drittel zu senken.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>AMRISWIL. Als erste der vier Thurgauer Pilotgemeinden hat Amriswil die Datenerhebung f&uuml;r das Projekt 2000-Watt-Gemeinde abgeschlossen. Ziel ist es, den aktuellen Energiebedarf pro Person auf einen Drittel zu senken.</b><br /><br /><p>Vor einem Jahr hat sich Amriswil neben Tobel, T&auml;gerschen und Hohentannen, auf den 2000-Watt-Pfad begeben. Somit hin wurde die Kommission f&uuml;r Energie, Natur und Umwelt ins Leben gerufen. Diese Arbeitsgruppe hat in den letzten Monaten keinerlei M&uuml;hen gescheut und alle n&ouml;tigen Daten des heutigen Energiebedarfs der Agglomerationsgemeinde zusammengetragen. Daneben mussten Massnahmen gepr&uuml;ft und Ziele gesteckt werden. Jetzt hat die Arbeitsgruppe die Phase 1 beendet.</p> <h4>Erste Reduktion bis 2020</h4> <p>&laquo;Der heutige Prim&auml;renergieverbrauch liegt bei 5920 Watt Dauerleistung pro Person&raquo;, sagt der 2000-Watt-Energieberater Rolf Scheurer. &laquo;Ein global vertr&auml;glicher Energiebedarf liegt aber nur bei 2000 Watt pro Person.&raquo; Ziel der 2000-Watt-Gemeinde sei es, den Verbrauch bis ins Jahr 2050 auf diese Marke abzusenken. Die CO2-Emissionen von heute zehn Tonnen pro Person sollen damit auf den globalen Wert von einer Tonne sinken.</p> <p>Die Amriswiler Arbeitsgruppe hat verschiedene Massnahmen ausgearbeitet, um in einem ersten Schritt bis 2020 in den Bereichen W&auml;rme, Strom, Treibstoffe sowie G&uuml;ter und Dienstleistungen 1350 Watt sowie 2,17 Tonnen CO2 pro Person einzusparen.</p> <h4>Mit wenig viel erreichen</h4> <p>Viele Massnahmen lassen sich bereits kurzfristig umsetzen. So beispielsweise beim Stromverbrauch eine Selbstanalyse, wo man selbst sparen kann. Standby-Betrieb und Leuchtmittel sind in diesem Bereich ein Thema. Grosse Einsparungen bringt der Ersatz von alten Elektroger&auml;ten, -boilern oder -heizungen.</p> <p>Im Bereich W&auml;rme l&auml;sst sich durch Sanierungsmassnahmen viel Energie einsparen. Beim Treibstoffverbrauch f&uuml;hrt der Massnahmenkatalog die Wahl eines umweltfreundlichen Autos oder die neue Arbeitsform Homeoffice als gr&ouml;sste Einsparungsm&ouml;glichkeiten an. &laquo;Ein grosses Potenzial liegt zudem bei jeder Person selbst, wenn sie einkaufen geht&raquo;, sagt Rolf Scheurer. &laquo;Wer n&auml;mlich im Winter Erdbeeren vom anderen Ende der Welt kauft, der treibt damit den durchschnittlichen Energieverbrauch in die H&ouml;he.&raquo; Dem m&ouml;chte man entgegen wirken. Beispielsweise mit dem Ausbau des Wochenmarktes und der F&ouml;rderung von regionalen Produkten. &laquo;Ein Umdenken von allen ist unerl&auml;sslich&raquo;, sagt Scheurer. Jeder k&ouml;nne bereits im Kleinen einen wertvollen Beitrag an die 2000-Watt-Gemeinde leisten. L&auml;ngerfristige Massnahmen zielen insbesondere auf erneuerbare Energien ab. &laquo;Hier liegt ein grosses Potenzial&raquo;, sagt Scheurer.</p> <h4>Alle sind gefordert</h4> <p>F&uuml;r Amriswil beginnt nun die zweite Phase der Umsetzung. Wo immer m&ouml;glich will die Stadt mit gutem Beispiel vorangehen. Ohne das Mittun der Bev&ouml;lkerung, des Gewerbes und der Institutionen geht es aber nicht. Deshalb ist ein wichtiger Punkt der Umsetzung die stete Sensibilisierung aller.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2990538</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 01:07:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  In der Kirche mündig  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991035</link>
         <description><![CDATA[  Dreimal wurde in der Evangelischen Kirchgemeinde Amriswil-Sommeri in den letzten Tagen Konfirmation gefeiert. Insgesamt wurden 32 Jugendliche konfirmiert. Sie wurden damit als religi&ouml;s m&uuml;ndige Mitglieder in der Evangelischen Landeskirche willkommen geheissen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>&nbsp;</p> <p>Dreimal wurde in der Evangelischen Kirchgemeinde Amriswil-Sommeri in den letzten Tagen Konfirmation gefeiert. Insgesamt wurden 32 Jugendliche konfirmiert. Sie wurden damit als religi&ouml;s m&uuml;ndige Mitglieder in der Evangelischen Landeskirche willkommen geheissen. In Oberaach zog sich das von den Jugendlichen selbst gew&auml;hlten Thema &laquo;Gott begegnen&raquo; wie ein roter Faden durch den Gottesdienst mit Pfarrer Lukas Weinhold. Der Konfirmationsgottesdienst des Pfarrkreises Nord mit Pfarrer Markus Keller stand unter dem Thema &laquo;Lebenstr&auml;ume&raquo; und die dritte Gruppe von Pfarrer Hermann Maywald hatte sich intensiv mit dem Thema &laquo;Freundschaft&raquo; auseinandergesetzt. Mit dem pers&ouml;nliches Bibelwort und der Segnung f&uuml;r den n&auml;chsten Lebensabschnitt wurden die Jugendlichen aus dem kirchlichen Unterricht entlassen. (red.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991035</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 01:04:45 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Der Bauherr ist nicht eingezogen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2989453</link>
         <description><![CDATA[  Landwirt Stefan Br&uuml;hlmann, der seinen Hof im Hefenhofer Weiler Br&uuml;schwil bewirtschaftet, meint es gut mit St&ouml;rchen. Schon fr&uuml;her hatte er beobachtet, wie ein Weissstorch auf der Sirene des nahen Schulhauses Sonnenberg versuchte, ein Nest zu bauen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Landwirt Stefan Br&uuml;hlmann, der seinen Hof im Hefenhofer Weiler Br&uuml;schwil bewirtschaftet, meint es gut mit St&ouml;rchen. Schon fr&uuml;her hatte er beobachtet, wie ein Weissstorch auf der Sirene des nahen Schulhauses Sonnenberg versuchte, ein Nest zu bauen. Da stutzte er kurzerhand eine Fichte auf dem Familienanwesen und montierte eine 1,2 mal 1,2 Meter grosse Plattform darauf. Dies brachte ihm zun&auml;chst mitleidiges L&auml;cheln ein. Kurz darauf liess sich aber doch ein Storch nieder und brachte zwei Tage lang &Auml;ste herbei, was auf einen Horstbau schliessen liess. Mittlerweile hat sich der Einzelg&auml;nger jedoch wieder auf die Wanderschaft gemacht. Vielleicht, weil er keine Partnerin finden konnte und weil die Saison f&uuml;r eine Familiengr&uuml;ndung offensichtlich zu weit fortgeschritten ist. Vielleicht klappt es ja n&auml;chstes Jahr. (hel)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2989453</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 01:04:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Schlager mit Rock 'n' Roll-Power  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2989030</link>
         <description><![CDATA[  AMRISWIL. Dem Amriswiler Roger Kuster ist etwas gelungen, wovon andere S&auml;nger nur tr&auml;umen. Er hat es mit seiner neuesten Single &laquo;Ich bin daheim&raquo; in die deutschen Airplaycharts geschafft. Sein Song wird also regelm&auml;ssig im Radio gespielt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>AMRISWIL. Dem Amriswiler Roger Kuster ist etwas gelungen, wovon andere S&auml;nger nur tr&auml;umen. Er hat es mit seiner neuesten Single &laquo;Ich bin daheim&raquo; in die deutschen Airplaycharts geschafft. Sein Song wird also regelm&auml;ssig im Radio gespielt.</b><br /><br /><p>Rock-fetzig klingt es aus dem Lautsprecher, wenn im Radio die Single &laquo;Ich bin daheim&raquo; von Roger Kuster, mit K&uuml;nstlernamen Roger De Win, aufgelegt wird. Ein Schlager mit der Power von richtig gutem, altem Rock 'n' Roll eben. Das ist es, was den Amriswiler S&auml;nger auch in der Schlagerszene so einzigartig macht. Und das kommt sowohl bei den deutschen Schlagerradios als auch bei den H&ouml;rern gut an.</p> <p>Roger Kuster hat etwas geschafft, wovon andere Schweizer Schlagers&auml;nger tr&auml;umen: Er hat mit seinem im Februar erschienenen Song &laquo;Ich bin daheim&raquo; den Sprung in die deutschen Airplaycharts geschafft und sich &uuml;ber Wochen in den Top 50 gehalten.</p> <h4>Ein zeitintensives Hobby</h4> <p>Das bedeutet dem Amriswiler sehr viel. &laquo;Ich komme aus der kleinen Schweiz, wo der Schlager neben der Volksmusik nur einen kleinen Stellenwert einnimmt, und schaffe es, in der Schlager-Hochburg Deutschland Anerkennung zu finden&raquo;, sagt er. Und das, obwohl er kein Profimusiker ist.</p> <p>&laquo;Musik nimmt in meinem Leben einen hohen Stellenwert ein&raquo;, betont Roger Kuster. &laquo;An erster Stelle kommt aber meine Familie und mein 100-Prozent-Job.&raquo; Musik bestimme hingegen seine Freizeit. &laquo;Ein zeitintensives Hobby, wie es andere in den verschiedensten Bereichen betreiben.&raquo;</p> <h4>Manche Nachtschicht n&ouml;tig</h4> <p>Wenn Roger Kuster in die Tasten oder Saiten greift, sind seine S&ouml;hne Noah (4) und Jonah (1) gerne mit von der Partie. &laquo;Konzentriert arbeiten l&auml;sst sich dann nat&uuml;rlich nicht&raquo;, sagt er und lacht. &laquo;Ja, dann kommt es halt vor, dass ich zum Komponieren auch einmal eine Nachtschicht einlege.&raquo;</p> <p>Wichtig ist ihm, dass seine Familie hinter seiner Musik stehen kann und nicht darunter leiden muss. Unterst&uuml;tzung bekommt der Amriswiler von seiner Frau Nadia, die klar bekennt, auch musikalisch ein Fan von ihrem Mann zu sein. &laquo;Die Kinder&raquo;, sagt sie und lacht, &laquo;die kann ich mit Papas Musik schneller beruhigen. So laufen die CDs gerade auf Autofahrten rauf und runter.&raquo;</p> <h4>Mit der Gitarre am Strand</h4> <p>Dass er es als S&auml;nger einmal irgendwohin bringen w&uuml;rde, davon hat Roger Kuster nat&uuml;rlich als junger Bursche getr&auml;umt. &laquo;Seit ich ein Teenager war, habe ich gerne gesungen&raquo;, blickt Roger Kuster zur&uuml;ck. Mit der Gitarre habe er am Strand gesessen und gespielt. Dabei habe er sehr viele Leute kennengelernt. &laquo;Da merkte ich, dass sich mit Musik durchaus etwas bewirken l&auml;sst&raquo;, schw&auml;rmt Kuster von der damaligen Zeit.</p> <h4>Vom Oldie zum Schlager</h4> <p>In einem Duo hat Roger Kuster dann Oldies gespielt und dabei nat&uuml;rlich englisch gesungen - so wie es eben die meisten jungen Menschen tun. Vor ungef&auml;hr sechs Jahren lernte der Amriswiler dann Helly Kumpusch kennen, einen Produzenten aus &Ouml;sterreich. &laquo;Der war auf der Suche nach einer neuen Stimme&raquo;, erz&auml;hlt Roger Kuster. So sei der erste Kontakt zustande gekommen. &laquo;Helly Kumpusch gab schliesslich auch den Ausschlag daf&uuml;r, dass ich auf deutsch zu singen begann&raquo;, so Kuster.</p> <h4>&laquo;Es hat funktioniert&raquo;</h4> <p>Ein, zwei Songs wollte Kumpusch aufnehmen und versprach dem Amriswiler, wenn diese gut ank&auml;men, k&ouml;nne man auch eine CD aufnehmen. &laquo;Und es hat funktioniert&raquo;, meint Roger Kuster erfreut. Die Radios h&auml;tten die Single &laquo;Lieb mich&raquo; sofort in ihr Programm aufgenommen und damit den Startschuss f&uuml;r die erste CD gegeben.</p> <p>&laquo;Dieser Song kam aus der Ecke des klassischen Schlagers&raquo;, sagt der Amriswiler. &laquo;Zu typisch ohne eigenes Gesicht. Davon wollten wir etwas weg.&raquo; So r&uuml;ckte die Gitarre ins Zentrum der Songs. Der Schlager &laquo;Die Frau aus erotischen Tr&auml;umen&raquo; fand dann sehr guten Anklang beim Publikum.</p> <h4>Eigene Texte mit Hintergrund</h4> <p>Schon immer war Roger Kuster auch davon fasziniert, eigene Texte zu schreiben. Am Anfang habe er sich aber weniger zugetraut, sagt er zur&uuml;ckblickend. Unterdessen hat er einige Songs selbst getextet und die Musik dazu komponiert. &laquo;Ich m&ouml;chte gerne meine eigene Musik machen. Schon Schlager, aber etwas moderner.&raquo;</p> <p>Roger Kuster ist &uuml;berzeugt, dass es f&uuml;r diese Form des Schlagers - ein Mix aus Pop, Schlager und Rock 'n' Roll - durchaus einen Markt gibt. Im Sp&auml;tsommer dieses Jahres soll die zweite CD von Roger De Win auf den Markt kommen. Weitere Ziele des Amriswiler Musikers: &laquo;Ich m&ouml;chte meinen musikalischen Level halten.&raquo; Daneben steht das Schreiben von Liedtexten im Zentrum des musikalischen Schaffens. &laquo;Meine Texte sollen aber nicht einfach von der heilen Welt handeln, sondern etwas hintergr&uuml;ndig sein. Ich setzte mich darin mit Fragen um den Lebenssinn, den Alltag, um Lebensphasen oder Lebenswege auseinander.&raquo; Auch Auftritte stehen weiterhin auf dem Programm des Amriswilers. &laquo;Schade nur&raquo;, sagt er, &laquo;dass ich fast mehr Auftritte etwa in K&auml;rnten oder Z&uuml;rich habe als im Thurgau. In der eigenen Heimat muss man schon sehr um Anerkennung k&auml;mpfen.&raquo;</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2989030</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 01:11:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Schulbank drücken wie dazumal  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2987569</link>
         <description><![CDATA[  AMRISWIL. Das Schulmuseum M&uuml;hlebach beteiligte sich am internationalen Museumstag. Die Besucher konnten lernen, mit Feder und Tinte zu schreiben. Im Mittelpunkt stand die Maturaarbeit von Thi My Lien Nguyen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>AMRISWIL. Das Schulmuseum M&uuml;hlebach beteiligte sich am internationalen Museumstag. Die Besucher konnten lernen, mit Feder und Tinte zu schreiben. Im Mittelpunkt stand die Maturaarbeit von Thi My Lien Nguyen.</b><br /><br /><p>Die alten Schulb&auml;nke sind eng, sehr eng sogar. Das war der erste Eindruck, der sich den zahlreichen Interessierten aufdr&auml;ngte, die sich im ehemaligen Schulzimmer im Schulmuseum M&uuml;hlebach in die B&auml;nke zw&auml;ngten, um mit Tinte und Feder Kurrentschrift zu &uuml;ben.</p> <p>Hart war aber auch der Alltag im 1846 erbauten Schulhaus. &laquo;In diesem Raum befanden sich bis zu 90 Sch&uuml;ler&raquo;, erz&auml;hlt Heini Giezendanner, Vizepr&auml;sident der Stiftung, die das alte Schulhaus M&uuml;hlebach vor dem Abriss gerettet hat und nun als Museum betreibt. &laquo;Das ging nat&uuml;rlich nur mit eiserner Disziplin.&raquo; Diese war am Sonntag nicht mehr n&ouml;tig, hier stand der Spass im Vordergrund. Es wurde denn auch viel gelacht, w&auml;hrend die Stahlfedern unter Anleitung von Heini Giezendanner &uuml;bers Papier kratzten.</p> <h4>Im Winter ein Holzscheit</h4> <p>Auch sonst weiss Giezendanner einige Anekdoten zu erz&auml;hlen. So gab es w&auml;hrend vieler Jahrzehnte im Schulhaus weder Strom noch fliessend Wasser, geschweige denn eine Zentralheizung. Im Winter wurde deshalb im kl&auml;glichen Licht einiger &laquo;Petroleumfunzeln&raquo; gearbeitet.</p> <p>&laquo;Am fr&uuml;hen Morgen haupts&auml;chlich m&uuml;ndliches Kopfrechnen&raquo;, erz&auml;hlt Giezendanner. &laquo;Lesen und Schreiben lag bei dem schwachen Licht nicht drin. Zudem musste jeder Sch&uuml;ler am Morgen ein Holzscheit mitbringen, um die Schule zu heizen.&raquo; Auch musste sich der Schulbetrieb der harten wirtschaftlichen Realit&auml;t anpassen - im Sommer war der Betrieb stark eingeschr&auml;nkt, weil die Kinder auf den elterlichen H&ouml;fen als Arbeitskr&auml;fte gebraucht wurden.</p> <h4>Rettung vor dem Abriss</h4> <p>Dass das Schulhaus M&uuml;hlebach heute noch fast unver&auml;ndert ist, verdankt es der Armut der Schulgemeinde M&uuml;hlebach, die sich lange keine Renovation leisten konnte. 1911 wurde dann mit dem Neubau das alte Schulhaus &uuml;berfl&uuml;ssig, wegen eines Beschlusses der Schulgemeinde aber nicht verkauft. Erst 1989 zogen die letzten Klassen aus, in den Neunzigern drohte der Abriss. Heute zeigt das alte Schulhaus als einziges Schulmuseum seiner Art in der Schweiz den interessierten Besuchern, wie Schulunterricht vor 150 Jahren aussah. Dies ganz im Sinne des internationalen Museumstags: Zeigen, was wichtig ist. An diesem hat sich das Schulmuseum als eines von vier Thurgauer Museen beteiligt und sich den drei Fragen gestellt: Was war wichtig? Was ist heute wichtig? Und was wird morgen wichtig sein?</p> <p>Am Sonntag stand die Vernissage einer Ausstellung &uuml;ber das SOS Kinderdorf in Ho Chi Minh City im Mittelpunkt. Die Kantisch&uuml;lerin Thi My Lien Nguyen hat mit ihren Portr&auml;ts einen pers&ouml;nlichen Einblick in die Welt des Dorfes gegeben. Die Ausstellung hat Thi My Lien Nguyen im Rahmen ihrer Maturarbeit erstellt.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2987569</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 21 May 2012 01:04:33 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Schnuppern bei Kunstradfahrern  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2986239</link>
         <description><![CDATA[  AMRISWIL. Die Kunstradfahrer aus Amriswil laden alle interessierten Kinder ab 7 Jahren zum Schnuppertraining ein. Das Schnuppertraining findet am Freitag, 1. Juni, von 18 bis 19.30 Uhr in der Turnhalle Egelmoos statt. Als Bekleidung m&uuml;ssen T-Shirt, Leggins und Ger&auml;teschuhe mitgebracht werden.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>AMRISWIL. Die Kunstradfahrer aus Amriswil laden alle interessierten Kinder ab 7 Jahren zum Schnuppertraining ein. Das Schnuppertraining findet am Freitag, 1. Juni, von 18 bis 19.30 Uhr in der Turnhalle Egelmoos statt. Als Bekleidung m&uuml;ssen T-Shirt, Leggins und Ger&auml;teschuhe mitgebracht werden. Interessierte Kinder melden sich bei moru.graf@bluewin.ch an. (red.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2986239</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 21 May 2012 01:04:33 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Verena Cannon stellt Bilder aus  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2986240</link>
         <description><![CDATA[  AMRISWIL. Zurzeit k&ouml;nnen in der Bibliothek/Ludothek Amriswil Acrylbilder von der K&uuml;nstlerin Verena Cannon von der Massage-Praxis House of Balance, Amriswil, bewundert werden.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>AMRISWIL. Zurzeit k&ouml;nnen in der Bibliothek/Ludothek Amriswil Acrylbilder von der K&uuml;nstlerin Verena Cannon von der Massage-Praxis House of Balance, Amriswil, bewundert werden. Die Bibliothek/Ludothek hat folgende &Ouml;ffnungszeiten: Dienstag, 16 bis 20 Uhr; Mittwoch, 16 bis 18 Uhr; Donnerstag, 9 bis 11 und 16 bis 18 Uhr; Freitag, 16 bis 20 Uhr; Samstag, 9 bis 12 Uhr. Die Ausstellung dauert bis Ende Juli. (red.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2986240</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 21 May 2012 01:04:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Selber Programme schreiben  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2986624</link>
         <description><![CDATA[  AMRISWIL. ETH-Professor Juraj Hromkovic und sein Team unterrichten Schulkinder von Amriswil im Programmieren. Der Versuch ist auf grosses Echo gestossen, der Kurs soll weiter angeboten werden.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>ETH-Professor Juraj Hromkovic und sein Team unterrichten Schulkinder von Amriswil im Programmieren. Der Versuch ist auf grosses Echo gestossen, der Kurs soll weiter angeboten werden.</b><br /><br /><p>AMRISWIL. Konzentriert arbeiten die Kinder am PC. Die rund 25 M&auml;dchen und Buben besuchen in Amriswil die 5. oder 6. Klasse. Sie l&ouml;sen gerade eine komplexe Aufgabe. Es ist der Abschlusstest zum Programmierkurs, der sich &uuml;ber f&uuml;nf Lektionen erstreckt hat.</p> <p>Wer nicht mehr weiterweiss, wartet auf Juraj Hromkovic oder jemanden aus dessen Team - Studentinnen und Studenten an der ETH Z&uuml;rich. Dort unterrichtet Professor Hromkovic.</p> <h4>Tragen Informatik ins Land</h4> <p>&laquo;Wir tragen die Informatik ins Land hinaus&raquo;, sagt der Professor mit einem Schmunzeln. Sein Lehrmittel hatte er einst f&uuml;r seine eigenen Kinder entwickelt. &laquo;Dann fand ich aber, dass es schade ist, wenn es in der Schublade verstaubt.&raquo;</p> <p>Seit zw&ouml;lf Jahren ist Juraj Hromkovic deshalb in den Primarschulen unterwegs, seit acht Jahren in der Schweiz. Zun&auml;chst k&ouml;chelte die Sache auf kleiner Flamme. &laquo;Seit die Medien darauf aufmerksam geworden sind, ist die Nachfrage explodiert&raquo;, sagt Hromkovic.</p> <h4>Kontakt aufgenommen</h4> <p>Dass der Professor aus Z&uuml;rich und sein Team nach Amriswil - genauer ins Schulhaus Hatswil in Hefenhofen - gekommen sind, ist dem Schulpr&auml;sidenten Markus Mendelin zu verdanken. Er las im Tagblatt einen Artikel &uuml;ber den Professor und setzte sich mit ihm in Verbindung.</p> <p>&laquo;Juraj Hromkovic befand sich gerade in Peru, versprach mir aber, sich zu melden, sobald er wieder in Z&uuml;rich sei.&raquo; Kurze Zeit sp&auml;ter musste sich der Schulpr&auml;sident entscheiden, ob er spontan einen Programmierkurs anbieten wollte, denn der Professor hatte nur noch wenige Daten frei.</p> <p>&laquo;Es ging alles sehr schnell&raquo;, sagt Markus Mendelin. Sie h&auml;tten den Kurs kurzfristig ausgeschrieben. Die ersten Anmeldungen kamen schon am fr&uuml;hen Morgen des Folgetages. Rund 90 Kinder wollten den Kurs besuchen, 58 konnten ber&uuml;cksichtigt werden.</p> <h4>Ins Programm aufnehmen</h4> <p>Das grosse Echo und die gute Einf&uuml;hrung durch Juraj Hromkovic sorgten daf&uuml;r, dass der Kurs nun regul&auml;r ins Freifachprogramm aufgenommen wird. Dann wird Markus Bertet als EDV-Verantwortlicher den Kurs leiten, dies nach den Unterlagen des ETH-Professors. &laquo;Wir haben leider nicht die Kapazit&auml;t, den Schulen mehr als einen Kurs anzubieten&raquo;, sagt Juraj Hromkovic, der sein Anliegen aber bei Markus Bertet in guten H&auml;nden weiss.</p> <p>F&uuml;r die Schule Amriswil war dieser erste Kurs kostenlos. Dank der Hasler-Stiftung, die das Projekt der ETH unterst&uuml;tzt, kommen die interessierten Schulen in den Genuss der ersten Kurseinheiten, auf denen sie anschliessend selber ihre Freifachkurse anbieten k&ouml;nnen.</p> <p>Ganz ohne konkreten Nutzen sollte der Kurs f&uuml;r die ETH aber auch nicht bleiben: Je fr&uuml;her die Kinder in dieser Richtung geschult werden, desto gr&ouml;sser ist die Wahrscheinlichkeit, dass der eine oder andere eine Naturwissenschaftliche Studienrichtung w&auml;hlt.</p> <h4>Selbst erarbeiten</h4> <p>Immer wieder stossen Juraj Hromkovic und sein Team auf besonders begabte Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler. So auch in Amriswil. Sie l&ouml;sen die Aufgaben in Rekordzeit und sind auch sonst sehr interessiert am Programmieren. Ihnen gibt der Professor dann die Aufgaben, die den &auml;lteren Sch&uuml;lern zugedacht w&auml;ren. &laquo;Mein Kurs ist linear aufgebaut&raquo;, sagt er. Er startet mit den Primarsch&uuml;lern und zieht sich &uuml;ber die folgenden Jahrg&auml;nge hinweg. Die Kinder seien durch die Unterlagen in der Lage, mehr oder weniger autodidaktisch weiterzuarbeiten.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2986624</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 19 May 2012 10:55:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Ein «Glöggli» zieht weiter  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2984885</link>
         <description><![CDATA[  AMRISWIL. Zwei Jahre hat der Texaner Marco Sanchez in St. Gallen gelebt und mit der Amriswiler Gl&ouml;ggli Clique Musik gemacht. Jetzt ist f&uuml;r ihn die Zeit gekommen, nach Hause zur&uuml;ckzukehren. Die Schweiz wird er in vielen Dingen vermissen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>AMRISWIL. Zwei Jahre hat der Texaner Marco Sanchez in St. Gallen gelebt und mit der Amriswiler Gl&ouml;ggli Clique Musik gemacht. Jetzt ist f&uuml;r ihn die Zeit gekommen, nach Hause zur&uuml;ckzukehren. Die Schweiz wird er in vielen Dingen vermissen.</b><br /><br /><p>Mit seinem lustigen Zwirbelschn&auml;uzchen und seinem strahlenden Lachen f&auml;llt Marco Sanchez auch in der grossen Gruppe auf, sogar wenn er kost&uuml;miert mit der Gl&ouml;ggli Clique unterwegs ist. Die Auftritte mit der Amriswiler Guggenmusik werden ihm auf jeden Fall fehlen, wenn er morgen ins Flugzeug steigt und Richtung Heimat fliegt. Immerhin zwei Saisons lang hat er hier als Posaunist mitgespielt, dadurch viele Kontakte kn&uuml;pfen k&ouml;nnen und gute Freunde gefunden. &laquo;Die Guggenmusik, wie sie in der Schweiz praktiziert wird, gibt es bei uns nicht&raquo;, erz&auml;hlt der 24-J&auml;hrige. Nur Marching Bands w&uuml;rden dort f&uuml;r Stimmung sorgen, dies aber in einem viel disziplinierteren Rahmen.</p> <h4>Viel Farbe und gute Laune</h4> <p>Wenn Marco Sanchez urspr&uuml;nglich auch aus dem Bereich der Marching Band stammt, so hat er die Auftritte mit der Gl&ouml;ggli Clique doch besonders genossen. &laquo;Die Guggenmusik bringt viel Farbe und gute Laune mit. Durch die Kontakte habe ich sehr schnell Deutsch gelernt. F&uuml;r mich ist es mehr eine soziale als eine musikalische Gruppe&raquo;, schw&auml;rmt der geb&uuml;rtige Texaner.</p> <p>Er habe die Gl&ouml;ggli Clique im 2003 zum ersten Mal geh&ouml;rt, als er auf einem Kurzbesuch bei seinem Onkel - einem langj&auml;hrigen Gl&ouml;ggli-Mitglied - gewesen sei. Es habe ihn schon damals fasziniert. Als Marco Sanchez vor zwei Jahren zu seinem Onkel in die Schweiz kam, war er deshalb sofort mit dabei, als ihn der Onkel fragte, ob er mitspielen wolle.</p> <h4>Auf den Spuren der Mutter</h4> <p>Nach Europa wollte Marco Sanchez nach seinem Studium, um die Familie seiner Mutter, einer geb&uuml;rtigen Schweizerin, n&auml;her kennenzulernen. Was ihm in Europa gut gef&auml;llt ist, dass vieles in erreichbarer N&auml;he ist. &laquo;Die Distanzen in Amerika sind extrem viel gr&ouml;sser&raquo;, sagt er. Andererseits habe er am Anfang daf&uuml;r schon mal das Gef&uuml;hl von Enge gehabt.</p> <p>Schnell hat sich Marco Sanchez aber bei seinem Onkel und seiner Tante in St. Gallen eingelebt. Durch seinen Cousin konnte er als Autoaufbereiter arbeiten.</p> <h4>Die Kultur und der S&auml;ntis</h4> <p>Auf die Frage, was er wohl am meisten vermissen wird, fallen Marco Sanchez gleich mehrere Dinge ein: die Guggenmusik, das Raclette und Fondue oder die Kultur etwa. Der Texaner schw&auml;rmt vom Jodelkonzert von Oeschs, das er geh&ouml;rt hat. Fehlen wird ihm aber auch der Blick auf den S&auml;ntis, der ihn immer inspiriert hat. Bedauern &auml;ussert er zudem dar&uuml;ber, dass er nicht mehr in der Hip-hop- Brassband mitspielen kann, bei der er ebenfalls Mitglied war.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2984885</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 19 May 2012 10:55:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Rent a scout - Pfader bieten Hilfe  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2984830</link>
         <description><![CDATA[  AMRISWIL. Ob Rasen m&auml;hen, Keller entr&uuml;mpeln, Fenster putzen, Kuchen backen: Im Rahmen der Aktion &laquo;rent a scout&raquo; hilft die Pfadi Leuefels am 2. oder 9. Juni mit der gew&uuml;nschten Anzahl Helfer, begleitet von einem Pfadileiter oder einer Pfadileiterin, beim Erledigen der Aufgabe.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Amriswil. Ob Rasen m&auml;hen, Keller entr&uuml;mpeln, Fenster putzen, Kuchen backen: Im Rahmen der Aktion &laquo;rent a scout&raquo; hilft die Pfadi Leuefels am 2. oder 9. Juni mit der gew&uuml;nschten Anzahl Helfer, begleitet von einem Pfadileiter oder einer Pfadileiterin, beim Erledigen der Aufgabe. Die Gr&ouml;sse der Entl&ouml;hnung ist jedem Kunden freigestellt. Ziel der Aktion ist die Finanzierung von neuen Zelten f&uuml;r das Sommerlager 2012.</p> <p>Wer Hilfe von Pfadis brauchen kann, sendet die Bestellung mit einem kurzen Aufgabenbeschrieb, der Angabe ob 2. oder 9. Juni, der Wunschzeit und der ben&ouml;tigten Anzahl an Helfern an: Eva Schulthess v/o Fuchur, eva@ biessenhofen.ch. Bestellungen werden bis zum 9. Juni angenommen. (red.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2984830</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 18 May 2012 07:01:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Handballer feiern im grossen Stil  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2983482</link>
         <description><![CDATA[  AMRISWIL. Im Pentorama in Amriswil ist am Mittwochabend das &laquo;HCA-F&auml;scht&raquo; gestiegen. Mit dem Special Act Bubble Beatz und mehr Publikum als im vergangenen Jahr wurde die Party ein voller Erfolg.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>AMRISWIL. Im Pentorama in Amriswil ist am Mittwochabend das &laquo;HCA-F&auml;scht&raquo; gestiegen. Mit dem Special Act Bubble Beatz und mehr Publikum als im vergangenen Jahr wurde die Party ein voller Erfolg.</b><br /><br /><p>Seit Jahren veranstaltet der Handballclub Amriswil das HCA-F&auml;scht. Das Fest dient nicht nur dazu, mit Freunden, Mitgliedern und Ehemaligen zu feiern, sondern auch, die Ausgaben des Clubs f&uuml;r Lizenzen und &Auml;hnliches mitzutragen. Entsprechend setzen sich die Mitglieder des HCA daf&uuml;r ein, mit einem attraktiven Angebot m&ouml;glichst viele Besucher anzulocken. Die gesamte Vorbereitung und die Arbeit am Abend werden daher von Clubmitgliedern gestemmt.</p> <h4>Verfeinertes Angebot</h4> <p>Nach den Erfahrungen der letzten Jahre hat der HCA das Fest nicht gross ver&auml;ndert. Die Bars wurden neu eingeteilt, boten aber wie bisher neben Getr&auml;nken auch eine kleine Festwirtschaft. Wieder im Angebot war die &Uuml;30-Bar in der grossen Galerie des Pentoramas mit Blick auf B&uuml;hne und Tanzfl&auml;che. Als Partyband hat der HCA die &ouml;sterreichische Band EXIT207 verpflichtet, die mit Coversongs die Besucher aus ihrer anf&auml;nglichen Reserviertheit und auf die Tanzfl&auml;che vor der B&uuml;hne holte.</p> <h4>Special Act Bubble Beatz</h4> <p>Besonderes Highlight des Abends waren die Bubble Beatz. Die beiden Ostschweizer, die durch ihre Teilnahme bei der RTL-Show &laquo;Das Supertalent&raquo; bekannt geworden sind, brachten das Pentorama mit ihrer &laquo;Schrottmusik&raquo; zum Kochen. Mit vollem K&ouml;rpereinsatz entlockten sie ihren aus Schrott gebastelten Instrumenten Beats und begeisterten das Publikum. Nicht nur f&uuml;r jene, welche die beiden &laquo;Tinguelys der Musik&raquo; noch nie live gesehen haben, eine beeindruckende Show.</p> <p>Dass das Rezept mit &Uuml;30-Bar, Partymusik und Special Act aufgegangen ist, best&auml;tigte ein grosser Besucherandrang. &laquo;Wir sind sehr zufrieden&raquo;, sagte OK-Pr&auml;sident Martin Meier. &laquo;Es waren mehr Besucher als in den letzten Jahren, auch wenn die definitive Buchhaltung nat&uuml;rlich noch nicht gemacht ist.&raquo; F&uuml;r jene, denen die Party bis in die Morgenstunden nicht gereicht hat, fand an Auffahrt noch das Beachhandballturnier statt.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2983482</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 18 May 2012 07:01:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Urs Rohner wird Stellvertreter  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2983036</link>
         <description><![CDATA[  HEFENHOFEN. Der Gemeinderat Hefenhofen hat sich nach dem Amtsantritt des neuen Gemeindeammanns per 1. Mai neu konstituiert. Neuer Vize-Gemeindeammann und Stellvertreter von Gemeindeammann Andreas Diethelm ist Urs Rohner.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Hefenhofen. Der Gemeinderat Hefenhofen hat sich nach dem Amtsantritt des neuen Gemeindeammanns per 1. Mai neu konstituiert. Neuer Vize-Gemeindeammann und Stellvertreter von Gemeindeammann Andreas Diethelm ist Urs Rohner. Die Ressorts der bisherigen Frau Gemeindeammann Priska Schwarz werden durch den neuen Gemeindeammann vollst&auml;ndig &uuml;bernommen. (red.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2983036</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 18 May 2012 07:01:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Orgelvirtuosin aus Hamburg  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2983032</link>
         <description><![CDATA[  AMRISWIL. Heute Freitag, 18. Mai, 19 Uhr, spielt die Organistin Regine Sch&uuml;tz aus Hamburg in der evangelischen Kirche Amriswil. Sie hat bei Werner Jacob an der Hochschule f&uuml;r Musik und darstellende Kunst in Stuttgart und bei Wolfgang Zerer an der Hochschule f&uuml;r Musik und Theater Hamburg studiert.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Amriswil. Heute Freitag, 18. Mai, 19 Uhr, spielt die Organistin Regine Sch&uuml;tz aus Hamburg in der evangelischen Kirche Amriswil. Sie hat bei Werner Jacob an der Hochschule f&uuml;r Musik und darstellende Kunst in Stuttgart und bei Wolfgang Zerer an der Hochschule f&uuml;r Musik und Theater Hamburg studiert. Heute arbeitet sie als Kantorin an der St. Petri-Gemeinde in Hamburg-Altona. Am Konzert spielt Sch&uuml;tz unter anderem Pr&auml;ludium und Fuge in e-Moll von Johann Sebastian Bach sowie drei Choralbearbeitungen von Johannes Brahms. Der Eintritt an das Konzert ist gratis. Zur Deckung der Unkosten gibt es eine Kollekte. Ab 18.15 Uhr werden im &laquo;Orgelbistro&raquo; an der Weinfelderstrasse 5 deutsche Leckerbissen und Getr&auml;nke. (red.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2983032</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 18 May 2012 07:00:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Freundlich aufgenommen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2983487</link>
         <description><![CDATA[  AMRISWIL. 607 Personen haben im vergangenen Jahr ihren neuen Wohnsitz in Amriswil, das nach neuesten Zahlen 12 343 Einwohnerinnen und Einwohner z&auml;hlt, gegr&uuml;ndet oder sind nach Jahren wieder zur&uuml;ckgekehrt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Amriswil. 607 Personen haben im vergangenen Jahr ihren neuen Wohnsitz in Amriswil, das nach neuesten Zahlen 12 343 Einwohnerinnen und Einwohner z&auml;hlt, gegr&uuml;ndet oder sind nach Jahren wieder zur&uuml;ckgekehrt. Mehr als 70 von ihnen folgten der Einladung des Stadtrats zum Neuzuz&uuml;gerabend, der im Ortsmuseum am Palmensteg stattfand. Die Veranstaltung wurde von Stadtammann Martin Salvisberg in einer Isa-Fabrikhalle er&ouml;ffnet, indem er den gesamten Stadtrat vorstellte und die Highlights der Stadt und ihrer Umgebung pr&auml;sentierte. (hel)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2983487</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 16 May 2012 01:05:36 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Marco Diethelm ist der Schnellste  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2981928</link>
         <description><![CDATA[  Am Wettkampf um die Titel der Schnellsten Hefenhofer beteiligten sich am fr&uuml;hen Freitagabend insgesamt 83 junge L&auml;uferinnen und L&auml;ufer. Lediglich 3 der 49 M&auml;dchen und 34 Knaben starteten auf der 80-Meter-Bahn. Alle anderen massen sich auf der 60-Meter-Strecke beim Schulhaus Sonnenberg.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Am Wettkampf um die Titel der Schnellsten Hefenhofer beteiligten sich am fr&uuml;hen Freitagabend insgesamt 83 junge L&auml;uferinnen und L&auml;ufer. Lediglich 3 der 49 M&auml;dchen und 34 Knaben starteten auf der 80-Meter-Bahn. Alle anderen massen sich auf der 60-Meter-Strecke beim Schulhaus Sonnenberg. Die zwei ersten Pl&auml;tze belegten die beiden 13-J&auml;hrigen Marco Diethelm (links im Bild) mit 8,37 Sekunden und Nadja Diem mit 8,71 Sekunden. Nach dem sportlichen Geschehen luden die Organisierenden, der Damenturnverein und die M&auml;dchenriege Hefenhofen zu geselligem Beisammensein ein. (hel)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2981928</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 16 May 2012 01:05:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Die Arbeit bleibt in der Region  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2981475</link>
         <description><![CDATA[  AMRISWIL. Der Verein Kinderhaus Floh vergab an der Generalversammlung das Neubauprojekt an die Krattiger Holzbau AG. Sagen die Stimmberechtigten Ja zum Baukredit f&uuml;r das neue Kinderhaus, bleibt damit der gr&ouml;sste Teil der Arbeiten in der Region.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Der Verein Kinderhaus Floh vergab an der Generalversammlung das Neubauprojekt an die Krattiger Holzbau AG. Sagen die Stimmberechtigten Ja zum Baukredit f&uuml;r das neue Kinderhaus, bleibt damit der gr&ouml;sste Teil der Arbeiten in der Region.</b><br /><br /><p>AMRISWIL. Noch fehlt das Okay der Amriswiler Bev&ouml;lkerung f&uuml;r die st&auml;dtische B&uuml;rgschaft, doch die Weichen sind gestellt: Der Verein Kinderhaus Floh erteilte der Krattiger Holzbau AG auf seiner Rechnungsversammlung den Zuschlag f&uuml;r den geplanten Neubau am Biberacherweg. Das Amriswiler Unternehmen setzte sich in der Ausschreibung gegen f&uuml;nf ausw&auml;rtige Mitbewerber durch.</p> <h4>Kriterien erf&uuml;llt</h4> <p>&laquo;Die Firma Krattiger&raquo;, erl&auml;uterte &lt;Floh&gt;-Pr&auml;sident Dean Kradolfer, &laquo;hat als einziger Bewerber unsere Kriterien zu 100 Prozent erf&uuml;llt. Ihre Offerte war zudem auch die g&uuml;nstigste. Umso erfreulicher ist es nat&uuml;rlich, dass das Unternehmen in Amriswil ans&auml;ssig ist.&raquo; Auch hinsichtlich der Abstimmung &uuml;ber die B&uuml;rgschaft sei dies ein grosses Plus, waren sich die Delegierten einig. Dennoch, so Kradolfer, sei es weiterhin wichtig zu vermitteln, dass die Amriswiler am 17. Juni nur &uuml;ber Sicherheiten und nicht &uuml;ber eine tats&auml;chliche Zahlung von 3,3 Millionen Franken abstimmten.</p> <p>Firmenchef Urs Krattiger m&ouml;chte diesen Termin erst verstreichen lassen, ehe er sich &uuml;ber den Zuschlag freut. Dass das Unternehmen den Neubau realisieren darf, liegt in seinen Augen an seiner grossen Erfahrung mit vergleichbaren Projekten in Holzbauweise. &laquo;Das System haben wir selbst entwickelt&raquo;, erkl&auml;rt er, &laquo;es zeichnet sich durch Wirtschaftlichkeit, Funktionalit&auml;t und Qualit&auml;t aus.&raquo; Krattiger legt zudem grossen Wert darauf, so viel Arbeit und Material wie m&ouml;glich aus der Region zu beziehen. &laquo;Was wir hier kaufen k&ouml;nnen, kaufen wir auch hier&raquo;, betont er. Die meisten seiner Subunternehmer seien in Amriswil ans&auml;ssig.</p> <h4>Kurze Bauzeit garantiert</h4> <p>Die Vorgaben f&uuml;r den Neubau stehen bislang nur in groben Z&uuml;gen fest. Wichtig war dem Verein die Elementbauweise, die eine kurze Bauzeit garantiert. Kradolfer rechnet mit drei Monaten, in denen f&uuml;r die Kinder eine &Uuml;bergangsl&ouml;sung gefunden werden muss. &laquo;Nach den Sommerferien 2013 ist der Neubau bezugsfertig&raquo;, skizziert Dean Kradolfer den idealen Bauverlauf. Das Haus wird &uuml;ber drei Stockwerke verf&uuml;gen und als Kubus erstellt. Grundfl&auml;che und Position seien festgelegt, alles Weitere noch offen. Der Pr&auml;sident informierte die Anwesenden, dass die St&auml;dtebaukommission beim Bau mitreden wolle, da das Geb&auml;ude an einer exponierten Stelle im Stadtbild stehe.</p> <h4>Lange Warteliste</h4> <p>Wie dringend der Ersatz f&uuml;r das aus allen N&auml;hten platzende Haus ben&ouml;tigt wird, erl&auml;uterte Nadine Wolfer. 23 Kinder st&uuml;nden mittlerweile auf der Warteliste f&uuml;r einen der gut 100 Betreuungspl&auml;tze, so die Kinderhausleiterin, und fast t&auml;glich w&uuml;rden es mehr. Bis zum 17. Juni heisst es f&uuml;r sie und ihre Mitarbeiter deshalb weiter kr&auml;ftig Daumen dr&uuml;cken.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2981475</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 15 May 2012 07:53:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Ein grosser Käfig voller Kicker  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2980081</link>
         <description><![CDATA[  AMRISWIL. Die beiden Jugendtreffs Yoyo Amriswil und OJA Erlen luden zum Streetsoccer-Turnier vor dem Pentorama ein. F&uuml;r die teilnehmenden Jugendlichen ist ein solches Turnier eine gute Alternative zum rumh&auml;ngen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>AMRISWIL. Die beiden Jugendtreffs Yoyo Amriswil und OJA Erlen luden zum Streetsoccer-Turnier vor dem Pentorama ein. F&uuml;r die teilnehmenden Jugendlichen ist ein solches Turnier eine gute Alternative zum rumh&auml;ngen.</b><br /><br /><p>Auf dem Spielfeld wird es laut. War das ein Goal oder nicht? &laquo;Jetzt wird's interessant&raquo;, murmelt Alexander Schell und schaut zu den Streitenden. Doch so schnell wie der &Auml;rger aufgekommen ist, ist er auch beigelegt, und der Ball steht wieder im Mittelpunkt. 16 Jugendliche haben sich vor dem Pentorama eingefunden, um in Viererteams im Soccerk&auml;fig gegeneinander anzutreten. Spielregeln und Teamzugeh&ouml;rigkeit bestimmten sie vor dem Anpfiff selber.</p> <h4>Jugendliche organisieren mit</h4> <p>&laquo;Das geh&ouml;rt zum Konzept&raquo;, erkl&auml;ren Jugendarbeiter Alexander Schell vom Yoyo Amriswil und sein Kollege Daniel Preiser von der OJA Erlen. &laquo;Auch die Preise f&uuml;r Getr&auml;nke und Essen haben alle gemeinsam festgelegt.&raquo; Die erste Brezel und einen Saft dazu gab es zum Sonderpreis - als Lohn f&uuml;r den Aufbau des Soccercourts.</p> <p>Schell und Preiser haben das Amriswiler Turnier gemeinsam mit der Strassenliga Thurgau organisiert, eine Finanzspritze gab es von tarjv, der Thurgauer Arbeitsgemeinschaft der Jugendverb&auml;nde und -organisationen. Der Sieger darf im September am Thurgicup in Weinfelden teilnehmen, danach geht es weiter bis auf Bundes- und Europaebene: f&uuml;r die Jugendlichen - die meisten spielen beim FC Amriswil Fussball - ein zus&auml;tzlicher Ansporn.</p> <h4>Hoffnung auf Wiederholung</h4> <p>Den jungen Kickern gef&auml;llt die Atmosph&auml;re vor dem Pentorama. &laquo;Es macht richtig Spass, hier zu spielen. Hoffentlich findet das Turnier &ouml;fter statt&raquo;, erkl&auml;ren Liridon Kerellaj und Valerio Manzari. Ginge es nach Ardian Fetahu, k&ouml;nnte der K&auml;fig sogar immer stehen bleiben. &laquo;Dann k&ouml;nnen wir auch ausserhalb der Trainingszeiten miteinander kicken.&raquo;</p> <p>L&auml;ssig finden es die Jugendlichen auch, dass sie unter sich sind. Schell und Preiser halten sich im Hintergrund, verkaufen an einem kleinen Stand Obst, Brezeln und Getr&auml;nke und achten darauf, dass die Musik nicht zu laut und der Abfall ordnungsgem&auml;ss entsorgt wird.</p> <p>Auch wenn diesmal nur wenige Teilnehmer gekommen sind, planen Preiser und Schell eine Neuauflage in Amriswil oder in Erlen. &laquo;Vielleicht findet sich dann auch eine M&auml;dchenmannschaft&raquo;, hofft Schell, der f&uuml;r das Turnier auf Fussballpl&auml;tzen und in Schulen geworben hatte. Dass sich kaum Zuschauer an die Bande verirren, bedauern die Jugendarbeiter allerdings. &laquo;Wir haben bewusst das Ortszentrum gew&auml;hlt&raquo;, erkl&auml;rt Daniel Preiser, &laquo;weil wir mit dem Turnier Brennpunkte positiv besetzen wollen. Die &Ouml;ffentlichkeit soll sehen, dass die Jugendlichen ganz in Ordnung sind.&raquo;</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2980081</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 15 May 2012 07:52:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Weniger rennen schneller  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2980793</link>
         <description><![CDATA[  AMRISWIL. Zu den Wettl&auml;ufen um die Titel der Schnellsten Amriswiler fanden sich am Freitagnachmittag 71 L&auml;uferinnen und L&auml;ufer bei der Sportanlage Tellenfeld ein.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Amriswil. Zu den Wettl&auml;ufen um die Titel der Schnellsten Amriswiler fanden sich am Freitagnachmittag 71 L&auml;uferinnen und L&auml;ufer bei der Sportanlage Tellenfeld ein. &laquo;Es kann heute weder am Wetter noch an der Leichtathletikanlage liegen, dass die Teilnehmerzahlen erneut so tief liegen&raquo;, bedauerte Corina F&auml;ssler, Pr&auml;sidentin des organisierenden Vereins &laquo;Amriswil-Athletics&raquo;, die seit Jahren sinkenden Teilnehmerzahlen. Auf der 60-Meter-Bahn waren Glenda Sivolella, Jahrgang 1985, bei den Frauen und Marco Mock, 1999, bei den M&auml;nnern die schnellsten Amriswiler.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2980793</guid>
      </item></channel>
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