<?xml version="1.0" encoding='UTF-8'?>
<rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
   <channel>
      <title>Ostschweiz - St. Gallen - Gossau</title>
      <link>http://www.tagblatt.ch/</link>
      <description>St. Galler Tagblatt News</description>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>Fri, 25 May 2012 03:53:47 +0200</pubDate>
      <lastBuildDate>Fri, 25 May 2012 03:53:47 +0200</lastBuildDate><item>
         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:05:29 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Für einen reibungslosen Zugverkehr  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991946</link>
         <description><![CDATA[  Neben dem Bahnhofsgeb&auml;ude in Gossau entsteht derzeit unterirdisch ein neuer Technikraum. Diesen braucht es, da im Rahmen des Projekts &laquo;S-Bahn St. Gallen 2013&raquo; bald mehr Z&uuml;ge fahren.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Neben dem Bahnhofsgeb&auml;ude in Gossau entsteht derzeit unterirdisch ein neuer Technikraum. Diesen braucht es, da im Rahmen des Projekts &laquo;S-Bahn St. Gallen 2013&raquo; bald mehr Z&uuml;ge fahren.</b><br /><br /><p>GOSSAU. &laquo;Ein solches Stellwerk h&auml;tte ich als Junge gerne gehabt&raquo;, sagt Regierungsrat Beni W&uuml;rth bei seinem Besuch auf dem Bahnhofareal Gossau. Was Kindheitstr&auml;ume aufkommen l&auml;sst, ist in Wirklichkeit ein hochkomplexes System. Und das wird jetzt noch komplexer. Im Rahmen des Projekts &laquo;S-Bahn St. Gallen 2013&raquo; wird derzeit der Regionalverkehr ausgebaut.</p> <h4>Eine riesige Baugrube</h4> <p>F&uuml;r die Gossauer bedeutet das, auf dem Abschnitt Schwarzenbach-Gossau verkehren k&uuml;nftig mehr Z&uuml;ge auf der gleichen Strecke. Zwei neue Signale braucht es daf&uuml;r, eines zwischen Schwarzenbach und Uzwil, das andere zwischen Flawil und Gossau. Damit ist es aber nicht getan, denn das Stellwerk st&ouml;sst an seine Kapazit&auml;tsgrenzen und muss ausgebaut werden. Deshalb hat es neben dem Bahnhofsgeb&auml;ude eine riesige Baugrube. Unterirdisch wird es hier bald einen zus&auml;tzlichen Technikraum geben.</p> <h4>Oben blinken die L&auml;mpchen</h4> <p>Wie dieser aussehen wird, zeigt ein Blick in den bisher daf&uuml;r genutzten Kellerraum direkt unter dem Geb&auml;ude. Bis zur Decke sind die Regale hier mit Relais gef&uuml;llt - also mit elektrisch betriebenen, beweglichen Stromschaltern, wie Projektleiter Markus Salzmann erkl&auml;rt. Andauernd rattert und klickt es, etwa wenn eine Weiche gestellt wird, ferngesteuert von der Zentrale in St. Gallen. In Gossau blinkt dann oben auf dem Stellwerk im Bahnhofsgeb&auml;ude ein L&auml;mpchen und zeigt an, ob alles reibungslos funktioniert. (nar)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991946</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 01:07:22 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Einmal selber Spargel stechen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990516</link>
         <description><![CDATA[  In den Gesch&auml;ften t&uuml;rmen sich derzeit die Spargeln. Volle Verkaufsregale, das bedeutet Knochenarbeit auf den Feldern, wie ein Besuch bei dem Gossauer Produzenten Hofstadl zeigt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>In den Gesch&auml;ften t&uuml;rmen sich derzeit die Spargeln. Volle Verkaufsregale, das bedeutet Knochenarbeit auf den Feldern, wie ein Besuch bei dem Gossauer Produzenten Hofstadl zeigt.</b><br /><br /><p>GOSSAU. Normalerweise stehen f&uuml;nf polnische Mitarbeiter auf den Feldern des Landwirtschaftsbetriebs Hofstadl in Gossau und stechen Spargeln. Eine Knochenarbeit, sagt Hof-Chef Christoph Koch. B&uuml;cken, graben, stechen. Jeden Tag bis Mitte Juni. Das geht in den R&uuml;cken. An diesem Dienstagabend stehen statt der Gastarbeiter rund 25 Besucher auf den Feldern. Sie wollen sich versuchen, worin - wie Koch beteuert - die Polen l&auml;ngst Experten sind.</p> <h4>Kampf um die ersten Spargeln</h4> <p>Langstielmesser, Maurerkellen und Eimer aus Aluminium, das ist alles, was es zum Spargelstechen braucht. Und viel &Uuml;bung. Denn was einfach aussieht, ist alles andere als das. Nicht umsonst gilt die weisse Spargel als K&ouml;nigin des Gem&uuml;ses. Mit zwei Fingern und viel Fingerspitzengef&uuml;hl gr&auml;bt eine Besucherin ein kleines Loch um eine Spargel. Als etwa 20 Zentimeter freigelegt sind, f&auml;hrt sie mit dem Langstielmesser hinein und setzt an: Und dann, ja dann stochert sie eine Ewigkeit darin herum. Zum Vorschein kommt eine &uuml;bel zerfetzte Spargel. Im Gegensatz zu Koch: Mit einem einzigen Schnitt hat er dasselbe in Sekunden erledigt. Nun gilt es, das Loch mit der Maurerkelle wieder zuzuschaufeln. Nur dann w&auml;chst die Spargel nach. Quasi &uuml;ber Nacht. &laquo;Bei optimaler Witterung k&ouml;nnen das zehn Zentimeter sein&raquo;, sagt Koch. &laquo;Am n&auml;chsten Morgen ernten wir dann bereits wieder.&raquo; Im Spargel-Business z&auml;hlt jede Minute. &laquo;Wer einen Tag aussetzt, riskiert einen Teil der Ernte&raquo;, sagt er. Ende April k&ouml;nne man in den Gesch&auml;ften die ersten einheimischen Spargeln kaufen. Die ausl&auml;ndischen Produzenten seien oft noch fr&uuml;her dran. &laquo;Anfangs kostet ein Kilo erstklassiger deutscher Spargel schnell 40 Euro. Gegen Ende der Saison gibt es dieselbe Menge zehnmal billiger&raquo;, sagt Koch. Dann beginnt der Preiskampf der Produzenten, und viele locken mit Aktionen.</p> <h4>Reiben, bis es quietscht</h4> <p>Von solchen Machtk&auml;mpfen bleibt das beschauliche Hofstadl verschont. Ein Bund weisser Spargel kostet 8.50 Franken, ein gr&uuml;ner 6.50 Franken. Einen Teil der Ernte liefert der Landwirtschaftsbetrieb an die umliegenden Dorfl&auml;den, der andere Teil wird direkt ab Hofladen verkauft. &laquo;Frischer geht's nicht&raquo;, sagt Koch und reibt zwei Spargeln aneinander, bis sie quietschen. Das ultimative Ger&auml;usch, wenn es darum geht, die Frische der Spargeln zu &uuml;berpr&uuml;fen. Die Frische zu erhalten ist laut Koch denn auch das oberste Gebot. Und hierbei kann, genau wie bei der Ernte, einiges schief laufen. Etwa, wenn das gestochene Edelgem&uuml;se zu viel W&auml;rme abbekommt und lappig wird. &laquo;Daher ist es am besten, Spargeln in den k&uuml;hlen Morgenstunden zu stechen und sie dann m&ouml;glichst schnell kalt zu lagern&raquo;, sagt er. Spargeln haltbar mache man &uuml;brigens, indem man sie einen halben Tag lang in Eiswasser einlege.</p> <p>Bevor es so weit ist, kommen die Spargeln aber auf das Laufband der Sortiermaschine in der Stadlhalle. In Handarbeit verlesen die Erntehelfer hier die Spargeln nach Qualit&auml;t. &Uuml;brigens auch gr&uuml;ne Spargeln, die Koch ebenfalls anpflanzt. Im Gegensatz zu den weissen sind diese aber einfacher zu ernten. Die gr&uuml;ne Farbe bekommen sie vom Sonnenlicht und wachsen daher oberirdisch. Statt m&uuml;hsam in der Erde zu buddeln, braucht man sie also nur abzuschneiden.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2990516</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 01:04:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Zur Hälfte ist's gelöst  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2989129</link>
         <description><![CDATA[  GOSSAU. Die Gossauer k&ouml;nnen aufatmen, zumindest die katholischen. Die Pfarrstelle der Kirchgemeinde ist zwar noch immer vakant, f&uuml;r jene des Vikars ist daf&uuml;r bereits ein Nachfolger gefunden.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Die Gossauer k&ouml;nnen aufatmen, zumindest die katholischen. Die Pfarrstelle der Kirchgemeinde ist zwar noch immer vakant, f&uuml;r jene des Vikars ist daf&uuml;r bereits ein Nachfolger gefunden.</b><br /><br /><p>GOSSAU. Krisen beinhalten immer auch Chancen. Das sagt Sepp Koller, Diakon der Seelsorgeeinheit Gossau, und meint damit die Zeit seit vergangenem September. Damals verliess Pfarrer Niklaus Popp die katholische Kirchgemeinde, weil er Vater wurde. Und im April musste die Kirchgemeinde ihren Mitgliedern verk&uuml;nden, dass der Bischof nun auch dem Gossauer Vikar Innocent Udeafor die Aufgabe erteilt habe, k&uuml;nftig in der Seelsorgeeinheit Gaiserwald t&auml;tig zu sein. Zwei wichtige Mitarbeiter weniger in so kurzer Zeit, das klingt d&uuml;ster. Woher kommt da Kollers Zuversicht?</p> <h4>Mit eigenen Ideen helfen</h4> <p>Zum einen liegt das daran, dass die Pfarrstelle zwar noch unbesetzt ist, Pater Andy Givel von der Pallottiner-Ordensgemeinschaft die Vakanz aber zu 20 Prozent &uuml;berbr&uuml;ckt. Zudem hat bereits ein Nachfolger das Amt des Vikars angetreten. Und das Gute daran ist: Pater Pawel Malek ist bei den Kirchenmitgliedern kein Unbekannter. Bereits im vergangenen Jahr hat der Pole w&auml;hrend drei Monaten in der Pauluspfarrei ausgeholfen. &laquo;Von daher ist der Wechsel f&uuml;r uns kein Problem&raquo;, sagt Koller. W&auml;hrend eines Jahres ist Pater Malek nun zu 80 Prozent in der Seelsorgeeinheit Gossau t&auml;tig. Als priesterlicher Mitarbeiter wird er etwa bei Taufen, Trauungen und Eucharistiefeiern mithelfen. Auch in den neuerdings gehaltenen Wortgottesdiensten mit Kommunionsspendung - eine Gottesdienstform, die auch ohne Priester gefeiert werden kann - sieht Koller eine Chance: &laquo;Jetzt, da der Pfarrer fehlt, zeigen die Kirchenmitglieder sehr viel Verst&auml;ndnis f&uuml;r solche Ver&auml;nderungen.&raquo; Hinzu komme, dass viele freiwillig mithelfen oder eigene Ideen einreichen. &laquo;Das zeigt uns umso mehr, dass wir auf dem richtigen Weg sind&raquo;, sagt er.</p> <h4>Weniger, daf&uuml;r gut gef&uuml;llt</h4> <p>Zu diesem Weg geh&ouml;rt auch, dass Koller wegen des Personalmangels nichts anderes &uuml;brig bleibt, als die Anzahl der Gottesdienste zu verringern. Jene am Sonntagabend in der Andreaskirche etwa sind gestrichen. &laquo;Die einzige M&ouml;glichkeit ist, dass wir uns derzeit auf wenige Gottesdienste konzentrieren&raquo;, sagt er. Das habe aber auch Vorteile. So sei die Kirche dann gut gef&uuml;llt. Dennoch ist die offene Pfarrerstelle ein Zustand, der auf Dauer nicht so bleiben kann. Koller hofft, dass bis 2013 eine L&ouml;sung gefunden ist. &laquo;Im Prinzip ist hier der Hauptpunkt, dass wir zusammen mit der Bistumsleitung einen Priester finden, der bereit ist, sich zum Pfarrer w&auml;hlen zu lassen&raquo;, sagt er. Eine Herausforderung, die nicht ganz ohne sei. Gerade in einer Zeit, in der immer weniger junge M&auml;nner auf eine eigene Familie verzichten und im Z&ouml;libat leben wollen. &laquo;Mit dem Priestermangel wird sich die katholische Kirche zwangsl&auml;ufig auseinandersetzen m&uuml;ssen&raquo;, sagt Koller. Aber das sei ein anderes Thema.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2989129</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 01:11:01 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Auf Rang 93 und viele Fragen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2987624</link>
         <description><![CDATA[  Im Sport ist Gossau Erfolge gew&ouml;hnt. Anders im St&auml;dteranking der &laquo;Bilanz&raquo;. Stadtpr&auml;sident Alex Br&uuml;hwiler &uuml;ber Platz 93 von 140 erfassten Schweizer St&auml;dten.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Im Sport ist Gossau Erfolge gew&ouml;hnt. Anders im St&auml;dteranking der &laquo;Bilanz&raquo;. Stadtpr&auml;sident Alex Br&uuml;hwiler &uuml;ber Platz 93 von 140 erfassten Schweizer St&auml;dten.</b><br /><br /><h4>Herr Br&uuml;hwiler, ist Gossau zu wenig attraktiv?</h4> <p>Alex Br&uuml;hwiler: Keineswegs. Das Bev&ouml;lkerungswachstum beweist das Gegenteil. Vergangene Woche haben wir mit einer Feier die Neuzugezogenen speziell begr&uuml;sst. Junge Paare waren dabei, aber auch ausl&auml;ndische Familien. Die Sozialstruktur in Gossau stimmt. Die Unternehmen sind stark.</p> <h4>Das scheint nicht alle zu &uuml;berzeugen. In der diesj&auml;hrigen St&auml;dtebewertung der &laquo;Bilanz&raquo; hat Gossau mit Platz 93 abgeschnitten.</h4> <p>Br&uuml;hwiler: Das Ergebnis ist besser als vor zwei Jahren, das ist erfreulich. Soweit ich mich erinnern mag, lag Gossau im nationalen Ranking immer plus/minus um Rang 100 herum.</p> <h4>Woran liegt's?</h4> <p>Br&uuml;hwiler: Aus dem Stegreif l&auml;sst sich dies nicht sagen. Da m&uuml;sste man schon genauer hinschauen und im Detail analysieren, mit welchen Faktoren eine Stadt punktet. Es sind ja leider generell nur wenige Ostschweizer St&auml;dte unter den ersten hundert.</p> <h4>St. Gallen hat es auf Platz sechs geschafft. Kommt da Neid auf?</h4> <p>Br&uuml;hwiler: Nein, da heisst es realistisch bleiben. Es freut uns, dass die Kantonshauptstadt derart positiv wahrgenommen wird.</p> <h4>Immerhin hat Gossau im Vergleich zum Vorjahr vier Pl&auml;tze wettgemacht.</h4> <p>Br&uuml;hwiler: Woran das liegt, erschliesst sich mir aus den nackten Rankingzahlen aber nicht. Daher bleibt der grosse Hype bei mir aus. Ich frage mich vielmehr: Was zum Beispiel beinhaltet das Bewertungskriterium &laquo;Besonderheiten Stadt und Verwaltung&raquo;?</p> <h4>Mehr sagen l&auml;sst sich da zum Punkt &laquo;Arbeitsmarkt&raquo;?</h4> <p>Br&uuml;hwiler: Die Arbeitsmarktattraktivit&auml;t ist eine St&auml;rke von Gossau. So ist es logisch, dass wir diesbez&uuml;glich weit vorne liegen. Das gilt auch f&uuml;r die Steuerattraktivit&auml;t, wie das Ranking zeigt.</p> <h4>Mit St&auml;dten wie Kloten, B&uuml;lach oder D&uuml;bendorf, alle im vorderen Drittel, kann Gossau trotzdem nicht mithalten.</h4> <p>Br&uuml;hwiler: Diese Gemeinden d&uuml;rften von der N&auml;he und von der Attraktivit&auml;t der Region Z&uuml;rich profitieren. Die Ostschweiz verf&uuml;gt daf&uuml;r als Bildungs- und Wissensstandort, aber auch als Kulturraum, &uuml;ber starke Tr&uuml;mpfe.</p> <p>Interview: Nina Rudnicki</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2987624</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 01:11:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Stadtfrühstück vor dem Aus?  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2987642</link>
         <description><![CDATA[  GOSSAU. Am Sonntag fand in Gossau das vierte Stadtfr&uuml;hst&uuml;ck statt. Die Teilnehmerzahlen sind erstmals r&uuml;ckl&auml;ufig. Ob die Stadt ein weiteres Fr&uuml;hst&uuml;ck organisiert, ist aber nicht deshalb offen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>GOSSAU. Am Sonntag fand in Gossau das vierte Stadtfr&uuml;hst&uuml;ck statt. Die Teilnehmerzahlen sind erstmals r&uuml;ckl&auml;ufig. Ob die Stadt ein weiteres Fr&uuml;hst&uuml;ck organisiert, ist aber nicht deshalb offen.</b><br /><br /><p>Wie wird die Stadt Gossau &laquo;erotischer&raquo;? Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, organisierten die Standortmarketingorganisation SMO und der Verein &laquo;Gossau plus&raquo; vor gut drei Jahren ein Forum. Eine der Ideen, die aus dieser Veranstaltung hervorgingen, ist das Gossauer Stadtfr&uuml;hst&uuml;ck. Viermal hat es bisher stattgefunden. Das letzte Mal am Sonntag. Und vielleicht bleibt es das letzte Mal f&uuml;r immer. Denn: &laquo;Im Moment ist kein weiteres Stadtfr&uuml;hst&uuml;ck geplant&raquo;, sagt Erwin Stadler, Leiter Stadtkanzlei. Die Stadtkanzlei organisierte das Stadtfr&uuml;hst&uuml;ck am Sonntag erstmals selbst. Bisher war daf&uuml;r die SMO zust&auml;ndig. Sie wurde Ende 2011 aber aufgel&ouml;st.</p> <h4>Positiver Trend hielt nicht an</h4> <p>Als die SMO 2010 das erste Stadtfr&uuml;hst&uuml;ck organisierte, kamen gut 50 Personen. Der Anlass stiess auf Anklang: Beim zweiten Mal fr&uuml;hst&uuml;ckten bereits 80 Personen zusammen, im Sommer 2011 gar &uuml;ber 100. Doch der positive Trend setzte sich nicht fort. Am vergangenen Sonntag folgten der Einladung der Stadt Gossau nur noch knapp 50 Personen. Dies, obwohl das Wetter ideal war und alle Haushalte mit einem Flyer bedient wurden. Erwin Stadler von der Stadtkanzlei vermutet, dass &uuml;ber Auffahrt einige in den Ferien waren und wohl auch deshalb wenig Leute kamen.</p> <p>Die r&uuml;ckl&auml;ufigen Besucherzahlen sind aber nicht der Grund, weshalb kein weiteres Fr&uuml;hst&uuml;ck geplant ist. &laquo;Der Stadtrat pr&uuml;ft grunds&auml;tzlich die Aufgaben der Standortf&ouml;rderung&raquo;, sagt Stadler. Teil dieser Abkl&auml;rungen sei auch die Frage, ob die Stadt weiterhin ein Fr&uuml;hst&uuml;ck organisieren soll.</p> <h4>F&uuml;r die Stadt wenig Aufwand</h4> <p>Seit die SMO aufgel&ouml;st wurde, &uuml;bernimmt die Stadtkanzlei deren Aufgaben. Dazu z&auml;hlt nebst der Organisation von Events unter anderem auch die Unterst&uuml;tzung ans&auml;ssiger Unternehmen. Hatte die Stadtkanzlei angesichts der neuen Aufgaben &uuml;berhaupt genug Ressourcen, das Fr&uuml;hst&uuml;ck zu organisieren? &laquo;Der Aufwand hielt sich in Grenzen&raquo;, sagt Stadler. Die Stadt habe lediglich die Infrastruktur bereitgestellt und die Einladungen verschickt. &laquo;Die Hauptarbeit hatte Adrian Koller mit seiner B&auml;ckerei. Er war f&uuml;r das Essen verantwortlich.&raquo; Da jeder Teilnehmer sein Fr&uuml;hst&uuml;ck mit 20 Franken selbst bezahlen muss, sei der finanzielle Aufwand f&uuml;r die Stadt gering.</p> <h4>Mehr Aufgaben f&uuml;r Verwaltung?</h4> <p>Alle Aufgaben der Standortf&ouml;rderung, die bisher die SMO erledigt hatte, k&ouml;nne die Stadtkanzlei aber nicht &uuml;bernehmen, sagt Stadler. Die Beratung und F&ouml;rderung von Jungunternehmern &uuml;bernehme ein externer Berater. Die Stadtkanzlei sei aber Anlaufstelle f&uuml;r Firmen. Sie gebe Auskunft und beantworte Anfragen. Ob weitere Aufgaben hinzukommen, kl&auml;re der Stadtrat derzeit ab.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2987642</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 21 May 2012 01:04:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Linde widerrechtlich gefällt  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2986596</link>
         <description><![CDATA[  WALDKIRCH. In Waldkirch wurde ein alter gesch&uuml;tzter Lindenbaum widerrechtlich gef&auml;llt. Die Verantwortlichen m&uuml;ssen mit saftigen Bussen rechnen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>WALDKIRCH. In Waldkirch wurde ein alter gesch&uuml;tzter Lindenbaum widerrechtlich gef&auml;llt. Die Verantwortlichen m&uuml;ssen mit saftigen Bussen rechnen.</b><br /><br /><p>Daf&uuml;r hat der Gemeinderat Waldkirch kein Verst&auml;ndnis. &laquo;Leider musste k&uuml;rzlich ein krasser Verstoss gegen die Bestimmungen der Schutzverordnung festgestellt werden&raquo;, schreibt er im Gemeindeblatt. Und spricht damit die Tatsache an, dass in einem Weiler &laquo;eine das Ortsbild pr&auml;gende, gesunde und vor allem gesch&uuml;tzte Linde ohne Bewilligung des Gemeinderates und damit widerrechtlich gef&auml;llt worden ist&raquo;. Der Gemeinderat hat laut Mitteilung beim Untersuchungsamt Strafanzeige eingereicht und erwartet eine empfindliche Busse f&uuml;r den, beziehungsweise die Verantwortlichen.</p> <p>Zudem wird er eine Wiederanpflanzung am gleichen Standort verf&uuml;gen.</p> <h4>Bauverwaltung gibt Auskunft</h4> <p>Der Gemeinderat Waldkirch hat die erw&auml;hnte Schutzverordnung am 10. Juli 1992 erlassen. Sie ersetzte jene aus dem Jahre 1980. Die Schutzverordnung bezweckt den Schutz und die Erhaltung von bestimmten Gebieten und Objekten. So sind beispielsweise Ortsbilder, Kulturobjekte, arch&auml;ologische Stellen, Landschaftsschutzgebiete, gesch&uuml;tzte Naturobjekte, Lebensr&auml;ume gesch&uuml;tzter Tiere und Pflanzen, aber auch gesch&uuml;tzte Einzelb&auml;ume oder Hecken aufgef&uuml;hrt.</p> <p>Wer sich im Detail informieren m&ouml;chte, erh&auml;lt Ausk&uuml;nfte &uuml;ber gesch&uuml;tzte Objekte bei der Bauverwaltung oder im Internet unter <a href="http://www.geoportal.ch" class="more">www.geoportal.ch</a>. (gk/cor)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2986596</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 19 May 2012 11:10:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Bereit für 4000 Sportler  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2984901</link>
         <description><![CDATA[  GOSSAU/ARNEGG/WALDKIRCH. In einem Monat findet in Gossau, Andwil und Waldkirch das Schweizer Sportfest statt. Die Bundwiese verwandelt sich in eine Festh&uuml;tte, die Mooswisen in eine Zeltstadt. F&uuml;r die Infrastruktur ist Fredy Kessler zust&auml;ndig. Eine Herkulesaufgabe.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>GOSSAU/ARNEGG/WALDKIRCH. In einem Monat findet in Gossau, Andwil und Waldkirch das Schweizer Sportfest statt. Die Bundwiese verwandelt sich in eine Festh&uuml;tte, die Mooswisen in eine Zeltstadt. F&uuml;r die Infrastruktur ist Fredy Kessler zust&auml;ndig. Eine Herkulesaufgabe.</b><br /><br /><p>Fredy Kessler lehnt sich zur&uuml;ck, l&auml;chelt, &uuml;berlegt einen Moment. Auf die Frage, wie viele Arbeitsstunden er bereits in die Planung f&uuml;r das Schweizer Sportfest investiert hat, findet er nicht sofort eine Antwort. Schliesslich nennt er doch eine Zahl: &laquo;400 bis 500 Stunden sind es bisher wohl gewesen.&raquo;</p> <p>Es d&uuml;rften noch einige mehr hinzukommen. Das 20. Schweizer Sportfest beginnt am 14. Juni und dauert bis am 17. Juni. Die Veranstalter erwarten an diesem Wochenende etwa 4000 Sportler und &laquo;hoffentlich viele Zuschauer&raquo;, wie OK-Pr&auml;sidentin Seline Heim sagt. Noch ist in Gossau wenig vom anstehenden Grossanlass zu sp&uuml;ren. Das soll sich bald &auml;ndern: Ab Montag rollen weitere Werbemassnahmen an. Die eigentlichen Aufbauarbeiten beginnen dann etwas sp&auml;ter, rund eine Woche bevor die Turnerinnen und Turner kommen.</p> <h4>Heim: Schon etwas nerv&ouml;s</h4> <p>Bis dahin muss alles minuti&ouml;s geplant sein. Denn die Zuschauer und Sportler wollen verpflegt werden, viele werden in Gossau &uuml;bernachten, Toiletten sollten bereitstehen. Ein grosser Teil der Vorarbeit sei bereits getan, sagt Kessler. Das elfk&ouml;pfige Organisationskomitee habe im M&auml;rz 2010 mit der Planung begonnen. Seline Heim reservierte Sportanlagen, telefonierte mit Beh&ouml;rden, Verb&auml;nden, Politikern, schrieb Mails. Kessler telefonierte mit Gewerblern, organisierte Festzelte, Parkpl&auml;tze, Lautsprecher.</p> <p>Beide wirken gelassen, w&auml;hrend sie aufz&auml;hlen und erkl&auml;ren, was es bisher zu organisieren gab. &laquo;Das t&auml;uscht&raquo;, sagt Seline Heim. Ein wenig nerv&ouml;s sei sie schon. &laquo;Die Vorfreude ist aber gr&ouml;sser.&raquo; &Uuml;berhaupt keine Nervosit&auml;t sp&uuml;rt hingegen Kessler. Dies, obwohl der Gossauer Landwirt das erste Mal im OK eines Grossanlasses mit dabei ist. &laquo;Jetzt schon aufgeregt zu sein, bringt nichts&raquo;, sagt er. Alles k&ouml;nne man ohnehin nicht planen. &laquo;Das Wetter zum Beispiel.&raquo; Die Planung sei aber eine Herausforderung und brauche Zeit. &laquo;Ich bin ja kein Profi.&raquo;</p> <h4>Sportfestbier aus Gossau</h4> <p>Die Bundwiese soll am Sportfest zu einer eigentlichen Festh&uuml;tte werden. Ein grosses Zelt f&uuml;r &uuml;ber 2000 Personen sei hier geplant, sagt Kessler. Hinzu kommen Verpflegungsst&auml;nde, eine grosse K&uuml;che und mehrere Bars. Zum Beispiel ein Unihockey-Bar oder eine Appenzellerstube. &laquo;Wahnsinn&raquo;, sagt Kessler, &laquo;was f&uuml;r drei Tage alles aufgestellt wird.&raquo; Auf dem Marktplatz ist zudem ein Zelt f&uuml;r 200 Personen mit Bar geplant und auch in Andwil und Waldkirch sind Festwirtschaften vorgesehen. &Uuml;bernachten werden die meisten Sportler im Gebiet Mooswisen in Zelten. Damit es in der Zeltstadt fliessendes Wasser gibt, werden Leitungen gelegt und eine Waschanlage aufgestellt. Weitere Schlafpl&auml;tze sind in Zivilschutzanlagen und Turnhallen organisiert. Das Material f&uuml;r die Infrastruktur komme alles aus der Region. &laquo;Die Zusammenarbeit mit dem &ouml;rtlichen Gewerbe ist gut&raquo;, sagt auch Seline Heim. Alle B&auml;ckereien w&uuml;rden derzeit ein Sportfestbrot anbieten. Die Brauerei Stadtb&uuml;hl braue zudem ein Sportfestbier.</p> <h4>Ein Vereinsmeier</h4> <p>Die Frage, warum er so viel Freizeit in das Schweizer Sportfest investiere, beantwortet Fredy Kessler ohne eine Sekunde zu z&ouml;gern: Er sei schon Forti-Pr&auml;sident gewesen und singe im M&auml;nnerchor. &laquo;Wer einmal ein Vereinsmeier ist, der bleibt immer ein Vereinsmeier.&raquo;</p> <div class="mpnl_hinweis"><a href="http://www.sportfest.ch" class="more">www.sportfest.ch</a></div>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2984901</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 18 May 2012 07:29:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Parkplatz zum Schnäppchenpreis  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2983420</link>
         <description><![CDATA[  GOSSAU. Parkieren im Zentrum wird teurer. Was f&uuml;r &laquo;Grossst&auml;dter&raquo; bereits Normalit&auml;t ist, d&uuml;rfte manchen Gossauer ver&auml;rgern. Doch im Vergleich zu St.Gallen oder Z&uuml;rich parkiert es sich in Gossau geradezu g&uuml;nstig.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>GOSSAU. Parkieren im Zentrum wird teurer. Was f&uuml;r &laquo;Grossst&auml;dter&raquo; bereits Normalit&auml;t ist, d&uuml;rfte manchen Gossauer ver&auml;rgern. Doch im Vergleich zu St.Gallen oder Z&uuml;rich parkiert es sich in Gossau geradezu g&uuml;nstig.</b><br /><br /><p>Blaue Zone in den Quartieren und h&ouml;here Parkplatzgeb&uuml;hren: Gossau will das Gratis-Parkieren einschr&auml;nken. Mit der neuen Parkplatzregelung vollzieht der Stadtrat ein schon im Jahr 2006 geplantes Vorhaben. Verschiedene Einsprachen verz&ouml;gerten die Umsetzung bis heute. Mit der neuen Regelung m&ouml;chte die Stadt noch vorbildlicher und &ouml;kologischer werden. Bei vielen Autofahrern d&uuml;rfte die Parkplatzbewirtschaftung allerdings auf wenig Gegenliebe stossen. Die Erweiterte Blaue Zone (EBZ) wird nach Abschluss der Aufwertung im Zentrum auf die Quartiere ausgedehnt.</p> <h4>&laquo;Ein zweischneidiges Schwert&raquo;</h4> <p>In gr&ouml;sseren St&auml;dten wie St. Gallen beispielsweise geh&ouml;ren Parkplatzgeb&uuml;hren bereits seit langem zum Alltag. Schon in den 90er-Jahren wurde die EBZ in der Stadt immer weiter ausgedehnt. Mittlerweile sind praktisch alle Parkpl&auml;tze, auch ausserhalb des Zentrums, bewirtschaftet. Wer sein Auto zentral parkieren m&ouml;chte, muss dann auch schon mal, wie beispielsweise im Rathaus-Parkhaus, 2.40 Franken pro Stunde zahlen. Etwas g&uuml;nstiger, daf&uuml;r nicht direkt in der Innenstadt, parkiert es sich im Kreuzbleiche-Parkhaus. Dort zahlen Autofahrer 1.20 Franken in der Stunde.</p> <p>Am Marktplatz in Gossau hingegen ist Parkieren nach der Aufwertung des Stadtkerns mit einem Franken pro Stunde von Montag bis Freitag vergleichsweise g&uuml;nstig. Zumal die ersten 30 Minuten gratis sind. Auch auf dem Lindenplatz und beim Amtshaus zahlt man einen Franken pro Stunde. &laquo;Die Erhebung von Parkplatzgeb&uuml;hren ist ein zweischneidiges Schwert&raquo;, sagt Stadtrat Stefan Lenherr. Es m&uuml;sse ein ausgewogener Mix gefunden werden. Damit einerseits der &ouml;V gef&ouml;rdert werde und andererseits die Geb&uuml;hren den Verh&auml;ltnissen einer Kleinstadt wie Gossau entspr&auml;chen. Das wohl abschreckendste Beispiel f&uuml;r Autofahrer ist Z&uuml;rich. Wer sich in der gr&ouml;ssten Stadt der Schweiz einen Parkplatz in der Innenstadt ergattern m&ouml;chte, muss tief in die Tasche greifen. Im Parkhaus am Hauptbahnhof beispielsweise zahlen Autolenker f&uuml;r 15 Minuten parkieren satte 1.10 Franken. Pro Stunde also 4.40 Franken. Dagegen ist St. Gallen noch g&uuml;nstig und Gossaus Parkpl&auml;tze gar ein &laquo;Schn&auml;ppchen&raquo;.</p> <h4>&laquo;Parkpl&auml;tze sind zu g&uuml;nstig&raquo;</h4> <p>Um den dichten Gossauer Stadtverkehr zu beruhigen, werden schon lange L&ouml;sungen diskutiert. Doch was sind eigentlich die Kriterien f&uuml;r die Tarifberechnung bei Parkpl&auml;tzen? Laut Lenherr h&auml;ngt dies in Gossau von mehreren Aspekten ab. Eine Rolle spielen dabei die Unterhaltskosten, die &ouml;V-Tarife und die Gr&ouml;sse der Stadt. Die Parkpl&auml;tze in Gossau seien aber eigentlich trotz der Geb&uuml;hrenerh&ouml;hung noch zu g&uuml;nstig. &laquo;Um alle Kosten zu decken, m&uuml;ssten wir einige Franken die Stunde verlangen.&raquo; F&uuml;r eine Kleinstadt wie Gossau sei dies aber unverh&auml;ltnism&auml;ssig.</p> <p>Ein Blick nach St. Gallen zeigt, wie komplex die Ermittlung der Geb&uuml;hren ist. Gem&auml;ss Heinz Indermaur, Stabschef Soziales und Sicherheit der Stadt, kann die Bewirtschaftung des Parkplatzangebots verschieden geregelt werden. Unter anderem mit der H&ouml;he der Parkgeb&uuml;hr und der zul&auml;ssigen Maximalparkdauer.</p> <h4>Grunds&auml;tzlich zwei Franken</h4> <p>Mit der Bewirtschaftung der Parkpl&auml;tze w&uuml;rden verschiedene &ouml;kologische, &ouml;konomische sowie verkehrspolizeiliche Interessen ber&uuml;cksichtigt. &laquo;In den Gebieten der Innenstadt und den Quartierzentren kommt dabei ein h&ouml;herer Tarif zur Anwendung&raquo;, sagt Indermaur. In der Regel. Auf dem Spelteriniplatz allerdings zahlt der Autofahrer lediglich einen Franken pro Stunde. &laquo;Der Spelteriniplatz gilt als Ausnahme, da er knapp ausserhalb des Zentrums liegt&raquo;, sagt Urs Weishaupt, Leiter Fachstelle Kommunikation der Stadt St. Gallen. Grunds&auml;tzlich k&ouml;nne davon ausgegangen werden, dass Parkpl&auml;tze in der Innenstadt zwei Franken pro Stunde kosten. Ein anderes Kriterium bei der Berechnung der Geb&uuml;hren sei auch der &ouml;V-Tarif. &laquo;Das Pendeln darf f&uuml;r Autofahrer nicht g&uuml;nstiger sein als f&uuml;r &ouml;V-Passagiere&raquo;, sagt Weishaupt.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2983420</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 16 May 2012 01:05:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Ein Hotel wollte niemand betreiben  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2981846</link>
         <description><![CDATA[  GOSSAU. An der Ecke Herisauer-/Bedastrasse war f&uuml;r 30 Millionen Franken ein Neubau mit Hotel geplant. Nun sollen Geb&auml;ude mit 43 Seniorenwohnungen entstehen. Gewechselt hat auch der Architekt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>An der Ecke Herisauer-/Bedastrasse war f&uuml;r 30 Millionen Franken ein Neubau mit Hotel geplant. Nun sollen Geb&auml;ude mit 43 Seniorenwohnungen entstehen. Gewechselt hat auch der Architekt.</b><br /><br /><p>GOSSAU. Das H&auml;lg-Areal mitten im Zentrum Gossaus soll dereinst komplett anders aussehen. Bereits Anfang 2010 informierten Stadtpr&auml;sident Alex Br&uuml;hwiler, der damalige Stadtentwickler Clemens L&uuml;thi und der Gossauer Architekt Ernst Nikolussi &uuml;ber das Bauprojekt. Ein Hotel und zwei Geb&auml;ude mit 24 Alterswohnungen sollten gebaut werden.</p> <p>Heute, mehr als zwei Jahre sp&auml;ter, hat sich einiges ge&auml;ndert: Statt f&uuml;r ein Hotel sollen die geplanten Geb&auml;ude f&uuml;r Betreutes Wohnen genutzt werden. Dies schreibt der Stadtrat im Gestaltungsplan, der zurzeit das zweite Mal &ouml;ffentlich aufliegt.</p> <h4>Gossauer Architekt hat verkauft</h4> <p>Der Grund, weshalb nun doch kein neues Hotel entsteht, ist auf Nachfrage bei der Grundeigent&uuml;merin zu erfahren, der GRS Invest AG aus Wil. Es habe kein Betreiber f&uuml;r ein Hotel gefunden werden k&ouml;nnen, heisst es seitens der Firma. Alterswohnungen seien in Gossau eher gefragt. Wer diese Wohnungen betreiben wird, ist noch unklar. Man sei mit Interessenten in Verhandlung, l&auml;sst die Firma verlauten. Architekt Ernst Nikolussi &auml;ussert sich nicht mehr zum Bauvorhaben. Er habe das Projekt verkauft, sagt er. Zust&auml;ndig sei nun die Schmuckli Architekten AG, die wie die Grundeigent&uuml;merin aus Wil stammt.</p> <p>Der Gestaltungsplan liegt noch bis am 6. Juni &ouml;ffentlich auf. Einsprachen sind nur noch gegen die &Auml;nderungen m&ouml;glich, die der Stadtrat im ersten Einspracheverfahren beschlossen hat. Die &Auml;nderungen betreffen die Anzahl Abstellpl&auml;tze, die Anordnung der Aussenparkpl&auml;tze, die Ausdehnung der Tiefgarage und die Gestaltung an der Herisauerstrasse. Das vierte Obergeschoss an der Ecke Herisauer-/Bedastrasse soll zur&uuml;ckversetzt werden, damit das Geb&auml;ude Richtung Ochsenkreisel nur noch viergeschossig und etwa drei Meter weniger hoch ist.</p> <h4>63 statt 50 Parkpl&auml;tze</h4> <p>Statt Hotelzimmer sollen neu 43 kleinere Seniorenwohnungen entstehen und eine Pflegeabteilung mit 26 Betten. Im Erdgeschoss sind ein Restaurant und Gewerbefl&auml;chen vorgesehen. Geplant sind neu 63 statt 50 Parkpl&auml;tze, 58 davon unterirdisch. Die f&uuml;nf Aussenparkpl&auml;tze werden entlang der Bedastrasse angeordnet. Dadurch seien Anpassungen bei der Baumbepflanzung n&ouml;tig.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2981846</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 15 May 2012 08:43:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Dutzend Projekte an den Kanton  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2980643</link>
         <description><![CDATA[  GOSSAU. Der Gossauer Stadtrat hat beim Kanton 12 Strassenbauprojekte eingereicht. Der Kanton soll sie ab 2014 bearbeiten. Ob dieser dem Wunsch nachkommt, ist ungewiss, denn kantonsweit sind &uuml;ber 750 Begehren eingegangen. Ein Rekord.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>GOSSAU. Der Gossauer Stadtrat hat beim Kanton 12 Strassenbauprojekte eingereicht. Der Kanton soll sie ab 2014 bearbeiten. Ob dieser dem Wunsch nachkommt, ist ungewiss, denn kantonsweit sind &uuml;ber 750 Begehren eingegangen. Ein Rekord.</b><br /><br /><p>Seit Jahren versucht die Stadt Gossau ihr Verkehrsproblem in den Griff zu bekommen. Es wurden Projekte angedacht, Studien erstellt und Konzepte ausgearbeitet. Gen&uuml;tzt hat es wenig. Nun spielt der Gossauer Stadtrat den Ball an den Kanton weiter. Dieser soll aufzeigen, wie die St. Gallerstrasse entlastet werden k&ouml;nnte. Unter anderem soll er die Idee von Willi Braun pr&uuml;fen (Erschliessungsstrasse Nord). Der Stadtrat hat dieses Begehren zusammen mit einigen anderen Projekten Ende M&auml;rz beim Kanton eingereicht. Dieser soll sie ins 16. Strassenbauprogramm f&uuml;r die Jahre 2014 bis 2018 aufnehmen.</p> <h4>Kantonsparlament entscheidet</h4> <p>Ob die Gossauer Projekte auf Kantonsebene Geh&ouml;r finden, ist ungewiss. Derzeit liegen sie zusammen mit allen anderen Begehren aus dem Kanton beim Tiefbauamt. Dieses ordnet die Projekte, sch&auml;tzt die Kosten und erstellt eine Priorit&auml;tenliste. Sp&auml;ter geht die Liste an die Regierung und schliesslich entscheidet das Kantonsparlament - laut Urs Kost, Leiter Tiefbauamt, voraussichtlich im Herbst 2013.</p> <p>Gossau ist allerdings nicht die einzige Gemeinde, die Begehren eingereicht hat: &laquo;Dieses Jahr sind &uuml;ber 750 eingegangen&raquo;, sagt Kost. &laquo;Das ist Rekord.&raquo; Z&auml;hle man aber Doppelnennungen oder mangelhafte Eingaben ab, blieben schliesslich etwa 300 bis 400 Projekte, die genauer bearbeitet w&uuml;rden. Welche Priorit&auml;t die Begehren erhalten, k&ouml;nne die Gemeinde bis zum parlamentarischen Prozess nun nicht mehr beeinflussen. &laquo;Gut dokumentierte und begr&uuml;ndete Eingaben haben aber sicherlich bessere Chancen.&raquo; Wie die Chancen f&uuml;r Gossaus Dokumentation steht, will Kost nicht verraten.</p> <h4>Kanton soll Mittel einplanen</h4> <p>Mehr Details gibt der Gossauer Stadtrat bekannt. In einer Mitteilung schreibt er, wo seine Priorit&auml;ten liegen. Als erstes erw&auml;hnt er die eingangs angesprochenen Entlastungsmassnahmen f&uuml;r die St. Gallerstrasse.</p> <p>Ebenfalls hohe Priorit&auml;t r&auml;umt der Stadtrat vier weiteren Vorhaben ein. So soll der Kanton im Zusammenhang mit der &Uuml;berbauung Happypark die St. Gallerstrasse mit einer Abbiegespur in die Hirschenstrasse erg&auml;nzen (siehe Grafik). Des weiteren m&uuml;sse die Wilerstrasse zwischen Gr&ouml;bliplatz und Eichenkreisel mit einem Rad- und Gehweg ausgestattet werden. Das erh&ouml;he die Sicherheit f&uuml;r den Langsamverkehr. Ein weiteres Projekt, das der Stadtrat erw&auml;hnt, ist die Zentrumsgestaltung: Erst nach Abschluss der Arbeiten zeige sich, ob erg&auml;nzende Massnahmen n&ouml;tig seien, um die beabsichtigte Aufwertung zu erreichen. Aber auch f&uuml;r Massnahmen entlang der Kantonsstrassen im Zusammenhang mit der Erschliessung des Gebietes Sommerau soll der Kanton &laquo;Mittel einplanen&raquo;.</p> <h4>Flawil beantragt die Westspange</h4> <p>Gossau hatte bereits f&uuml;r das 15. kantonale Strassenbauprogramm Projekte angemeldet. Das Programm endet 2013. Vier Projekte, die nicht bearbeitet wurden, soll der Kanton nun in das neue Programm &uuml;bernehmen. Eines davon ist eine Verbindung von der Flawilerstrasse zur Wilerstrasse. Dieses Projekt, die sogenannte Westspange, gab zuletzt im Vorfeld der Abstimmung &uuml;ber die Einzonung der Gebiete Sommerau und Moosburg einiges zu reden. Die Westspange ist auch Flawil ein Anliegen. Die Gemeinde hat eine direkte Verbindung vom Eichenkreisel zur Flawilerstrasse mit h&ouml;chster Priorit&auml;t beim Kanton angemeldet. Ebenfalls bereits f&uuml;r das 15. Strassenbauprogramm angemeldet hatte Gossau den Ausbau des Knotenpunkts St. Galler-/Industriestrasse. Dies im Hinblick auf eine allf&auml;llige S&uuml;dverbindung. Weiterhin im Programm lassen will der Stadtrat Massnahmen, die auf der Andwilerstrasse bei der Autobahn&uuml;berf&uuml;hrung eine Geschwindigkeitsreduktion bewirken. Und schliesslich soll die Bischofszellerstrasse zwischen Obstgarten und Arnegg mit einem Geh- und Radweg erg&auml;nzt werden.</p> <h4>Arneggs Dorfcharakter st&auml;rken</h4> <p>Vier Projekte meldet die Stadt beim Kanton laut Mitteilung mit zweiter Priorit&auml;t an. Das Gebiet Bahnhof Nord sei ein Entwicklungsschwerpunkt. Die Erschliessung dieses Gebiets soll mit einer direkten Verbindung zwischen Industrie- und Mooswiesstrasse verbessert werden. Bestandteil der Aufwertungsabsichten f&uuml;r das Gebiet Gossau Ost/St. Gallen West ist zudem die Begradigung der St. Gallerstrasse zwischen Mettendorf und AFG Arena. Sie soll mit Massnahmen zur Bevorzugung des &ouml;ffentlichen Verkehrs verbunden werden. Weiteres Projekt mit zweiter Priorit&auml;t ist eine neue Strassenraumgestaltung f&uuml;r Arnegg. Anpassungen an der Bischofszellerstrasse sollen dazu f&uuml;hren, dass der Dorfcharakter gest&auml;rkt wird. Dritte Priorit&auml;t hat der Bau eines Trottoirs an der Flawilerstrasse und eine Verbreiterung der Geh- und Radwege an der Wiler- und Andwilerstrasse.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2980643</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 15 May 2012 08:42:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  EM-Dritte ist zurück  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2980644</link>
         <description><![CDATA[  GOSSAU. Nach ihrem erfolgreichen Auftritt in Br&uuml;ssel darf sich die EM-Dritte Giulia Steingruber (rechts) nun einige Tage zu Hause in Gossau erholen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Gossau. Nach ihrem erfolgreichen Auftritt in Br&uuml;ssel darf sich die EM-Dritte Giulia Steingruber (rechts) nun einige Tage zu Hause in Gossau erholen. Am Flughafen in Kloten wurde Steingruber gestern von ihren Eltern, ihrer Entdeckerin Marianne Steinemann (links) sowie Vertretern des Gossauer Turnvereins und des Schweizerischen Turnverbandes empfangen. &laquo;Ich habe noch nicht richtig realisiert, dass ich sie gewonnen habe&raquo;, sagte Steingruber mit Blick auf die Bronzemedaille. (uhu)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2980644</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 14 May 2012 07:44:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Zentral und gut erschlossen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2978980</link>
         <description><![CDATA[  GOSSAU. Gossau hat zwar ein Problem mit dem Autoverkehr, daf&uuml;r einen gut ausgebauten &ouml;V. Dies sch&auml;tzen die Neuzuz&uuml;ger, die am Freitagabend offiziell von der Stadt begr&uuml;sst worden sind.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>GOSSAU. Gossau hat zwar ein Problem mit dem Autoverkehr, daf&uuml;r einen gut ausgebauten &ouml;V. Dies sch&auml;tzen die Neuzuz&uuml;ger, die am Freitagabend offiziell von der Stadt begr&uuml;sst worden sind.</b><br /><br /><p>Die Stadt Gossau l&auml;sst sich den Zuzug neuer B&uuml;rger etwas kosten. Mit einem unterhaltenden Programm und einem gediegenen Nachtessen sorgte die Kulturkommission an der Begr&uuml;ssungsfeier am Freitagabend f&uuml;r eine stimmungsvolle Atmosph&auml;re. Die Neuzuz&uuml;ger staunten und freuten sich dar&uuml;ber.</p> <h4>800 Neue, 177 erschienen</h4> <p>Marie-Therese Hug und Lisbeth Minikus von der Kulturkommission waren mit daf&uuml;r verantwortlich, dass sich die neuen Gossauer Bewohner im F&uuml;rstenlandsaal willkommen f&uuml;hlten. J&auml;hrlich verzeichnet Gossau insgesamt rund 800 Neuzuz&uuml;ger. In diesem Jahr erschienen deren 177 zur Begr&uuml;ssung.</p> <p>Dabei unterstrich Stadtpr&auml;sident Alex Br&uuml;hwiler die Vielfalt an Institutionen und Vereinen, welche in Gossau beheimatet sind. Wichtig seien der Stadt die Familien. &laquo;Wir sind ein familienfreundlicher Platz.&raquo; Die Stadt gebe sich grosse M&uuml;he, dass sich Familien wohl f&uuml;hlten. &laquo;Und Gossau f&uuml;hlt sich auch wohl in der Region&raquo;, sagte Br&uuml;hwiler.</p> <p>Beim Ap&eacute;ro tauschten die Neuzuz&uuml;ger Erfahrungen aus, politisierten oder diskutierten ungezwungen. Mehrmals waren von Neuzuz&uuml;gern die Vorz&uuml;ge herauszuh&ouml;ren, welche Gossau lebenswert machten - sieht man einmal vom erheblichen Durchgangsstrassenverkehr ab.</p> <p>Stadtpr&auml;sident Alex Br&uuml;hwiler konnte die Vorteile, welche Neub&uuml;rger &auml;usserten, nur bekr&auml;ftigen. Er bezog sich auf Ergebnisse aus regelm&auml;ssigen schriftlichen Umfragen, welche die Stadt jeweils durchf&uuml;hrt. Dabei nannte er unter anderem die drei Hauptgr&uuml;nde, welche Gossau zu einem verlockenden Wohnort machten: &laquo;Gutes Image - wir sind einfach gut -, wir haben vergleichsweise niedrige Steuern und wir sind relativ sicher und sauber.&raquo;</p> <h4>&Uuml;berraschungsgast</h4> <p>H&ouml;hepunkt des Unterhaltungsteils war ein &Uuml;berraschungsgast, dessen Namen weder die Neuzuz&uuml;ger noch Beh&ouml;rdemitglieder kannten. Immerhin musste von Beginn an aufgefallen sein, dass sich ein geheimnisvoller Typ unter die Besucher mischte. Es war der Z&uuml;rcher Animationsk&uuml;nstler Oliver Haindl. Er verstand es, seine Impressionen bei seinem Auftritt in ein witziges Sammelsurium zu fassen.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2978980</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 11 May 2012 01:05:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Einmal Schaulaufen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2975597</link>
         <description><![CDATA[  WALDKIRCH. Schliesst man die Augen, k&ouml;nnte man fast meinen, man sei auf einer Modenschau. Klack, klack, klack t&ouml;nt es einem zackig entgegen - wie Highheels auf einem Laufsteg eben. Die Realit&auml;t sieht allerdings anders aus - gr&uuml;ner irgendwie.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>WALDKIRCH. Schliesst man die Augen, k&ouml;nnte man fast meinen, man sei auf einer Modenschau. Klack, klack, klack t&ouml;nt es einem zackig entgegen - wie Highheels auf einem Laufsteg eben. Die Realit&auml;t sieht allerdings anders aus - gr&uuml;ner irgendwie. Von den B&auml;umen im Waldkircher Wald tropft Regen. Deshalb kommen die vermeintlichen Supermodels auch nicht in eleganter Haute Couture den Weg herauf, sondern in praktischer Outdoor-Bekleidung. Sp&auml;testens jetzt ist klar: Nicht die Highheels klacken, sondern die Nordic-Walking-St&ouml;cke.</p> <h4>*</h4> <p>Jacke an, Reissverschluss zu, Reissverschluss auf, Kapuze ab, Hut auf. Mindestens genauso schnell wie Supermodels sind die sechs Frauen der Walking Gruppe um die Waldkircher Gemeinder&auml;tin Sandra Steinemann aber darin, ihre Outfits zu wechseln. Der Multifunktionalit&auml;t sei Dank. Diese Kleider lassen sich an alles anpassen. Bei diesem miesen Wetter auch absolut notwendig. Es ist nicht immer klar an diesem Mittwochmorgen, wovon man denn nun eigentlich nasser ist, vom Regen oder vom Schweiss?</p> <p>So oder so, achteinhalb Kilometer gilt es auf alle F&auml;lle durchzuhalten. Soviel misst der rote der drei neuen Laufwege. Seit knapp einer Woche sind die Trails nun offen und sollen, wenn es nach Initiantin Steinemann geht, von B&uuml;rgern und Besuchern fleissig genutzt werden. Mehrmals pro Woche l&auml;uft sie selbst. &Uuml;ber Wurzeln, Kies- und Feldwege, vorbei an blumigen Wiesen und im Dickicht versteckten Trinkbrunnen. Einem unge&uuml;bten Walker bleibt da nichts anderes &uuml;brig, als dran zu bleiben. Nur nicht zur&uuml;ckfallen! Sch&ouml;n w&auml;r sie zwar, die Sicht auf das Alpsteinmassiv und den Bodensee. Nur ist die Aufmerksamkeit meist auf anderes gerichtet. Auf Stolperfallen etwa oder die Nordic-Walking-St&ouml;cke, um sich damit nicht ins Bein zu stechen. Und eben, bloss nicht aus dem Laufschritt fallen.</p> <h4>*</h4> <p>Zuschauer gibt es zur Gen&uuml;ge. Etwa andere Walking-Gruppen, die einem begegnen k&ouml;nnten. Drei St&uuml;ck seien an diesem Morgen unterwegs, sagt Sandra Steinemann. Dazu kommen Jogger, Spazierg&auml;nger, H&uuml;ndeler. Ob rennen, gehen oder auch nur die Augen schliessen macht auf dem Trail aber eigentlich keinen Unterschied. Hauptsache einmal im Einklang mit der Natur sein - wenn nur dieses Klacken nicht w&auml;re.</p> <p>Nina Rudnicki</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2975597</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 11 May 2012 01:05:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Beinahe wie am Klassentreffen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2975614</link>
         <description><![CDATA[  GOSSAU. Zu den Wahlen im Herbst tritt die Flig mit je einem Kandidaten f&uuml;r Stadtrat und Schulrat sowie einer 15er-Liste f&uuml;r das Parlament an. An der Nominationsversammlung stellte die Partei Kandidaten aller Altersklassen vor.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>GOSSAU. Zu den Wahlen im Herbst tritt die Flig mit je einem Kandidaten f&uuml;r Stadtrat und Schulrat sowie einer 15er-Liste f&uuml;r das Parlament an. An der Nominationsversammlung stellte die Partei Kandidaten aller Altersklassen vor.</b><br /><br /><p>Der Flig-Stadtparlamentarier Alfred Zahner hat ganze Arbeit geleistet. An der Nominationsversammlung am Mittwochabend war der pensionierte Sekundarlehrer zwar ferienbedingt abwesend, doch viele der neuen Kandidaten f&uuml;r die anstehenden Stadtwahlen im Herbst gingen einst zu ihm in den Unterricht. So war es der Running-Gag des Abends, als sich ein Kandidat nach dem anderen mit den Worten &laquo;Auch ich war einmal ein Sch&uuml;ler Zahners&raquo; vorstellte.</p> <h4>Kein Kandidat aus Arnegg</h4> <p>15 Personen stehen auf der Liste: Neben den f&uuml;nf Bisherigen zehn Neue. &laquo;Bez&uuml;glich der Kandidaten haben wir die qualitative und quantitative Zielsetzung erreicht&raquo;, sagte Parteipr&auml;sident Stefan Harder und meinte damit neben der 15er-Liste auch den Stadtratskandidaten Erwin Sutter sowie Linus Balzan, der erneut f&uuml;r den Schulrat kandidiert. Die 31 anwesenden Stimmberechtigten nominierten beide offiziell mit Applaus. &laquo;Jetzt bleibt zu hoffen, dass der Trend der nationalen und kantonalen Wahlen auch bei uns in Gossau anh&auml;lt&raquo;, sagte Harder. Einziger Wermutstropfen sei, dass sich kein Kandidat aus Arnegg habe finden lassen.</p> <h4>Die J&uuml;ngsten</h4> <p>Der mit Abstand j&uuml;ngste auf der Liste ist Benjamin Tr&ouml;sch mit Jahrgang 1991. Kein Nachteil, wie er betonte, denn er sei sehr an Politik interessiert und vom Jugendparlament St. Gallen f&uuml;r den Vorstand angefragt worden. Eine weitere junge Kandidatin ist Zahnmedizinstudentin Anina Federer, Tochter der Bisherigen Marianne Federer. &laquo;Jetzt, da Bruno Damann aus dem Parlament zur&uuml;ckgetreten ist, k&ouml;nnen wir &Auml;rzte gebrauchen&raquo;, scherzte Harder. Ebenfalls Arzt ist der Kandidat Damian B&uuml;hler. Im August plant der Oberarzt des Kantonsspitals St. Gallen, eine eigene Praxis in Gossau zu er&ouml;ffnen.</p> <h4>Mit neuem Slogan</h4> <p>Ob Arzt, Koch oder Lehrer - eines ist den Flig-Kandidaten gemeinsam: Sie wollen dort politisieren, wo sie wohnen. &laquo;Ich habe keine nationalen Ambitionen&raquo;, sagte etwa der Rechtsanwalt Markus Br&auml;ndle. Das passe perfekt zum neuen Slogan der Partei. &laquo;Nur f&uuml;r Gossau&raquo; statt wie bisher &laquo;Aktiv f&uuml;r Gossau&raquo;. Der Slogan sei angepasst worden, weil er viel treffender und zeitgem&auml;sser sei, sagte Harder. Die vier Hauptthemen der Partei werden aber auch weiterhin Bildung, Energie, &Ouml;kologie und Freizeit sein.</p> <p>Als n&auml;chstes werden sich Mitte Mai alle Kandidaten f&uuml;r einen Fototermin treffen. Flyer, Notizbl&ouml;cke und Plakate - so sieht die Strategie aus. Ein Nachteil sei es &uuml;brigens nicht, wenn man wegen der alphabetischen Reihenfolge auf der Liste einen der hinteren Pl&auml;tze erhalten habe, sagte Harder. Einen Einfluss werde das nicht haben. Wer nicht gew&auml;hlt wird, k&ouml;nne sich damit tr&ouml;sten, dass es in der Politik Ausdauer brauche. &laquo;Und wenn es Erwin Sutter in den Stadtrat schafft, rutscht schon mal jemand nach.&raquo;</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2975614</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 09 May 2012 01:04:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Wie's den Anwohnern gefällt  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2972613</link>
         <description><![CDATA[  GOSSAU. Fensterputzen im Akkord, Schleichwege, Quartierstrassen-Raser und tolerante Polizisten &ndash; mit der Grossbaustelle in Gossaus Zentrum hat sich im Leben der Anwohner einiges ver&auml;ndert.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>GOSSAU. Fensterputzen im Akkord, Schleichwege, Quartierstrassen-Raser und tolerante Polizisten &ndash; mit der Grossbaustelle in Gossaus Zentrum hat sich im Leben der Anwohner einiges ver&auml;ndert.</b><br /><br /><p>In Gossau vibriert und dr&ouml;hnt es. Der Baustellenl&auml;rm ist ohrenbet&auml;ubend. Doch die Gossauer schlendern an diesem Dienstagmorgen gelassen durch ihr Stadtzentrum - eigentlich seltsam bei diesem Tumult. Die Toleranz der Anwohner scheint grenzenlos. Woran liegt's?</p> <h4>Eine Schubkarre voll Teer</h4> <p>&laquo;Die Stadt hat uns &uuml;ber den Bauverlauf absolut vorbildlich informiert&raquo;, sagt Pia Steiner Ugolini. Zusammen mit Hausbesitzerin Annmarie Calderwood, die in den oberen Etagen wohnt, steht sie in ihrem Vorhang-Atelier Pia. Die beiden Frauen blicken auf die Sonnenstrasse hinaus. Vor kurzem klaffte dort noch ein riesiges Loch. &laquo;Naja&raquo;, sagt Annmarie Calderwood und zeigt auf die frisch betonierte Stelle, &laquo;&uuml;berrascht war ich zwar schon, als ich eines Morgens aus dem Fenster schaute und die Strasse vor meinem Haus pl&ouml;tzlich aufgerissen war.&raquo; Dass auch auf Nebenstrassen gebaut werde, habe ihr niemand gesagt.</p> <p>Nicht weiter schlimm, denn dass die Anwohner und deren Zufriedenheit oberste Priorit&auml;t haben, ist den Bauarbeitern offenbar eingetrichtert worden. Mit ihren Baggern w&uuml;rden sie sofort aus dem Weg fahren, wenn man als Fussg&auml;nger die Strasse &uuml;berqueren wolle, beteuern einige Passanten. Eine Zuvorkommenheit, von der auch Annmarie Calderwood profitiert hat. Wegen der aufgerissenen Strasse konnte sie n&auml;mlich nicht mehr vor ihrem Haus parkieren. Deshalb sei sie zu den Arbeitern gegangen und habe im Spass gefragt, ob sie nicht vorne bei der Hauptbaustelle eine Schubkarre Teer holen k&ouml;nnten. Ein paar Stunden sp&auml;ter - und das am Freitagabend - sei das Loch tats&auml;chlich geflickt gewesen.</p> <h4>Beliebte Abk&uuml;rzungen</h4> <p>Mit dem Ablauf der Bauarbeiten scheinen die Gossauer zufrieden. Ein bitterer Beigeschmack seien lediglich die sogenannten Quartierstrassen-Raser. Schleichwege, die fr&uuml;her kaum ein Autofahrer kannte, sind derzeit gut und oft rasant befahren. Vor allem beim Parkplatz hinter dem Baby-Gesch&auml;ft Scherzinger m&uuml;sse man sich in acht nehmen, r&auml;t Annmarie Calderwood. Ein Tip, der sich vor Ort bew&auml;hrt: Um die Ecke saust ein Fahrzeug der Feuerwehr. Zwar ohne Blaulicht, der Fahrer scheint aber trotzdem froh zu sein, die Abk&uuml;rzung zu kennen.</p> <p>Ein paar Querstrassen weiter nutzt Ursula Schweizer, die Inhaberin der Wulle Boutique, ihre Mittagspause dazu, die Fortschritte der Bauarbeiten von ihrem K&uuml;chenfenster aus zu betrachten. &laquo;Ich muss zurzeit schon viel h&auml;ufiger die Fensterscheiben putzen, vor allem im Gesch&auml;ft wegen der Kunden&raquo;, sagt sie. Aber das sei absehbar. Und seien die Bauarbeiten erst einmal abgeschlossen, habe man daf&uuml;r einen sch&ouml;nen Stadtkern mit breiten Trottoirs. &laquo;Wir m&uuml;ssen alle an einem Strick ziehen&raquo;, sagt sie. Auch die Polizei sei toleranter und stelle nicht sofort eine Busse aus, wenn das Auto mal zu lange parkiert sei.</p> <p>Harmonie pur - das best&auml;tigt auch Willy Lachauer, der den Kiosk beim Ochsenkreisel betreibt. Er kennt hier berufsbedingt die meisten Anwohner. &laquo;Mit der Baustelle und dem L&auml;rm arrangiert hat sich jeder&raquo;, sagt er. &laquo;Schlimm ist nur der Staub, der zurzeit &uuml;berall klebt.&raquo;</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2972613</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 08 May 2012 01:07:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Planen für eine goldige Zukunft  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2971136</link>
         <description><![CDATA[  GOSSAU. 2013 will die Energiestadt Gossau mit dem europ&auml;ischen Goldlabel ausgezeichnet werden. Bis dahin gibt es noch einige Massnahmen umzusetzen. F&uuml;r die Bewohner bedeutet das zum Beispiel, den Bus zu nehmen, statt ins Auto zu steigen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>GOSSAU. 2013 will die Energiestadt Gossau mit dem europ&auml;ischen Goldlabel ausgezeichnet werden. Bis dahin gibt es noch einige Massnahmen umzusetzen. F&uuml;r die Bewohner bedeutet das zum Beispiel, den Bus zu nehmen, statt ins Auto zu steigen.</b><br /><br /><p>Seit 13 Jahren ist Gossau bereits Energiestadt. Jetzt soll es einen Schritt weiter gehen. &laquo;European Energy Award Gold&raquo; heissen die Zauberworte. Denn erst einmal mit dem europ&auml;ische Goldlabel ausgezeichnet, ist Gossau &laquo;noch vorbildlicher, noch &ouml;kologischer und als Wohnort noch attraktiver&raquo;. Das zumindest verspricht sich die interdisziplin&auml;re Arbeitsgruppe, bestehend aus Politikern und Vertretern des Hochbau- und Tiefbauamts, der Schule, der Stadtentwicklung und der Stadtwerke. Und zu tun gibt es einiges: 75 Prozent der erforderlichen Massnahmen gilt es bis Ende Jahr umzusetzen. 64 Prozent hat Gossau bis jetzt erreicht.</p> <h4>Ideen gesucht</h4> <p>Die Massnahmenliste ist lang. Punkte wie Entsorgung, Energiemanagement und Mobilit&auml;t sind darauf aufgef&uuml;hrt. Gerade bei der Mobilit&auml;t gibt es noch am meisten umzusetzen. &laquo;Das ist jenes Thema, das am meisten bewegt und Emotionen sch&uuml;rt&raquo;, sagt Stadtr&auml;tin Gaby Krapf, die der Arbeitsgruppe vorsteht. Eine Massnahme ist etwa die Erweiterung der blauen Zone. Anstatt wie bisher gratis und uneingeschr&auml;nkt auf weissen Feldern zu parkieren, ben&ouml;tigen Dauerparkierer in den Quartieren zuk&uuml;nftig eine Parkkarte. &laquo;Und mit einem Ortsbuskonzept liesse sich die Stadt viel dichter erschliessen&raquo;, sagt Krapf. Massnahmen, die nicht jedem gefallen d&uuml;rften. Das k&ouml;nne schon sein, sagt Beat Lehmann, Leiter der Stadtwerke. Aber in der heutigen Zeit sei Umdenken gefordert. &laquo;Dies muss das &uuml;bergeordnete Ziel von jedem Einzelnen sein. Zwar nicht erst dann, wenn etwas passiert ist, sondern jetzt&raquo;, sagt er. Die Um- und Nachwelt werde es danken. &laquo;Die Stadt beispielsweise plant eine LED-Beleuchtung im Zentrum&raquo;, sagt Gaby Krapf. In einem weiteren Schritt wolle man dann zusammen mit den Fachgesch&auml;ften die Beleuchtung der Schaufenster analysieren und die Ladenbesitzer beraten, wie man diese m&ouml;glichst sparsam und effizient umsetzen k&ouml;nne.</p> <p>Aber nicht nur die &Ouml;ffentlichkeit, auch jeder einzelne Gossauer soll animiert werden mitzumachen - etwa durch den monatlichen Wettbewerb &laquo;Vormacher gesucht&raquo;. Hier kann sich jeder melden, der eine Idee zum Energiesparen hat. Der Gewinner wird jeweils mit einem 100-Franken-Gutschein belohnt. &laquo;Leider haben bis jetzt nicht so viele Gossauer mitgemacht, wie wir gehofft haben&raquo;, sagt Krapf. &laquo;Eigentlich erstaunlich, denn die billigste Energie ist jene, die man gar nicht erst verbraucht. Das m&uuml;sste jeden interessieren.&raquo;</p> <h4>Standards festlegen</h4> <p>Ein weiteres Schl&uuml;sselwort auf dem Weg zum europ&auml;ischen Goldzertifikat ist jenes der &laquo;zentralen Beschaffung&raquo;. Das klinge zwar abstrakt, aber das Prinzip sei einfach, sagt Lehmann und nennt ein paar Beispiele: &laquo;So gilt es herauszufinden, welche Putzmittel ben&ouml;tigt werden und f&uuml;r diese dann einheitliche &ouml;kologische Standards festzulegen.&raquo; Dasselbe gelte f&uuml;r die Papier- oder die Fahrzeugbeschaffung. Zwei Erdgasfahrzeuge f&uuml;r den Serviceeinsatz der Stadtwerke sind laut Lehmann sogar bereits im Beschaffungsplan aufgef&uuml;hrt.</p> <h4>Immer strengere Vorgaben</h4> <p>Zu tun hat die interdisziplin&auml;re Arbeitsgruppe also genug. Auch dann, wenn Gossau das angestrebte Goldlabel im n&auml;chsten Jahr tats&auml;chlich verliehen bekommt. &laquo;Die Anforderungen werden st&auml;ndig h&ouml;her&raquo;, sagt Lehmann. &laquo;Und alle vier Jahre wird &uuml;berpr&uuml;ft, ob die Stadt diese noch erf&uuml;llt.&raquo;</p> <p>Alleine auf sich gestellt ist Gossau dabei nicht. Als Mitglied von &laquo;Energiest&auml;dte Schweiz&raquo; steht der Stadt ein Energieberater zur Seite. Zudem dienen 22 Schweizer St&auml;dte, darunter St. Gallen, als Vorbild - sie sind bereits goldzertifiziert. Eine M&ouml;glichkeit f&uuml;r Gossau also, hier Tips einzuholen? &laquo;Mit St. Gallen zum Beispiel tauschen wir durchaus Erfahrungen aus&raquo;, sagt Lehmann.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2971136</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 07 May 2012 01:09:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Flauer Andrang an Golfturnier  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2969646</link>
         <description><![CDATA[  WALDKIRCH. Der Golfpark Waldkirch organisierte am Samstag ein Turnier f&uuml;r die einheimischen Golfer &ndash; zum erstenmal mit gleichzeitiger Schnupperm&ouml;glichkeit f&uuml;r Neugierige. Dies nutzten nur wenige.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>WALDKIRCH. Der Golfpark Waldkirch organisierte am Samstag ein Turnier f&uuml;r die einheimischen Golfer &ndash; zum erstenmal mit gleichzeitiger Schnupperm&ouml;glichkeit f&uuml;r Neugierige. Dies nutzten nur wenige.</b><br /><br /><p>Es herrscht Golferstimmung am Samstagnachmittag auf dem Waldkircher Gr&uuml;n. OK-Mitglied Franz M&uuml;ller, seines Zeichens Golfer und Gemeindepr&auml;sident von Waldkirch-Bernhardzell, ist auch pr&auml;sent, doch nicht im Golf-Tenue. &laquo;Pers&ouml;nlich bin ich derzeit aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden im Sport nicht sehr aktiv.&raquo; &Uuml;ber sein aktuelles Handicap in dieser Disziplin wollte er keine Auskunft geben. &laquo;Um in den vorderen R&auml;ngen mitmachen zu k&ouml;nnen, m&uuml;sste ich &ouml;fters mit dem Golfschl&auml;ger unterwegs sein&raquo;, sagt er. Auch f&uuml;r Unterhaltung war an diesem Nachmittag mit den Auftritten einiger Musikformationen gesorgt.</p> <h4>Kein Je-Ka-Mi beim Golfen</h4> <p>Rund 60 Golfer hat die Gemeinde Waldkirch-Bernhardzell, die auf &laquo;ihrem&raquo; Platz Mitglied sind. Was diese Veranstaltung anbelange, erkl&auml;rt M&uuml;ller, sei f&uuml;r die Teilnahme am Turnier die &laquo;Platzreife&raquo; Bedingung. F&uuml;r Golfinteressierte sei jedoch die M&ouml;glichkeit von gef&uuml;hrten Rundg&auml;ngen auf der ganzen Golfanlage m&ouml;glich und das Spielen eines Putting-Wettbewerbs mit neun L&ouml;chern, &auml;hnlich dem Minigolf.</p> <h4>Entt&auml;uscht &uuml;ber Besucherzahl</h4> <p>Stefan Gort, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer vom Golfplatz und Restaurant, zeigt sich entt&auml;uscht &uuml;ber den geringen Andrang von Golfneugierigen und Besuchern. Den Grund daf&uuml;r sieht er in der gleichzeitigen Durchf&uuml;hrung des Jugendsporttages in Waldkirch. F&uuml;r ihn ist es nicht nachvollziehbar, dass in der Gemeinde zwei Veranstaltungen stattfinden, deren Zielpublikum dasselbe ist. Diesbez&uuml;glich relativiert M&uuml;ller allerdings, der die Besucherfrequenz lediglich mit dem schlechten Wetter in Verbindung bringt.</p> <h4>Ein Event auch f&uuml;r die Zukunft</h4> <p>55 Golferinnen und Golfer aus Waldkirch nahmen am Event teil. Stefan Gort ist mit dieser Anzahl unter Einbezug des schlechten Wetters vom Vormittag zufrieden. Er geht aber davon aus, dass solche Veranstaltungen auch weiterhin in Zusammenarbeit mit der Gemeinde durchgef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen, auch bei einer eventuellen Neubesetzung des Gemeindepr&auml;sidiums.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2969646</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 05 May 2012 10:01:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Blitzkasten und einige Führerausweise sind weg  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2966395</link>
         <description><![CDATA[  GOSSAU. Die Ergebnisse des Radarger&auml;tes am Hirschberg sind ausgewertet: 6000 Fahrzeuge wurden geblitzt. Zwei Lenker rasten gar mit 100 Stundenkilometern durch Gossau.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>GOSSAU. Die Ergebnisse des Radarger&auml;tes am Hirschberg sind ausgewertet: 6000 Fahrzeuge wurden geblitzt. Zwei Lenker rasten gar mit 100 Stundenkilometern durch Gossau.</b><br /><br /><p>57 Tage lang stand am Hirschberg in Gossau ein Blitzger&auml;t - und brachte manchen Autofahrer zur Weissglut. Schuld an den Geschwindigkeits&uuml;bertretungen sei nicht die &laquo;Raserei&raquo;, sondern die fragw&uuml;rdige Signalisation, so der Vorwurf (Ausgabe vom 10. M&auml;rz). Denn die Tempo-50-Tafel sei nur f&uuml;r 200 Meter aufgehoben, so dass man zwangsl&auml;ufig in die &laquo;Blitzerfalle&raquo; gerate.</p> <h4>F&uuml;hrerausweis eingezogen</h4> <p>Nun liegen die Auswertungen des mobilen Radarger&auml;tes vor. Knapp 468 000 Fahrzeuge passierten laut Hanspeter Kr&uuml;si von der Kantonspolizei St. Gallen die Stelle. &laquo;Den schnellsten Fahrer haben wir mit 102, den zweitschnellsten mit 100 Stundenkilometern geblitzt&raquo;, sagt er. &laquo;Den F&uuml;hrerausweis sind die beiden los. Die F&auml;lle liegen bei der Staatsanwaltschaft.&raquo; Allein, um solche Raser aus dem Verkehr zu ziehen, habe sich der Blitzkasten gelohnt, sagt Kr&uuml;si. Das m&uuml;sse auch die Kritiker &uuml;berzeugen. Hinzu kommt: Entgegen der allgemeinen Erwartung liegt die Verzeigungsquote bei nur 1,28 Prozent. &laquo;Im Vergleich mit anderen Kontrollstellen ist das wenig&raquo;, sagt Kr&uuml;si. Ein Blick in die Auswertung zeigt: Rund 6000 Fahrzeuge wurden geblitzt. 5780 davon waren mit bis zu 15 Stundenkilometern zu schnell unterwegs. Zwischen 40 und 250 Franken liegen hier die Bussen.</p> <h4>Gang auf Polizeiposten</h4> <p>Fahrer, die mit mehr als 75 Stundenkilometern durch die Tempo-50-Zone gefahren seien, w&uuml;rden nun auf den Polizeiposten vorgeladen, sagt Kr&uuml;si. Knapp 220 Personen steht dieser Gang bevor. Ein Polizist wird sie befragen und den Rapport an die Staatsanwaltschaft schicken. &laquo;Die Tempos&uuml;nder d&uuml;rfen mit einer Busse und der Androhung des F&uuml;hrerausweisentzuges rechnen&raquo;, sagt er. Ob der Blitzkasten nach der Auswertung wieder am Hirschberg stehen wird, sei noch offen. &laquo;Das h&auml;ngt von vielen Kriterien ab, wie etwa der Unfallh&auml;ufigkeit.&raquo; Aber auch Anwohner, die Raser melden, spielten eine Rolle.&raquo; (nar)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2966395</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 05 May 2012 10:01:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Ein Dance Battle fast wie im Kino  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2968117</link>
         <description><![CDATA[  GOSSAU. Seit Tanzfilmen wie &laquo;Step up&raquo; sind Dance Battles angesagt. Heute, am ersten Tanzcontest im Gossauer Jugendtreff Kubus, messen sich die Jugendlichen in Breakdance und Hip-Hop.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>GOSSAU. Seit Tanzfilmen wie &laquo;Step up&raquo; sind Dance Battles angesagt. Heute, am ersten Tanzcontest im Gossauer Jugendtreff Kubus, messen sich die Jugendlichen in Breakdance und Hip-Hop.</b><br /><br /><p>Tanzen anstatt auf der Strasse rumh&auml;ngen - das ist die Idee hinter der ersten Dance Battle-Nacht. Heute abend verwandelt sich der Gossauer Jugendtreff Kubus, der vom Jugendsekretariat betrieben wird, in eine Showb&uuml;hne. Drei Tanzgruppen, zwei Breakdancer und zwei Rapper werden dann ihr K&ouml;nnen unter Beweis stellen.</p> <h4>Vor dem grossen Auftritt</h4> <p>&laquo;Am Samstag werden wir einen roten Teppich ausrollen, auf dem ihr dann auf die Tanzfl&auml;che lauft&raquo;, sagt Sarah Barrionuevo vom Jugendsekretariat. Es ist Donnerstagabend und eine der Tanzgruppen probt zum letzten Mal vor dem grossen Auftritt. Ein bisschen Aufregung liegt bereits jetzt in der Luft - und Vorfreude. Auch weil der Profibreakdancer Jakob Seydel, den die Jugendlichen von MTV und Viva kennen, einen Auftritt haben wird. &laquo;Uns ist es vor allem wichtig, die Jugendlichen zu motivieren&raquo;, sagt Sarah Barrionuevo. &laquo;In erster Linie ist der Sinn des Projektes, dass die Jugendlichen sich untereinander kennenlernen und miteinander trainieren.&raquo; Vielleicht entstehe aus dem Projekt sogar eine Tanzgruppe, die sich weiterhin regelm&auml;ssig treffe. Deshalb werde am Dance Battle jeder ein Gewinner sein. Nicht gegeneinander, sondern miteinander sei das Motto des Abends. Das zeigt sich auch w&auml;hrend der Probe. Die Tanzstile sind gemischt. W&auml;hrend vier M&auml;dchen Hip-Hop-Street-Dance-Schritte einstudieren, &uuml;bt der 14j&auml;hrige Marius Zgraggen Jump Style. Rhythmisch kickt er, w&auml;hrend er in die Luft springt, mit den Beinen nach vorne und nach hinten. In einer anderen Ecke des Raums trainiert ein Breakdancer. 16 Jahre sei er alt, Breakdance tanze er seit einem Jahr, sagt Miguel Rufino. &laquo;F&uuml;r mich bedeutet Tanzen, kreativ zu sein und auch ehrgeizig.&raquo;</p> <h4>Spontan auf die B&uuml;hne</h4> <p>Ein Dance Battle ohne Gewinner - ist das nicht ein Widerspruch, zumal Battle Kampf bedeutet? &laquo;W&uuml;rden wir die Veranstaltung nennen, w&uuml;rde wohl kaum ein Jugendlicher kommen&raquo;, sagt Sarah Barrionuevo. Dance Battle hingegen sei jedem ein Begriff. &laquo;Seit Tanzfilme wie Step-up ins Kino gekommen sind, sind Dance Battles bei den Jugendlichen angesagt.&raquo; Aber dennoch, es k&ouml;nne nicht das Ziel des Abends sein zu bestimmen, wer schlechter und wer besser sei. &laquo;Der Spass soll im Vordergrund stehen&raquo;, sagt sie. Deshalb wird es neben den Tanzshows auch Wortakrobatik der beiden Rapper E.S.I.K aus St. Gallen und D.a.r.i.o aus Lindau geben. &laquo;Danach wird die B&uuml;hne f&uuml;r jeden offen sein, der Lust hat, spontan etwas zu rappen oder zu tanzen&raquo;, sagt Sarah Barrionuevo. Sie sei gespannt, wie viele Jugendliche das nutzen werden. Der Eintritt f&uuml;r einen Stehplatz kostet &uuml;brigens drei Franken, ein VIP-Ticket f&uuml;nf Franken. Los geht es um 19 Uhr.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2968117</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 03 May 2012 07:01:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Auf neuen Wegen laufen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2964753</link>
         <description><![CDATA[  WALDKIRCH. Die Waldkircher sollen fit bleiben. Deshalb gibt es hier nun drei neue Rundstrecken. Von heute bis Samstag werden die insgesamt 29 Kilometer langen Laufwege eingeweiht.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>WALDKIRCH. Die Waldkircher sollen fit bleiben. Deshalb gibt es hier nun drei neue Rundstrecken. Von heute bis Samstag werden die insgesamt 29 Kilometer langen Laufwege eingeweiht.</b><br /><br /><p>Waldkirch zeigt, was es hat, n&auml;mlich pr&auml;chtige Naturlandschaften. Aber nicht nur: Ab sofort gibt es hier auch drei Walking und Running Trails. Von heute bis Samstag werden die Wegstrecken er&ouml;ffnet. Sie k&ouml;nnen per Walking, Jogging oder einfach auf Schusters Rappen begangen werden.</p> <h4>Drei Start- und Zielorte</h4> <p>Als erstes wird heute die Route 1 eingeweiht. Los geht es ab 18 Uhr, mit Start beim Parkplatz B&uuml;nt und Ziel bei der Raiffeisenbank Waldkirch. Die Route ist mit blauen Waldm&auml;nnchen markiert und die leichteste der drei Wegstrecken: 6,9 Kilometer und eine H&ouml;hendifferenz von gerade Mal 48 Metern gilt es zu bew&auml;ltigen. Mit von der Partie sind auch die U16-Schweizer-Meister der Unihockeyspieler.</p> <p>Anstrengender wird es dann am Freitag. Die Route 2 ist rot markiert und 8,5 Kilometer lang. Die H&ouml;hendifferenz liegt bei 194 Metern. Der Startschuss f&auml;llt um 18 Uhr beim Schulhaus Bernhardzell. Ziel ist die Raiffeisenbank Bernhardzell. Etwas fr&uuml;her, n&auml;mlich um 14 Uhr, wird schliesslich am Samstag die Route 3 er&ouml;ffnet. Die schwarz gekennzeichnete Strecke ist f&uuml;r die Hartgesottenen: 13,7 Kilometer und eine H&ouml;hendifferenz von 268 Metern liegen vor den L&auml;ufern. Start und Ziel sind der Parkplatz B&uuml;nt. An den drei Er&ouml;ffnungsanl&auml;ssen teilnehmen d&uuml;rften alle Waldkircher, sagt Gemeinder&auml;tin Sandra Steinemann, auf deren Initiative die Trails angelegt wurden. &laquo;Nach den Er&ouml;ffnungstagen sind die Strecken aber auch f&uuml;r Leute, welche ausserhalb der Gemeinde wohnen, offen.&raquo;</p> <h4>Im Einklang mit der Natur</h4> <p>Der Unterschied zu den Vitaparcours bestehe darin, dass entlang der Strecken keine &Uuml;bungspl&auml;tze angelegt wurden, sagt Sandra Steinemann. &laquo;Daf&uuml;r k&ouml;nnen die L&auml;ufer die Aussichten auf den Bodensee und das Alpsteinmassiv geniessen.&raquo; Besondere Beachtung sei darauf gelegt worden, dass die Wege im Einklang mit der Natur stehen. So seien fr&uuml;hzeitig Kontakte mit den F&ouml;rstern und Waldbesitzern aufgenommen worden. &laquo;Wichtig ist, dass sich die L&auml;ufer nicht abseits im Wald aufhalten.&raquo;</p> <p>Die Aktion beruht auf dem Projekt &laquo;Bewegungs- und Begegnungswoche der Gemeinde Waldkirch&raquo;. Sponsoren sind die Gemeinde Waldkirch sowie die Raiffeisenbanken Waldkirch und Bernhardzell. Die Illustratorin Corinne Bromundt aus St. Gallen hat die roten, blauen und schwarzen Waldm&auml;nnchen-Markierungen entworfen und gezeichnet.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2964753</guid>
      </item></channel>
</rss>
