<?xml version="1.0" encoding='UTF-8'?>
<rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
   <channel>
      <title>Ostschweiz - St. Gallen - Stadt St.Gallen</title>
      <link>http://www.tagblatt.ch/</link>
      <description>St. Galler Tagblatt News</description>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>Fri, 25 May 2012 03:53:50 +0200</pubDate>
      <lastBuildDate>Fri, 25 May 2012 03:53:50 +0200</lastBuildDate><item>
         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:05:29 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  «Willkommen in der coolsten Stadt»  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2992283</link>
         <description><![CDATA[  &laquo;Die Einheimischen sind zwar scheu, tauen aber auf, wenn man mit ihnen spricht&raquo;, sagt Stadtpr&auml;sident Thomas Scheitlin am Mittwochabend in der Eingangshalle des Bundesverwaltungsgerichts. An der &laquo;St.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>&laquo;Die Einheimischen sind zwar scheu, tauen aber auf, wenn man mit ihnen spricht&raquo;, sagt Stadtpr&auml;sident Thomas Scheitlin am Mittwochabend in der Eingangshalle des Bundesverwaltungsgerichts. An der &laquo;St. Galler Party&raquo; begr&uuml;sst er rund 500 Stadtbewohner, die im letzten halben Jahr in die Gallusstadt gezogen sind. Seine kurze Rede endet mit den Worten &laquo;Sie befinden sich nun in der coolsten Stadt der Schweiz&raquo;. Obwohl in Hochdeutsch gesprochen, haben ihn vielleicht nicht alle neuen St. Galler verstanden. Denn auch einige franz&ouml;sisch- und englischsprechende Neuzuz&uuml;ger haben sich eine Gratisbratwurst nicht entgehen lassen. Der wahre Grund, weshalb bei diesem Willkommensfest rund 200 &laquo;Neusanktgaller&raquo; mehr als gewohnt erschienen sind, ist aber eher der Veranstaltungsort. Schliesslich bekommt man nicht jeden Tag die Gelegenheit, das gr&ouml;sste Gericht der Schweiz von innen zu sehen. Etwa 240 Besucher haben die Gelegenheit erhalten, bei einem Rundgang die B&uuml;ros von innen zu sehen. (ses)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2992283</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:05:29 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Am Spital ist's schon vorbei  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991970</link>
         <description><![CDATA[  Auch am Kantonsspital schafft das Kinderfest eine kuriose Situation: Am Mittwoch herrschte dort trotz verschobenem Fest Sonntagsbetrieb.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Auch am Kantonsspital schafft das Kinderfest eine kuriose Situation: Am Mittwoch herrschte dort trotz verschobenem Fest Sonntagsbetrieb. Da die Dienstpl&auml;ne jeweils weit im voraus erstellt w&uuml;rden, sei es am Spital nicht m&ouml;glich, auf das tats&auml;chliche Kinderfestdatum zu reagieren, sagt Primus Schlegel, Leiter Personalamt des Kantons. So wurde der Feiertag von einem Grossteil der Belegschaft am erstm&ouml;glichen Termin quasi auf Vorrat bezogen. Auch diese Praxis wird mit dem neuen Personalgesetz des Kantons beendet. (oh)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991970</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:05:29 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Am Schluss marschiert das Volk  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991975</link>
         <description><![CDATA[  Am 20. April wurde das Gallus-Jubeljahr er&ouml;ffnet. Nach vielen Anl&auml;ssen in der Stadt verlagert sich das Geschehen &laquo;aufs Land&raquo;. Im Herbst sind in der Stadt nochmals &laquo;gr&ouml;ssere Kisten&raquo; geplant.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Am 20. April wurde das Gallus-Jubeljahr er&ouml;ffnet. Nach vielen Anl&auml;ssen in der Stadt verlagert sich das Geschehen &laquo;aufs Land&raquo;. Im Herbst sind in der Stadt nochmals &laquo;gr&ouml;ssere Kisten&raquo; geplant.</b><br /><br /><p>Es war eine Welle von Gallus-Veranstaltungen, die einen Monat lang richtiggehend &uuml;ber die Stadt hinwegsp&uuml;lte. F&uuml;r viele St&auml;dterinnen und St&auml;dter der H&ouml;hepunkt war das Gauklerfest von Anfang Mai. Aber auch F&uuml;hrungen oder &laquo;Herein!&raquo;, eine Reihe kleiner Anl&auml;sse an ungew&ouml;hnlichen Orten, mobilisierten viel Publikum.</p> <h4>Kombiticket f&uuml;r Ausstellungen</h4> <p>Die n&auml;chste, kleinere Serie von Veranstaltungen findet &laquo;on Tour&raquo; ausserhalb der Kantonshauptstadt statt, wie Iwan K&ouml;ppel vom OK des Gallusjubil&auml;ums auf Anfrage wissen liess. In der Stadt sind vor allem die Ausstellungen zu Gallus-Themen in der Stiftsbibliothek und in den Museen weiterhin zu sehen. Etliche von ihnen bieten zus&auml;tzlich ein Rahmenprogramm mit Vortr&auml;gen und F&uuml;hrungen. Dazu ist weiterhin ein Kombiticket im Verkauf, das einem erm&ouml;glicht, an zwei Tagen seiner Wahl jede der Ausstellungen einmal zu besuchen. In der letzten Augustwoche macht die Kunstausstellung &laquo;Ohm41&raquo; auf dem Gallusplatz halt. Und ebenfalls weiter zu bestaunen sind die beiden H&uuml;ttchen der Gallus-Eremitage auf dem Klosterplatz.</p> <p>Noch nicht abgeschlossen ist das Programm mit den F&uuml;hrungen in der Stadt St. Gallen. Einige von ihnen werden aufgrund des bisherigen grossen Andrangs sogar zus&auml;tzlich durchgef&uuml;hrt. Das gilt etwa f&uuml;r &laquo;Grosse Tiere und kleine H&auml;ppchen&raquo; am 1. Juni, 19 Uhr. Gallusf&uuml;hrungen mit Besuch von Krypta, Kapelle und Stiftsbibliothek sind noch vier geplant, die n&auml;chste am 16. Juni, 11 Uhr. Weiter im Programm sind Kunstf&uuml;hrungen in der M&uuml;lenenschlucht oder Gallusf&uuml;hrungen f&uuml;r Kinder.</p> <h4>Konzerte, Musical, Volksmarsch</h4> <p>Noch einmal in St. Gallen Station macht - vom 28. Juni bis 1. Juli auf dem Bahnhofplatz - die Identity Box von &laquo;Bingo Bangor&raquo;. Der Bandcontest &laquo;Gallus rocks&raquo; hat am 22. Juni einen dritten und am 28. September den vierten Abend mit &laquo;Jazz &amp; Latin&raquo; sowie &laquo;Hip-Hop &amp; Reggae&raquo;. Vom 24. August bis 8. September zeigt die Kanti am Burggraben ein Gallusjubil&auml;ums-Musical. Die aufwendige Produktion tr&auml;gt den Titel &laquo;Mensch Gallus&raquo;. Vom 1. bis 22. September ist unter anderem f&uuml;nfmal das Requiem &laquo;Libera me&raquo; zu h&ouml;ren. F&uuml;r Sportliche gibt's weiterhin kulturgeschichtliche Wanderungen. Und am 14. Oktober einen Gallus-Volksmarsch. (vre)</p> <div class="mpnl_hinweis">Informationen/Anmeldungen: <a class="more" href="http://www.gallusjubilaeum.ch">www.gallusjubilaeum.ch</a> oder Besucherzentrum f&uuml;r den Stiftsbezirk (Gallusstrasse 11).</div>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991975</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:05:29 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Kanton verzichtet auf Kinderfest  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991969</link>
         <description><![CDATA[  Jedem Betrieb steht frei, ob er das Kinderfest als Feiertag behandeln m&ouml;chte oder nicht. Die kantonale Verwaltung schafft den Feiertag f&uuml;r Angestellte in der Stadt just auf den 1. Juni ab. Diese hoffen nun, das Fest finde noch im Mai statt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Jedem Betrieb steht frei, ob er das Kinderfest als Feiertag behandeln m&ouml;chte oder nicht. Die kantonale Verwaltung schafft den Feiertag f&uuml;r Angestellte in der Stadt just auf den 1. Juni ab. Diese hoffen nun, das Fest finde noch im Mai statt.</b><br /><br /><p>Die Klausel im neuen Personalgesetz des Kantons St. Gallen freut nicht alle: Die Mitarbeitenden des Kantons mit Arbeitsort St. Gallen m&uuml;ssen ab dem 1. Juni 2012 auf einen bezahlten Feiertag verzichten: das Kinderfest. Von &laquo;peinlich&raquo; &uuml;ber &laquo;Aufgabe einer Tradition&raquo; bis &laquo;falsches Signal f&uuml;r andere Arbeitgeber&raquo; - aus den Reihen der Verwaltungsangestellten ist hinter vorgehaltener Hand in diesen Tagen dazu nicht viel Nettes zu h&ouml;ren.</p> <h4>&laquo;Kein b&ouml;ser Wille&raquo;</h4> <p>Dass die Neuregelung ausgerechnet w&auml;hrend der Tage in Kraft tritt, wo auch das Kinderfest stattfinden k&ouml;nnte, ist allerdings eher ein dummer Zufall. Steigt das Fest n&auml;mlich am kommenden Mittwoch, 30. Mai, gilt f&uuml;r Kantonsangestellte noch die alte Regelung: Das Kinderfest wird noch den ganzen Mai wie ein Feiertag behandelt.</p> <p>Dahinter stecken weder Provokation noch b&ouml;ser Wille, erkl&auml;rt Primus Schlegel, Leiter des Personalamtes des Kantons St. Gallen, die Feinheiten der Kantonsverwaltung. &laquo;Am 1. Juni 2012 f&auml;ngt schlicht und ergreifend die neue Legislatur an.&raquo; Mit dieser treten auch Neuerungen wie das neue Personalgesetz in Kraft.</p> <h4>Ein bisschen Verst&auml;ndnis</h4> <p>Auf den bezahlten Kinderfesttag f&uuml;r Mitarbeitende in St. Gallen verzichte man prim&auml;r aus zwei Gr&uuml;nden, sagt Schlegel. Einerseits sei es mit den heutigen, flexiblen Arbeitszeiten jedem, der das Kinderfest besuchen m&ouml;chte, grunds&auml;tzlich m&ouml;glich, einen freien Tag zu beziehen. Andererseits gebe es auch in anderen Teilen des Kantons Anl&auml;sse, die f&uuml;r Ans&auml;ssige eine &auml;hnliche Bedeutung h&auml;tten wie das Kinderfest f&uuml;r die St. Galler. Dort h&auml;tten die Kantonsangestellten auch keinen bezahlten freien Tag. &laquo;Da muss man den Blick f&uuml;rs Ganze wahren&raquo;, sagt Schlegel.</p> <p>Dass die Neuerung nicht allen gefalle, damit habe man rechnen m&uuml;ssen. Schliesslich handle es sich um die Aufgabe eines Privilegs. Was selten gut ankomme. Er h&auml;lt aber fest, er sei der Ansicht, dass, wer aus St. Gallen komme und Kinder habe, die am Kinderfest teiln&auml;hmen, auch frei nehmen sollte. Auch halte er es f&uuml;r angemessen, dass st&auml;dtische Angestellte frei h&auml;tten. Doch f&uuml;r den Kanton sei die alte Regelung im Sinne der Gleichbehandlung seiner Angestellten keine gl&uuml;ckliche L&ouml;sung gewesen. Deshalb hoffe er nun auf &laquo;ein bisschen Verst&auml;ndnis&raquo; seitens der St. Galler Mitarbeitenden.</p> <h4>Regierungsr&auml;te nehmen nie frei</h4> <p>Von dieser Art der Arbeitszeiterfassung ausgenommen sind &uuml;brigens Regierungsr&auml;te, die f&uuml;r ihre zahlreichen Repr&auml;sentationspflichten ja auch keine Arbeitszeit aufschreiben k&ouml;nnten, wie Schlegel sagt. Findet das Kinderfest also im Juni statt, muss kein B&uuml;rger auf der Kinderfestwiese anwesende Regierungsr&auml;te fragen, ob sie f&uuml;r den Anlass auch wirklich frei genommen h&auml;tten. Alle anderen Kantonsangestellten d&uuml;rfen noch hoffen, das Fest finde kommende Woche statt.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991969</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:05:29 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Wenn's durchs Kirchendach regnet  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991941</link>
         <description><![CDATA[  Das Innere der Kirche St. Maria-Neudorf wurde vor einigen Jahren saniert. Als n&auml;chstes ist die Aussenh&uuml;lle dran. Sie ist in schlechtem Zustand. Die geplante Totalsanierung war das kontroverseste Thema an der Sitzung des Parlaments der Katholischen Kirchgemeinde St. Gallen vom Mittwoch.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Das Innere der Kirche St. Maria-Neudorf wurde vor einigen Jahren saniert. Als n&auml;chstes ist die Aussenh&uuml;lle dran. Sie ist in schlechtem Zustand. Die geplante Totalsanierung war das kontroverseste Thema an der Sitzung des Parlaments der Katholischen Kirchgemeinde St. Gallen vom Mittwoch.</b><br /><br /><p>Architekt Daniel Stauffacher ist sich als CVP-Politiker politische Debatten zu Baufragen im Waaghaussaal gewohnt. Am Mittwochabend machte er an diesem Ort eine eher neue Erfahrung: Als Kirchenverwaltungsrat sitzt er n&auml;mlich im Parlament der katholischen Kirchgemeinde auf der &laquo;Regierungsbank&raquo; und musste nun als Beauftragter f&uuml;r Baufragen die gleichen kritischen Fragen beantworten, die er normalerweise an diesem Ort dem Stadtrat stellt.</p> <h4>Sanierungsbedarf unbestritten</h4> <p>Konkret ging es am Schluss der Sitzung des katholischen Kirchgemeindeparlaments um die Frage, wie man bauliche Probleme in der Pfarrei St. Maria-Neudorf l&ouml;sen solle. Die Anlage aus Kirche, Pfarreiheim und Pfarrhaus an der Rorschacher Strasse ist 1914 bis 1917 erstellt worden. Das Innere der Kirche wurde vor einigen Jahren mit erheblichem Aufwand saniert. Ihr &Auml;usseres wie die anderen Geb&auml;ude sind sanierungsbed&uuml;rftig.</p> <p>Die Zust&auml;nde etwa im Dachstock der Kirche seien nicht mehr haltbar, wurde am Mittwochabend aus den Reihen des Kirchgemeindeparlaments beim Traktandum &laquo;Umfrage&raquo; Kritik laut. Angesichts rissiger Ziegel und faulender Balken m&uuml;sse rasch, &laquo;notfallm&auml;ssig halt&raquo;, etwas geschehen.</p> <h4>Keine Einsturzgefahr</h4> <p>Kirchenverwaltungsrat Daniel Stauffacher versuchte, die Wogen zu gl&auml;tten und die Strategie f&uuml;rs Neudorf zu erkl&auml;ren. Man sei sich der Situation bewusst. Mit Baufachleuten werde sie regelm&auml;ssig vor Ort beurteilt. Und man lasse Reparaturen zum Schutz der Bausubstanz sofort ausf&uuml;hren. Erst k&uuml;rzlich seien Probleme durch den Spengler behoben worden. Und erst k&uuml;rzlich sei man mit dem Zimmermann im Dachstuhl gewesen. Faule Balken, so betonte Stauffacher, habe man dabei keine entdeckt. Keines der Geb&auml;ude sei zudem einsturzgef&auml;hrdet.</p> <p>Die seri&ouml;se Vorbereitung der Sanierung der Geb&auml;ude brauche einfach Zeit. Teilmassnahmen w&auml;ren teuer, reichten aber nicht aus, um ein befriedigendes Resultat zu erhalten. Es brauche ein Gesamtkonzept. Der Zeithorizont f&uuml;r die Totalsanierung liege bei f&uuml;nf bis sieben Jahren. Das Projekt werde dann in der Gr&ouml;ssenordnung zwischen f&uuml;nf und sechs Millionen Franken kosten, sch&auml;tzte Stauffacher. Er erkl&auml;rte sich auch bereit, interessierten Parlamentsmitgliedern technische Probleme der Sanierung bei einer Begehung zu erkl&auml;ren.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991941</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 12:54:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Stadtrat droht mit Steuererhöhung  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991838</link>
         <description><![CDATA[  ST.GALLEN. Der Stadtrat und das Stadtparlament wollen den &ouml;ffentlichen Verkehr f&uuml;r unter 25-J&auml;hrige nicht gratis machen. Die Initiative der Jungsozialisten schade dem &Ouml;V, sei sozial ungerecht und kaum finanzierbar. Die Abstimmung ist am 17. Juni.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>ST.GALLEN. Der Stadtrat und das Stadtparlament wollen den &ouml;ffentlichen Verkehr f&uuml;r unter 25-J&auml;hrige nicht gratis machen. Die Initiative der Jungsozialisten schade dem &Ouml;V, sei sozial ungerecht und kaum finanzierbar. Die Abstimmung ist am 17. Juni.</b><br /><br />Der Gratis-&Ouml;V f&uuml;r unter 25-J&auml;hrige sei ein sympathisches Wahlkampfthema der Jungsozialisten f&uuml;r die Kantonsratswahlen vom vergangenen M&auml;rz gewesen, sagte Stadtrat Fredy Brunner. Alltagstauglich sei die Idee jedoch nicht. Das Gratisangebot f&uuml;r junge St.Gallerinnen und St.Galler f&uuml;r die st&auml;dtische Tarifzone 10 w&auml;re sch&auml;dlich f&uuml;r die Entwicklung des &ouml;ffentlichen Verkehrs, sagt Brunner.<br /> <br /> <strong>Hohe Investitionen</strong><br /> &laquo;Ob der &ouml;V attraktiv ist, h&auml;ngt nicht davon ab, ob er gratis ist, sondern ob das Angebot stimmt&raquo;, sagte Brunner. F&uuml;r ein attraktives Angebot brauche es hohe Investitionen, welche von den Pendlerinnen und Pendlern mitfinanziert werden m&uuml;ssten.<br /> <br /> <strong>Mobilit&auml;t einschr&auml;nken</strong><br /> Aus energiepolitischer Sicht brauche es bei der Mobilit&auml;t ein Umdenken. Da auch der &Ouml;V viel Energie verschlinge, m&uuml;sse die Mobilit&auml;t in Zukunft eingeschr&auml;nkt werden. Ein Gratisangebot sei energiepolitisch fehl am Platz.<br /> Das Gratisangebot w&uuml;rde die Stadt nach eigener Berechnung 7 Millionen Franken pro Jahr kosten. Da die Stadt St.Gallen wegen der Sparmassnahmen des Kantons zus&auml;tzlich mit einer Mehrbelastung von 25 bis 30 Millionen Franken rechnet, w&auml;re das Gratis-&Ouml;V-Angebot nicht ohne Steuererh&ouml;hungen zu finanzieren. (sda)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991838</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 01:07:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  In die Steinach staunen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990517</link>
         <description><![CDATA[  ST.GALLEN. Mit der Gestaltung des Pl&auml;tzchens neben der M&uuml;hleggbahn-Talstation wurde technisch teilweise Neuland beschritten. Bei Passanten kommt vor allem der Steg &uuml;ber die Steinach gut an.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Mit der Gestaltung des Pl&auml;tzchens neben der M&uuml;hleggbahn-Talstation wurde technisch teilweise Neuland beschritten. Bei Passanten kommt vor allem der Steg &uuml;ber die Steinach gut an.</b><br /><br /><p>Die Neugestaltung der s&uuml;dlichen Altstadt ist seit einigen Wochen abgeschlossen. Und bereits gibt es zwei Vorst&ouml;sse im Stadtparlament mit Fragen zum Thema, wie sich diese Neugestaltung bew&auml;hre. Angesichts der neuen und ungewohnten Grossz&uuml;gigkeit in den Gassen und auf den Pl&auml;tzen im Klosterviertel gehen zwei, tats&auml;chlich nachtr&auml;glich entwickelte, Teilprojekte etwas vergessen: die &ouml;stliche und die westliche Eingangspforte in die Begegnungszone s&uuml;dliche Altstadt.</p> <h4>Zwei Eingangspforten</h4> <p>Der westliche Eingang ins Quartier beim &laquo;Einstein&raquo; ist das, was man bautechnisch erwartet: eine optische Trennlinie zum davor liegenden &laquo;gew&ouml;hnlichen&raquo; Strassenraum, garniert mit Informationstafeln. Ganz anders der &ouml;stliche Eingang ins Klosterviertel. Hier hat die Stadt zusammen mit der &laquo;Vision Steinach Gallusstadt&raquo; und K&uuml;nstler Hans Thomann das Pl&auml;tzchen neben der Talstation der M&uuml;hleggbahn freiger&auml;umt, als Gallus-Gedenkst&auml;tte gestaltet und mit einem Steg hinaus &uuml;ber das Wasser der Steinach best&uuml;ckt.</p> <h4>Technisches Neuland</h4> <p>Matthias Fuchs, Projektleiter f&uuml;r die Neugestaltung der s&uuml;dlichen Altstadt beim st&auml;dtischen Tiefbauamt, ist zufrieden mit dem Resultat. Technisch sei die Gestaltung des &ouml;stlichen Eingangs anspruchsvoll gewesen. Teilweise habe man die Techniken f&uuml;r den Bodenbelag selber entwickeln m&uuml;ssen. Die mit langsam rostenden Stahlpartikeln versetzten Betonriemen deuten oberirdisch die Fliessrichtung der ab hier unterirdisch gef&uuml;hrten Steinach an. Das massive Eisengel&auml;nder gegen die M&uuml;lenenschlucht soll an einen Rechen erinnern, wie er in B&auml;chen Schutt und B&auml;ume zur&uuml;ckhalten soll. Der wie ein Fremdk&ouml;rper in die Platzgestaltung montierte Steg wiederum erinnere an einen Schiffssteg und symbolisiere, dass &laquo;hier Gallus mit einem mit Ideen vollbepackten Schiff vor Anker gegangen ist&raquo;, wie K&uuml;nstler Hans Thomann unl&auml;ngst im Kulturmagazin &laquo;Saiten&raquo; erl&auml;uterte. F&uuml;r die Platzgestaltung hat die Stadt 660 000 Franken budgetiert. Der Steinachsteg wurde vollumf&auml;nglich vom Verein &laquo;Vision Steinach Gallusstadt&raquo; bezahlt.</p> <h4>Mehrheitlich positiv</h4> <p>Im Quartier ist das Echo auf die Eingangspforte samt Gallus-Gedenkst&auml;tte gemischt, mehrheitlich aber positiv. Es sei richtig, am Fuss der M&uuml;lenenschlucht des Stadtheiligen zu gedenken, findet eine &auml;ltere Anwohnerin. Und der &laquo;Skywalk&raquo; neben der M&uuml;hleggbahn-Talstation gef&auml;llt nicht nur der Passantin, die von dort fasziniert ins Strudelbecken der Steinach starrt. Ein Passant findet die Gestaltung des Pl&auml;tzchens &laquo;ansprechend&raquo;, er st&ouml;rt sich aber an der Machart des hell verzinkten Stegs &uuml;ber die Steinach: Die Farbe und &laquo;Industriearchitektur&raquo; passe irgendwie gar nicht zur historischen Talstation und auch nicht zur &laquo;fast schon etwas zu schicken&raquo; Platzgestaltung.</p> <h4>Klares Signal f&uuml;r Autoverkehr</h4> <p>&Uuml;ber die Details einer Platzgestaltung k&ouml;nne man sich endlos streiten. Diese Diskussion bringe nicht viel, zieht einer Bilanz, der sich in den 1980er- und 1990er-Jahren aktiv gegen den Durchgangsverkehr am Gallusplatz gewehrt hatte. Wichtig sei in erster Linie, dass man mit der neuen Eingangspforte Autofahrerinnen und Autofahrern endlich klar signalisiere, dass sie in der s&uuml;dlichen Altstadt in einer Begegnungszone &laquo;mit immer noch etwas un&uuml;blichen Verkehrsvorschriften&raquo; unterwegs seien. Also verst&auml;rkt auf die anderen Verkehrsteilnehmer achten m&uuml;ssten.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2990517</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 01:07:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Kanton will Flade nicht gefährden  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990542</link>
         <description><![CDATA[  ST.GALLEN. Sturm im Wasserglas um den Flade-Beitrag des Kantons: Im Sparpaket heisst es, eine Streichung &laquo;w&auml;re sachgerecht&raquo;. Eine rasche &Auml;nderung wird es aber nicht geben: Der Kanton m&ouml;chte jedoch, dass die Stadt &laquo;mittelfristig&raquo; mehr bezahlt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Sturm im Wasserglas um den Flade-Beitrag des Kantons: Im Sparpaket heisst es, eine Streichung &laquo;w&auml;re sachgerecht&raquo;. Eine rasche &Auml;nderung wird es aber nicht geben: Der Kanton m&ouml;chte jedoch, dass die Stadt &laquo;mittelfristig&raquo; mehr bezahlt.</b><br /><br /><p>Es klingt dramatisch: In seiner Sparpaketbotschaft schreibt die Regierung, die Streichung des Staatsbeitrags von rund zwei Millionen Franken an die Flade w&auml;re &laquo;grunds&auml;tzlich sachgerecht&raquo;. Was aber bedeuten w&uuml;rde, dass &laquo;die Weiterexistenz der Schule in Frage&raquo; gestellt sei. Daher sieht der Kanton von dieser Massnahme ab, will aber die &laquo;Diskussion &uuml;ber die Streichung des Staatsbeitrags&raquo; an die Katholische Kantonssekundarschule unabh&auml;ngig vom Sparpaket f&uuml;hren. Allerdings scheint dies nicht zu pressieren. Esther Friedli, Generalsekret&auml;rin im Bildungsdepartement des Kantons: &laquo;Diese Diskussion hat f&uuml;r uns keine Priorit&auml;t.&raquo;</p> <h4>Keine Hauruck&uuml;bung</h4> <p>Wenn aber das Streichen des Beitrags &laquo;sachgerecht&raquo; w&auml;re, warum zieht man das angesichts des - von der Regierung immer wieder bekr&auml;ftigten - Spardrucks nicht in Betracht? Esther Friedli sieht drei Gr&uuml;nde daf&uuml;r. Erstens bedeute &laquo;sachgerecht&raquo; bei der Streichung, dass &laquo;die Finanzierung der Volksschule im Kanton St. Gallen prim&auml;r Sache der Gemeinden&raquo; sei, aus welcher die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler kommen. Demnach geht es nicht darum, den Betrag &uuml;berhaupt zu streichen, sondern den Kanton zu entlasten. In der Pflicht st&uuml;nde insbesondere die Stadt. Allerdings: Diese hat ihren Flade-Beitrag eben um eine halbe Million auf 2,5 Millionen Franken erh&ouml;ht. Weiter stellt sich die Frage, ob mit umliegenden Gemeinden wie etwa M&ouml;rschwil, die Sch&uuml;ler in die Flade schicken, ebenfalls verhandelt werden m&uuml;sste.</p> <p>Die Regierung will laut Esther Friedli aber zweitens trotzdem, dass die Gemeinden &laquo;mittelfristig&raquo; den Flade-Betrag &uuml;bernehmen, der aktuell vom Kanton bezahlt wird. Dies aber nicht in einer Hauruck&uuml;bung, sondern eben in einer &laquo;Diskussion&raquo; mit den Beteiligten. Neben Kanton und Flade m&uuml;sse &laquo;prim&auml;r auch die Stadt&raquo; vertreten sein.</p> <h4>Warum das moderate Tempo?</h4> <p>Als Zeithorizont f&uuml;r eine &Uuml;berw&auml;lzung dieser Finanzen auf die Kommunen sieht Esther Friedli eine &laquo;mittelfristige Perspektive&raquo;. Grund f&uuml;r dieses bei Spar&uuml;bungen doch eher moderate Tempo - f&uuml;nf Jahre, zehn Jahre? - ist ein bildungspolitisches Bekenntnis des Departements von Regierungsrat Stefan K&ouml;lliker. &laquo;Wir wollen nicht das Weiterbestehen einer wichtigen Bildungsinstitution wie der Flade gef&auml;hrden&raquo;, sagt Friedli. Dies ist der dritte Grund, dass der Kanton aktuell davon absieht, bei der Flade zu sparen. Womit die eingangs zitierten scharfen S&auml;tze einem Sturm im Wasserglas gleichen. Abschliessend entscheiden wird allerdings der Kantonsrat.</p> <h4>Die Flade nimmt's entspannt</h4> <p>Womit aber kaum jemand rechnet: Entsprechend entspannt t&ouml;nt die Stellungnahme von Margrit Stadler, Flade-Schulratspr&auml;sidentin. Der Chef des Bildungsdepartements habe sich vor drei Jahren &uuml;berzeugt gezeigt, dass die &laquo;zukunftsorientierte und moderne&raquo; Flade die &laquo;Schullandschaft weiterhin&raquo; bereichere. &laquo;Wir z&auml;hlen darauf, dass diese Beurteilung nach wie vor gilt&raquo;, schreibt die CVP-Kantonsr&auml;tin.</p> <h4>Wil und Gossau zahlen mehr</h4> <p>Falls der Kantonsbeitrag tats&auml;chlich dereinst wegfallen w&uuml;rde, sei &laquo;in erster Linie die Stadt gefordert&raquo;. Zwar sieht Margrit Stadler beim Wegfall der zwei Millionen nicht gerade die Zukunft der Schule gef&auml;hrdet. Aber: Sie machen rund 15 Prozent des Budgets aus und k&ouml;nnten &laquo;nicht einfach anderweitig kompensiert werden&raquo;. In der Tat leisten Gemeinden wie Gossau und Wil wesentlich h&ouml;here Beitr&auml;ge an ihre privaten Schulen (siehe Kasten).</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2990542</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 14:58:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Keine Proben möglich, Bise am Freitag: Kinderfest wieder verschoben  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990438</link>
         <description><![CDATA[  ST.GALLEN. Nach wie vor ist die Durchf&uuml;hrung des St.Galler Kinderfestes nicht in Sicht. Der Anlass findet definitiv nicht am Freitag statt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>ST.GALLEN. Nach wie vor ist die Durchf&uuml;hrung des St.Galler Kinderfestes nicht in Sicht. Der Anlass findet definitiv nicht am Freitag statt.</b><br /><br />Wann ist der grosse Tag f&uuml;r die St.Galler Kinder - und ihre Eltern? Nach wie vor gibt es keine Antwort auf diese Frage. Geplant war die Durchf&uuml;hrung des Kinderfestes f&uuml;r den kommenden Freitag, 25. Mai. Nun haben die Organisatoren aber entschieden, das Fest dann definitiv nicht stattfinden zu lassen.<br /> <br /> Das Kinderfest wurde laut der Stadt aufgrund der jetzigen Wetterlage und der Vorhersage abgesagt. Das nasse Wetter hat verhindert, dass die Kinder auf der Kinderfestwiese proben konnten. Am Freitag wird gem&auml;ss Wetterdienst zwar sch&ouml;nes, aber k&uuml;hles Wetter mit einer starken Bise erwartet.<br /> <br /> Als n&auml;chster Termin f&uuml;r den Grossanlass wird der kommende Mittwoch, 30. Mai, ins Auge gefasst. Ein n&auml;chster Entscheid dazu soll am Sonntagabend, 27. Mai, gef&auml;llt werden. (dwa)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2990438</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 09:37:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  FDP nominiert Thomas Scheitlin und Fredy Brunner für Stadtrat  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990280</link>
         <description><![CDATA[  ST.GALLEN. Die FDP der Stadt St. Gallen tritt mit ihrem beiden Bisherigen zu den Gesamterneuerungswahlen vom 23. September an. Die Mitgliederversammlung nominierte am Dienstagabend Stadtpr&auml;sident Thomas Scheitlin und Stadtrat Fredy Brunner.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>ST.GALLEN. Die FDP der Stadt St. Gallen tritt mit ihrem beiden Bisherigen zu den Gesamterneuerungswahlen vom 23. September an. Die Mitgliederversammlung nominierte am Dienstagabend Stadtpr&auml;sident Thomas Scheitlin und Stadtrat Fredy Brunner.</b><br /><br />Schuldirektorin Barbara Eberhard (CVP) und Baudirektorin Elisabeth Be&eacute;ry (SP) treten nicht mehr an. F&uuml;r die f&uuml;nf Sitze im Stadtrat von St. Gallen sind bislang sechs Kandidatinnen und Kandidaten nominiert worden.<br /> <br /> Noch offen ist, mit wem die SVP antreten wird. Sie ist im Stadtrat nicht vertreten. Die Gr&uuml;nen unterst&uuml;tzen die Kandidierenden der SP, Stadtparlamentarierin Sylvia Huber und Kantonsrat Ruedi Blumer. (sda)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2990280</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 01:04:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  «Ich weiss nicht, ob sie uns kennt»  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2989152</link>
         <description><![CDATA[  ST.GALLEN. Mit der Freien Stadtschule l&auml;sst sich eine weitere Privatschule in St. Gallen nieder. Deren Hauptaktion&auml;rin wirft der &ouml;ffentlichen Schule vor, den Kindern die Freude am Lernen zu verderben. Schuldirektorin Barbara Eberhard wehrt sich.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Mit der Freien Stadtschule l&auml;sst sich eine weitere Privatschule in St. Gallen nieder. Deren Hauptaktion&auml;rin wirft der &ouml;ffentlichen Schule vor, den Kindern die Freude am Lernen zu verderben. Schuldirektorin Barbara Eberhard wehrt sich.</b><br /><br /><h4>Frau Eberhard, die Hauptaktion&auml;rin der Freien Stadtschule, Bettina W&uuml;rth, macht der &ouml;ffentlichen Schule happige Vorw&uuml;rfe (Tagblatt vom Montag): Sie verderbe den Kindern die Freude am Lernen. Lassen Sie das auf sich sitzen?</h4> <p>Barbara Eberhard: Leider habe ich Frau W&uuml;rth noch nicht pers&ouml;nlich kennengelernt. Ein Treffen mit ihr ist auf Ende Monat geplant. Ich weiss nicht im Detail, wie gut sie unsere Schule kennt. Auf mich wirkt es sehr speziell, dass alle ihre vier Kinder Motivationsprobleme in der &ouml;ffentlichen Schule gehabt haben sollen. Schade! Doch jedes Kind ist anders, jede Lehrperson ist anders, und wir sind alle nur Menschen. In der Stadt St. Gallen geben wir uns grosse M&uuml;he, die Kinder so individuell wie m&ouml;glich zu f&ouml;rdern und ihnen Freude am Lernen zu vermitteln. Bei meinen Schulbesuchen im letzten Quartal habe ich jedenfalls vor allem lernfreudige Kinder in unseren Schulzimmern gesehen.</p> <h4>In der ehemaligen Neuapostolischen Kirche wird die achte St. Galler Privatschule eingerichtet. In Zeiten r&uuml;ckl&auml;ufiger Sch&uuml;lerzahlen eine schlimme Nachricht f&uuml;r Sie?</h4> <p>Eberhard: Wie sagt man so sch&ouml;n: Konkurrenz belebt das Gesch&auml;ft. Ich schaue dem gelassen entgegen. Offensichtlich entsprechen Privatschulen einem Bed&uuml;rfnis. Ich werde die Arbeit der Freien Stadtschule mit Interesse verfolgen und bin gespannt, wie sie ihre Ank&uuml;ndigung im Detail umsetzt, die Stadt als &laquo;ausgedehntes Lernatelier&raquo; zu nutzen. Unsere Sch&uuml;lerzahlen haben im &uuml;brigen mehr mit dem Geburtenr&uuml;ckgang und dem Wegzug von Familien aus der Stadt zu tun als mit konkurrierenden Privatschulen, die ja hier &uuml;berwiegend Sch&uuml;lerzahlen im zweistelligen Bereich f&uuml;hren.</p> <h4>Die Gr&uuml;nder der Freien Stadtschule schreiben sich die F&ouml;rderung von Handlungs-, Sozial-, Methoden- oder Selbstkompetenz gross auf die Fahne. Kommen diese Eigenschaften in der &ouml;ffentlichen Schule tats&auml;chlich zu kurz?</h4> <p>Eberhard: Ganz im Gegenteil. Allein schon die soziale Durchmischung, aber auch das altersdurchmischte Lernen bieten in unseren Schulen hervorragende Voraussetzungen zum Erlernen von Sozialkompetenz und Selbst&auml;ndigkeit. Auch Lernateliers sind f&uuml;r uns l&auml;ngst kein Fremdwort mehr. Zugegebenermassen war Peter Fratton, der die Konzepte f&uuml;r Schulen wie die SBW, die International School oder nun die Freie Stadtschule entwickelte, hier der Zeit einen Schritt voraus. Wir m&uuml;ssen uns aber mit unserer &ouml;ffentlichen Schule definitiv nicht verstecken, sondern begegnen den Privatschulen absolut auf Augenh&ouml;he.</p> <h4>W&auml;hrend Sie im Moment die st&auml;dtischen Schulzimmer f&uuml;r teures Geld aufr&uuml;sten und neues Mobiliar anschaffen, soll das Schulzimmer in der Freien Stadtschule nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Ist Ihnen Herr Fratton auch hier einen Schritt voraus?</h4> <p>Eberhard: Ich kenne die Details des p&auml;dagogischen Konzepts der Freien Stadtschule wie gesagt noch nicht. Im Moment kann ich mir konkret aber noch nicht sehr viel darunter vorstellen. Klar ist, dass man an einer Privatschule mit 16 Sch&uuml;lern, deren Eltern mit dem speziellen Konzept einverstanden sind und hohes Schulgeld bezahlen, Dinge ausprobieren kann, die an einer &ouml;ffentlichen Schule nicht m&ouml;glich sind.</p> <h4>Sie haben die International School erw&auml;hnt. Im Kanton Z&uuml;rich waren aus dem Bildungsdepartement schon Klagen zu h&ouml;ren, dass zu viele Eltern ihre Kinder in diese Privatschulen schickten. Ab wann w&auml;ren Privatschulen ein Problem f&uuml;r die st&auml;dtischen Schulen?</h4> <p>Eberhard: Davon sind wir hier sehr weit entfernt. Ich w&uuml;rde sagen, wenn die Privatschulen mehr als zehn Prozent der Kinder beschulten, m&uuml;ssten wir uns ernsthaft fragen, warum. Nat&uuml;rlich w&uuml;nschen wir uns, dass die Leute ihre Kinder aus &Uuml;berzeugung zu uns in die Schule schicken. Aber wir arbeiten mit den Privatschulen sehr gut zusammen. Dieses Jahr werden die Kinder der International School beispielsweise erstmals am Kinderfestumzug mitlaufen. Das freut mich sehr. Interview: Odilia Hiller</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2989152</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 01:11:01 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Tradition aus Spraydosen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2988186</link>
         <description><![CDATA[  Das Rasseln von Spraydosen hallt am Samstagnachmittag &uuml;ber den Kiesplatz des Schulhauses Engelwies. Farbgeruch liegt in der Luft.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Das Rasseln von Spraydosen hallt am Samstagnachmittag &uuml;ber den Kiesplatz des Schulhauses Engelwies. Farbgeruch liegt in der Luft. Konzentriert ziehen Domenic Lang - K&uuml;nstlername Kant - und seine drei Kollegen Titzer, Dysk und Chromeo Linien &uuml;ber die an die Wand gelehnten Holzbretter. Zusammen ergeben diese ein zw&ouml;lf Meter langes und drei Meter hohes B&uuml;hnenbild, mit dem die Sch&uuml;ler vom Engelwies am Kinderfest auftreten werden. Die H&auml;lfte des Kunstwerks nehmen eine Hand mit Nadel sowie ein Stickereimuster ein.</p> <p>&laquo;Ich habe aus echter St. Galler Stickerei die sch&ouml;nsten Schn&ouml;rkel rausgenommen und damit ein eigenes Muster kreiert&raquo;, sagt Lang, der das Konzept entworfen hat. Er habe im Jahr des Gallusjubil&auml;ums Moderne und Tradition verbinden wollen. Das zeigt sich auch bei der Farbwahl: Gold- und Graut&ouml;ne dominieren das Bild - typisch f&uuml;r die Jugendstil-Epoche.</p> <p>Eineinhalb Tage haben die vier K&uuml;nstler am Wochenende am Bild gearbeitet. Und dabei 40 Dosen verspr&uuml;ht. &laquo;Sticken ist wie Sprayen - kreativ, aber auch eine rechte B&uuml;ez&raquo;, sagt Lang. (hae)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2988186</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 21 May 2012 21:13:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  CVP stellt Cozzio und Adam auf  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2987664</link>
         <description><![CDATA[  ST.GALLEN. Die CVP will ihre beiden Sitze in der Stadtregierung von St.Gallen verteidigen: Die Mitgliederversammlung nominierte am Montagabend Nino Cozzio (bisher) und die Stadtparlamentarierin Patrizia Adam.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>ST.GALLEN. Die CVP will ihre beiden Sitze in der Stadtregierung von St.Gallen verteidigen: Die Mitgliederversammlung nominierte am Montagabend Nino Cozzio (bisher) und die Stadtparlamentarierin Patrizia Adam.</b><br /><br />Damit folgten die Mitglieder dem Antrag des Parteivorstands der CVP Stadt St.Gallen, mit einem Zweiervorschlag in die Gesamterneuerungswahlen vom 23. September zu steigen. Schuldirektorin Barbara Eberhard (CVP) tritt nicht mehr an.<br /> <br /> <strong>Eberhards Sitz verteidigen</strong><br /> Die CVP m&ouml;chte den Sitz von Barbara Eberhard mit Patrizia Adam verteidigen. Die 49-j&auml;hrige Juristin ist seit 2001 Mitglied des Stadtparlaments. Die Mitinhaberin eines Treuhandb&uuml;ros amtet nebenamtlich als Ersatzrichterin am Kantonsgericht St.Gallen.<br /> <br /> <strong>Kampfwahlen</strong><br /> Bei der FDP treten die beiden Bisherigen - Stadtpr&auml;sident Thomas Scheitlin und Stadtrat Fredy Brunner - nochmals an. Die SP der Stadt St.Gallen will einen zweiten Sitz im Stadtrat: Sie nominierte Stadtparlamentarierin Sylvia Huber und Kantonsrat Ruedi Blumer. Baudirektorin Elisabeth Be&eacute;ry (SP) hingegen tritt nicht mehr an.<br /> <br /> Noch offen ist, mit wem die SVP, die nicht im Stadtrat vertreten ist, antreten wird. Die Gr&uuml;nen unterst&uuml;tzen die Kandidierenden der SP.  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2987664</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 21 May 2012 19:11:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  «Heirat» vorläufig kein Thema  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2987640</link>
         <description><![CDATA[  ST. GALLEN. Durch die &Uuml;bernahme der Stadtpolizei St.Gallen kann der Kanton nicht sparen. Im Gegenteil: Seine Sicherheitskosten w&uuml;rden j&auml;hrlich zwischen 4,6 bis 10,4 Millionen wachsen. Daher ist eine Polizeifusion derzeit f&uuml;r die Kantonsregierung kein Thema. Sparen will sie im Polizeibereich wie geplant an einem anderen Ort.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>ST. GALLEN. Durch die &Uuml;bernahme der Stadtpolizei St.Gallen kann der Kanton nicht sparen. Im Gegenteil: Seine Sicherheitskosten w&uuml;rden j&auml;hrlich zwischen 4,6 bis 10,4 Millionen wachsen. Daher ist eine Polizeifusion derzeit f&uuml;r die Kantonsregierung kein Thema. Sparen will sie im Polizeibereich wie geplant an einem anderen Ort.</b><br /><br /><p>Einer der emotionalsten Streitpunkte zwischen dem Kanton St. Gallen und seiner Hauptstadt war in den letzten Jahren die Idee der &Uuml;bernahme der Stadt- durch die Kantonspolizei. Den Konflikt entsch&auml;rfen d&uuml;rfte die Anfang Mai vorgestellte Vorlage f&uuml;r das zweite Sparpaket gegen das strukturelle Defizit im Kantonshaushalt. Darin stellt die Kantonsregierung fest, dass eine Fusion der Polizeikorps f&uuml;r sie derzeit kein Thema sei. Der simple Grund: Die &Uuml;bung br&auml;chte keine Einsparungen, sondern zus&auml;tzliche Kosten.</p> <h4>Vier Millionen sparen</h4> <p>Ausgestanden sind die Polizeidiskussionen zwischen Regierungs- und Stadtrat deswegen noch nicht. Der Kanton hat n&auml;mlich beim Nachrechnen der Polizeikosten best&auml;tigt erhalten, dass sein Strassenfonds j&auml;hrlich vier Millionen Franken sparen k&ouml;nnte, wenn an die Stadtpolizei delegierte kantonale Polizeiaufgaben auf Stadtgebiet k&uuml;nftig durch Kantonspolizisten erledigt w&uuml;rden.</p> <p>Neu ist diese Erkenntnis nicht: Bereits mit dem ersten Sparpaket hat der Kantonsrat der Regierung den Auftrag erteilt, &uuml;ber die Entsch&auml;digung f&uuml;r die Erledigung von Polizeiaufgaben zu verhandeln. Dies mit der Vorgabe, die j&auml;hrliche Zahlung an die Stadt von 8,4 auf 4,4 Millionen Franken zu dr&uuml;cken.</p> <h4>K&uuml;ndigung m&ouml;glich</h4> <p>Sollte sich die Stadt darauf nicht einlassen, soll der Kanton die Vereinbarung &uuml;ber die Erf&uuml;llung kantonaler Polizeiaufgaben auf Stadtgebiet k&uuml;ndigen und diese Aufgaben k&uuml;nftig mit Kantonspolizisten selber erledigen. Dazu z&auml;hlen die &Uuml;berwachung des rollenden Verkehrs, die Aufnahme von Verkehrs-, Bau- und Betriebsunf&auml;llen, Anzeigen bei Verst&ouml;ssen im rollenden Verkehr (mit Ausnahme der Stadtautobahn und ihrer Anschl&uuml;sse) sowie der Verkehrsunterricht an Schulen.</p> <p>Die Vereinbarung &uuml;ber die kantonalen Polizeiaufgaben wird von Kanton und Stadt alle vier Jahre &uuml;berpr&uuml;ft. Die letzte &Uuml;berpr&uuml;fung fand 2009 statt, die n&auml;chste steht turnusgem&auml;ss 2013 an. Die Vereinbarung kann von beiden Seiten jeweils auf Jahresende und mit K&uuml;ndigungsfrist von zwei Jahren aufgel&ouml;st werden. Angesichts des Sparauftrags, den die Regierung gegen&uuml;ber der Stadt durchsetzen soll, d&uuml;rfte 2013 eine harte Verhandlungsrunde anstehen.</p> <h4>Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 22. Mai.</h4>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2987640</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 21 May 2012 01:04:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Neues «Tor zur Stadt» gesucht  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2986571</link>
         <description><![CDATA[  Rund 5000 Personen haben die Petition &laquo;Rettet die Villa Wiesental&raquo; unterschrieben. Letzte Woche wurde sie eingereicht. Fast zeitgleich ist der Wettbewerb f&uuml;r ein Neubauprojekt angelaufen. Anstelle der Villa wird ein &laquo;h&ouml;heres Haus&raquo; geplant.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Rund 5000 Personen haben die Petition &laquo;Rettet die Villa Wiesental&raquo; unterschrieben. Letzte Woche wurde sie eingereicht. Fast zeitgleich ist der Wettbewerb f&uuml;r ein Neubauprojekt angelaufen. Anstelle der Villa wird ein &laquo;h&ouml;heres Haus&raquo; geplant.</b><br /><br /><p>Noch gilt f&uuml;r die Villa Wiesental ein Abbruchverbot. Allerdings kann dieses laut einem Urteil des kantonalen Verwaltungsgerichts aufgehoben werden. Aber erst, wenn ein konkretes Neubauprojekt vorliegt, das im &ouml;ffentlichen Interesse h&ouml;her gewichtet wird als die Villa Wiesental.</p> <p>Ein solches Projekt liegt bis jetzt nicht vor. Nach dem Willen des Generalunternehmers HRS soll sich das bald &auml;ndern. Er hat das Z&uuml;rcher Immobilienberatungsb&uuml;ro W&uuml;est &amp; Partner beauftragt, einen Wettbewerb f&uuml;r ein Neubauprojekt auf dem Grundst&uuml;ck durchzuf&uuml;hren. Vergangene Woche ist der Startschuss f&uuml;r den Wettbewerb gefallen.</p> <h4>Ausgew&auml;hlte Architekturb&uuml;ros</h4> <p>Wie Martin Hofer, Verwaltungsratspr&auml;sident von W&uuml;est &amp; Partner, best&auml;tigt, wurden die Wettbewerbsunterlagen an acht ausgew&auml;hlte Architekturb&uuml;ros verschickt. Das bekannteste darunter ist das Z&uuml;rcher B&uuml;ro Gigon &amp; Guyer, das etwa das Liner Museum in Appenzell oder den Prime Tower in Z&uuml;rich entworfen hat. Mit von der Partie sind auch Staufer &amp; Hasler aus Frauenfeld - die Architekten des neuen Bundesverwaltungsgerichts.</p> <p>Aus der Stadt beteiligen sich die B&uuml;ros von Thomas K. Keller und Baumschlager Eberle am Wettbewerb. Die Z&uuml;rcher und Basler B&uuml;ros sind klar in der &Uuml;berzahl. Das begr&uuml;ndet Martin Hofer damit, dass es in der Region &laquo;zu wenig hochwertige B&uuml;ros gebe&raquo;. Die Stadt St. Gallen sei in alle Planungsschritte - auch in die Auswahl der Architekturb&uuml;ros - involviert gewesen.</p> <h4>Wirtschaftlichkeit entscheidend</h4> <p>Der Erhalt der Villa Wiesental ist f&uuml;r W&uuml;est &amp; Partner keine Option, wie aus den Wettbewerbsunterlagen hervorgeht. Dieser Entscheid erfolgte aufgrund einer Vorstudie, welche die Wirtschaftlichkeit der Villa unter die Lupe nahm und zu einem vernichtenden Urteil kam. Die Ausnutzung des Areals sei minimal.</p> <p>Aus dem Wettbewerb soll ein Neubauprojekt hervorgehen, das bei einer Interessenabw&auml;gung gegen&uuml;ber der Villa Wiesental den Zuschlag erh&auml;lt. Eine zentrale Voraussetzung f&uuml;r das Bauvorhaben ist dessen Wirtschaftlichkeit, wie es in den Unterlagen heisst. Die Architekten sollen ein &laquo;zeitgem&auml;sses, st&auml;dtisches Geb&auml;ude mit einem nachhaltigen und langlebigen Mischkonzept&raquo; entwerfen.</p> <p>Der Projektwettbewerb geht von einem &laquo;h&ouml;heren Haus&raquo; mit bis zu acht Geschossen aus. Im Parterre ist eine &ouml;ffentliche Nutzung mit &laquo;geringem Publikumsverkehr&raquo; vorgesehen. Die Rede ist von Verkaufsr&auml;umen. Dar&uuml;ber sollen B&uuml;ros und Wohnungen in gehobenem Standard entstehen.</p> <p>Mitte August soll das Siegerprojekt erkoren werden. Danach wird die Stadt dar&uuml;ber befinden, ob sie dieses h&ouml;her gewichtet als die sch&uuml;tzenswerte Villa.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2986571</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 19 May 2012 11:09:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Mit Baghira die Sitter hinabtreiben  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2984869</link>
         <description><![CDATA[  H&Auml;GGENSCHWIL. Ob &laquo;Dschungelbuch&raquo; oder &laquo;Titanic&raquo; - am Sonntag treiben seltsame &laquo;Schiffe&raquo; auf Sitter und Thur. Am Mammut-Flossrennen machen dieses Jahr auch drei Teams aus H&auml;ggenschwil mit.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>H&Auml;GGENSCHWIL. Ob &laquo;Dschungelbuch&raquo; oder &laquo;Titanic&raquo; - am Sonntag treiben seltsame &laquo;Schiffe&raquo; auf Sitter und Thur. Am Mammut-Flossrennen machen dieses Jahr auch drei Teams aus H&auml;ggenschwil mit.</b><br /><br /><p>Gleich drei H&auml;ggenschwiler Teams wagen sich morgen Sonntag am Mammut-Flossrennen auf Sitter und Thur an den Start. Der Startschuss f&auml;llt um zehn Uhr in der Degenau. Besonders gross d&uuml;rfte die Vorfreude bei der Fl&ouml;ssergruppe &laquo;The B-Team&raquo; mit ihrem Party-Floss sein. Die sieben Besatzungsmitglieder machen alle zum ersten Mal mit. Deshalb habe man sich auch f&uuml;r die Kategorie &laquo;Plauschklasse&raquo; entschieden, sagt Kapit&auml;n Martin Eigenmann. &laquo;Wir haben sechs Samstage in den Bau des Flosses investiert&raquo;, sagt er. &laquo;Das muss gen&uuml;gen. Da wir das erste Mal mitmachen, wissen wir sowieso nicht, wie viel es leiden mag und wann und ob wir kentern.&raquo;</p> <p>Die anderen beiden Teams starten in der Originalit&auml;tsklasse. &laquo;Das Dschungelbuch&raquo; heisst das Floss des Fl&ouml;sserteams H&auml;ggenschwil, das bereits zum 13. Mal mitmacht. Das Motto der Flosspiraten H&auml;ggenschwil ist &laquo;100 Jahre Titanic&raquo;. Sie fahren bereits zum neunten Mal mit. Unter anderem sind auch je ein Team aus Muolen, Andwil, Gossau und St. Gallen mit dem Floss unterwegs. Infos auf <a href="http://www.flossrennen.ch" class="more">www.flossrennen.ch</a>. (nar)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2984869</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 19 May 2012 01:07:57 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Gut verankert  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2985205</link>
         <description><![CDATA[  Klaus Stadler fotografierte das Nest des Blesshuhns am Buebenweier.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Klaus Stadler fotografierte das Nest des Blesshuhns am Buebenweier.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2985205</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 18 May 2012 07:28:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Klangröhren geben den Takt an  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2983407</link>
         <description><![CDATA[  ST.GALLEN. In f&uuml;nf Tagen ist der erste Termin f&uuml;r das &laquo;b&auml;renstarke&raquo; Kinderfest. Die Proben laufen auf Hochtouren und die Schulh&auml;user feilen an ihren T&auml;nzen und Choreographien. Auf den B&uuml;hnen des Kinderfestplatzes ist ein Kommen und Gehen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>ST.GALLEN. In f&uuml;nf Tagen ist der erste Termin f&uuml;r das &laquo;b&auml;renstarke&raquo; Kinderfest. Die Proben laufen auf Hochtouren und die Schulh&auml;user feilen an ihren T&auml;nzen und Choreographien. Auf den B&uuml;hnen des Kinderfestplatzes ist ein Kommen und Gehen.</b><br /><br /><p>Die Kinder des Schulhauses Engelwies stehen in Reih und Glied auf der B&uuml;hne des Kinderfestplatzes. In den H&auml;nden halten sie farbige Plastikr&ouml;hren, die sie in ihre H&auml;nde schlagen. Es ist heiss an diesem Vormittag. Die Sonne brennt auf die Sonnenh&uuml;te der Sch&uuml;ler, w&auml;hrend sie ihre Choreographie proben.</p> <h4>Solisten singen Kinderfest-Song</h4> <p>&laquo;Am Anfang brauchten wir einfach mal eine gute Idee&raquo;, sagt Schulleiterin Donata Grieger. Diese Idee kam dann an einem Drumcircle mit dem Musikp&auml;dagogen und Perkussionisten Mathias Schiesser zum Vorschein: &laquo;Boom Whackers&raquo;. Die Plastikr&ouml;hren erzeugen beim Schlagen in die Hand oder auf den Boden T&ouml;ne. So entsteht ein Rhythmus, der den Takt angibt. &laquo;Anfang M&auml;rz haben wir den Kindern die Schlaginstrumente demonstriert&raquo;, sagt Primarlehrerin Christa Lang, die f&uuml;r die Choreographie verantwortlich ist. &laquo;Und sie waren sofort Feuer und Flamme.&raquo;</p> <p>Die rhythmische Choreographie ist mit einem selbst komponierten Lied kombiniert. &laquo;Sechs Solisten singen mit einem Chor unseren Kinderfest-Song&raquo;, sagt Patrick Sandri, Komponist des Songs. Der Liedtext beschreibe die Stimmung und die Gef&uuml;hle, mit denen die Sch&uuml;ler am Kinderfest konfrontiert w&uuml;rden.</p> <h4>Rhythmus ist altersgerecht</h4> <p>Beinahe perfekt ist sie, die Choreographie der Sch&uuml;ler. Und dies, obwohl erst seit f&uuml;nf Halbtagen geprobt wird. &laquo;Anfangs wurden die verschiedenen Rhythmen klassenweise ge&uuml;bt&raquo;, sagt Christa Lang. &laquo;In einem zweiten Schritt haben wir alle Kinder zusammen proben lassen.&raquo; Die Rhythmen seien den Altersstufen der Sch&uuml;ler angepasst. So h&auml;tten die Erstkl&auml;ssler die einfachste Bewegung, die Sechstkl&auml;ssler die schwierigste. &laquo;Das ganze Schulhaus ist immer auf der B&uuml;hne und alle m&uuml;ssen sich w&auml;hrend der ganzen Choreographie konzentrieren&raquo;, sagt Christa Lang. Dies baue ein starkes &laquo;Wir-Gef&uuml;hl&raquo; auf.</p> <h4>Alle zeigen grossen Einsatz</h4> <p>Achteinhalb Minuten geht die ganze Choreographie, die am Kinderfest zweimal vorgezeigt wird. Schon beim zweiten Probedurchgang gibt es einige Sch&uuml;ler, die sich &uuml;ber die br&uuml;tende Hitze beschweren. Doch die Choreographie wird noch zwei weitere Male durchexerziert: Da steht noch jemand nicht in der Reihe, dort wird noch dazwischengeschwatzt und einige Kinder haben ihr Boom Whacker vergessen.</p> <p>&laquo;Es ist ein Riesenaufwand - f&uuml;r die Lehrpersonen wie auch die Sch&uuml;ler - doch alle zeigen grossen Einsatz und Motivation&raquo;, freut sich Schulleiterin Donata Grieger.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2983407</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 18 May 2012 07:26:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Im Frühtau zum Tanz  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2983419</link>
         <description><![CDATA[  WITTENBACH. Um f&uuml;nf Uhr morgens &ouml;ffnete gestern auf der Chreienwiese in Gommenschwil, Wittenbach, das Festzelt f&uuml;r den traditionellen Maitanz. Der Andrang war gross. Bereits um 5.30 Uhr waren laut den Veranstaltern Daniel Keller und Hans Huber 150 G&auml;ste im Zelt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Wittenbach. Um f&uuml;nf Uhr morgens &ouml;ffnete gestern auf der Chreienwiese in Gommenschwil, Wittenbach, das Festzelt f&uuml;r den traditionellen Maitanz. Der Andrang war gross. Bereits um 5.30 Uhr waren laut den Veranstaltern Daniel Keller und Hans Huber 150 G&auml;ste im Zelt. Insgesamt waren es bis am Nachmittag gegen 1000 Personen. Keller zieht nach der Veranstaltung denn auch ein positives Fazit. &laquo;Es lief sensationell&raquo;, sagt er. Besonders freut ihn, dass trotz der K&auml;lte am Morgen so viele Leute gekommen seien - und rege getanzt h&auml;tten. (roh)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2983419</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 18 May 2012 07:25:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Neubau für 12 bis 15 Millionen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2983080</link>
         <description><![CDATA[  ST.GALLEN. Die St.Galler Ortsb&uuml;rger wollen ihre Infrastruktur f&uuml;r die Alterspflege entlang der Rorschacher Strasse ausbauen. Das Siegerprojekt f&uuml;r die Erweiterung des Seniorenwohnsitzes Singenberg kommt aus dem B&uuml;ro von Architekt Andy Senn.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>ST.GALLEN. Die St.Galler Ortsb&uuml;rger wollen ihre Infrastruktur f&uuml;r die Alterspflege entlang der Rorschacher Strasse ausbauen. Das Siegerprojekt f&uuml;r die Erweiterung des Seniorenwohnsitzes Singenberg kommt aus dem B&uuml;ro von Architekt Andy Senn.</b><br /><br /><p>Schweizerinnen und Schweizer werden immer &auml;lter. Der Anteil der &Uuml;ber-80-J&auml;hrigen auch an der St. Galler Stadtbev&ouml;lkerung steigt langsam, aber stetig. Entsprechend rechnen Prognostiker mit einem zunehmenden Bedarf an station&auml;ren Wohn- und Betreuungsangeboten f&uuml;r diese Altersgruppe. Bis 2015 sollen in der Stadt zus&auml;tzlich 94, bis 2020 zus&auml;tzlich &uuml;ber 140 und bis 2025 zus&auml;tzlich rund 170 Pl&auml;tze gegen&uuml;ber heute n&ouml;tig sein.</p> <h4>Alterswohnungen im Park</h4> <p>Angesichts dieser Zahlen will die Ortsb&uuml;rgergemeinde St. Gallen jetzt auch den Seniorenwohnsitz Singenberg ausbauen. Daf&uuml;r soll ein Neubau in der s&uuml;d&ouml;stlichen Verl&auml;ngerung des bestehenden Hauses erstellt werden. F&uuml;r das Projekt wurde der Architekturwettbewerb abgeschlossen. Den ersten Platz belegte das Projekt Fagus (auf Deutsch Buche). Entwickelt hat es der erfolgreiche Stadtsanktgaller Architekt Andy Senn. Von ihm stammen in der Stadt unter anderem das Athletik Zentrum, die Erweiterung des Schulhauses Buchental oder das neue B&uuml;ro- und Wohnhaus an der St. Leonhard-Strasse 49.</p> <h4>Grosse Rotbuchen erhalten</h4> <p>Am Mittwoch stellten Arno Noger und Thomas Eigenmann von der Ortsb&uuml;rgergemeinde sowie Architekt Andy Senn das Siegerprojekt und den Fahrplan f&uuml;r das weitere Vorgehen vor. Der Neubau kommt in den Park s&uuml;d&ouml;stlich des bestehenden Seniorenwohnsitzes zu stehen. Der Projektname deutet darauf hin, dass zwei hier stehende, grosse Rotbuchen erhalten werden sollen. Entsprechend strebt der Erweiterungsbau nicht in die Breite, sondern bei m&ouml;glichst kleiner Grundfl&auml;che dezidiert in die H&ouml;he. In zwei Untergeschossen werden 30 von der Hinteren Singenbergstrasse her erschlossene Parkpl&auml;tze untergebracht. Im Erdgeschoss sind Gemeinschafts- und Betriebsr&auml;ume, in sieben Obergeschossen minimal 28 Alterswohnungen geplant. 18 davon haben anderthalb, zehn zweieinhalb Zimmer. Der Neubau kommt nicht als konventioneller Kubus daher. Seine Kanten sind &laquo;abgeschliffen&raquo;.</p> <h4>N&auml;chster Schritt: Vorprojekt</h4> <p>Im n&auml;chsten Planungsschritt will die Leitung der Ortsb&uuml;rgergemeinde Antrag an den B&uuml;rgerrat stellen, das Sieger- zum Vorprojekt weiterzuentwickeln. Dar&uuml;ber, ob der Neubau f&uuml;r 12 bis 15 Millionen Franken dann tats&auml;chlich gebaut werden soll, muss die B&uuml;rgerversammlung voraussichtlich 2013 befinden. L&auml;uft alles - einschliesslich Beitragsgesuch an die Stadt und Baubewilligungsverfahren - nach Plan, k&ouml;nnte im Herbst 2013 oder Anfang 2014 Baubeginn am Singenberg sein. Das Siegerprojekt und sechs weitere eingereichte Wettbewerbsbeitr&auml;ge k&ouml;nnen ab heute bis 21. Mai sowie vom 23. bis 26. Mai im Gesellschaftssaal des B&uuml;rgerspitals besichtigt werden.</p> <h4>Auch Geriatrie wird ausgebaut</h4> <p>Die Ortsb&uuml;rgergemeinde ist heute die gr&ouml;sste Anbieterin von station&auml;ren Leistungen der Alterspflege in der Stadt. Zur &laquo;Kundschaft&raquo; geh&ouml;ren nicht mehr nur Stadtb&uuml;rger. Die Einrichtungen in der imposanten Parklandschaft entlang der Rorschacher Strasse stehen allen offen. Zu den Betrieben im Areal gegen&uuml;ber dem Kantonsspital geh&ouml;ren die als AG organisierte Geriatrische Klinik, das B&uuml;rgerspital als Alters- und Pflegeheim sowie der Seniorenwohnsitz Singenberg. Die Geriatrische Klinik soll in den n&auml;chsten Jahren ebenfalls saniert und ausgebaut werden (Tagblatt vom 11. April). (vre)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2983080</guid>
      </item></channel>
</rss>
