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      <title>Sport</title>
      <link>http://www.tagblatt.ch/</link>
      <description>St. Galler Tagblatt News</description>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>Fri, 25 May 2012 03:53:39 +0200</pubDate>
      <lastBuildDate>Fri, 25 May 2012 03:53:39 +0200</lastBuildDate>      <item>
         <pubDate>Fri, 25 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Der Traum vom Fliegen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2993281</link>
         <description><![CDATA[  Wenn einem Trainer ein Ausnahmetalent in den Schoss f&auml;llt, ist er gefordert. Zumal, wenn er sich mit L&auml;ufern auskennt, das Talent aber eine Springerin ist. Andrea Salvad&egrave; und Irene Pusterla gehen die Herausforderung auf ganz eigene Weise an.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Wenn einem Trainer ein Ausnahmetalent in den Schoss f&auml;llt, ist er gefordert. Zumal, wenn er sich mit L&auml;ufern auskennt, das Talent aber eine Springerin ist. Andrea Salvad&egrave; und Irene Pusterla gehen die Herausforderung auf ganz eigene Weise an.</b><br /><br /><p class="autor">Remo Geisser</p> <p>Im Stadio Comunale von Chiasso dreht ein Hobbyl&auml;ufer schweren Fusses seine Runden. Auf der Zielgeraden dehnt Irene Pusterla die Muskeln, dann stellt sie sich hin und beginnt, mit blitzschnellen Bewegungen der Fussgelenke an Ort zu springen. Leicht wie ein Gummiball wirkt sie, w&auml;hrend sich der Jogger mit der Schwerkraft abm&uuml;ht.</p> <p>Dem unge&uuml;bten Auge zeigt sich das Aussergew&ouml;hnliche oft erst dann, wenn es mit dem Gew&ouml;hnlichen kontrastiert. Pusterla in der Diamond League - das ist eine von vielen im Zirkus der begnadeten K&ouml;rper. Pusterla in Chiasso - das ist die Leichtigkeit der Sprungfeder. Das ge&uuml;bte Auge des Trainers sah diese Begabung schon fr&uuml;h. Andrea Salvad&egrave; trainiert Pusterla, seit sie ein Kind ist. Er sagt: &laquo;Als ich merkte, dass sie zu den ganz seltenen Talenten z&auml;hlt, musste ich mir Gedanken machen.&raquo; Denn Salvad&egrave; war Mittelstrecken-Trainer. Und wenn es etwas gab und heute noch gibt, was Pusterla gar nicht mag, so ist das der Dauerlauf. Pusterla ist Sprinterin und Springerin, das hat sie in den Genen, und das hat sie im Kopf.</p> <h4>Schnelle Gene vom Vater</h4> <p>Das mit den Genen wurde ihr relativ sp&auml;t bewusst. Sie wusste zwar, dass ihr Vater Fabrizio ein Leichtathlet gewesen war, aber viel mehr hatte er nie erz&auml;hlt. Erst mit 15 erfuhr sie, dass er 1970 mit 17 Jahren bei Weltklasse Z&uuml;rich eine Serie im 100-m-Lauf gewonnen hat. Die Zeit, die er damals lief, gilt noch immer als Schweizer Rekord der unter 18-J&auml;hrigen. Die Tochter h&auml;lt inzwischen die Landesrekorde im Weit- und im Dreisprung, bei Weltklasse gelang ihr 2010 der Satz aufs Podest. Und noch immer tr&auml;umt sie davon, einmal wie ihr Vater im Letzigrund zu siegen. Der Vater ist ein Mensch, der sich am liebsten im Hintergrund h&auml;lt. Er hat die Tochter nie trainiert, sie aber stets unterst&uuml;tzt. Obwohl Irene Pusterla auch international bereits von sich reden gemacht hat, sagt sie, dass sie immer auf finanzielle Unterst&uuml;tzung der Eltern angewiesen war. Trainer Salvad&egrave; beschaffte ihr schon fr&uuml;h einige lokale Sponsoren, aber erst vor ein paar Wochen konnte ein Vertrag mit Raiffeisen Schweiz unterzeichnet werden. Dank diesem Sponsoringvertrag und der Unterst&uuml;tzung von Swiss Athletics und Weltklasse Z&uuml;rich steht die Tessinerin mit 23 Jahren finanziell erstmals auf eigenen Beinen.</p> <p>All das war jedoch weit entfernt, als der Vater der Tochter endlich von seinen sportlichen Grosstaten erz&auml;hlte. Damals suchte Irene Pusterla ihren Weg noch zwischen Sprint und Sprung. 2004 und 2005 kam sie als Weitspringerin nicht zurecht, raste daf&uuml;r aber als kleiner Wirbelwind &uuml;ber die Zielgerade. Mit erst 16 Jahren lief sie an den U-20-WM in der Schweizer Sprintstaffel, ein Jahr sp&auml;ter erreichte sie an den europ&auml;ischen Jugendspielen EYOF &uuml;ber 100 m den B-Final. 2006 hatte sich die Tessinerin an die durch Wachstum und Entwicklung bedingten Ver&auml;nderungen im K&ouml;rper gew&ouml;hnt. Es machte &laquo;klick&raquo;. Und Pusterla flog erstmals &uuml;ber die 6-Meter-Marke. Sie sagt: &laquo;Da wusste ich, dass ich eine Weitspringerin bin.&raquo;</p> <p>Wer nun aber denkt, von diesem Tag an habe sich ihre Arbeit darauf beschr&auml;nkt, m&ouml;glichst h&auml;ufig in die Sandgrube zu h&uuml;pfen, der t&auml;uscht sich gewaltig. Beim Trainingsbesuch in Chiasso sieht man die einzigen Spr&uuml;nge von ihr auf der Bahn: beim H&uuml;pfen an Ort und bei zwei Serien von Laufspr&uuml;ngen &uuml;ber den Kunststoffbelag. Dann hat der Trainer endlich den Verkehrsstau hinter sich gelassen, &uuml;ber den er sich tagt&auml;glich &auml;rgert. Auf der Anlage wuseln inzwischen junge Leichtathleten des SFG Chiasso. Andrea Salvad&egrave; nimmt die Stoppuhr zur Hand, und Pusterla l&auml;uft im Durcheinander auf der Bahn allein eine Serie von Sprints, bei denen einem schon vom Zuschauen die Beine schmerzen. Immer wieder stellt sie sich an den Start, immer wieder ruft ihr der Trainer auf den letzten Metern zu, sie solle die Frequenz hoch halten. Und immer wieder sinkt sie hinter dem Ziel auf die Bahn.</p> <p>Je m&uuml;der die Athletin wird, desto l&auml;nger werden die Sprints: 60 m, 80 m, 100 m. Ein letztes Mal liegt sie am Boden, und ihre Lunge pumpt schwer. Nach ein paar Minuten rappelt sie sich auf und setzt sich auf eine Bank. Der Coach sticht ihr ins Ohrl&auml;ppchen, f&auml;ngt einen Tropfen Blut auf und misst das vom K&ouml;rper als Reaktion auf die Sprints produzierte Lactat. &laquo;Es k&ouml;nnte viel h&ouml;her sein&raquo;, sagt er. Denn momentan trainiert Irene Pusterla viel Kraft, die Muskeln sind zu m&uuml;de, um ganz schnell zu arbeiten. In ein paar Wochen wird die Athletin noch l&auml;ngere Sprints absolvieren, und wenn Salvad&egrave; auf seinem kleinen Messger&auml;t dann hohe Lactatwerte abliest, weiss er: Jetzt kommt die Form f&uuml;r die Wettk&auml;mpfe.</p> <h4>Lernen, allein zu trainieren</h4> <p>Wenn Pusterla und Salvad&egrave; im Gewusel um sie herum mit nur wenigen Worten ihr Programm durchziehen, sp&uuml;rt man, wie eng die Bindung in all den Jahren des Trainings geworden ist. So eng, dass die Athletin ihren Jugendtrainer behalten wollte, als sie ein Psychologiestudium in Lausanne begann. Salvad&egrave; willigte unter der Bedingung ein, dass sie zuerst ein Jahr lang lerne, allein zu trainieren. Inzwischen funktioniert das problemlos. Die technische Arbeit macht die Athletin zusammen mit ihrem Trainer, einen Teil des Rests je nach Stundenplan im Waadtland. In den Wettk&auml;mpfen f&uuml;gt sie die Puzzleteile zu einem Ganzen. Dann wird aus ungez&auml;hlten Stunden mit schweren Beinen f&uuml;r ein paar Augenblicke die unbeschreibliche Leichtigkeit des Fliegens.</p> <p class="fussnote">Das n&auml;chste Portr&auml;t in der zehnteiligen NZZ-Serie zu den Olympischen Spielen in London erscheint am Freitag, 1. Juni: Max Heinzer (Fechten). Bereits erschienen: Gregory Rast (18. Mai).</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2993281</guid>
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      <item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 22:09:33 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Fussball: 1. Liga Gruppe 1  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2571181</link>
         <description><![CDATA[    ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br />   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2571181</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 22:02:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Bircher präsentiert neue Investorengruppe  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2992015</link>
         <description><![CDATA[  Zwei Tage nach der Gr&uuml;ndung einer Task-Force durch Peter Bossert (Ex-Pr&auml;sident Klotens) und die Stadt Kloten hat sich der Verwaltungsrat der EHC Kloten Sport AG zu Wort gemeldet. Die Crew um den Pr&auml;sidenten J&uuml;rg Bircher stellt klar, dass auch sie die Rettungsversuche noch lange nicht aufgegeben hat.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Zwei Tage nach der Gr&uuml;ndung einer Task-Force durch Peter Bossert (Ex-Pr&auml;sident Klotens) und die Stadt Kloten hat sich der Verwaltungsrat der EHC Kloten Sport AG zu Wort gemeldet. Die Crew um den Pr&auml;sidenten J&uuml;rg Bircher stellt klar, dass auch sie die Rettungsversuche noch lange nicht aufgegeben hat.</b><br /><br /><p class="quelle">(si)</p> <p>Beigezogen wurde vom Verwaltungsrat der Kloten Flyers mit Daniel Hunkeler ein ausgewiesener Sanierungsexperte. Ausserdem bringt der noch amtierende Pr&auml;sident J&uuml;rg Bircher eine neue Investorengruppe ins Spiel, eine sogenannte Gruppe &laquo;Kanada/Schweiz&raquo;, der neben schweizerischen Investoren auch zwei ehemalige NHL-Spieler angeh&ouml;ren.</p> <p>Diese Gruppe verk&ouml;rpere im Moment die konkreteste Aussicht auf eine Zukunft f&uuml;r die Kloten Flyers. Gem&auml;ss dem aktuellen Verwaltungsrat schloss die noch provisorisch Rechnung des letzten Gesch&auml;ftsjahres mit einer &Uuml;berschuldung zwischen 6,5 und 9,2 Millionen Franken - je nach Bewertung.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2992015</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 21:54:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Kräftiges Ja zu Bündner Olympia-Plänen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2992008</link>
         <description><![CDATA[  Die Schweizer Sportverb&auml;nde sichern der Olympia-Kandidatur Graub&uuml;nden 2022 ihre volle Unterst&uuml;tzung zu. Ohne Gegenstimme sagte das Sportparlament im Haus des Sports in Ittigen Ja zur Einreichung der Bewerbung im Sommer 2013.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Die Schweizer Sportverb&auml;nde sichern der Olympia-Kandidatur Graub&uuml;nden 2022 ihre volle Unterst&uuml;tzung zu. Ohne Gegenstimme sagte das Sportparlament im Haus des Sports in Ittigen Ja zur Einreichung der Bewerbung im Sommer 2013.</b><br /><br /><p><i>(si)</i> Mit dem einstimmigen Votum von 77:0 im Haus des Sports in Ittigen setzten die im Dachverband Swiss Olympic zusammengeschlossenen Sportverb&auml;nde gleichsam ihren Stempel unter eine Machbarkeitsstudie, die das Sportparlament selbst letzten Herbst in Auftrag gegeben hatte.</p> <p>Die Kandidatur f&uuml;r die Winterspiele 2022 kann nun also auf den R&uuml;ckhalt von Swiss Olympic z&auml;hlen, ist allerdings noch nicht beschlossene Sache. Die wesentlich h&ouml;here H&uuml;rde wird in den Volksabstimmungen vom 3. M&auml;rz des n&auml;chsten Jahres zu nehmen sein, wenn der Kanton Graub&uuml;nden sowie Davos und St. Moritz &uuml;ber den Kredit f&uuml;r die Kandidatur befinden werden.</p> <p>Die rund 36 Millionen Franken f&uuml;r die Kampagne werden zu je einem Drittel vom Bund, von der Privatwirtschaft und eben auch von Graub&uuml;nden (6 Millionen) und den beiden Host Citys (St. Moritz 4 Millionen, Davos 2 Millionen) getragen werden m&uuml;ssen.</p> <p>Die bisher letzte Volksabstimmung im Zusammenhang mit olympischen Bem&uuml;hungen hatte in ein Debakel gem&uuml;ndet: Der Kanton Bern verweigerte im Herbst 2002 der Kandidatur Berne 2010 die finanzielle Unterst&uuml;tzung zu einem Zeitpunkt, als die Bewerbung vom IOK bereits akzeptiert und ins Rennen geschickt worden war.</p> <p>Zu einer solchen Peinlichkeit wird es diesmal nicht kommen k&ouml;nnen, da die entscheidende politische Abstimmung vor der &Uuml;bergabe der Kandidatur durchgef&uuml;hrt werden wird.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2992008</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 21:18:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Das fragile Image des FC Basel  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2992004</link>
         <description><![CDATA[  Er steht auf dem Balkon des Basler Stadtcasinos, vielleicht ist er angetrunken, vielleicht auch nur berauscht vom Erfolg, von den vielen tranceartig entr&uuml;ckten Menschen und einem dumpfen Allmachtsgef&uuml;hl, das ihm sagt: Hier darfst du alles.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Er steht auf dem Balkon des Basler Stadtcasinos, vielleicht ist er angetrunken, vielleicht auch nur berauscht vom Erfolg, von den vielen tranceartig entr&uuml;ckten Menschen und einem dumpfen Allmachtsgef&uuml;hl, das ihm sagt: Hier darfst du alles.</b><br /><br /><p class="autor">Flurin Clal&uuml;na</p> <p>Als Aleksandar Dragovic in dieser Meisternacht zum Mikrofon greift, hat er l&auml;ngst vergessen, was der Pr&auml;sident Bernhard Heusler nur Stunden zuvor vor versammelter Mannschaft gesagt hat: Dass es beim FC Basel eine &laquo;Charta&raquo; gebe, dass man anst&auml;ndig und w&uuml;rdig feiern solle, dass niemand verspottet werden d&uuml;rfe.</p> <p>W&auml;hrend der Feier sagt Dragovic: &laquo;Dieser Ueli Maurer oder wie der auch immer heisst - ich kann mich nur bei ihm entschuldigen, auch wenn es sehr, sehr schwerf&auml;llt.&raquo; Aber er m&uuml;sse es leider tun, &laquo;wegen des Vereins&raquo;. Innerlich wisse jedoch jeder, &laquo;dass es sehr, sehr viel Spass gemacht hat&raquo;.</p> <p>Dragovic hatte Bundesrat Ueli Maurer bei der Pokal&uuml;bergabe nach dem Cup-Final mehrfach einen Klaps auf den Hinterkopf gegeben. Der Bundesrat sprach von einer &laquo;Bagatelle&raquo;, der FCB entschuldigte sich und sprach eine Geldbusse aus. Nach dem neuerlichen Vorfall muss Dragovic nun pers&ouml;nlich bei Maurer Reue zeigen.</p> <p>Der &laquo;Fall Dragovic&raquo; zeigt, dass sich eine Meisterfeier zwar inszenieren, aber nie steuern l&auml;sst. Emotionen k&ouml;nnen immer auch zu Dummheiten verleiten. Einf&auml;ltige Fussballer gibt es zwar in jeder Mannschaft. Aber den FCB trifft der Zwischenfall besonders, weil er sich so sehr um sein Image sorgt.</p> <p>Er f&uuml;hlt sich in diesen Tagen oft unverstanden, er wittert Missgunst und Ablehnung. Der FCB f&uuml;rchtet, die Kontrolle &uuml;ber seinen Erfolg zu verlieren und wieder als arrogant ge&auml;chtet zu werden - es ist die tiefe Angst des Pr&auml;sidenten Heusler, der sich immer gegen diesen Ruf gewehrt und zur Demut geraten hat.</p> <p>Heusler musste in den letzten Tagen stundenlang Klage-Mails beantworten; er hatte wie Alex Frei das Gef&uuml;hl, sich beispielsweise f&uuml;r den Cup-Sieg entschuldigen zu m&uuml;ssen. So aufgebracht und emotionalisiert wie in diesen Tagen hat man Heusler vielleicht noch nie erlebt.</p> <p>Denn auch er sp&uuml;rt: Es braucht nur wenig, und das sorgsam gepflegte Image des erfolgreichen, gleichzeitig aber auch sympathischen Vereins br&ouml;ckelt.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2992004</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 20:01:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Keine optimale Matchvorbereitung  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991978</link>
         <description><![CDATA[  Das Schweizer Fussball-Nationalteam hat am Donnerstag in Freienbach erneut mit dezimiertem Bestand trainiert. Coach Ottmar Hitzfeld dispensierte die Super-League-Spieler von der Einheit auf dem Rasen und schickte sie in den Fitnessraum.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Das Schweizer Fussball-Nationalteam hat am Donnerstag in Freienbach erneut mit dezimiertem Bestand trainiert. Coach Ottmar Hitzfeld dispensierte die Super-League-Spieler von der Einheit auf dem Rasen und schickte sie in den Fitnessraum.</b><br /><br /><p class="quelle">(si)</p> <p>Optimal verl&auml;uft die Vorbereitung auf den Klassiker gegen Deutschland nicht. Wegen der letzten Meisterschaftsrunde am Mittwochabend trafen Xherdan Shaqiri und Co. wie vorgesehen erst tags darauf im Teamhotel ein und erholten sich im Fitnessraum von den Strapazen der Meisternacht.</p> <p>Wie fit die FCB-Jungstars sind, wird sich weisen. Granit Xhaka sei m&uuml;de, sagte Ottmar Hitzfeld. Und Shaqiri klagte &uuml;ber muskul&auml;re Beschwerden im Oberschenkelbereich. Es ist deshalb nicht ausgeschlossen, dass der Schweizer Selektion&auml;r am Samstag im Duell mit der DFB-Auswahl f&uuml;r die Startformation elf im Ausland engagierte Professionals nominieren wird.</p> <p>In einem Interview mit einer eigens angereisten ZDF-Crew bezeichnete der fr&uuml;here Bayern-Trainer die Vorbereitung als suboptimal. Im Camp der &laquo;Ausland-Schweizer&raquo; - auf dem Chrummen standen Hitzfeld f&uuml;nfzehn Spieler aus sechs europ&auml;ischen Ligen zur Verf&uuml;gung - wurde in einer 4-4-2-Formation dann aber intensiv geprobt.</p> <p>Der Test gegen Deutschland hat nicht nur einen sportlich interessanten Hintergrund. Mit Spielen gegen den dreifachen Weltmeister generiert der Verband satte Einnahmen. Peter Stadelmann rechnet mit rund 33'000 Zuschauern und einem Brutto-Ertrag von gegen 1,4 Millionen Franken. &laquo;Am Ende bleibt ein siebenstelliger Betrag.&raquo;</p> <p>Eine allzu grosse Gage hat der SFV dem EM-Teilnehmer wohl nicht abzutreten - im Gegensatz zum Test gegen Argentinien. &laquo;Wir pflegen ja sehr gute Beziehungen mit Deutschland&raquo;, betonte der Delegierte der Nationalmannschaft.</p> <p>Auch das Heimspiel gegen Rum&auml;nien sei sinnvoll, so Stadelmann. &laquo;Wir m&uuml;ssen jetzt die Basis schaffen, um im Herbst in der WM-Qualifikation vom ersten Tag an bereit zu sein.&raquo; Ottmar Hitzfeld erhalte so eine weitere wichtige Gelegenheit, Optionen f&uuml;r die Kaderzusammenstellung zu sichten.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991978</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 18:26:50 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Teures Vergnügen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991797</link>
         <description><![CDATA[  Die 20 Klubs der h&ouml;chsten englischen Fussball-Spielklasse haben in der Saison 2010/11 einen Verlust von 541 Millionen Franken eingefahren - bei einem Umsatz von insgesamt 3 Milliarden Franken. Manchester City schrieb den gr&ouml;ssten Verlust.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Die 20 Klubs der h&ouml;chsten englischen Fussball-Spielklasse haben in der Saison 2010/11 einen Verlust von 541 Millionen Franken eingefahren - bei einem Umsatz von insgesamt 3 Milliarden Franken. Manchester City schrieb den gr&ouml;ssten Verlust.</b><br /><br /><p>Fussball ist auch in England ein teures Vergn&uuml;gen. Nicht so sehr f&uuml;r die Zuschauer, die f&uuml;r ihre Tickets und Jahreskarten zwar stattliche, nicht aber exorbitante Betr&auml;ge auslegen m&uuml;ssen. F&uuml;rs Exorbitante, Extravagante, mitunter Exaltierte zeichnen die Klubs verantwortlich - besser ihre Besitzer.</p> <h4>ManCity mit Rekordverlust</h4> <p>Im vierten Jahr der Regentschaft des Scheichs Mansour bin Zayed al-Nahyan von Abu Dhabi hat dessen Klub Manchester City 2011/12 die englische Meisterschaft errungen. Die drei Jahre zuvor waren sehr &laquo;investitionsintensiv&raquo;. Allein in der Saison <a class="more" href="http://www.premierleague.com/en-gb/matchday/league-table.html?season=2010-2011&amp;month=MAY&amp;timelineView=date&amp;toDate=1336949999999&amp;tableView=CURRENT_STANDINGS">2010/11</a> lag der Klub 295 Millionen Franken unter Budget - bei einem 3. Schlussrang in der Premier League.</p> <p>Der FC Chelsea, Champions-League-Sieger 2011/12, erwirtschaftete 2010/11 mit 102 Millionen den zweitgr&ouml;ssten Verlust. Der russische Besitzer Roman Abramowitsch beglich die Rechnung. Der FC Liverpool wies, acht Monate, nachdem die Fenway Sports Group von John Henry den Klub &uuml;bernommen hatte, einen Verlust von 75,5 Millionen aus.</p> <h4>Hauptposten Spielergeh&auml;lter</h4> <p>Der harte Wettbewerb um die weltweit besten Spieler schl&auml;gt sich in den Ausgaben der hinsichtlich Meisterschaft ambitionierten Klubs nieder. Insgesamt 2,25 Milliarden legten die 20 Klubs f&uuml;r die Spielergeh&auml;lter aus. Das entspricht 69% der Einnahmen. ManCity gab mehr f&uuml;r die Geh&auml;lter seiner Professionals aus, als der Klub einnehmen konnte (114 Prozent).</p> <p>Die Bilanzen 2010/11, die <a class="more" href="http://www.telegraph.co.uk/sport/football/competitions/premier-league/9255617/Revealed-the-financial-health-of-the-Premier-League-laid-bare.html">nun einsehbar</a> sind, weisen f&uuml;r acht Klubs einen Gewinn von insgesamt 146 Millionen aus - bei einem Umsatz aller 20 Klubs von insgesamt 3 Milliarden. 2,25 Milliarden sp&uuml;lte dabei der Verkauf der weltweiten Senderechte in die Kassen der Klubs.</p> <h4>ManU mit Gewinn</h4> <p>Den gr&ouml;ssten Gewinn erwirtschaftete Newcastle United. Der (Wieder-)Aufsteiger in die Premier League wies ein Plus von 52,5 Millionen aus, erm&ouml;glicht durch den Verkauf des St&uuml;rmers Andy Carroll (49,5 Millionen) an Liverpool. Aber auch der Topklub Manchester United (Meisterschaftszweiter 2010/11) schrieb Schwarze Zahlen (18 Millionen) - obwohl allein 75 Millionen an Zinsen und Tilgungen verloren gingen.</p> <p>Was bedeuten diese Zahlen? Jahresabschl&uuml;sse sind im Fussball mit Vorsicht zu geniessen. Ein Klub baut laufend sein Team auf, muss dabei in einem mehrj&auml;hrigen Turnus Junge integrieren und &Auml;ltere verabschieden. Unter anderem diesem Turnus folgen Investistion und - theoretisch - Rendite. Jahresabschl&uuml;sse k&ouml;nnen hier nur - oder immerhin - Momentaufnahmen sein.</p> <p>Nur Birmingham City hat es nicht geschafft, die Bilanz 2010/11 vorzulegen. Die Besitzerin, die Birmingham International Holdings, ist an der B&ouml;rse von Hong Kong kotiert. Carson Yeung, der den Kauf des Klubs einf&auml;delte, wurde der Geldw&auml;sche angeklagt.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991797</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 18:16:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Cavendish überraschend besiegt  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991942</link>
         <description><![CDATA[  Der Italiener Andrea Guardini hat im Sprint die 18. Etappe des Giro d'Italia &uuml;ber 139 km von San Vito di Cadore nach Vedelago gewonnen. Guardini besiegte im Schlussspurt &uuml;berraschend den britischen Spezialisten Mark Cavendish.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Der Italiener Andrea Guardini hat im Sprint die 18. Etappe des Giro d'Italia &uuml;ber 139 km von San Vito di Cadore nach Vedelago gewonnen. Guardini besiegte im Schlussspurt &uuml;berraschend den britischen Spezialisten Mark Cavendish.</b><br /><br /><p class="quelle">(si)</p> <p>Nach dem letzten Massenspurt dieses Giro d'Italia blieb Mark Cavendish der Jubel versagt. Der Sprintstar wurde am Schluss der 18. Etappe in Vedelago vom erst 23-j&auml;hrigen Andrea Guardini klar und deutlich geschlagen. Nach den 149 km des 18. Tagespensums schlug Cavendish ver&auml;rgert auf seinen Lenker. Der Strassenweltmeister hatte damit gerechnet, zu seinem vierten Etappensieg zu gelangen, und seine Helfer hatten alles vorgekehrt, um dieses Vorhaben zu erreichen. Im Zielbereich hatte Cavendish nur noch einen Helfer vor sich.</p> <p>Da trat aus vierter Position - und einen Sekundenbruchteil fr&uuml;her als Cavendish - Andrea Guardini an. Die Endschnelligkeit des Italieners war so hoch, dass der Radprofessional aus dem Farnese-Vini-Team klar mit einer L&auml;nge Vorsprung siegte. Am Mittwoch hatte Guardini die Dolomiten-Etappe in Cortina d'Ampezzo als Letzter beendet.</p> <h4>Die Sprinthoffnung Italiens</h4> <p>Nicht erst seit diesem bedeutendsten Triumph seiner noch jungen Karriere gilt Guardini als neue Sprinthoffnung Italiens. Der Radprofi aus der Region Verona verf&uuml;gt &uuml;ber eine nicht zu untersch&auml;tzende Erfahrung auf der Bahn. Als Junior war Guardini Landesmeister im Sprint und Teamsprint, vor f&uuml;nf Jahren eroberte der Italiener den EM-Titel im Keirin. Ende der Saison 2010 unternahm Guardini seine ersten Versuche als Radprofi.</p> <p>Letztes Jahr kam er zu elf Siegen in den Flachetappen der Rundfahrten auf Langkawi, in Katar, der T&uuml;rkei, Slowenien und Portugal. Auch zu Beginn dieser Saison zeichnete sich Guardini mit sechs Erfolgen in der Langkwawi-Rundfahrt aus. Im Giro erlebt Guardini seine Premiere in einem bedeutenden Etappenrennen. Schon letztes Jahr wollte er den Giro absolvieren, wurde von seiner Teamleitung aber als noch zu jung befunden.</p> <h4>Drei erfolglose Ausreissversuche</h4> <p>Der Zielort Vedelago 929 m tiefer gelegen als der Startort San Vito di Cadore, eine Distanz von lediglich 149 km - da war abzusehen, dass es zu einem Massenspurt kommen w&uuml;rde. Drei Ausreissversuche blieben ohne Erfolg. Nach der Fahrt aus den Bergen in die Ebene Venetiens blieben die Positionen im Gesamtklassement unver&auml;ndert.</p> <p>Joaquin Rodriguez f&uuml;hrt die Rangliste mit 30 Sekunden Vorsprung vor Ryder Hesjedal und 1:22 Minuten vor Ivan Basso an. Rodriguez ist sich bewusst, dass er mindestens zwei Minuten Vorsprung herausholen muss, will er nicht das Risiko eingehen, die Maglia rosa am Sonntag im Zeitfahren in Mailand &uuml;ber 30 km noch abtreten zu m&uuml;ssen.</p> <h4>Schwere Bergankunft auf Alpe Pampeago</h4> <p>Eine erste Gelegenheit, seinen Vorsprung auszubauen, erh&auml;lt Rodriguez am Freitag mit der schweren Bergankunft auf Alpe Pampeago. Sie bildet das Schlussbukett, nachdem die Fahrer vorher schon die P&auml;sse Manghen, Reiterjoch und Lavazz&eacute; erklettern m&uuml;ssen. So kommen &uuml;ber 4500 H&ouml;henmeter zusammen.</p> <p>F&uuml;r Samstag haben die Giro-Veranstalter ein noch schwierigeres Programm zusammengestellt. Von Caldes im Val di Sole geht es &uuml;ber die P&auml;sse Tonale und Aprica sowie in die Steigungen von Teglio und Mortirolo nach Bormio und von da noch hinauf zum Stilfserjoch. Auf die 219 km bedeutet dies alleine 83 km Steigung und &uuml;ber 5000 H&ouml;henmeter.</p> <h4>Der 95. Giro d'Italien in Zahlen</h4> <p>18. Etappe, San Vito di Cadore-Vedelago (149 km): 1. Andrea Guardini (It) 3:00:52, 20 Sekunden Bonifikation. 2. Mark Cavendish (Gb). 3. Roberto Ferrari (It). 4. Rob Hunter (SA). 5. Lucas Haedo (Arg). 6. Giacomo Nizzolo (It). 7. Alexander Kristoff (No). 8. Francesco Chicchi (It). 9. Geoffroy Soupe (Fr). 10. Dennis Vanendert (Be). - 12. Danilo Wyss (Sz). 47. Damiano Cunego (It). 51. Michele Scarponi (It). 65. Joaquin Rodriguez (Sp). 67. Ryder Hesjedal (Ka). 72. Ivan Basso (It). 78. Andreas Dietziker (Sz). 86. Mathias Frank (Sz). 93. Johann Tschopp (Sz). 98. Oliver Zaugg (Sz). 121. Roman Kreuziger (Tsch), alle gleiche Zeit. - 167 klassiert.</p> <p>Gesamtklassement: 1. Rodriguez 77:47:38. 2. Hesjdal 0:30. 3. Basso 1:22. 4. Scarponi 1:36. 5. Rigoberto Uran (Kol) 2:56. 6. Be&ntilde;at Intxausti (Sp) 3:04. 7. Domenico Pozzovivo (It) 3:19. 8. Paolo Tiralongo (It) 4:13. 9. Thomas de Gendt (Be) 4:38. 10. Sergio Luis Henao (Kol) 4:42. - 11. Tschopp 4:46. 15. Cunego 5:07. 20. Kreuziger 12:53. 57. Zaugg 1:24:18. 88. Wyss 2:03:07. 89. Frank 2:04:00. 104. Dietziker 2:20:58. 149. Cavendish 3:22:25.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991942</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 17:29:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Als Messier zum Messias wurde  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991947</link>
         <description><![CDATA[  Einmal die Zeit um genau 18 Jahre zur&uuml;ckdrehen k&ouml;nnen - das w&uuml;nschen sich Fans der New York Rangers. Ihr Team liegt in der NHL-Halbfinalserie der Eastern Conference gegen die New Jersey Devils vor dem 6. Match beim Lokalrivalen 2:3 im Hintertreffen. Es droht das Play-off-Aus - genauso wie damals, am 25. Mai 1994.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Einmal die Zeit um genau 18 Jahre zur&uuml;ckdrehen k&ouml;nnen - das w&uuml;nschen sich Fans der New York Rangers. Ihr Team liegt in der NHL-Halbfinalserie der Eastern Conference gegen die New Jersey Devils vor dem 6. Match beim Lokalrivalen 2:3 im Hintertreffen. Es droht das Play-off-Aus - genauso wie damals, am 25. Mai 1994.</b><br /><br /><p class="autor">Heiko Old&ouml;rp</p> <p>Es war das Spiel, in dem Mark Messier zum Messias wurde. Mit 1:4 hatten die Rangers die f&uuml;nfte Partie im Madison Square Garden verloren und lagen in der Serie 2:3 zur&uuml;ck. Das Hudson-River-Duell war l&auml;ngst vom anfangs lokalen zum nationalen Highlight aufgestiegen. Und mitten drin stand Messier. &laquo;Ich garantiere, dass wir die sechste Partie gewinnen&raquo;, hatte der Captain vor dem Gang zu den Devils versprochen - und s&auml;mtliche Schlagzeilen f&uuml;r sich gehabt.</p> <p>Messiers markige Worte sollten das Selbstbewusstsein der Mitspieler st&auml;rken, wurden aber nat&uuml;rlich auch in New Jersey wahrgenommen. &laquo;Als wir zum Morgen-Skate kamen, sahen wir schon in der Kabine die Zeitung mit der Schlagzeile. Das war ein ganz sch&ouml;n starkes Statement&raquo;, erinnert sich Martin Brodeur. Der Devils-Goalie ist als Einziger auch diesmal dabei.</p> <p>New Jersey hatte in jener sechsten Partie 2:0 gef&uuml;hrt, ehe Alex Kowalew nach Messier-Vorlage der Anschlusstreffer gelang. Nach zwei Dritteln lagen die Devils immer noch 2:1 vorn - der erstmalige Einzug in den Stanley-Cup-Final war nur noch 20 Minuten entfernt. Doch dann kam Messier. Ein R&uuml;ckhandschlenzer zum Ausgleich, ein Abstauber zum 3:2 und ein Schuss ins leere Tor zum 4:2-Endstand: der Captain war zur Stelle, als ihn die Mannschaft brauchte.</p> <p>&laquo;Glauben Sie das? Glauben Sie das? Er sagt, dass sie das sechste Spiel gewinnen werden, und erzielt dann einen Hattrick&raquo;, br&uuml;llte der ESPN-Kommentator Gary Thorne begeistert in sein Mikrofon. Der Rangers-Trainer Mike Keenan attestierte Messier &laquo;eine unglaubliche Leistung&raquo;, und sogar Brodeur sprach &laquo;von der besten Story, die je einer schreiben konnte&raquo;.</p> <p>New York gewann das entscheidende siebente Spiel 2:1 nach zweimaliger Verl&auml;ngerung, die gesamte Serie gilt bis heute als eine der legend&auml;rsten der NHL-Geschichte. &laquo;Das war Krieg, du musstest um jeden Zentimeter k&auml;mpfen&raquo;, sagte der Rangers-St&uuml;rmer Adam Graves.</p> <p>Im Final setzte sich New York gegen Vancouver ebenfalls in sieben Partien durch. Den 3:2-Siegestreffer in der letzten Begegnung erzielte . . . Messier. Es war der erste Titel der Rangers seit 1940. Die Meisterparade gilt bis heute als die gr&ouml;sste der Stadtgeschichte. Doch das alles w&auml;re nicht m&ouml;glich gewesen, h&auml;tte Messier am 25. Mai 1994 nicht Wort gehalten.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991947</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 16:48:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Jenson Button mit der Bestzeit  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991931</link>
         <description><![CDATA[  Jenson Button hat in den H&auml;userschluchten von Monte Carlo im freien Training die Tagesbestzeit aufgestellt. Von den Resultaten k&ouml;nnen jedoch kaum Erkenntnisse abgeleitet werden. Die zweite &Uuml;bungseinheit musste bei feuchten Bedingungen ausgetragen werden.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Jenson Button hat in den H&auml;userschluchten von Monte Carlo im freien Training die Tagesbestzeit aufgestellt. Von den Resultaten k&ouml;nnen jedoch kaum Erkenntnisse abgeleitet werden. Die zweite &Uuml;bungseinheit musste bei feuchten Bedingungen ausgetragen werden.</b><br /><br /><p class="quelle">(si)</p> <p>Schnelle Rundenzeiten war bereits nach einer Viertelstunde nicht mehr m&ouml;glich. Jenson Button blieb in der kurzen Trockenphase zu Beginn letztlich 0,392 Sekunden vor dem schweizerisch-franz&ouml;sischen Doppelb&uuml;rger Romain Grosjean (Lotus-Renault).</p> <p>In den weiteren R&auml;ngen des Tagesklassements folgten die Ferrari-Fahrer Fernando Alonso und Felipe Massa. Kamui Kobayashi erreichte im Sauber-Ferrari die Pl&auml;tze 7 und 8, Teamkollege Sergio P&eacute;rez die Pl&auml;tze 3 und 15.</p> <p>Die erste &Uuml;bungseinheit, in der Alonso vor Grosjean die Bestzeit aufgestellt hatte, wurde neun Minuten vor dem Ende unter- und sp&auml;ter abgebrochen. Heikki Kovalainen erlitt im Caterham-Renault nach der Tunnel-Ausfahrt einen Motorschaden und musste das Auto auf dem schnellsten Teil der Strecke abstellen.</p> <p>Auf dem improvisierten Strassenkurs in Monte Carlo wurden f&uuml;r die 70. Austragung des Grand Prix von Monaco insgesamt 33 Kilometer Leitplanken installiert; rund 3600 Reifen dienen als Puffer. Der Start zum Qualifying erfolgt am Samstag um 14 Uhr.</p> <h4>Trainingssessionen in Monte Carlo in Zahlen</h4> <p>Erster Teil: 1. Fernando Alonso (Sp), Ferrari, 1:16,265 (157,660 km/h). 2. Romain Grosjean (Sz/Fr), Lotus-Renault, 0,365 Sekunden zur&uuml;ck. 3. Sergio P&eacute;rez (Mex), Sauber-Ferrari, 0,446. 4. Lewis Hamilton (Gb), McLaren-Mercedes, 0,482. 5. Pastor Maldonado (Ven), Williams-Renault, 0,495. 6. Felipe Massa (Br), Ferrari, 0,578. 7. Kamui Kobayashi (Jap), Sauber-Ferrari, 0,773. 8. Jenson Button (Gb), McLaren-Mercedes, 0,925. 9. Sebastian Vettel (De), Red Bull-Renault, 0,957. 10. Nico Rosberg (De), Mercedes, 0,996. 11. Michael Schumacher (De), Mercedes, 1,148. 12. Nico H&uuml;lkenberg (De), Force India-Mercedes, 1,366. 13. Mark Webber (Au), Red Bull-Renault, 1,841. 14. Jean-Eric Vergne (Fr), Toro Rosso-Ferrari, 1,944. 15. Daniel Ricciardo (Au), Toro Rosso-Ferrari, 1,987. 16. Paul di Resta (Gb), Force India-Mercedes, 2,037. 17. Bruno Senna (Br), Williams-Renault, 2,353. 18. Heikki Kovalainen (Fi), Caterham-Renault, 2,774. 19. Witali Petrow (Russ), Caterham-Renault, 3,076. 20. Narain Karthikeyan (Ind), HRT-Cosworth, 4,573. 21. Charles Pic (Fr), Marussia-Cosworth, 4,630. 22. Timo Glock (De), Marussia-Cosworth, 5,373. 23. Pedro de la Rosa (Sp), HRT-Cosworth, 6,158. - Ohne Zeit: Kimi R&auml;ikk&ouml;nen (Fi), Lotus-Renault. - 24 Fahrer im Training.</p> <p>Zweiter Teil: 1. Button 1:15,746 (158,741 km/h). 2. Grosjean 0,392. 3. Massa 0,856. 4. Alonso 0,915. 5. Maldonado 1,074. 6. Rosberg 1,275. 7. Webber 1,402. 8. Kobayashi 1,407. 9. Schumacher 1,547. 10. Vettel 1,557. 11. Hamilton 1,629. 12. Di Resta 1,649. 13. Senna 1,909. 14. H&uuml;lkenberg 2,054. 15. P&eacute;rez 2,505. 16. Petrow 2,694. 17. Vergne 2,776. 18. Ricciardo 3,062. 19. R&auml;ikk&ouml;nen 3,521. 20. Glock 3,563. 21. Kovalainen 4,283. 22. Pic 4,494. 23. De la Rosa 4,885. 24. Karthikeyan 5,140. - 24 Fahrer im Training.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991931</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 16:34:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Das gute Ende in Genf  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991892</link>
         <description><![CDATA[  Der Servette FC hat von der Rekursinstanz der Lizenzkommission der Swiss Football League die Lizenz f&uuml;r die kommende Spielzeit erhalten. Damit kann Servette ab Juli auch an der Europa-League-Qualifikation teilnehmen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Der Servette FC hat von der Rekursinstanz der Lizenzkommission der Swiss Football League die Lizenz f&uuml;r die kommende Spielzeit erhalten. Damit kann Servette ab Juli auch an der Europa-League-Qualifikation teilnehmen.</b><br /><br /><p><i>(si)</i> Die Zukunft Servettes in der Super League hing an einem d&uuml;nnen Faden. Erst nach einer letzten Anh&ouml;rung am Donnerstag erteilte die Rekursinstanz der Lizenzkommission den Genfern in letzter Sekunde die Spielberechtigung f&uuml;r die n&auml;chste Saison.</p> <p>Neben Servette k&ouml;nnen auch die Young Boys, der FC Z&uuml;rich sowie der FC Sion aufatmen. Auch sie erhielten, in ihrem Fall war das allerdings erwartet worden, die Lizenz in zweiter Instanz. Sie konnten gen&uuml;gend Garantien einreichen, um zu dokumentieren, dass die veranschlagten Budgets eingehalten werden k&ouml;nnen. Der FC Sion muss sich seinen Platz in der kommenden Super League in der Barrage allerdings erst noch verdienen. Die Partien gegen Aarau finden am Samstag (15 Uhr 30 in Sitten) sowie am Pfingstmontag (17 Uhr 30 in Aarau) statt.</p> <h4>Zerschlagene Sittener Hoffnungen</h4> <p>Eine der verbliebenen Hoffnungen der Walliser, auf juristischem Weg die Barrage noch zu umgehen, hatte sich am Donnerstagmorgen zerschlagen. Das Handelsgericht des Kantons Z&uuml;rich wies den Antrag des FC Sion auf eine Verschiebung des Barrage-Termins ab. Christian Constantins Anw&auml;lte hatten vergeblich versucht, wegen des Abzugs von 36 Punkten superprovisorische Massnahmen zu beantragen.</p> <p>Das Gericht lehnte es ab, Sitten so zu stellen, wie wenn es den Punktabzug nicht gegeben h&auml;tte. Es sah die behauptete Dringlichkeit nicht, weil der FC Sion seit dem 30. Dezember 2011 von der Bedrohung einer Barrage h&auml;tte wissen m&uuml;ssen.</p> <h4>Vergebliche Spekulation Constantins</h4> <p>Der letzte Strohhalm von Constantin knickte ein paar Stunden sp&auml;ter mit dem Entscheid der Rekursinstanz der Lizenzkommission. Seit Wochen hatte der Sittener Pr&auml;sident auf eine Lizenzverweigerung f&uuml;r Servette spekuliert. Gestreute Ger&uuml;chte in den letzten Tagen n&auml;hrten die Hoffnungen Sittens.</p> <p>Servette schien wegen finanziellen Unregelm&auml;ssigkeiten im Verein Servette FC die Lizenz auch in zweiter Instanz nicht zu bekommen. Dabei hatte der neue Verwaltungsratspr&auml;sident Hugh Quennec erst vor wenigen Tagen einen Sanierungsplan f&uuml;r die AG vorgelegt, der von der Genfer Konkursrichterin akzeptiert worden war und den Profibetrieb Servettes rettete.</p> <h4>Die Liga vertraut Hugh Quennez</h4> <p>Jetzt gelang es Quennec offenbar, auch die Rekurskommission zu &uuml;berzeugen. In einer vierst&uuml;ndigen Sitzung im Haus des Fussballs in Muri bei Bern machte der Kanadier klar, dass er sich ab sofort auch um die Geschicke im Stammverein k&uuml;mmere. Quennec gab an, seit Montag auch das Pr&auml;sidentenamt im Verein vom fr&uuml;heren Klubchef Majid Pishyar &uuml;bernommen zu haben. Die Liga vertraute dem smarten Gesch&auml;ftsmann - und erteilte die Lizenz. Aber sie wird ein wachsames Auge auf die Entwicklung im Servette FC haben. Alle drei Monaten sollen die B&uuml;cher des Genfer Klubs &uuml;berpr&uuml;ft werden.</p> <h4>Entscheide der Rekursinstanz im &Uuml;berblick</h4> <p>Lizenz I (Super League, Europacup): Young Boys, FC Z&uuml;rich, FC Sion, Servette FC.</p> <p>Lizenz II (Challenge League mit M&ouml;glichkeit zum Aufstieg): Bellinzona*, Lugano*.</p> <p>Lizenz III (Challenge League): Biel, Chiasso, Etoile Carouge**, Winterthur.</p> <p>* = Bellinzona und Lugano waren zum Zeitpunkt der Lizenzerteilung durch die Lizenzkommission sowie dem eingereichten Rekurs noch im Rennen um den Aufstieg in die Super League.</p> <p>** = Etoile Carouge ist sportlich in die 1. Liga Promotion abgestiegen.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991892</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 13:23:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Montandon bis 2014 ein St.Galler  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991850</link>
         <description><![CDATA[  FUSSBALL. Der FC St.Gallen kann noch mindestens zwei Saisons auf die Dienste von Innenverteidiger Philippe Montandon z&auml;hlen. Der 29-J&auml;hrige hat seinen in einem Jahr auslaufenden Vertrag vorzeitig verl&auml;ngert. Zudem ist bekannt gegeben worden, gegen welche Teams sich die Espen auf die neue Saison vorbereiten.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>FUSSBALL. Der FC St.Gallen kann noch mindestens zwei Saisons auf die Dienste von Innenverteidiger Philippe Montandon z&auml;hlen. Der 29-J&auml;hrige hat seinen in einem Jahr auslaufenden Vertrag vorzeitig verl&auml;ngert. Zudem ist bekannt gegeben worden, gegen welche Teams sich die Espen auf die neue Saison vorbereiten.</b><br /><br />Der FC St.Gallen hat Innenverteidiger Philippe Montandon vorzeitig f&uuml;r eine weitere Saison an sich gebunden. Der 29-J&auml;hrige hat seinen Vertrag, der in einem Jahr ausgelaufen w&auml;re, bis 2014 verl&auml;ngert.<br /> <br /> Nach Abstechern zu Chievo Verona und Lugano kehrte Philippe Montandon, der bereits von 2004 bis 2007 beim FC St.Gallen gespielt hatte, im vergangenen Sommer in die Ostschweiz zur&uuml;ck. Gemeinsam mit dem Team schaffte er nun den Aufstieg in die Super League.<br /> <br /> Wie der FC St.Gallen weiter mitteilt, nimmt er die Vorbereitung auf die neue Saison am Montag, 11. Juni, auf. Geplant sind sieben Vorbereitungsspiele. Das erste davon findet am Samstag, 16. Juni, 16.30 Uhr im Paul-Gr&uuml;ninger-Stadion gegen den SC Br&uuml;hl statt. Am Dienstag, 19. Juni, 18.30 Uhr, empfangen die St.Galler in Diessenhofen die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart. Am Samstag, 23. Juni, 16 Uhr, spielt das Team von Jeff Saibene in Diepoldsau gegen Wacker Innsbruck. Der n&auml;chste Vorbereitungsmatch findet dann am Dienstag, 26. Juni, 17.30 Uhr statt: Der FC St.Gallen testet in Ebnat-Kappel gegen den FC Wil. Am Freitag, 29. Juni, 18 Uhr empf&auml;ngt der SCR Altach den FCSG in Hard, und am Dienstag, 3. Juli, 19 Uhr, sind die St.Galler in Abtwil zu Gast. Ein weiteres Testspiel findet dann am Sonntag, 8. Juli, statt - wo und gegen wen, ist noch unklar. (pd/red.)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991850</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 11:53:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Auch Danielle Villars erfüllt Olympia-Limite  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991826</link>
         <description><![CDATA[  Die 19-j&auml;hrige Z&uuml;rcherin Danielle Villars hat als erste Schweizer Schwimmerin die Swiss-Swimming-Limite f&uuml;r die Olympischen Spiele in London unterboten. Ob sie auch wirklich nach England reisen darf, wir sie erst Mitte Juni erfahren.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Die 19-j&auml;hrige Z&uuml;rcherin Danielle Villars hat als erste Schweizer Schwimmerin die Swiss-Swimming-Limite f&uuml;r die Olympischen Spiele in London unterboten. Ob sie auch wirklich nach England reisen darf, wir sie erst Mitte Juni erfahren.</b><br /><br /><p>Agenturmeldung von SI</p> <p>Villars' Zeit von 59,57 s, womit sie den dreij&auml;hrigen Schweizer Rekord von Martina van Berkel um drei Zehntel senkte, brachte ihr als Vorlauf-Zw&ouml;lfter &uuml;ber 100 m Delfin auch die souver&auml;ne Qualifikation f&uuml;r die EM-Halbfinals von Donnerstagabend in Debrecen (Ungarn) ein.</p> <p>Allerdings hat die Z&uuml;rcherin das Ticket nach London noch nicht auf sicher. Villars unterbot nicht die vom Weltverband geforderte Olympic Qualifying Time (OQT), mit welcher die Teilnahme garantiert ist, sondern lediglich die Swiss-Swimming-Limite.</p> <p>Die Anzahl Pl&auml;tze f&uuml;r Schwimmer in London ist auf 900 begrenzt, weshalb Villars wie David Karasek (200 m Lagen), Yannick K&auml;ser (200 m Brust) und Alexandre Liess (200 m Delfin) noch bis Mitte Juni auf den definitiven Bescheid warten muss. Dominik Meichtry, der am Tag nach seinem 5. Rang &uuml;ber 200 m Crawl auf den Start &uuml;ber die halbe Distanz verzichtete, hat als einziger Schweizer die OQT erf&uuml;llt.</p> <p>Im Gegensatz zu Villars schieden Aur&eacute;lien K&uuml;nzi und Daniel Rast (beide &uuml;ber 100 m Crawl) sowie Jovan Mitrovic (800 m Crawl) am Donnerstagmorgen in den Vorl&auml;ufen aus. Dennoch stehen heute Abend in Debrecen zwei weitere Schweizer im Einsatz. K&auml;ser (um ca. 17.40 Uhr) wie Liess (17.55 Uhr) bestreiten ihren ersten Final an internationalen Titelk&auml;mpfen auf der Langbahn.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991826</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 11:41:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Alonso vor Grosjean und Perez  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991821</link>
         <description><![CDATA[  Fernando Alonso hat in den H&auml;userschluchten von Monte Carlo im ersten freien Training zum GP von Monaco die erste Bestzeit erzielt. Hinter dem Spanier folgten mit Romain Grosjean und Sergio Perez zwei Fahrer mit Schweizer Bezug.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Fernando Alonso hat in den H&auml;userschluchten von Monte Carlo im ersten freien Training zum GP von Monaco die erste Bestzeit erzielt. Hinter dem Spanier folgten mit Romain Grosjean und Sergio Perez zwei Fahrer mit Schweizer Bezug.</b><br /><br /><p>Agenturmeldung von SI</p> <p>Fernando Alonso hat in den H&auml;userschluchten von Monte Carlo im ersten freien Training zum GP von Monaco die erste Bestzeit erzielt. Hinter dem Spanier folgten mit Romain Grosjean und Sergio Perez zwei Fahrer mit Schweizer Bezug.</p> <p>Alonso verwies den schweizerisch-franz&ouml;sischen Doppelb&uuml;rger Romain Grosjean (Lotus-Renaul) um 0,365 Sekunden auf Platz 2. Dritter wurde Saubers Sergio Perez, der im vergangenen Jahr im mond&auml;nen F&uuml;rstenstaat einen schweren Unfall im Qualifying erlitten hatte. Perez' Teamkollege Kamui Kobayashi schien in der Zeitentabelle nach den ersten 90 Trainingsminuten im 7. Rang auf.</p> <p>Die &Uuml;bungseinheit wurde sieben Minuten vor dem Ende abgebrochen. Heikki Kovalainen erlitt im Caterham-Renault nach der Tunnel-Ausfahrt einen Motorschaden und musste das Auto auf dem schnellsten Teil der Strecke abstellen. Daraufhin beendeten die Rennkommiss&auml;re aus Sicherheitsgr&uuml;nden das Training.</p> <p>Auf dem improvisierten Strassenkurs in Monte Carlo wurden f&uuml;r die 70. Austragung des Grand Prix von Monaco insgesamt 33 Kilometer Leitplanken installiert; rund 3600 Reifen dienen als Puffer. Das zweite freie Training beginnt um 14.00 Uhr.</p> <p>Monte Carlo. Grand Prix von Monaco. Freies Training. Erster Teil: 1. Fernando Alonso (Sp), Ferrari, 1:16,265. 2. Romain Grosjean (Sz/Fr), Lotus-Renault, 0,365 Sekunden zur&uuml;ck. 3. Sergio Perez (Mex), Sauber-Ferrari, 0,446. 4. Lewis Hamilton (Gb), McLaren-Mercedes, 0,482. 5. Pastor Maldonado (Ven), Williams-Renault, 0,495. 6. Felipe Massa (Br), Ferrari, 0,578. 7. Kamui Kobayashi (Jap), Sauber-Ferrari, 0,773. 8. Jenson Button (Gb), McLaren-Mercedes, 0,925. 9. Sebastian Vettel (De), Red Bull-Renault, 0,957. 10. Nico Rosberg (De), Mercedes, 0,996. 11. Michael Schumacher (De), Mercedes, 1,148.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991821</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 11:28:51 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Fussball: 1. Liga Gruppe 2  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2569780</link>
         <description><![CDATA[    ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br />   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2569780</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 10:30:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Luis Suárez - der Matthäus mit dem Zauberstab  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991781</link>
         <description><![CDATA[  Luis Su&aacute;rez Miramontes z&auml;hlt zu den ganz besonderen Spielern der Geschichte. Mit seinen Qualit&auml;ten pr&auml;gte er 1964 die zweite Ausgabe der Fussball-Europameisterschaft in seinem Heimatland Spanien.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Luis Su&aacute;rez Miramontes z&auml;hlt zu den ganz besonderen Spielern der Geschichte. Mit seinen Qualit&auml;ten pr&auml;gte er 1964 die zweite Ausgabe der Fussball-Europameisterschaft in seinem Heimatland Spanien.</b><br /><br /><p class="autor">Michele Coviello</p> <p>Eigentlich braucht es ihn gar nicht. Um einen Gegenstand zu verstecken oder erscheinen zu lassen, reicht dem Zauberer sein Geschick aus - den Stab k&ouml;nnte man bloss als Attrappe bezeichnen. Und doch hat er seine ganz bestimmte Funktion. Durch die Luft geschwungen, erzeugt er Spannung und gibt dem Moment eine eigene &Auml;sthetik.</p> <p>Fussball hat etwas mit der Zauberei gemeinsam. Man kann mit Gewalt und Gr&auml;tschen den Ball &uuml;ber die Linie stochern oder ihn eben mit sanften Parabeln im Winkel verbergen. Weil die zweite Variante den viel gr&ouml;sseren Genuss bietet, z&auml;hlt Luis Su&aacute;rez Miramontes zu den ganz besonderen Spielern der Geschichte. Seine F&uuml;sse waren Pr&auml;zisionsger&auml;te f&uuml;r Steilp&auml;sse und Kunstsch&uuml;sse, seine Augen &uuml;berblickten den Platz aus der Vogelperspektive. Mit diesen Eigenschaften pr&auml;gte er 1964 die zweite Ausgabe der Fussball-Europameisterschaft in seinem Heimatland Spanien.</p> <p>Damals stand Su&aacute;rez im Zenit seines K&ouml;nnens. Der Gewinner des Ballon d'Or 1961 hatte mit Inter Mailand soeben den Europacup der Landesmeister gegen Real Madrid gewonnen. Im gleichen Sommer spielte er im Bernabeu f&uuml;r Spanien gross auf. Brillant organisierte er das Mittelfeld im Halbfinal gegen Ungarn, genial f&uuml;hrte er die Mannschaft im Endspiel gegen den Titelverteidiger UdSSR zum ersten Grosserfolg. Der damals 29-J&auml;hrige war der erfahrenste einer jungen &laquo;Selecci&oacute;n&raquo;. &laquo;Diese Auswahl hatte vielleicht weniger Talente als andere spanische Nationalteams&raquo;, sagte Su&aacute;rez einst, &laquo;aber daf&uuml;r war die mannschaftliche Geschlossenheit gr&ouml;sser.&raquo;</p> <p>Er h&auml;tte mit seiner Klasse prahlen k&ouml;nnen, h&auml;tte mit Dribblings und Direktsch&uuml;ssen dem Eigensinn freien Lauf lassen k&ouml;nnen. Er tat es nicht. Su&aacute;rez war, einem Zauberstab gleich, ein Werkzeug im Dienst des Ganzen. Das gefiel Helenio Herrera, den sie &laquo;den Magier&raquo; nannten. Der Trainer des FC Barcelona formte ab 1958 mit dem Galicier Su&aacute;rez sowie mit Kocsis, Czibor, Evaristo, Ramallets und dem sp&auml;teren FCZ-Spieler Kubala eine Einheit, die zwei Meisterschaften, einen Cup und den Final des Europacups der Landesmeister erreichte. Jenes Endspiel vom Mai 1961 im Berner Wankdorf gegen Benfica Lissabon war das einzige, das Su&aacute;rez in seiner Karriere verloren hat. Mit Inter Mailand gewann er alle. Gemeinsam mit Herrera wechselte &laquo;Luisito&raquo; nach Italien - gemeinsam verzauberten sie das San Siro: Drei Meisterschaften, zwei Europacups der Landesmeister und zwei Weltpokale machen die &laquo;Grande Inter&raquo; bis heute unsterblich.</p> <p>Als Trainer hatte Su&aacute;rez weniger Erfolg. Er gewann mit der spanischen U21 eine EM, wurde im gleichen Wettbewerb Zweiter und scheiterte an der Weltmeisterschaft 1990 mit dem A-Team bereits im Achtelfinal. F&uuml;r Inter war er mehrmals Interimstrainer und arbeitete bis vor kurzem noch, &uuml;ber 70-j&auml;hrig, als Scout.</p> <p>Fragt man ihn, wer ihm am meisten geglichen hat, so nennt er erstaunlicherweise den ehemaligen &laquo;Interista&raquo; Lothar Matth&auml;us. Wegen der Pers&ouml;nlichkeit, der Winner-Mentalit&auml;t, wegen dessen verheerenden Aufpralls auf die Partien, sagt Su&aacute;rez. Das kann stimmen. Aber ohne Zauberstab ist alles weniger sch&ouml;n.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991781</guid>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 07:00:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Wo einsam das Glück wohnt  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991720</link>
         <description><![CDATA[  Der letzte Pfiff einer turbulenten Saison ist gepfiffen. Bevor der FC Basel den Pokal erh&auml;lt, feiert er sich selber und verliert gegen YB - was die Freude nicht tr&uuml;bt. Eine Saison endet, von der man sich fragen m&uuml;sste, wer &uuml;berhaupt auf die Idee kam, sie zu starten.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Der letzte Pfiff einer turbulenten Saison ist gepfiffen. Bevor der FC Basel den Pokal erh&auml;lt, feiert er sich selber und verliert gegen YB - was die Freude nicht tr&uuml;bt. Eine Saison endet, von der man sich fragen m&uuml;sste, wer &uuml;berhaupt auf die Idee kam, sie zu starten.</b><br /><br /><p class="autor">Benjamin Steffen, Basel</p> <p>Es ist gar nicht schwierig. Mit Tram 14 ab Aeschenplatz, einige wenige Stationen. Hardstrasse, Sevogelplatz, Grellingerstrasse, Karl-Barth-Platz, Zeughaus, St. Jakob. Neun Minuten, schwuppdiwupp. Gestatten, hier wohnt das Gl&uuml;ck.</p> <p>Der Weg zum Gl&uuml;ck war berechenbar in dieser Fussballsaison. Er f&uuml;hrte in den Basler Vergn&uuml;gungspark, wo sich hinfl&uuml;chten durfte, wer nichts wissen wollte vom Kollaps von Xamax. Vom &Uuml;berlebenskampf von Servette. Von den 36 Minuspunkten des FC Sion. 36! Sechsunddreissig! Eigentlich ist diese Zahl noch immer kaum zu fassen. Entweder kaum zu fassen, dass es jemandem einfiel, ein solches Verdikt zu f&auml;llen. Oder kaum zu fassen, dass jemand so sehr z&uuml;ndelte, bis einem anderen nichts &uuml;brig blieb als die Strafe von 36 Minuspunkten. Sechsunddreissig.</p> <p>In Basel konnte man sich anderem Unfassbarem hingeben. Dem totalen Erfolg. Meister, Cup-Sieg, Champions-League-Achtelfinal. Der FC Basel schoss Tore, der FCB hatte sich lieb - so lieb, dass es fast kitschig war. An der Gl&uuml;ckseligkeit &auml;nderte auch das bedeutungslose 1:2 gegen YB nichts. Nach dem letzten Spiel vom Mittwoch liegt Basel 20 Punkte vor Luzern, was an alte Zeiten erinnert. Servette war einst 21 Punkte voraus (gem&auml;ss Dreipunkteregel), 72 Jahre ist's her. Und man fragt sich, was unsere Nachfahren in 72 Jahren denken werden, wenn sie vernehmen, was heuer war. So viel Vorsprung, so viel Chaos. Werden sie denken, damals habe halt Steinzeit geherrscht, damals sei noch alles m&ouml;glich gewesen? Oder wird der Fussball stets bleiben, was er ist? Eine B&uuml;hne f&uuml;r Unfassbares? F&uuml;r &Uuml;bertriebenes? Und nicht nur eine B&uuml;hne f&uuml;r Tore, Talente, Triumphe?</p> <p>Mit der Pokal&uuml;bergabe an den FCB endete eine Saison, von der man sich fragen m&uuml;sste, wer &uuml;berhaupt auf die Idee kam, sie zu starten. Die Liga-Spitze findet Gr&uuml;nde, weshalb sogar 2011/12 f&uuml;r etwas gut sein soll. Heinrich Schifferle, der Pr&auml;sident, spricht von einer Saison der Bereinigung. Dieses Bild ist vermutlich f&uuml;rwahr das Beste, was in der Not geboren werden kann - sofern bloss niemand glaubt, nun sei alles klinisch sauber im Schweizer Fussball.</p> <p>Doch wer f&uuml;r die allerletzte Runde in den St.-Jakob-Park fl&uuml;chtete, mochte noch ein allerletztes Mal dem Glauben verfallen, alles sei sch&ouml;n und gut. Mit viel Brimborium verabschiedete der FCB vor der Partie manchen Gef&auml;hrten der letzten Jahre, etwa Granit Xhaka (M&ouml;nchengladbach), Xherdan Shaqiri (Bayern M&uuml;nchen), David Abraham (will ins Ausland), Scott Chipperfield (Vertragsende) und Benjamin Huggel (R&uuml;cktritt). Diese Zelebrierung des Adieus w&auml;re derzeit nirgends sonst m&ouml;glich in der Schweiz - weil keine andere Fangemeinde so gross und keine andere j&uuml;ngere Historie so beeindruckend ist. Chipperfield gilt als &laquo;Mister 50 Prozent&raquo;, da er bei allen 13 Titelgewinnen seit 2001 dabei war und damit die H&auml;lfte der 26 FCB-Titel seit 1893 miterlebte. Zu Shaqiri sagte der FCB-Chef Bernhard Heusler &uuml;bers Mikrofon eindringlich &laquo;Auf Wiedersehen, Xherdan&raquo; - m&ouml;ge er dereinst zur&uuml;ckkehren wie zuletzt Alex Frei, Marco Streller und Huggel. Und als Huggel einlief, bejubelt von weit &uuml;ber 30 000 Zuschauern, da versuchte Valentin Stocker gar nicht erst, stark zu sein, sondern weinte einfach.</p> <p>So war's am Wohnort des Gl&uuml;cks. Die Basler zeigten gnadenlos, dass sie auch das am besten k&ouml;nnen: sich selber feiern. F&uuml;r den FCB h&auml;tte die Saison wohl ewig dauern d&uuml;rfen. Aber so viel Gl&uuml;ck an einem Ort wird wohl nicht so bald wieder sein im Schweizer Fussball. Und so unfassbar viel Chaos? Wer weiss. Der letzte Pfiff ist gepfiffen, aber das Liga-Putzkommando tourt noch immer. Am Donnerstag wird bekannt, ob YB, Z&uuml;rich, Servette und Sitten in zweiter Instanz die Lizenz 2012/13 erhalten.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991720</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 23:06:59 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Fussball: 1. Liga Gruppe 3  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2571178</link>
         <description><![CDATA[    ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br />   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2571178</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 23:04:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Gossaus Wechselbad der Gefühle  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990581</link>
         <description><![CDATA[  HANDBALL. Mit einem 29:27-Sieg im letzten Spiel der Auf-/Abstiegsrunde schafft Fortitudo Gossau in St&auml;fa den Ligaerhalt. Zwischenzeitlich waren die G&auml;ste aus der Ostschweiz mit zehn Toren im R&uuml;ckstand und dem Abstieg sehr nahe.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>HANDBALL. Mit einem 29:27-Sieg im letzten Spiel der Auf-/Abstiegsrunde schafft Fortitudo Gossau in St&auml;fa den Ligaerhalt. Zwischenzeitlich waren die G&auml;ste aus der Ostschweiz mit zehn Toren im R&uuml;ckstand und dem Abstieg sehr nahe.</b><br /><br />Es war kein Spiel f&uuml;r schwache Nerven. Denn diese wurden von den Gossauer Spielern arg strapaziert. Es war der Ort, wo vor vier Jahren alles begonnen hatte. Und es war der Ort, wo das Abenteuer NLA auch wieder h&auml;tte zu Ende sein k&ouml;nnen. In der St&auml;fner Frohberghalle schaffte Fortitudo 2008 im letzten Spiel der Aufstiegsrunde die Promotion f&uuml;r die h&ouml;chste Liga. Gestern aber standen die Gossauer w&auml;hrend 56 Minuten der Partie schon mit einem Bein in der NLB.<br /> <br /> In den ersten sechs Minuten verlief mit dem 3:3 noch alles nach Plan. Die G&auml;ste traten engagiert auf. Wohlwissend, dass sie nur mit einem Sieg den Ligaerhalt ohne fremde Hilfe schaffen w&uuml;rden. Sonst w&auml;re es auf das Resultat zwischen Yellow Winterthur und Altdorf angekommen. Doch dann ging bei den Gossauern von der einen auf die andere Minute pl&ouml;tzlich gar nichts mehr. Im Angriff landete der Ball zwar immer wieder im Netz, allerdings nicht im Tornetz, sondern im Sicherheitsnetz hinter dem Goal. Der Faden war gerissen, pl&ouml;tzlich getraute sich kaum mehr einer, &uuml;berhaupt auf das Tor zu werfen. &laquo;Wir fanden einfach nicht zum Erfolg, vergaben mehrmals hochkar&auml;tige Chancen&raquo;, sagte Fortitudos Gabriel W&uuml;rth. &laquo;Und eine Mannschaft wie St&auml;fa bestraft dies nat&uuml;rlich sofort.&raquo;<br /> <br /> <strong>Moment der Verzweiflung</strong><br /> Der Vorsprung der Z&uuml;rcher wuchs kontinuierlich, Fortitudo hingegen kam einfach nicht vom Fleck. &laquo;Als ich beim Stand von 4:14 auf die Resultattafel blickte, erschrak ich erstmals. Es gab zwar einen Moment der Verzweiflung, doch den gibt es in jedem Spiel. Angst hatte ich keine. Angst darf man in einer solch wichtigen Partie einfach nicht haben&raquo;, so W&uuml;rth. &laquo;Vielmehr dachte ich mir, dass wir jetzt aber richtig Gas geben m&uuml;ssen.&raquo; Die zahlreich mitgereisten Anh&auml;nger unterst&uuml;tzten das Gossauer Team zwar weiterhin lautstark, in der Pause h&auml;tten aber wohl nicht mehr viele auf einen Erfolg gewettet. 18:9 hiess das Verdikt beim Seitenwechsel aus St&auml;fner Sicht. Manch ein Gossauer schaute zu diesem Zeitpunkt schon sehr verzweifelt aus.<br /> <br /> <strong>Gossau in einem Rausch</strong><br /> Doch dann kam ein anderes Fortitudo aus der Kabine, eines, das wieder an den Erfolg glaubte und f&uuml;r jeden Ball rannte. &laquo;In der Pause zu wechseln, h&auml;tte nichts gebracht&raquo;, sagte Trainer Predrag Borkovic nach seinem letzten Spiel an Fortitudos Seitenlinie. &laquo;Wir mussten einfach weiter mutig spielen und werfen.&raquo;<br /> <br /> Und tats&auml;chlich, mit den ersten Treffern l&ouml;ste sich der Knoten, die G&auml;ste bekamen wieder Selbstvertrauen und St&auml;fa gelang pl&ouml;tzlich nichts mehr. Der eingewechselte Gossauer Goalie Gabor Busa zeigte eine starke Parade nach der anderen und sein Team spielte sich in einen regelrechten Rausch. Auf 18:20 kam es so bis zur 41. Minute heran. Vier Minuten vor Schluss gingen die Gossauer mit dem 27:26 erstmals in F&uuml;hrung. Mit dem Schlusspfiff kam der Abend nach einem Wechselbad der Gef&uuml;hle doch noch zu einem guten Ende.  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2990581</guid>
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         <pubDate>Wed, 23 May 2012 22:47:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  FCZ siegt in Thun, YB in Basel  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990576</link>
         <description><![CDATA[  Der Meister und Cupsieger FC Basel beendete die Saison mit einer 1:2-Heimniederlage gegen die Young Boys. Luzern siegte in Sion 3:1, Lausanne bezwang GC 2:1 und Z&uuml;rich schlug Thun ausw&auml;rts 3:2.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Der Meister und Cupsieger FC Basel beendete die Saison mit einer 1:2-Heimniederlage gegen die Young Boys. Luzern siegte in Sion 3:1, Lausanne bezwang GC 2:1 und Z&uuml;rich schlug Thun ausw&auml;rts 3:2.</b><br /><br /><p><i>(si)</i> Partystimmung im Joggeli: Vor dem Anpfiff verabschiedete der FCB und seine Fans mehrere Spieler. Besonders emotional wurde es bei Benjamin Huggel. Einige seiner Mitspieler hatten Tr&auml;nen in den Augen, das Publikum feierte ihn mit standing ovations.</p> <p>Selbst das 1:0 der Young Boys nach 18 Minuten durch Moreno Costanzo tat der Stimmung keinen Abbruch. Die Basler fanden schnell zur&uuml;ck ins Spiel und kamen in der 33. Minute durch Xherdan Shaqiri, der wie Xhaka, Abraham und Chipperfield sein letztes Spiel im Dress der Basler ablieferte, zum Ausgleich. Getr&uuml;bt wurde die Stimmung kurz vor der Pause, als YB-Mittelfeldspieler Joshua Simpson mit einem ohne Fremdeinwirkung erlittenen Waden- und Schienbeinbruch vom Platz getragen werden musste. Auch im Publikum mussten die FCB-&Auml;rzte nach einem Zwischenfall Hilfe leisten. Die matchentscheidende Szene spielte sich in der 80. Minute ab: FCB-Keeper Sommer parierte einen Foulpenalty von Costanzo, gegen Vitkieviecs Nachschuss war Sommer allerdings machtlos.</p> <p>Der FC Luzern behauptete mit dem 3:1-Erfolg in Sion den zweiten Platz. Sion ging durch Anthony Sauthier (34.) in F&uuml;hrung, Florian Stahel (39.) Burim Kukeli (83.) und Nelson Ferreira (89.) waren f&uuml;r die Luzerner erfolgreich. In der Barrage bekommt es Sion mit Aarau zu tun, das sich in der letzten Runde der Challenge League dank einem 7:0 gegen Carouge den zweiten Platz sicherte.</p> <p>Lausanne-Sport geriet zu Hause gegen die Grasshoppers nach einem Treffer von Joao Paiva (19.) in R&uuml;ckstand. Jocelyn Roux glich noch vor der Pause aus (39.). Moussilou traf in der 86. Minute zum 2:1 f&uuml;r das Heimteam.</p> <p>Der FCZ schlug Thun ausw&auml;rts 3:2. Marco Schneuwly (59.) und Ardit Zenuni (79.) trafen f&uuml;r die Thuner, Stjepan Kukuruzovic (50.) und dreimal Josip Drmic (67./81./91.) f&uuml;r die Z&uuml;rcher.</p> <p>Resultate: Basel - Young Boys 1:2 (1:1). Sion - Luzern 1:3 (1:1). Lausanne-Sport - Grasshoppers 2:1 (1:1). Thun - Z&uuml;rich 2:4 (0:0).</p> <p>Rangliste: 1. Basel 74. 2. Luzern 54. 3. Young Boys 51. 4. Servette 48. 5. Thun 43. 6. Z&uuml;rich 41. 7. Lausanne-Sport 30. 8. Grasshoppers 26. 9. Sion 17.</p>   ]]></content:encoded>
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