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      <title>Ostschweiz - St. Gallen - Toggenburg</title>
      <link>http://www.tagblatt.ch/</link>
      <description>St. Galler Tagblatt News</description>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>Fri, 25 May 2012 03:53:18 +0200</pubDate>
      <lastBuildDate>Fri, 25 May 2012 03:53:18 +0200</lastBuildDate><item>
         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:05:32 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Hilfe für Schiesssport  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2992437</link>
         <description><![CDATA[  Das diesj&auml;hrige Obertoggenburger Feldschiessen findet vom 17. bis 19. August in Ennetb&uuml;hl statt. Den Organisatoren ist es gelungen, die St. Galler Kantonalbank (SGKB) als neuen Partner zu gewinnen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Das diesj&auml;hrige Obertoggenburger Feldschiessen findet vom 17. bis 19. August in Ennetb&uuml;hl statt. Den Organisatoren ist es gelungen, die St. Galler Kantonalbank (SGKB) als neuen Partner zu gewinnen. &laquo;Mit unserem finanziellen Engagement m&ouml;chten wir den Schiesssport in der Region unterst&uuml;tzen&raquo;, erkl&auml;rt Moreno Grisendi, Niederlassungsleiter der Filiale Nesslau, die Motivation des Hauptsponsors. Es gehe darum, einen traditionellen Anlass zu erhalten. Der OK-Pr&auml;sident Werner Hinterberger bedankte sich seitens der Organisatoren f&uuml;r das Bekenntnis der SGKB. &laquo;Ein Anlass dieser Gr&ouml;ssenordnung ist ohne die Hilfe von Sponsoren undenkbar.&raquo; Das Obertoggenburger Feldschiessen blickt auf eine &uuml;ber 100j&auml;hrige Geschichte zur&uuml;ck und wird heute noch im freien Feld geschossen. Als einziges Feldschiessen im August ist die Teilnehmerzahl mit jeweils 600 bis 700 Sch&uuml;tzen erfreulich hoch, sagt Werner Hinterberger. Ein Gottesdienst, der Umzug und ein Unterhaltungsprogramm, bilden den Rahmen des Volksfestes. (pd)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2992437</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 07:58:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  «Schokoladenseite» der Seilzieher  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990505</link>
         <description><![CDATA[  MOSNANG. Mit einem leicht erotischen Bildkalender, den der Seilziehclub Mosnang ab Juli verkauft, m&ouml;chte der Club auf die Randsportart Seilziehen aufmerksam machen. Der Kalender zeigt die &laquo;Schokoladenseite&raquo; der Seilzieherinnen und Seilzieher.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>MOSNANG. Mit einem leicht erotischen Bildkalender, den der Seilziehclub Mosnang ab Juli verkauft, m&ouml;chte der Club auf die Randsportart Seilziehen aufmerksam machen. Der Kalender zeigt die &laquo;Schokoladenseite&raquo; der Seilzieherinnen und Seilzieher.</b><br /><br /><p>Seilzieher? Das sind doch die mit dem schmerzverzerrten Gesicht, die ihre seltsamen Stiefel in die Wiese graben. Auch, aber nicht nur, wie der Kalender mit leicht erotischen Bildern zeigen soll, den der Seilziehclub Mosnang ab diesem Sommer an den Mann, beziehungsweise die Frau bringen will. Abwechselnd zieren ein Seilzieher und eine Seilzieherin das Monatsblatt. Einige Fotos zeigen die Seilzieher ganz, einige nur Ausschnitte, wie auf dem Bild.</p> <p>&laquo;Mit dem Kalender wollen wir mit den Vorurteilen aufr&auml;umen, dass Seilzieher Kolosse sind und Seilzieherinnen Mannsfrauen&raquo;, sagt Michaela Koch. Sie ist aktive Seilzieherin und beim Seilziehclub zust&auml;ndig f&uuml;r die Pressearbeit. Sie hatte auch die Idee, einen Kalender zu produzieren. &laquo;Dar&uuml;ber hinaus wollen wir mit dem Kalender Aufmerksamkeit f&uuml;r die Randsportart Seilziehen erzeugen&raquo;, sagt sie. Ob auf dem Deckblatt eine Seilzieherin oder ein Seilzieher zu sehen sein wird, das verr&auml;t sie noch nicht.</p> <h4>Frauen mutiger</h4> <p>Auf den Schwarzweiss-Fotos seien ausschliesslich aktive Seilzieherinnen und Seilzieher zu sehen, so Michaela Koch. Von den 45 Aktiven haben vier Frauen und sechs M&auml;nner f&uuml;r die erotischen Fotos posiert. Der Seilziehclub Mosnang z&auml;hlt nur ein einziges Frauenteam mit acht Seilzieherinnen. W&auml;hrend sich bei den Frauen also jede zweite getraut hat, etwas mehr Haut als auf dem Familienfoto zu zeigen, so war es bei den M&auml;nnern nur jeder sechste. Sie hat bei mehreren Fotografen Offerten eingeholt und sich schliesslich f&uuml;r Beat Baschung des Bodiesart Fotografie Studios in Otelfingen entschieden: &laquo;Bei ihm stimmte die Chemie.&raquo; Sie habe mit ihm ein Gespr&auml;ch gehabt, damit er sich ein Bild des Seilziehsports machen konnte und um gemeinsam Ideen f&uuml;r die Motive zu sammeln. &laquo;Die meisten Ideen kamen von ihm. Beat Baschung ist sehr kreativ und konnte den Seilziehsport mit unseren Hilfsmitteln, beispielsweise einem Seilziehgurt oder einem Schwamm, der in der Pause der Erfrischung dient, perfekt ins Bild setzen&raquo;, lobt Michaela Koch.</p> <h4>Nichts dem Zufall &uuml;berlassen</h4> <p>F&uuml;r die m&auml;nnlichen Models hat der Seilziehclub Mosnang extra Unterw&auml;sche vorne mit dem Logo des Seilziehclubs bedrucken lassen. Die Seilzieherinnen begleitete Michaela Koch zum Unterw&auml;sche-Kauf. &laquo;Das hat fast mehr Zeit beansprucht, als das erste der beiden Shootings selbst&raquo;, lacht sie. Und als der Fotograf mit den Seilzieh-Models eine erste Auswahl traf, habe dies l&auml;nger gedauert, als die eineinhalb Stunden f&uuml;r das Fotografieren. Von der engeren Auswahl nimmt Beat Baschung die besten Bilder und verpasst diesen noch den Feinschliff. Am 31. Mai gehen die drei Seilzieher ins Fotostudio, die am vergangenen Sonntag nicht konnten. Jene, die schon im Studio waren, h&auml;tten sich &uuml;ber die Fotos und die Erfahrung sehr gefreut. &laquo;Sie sind &auml;sthetisch geworden und sehen nicht plump aus, was allen Beteiligten wichtig war&raquo;, meint Michaela Koch.</p> <p>Sobald alle Fotos ausgew&auml;hlt sind und f&uuml;r jeden Monat ein Sponsor gefunden ist, wird der Kalender gedruckt. &laquo;330 Mal&raquo;, sagt Michaela Koch, &laquo;300 Kalender werden zu einem Freundschaftspreis verkauft. Die &uuml;brigen 30 Seilziehkalender sind f&uuml;r unsere Sponsoren reserviert und f&uuml;r jene, die mitgemacht haben.&raquo; Wo der Kalender erh&auml;ltlich sein wird, weiss Michaela Koch noch nicht. Am Seilziehfest vom 1. bis 3. Juni werden Vorbestellungen aufgenommen. Man werde ihn auch per Internet bestellen k&ouml;nnen. Ob er zudem bei den Sponsoren erh&auml;ltlich ist, das m&uuml;sse sie erst noch abkl&auml;ren. F&uuml;r die Kalendertaufe hat der Seilziehclub Mosnang den 29. Juni ins Auge gefasst.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2990505</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 01:07:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Gemeinde kauft Anlage am Sägeweiher  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991054</link>
         <description><![CDATA[  Die Gemeinde Mosnang ist Eigent&uuml;merin der alten S&auml;gerei in Winklen. Das Geb&auml;ude steht als Kultureinzelobjekt unter Denkmalschutz. Es ist seit Jahren nicht mehr in Betrieb und befindet sich in einem kritischen baulichen Zustand.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>&nbsp;</p> <p>Die Gemeinde Mosnang ist Eigent&uuml;merin der alten S&auml;gerei in Winklen. Das Geb&auml;ude steht als Kultureinzelobjekt unter Denkmalschutz. Es ist seit Jahren nicht mehr in Betrieb und befindet sich in einem kritischen baulichen Zustand. Die S&auml;gerei wurde urspr&uuml;nglich vom Wasser des Gonzenbachs betrieben. Das Wasser wurde vom Bach in den auf der gegen&uuml;berliegenden Talseite gelegenen S&auml;geweiher geleitet und von dort auf das Wasserrad der S&auml;ge. Das entsprechende Wasserrecht am Gonzenbach besteht noch heute.</p> <p>Der heutige Eigent&uuml;mer hat den S&auml;geweiher mit Umgel&auml;nde sowie zus&auml;tzliches Land im Bereich der S&auml;ge der Gemeinde zum Kauf angeboten. Der Gemeinderat hat sich nach umfangreichen Abkl&auml;rungen und Verhandlungen dazu entschlossen, den S&auml;geweiher mit Umgel&auml;nde sowie angrenzendes Land an das S&auml;gegrundst&uuml;ck k&auml;uflich zu erwerben. Der Weiher f&uuml;r sich hat einen natursch&uuml;tzerischen Wert. Seine zuk&uuml;nftige Nutzung ist noch nicht abschliessend bestimmt. Der Gemeinderat wird sich im Laufe dieses Jahres vertieft mit der Zukunft der ganzen Anlage auseinander setzen. (gem)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991054</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 13:13:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  «Girlen»: Von der Asylunterkunft wieder zum Ferienhaus  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2989118</link>
         <description><![CDATA[  EBNAT-KAPPEL. Nachdem gestern der dreimonatige Pilotversuch einer Asylunterkunft im Berghaus Girlen zu Ende gegangen ist, werten die beteiligten Parteien ihre Erfahrungen aus. Derweil trifft der Kanton die letzten Abkl&auml;rungen, damit die Unterkunft in Ennetb&uuml;hl am 1. Juni startklar ist.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>EBNAT-KAPPEL. Nachdem gestern der dreimonatige Pilotversuch einer Asylunterkunft im Berghaus Girlen zu Ende gegangen ist, werten die beteiligten Parteien ihre Erfahrungen aus. Derweil trifft der Kanton die letzten Abkl&auml;rungen, damit die Unterkunft in Ennetb&uuml;hl am 1. Juni startklar ist.</b><br /><br /><p>Gestern ging das Pilotprojekt &laquo;Gruppenunterkunft Girlen&raquo; zu Ende. Die dort untergebrachten asylsuchenden M&auml;nner wurden mit einem Kleinbus- transporter in ihre neue befristete Unterkunft in Zuzwil gebracht. Sie werden dort in einer ehemaligen Baubaracke beherbergt. Auch diese Plazierung ist befristet, sp&auml;testens in f&uuml;nf Monaten muss die Unterkunft wieder ger&auml;umt werden.</p> <p>F&uuml;r Ebnat-Kappel ist damit das Thema Gruppenunterkunft vorl&auml;ufig beendet. Wie bereits an der Informationsveranstaltung im Februar angek&uuml;ndigt, wollen die Verantwortlichen nach diesen drei Monaten nun das Pilotprojekt analysieren, um zu pr&uuml;fen, ob eine Fortf&uuml;hrung dieser Gruppenunterkunft zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt &uuml;berhaupt in Frage kommt.</p> <p>&laquo;Im Moment kann ich noch keine Aussagen machen&raquo;, sagt Ebnat-Kappels Gemeindepr&auml;sident Christian Spoerl&eacute;. Er werde in den kommenden Wochen das Gespr&auml;ch mit den verschiedenen beteiligten Parteien suchen. &laquo;Wichtig ist mir insbesondere, zu h&ouml;ren, welche Erfahrungen die Bev&ouml;lkerung gemacht hat&raquo;, betont er. Den Einwohnern der Gemeinde wurde auch bereits im Februar versprochen, dass sie in die Evaluation mit einbezogen werden.</p> <h4>Er&ouml;rterung an Infoveranstaltung</h4> <p>Diese M&ouml;glichkeit wird den Ebnat-Kapplerinnen und Ebnat-Kapplern laut Gemeinderatsschreiber Alexander Bommeli am 19. Juni geboten. An einer Informationsveranstaltung werden alle an diesem Projekt beteiligten Parteien Auskunft &uuml;ber ihre jeweiligen Erfahrungen und Fazits geben. Dabei sein werden neben Gemeindepr&auml;sident Christian Spoerl&eacute; Vertreter der Polizei, der Schule und der Vereinigung der St. Galler Gemeindepr&auml;sidentinnen und -pr&auml;sidenten (VSGP), die f&uuml;r die Unterbringung der Asylsuchenden im Kanton St. Gallen zust&auml;ndig ist. Auch von der Familie Kauf, der Vermieterin des Berghauses Girlen, werde jemand anwesend sein. Philippe Kauf, Verwalter der Liegenschaft, zog gestern ein vorl&auml;ufig positives Fazit: &laquo;Aus meiner Sicht als Vermieter ist das Ganze gut &uuml;ber die B&uuml;hne gegangen. Die Besch&auml;digungen am Inventar halten sich im &uuml;blichen Rahmen, sprich &auml;hnlich wie nach einem Schullager.&raquo;</p> <p>Noch gestern haben Mitarbeitende der ABS Betreuungsservice AG damit begonnen, das Berghaus zu reinigen. Die Schl&uuml;ssel&uuml;bergabe finde heute statt. &laquo;Bereits am Freitag ist das Haus wieder an eine Gruppe vermietet und den Sommer &uuml;ber gut belegt&raquo;, sagt Philippe Kauf.</p> <h4>Letzte Abkl&auml;rungen vor Bezug</h4> <p>Das Thema Gruppenunterkunft f&uuml;r Asylsuchende im Toggenburg ist mit der Schliessung des &laquo;Girlen&raquo; aber nicht vorbei. Am 1. Juni bereits soll die unbefristete Asylunterkunft f&uuml;r Familien und allein reisende Frauen im ehemaligen Hotel Seeben in Rietbad bezogen werden. Wie Roger Hoch- reutener, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Koordinationsstelle der St. Galler Gemeinden f&uuml;r das Asyl- und Fl&uuml;chtlingswesen (Komi), erkl&auml;rt, laufen die letzten Abkl&auml;rungen im Rahmen eines koordinierten Verfahrens durch den Kanton bez&uuml;glich k&uuml;nftiger Nutzung. Verschiedene kantonale &Auml;mter haben laut Roger Hochreutener ihre jeweilige Bewilligung bereits erteilt. Morgen Donnerstag stehe noch der Besuch des Feuerschutzbeauftragten an.</p> <p>Im &laquo;Seeben&raquo; sollen bis zu 60 Personen untergebracht und die Kinder vor Ort beschult werden.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2989118</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 01:04:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Erholung für Mensch und Natur  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2988999</link>
         <description><![CDATA[  KIRCHBERG/L&Uuml;TISBURG. Tierarten wie der Biber, die Ringelnatter, die Wasseramsel oder die Geburtshelferkr&ouml;te sollen sich im Gebiet Letzi, Br&auml;&auml;gg und M&uuml;hlau-Stutz verbreiten. Die Gemeinden, der Kanton und die Regionalwerk Toggenburg AG unterst&uuml;tzen das Projekt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>KIRCHBERG/L&Uuml;TISBURG. Tierarten wie der Biber, die Ringelnatter, die Wasseramsel oder die Geburtshelferkr&ouml;te sollen sich im Gebiet Letzi, Br&auml;&auml;gg und M&uuml;hlau-Stutz verbreiten. Die Gemeinden, der Kanton und die Regionalwerk Toggenburg AG unterst&uuml;tzen das Projekt.</b><br /><br /><p>Zwei gr&uuml;n gekleidete M&auml;nner beobachten durch ihre Feldstecher die Natur und machen sich gegenseitig auf Besonderheiten aufmerksam. Bei Sonnenschein und k&uuml;hlem Wind gehen sie im Gebiet M&uuml;hlau-Stutz der Thur entlang und untersuchen den feuchten Untergrund nach Tierspuren. &laquo;Ich gehe noch ein St&uuml;ck weiter, vielleicht finde ich Wildschwein-Spuren&raquo;, sagt Andreas Rutz, Umweltingenieur und Mitarbeiter der &Ouml;koberatungen Zingg. B&uuml;roinhaber Reto Zingg geht w&auml;hrenddessen den Weg zur&uuml;ck und sammelt liegen gebliebene Abf&auml;lle auf.</p> <h4>Hohe &ouml;kologische Vielfalt</h4> <p>&laquo;Die Besucher des Naturerlebnisraums m&uuml;ssen auf den vorgegebenen Wegen bleiben und die Tiere und Pflanzen von dort aus beobachten. Nur so kann das Gebiet als Erholungsraum sowohl der Bev&ouml;lkerung als auch der Natur und teils bedrohten Tier- und Pflanzenarten dienen&raquo;, sagt Reto Zingg. Mit dem Projekt sollen nicht einzelne Tier- und Pflanzenarten gef&ouml;rdert und angesiedelt werden: Durch Landschaftspflege und &ouml;kologische Aufwertungen soll eine m&ouml;glichst hohe &ouml;kologische Vielfalt erreicht werden. &laquo;Besonders profitieren werden davon Amphibienarten der Roten Liste wie die Geburtshelferkr&ouml;te oder Gelbbauchunke sowie weitere Lurcharten wie Bergmolch und Feuersalamander.&raquo; Auch Reptilien wie die Zauneidechse oder die Ringelnatter und Vogelarten wie Schwarz- und Gr&uuml;nspecht, Eisvogel, Wasseramsel, Schwanzmeise und Trauerschn&auml;pper k&ouml;nnen sich vermehrt verbreiten. Die Population der S&auml;ugetiere wie der Feldhase, Grosses Wiesel und Iltis soll sich ebenfalls ausdehnen. &laquo;Vielf&auml;ltige Lebensr&auml;ume werden gepflegt und teilweise neu geschaffen, so dass Wildtiere wie der Biber einwandern oder sich Orchideenarten wieder ansiedeln k&ouml;nnen&raquo;, erz&auml;hlt Reto Zingg weiter. Andreas Rutz ist zur&uuml;ckgekommen: Keine Wildschwein-, aber Fuchsspuren hat er gesehen.</p> <h4>Nahrungsreiche Rastpl&auml;tze</h4> <p>Weiter geht es zum Gebiet Letzi. Unterwegs versuchen die zwei M&auml;nner anhand mehrerer Vogelstimmen die V&ouml;gel zuzuordnen: &laquo;Nach welchem Vogel h&ouml;rt sich dieser Gesang an?&raquo;, fragt Zingg seinen Mitarbeiter. &laquo;H&ouml;rt sich an wie eine M&ouml;nchsgrasm&uuml;cke&raquo;, antwortet Andreas Rutz. &laquo;Nicht eher nach einer Gartengrasm&uuml;cke?&raquo;, erwidert Zingg fragend. &laquo;Ja, der wohlklingende, volle Gesang verr&auml;t die Gartengrasm&uuml;cke, die noch nicht sehr lange aus dem S&uuml;den zur&uuml;ckgekehrt ist.&raquo; Im Gebiet Letzi fliesst der Necker in die Thur und bietet vielf&auml;ltige Lebensr&auml;ume. Ein Graureiher schwingt sich in der N&auml;he in die L&uuml;fte und fliegt der Thur entlang davon. Libellen und Bienen schwirren den zwei &Ouml;kologen um die K&ouml;pfe, w&auml;hrend sie um einen Weiher schreiten und die Seerosen betrachten. &laquo;Biotope dienen wandernden Tierarten zudem als nahrungsreiche Rastpl&auml;tze&raquo;, sagt Reto Zingg.</p> <p>Der Weg durch den Naturerholungsraum Br&auml;&auml;gg f&uuml;hrt sie zu einem Beobachtungsh&uuml;ttchen. Von dort aus lassen sich die quakenden Wasserfr&ouml;sche im kleinen Baggersee sehr gut beobachten. Am Wegrand kontrollieren die zwei M&auml;nner, ob die angepflanzten B&auml;ume gut gedeihen. &laquo;Die wilde Kirsche, der Spitzahorn und der Speierling haben sich gut entwickelt&raquo;, sagt Reto Zingg. &laquo;Auch die wilden Rosen bl&uuml;hen.&raquo; Diese biegen sich sachte im Sonnenschein, angetrieben vom Wind.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2988999</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 01:04:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Projekt «Natur pur an Necker und Thur»  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2989000</link>
         <description><![CDATA[  Ziel des Projekts ist die Zusammenf&uuml;hrung der Landschaftsr&auml;ume Letzi, Thurlauf bei L&uuml;tisburg, Br&auml;&auml;gg und Thurlauf zwischen Stutz und M&uuml;hlau zu einem Naturerlebnisraum. Dieser soll als Naherholungsraum f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung dienen und als einheitliches Gebiet bekanntgemacht werden.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Ziel des Projekts ist die Zusammenf&uuml;hrung der Landschaftsr&auml;ume Letzi, Thurlauf bei L&uuml;tisburg, Br&auml;&auml;gg und Thurlauf zwischen Stutz und M&uuml;hlau zu einem Naturerlebnisraum. Dieser soll als Naherholungsraum f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung dienen und als einheitliches Gebiet bekanntgemacht werden. Sieben Informationstafeln werden im rund zwei Quadratkilometer grossen Gebiet die Besucher &uuml;ber das Projekt und die Verhaltensregeln informieren. Daneben bestehen bereits in allen drei Projektgebieten (Letzi, Br&auml;&auml;gg, M&uuml;hlau-Stutz) Tafeln, die &uuml;ber die verschiedenen Lebensr&auml;ume und deren pflanzliche und tierische Bewohner orientieren. Reto Zingg, Pr&auml;sident der Schweizerischen Stiftung f&uuml;r Vogelschutzgebiete (SSVG), initiierte das Projekt. In enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden Kirchberg und L&uuml;tisburg sowie der Regionalwerk Toggenburg AG (RWT) betreut das &Ouml;koberatungsb&uuml;ro Zingg das Gebiet und wird regelm&auml;ssige Kontrollen der Vogelarten, Reptilien, Amphibien und Pflanzen durchf&uuml;hren.</p> <h4>Regelm&auml;ssige Kontrollen</h4> <p>Die drei Interessengruppen Energieunternehmen, Fischerei und Natur- und Landschaftsschutz arbeiteten beim Bau des Flusskraftwerkes M&uuml;hlau w&auml;hrend der Planung der Aufwertungsmassnahmen eng zusammen. Erg&auml;nzungen auf Gemeindegebiet von Ganterschwil, Jonschwil und Wil w&auml;ren erw&uuml;nscht, weil sich dort Auengebiete von nationaler Bedeutung befinden. Der Kanton St. Gallen setzt sich f&uuml;r solche Projekte ein: &laquo;Das Ziel des Projekts, die Anspr&uuml;che der Freizeitnutzung und Schutz, Pflege und Erhalt wertvoller Lebensr&auml;ume aufeinander abzustimmen, ist aus unserer Sicht sinnvoll&raquo;, sagt Alfred Br&uuml;lisauer, Leiter Abteilung Natur und Landschaft des Amtes f&uuml;r Natur, Jagd und Fischerei des Kantons St. Gallen, &laquo;Der Kanton hat provisorisch in Aussicht gestellt, einen Drittel der Kosten f&uuml;r die Informationstafeln zu &uuml;bernehmen.&raquo;</p> <h4>Massnahmen zur Renaturierung</h4> <p>Die RWT begr&uuml;sst das Projekt ebenfalls: &laquo;Alle Beteiligten waren immer bereit, einvernehmliche L&ouml;sungen zu finden&raquo;, sagt Andreas Jossi, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der RWT. &laquo;Dabei ist es uns gelungen, &Ouml;kologie, die Interessen der Fischer und auch unsere Interessen als Produzent von erneuerbarem Wasserstrom unter einen Hut zu bringen.&raquo; Die RWT hat im Rahmen des Neubaus Kraftwerk M&uuml;hlau verschiedene bauliche Massnahmen zur Renaturierung von Fl&auml;chen oder zum Ausbau von bestehenden &Ouml;kofl&auml;chen beigetragen. In der Zwischenzeit haben Spezialisten bez&uuml;glich &Ouml;komassnahmen die F&uuml;hrung &uuml;bernommen.</p> <p>Die Kosten des Projekts an Necker und Thur belaufen sich voraussichtlich auf 50 000 Franken. Die Gemeinde Kirchberg &uuml;bernimmt 8800 Franken, dann j&auml;hrlich 4400 Franken und die Gemeinde L&uuml;tisburg leistet einen einmaligen Beitrag von 8500, danach j&auml;hrlich 4000 Franken. (vs)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2989000</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 01:11:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Langsam Fuss fassen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2988369</link>
         <description><![CDATA[  In Ihrer Heimat &Ouml;sterreich f&uuml;llen Sie grosse Theater. Was reizt Sie daran, auf der kleinen Zeltainer-B&uuml;hne aufzutreten?  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>&nbsp;</p> <p>In Ihrer Heimat &Ouml;sterreich f&uuml;llen Sie grosse Theater. Was reizt Sie daran, auf der kleinen Zeltainer-B&uuml;hne aufzutreten?</p> <p>Man muss als K&uuml;nstler aufpassen, nicht immer im eigenen Saft zu braten, das heisst, nicht ewig im gleichen Trott weiterzufahren. Ich m&ouml;chte Neues kennen lernen. Zudem ist mir eine gute Vorstellung vor 120 Leuten genauso wichtig, wie vor 500 Besuchern.</p> <p>&nbsp;</p> <p>Sie sind bisher nicht oft in der Schweiz aufgetreten. Warum?</p> <p>Ich bin regelm&auml;ssig im Miller's Studio in Z&uuml;rich und im Kabarett Basel aufgetreten. Man muss sich vorsichtig einem Markt n&auml;hern. In diesem Jahr war ich bereits am Arosa Humor Festival und hatte unter anderem Auftritte in Luzern und Winterthur. Und die Schweizer Tourn&eacute;e geht ja noch weiter. So hoffe ich, auch in der Schweiz Fuss fassen zu k&ouml;nnen.</p> <p>&nbsp;</p> <p>Wie erleben Sie das Schweizer Publikum?</p> <p>Grunds&auml;tzlich gibt es keine Unterschiede. Nat&uuml;rlich habe ich mein Programm ein bisschen auf die Schweiz zugeschnitten, jedoch nicht allzu sehr. Vor allem aber versuche ich Wiener-Dialektausdr&uuml;cke zu vermeiden.</p> <p>&nbsp;</p> <p>Sie betrachten aktuelle und vergangene Ereignisse und Entwicklungen - auch Ihre eigene Biographie - mit einem gewissen Sarkasmus, gar Zynismus. Gehen Sie auch mit einem etwas zwiesp&auml;ltigen Gef&uuml;hl in die Zukunft?</p> <p>Ich denke, dass es ein Wechsel zwischen zynischem und liebevollem Betrachten der Dinge ist. Die Zeit bringt Distanz und damit eine gewisse Gelassenheit. Dementsprechend blicke ich in die Zukunft und lasse alles ruhig und gefasst auf mich zukommen. (uh)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2988369</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 01:11:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Mit allen Sinnen entdecken  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2988368</link>
         <description><![CDATA[  LICHTENSTEIG. Am Sonntag, dem internationalem Museumstag, wurde im Toggenburger Museum ein Familienangebot eingef&uuml;hrt. Ein Postenlauf soll mehr Kinder ins Museum locken und sie als Detektive Wissenswertes &uuml;ber das Toggenburg aufsp&uuml;ren lassen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>LICHTENSTEIG. Am Sonntag, dem internationalem Museumstag, wurde im Toggenburger Museum ein Familienangebot eingef&uuml;hrt. Ein Postenlauf soll mehr Kinder ins Museum locken und sie als Detektive Wissenswertes &uuml;ber das Toggenburg aufsp&uuml;ren lassen.</b><br /><br /><p>Ein Abenteuer im Toggenburger Museum erleben - dazu waren am Sonntagnachmittag anl&auml;sslich des internationalen Museumstages Kinder mit ihren Eltern eingeladen. Trotz der weit ge&ouml;ffneten Eingangst&uuml;re und dem ansprechend gestalteten Schaufenster traf man im Haus nur auf wenige neugierige Detektive, die auf der Suche nach dem gestohlenen Rezept waren. &laquo;Das ist so, bei Sonnenschein ist es extrem schwierig, jemand ins Museum zu locken&raquo;, so die Kuratorin Christelle Wick.</p> <h4>Wer findet das Geheimrezept?</h4> <p>Der Postenlauf, der an diesem Familien-Nachmittag zum ersten Mal durchgef&uuml;hrt wurde und ab jetzt dauerhaft angeboten wird, ist im Rahmen des kantonalen Museumsprojektes entstanden. Neben den Arbeitsgruppen Marketing und Inventarisierung ging es der Vermittlungs-Gruppe darum, ein Konzept zu erarbeiten, das auf eine bestimmte Gruppe von Besuchern abgestimmt ist und ihnen auf dieser Ebene die Museumsinhalte vermittelt. &laquo;Da wir immer weniger Kinder zu unseren Besuchern z&auml;hlen k&ouml;nnen, haben wir diese als Zielgruppe festgelegt&raquo;, sagt Christelle Wick. &laquo;In unserem Museum kommen Kinder nicht zum Zug. Das Haptische, das erfahren mit allen Sinnen, kommt zu kurz.</p> <h4>Alle Sinne benutzen</h4> <p>&laquo;Der Postenlauf soll das &auml;ndern und die Kinder auf spielerische Weise Interessantes &uuml;ber das Toggenburg entdecken lassen&raquo;, er&ouml;rtert sie. Die jungen Besucher zwischen acht und zw&ouml;lf Jahren bekommen ein Heftchen mit 14 Aufgaben und k&ouml;nnen zusammen mit ihrer Begleitperson versuchen, diese zu l&ouml;sen.</p> <p>Ebenfalls begleitet werden die Kinder vom Fabelwesen Oi, dem M&auml;dchen Idda und dem Roboterhund Herr Edison, drei Figuren, welche eigens f&uuml;r das Konzept kreiert wurden. Sie stellen sich am Anfang des Postenlauf-Heftchens vor und sind bei den Aufgabenstellungen anzutreffen, wo sie auch manchmal einen kleinen Tip geben.</p> <h4>Riechen, tasten und hinh&ouml;ren</h4> <p>Ziel des Postenlaufs ist es, das L&ouml;sungswort herauszufinden, welches das Versteck vom gestohlenen Geheimrezept des ersten &laquo;Toggis&raquo; preisgibt. Die dazugeh&ouml;rigen Aufgaben und die Rahmengeschichte mit dem gestohlenen Rezept hat Christelle Wick selber erarbeitet. Dabei hat sie besonders darauf geachtet, dass m&ouml;glichst viele Sinne angesprochen werden. So muss man bei einem Posten Stoffe betasten, bei einem anderen eine Melodie spielen und bei einem n&auml;chsten geht es ganz einfach darum, im Zimmer herumzugehen und herauszufinden, wo der Boden am st&auml;rksten knarrt.</p> <h4>R&auml;tsel will gel&ouml;st werden</h4> <p>Manchmal findet man die L&ouml;sung auch, indem man ein Bild genau anschaut oder einen kleinen Text durchliest. Wenn die Aufgaben erfolgreich gel&ouml;st sind und das Geheimrezept gefunden ist, gibt es f&uuml;r die neugierigen Entdecker eine s&uuml;sse Belohnung: Ein K&auml;gi-Fret, die Toggenburger-S&uuml;ssigkeit, die im Postenlauf schlicht &laquo;Toggi&raquo; genannt wird. Die Kinder d&uuml;rfen das Heftchen mit den Aufgaben als Andenken behalten.</p> <h4>Angebot in weiteren Museen</h4> <p>Das Familienangebot besteht nicht nur im Toggenburger Museum in Lichtensteig, sondern auch im Stadtmuseum Rapperswil, in der Artillerie Fort Magletsch und in der Klangschmiede Alt St. Johann.</p> <p>Diese vier Museen haben zusammen das Konzept des Postenlaufs so entworfen, dass es auch von anderen Museen &uuml;bernommen werden kann.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2988368</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 21 May 2012 01:04:36 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Tierbesuch in der Clientis Bank Thur  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2986718</link>
         <description><![CDATA[  Am Mittwochnachmittag, 9. Mai, lud die Clientis Bank Thur in Ebnat-Kappel alle Kinder zu einem weiteren beliebten Anlass des Kinder-Chr&ouml;ttli-Clubs ein. Der Andrang war auch dieses Mal gross. Bereits um 14 Uhr war die erste von drei geplanten Tierschauen ausgebucht.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Am Mittwochnachmittag, 9. Mai, lud die Clientis Bank Thur in Ebnat-Kappel alle Kinder zu einem weiteren beliebten Anlass des Kinder-Chr&ouml;ttli-Clubs ein. Der Andrang war auch dieses Mal gross. Bereits um 14 Uhr war die erste von drei geplanten Tierschauen ausgebucht. Enorm viele interessierte und mutige Kinder setzten sich auf den bunten Teppich und auf die bereit gestellten B&auml;nke. Die kompetente Tierpr&auml;sentatorin vom Walter Zoo in Gossau l&uuml;ftete bald das erste Geheimnis und zeigte den vielen staunenden Kindern das erste von vier Tieren. Eine Art Heuschrecke, die mehr einem gr&uuml;nen St&uuml;ck Blatt eines Baumes als einem Tier &auml;hnlich sah, faszinierte die Kinder. Sie krabbelte an der Hand hoch und sah aus, wie ein grosses, wandelndes, hellgr&uuml;nes Blatt. Die Kinder ber&uuml;hrten vorsichtig das fremde Tier und staunten &uuml;ber die grosse &Auml;hnlichkeit. Die zweite Kiste l&uuml;ftete bald ihr Geheimnis und eine grosse, haarige Vogelspinne wurde allen Kindern vorgestellt. Fast so gross wie eine Kinderfaust war sie, hatte haarige Beine und acht sch&ouml;ne schwarze Augen. Die Schildkr&ouml;te, die sich zusammenklappen kann, als h&auml;tte sie Scharniere in ihren kn&ouml;chernen K&ouml;rper, verbl&uuml;ffte die vielen Kinder. Der mitgebrachte, 1,5 Meter lange, Waran war ein w&uuml;rdiger H&ouml;hepunkt der tollen Vorstellung. Er &auml;hnelte einem uralten Drachen, mit Zacken vom Kopf bis zum Schwanz. Zudem hatte er schuppige Haut, war goldfarben und wundersch&ouml;n. Fasziniert und fr&ouml;hlich ber&uuml;hrten die Kinder den seltenen Gast. Der Nachmittag war mit drei voll ausgebuchten Tierschauen ein Riesenerfolg und zauberte vielen Kindern ein grosses Lachen auf das Gesicht. (pd)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2986718</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 19 May 2012 11:28:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Bittprozession zur Grotte  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2985351</link>
         <description><![CDATA[  REGION. Die Bittprozession zur Lourdes-Grotte in Libingen wird von den Gl&auml;ubigen immer noch zahlreich begangen. Bei diesem kirchlichen Brauch, der heute nur noch an Auffahrt stattfindet, war die Musikgesellschaft Libingen unter der Leitung von Walter Scherrer massgeblich beteiligt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Region. Die Bittprozession zur Lourdes-Grotte in Libingen wird von den Gl&auml;ubigen immer noch zahlreich begangen. Bei diesem kirchlichen Brauch, der heute nur noch an Auffahrt stattfindet, war die Musikgesellschaft Libingen unter der Leitung von Walter Scherrer massgeblich beteiligt. Die Musikantinnen und Musikanten f&uuml;hrten nicht nur die Prozession an, sondern unterst&uuml;tzten die Gl&auml;ubigen auch bei den Ges&auml;ngen w&auml;hrend des Gottesdienstes, der unter freiem Himmel stattfindet. Die Sonne w&auml;rmte die Gottesdienstbesucher, die inmitten der herrlichen Natur, den Worten des Pfarrers lauschten. Bernhard Sohmer, der 13 Jahre als Pfarrer in Mosnang gewirkt hatte, zelebrierte den eindr&uuml;cklichen Gottesdienst. (pd)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2985351</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 19 May 2012 11:28:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Mühlrütner holen Silbermedaille  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2985359</link>
         <description><![CDATA[  WIL. An der Kantonalen Gruppenmeisterschaft der Sch&uuml;tzen in Wil konnten sich am vergangenen Wochenende auch zahlreiche Toggenburger Sportler messen. Um &uuml;berhaupt bis zum Wettkampf nach Wil zu gelangen, mussten sie bereits in den Vorrunden gute Resultate erzielen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Wil. An der Kantonalen Gruppenmeisterschaft der Sch&uuml;tzen in Wil konnten sich am vergangenen Wochenende auch zahlreiche Toggenburger Sportler messen. Um &uuml;berhaupt bis zum Wettkampf nach Wil zu gelangen, mussten sie bereits in den Vorrunden gute Resultate erzielen. Die Gruppenmeisterschaft ist f&uuml;r die Sch&uuml;tzen jeweils eine erste Standortbestimmung nach der langen Winterpause. Insgesamt trafen sich 75 Gruppen, die mit der Armeewaffe schiessen und 39 Gruppen, die die Sportwaffe daf&uuml;r benutzen, zum sportlichen Wettkampf, bei dem sie jeweils den Kantonalmeister erk&uuml;ren. Als Kantonalmeister im Feld D konnte sich der Milit&auml;rsch&uuml;tzenverein Rufi-Maseltrangen feiern lassen. Die Gasterl&auml;nder gewannen vor den Freisch&uuml;tzen Staad und dem Sch&uuml;tzenverein Jona. Im Feld A, das ist die Kategorie der Sportwaffen, hiess der Kantonalmeister Sch&uuml;tzengesellschaft Wittenbach. Als zweite konnte sich mit Josef Meile, Hanspeter Widmer, Eveline Senn, Sepp Baumann und Peter Senn (von links), die Gruppe des Milit&auml;rsch&uuml;tzenvereins M&uuml;hlr&uuml;ti auf das Treppchen stellen. Die Alttoggenburger durften sich f&uuml;r den anstrengenden Wettkampf mit der Silbermedaille belohnen lassen. Dritte wurde eine Gruppe der Sch&uuml;tzengesellschaft Tell Gams. (pd/red)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2985359</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 18 May 2012 07:40:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Der Zauber gelang zum Schluss  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2983574</link>
         <description><![CDATA[  ALT ST.JOHANN. H&uuml;hnerhaut riefen die Kl&auml;nge von &laquo;Voices of Africa&raquo;, dem &laquo;Sch&ouml;tzech&ouml;rli&raquo; Stein AR und Pura F&eacute; bei den Zuh&ouml;rern in der katholischen Kirche Alt St.Johann hervor. Gemeinsam er&ouml;ffneten sie das Naturstimmen-Festival am Mittwochabend.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>ALT ST.JOHANN. H&uuml;hnerhaut riefen die Kl&auml;nge von &laquo;Voices of Africa&raquo;, dem &laquo;Sch&ouml;tzech&ouml;rli&raquo; Stein AR und Pura F&eacute; bei den Zuh&ouml;rern in der katholischen Kirche Alt St.Johann hervor. Gemeinsam er&ouml;ffneten sie das Naturstimmen-Festival am Mittwochabend.</b><br /><br /><p>Das Er&ouml;ffnungskonzert des Klangfestivals &laquo;Naturstimmen&raquo; in der katholischen Kirche war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Alle wollten den archaischen Naturges&auml;ngen und ber&uuml;hrenden Z&auml;uerli lauschen. Verst&auml;ndlicherweise, denn es war ein Erlebnis.</p> <h4>H&uuml;hnerhaut beim Betruf</h4> <p>Draussen herrschte garstiges Wetter, nass und kalt. Drinnen ein letztes Zurechtr&uuml;cken der St&uuml;hle, dann war es still. Auf der B&uuml;hne erhob Roland Bischof seine Stimme zum Betruf. In diesem Moment geschah genau das, was Stephan K. Haller, k&uuml;nstlerischer Leiter des Festivals, zu erreichen hoffte: Die Zuh&ouml;rer bekamen ob so viel stimmlicher Schlicht- und Klarheit eine G&auml;nsehaut. &laquo;Beh&uuml;te uns&raquo;, diese Worte aus dem Betruf m&ouml;gen das ganze Naturstimmenfestival begleiten. Das war der Wunsch von Moderator Philipp Kamm. Es lag aber nicht nur Schutz &uuml;ber dem Er&ouml;ffnungskonzert, sondern viel mehr auch ein Zauber. Die Inbrunst, mit welchem &laquo;Voices of Africa&raquo; aus S&uuml;dafrika und das &laquo;Sch&ouml;tzech&ouml;rli&raquo; aus dem appenzellischen Stein ihre Darbietungen vorbrachten, ging unmittelbar ins Herz und bezauberte nachhaltig.</p> <h4>Freiheit, Heimat, Sehnsucht</h4> <p>W&auml;hrend die Vortr&auml;ge von &laquo;Voices of Africa&raquo; und dem &laquo;Sch&ouml;tze-ch&ouml;rli&raquo; nach Freiheit und Heimat klangen, weckte Pura F&eacute;, die K&uuml;nstlerin mit indianischen Wurzeln, mit ihren Darbietungen ein Gef&uuml;hl der Sehnsucht und Weite. Allen K&uuml;nstlern gelang es, die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zu ziehen. Jeder einzelne Auftritt war dermassen einzigartig, dass nur genaues Hinh&ouml;ren und Hinsehen den vollen Genuss brachte.</p> <h4>H&ouml;hepunkt zum Schluss</h4> <p>Doch der wirkliche Zauber gelang zum Schluss, als alle K&uuml;nstler gemeinsam auf der B&uuml;hne standen. Jede der drei Formationen hatte zuvor ein St&uuml;ck einstudiert, bei dem die anderen mitwirken sollten. Das Resultat war beeindruckend und zeigte einmal mehr, dass Musik und Gesang Grenzen &uuml;berwinden: S&uuml;dafrikaner und Menschen mit indianischen Wurzeln k&ouml;nnen sehr gut mit den Appenzellern gradhebe.</p> <p>Der &laquo;Zauber&raquo; geht weiter: Von heute abend bis am Sonntag ebenso wie &uuml;ber das Pfingstwochenende finden in Alt St. Johann weitere Konzerte statt, bei denen verschiedene Kulturen aufeinandertreffen.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2983574</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 18 May 2012 07:40:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Die Gemeinde übernimmt den Skatepark  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2983033</link>
         <description><![CDATA[  WATTWIL. Zurzeit befindet sich der Skatepark bei der Schulanlage Gr&uuml;enau im Eigentum der Genossenschaft Skatepark &laquo;alley-oop&raquo;.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Wattwil. Zurzeit befindet sich der Skatepark bei der Schulanlage Gr&uuml;enau im Eigentum der Genossenschaft Skatepark &laquo;alley-oop&raquo;. Nachdem das anl&auml;sslich des Baus der Anlage im Jahre 2001 aufgenommene Darlehen nun vollst&auml;ndig abbezahlt wurde, ist die Genossenschaft schuldenfrei, weist jedoch auch keine finanziellen Mittel mehr auf. Da die Gemeinde am Fortbestand der Anlage interessiert ist, hat der Gemeinderat im Grundsatz beschlossen, diese zu &uuml;bernehmen. Die &Uuml;bergabe erfolgt im Sinne einer Schenkung. Der Unterhalt erfolgt bereits jetzt durch die Gemeinde. (gem)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2983033</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 18 May 2012 07:39:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Abfahrt an Auffahrt  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2983577</link>
         <description><![CDATA[  REGION. Frischen Pulverschnee haben die Tourenskifahrer gestern auf dem Ch&auml;serrugg angetroffen - und Leser Hansruedi van Rijs dementsprechend sch&ouml;ne, frische Spuren. (red)  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Region. Frischen Pulverschnee haben die Tourenskifahrer gestern auf dem Ch&auml;serrugg angetroffen - und Leser Hansruedi van Rijs dementsprechend sch&ouml;ne, frische Spuren. (red)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2983577</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 16 May 2012 01:05:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Erfolg dank Tennis und Events  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2981985</link>
         <description><![CDATA[  In den letzten zwei Jahren investierte die Genossenschaft Tennis- und Eventhalle Unterwasser 250 000 Franken in einen neuen, vergr&ouml;sserten Lagerraum an der Westseite und 415 000 Franken in Sanit&auml;ranlagen. Dank der Mehrzwecknutzung ist der Betrieb seit Jahren selbsttragend.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>In den letzten zwei Jahren investierte die Genossenschaft Tennis- und Eventhalle Unterwasser 250 000 Franken in einen neuen, vergr&ouml;sserten Lagerraum an der Westseite und 415 000 Franken in Sanit&auml;ranlagen. Dank der Mehrzwecknutzung ist der Betrieb seit Jahren selbsttragend.</b><br /><br /><p>UNTERWASSER. Vergangene Woche informierte die Genossenschaft Tennis &amp; Eventhalle Unterwasser nicht nur &uuml;ber die neue Photovoltaikanlage, sondern auch &uuml;ber weitere realisierte Bauprojekte der vergangen zwei Jahre.</p> <p>&laquo;Mit den Investitionen wollten wir die Halle den zuk&uuml;nftigen Erfordernissen anpassen&raquo;, erkl&auml;rt Verwaltungsratspr&auml;sident Roland Faoro. Dazu wurde 2010 ein neuer und gr&ouml;sserer Lagerraum an die Westseite angebaut. In diesem werden heute St&uuml;hle, B&auml;nke und anderes Material gelagert. Bis anhin diente die Squashbox als Lager. Kostenpunkt f&uuml;r die Ausbauetappe: Rund 250 000 Franken, wovon die Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann 125 000 &uuml;bernommen hat.</p> <h4>Ausstellungen und Konzerte</h4> <p>Ein Jahr sp&auml;ter wurde ein weiteres, dringendes Problem gel&ouml;st. F&uuml;r 415 000 Franken erstellte die Politische Gemeinde auf der S&uuml;dseite Sanit&auml;ranlagen. Gleichzeitig wurde der erste behindertengerechte Spielplatz realisiert, ein gemeinsames Projekt in Zusammenarbeit mit der Stiftung &laquo;Denk an mich&raquo;. Heute stehen f&uuml;r s&auml;mtliche Anl&auml;sse in der Halle gen&uuml;gend Toiletten zur Verf&uuml;gung. Grund f&uuml;r all diese Erweiterungen ist die zunehmende Mehrzwecknutzung. In der Halle wird nicht nur Tennis oder Badminton gespielt, sondern es finden auch Gewerbeschauen, Generalversammlungen oder Konzerte statt. Diese Nutzung wurde mit den Jahren ausgebaut, verlangte aber laufend entsprechende Investitionen, so Roland Faoro.</p> <p>Wichtigstes Standbein bleibt jedoch der Spielbetrieb. Die Halle bietet M&ouml;glichkeiten haupts&auml;chlich f&uuml;r Tennis, jedoch auch f&uuml;r Squash, Badminton, Volleyball oder Fussball. &laquo;Die Belegung ist zufriedenstellend, der ganz grosse Tennis-Boom ist jedoch vorbei&raquo;, erkl&auml;rt Hallenmanager Beat Frischknecht. Man unternehme laufend grosse Anstrengungen, indem die eigene Tennisschule beispielsweise w&auml;hrend den Wintermonaten fast w&ouml;chentlich ein Turnier organisiere. Ein wichtiger Partner ist die &laquo;Tennis Academy Toggenburg&raquo;, welche das ganze Jahr &uuml;ber die Halle zu einem Teil mietet. &laquo;Diese Garantie erm&ouml;glicht uns eine gewisse Planungssicherheit&raquo;, so Beat Frischknecht.</p> <p>Finanziell ist der Betrieb einer multifunktionellen Halle ein schmaler Grat. Jedoch arbeite die Genossenschaft nach anf&auml;nglichen Verlusten seit Jahren selbsttragend, sagt der Verwaltungsratspr&auml;sident. &laquo;Allerdings nur dank den zahlreichen Veranstaltungen abseits des Sports&raquo;, sagt Roland Faoro.</p> <h4>Hohe lokale Wertsch&ouml;pfung</h4> <p>Heute stammt bereits ein Drittel der Ertr&auml;ge aus der Mehrzwecknutzung. Der Rest wird mit Sportveranstaltungen generiert. Die so j&auml;hrlich erwirtschafteten finanziellen Mittel erlauben es der Genossenschaft, die Hypotheken zu amortisieren.</p> <p>Die Tennis- und Eventhalle bringt f&uuml;r die Standortgemeinde Vorteile, denn die Turniere, Generalversammlungen oder Gewerbeschauen bringen zus&auml;tzliche G&auml;ste nach Unterwasser. Gem&auml;ss einer Studie ergab dies f&uuml;r 2008 eine Wertsch&ouml;pfung von 1,1 Millionen Franken f&uuml;r die Hotellerie und das lokale Gewerbe. Christine Bolt, Direktorin von Toggenburg Tourismus, bezeichnet diese wirtschaftliche Effekte als beachtlich: &laquo;Die Halle hat eine wichtige regionale Bedeutung f&uuml;r den Tourismus im Obertoggenburg.&raquo; Durch die Events erhalte man die Gelegenheit, den Touristen die Region zu pr&auml;sentieren, so Christine Bolt.</p> <h4>Neues Logo f&uuml;r die Halle</h4> <p>Dies soll auch in Zukunft so bleiben, nicht zuletzt dank der nun ausgebauten Infrastruktur. &laquo;Die Strategie mit den zwei Standbeinen hat sich bew&auml;hrt. Daher wollen wir diesen Weg weiter beschreiten&raquo;, erkl&auml;rt Roland Faoro. Er zeigt sich ob den Perspektiven des Betriebs optimistisch. Um diesen Aufbruch zu unterstreichen, wurden der Name und das Logo der Tennishalle ge&auml;ndert. Diese heisst neu Tennis- und Eventhalle Unterwasser.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2981985</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 15 May 2012 09:13:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Splitternackte bleiben draussen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2980956</link>
         <description><![CDATA[  REGION. Mit dem Sommer r&uuml;cken auch die Dorfveranstaltungen n&auml;her: Talauf talab wird gefeiert. Daf&uuml;r, dass an den Festivit&auml;ten nichts schief l&auml;uft, ist der Sicherheitsdienst verantwortlich, wie Marcel Michel, Christian Forrer und Manfred Wenk von &laquo;M Security Toggenburg&raquo;.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>REGION. Mit dem Sommer r&uuml;cken auch die Dorfveranstaltungen n&auml;her: Talauf talab wird gefeiert. Daf&uuml;r, dass an den Festivit&auml;ten nichts schief l&auml;uft, ist der Sicherheitsdienst verantwortlich, wie Marcel Michel, Christian Forrer und Manfred Wenk von &laquo;M Security Toggenburg&raquo;.</b><br /><br /><h4>T&uuml;rsteher sind grosse, breite Gestalten, die keinen Spass verstehen. Bei den Partyg&auml;sten sind sie wenig beliebt. Marcel Michel, Christian Forrer und Manfred Wenk, allesamt im Team von &laquo;M Security Toggenburg&raquo;, k&ouml;nnen von diesen Vorurteilen ein Liedchen singen. Beim Gespr&auml;ch reflektieren sie - die den Job alle als &laquo;Hobby&raquo; aus&uuml;ben - &uuml;ber sch&ouml;ne und weniger sch&ouml;ne Seiten als Sicherheitsmann.</h4> <p>Manfred Wenk: Viele Leute denken, wir seien die B&ouml;sen und von uns setze es Pr&uuml;gel. Marcel Michel: Dabei sind wir diejenigen, die da sind, um jene zu besch&uuml;tzen, die keinen &Auml;rger wollen. Christian Forrer: Im Prinzip ist es eine Dienstleistung im Sinne des Auftraggebers: Wenn sein Wunsch ist, dass &laquo;zwei K&auml;sten&raquo; am Eingang stehen, tun wir das.</p> <h4>Nebst ihrem Dasein als T&uuml;rsteher haben die M&auml;nner aus dem oberen Toggenburg vielseitige Aufgaben: Ordnungsdienst, Baustellenbewachung oder Limousinenservice geh&ouml;ren dazu. Christian Forrer, der seit 12 Jahren in diesem Metier t&auml;tig ist, und Marcel Michel, seit neun Jahren dabei, haben &laquo;M Security Toggenburg&raquo; vor drei Jahren gegr&uuml;ndet. Heute sind neun Personen in der Unternehmung angestellt. Im Toggenburg anzutreffen sind sie am &laquo;Country City&raquo;, am Hornschlittenrennen oder am Sternenwiesenfest. Sie arbeiten dann, wenn andere feiern oder schlafen: nachts und am Wochenende. Sie sind bei der Arbeit, wenn man abends ein Fest betritt und noch immer, wenn man am n&auml;chsten Morgen Gipfeli holt.</h4> <p>Forrer: Wir haben schon morgens um f&uuml;nf ein Raclette bekommen, als ein Betreiber eines K&auml;se-Standes uns zum Essen eingeladen hat. Michel: Oh ja, es gibt sch&ouml;ne Erlebnisse.</p> <p>Wenk: Und als Sicherheitsmann ist man immer mittendrin - ob bei den Guten oder den Schlechten. Michel: Nun, es gibt halt zwei Sorten von Menschen, mit denen wir zu tun haben. Jene, die dankbar sind und jene, die grunds&auml;tzlich auf &laquo;P&ouml;bel&raquo; aus sind. F&uuml;r diese sind wir immer die erste Angriffsfl&auml;che. Forrer: Und das verlangt von uns eine gewisse Menschenkenntnis. Man muss im Gef&uuml;hl haben, in welcher Stimmung ein Gast ist. Wenk: Es gibt auch Konflikte zwischen den G&auml;sten. Im Grunde ist man Schiedsrichter zwischen zwei Parteien: Wenn man Gl&uuml;ck hat, sind beide zufrieden, wenn man Pech hat, ist es nur eine. Noch schlechter ist, wenn beide ungl&uuml;cklich sind und sich ihre Wut gegen uns richtet. Michel: Wobei immer beide Parteien der Meinung sind, im Recht zu sein. Wir m&uuml;ssen stets abw&auml;gen.</p> <p>Wenk: Das beste Mittel ist immer, die Parteien dazu zu bringen, miteinander zu reden, mit dem Ziel, sich wieder zu vertragen. Die Leute sollen auch merken, dass wir mit ihnen reden und es gut meinen. Forrer: 95 Prozent der Arbeit ist das Reden. Das geht meistens ganz gut. Ich sage den Leuten: &laquo;Willst du einen sch&ouml;nen Abend haben? Willst du in Zukunft wieder hierher kommen? Dann benimm dich.&raquo;</p> <p>Wenk: Vieles l&auml;sst sich bereits mit einem doof-lustigen Spruch seitens des T&uuml;rstehers beheben.</p> <p>Michel: Wie man den Gast empf&auml;ngt, so verh&auml;lt er sich anschliessend. Ein L&auml;cheln hilft.</p> <p>Wenk: Sch&ouml;n ist's, wenn die Leute zu uns kommen, wenn sie &Auml;rger aufkommen sehen. Da kann man eingreifen, bevor etwas geschieht. Michel: Wir k&ouml;nnen schliesslich nicht &uuml;berall gleichzeitig sein. Da muss man auch ab und an an die Veranstalter appellieren, die beim Sicherheitsdienst sparen wollen.</p> <p>Wenk: Manchmal haben die Leute das Gef&uuml;hl, wir seien Maschinen. &Uuml;berall zur Stelle, ohne Pause.</p> <p>Forrer: Ich hab mal zwei Stunden bei Minustemperaturen draussen gestanden, ohne etwas zu trinken zu bekommen. Handkehrum hab ich schon bei einem Veranstalter im G&auml;stebett &uuml;bernachtet, mit Fernseher im Zimmer und morgens Fr&uuml;hst&uuml;ck im Swimmingpool.</p> <p>Michel: Na toll! Ich hab jene Nacht in einer kalten, nassen Grube verbracht!</p> <h4>Der Sicherheitsdienst vollzieht bei seiner Arbeit die Anordnungen des Veranstalters. Etwa bez&uuml;glich dessen, wer eingelassen wird. Oder im Bezug auf den Alkoholausschank. Beides geschieht schon bei der Eingangskontrolle, denn wer den Veranstaltungsort betritt, muss sich an das geltende Hausrecht halten.</h4> <p>Forrer: Wir k&ouml;nnen gewissen Leuten den Eintritt verwehren und brauchen das nicht zu begr&uuml;nden.</p> <p>Wenk: Da kann man jemanden mit der Begr&uuml;ndung, er trage rote Schuhb&auml;ndel, und die seien heute nicht erlaubt, nicht einlassen.</p> <p>Forrer: Einmal standen zwei Splitterfasernackte vor mir. Die habe ich nicht hereingelassen, weil Ausweispflicht galt. Und wo bitte sch&ouml;n sollen die zwei ihre Ausweise verstaut haben?</p> <p>Wenk: Es ist recht eindr&uuml;cklich, wie man manchmal am selben Abend denselben Ausweis dreimal sieht: Jedes Mal bei einer anderen Person. Oder wie einer erst nachdenken muss, wenn ich ihn nach seinem Geburtsdatum frage.</p> <p>Forrer: Nicht jeder z&uuml;ckt den Ausweis. Oft wird man gefragt: &laquo;Kennst du mich denn nicht mehr?&raquo; Da entgegne ich, dass er froh sein solle, denn ich erinnere mich an jene, die negativ aufgefallen sind.</p> <p>Michel: Heute h&auml;ngt vieles mit dem Alkoholkonsum zusammen. Die Leute sind angriffslustiger. Aus nichts oder Lappalien gibt's einen Tumult, weil die Emotionen so schnell hochgehen.</p> <p>Forrer: Ausserdem ist die Gewaltbereitschaft im Vergleich zu fr&uuml;her gestiegen. Vor 12 Jahren haben zwei Sicherheitsleute auf 1000 G&auml;ste ausgereicht. Heute arbeiten auch Clubs vermehrt mit einer Sicherheitsfirma.</p> <p>Michel: Im Kanton St. Gallen ist es verboten, einen x-beliebigen Sicherheitsdienst zu stellen. Dieser muss &uuml;ber eine Bewilligung der Kantonspolizei verf&uuml;gen. Ausserdem absolvieren die Sicherheitsm&auml;nner umfassende Ausbildungen: Als Samariter, im Verkehrsdienst, im Gebrauch des Pfeffersprays oder der Handschellen. Aufgrund unserer Erfahrung weisen wir den Veranstalter schon im Vorfeld auf einiges hin: Hat er an alles gedacht? Gibt's eine Hausordnung? Feuerl&ouml;scher? Notausg&auml;nge?</p> <p>Forrer: Als erfolgreich erachten wir unsere Arbeit, wenn nichts Ausserordentliches passiert ist.</p> <h4>Sind Sicherheitsleute auch im Privatleben auf Vermittlung aus?</h4> <p>Wenk: Ich werde manchmal angesprochen, ich solle mal den Security-Blick ausschalten. Man ist halt aufmerksamer. Aber das ist nicht so, weil ich als Security arbeite, sondern umgekehrt. Ich mache den Job, weil ich die Ordnung mag.</p> <p>Forrer: Man muss den Hebel umschalten k&ouml;nnen. Im Privatleben gehen mich gewisse Dinge nichts an. Das einzige, was mein Job beeinflusst, ist die Beziehung mit der Freundin, wegen der Arbeitszeiten.</p> <p>Michel: Im Prinzip kann man abklatschen: Der eine kommt nach Hause, der andere geht zur Arbeit.</p> <p>Olivia Hug</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2980956</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 15 May 2012 09:11:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Wattwiler Kinderbaustelle ist eröffnet  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2980948</link>
         <description><![CDATA[  WATTWIL. Das Band ist durchschnitten, der Vulkan gez&uuml;ndet - die Kinderbaustelle auf dem Rietwisareal beim Thurweg ist am Sonntag er&ouml;ffnet worden.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Wattwil. Das Band ist durchschnitten, der Vulkan gez&uuml;ndet - die Kinderbaustelle auf dem Rietwisareal beim Thurweg ist am Sonntag er&ouml;ffnet worden. So richtig los geht es aber erst morgen Mittwochnachmittag: Bis in den September hinein k&ouml;nnen dann die Kinder jeweils mittwochs von 14 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr mit den Bauarbeiten loslegen: &laquo;M&ouml;glich ist fast alles, Hochbau, Tiefbau, nur Sprengen ist verboten&raquo;, meinte Initiant Ruedi Sterzing. Hierf&uuml;r steht jede Menge Baumaterial zur Verf&uuml;gung (Holz in allen Formen, Backsteine, Kies, Sand und vieles mehr) - alles gespendet von lokalen Bauunternehmen. Ab der dritten Klasse k&ouml;nnen die Kinder alleine kommen, die Kleineren in Begleitung von Erwachsenen. Vorerst steht ein riesiger Sandhaufen, ein Zelt, ein Kletterturm und eine Waschanlage bereit. Die Initiative f&uuml;r die Kinderbaustelle kam vom Wattwiler Gemeinderat Ruedi Sterzing. Er m&ouml;chte mit dieser Baustelle f&uuml;r Kinder den Vormarsch der digitalen Welt eind&auml;mmen: &laquo;Vor lauter Internet verlieren die Kinder ihre praktischen und handwerklichen F&auml;higkeiten. Auf der Kinderbaustelle k&ouml;nnen sie diese ausprobieren.&raquo; M&ouml;glich geworden ist die Kinderbaustelle aber nur dank der grossz&uuml;gigen Unterst&uuml;tzung durch das Wattwiler Baugesch&auml;ft E. Weber AG, welches die Infrastruktur mit Abschrankungen, Containern und Baumaterial zur Verf&uuml;gung stellt. Finanzielle Beitr&auml;ge der Gemeinde Wattwil, des Kantons und Dienstleistungen der SAK und der Thurwerke halfen ebenfalls mit. Die Wattwiler Jugendvereine Jungwacht und Blauring, Pfadi, Cevi und Jungschar helfen tatkr&auml;ftig mit und bekommen so eine Plattform, sich zu pr&auml;sentieren. Eine Baustellenbeiz mit Kaffee und Kuchen ist jeweils auch offen. (hak)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2980948</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 14 May 2012 07:58:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  «Jedes Kind kann lernen»  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2978699</link>
         <description><![CDATA[  WATTWIL. Zw&ouml;lf Jahre lang war Anni B&uuml;chler Pr&auml;sidentin der Heilp&auml;dagogischen Schule (HPS) Toggenburg. In ihrer Amtszeit wurde die HPS ausgebaut und die Frage der Integration intensiv diskutiert. Die Finanzen sind neuerdings ein Sorgenkind.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>WATTWIL. Zw&ouml;lf Jahre lang war Anni B&uuml;chler Pr&auml;sidentin der Heilp&auml;dagogischen Schule (HPS) Toggenburg. In ihrer Amtszeit wurde die HPS ausgebaut und die Frage der Integration intensiv diskutiert. Die Finanzen sind neuerdings ein Sorgenkind.</b><br /><br /><p>Es ist Lebensthema der 68j&auml;hrigen Anni B&uuml;chler: Drei eigene Kinder, die P&auml;dagogik und handicapierte Sch&uuml;ler - Anni B&uuml;chler hat sich von der jungen Z&uuml;rcher Mittelstufenlehrerin, die in den Semesterferien in einem Behindertenheim arbeitete, bis zur ehrenamtlichen T&auml;tigkeit als Wattwiler HPS-Pr&auml;sidentin ein Leben lang dem Thema Schule und Erziehung gewidmet. Ihr Credo lautete stets: &laquo;Jedes Kind kann lernen.&raquo; Selbst am Mittagstisch bei Familie B&uuml;chler seien Schule und P&auml;dagogik immer zentrale Themen gewesen, &laquo;dies nicht immer zur Freude unserer Kinder&raquo;, lacht sie. Schliesslich war ihr Mann, der Historiker Hans B&uuml;chler, Kantilehrer und jahrelang Pr&auml;sident der Sprachheilschule in Wattwil. Anni B&uuml;chler ist dabei nie nur die &laquo;starke Frau&raquo; hinter dem aktiven Mann gewesen, der neben der Kanti auch noch das Toggenburger Museum geleitet hat. Sie war Mitbegr&uuml;nderin und Gruppenleiterin der Wattwiler Spielgruppe, dem heutigen &laquo;Ch&auml;ferhus&raquo;, war jahrelang Blockfl&ouml;tenlehrerin und arbeitete nach einer Zusatzausbildung bis zu ihrer Pensionierung 2007 im Teilzeitpensum als Legasthenie-Dyskalkulie-Therapeutin in der Schulgemeinde Wattwil-Krinau.</p> <h4>Skeptisch bei Integration</h4> <p>Die Heilp&auml;dagogische Schule ist immer noch ein wenig ihr &laquo;Kind&raquo; und statt &uuml;ber sich selbst Auskunft zu geben oder &uuml;ber die Geschichte der Heilp&auml;dagogischen Schule zu berichten, diskutiert Anni B&uuml;chler lieber &uuml;ber die aktuellsten Herausforderungen der Finanzplanung und der Integration. &laquo;Im integrativen Schulmodell kann ein behindertes Kind mit seinen Nachbarskindern den Dorfkindergarten besuchen, was positiv ist. Anderseits sind dort weniger gezielte F&ouml;rdermassnahmen m&ouml;glich als bei uns an der HPS&raquo;, schildert Anni B&uuml;chler den Zwiespalt. Gegen&uuml;ber der integrativen Schule hat sie darum Vorbehalte: Ein geistig behindertes Kind befinde sich in einer permanenten &Uuml;berforderung, wenn alle anderen Kinder nicht geistig behindert sind, erkl&auml;rt sie. Denn nicht nur die Lerngegenst&auml;nde, sondern auch die sozialen Interaktionen w&uuml;rden f&uuml;r ein geistig behindertes Kind viel zu schnell ablaufen. &laquo;In einer grossen Gruppe hat das behinderte Kind einen Exotenstatus. Seine Menschenw&uuml;rde wird verletzt&raquo;, gibt Anni B&uuml;chler zu bedenken. Und es g&auml;be F&auml;lle, wo die Kinder in der HPS regelrecht aufbl&uuml;hen. Deshalb m&uuml;sse das Credo lauten: &laquo;So viel Integration wie m&ouml;glich, so viel Separation wie n&ouml;tig.&raquo;</p> <h4>Sorgenkind Finanzen</h4> <p>Sorgen bereitet ihr die Finanzierung der Heilp&auml;dagogischen Schulen: &laquo;Weil der Kanton die Gemeindebeitr&auml;ge pro Sch&uuml;ler massiv erh&ouml;ht, wird unsere Schulplanung immer schwieriger&raquo;, kritisiert Anni B&uuml;chler. Dass der Kanton die Gemeindebeitr&auml;ge pro Sondersch&uuml;ler in zwei Schritten von 21 000 auf 36 000 Franken erh&ouml;ht, belaste das Verh&auml;ltnis zwischen Schulgemeinden und HPS. Denn die Schulgemeinden seien versucht, auch aus finanziellen Gr&uuml;nden Sondersch&uuml;ler in Regelklassen einzuschulen. Wenn sie dann nach Wochen oder wenigen Monaten merken, dass es nicht funktioniert, komme das Telefon an die HPS: Wir schicken euch bald einen Sch&uuml;ler. Es komme leider vor, dass die HPS w&auml;hrend des Schuljahrs Sch&uuml;ler aus diesem Grund aufnehmen m&uuml;sse, sagt die scheidende HPS-Pr&auml;sidentin. Dann sei aber der Stellenplan f&uuml;r die Lehrpersonen l&auml;ngst gemacht und bei der personalintensiven Betreuung forderten solche Anpassung einiges Kopfzerbrechen. Die Hauptarbeit leiste dabei eindeutig die Institutionsleiterin Regina Diethelm. Als HPS-Pr&auml;sidentin sei sie in Kontakt mit der Politik und f&uuml;r die Zukunftsplanung der Schule verantwortlich gewesen und habe ein Wort bei der Anstellung der Lehrpersonen mitgeredet, sagt Anni B&uuml;chler.</p> <h4>Gek&auml;mpft und gebaut</h4> <p>Die K&auml;mpfe allerdings ist sie sich gew&ouml;hnt. Denn einen einfachen Job hatte Anni B&uuml;chler in den vergangenen 19 Jahren mit der HPS kaum je. Als sie 1993 als Nachfolgerin von Sonja Kauf-Pozzi in den Vorstand gew&auml;hlt wurde, stand die HPS gerade vor einem Grundsatzentscheid: Ausbau oder Aufteilung. Seit ihrer Gr&uuml;ndung 1965 (damals mit drei Sch&uuml;lern) war sie st&auml;ndig gewachsen, bis Ende 1970er-Jahre knapp 60 Sch&uuml;ler aus dem ganzen Toggenburg von Kirchberg bis Wildhaus die HPS in Wattwil besuchten. &laquo;Die HPS war f&uuml;r unser Geb&auml;ude zu gross geworden&raquo;, sagt Anni B&uuml;chler im R&uuml;ckblick. Auf das Schuljahr 1993/94 wurde deshalb das Einzugsgebiet verkleinert: Die Sch&uuml;ler aus dem oberen Toggenburg wurden fortan im Johanneum unterrichtet. Gleichzeitig machte man sich daran, im Hauptgeb&auml;ude zus&auml;tzliche Schulr&auml;ume zu schaffen. 1998 wurde die Hauswartswohnung im Dachgeschoss in Schul- und Therapier&auml;ume verwandelt, im Keller entstanden T&ouml;pferei und Malr&auml;ume. In zwei weiteren Etappen folgte der Ausbau der HPS auf dem Dach des Coop-Geb&auml;udes.</p> <h4>Selbst&auml;ndig bleiben als Ziel</h4> <p>Nicht zuletzt gab es harte Verhandlungen mit dem Bildungsdepartement f&uuml;r die Sanierung des Hallenbades im Jahr 2006,das die IV nicht mehr mitzahlen wollte, obwohl sie das Hallenbad als Voraussetzung f&uuml;r die Anerkennung der HPS in den Gr&uuml;ndungsjahren gefordert hatte. Bei der L&ouml;sung aller Probleme sei sie kr&auml;ftig unterst&uuml;tzt worden vom Vizepr&auml;sidenten und allen Vorstandsmitgliedern mit ihren jeweiligen speziellen Fachwissen. Was sie sich f&uuml;r die Zukunft der HPS w&uuml;nscht? &laquo;Dass sie eine selbst&auml;ndige Institution bleiben kann. Im Mittelpunkt muss einfach immer das Kind und dessen individuelle F&ouml;rderung stehen, und nicht die Finanzen.&raquo;</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2978699</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 11 May 2012 01:05:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Viel Buntes  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2976167</link>
         <description><![CDATA[  Am Jahrmarkt im Neu St. Johanner Sidwald gab es einmal mehr viel Gelegenheit zum &laquo;Chr&ouml;mle&raquo; - vor allem Buntes: Gew&uuml;rze, Schmuck und Kleider f&uuml;r die Erwachsenen, Spielzeug, Schleckereien und Ballons f&uuml;r die Kinder. Etwas aber sch&auml;tzten alle gleichermassen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>&nbsp;</p> <p>Am Jahrmarkt im Neu St. Johanner Sidwald gab es einmal mehr viel Gelegenheit zum &laquo;Chr&ouml;mle&raquo; - vor allem Buntes: Gew&uuml;rze, Schmuck und Kleider f&uuml;r die Erwachsenen, Spielzeug, Schleckereien und Ballons f&uuml;r die Kinder. Etwas aber sch&auml;tzten alle gleichermassen. Die farbige, kalte Masse namens Soft Ice war beim gestrigen Sommerwetter bei allen Altersklassen gleichermassen beliebt. (ban)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2976167</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 10 May 2012 17:45:12 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Mutmacher gegen «Fertigmacher»  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2975608</link>
         <description><![CDATA[  Fast vierzig Jahre nach &laquo;Die Fertigmacher&raquo; beschreibt Arthur Honegger noch einmal seine fr&uuml;hen Dem&uuml;tigungen als Verdingbub und Anstaltsz&ouml;gling. Das traumatische Thema l&auml;sst ihn nicht los. Ebenso sein Engagement: Er ist vom Fertiggemachten zum Mutmacher geworden.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Fast vierzig Jahre nach &laquo;Die Fertigmacher&raquo; beschreibt Arthur Honegger noch einmal seine fr&uuml;hen Dem&uuml;tigungen als Verdingbub und Anstaltsz&ouml;gling. Das traumatische Thema l&auml;sst ihn nicht los. Ebenso sein Engagement: Er ist vom Fertiggemachten zum Mutmacher geworden.</b><br /><br /><p>KRUMMENAU. &laquo;Es ist das Thema meines Lebens. Und es treibt mich um, bis ich nicht mehr da bin. Und Fankhauser? Er ist tot.&raquo; Mit diesen S&auml;tzen schliesst das neue Buch des in Krummenau lebenden, 87j&auml;hrigen Journalisten und Schriftstellers Arthur Honegger und sie erkl&auml;ren gleichzeitig, warum er 1974 &laquo;Die Fertigmacher&raquo; geschrieben hat und heute noch einmal dieses Leiden erz&auml;hlt.</p> <h4>Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 11. Mai.</h4>   ]]></content:encoded>
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      </item></channel>
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