<?xml version="1.0" encoding='UTF-8'?>
<rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
   <channel>
      <title>Panorama</title>
      <link>http://www.tagblatt.ch/</link>
      <description>St. Galler Tagblatt News</description>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>Fri, 25 May 2012 03:53:15 +0200</pubDate>
      <lastBuildDate>Fri, 25 May 2012 03:53:15 +0200</lastBuildDate><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 23:18:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Helikopter im Kandertal abgestürzt - drei Menschen tot  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991972</link>
         <description><![CDATA[  REICHENBACH. Bei einem Helikopterabsturz im Berner Oberland sind am fr&uuml;hen Donnerstagabend nach Angaben der Beh&ouml;rden aller Wahrscheinlichkeit nach drei Personen ums Leben gekommen. Der zivile Helikopter st&uuml;rzte in einem Seitental des Kandertals in der Region Spiggengrund in unwegsames Gel&auml;nde.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>REICHENBACH. Bei einem Helikopterabsturz im Berner Oberland sind am fr&uuml;hen Donnerstagabend nach Angaben der Beh&ouml;rden aller Wahrscheinlichkeit nach drei Personen ums Leben gekommen. Der zivile Helikopter st&uuml;rzte in einem Seitental des Kandertals in der Region Spiggengrund in unwegsames Gel&auml;nde.</b><br /><br />Der Absturz ereignete sich kurz vor 17.45 Uhr. Nach Angaben von Polizeisprecherin Alice Born befindet sich die Absturzstelle bei der Tsch&auml;ggeren-Alp. N&auml;here Angaben zu den Umst&auml;nden des Unfalls konnte Born noch nicht machen.<br /> <br /> Erste Medienbilder vom Unfallort zeigen ein sehr absch&uuml;ssiges, bewaldetes Gel&auml;nde, aus dem eine schmale Rauchs&auml;ule aufsteigt. Das Wetter war zum Aufnahmezeitpunkt der Bilder gut, der Himmel nur leicht bew&ouml;lkt.<br /> <br /> Am sp&auml;teren Abend mussten die Bergungsarbeiten unterbrochen werden. Zwei Personen wurden als Wachen im Gebiet zur&uuml;ckgelassen, wie die regionale Staatsanwaltschaft und die Berner Kantonspolizei mitteilten. Die weiteren Arbeiten wie auch die Spurensicherung werden am Freitag wieder aufgenommen.<br /> <br /> Die Angeh&ouml;rigen der drei Helikopterinsassen werden von einem Care-Team betreut. Die Unfallursache wird untersucht. (sda)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991972</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 11:51:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Die Schweiz im Weltraum  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991824</link>
         <description><![CDATA[  Die Raumfahrt bestimmt unseren Alltag. Und sie ist ein Technologietreiber und Wissenschaftsmotor, von dem eine hochindustrialisierte Gesellschaft wie die Schweiz viel profitiert. Mit einer Kampagne wollen Industrie und Wissenschaft nun die Bev&ouml;lkerung breiter dar&uuml;ber informieren.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Die Raumfahrt bestimmt unseren Alltag. Und sie ist ein Technologietreiber und Wissenschaftsmotor, von dem eine hochindustrialisierte Gesellschaft wie die Schweiz viel profitiert. Mit einer Kampagne wollen Industrie und Wissenschaft nun die Bev&ouml;lkerung breiter dar&uuml;ber informieren.</b><br /><br /><p>Die Schweiz ist eine Raumfahrtnation. Bloss wissen das die wenigsten. Und ebenso wenig ist der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung bewusst, dass der Alltag in vielen Bereichen von der Raumfahrttechnologie gepr&auml;gt und abh&auml;ngig ist. Das f&auml;ngt bei der Telefonie und der &Uuml;bertragung von Fernsehprogrammen an und f&uuml;hrt &uuml;ber die Satellitennavigation und die Meteorologie bis zur weltweiten Synchronisation von Finanztransaktionen innerhalb von Sekundenbruchteilen.</p> <p>Die Aktion &laquo;Weltraum Schweiz&raquo; soll in den kommenden Wochen die Bev&ouml;lkerung &uuml;ber den Stellenwert der Weltraumtechnologie im Leben einer jeden und eines jeden aufkl&auml;ren. Dazu sind Anzeigenkampagnen und Plakate geplant, und es wird auch eine <a class="more" href="http://www.weltraumschweiz.ch/de/">Website</a> eingerichtet. Am Donnerstagmorgen haben Vertreter von Industrie und Wissenschaft in Bern die neue Kampagne vorgestellt.</p> <h4>200 Millionen Umsatz</h4> <p>Ohne Raumfahrttechnologie aus der Schweiz komme heute kaum mehr eine Mission ins All aus, erkl&auml;rte Peter Guggenbach, Generaldirektor des Ruag-Konzerns und Pr&auml;sident der Swiss Space Industries Group. Tats&auml;chlich werden in der Schweiz zahlreiche Strukturen von Satelliten, mechanische und elektronische Komponenten, wissenschaftliche Instrumente, Triebwerksbestandteile und Nutzlastverkleidungen gebaut. Rund ein Dutzend Unternehmen arbeiten ausschliesslich oder gr&ouml;sstenteils f&uuml;r die Raumfahrt und schaffen damit 800 Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r hochqualifiziertes Personal. Allein diese Unternehmen generieren j&auml;hrlich 200 Millionen Franken Umsatz, bei weiterhin steigender Tendenz. Dazu kommen Arbeitspl&auml;tze und Ums&auml;tze von zahlreichen Zulieferbetrieben aus allen m&ouml;glichen technischen Bereichen in nicht bekannter H&ouml;he.</p> <p>Die Schweiz ist eines der Gr&uuml;ndungsmitglieder der Europ&auml;ischen Raumfahrtagentur (ESA) und mit rund 150 Millionen Franken j&auml;hrlich an deren Budget von zurzeit rund 4,5 Milliarden Franken beteiligt. Unser Land spielt auch in der Weltraumforschung eine internationale Rolle, wie Willy Benz, Direktor des Physikalischen Instituts der Universit&auml;t Bern, ausf&uuml;hrte. Die Berner Physiker leisten unter anderem mit dem Massenspektrometer Rosina einen wichtigen Beitrag zur Mission der Kometenj&auml;gerin &laquo;Rosetta&raquo;. Diese wird 2014 w&auml;hrend mehrerer Monate den Kometen Tschurjumow-Gerassimenko auf seiner Bahn ins Innere des Sonnensystems begleiten und untersuchen.</p> <h4>Forschung schafft Zukunft</h4> <p>Aus Bern stammte &uuml;brigens auch das allererste wissenschaftliche Experiment auf dem Mond. Noch ehe sie nach der Landung auf dem Erdtrabanten die amerikanische Flagge einpflanzten, rollten die Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin ein Sonnensegel der Gruppe um Johannes Geiss aus, mit welchem Partikel des Sonnenwinds eingefangen wurden. Die Berner steuerten damit eines von nur drei Experimenten an Bord von &laquo;Apollo 11&raquo; bei. &laquo;Weltraumforschung schafft Wissen, und Wissen schafft Zukunft&raquo;, betonte Willy Benz an der Medienveranstaltung vom Donnerstag. Sie schaffe neue Kenntnisse, neue Technologien und auch Nachwuchs f&uuml;r Lehre, Forschung und Industrie.</p> <p>Der Astrophysiker und Astronaut Claude Nicollier, heute unter anderem Dozent am Swiss Space Center der ETH Lausanne, betonte ebenfalls die Wichtigkeit der Beteiligung an der Raumfahrt f&uuml;r den Bildungsstandort Schweiz. Er erkl&auml;rte, dass diese dem Entdeckerdrang der Menschheit und der unabl&auml;ssigen Suche nach neuen Grenzen entsprungen sei und dass die Zukunft auch Missionen in weit jenseits des Mondes liegende Regionen des Sonnensystems bringen werde. Nicollier nannte den Mars und die Jupitermonde Titan Encleadus oder auch Monde von Saturn als m&ouml;gliche Ziele. Auch zu diesen Missionen werde die Schweiz dereinst ihren Beitrag leisten, ist er &uuml;berzeugt. Und: &laquo;Ameisen und Schmetterlinge machen das nicht. Aber wir Menschen haben diesen tief in uns verwurzelten Forscherdrang.&raquo;</p> <h4>Wetter und Klima</h4> <p>Auch beim Umgang mit der globalen Herausforderung Klimawandel spiele die Raumfahrt eine zentrale Rolle, sagte Gabriela Seiz von Meteo Schweiz. Denn dank Satellitentechnologie liessen sich nicht nur immer pr&auml;zisere und langfristigere Wetterprognosen erstellen, sondern sie trage auch zu einem immer besseren Verst&auml;ndnis von Klimasystem und globalem Klimawandel bei. Von den inzwischen einen Zeitraum von mehr als f&uuml;nfzig Jahren abdeckenden Daten von Wettersatelliten profitieren n&auml;mlich nicht nur die Meteorologen, sondern auch die Klimaforscher - und mit ihnen wiederum die ganze Bev&ouml;lkerung unseres Planeten.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991824</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Bienenschmuggel aufgedeckt  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991926</link>
         <description><![CDATA[  Den Schweizer Imkern, die von einem massiven Bienensterben betroffen sind, werden ausl&auml;ndische Bienenv&ouml;lker angeboten. An der gr&uuml;nen Grenze zu Deutschland hat die Zollfahndung einen grossangelegten Bienenschmuggel aufgedeckt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Den Schweizer Imkern, die von einem massiven Bienensterben betroffen sind, werden ausl&auml;ndische Bienenv&ouml;lker angeboten. An der gr&uuml;nen Grenze zu Deutschland hat die Zollfahndung einen grossangelegten Bienenschmuggel aufgedeckt.</b><br /><br /><p class="autor">Marcel Gyr</p> <p>Der Anbieter von Kunstschw&auml;rmen, wie neu gez&uuml;chtete Bienenv&ouml;lker genannt werden, wartete am vergangenen 1. Mai an einem unbewachten Grenz&uuml;bergang auf der deutschen Seite des Rafzerfeldes. Per SMS-Meldungen lotste er ein halbes Dutzend Imker aus der Schweiz zu seinem Lieferwagen. Was er nicht wusste: Unter den Kaufinteressenten befand sich auch ein Mann, der vom Verein deutschschweizerischer und r&auml;toromanischer Bienenfreunde als Scheink&auml;ufer beauftragt worden war.</p> <h4>Erhebliches Risiko</h4> <p>In der Folge gelang es der Zollfahndung Z&uuml;rich, die Kaufinteressenten ausfindig zu machen. Weitere Ermittlungen f&uuml;hrten laut Auskunft von J&uuml;rg Senn, dem Chef der Zollfahndung, zu insgesamt 80 illegal importierten Bienenv&ouml;lkern, die alle vernichtet werden mussten. Durch die unkontrollierte Einfuhr von Bienen besteht ein erhebliches Risiko, gef&auml;hrliche Krankheitskeime und Parasiten einzuschleppen. Darauf hat am Donnerstag das Bundesamt f&uuml;r Veterin&auml;rwesen (BVet) hingewiesen, als es den grossangelegten Bienenschmuggel vermeldete. Namentlich genannt werden der kleine Beutek&auml;fer und die Tropilaelaps-Milbe.</p> <p>Auch die gef&uuml;rchtete Varroa-Milbe, die als Hauptverantwortliche f&uuml;r das massive Bienensterben gilt, war vor rund 25 Jahren durch den Import aus Asien eingeschleppt worden. Inzwischen ist die Varroa-Milbe weitgehend resistent gegen die bekannten Substanzen, mit denen sie bek&auml;mpft wird. Rund die H&auml;lfte aller Bienen in der Schweiz sind im vergangenen Winter verendet.</p> <h4>Schmuggler bekannt</h4> <p>Laut Auskunft von Richard Wyss, dem Pr&auml;sidenten des Bienenz&uuml;chterverbands, handelt es sich beim &uuml;berf&uuml;hrten Bienenschmuggler um einen knapp 30-j&auml;hrigen Deutschen, der im Z&uuml;rcher Unterland wohnt. Er betreibe einen &auml;usserst aggressiven Mailversand und eine noch immer aufgeschaltete Homepage. Dort ist als Gesch&auml;ftsstelle eine Adresse im Kanton Zug aufgef&uuml;hrt, die sich jedoch nicht verifizieren l&auml;sst. Verd&auml;chtig gemacht habe er sich auch, weil er auf telefonische Anfrage antwortete, die Kunstschw&auml;rme best&auml;nden aus Schweizer Bienen, haupts&auml;chlich aus dem Tessin. Weil dies aufgrund der Jahreszeit nicht zutreffen konnte, wurde das Zuger Veterin&auml;ramt eingeschaltet. Daraufhin kam es zu koordinierten Ermittlungen, an denen diverse Stellen beteiligt waren, darunter die Eidgen&ouml;ssische Zollverwaltung, der Bienenz&uuml;chterverband und das BVet.</p> <h4>135 Franken pro Bienenvolk</h4> <p>Strafrechtlich ist es nicht einfach, gegen den mutmasslichen Bienenschmuggler vorzugehen. Im Vordergrund st&uuml;nden denn auch veterin&auml;rmedizinische &Uuml;berlegungen, sagt J&uuml;rg Senn von der Zollfahndung. Die Busse f&uuml;r die illegale Einfuhr der Bienenv&ouml;lker betr&auml;gt wie &uuml;blich das F&uuml;nffache der Mehrwertsteuer. Angeboten wurden die je 1,5 Kilogramm schweren Kunstschw&auml;rme im Internet f&uuml;r 135 Franken.</p> <p>Aufgrund verschiedener Merkmale vermutet Verbandspr&auml;sident Wyss, dass die an der deutschen Grenze angebotenen Bienenv&ouml;lker urspr&uuml;nglich aus Sizilien stammen. Offen bleibt die Dunkelziffer von illegal eingef&uuml;hrten Bienen. Unter bestimmten Voraussetzungen, insbesondere mit einem Gesundheits- und einem Herkunftszeugnis, d&uuml;rfen Kunstschw&auml;rme legal in die Schweiz eingef&uuml;hrt werden, auch wenn dies der Bienenz&uuml;chterverband nicht gerne sieht.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991926</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Das Velo erobert New York  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991735</link>
         <description><![CDATA[  New Yorks B&uuml;rgermeister Bloomberg hat sich in den letzten f&uuml;nf Jahren erfolgreich darum bem&uuml;ht, die Zahl der Velo-Pendler zu erh&ouml;hen. Im Sommer startet nun ein &ouml;ffentlicher Veloverleih mit 600 Andockstationen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>New Yorks B&uuml;rgermeister Bloomberg hat sich in den letzten f&uuml;nf Jahren erfolgreich darum bem&uuml;ht, die Zahl der Velo-Pendler zu erh&ouml;hen. Im Sommer startet nun ein &ouml;ffentlicher Veloverleih mit 600 Andockstationen.</b><br /><br /><p class="autor">Niklaus Nuspliger, New York</p> <p>Auf weltweiten Listen velofreundlicher St&auml;dte ist New York nicht weit oben klassiert. Das Strassenbild pr&auml;gen traditionell eher r&uuml;cksichtslose Autofahrer, hupende Taxis sowie Fussg&auml;nger, die bei Gr&uuml;nlicht in Horden die Strassen &uuml;berqueren. Derweil galt Velofahren vor nicht allzu langer Zeit als waghalsiges Unterfangen, das unerschrockenen Velokurieren vorbehalten war.</p> <h4>400 Kilometer Velostreifen</h4> <p>In den letzten Jahren jedoch hat sich auch das Velo einen Platz auf New Yorks Strassen erk&auml;mpft. Oder besser gesagt: Der republikanische B&uuml;rgermeister Michael Bloomberg hat Platz f&uuml;r das Velo geschaffen. Seit 2007 wurden in den f&uuml;nf Stadtteilen New Yorks n&auml;mlich &uuml;ber 400 Kilometer Velowege und vor allem von den Strassen baulich nicht abgetrennte Velostreifen geschaffen. Insgesamt erstreckt sich das Velonetz nun &uuml;ber weit mehr als 1000 Kilometer, wobei die Fahrt auf den oft von parkierten Autos und anderen Hindernissen versperrten Velostreifen nicht immer ganz ungef&auml;hrlich ist. Gem&auml;ss Sch&auml;tzungen steigen etwa 200 000 der 8 Millionen New Yorker t&auml;glich aufs Velo. Das sind im Vergleich mit anderen St&auml;dten noch immer wenige, aber mehr als je zuvor. Und dem 2007 deklarierten Ziel, die Zahl der Velo-Pendler innert zehn Jahren zu verdreifachen, r&uuml;ckt Bloomberg stetig n&auml;her - was die Stadtbeh&ouml;rden mit speziellen Z&auml;hlungen auf der Strasse zu belegen suchen. Um die Pendler vor Velo-Dieben zu sch&uuml;tzen, wurde &uuml;berdies ein Gesetz erlassen, nach dem in B&uuml;rogeb&auml;uden in der Regel gesch&uuml;tzte Veloparkpl&auml;tze anzubieten sind.</p> <p>Die staatliche Velof&ouml;rderung st&ouml;sst nicht nur auf Gegenliebe: 2011 entbrannte eine Kontroverse um die Velostreifen, welche die Bev&ouml;lkerung in einzelnen Quartieren zu verhindern suchte. Die Veloweg-Gegner beklagten den Verlust an Parkpl&auml;tzen sowie den Platzmangel f&uuml;r Autos auf den Strassen. Auch Taxifahrer erkl&auml;rten, ihre Fahrg&auml;ste w&uuml;rden von Velo-Rowdys am Ein- und Aussteigen gehindert. Und auf Internetforen hiess es, New York sei New York und lasse sich nicht in Amsterdam oder Kopenhagen verwandeln. Erst nachdem Bloomberg einen PR-Berater engagiert hatte und nachdem der Bau neuer Velowege etwas gebremst worden war, trat in der Kontroverse eine Beruhigung ein.</p> <p>Auch Bloombergs neustes Projekt ist bis jetzt auf Kurs: Wie etwa Paris oder Washington erh&auml;lt im Sommer nun auch New York einen &ouml;ffentlichen Fahrradverleih. F&uuml;r eine Jahresgeb&uuml;hr wird man eines der 10 000 Velos w&auml;hrend 45 Minuten ohne zus&auml;tzliche Geb&uuml;hr ben&uuml;tzen und zwischen den 600 Andockstationen hin und her fahren k&ouml;nnen.</p> <h4>Blaue &laquo;Citibikes&raquo;</h4> <p>W&auml;hrend die Velo-Lobby im auch Touristen offenstehenden Verleih bereits den Anfang vom definitiven Siegeszug der Zweir&auml;der auf New Yorks Strassen erkennt, blieben die Kritiker skeptisch: Das dichte Netz der Andockstationen f&uuml;r die von der Citibank bezahlten blauen &laquo;Citibikes&raquo; wird das Stadtbild ver&auml;ndern und die Platzverh&auml;ltnisse auf Trottoirs und Strassen weiter enger machen. Gem&auml;ss einer neuen Umfrage unterst&uuml;tzen aber zwei Drittel der Bev&ouml;lkerung das velopolitische Grossprojekt. Allerdings spricht sich eine knappe Mehrheit gegen neue Velostreifen in der eigenen Nachbarschaft aus. Grunds&auml;tzlich bef&uuml;rworten die New Yorker mehr Fahrr&auml;der - solange der Parkplatz vor dem eigenen Haus nicht gef&auml;hrdet ist.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991735</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  In Europas Seen lässt sich baden  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990503</link>
         <description><![CDATA[  Die Qualit&auml;t der europ&auml;ischen Badegew&auml;sser hat sich deutlich verbessert. In Zypern, Kroatien, Malta und Griechenland erf&uuml;llen &uuml;ber 90 Prozent der Badegew&auml;sser die h&ouml;chsten Standards.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Die Qualit&auml;t der europ&auml;ischen Badegew&auml;sser hat sich deutlich verbessert. In Zypern, Kroatien, Malta und Griechenland erf&uuml;llen &uuml;ber 90 Prozent der Badegew&auml;sser die h&ouml;chsten Standards.</b><br /><br /><p>In den meisten Seen, Fl&uuml;ssen und K&uuml;stengew&auml;ssern in Europa kann ohne Angst vor Gesundheitsproblemen gebadet werden. Gem&auml;ss dem <a class="more" href="http://eea.europa.eu/themes/water/interactive/bathing">j&uuml;ngsten Jahresbericht der europ&auml;ischen Umweltagentur</a> erf&uuml;llen 92,1 Prozent der Badegew&auml;sser in der Europ&auml;ischen Union die Mindeststandards f&uuml;r die Wasserqualit&auml;t. Untersucht wird in den Labors die Konzentration bestimmter Bakterienarten, welche auf eine Verschmutzung aus Abw&auml;ssern oder Abfallprodukten der Tierhaltung hinweisen k&ouml;nnten. Der EU-Umweltkommissar Janez Potocnic pocht indes trotz den guten Resultaten darauf, dass in einigen L&auml;ndern, die Probleme mit der Umweltverschmutzung aus Landwirtschaft und Abw&auml;ssern haben, weiterhin gr&ouml;ssere Anstrengungen n&ouml;tig sind, um sichereres und sauberes Wasser bereitzustellen.</p> <p>Die strengsten Standards halten 77,1 Prozent der Badegebiete ein, was gegen&uuml;ber dem Vorjahr eine Verbesserung von 3,5 Prozent bedeutet. Eine solch exzellente Wasserqualit&auml;t erzielten die Badegebiete in Zypern, Kroatien, Malta und Griechenland. Dort erf&uuml;llen mehr als 90 Prozent der Badegew&auml;sser die hohen Anforderungen. Generell ist die Wasserqualit&auml;t in den beliebtesten Feriengebieten Europas hoch. So weisen in Spanien, Italien und Portugal mehr als 80 Prozent der Badeorte eine ausgezeichnete Qualit&auml;t auf.</p> <p>Weniger gut sieht es in den Niederlanden, in Bulgarien, Lettland, Luxemburg und Belgien aus. In diesen L&auml;ndern erf&uuml;llt nur ein geringer Teil der Badegew&auml;sser die strengsten Standards, wobei vor allem die Binnengew&auml;sser Probleme bereiten. Nicht besonders gut sieht im EU-Bericht die Bilanz &uuml;ber die Badewasserqualit&auml;t f&uuml;r die Schweiz aus. Dies h&auml;ngt damit zusammen, dass f&uuml;r &uuml;ber die H&auml;lfte der Badegew&auml;sser keine oder ungen&uuml;gende Angaben gemacht wurden. Die &uuml;brigen Gew&auml;sser gen&uuml;gen zum &uuml;berwiegenden Teil den allerh&ouml;chsten Anforderungen.</p> <p>Untersucht wird die Wasserqualit&auml;t in mehr als 22 000 Badegebieten an Str&auml;nden, Fl&uuml;ssen und Seen in den EU-Mitgliedstaaten sowie Kroatien, Montenegro und der Schweiz. Insgesamt hat sich die Qualit&auml;t der Badegew&auml;sser in der EU seit 1990 erheblich verbessert. Erf&uuml;llten damals 9,2 Prozent der K&uuml;stengew&auml;sser die Vorgaben der Badegew&auml;sserrichtlinie nicht, trifft dies heute nur noch f&uuml;r 1,5 Prozent zu. Bei den Binnengew&auml;ssern ging dieser Wert von 11,9 auf 2,4 Prozent zur&uuml;ck.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2990503</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 18:44:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  17 Stunden lang geschwitzt und gestossen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990322</link>
         <description><![CDATA[  Das MFO-Geb&auml;ude beim Bahnhof Oerlikon ist an seinen neuen Standort gerollt. 17 Stunden dauerten die Arbeiten. Die gr&ouml;sste Hausverschiebung Europas lief fast problemlos. Der Backsteinbau steht bis auf wenige Millimeter genau an der neuen Stelle.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Das MFO-Geb&auml;ude beim Bahnhof Oerlikon ist an seinen neuen Standort gerollt. 17 Stunden dauerten die Arbeiten. Die gr&ouml;sste Hausverschiebung Europas lief fast problemlos. Der Backsteinbau steht bis auf wenige Millimeter genau an der neuen Stelle.</b><br /><br /><p><i>Von Johanna Wedl</i></p> <p>Rolf Iten wirkt leicht angespannt. Hochkonzentriert und mit einem Funkger&auml;t dicht am Ohr steht der Innerschweizer in einer Baugrube beim Bahnhof Oerlikon. Mit seiner Mannschaft verschiebt der Bauingenieur seit Dienstagvormittag die Maschinenfabrik Oerlikon (MFO). Kurz vor 16 Uhr am Mittwoch sind die letzten Meter dran, und Iten, der sonst immer locker und gel&ouml;st wirkt und die Ruhe in Person ist, hat Herzklopfen.</p> <p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/uPwdzbh7tdA" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p> <p>Um 16 Uhr 03 hallt ein B&ouml;llerschuss durch die Luft, rote Ballone l&ouml;sen sich am Geb&auml;udedach und fliegen gegen den blauen Oerliker Himmel - es ist vollbracht. Neben der Baugrube stehen mehrere hundert Zuschauer, die applaudieren. Das MFO-Geb&auml;ude ist an seinem neuen Standort angekommen. Exakt 59,5 Meter musste es nach Westen verschoben werden, weil es buchst&auml;blich den Ausbaupl&auml;nen der SBB im Weg stand. Die Bahn baut f&uuml;r die Durchmesserlinie zwei neue Gleise, die den Platz brauchen.</p> <p>Offiziell ist die Verschiebung zwar am Dienstag gestartet - allerdings nicht bei Null, wie Ren&eacute; Sch&uuml;tz, Ingenieur und Projektleiter, verr&auml;t. &laquo;Wir haben letzte Woche bereits 1,20 Meter zur&uuml;ckgelegt.&raquo; Das Risiko, die Verschiebung vor Medien und Zaung&auml;sten nicht starten zu k&ouml;nnen, sei zu gross gewesen. Ab Dienstag um 11 Uhr rollt das Geb&auml;ude dann wie geschmiert - fast.</p> <h4>H&ouml;chstens drei Zentimeter Abweichung</h4> <p>Schwierigkeiten tauchen am Dienstagnachmittag erstmals auf, als das Geb&auml;ude pl&ouml;tzlich vorne und hinten leicht zu triften beginnt und ganz leicht von der Bahn abkommt. &laquo;Insgesamt betrug die Abweichung nie mehr als zwei Zentimeter&raquo;, erkl&auml;rt Rolf Iten. Seine Mannschaft korrigiert die Verschiebung laufend, indem &uuml;ber zwei hydraulische Pressen unterschiedlich stark Druck abgegeben wird. Am Schluss steht das Backsteinhaus bis auf f&uuml;nf Millimeter genau an der neuen Stelle.</p> <p>Maximal drei Zentimeter darf die Abweichung betragen. Mehr Abstand w&auml;re problematisch, weil die sanit&auml;ren Anschl&uuml;sse f&uuml;r Ab- und Frischwasser nicht mehr passen w&uuml;rden. Die Leitungen wurden bereits im Vorfeld im neuen Fundament eingebaut. &laquo;Die M&auml;nner haben alles perfekt gemacht, das Geb&auml;ude ist unbesch&auml;digt&raquo;, lobt Iten seine Angestellten.</p> <h4>Bauernhaus statt Eiffelturm</h4> <p>Das &uuml;ber 120 Jahre alte Haus ist gut 6200 Tonnen schwer, 80 Meter lang und 12 Meter hoch. Es sei gar nicht so einfach, nun eine neue Herausforderung zu finden, scherzt ein entspannter Rolf Iten nach Abschluss der Verschiebung. &laquo;Einmal den Eiffelturm zu verschieben, das w&auml;re ein Traum.&raquo; In der Realit&auml;t sieht seine Planung weniger spektakul&auml;r aus, als n&auml;chstes Objekt versetzt das Unternehmen ein altes, denkmalgesch&uuml;tztes Bauernhaus im Muotathal.</p> <p>In Oerlikon dauern die Bauarbeiten noch bis am 7. Juni. Bis dann wird die Verschiebekonstruktion, auf der das Geb&auml;ude liegt, zur&uuml;ckgebaut. Im Haus werden Wasser- und Stromanschl&uuml;sse wieder installiert und der Keller fertig zubetoniert.</p> <p>Verschiebung kostet viel Geld</p> <p>Die Verschiebung kostet insgesamt rund 12 Millionen Franken, 11,5 Millionen &uuml;bernimmt die Immobilienfirma Swiss Prime Site. Sie ist die neue Eigent&uuml;merin des Geb&auml;udes, davor geh&ouml;rte es dem Industriekonzern ABB.</p> <p>Das Bauvorhaben ist die gr&ouml;sste Geb&auml;udeverschiebung Europas. Das Haus sollte urspr&uuml;nglich dem Erdboden gleichgemacht werden. Dagegen wehrte sich eine Gruppe von Ortsans&auml;ssigen, Politikern und ein Industrieverein, bis die ABB in letzter Minute doch noch einwilligte. Der Backsteinbau wurde 1889 erstellt und diente als Verwaltungssitz der Maschinenfabrik Oerlikon. Es ist einer der letzten Zeitzeugen der Oerliker Industrie.<i><br /></i></p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2990322</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 16:41:15 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Hauptprobe für Solar Impulse  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990496</link>
         <description><![CDATA[  Das sonnenenergiebetriebene Flugzeug Solar Impulse startet am Donnerstagmorgen zu seinem ersten Interkontinentalflug. F&uuml;r das Team um Bertrand Piccard und Andr&eacute; Borschberg ist der Flug nach Nordafrika die Generalprobe f&uuml;r die geplante Weltumrundung von 2014.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Das sonnenenergiebetriebene Flugzeug Solar Impulse startet am Donnerstagmorgen zu seinem ersten Interkontinentalflug. F&uuml;r das Team um Bertrand Piccard und Andr&eacute; Borschberg ist der Flug nach Nordafrika die Generalprobe f&uuml;r die geplante Weltumrundung von 2014.</b><br /><br /><p>fsi. Der Plan des Teams um Bertrand Piccard und Andr&eacute; Borschberg, mit ihrem sonnenenergiebetriebenen Flugzeug Solar Impulse HB-SIA den ersten Interkontinentalflug zu machen, r&uuml;ckt seiner Realisierung n&auml;her. Am Mittwochmittag meldete Solar Impulse in einer Pressemitteilung, dass der Starttermin f&uuml;r die erste Etappe der Mission auf den Donnerstagmorgen um 6 Uhr 45 angesetzt worden sei. In dem Communiqu&eacute; wurde betont, dass der Flugleiter jederzeit eine Verz&ouml;gerung der Startzeit oder eine Verschiebung des Starttermins anordnen k&ouml;nne.</p> <p>Bei plangem&auml;ssem Ablauf soll der Pilot Andr&eacute; Borschberg nach dem Start in Payerne auf 3600 Meter H&ouml;he steigen, &uuml;ber das Zentralmassiv Richtung Toulouse fliegen und danach in einer H&ouml;he von 8500 Metern die Pyren&auml;en &uuml;berqueren. Um 2 Uhr in der Nacht auf den Freitag soll dann die Landung auf dem Flughafen Madrid-Barajas erfolgen. Zu dieser Zeit herrscht dort kein regul&auml;rer Flugverkehr, den das sehr langsam fliegende Leichtbau-Flugzeug behindern k&ouml;nnte.</p> <p>In Madrid wird Bertrand Piccard den Steuerkn&uuml;ppel &uuml;bernehmen, um den Apparat &uuml;ber die Meerenge von Gibraltar nach Rabat zu fliegen. Zuvor allerdings soll Solar Impulse HB-SIA noch ein paar Tage in Madrid stehen, damit die spanische Bev&ouml;lkerung das Flugzeug besichtigen kann.</p> <p>Dieser erste Interkontinentalflug soll die letzte Generalprobe f&uuml;r die auf das Jahr 2014 geplante Weltumrundung sein. Vor jener Mission, die mit dem gr&ouml;sseren Flugzeug Solar Impuls HB-SIB geflogen wird, hat das Team noch ein letztes Mal die Gelegenheit, die Zusammenarbeit mit den internationalen Flugh&auml;fen und den Flugverkehrs-Leitzentralen zu proben und die Wartungslogistik zu trainieren.</p> <p>Die Mission nach Nordafrika findet unter der Schirmherrschaft des marokkanischen K&ouml;nigs Mohammed VI. und auf Einladung der marokkanischen Agentur f&uuml;r Solarenergie statt. Diese beginnt im Sommer mit dem Bau des weltweit gr&ouml;ssten Solarkraftwerk-Komplexes in der im S&uuml;den des Landes gelegenen Region von Ouarzate. Bis zum Jahr 2020 sollen dort f&uuml;nf Solarparks mit einer Gesamtleistung von 2000 Megawatt erstellt werden. Solar Impulse unterst&uuml;tzt dieses Projekt und wird anl&auml;sslich des offiziellen Baubeginns von Rabat nach Ouarzate fliegen.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2990496</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 14:44:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Memminger Schüler schoss mit Pistolen seines Vaters  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990433</link>
         <description><![CDATA[  Nach dem Amok-Alarm im bayerischen Memmingen ist der 14-j&auml;hrige Sch&uuml;tze in eine Jugendpsychiatrie eingeliefert worden. Die Pistolen, mit denen der Sch&uuml;ler am Dienstag an einer Hauptschule und an einem Sportplatz um sich geschossen hatte, stammen aus dem Besitz seines Vaters.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Nach dem Amok-Alarm im bayerischen Memmingen ist der 14-j&auml;hrige Sch&uuml;tze in eine Jugendpsychiatrie eingeliefert worden. Die Pistolen, mit denen der Sch&uuml;ler am Dienstag an einer Hauptschule und an einem Sportplatz um sich geschossen hatte, stammen aus dem Besitz seines Vaters.</b><br /><br /><p class="quelle">(sda/dapd)</p> <p>Gem&auml;ss ersten Ermittlungen hatte der Junge einen Waffentresor im Haus geknackt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten. Das Motiv f&uuml;r die Tat ist weiter unklar, vermutlich war Liebeskummer der Ausl&ouml;ser.</p> <p>Der bis dato unauff&auml;llige Sch&uuml;ler ist nicht vernehmungsf&auml;hig. An der Schule wurde der Unterricht am Mittwoch wieder aufgenommen. Den Kindern und Jugendlichen standen Seelsorger zur Seite.</p> <p>Gem&auml;ss den Angaben hatte der Vater die Waffen ordnungsgem&auml;ss in einem Tresorraum im Haus der Familie aufbewahrt. Es gebe keine Hinweise auf ein Fehlverhalten des 53 Jahre alten Sportsch&uuml;tzen und legalen Waffenbesitzers.</p> <p>Seinem Sohn sei es gelungen, die elektronische Sicherung zu manipulieren und die Tresort&uuml;r zu &ouml;ffnen. Bei der Tat f&uuml;hrte er eine grosskalibrige Pistole, eine kleinkalibrige Pistole sowie eine Luftdruckpistole mit sich.</p> <p>Der Achtkl&auml;ssler hatte Dienstagmittag in einer Memminger Schule einen Schuss mit einer scharfen Waffe abgefeuert. Auf der Flucht vor der Polizei verschanzte er sich auf einem Sportplatz. Dort schoss er mehrmals wild um sich. Ein Sondereinsatzkommando &uuml;berw&auml;ltigte ihn nach Stunden. Verletzt wurde niemand. Mehrere Polizeiautos wurden besch&auml;digt.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2990433</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Am Everest droht erneut Stau  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2989101</link>
         <description><![CDATA[  Am Mount Everest herrscht Hochbetrieb. F&uuml;r kommendes Wochenende werden rund 200 Gipfelst&uuml;rmer erwartet. Sie wollen oft um jeden Preis hoch, da sie &uuml;ber 60'000 Franken zahlen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Am Mount Everest herrscht Hochbetrieb. F&uuml;r kommendes Wochenende werden rund 200 Gipfelst&uuml;rmer erwartet. Sie wollen oft um jeden Preis hoch, da sie &uuml;ber 60'000 Franken zahlen.</b><br /><br /><p>Am vergangenen Wochenende sind vier Bergsteiger beim Abstieg vom 8848 Meter hohen Mount Everest ums Leben gekommen. Neben den bereits gemeldeten drei Opfern (NZZ 22. 5. 12) ist am Dienstag der Tod eines chinesischen Kletterers bekanntgeworden. Die Alpinisten sind laut Beh&ouml;rdenangaben an Ersch&ouml;pfung und den Folgen der H&ouml;henkrankheit gestorben.</p> <p>Der Tod der Bergsteiger wirft ein Schlaglicht auf die problematischen Seiten der Expeditionsindustrie auf dem Dach der Erde. Zwischen Ende M&auml;rz und Anfang Juni dr&auml;ngen mehrere hundert Aspiranten auf den Gipfel. Der gr&ouml;sste Ansturm konzentriert sich innerhalb dieser Periode auf wenige, enge Zeitfenster, in denen die Witterungsbedingungen eine Besteigung zulassen.</p> <p>Am vergangenen Samstag, als erstmals heuer gute Bedingungen f&uuml;r die Gipfelbesteigung herrschten, war es auf der meistbegangenen S&uuml;droute zu Stausituationen gekommen. Das ist auch deshalb verheerend, weil die Bergsteiger dann zu sp&auml;t aufsteigen. Experten empfehlen, dass der Endaufstieg ab dem S&uuml;dsattel auf etwa 8000 Metern nicht nach 11 Uhr vormittags in Angriff genommen werden sollte.</p> <p>Die Bereitschaft unter den Teilnehmern, bei Versp&auml;tung, schlechten Bedingungen oder ungen&uuml;gender k&ouml;rperlicher Verfassung den R&uuml;ckweg anzutreten, ist meist gering, da sie bei den einschl&auml;gigen in den USA, Europa und Ozeanien angesiedelten Agenturen etwa 65 000 Dollar (gut 61 000 Franken) hingebl&auml;ttert haben. Dieser Tarif umfasst einen acht- bis neunw&ouml;chigen Trip ab Kathmandu inklusive Kost, Logis und Sauerstoffversorgung. Bei diesen Preisen erstaunt es nicht, dass die Expeditionen oft Teilnehmer haben, deren finanzielles Potenzial gr&ouml;sser ist als das bergsteigerische.</p> <p>Die hohe Opferzahl ruft Erinnerungen an das bisher verheerendste Everest-Expeditions-Wochenende wach. Am 10. Mai 1996 starben nach einem Wetterumschwung acht Personen. Das Drama wurde sp&auml;ter auch literarisch verwertet, unter anderem im Bestseller &laquo;In eisige H&ouml;hen&raquo; des Amerikaners Jon Krakauer.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2989101</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Weiterer Schweizer Eurovisions-Flop  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990224</link>
         <description><![CDATA[  Das Schweizer Duo &laquo;Sinplus&raquo; ist am Dienstagabend im ersten Halbfinal des Eurovision Song Contests in Baku sang- und klanglos ausgeschieden. Die Tessiner Br&uuml;der Yvan und Gabriel Broggini blieben mit ihrem in nicht ganz akzentfreiem Englisch vorgetragenen Song &laquo;Unbreakable&raquo; ebenso erfolglos wie ihre Vorg&auml;nger und Vorg&auml;ngerinnen, die am Contest in fr&uuml;heren Jahren die Schweizer Farben vertreten hatten.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Das Schweizer Duo &laquo;Sinplus&raquo; ist am Dienstagabend im ersten Halbfinal des Eurovision Song Contests in Baku sang- und klanglos ausgeschieden. Die Tessiner Br&uuml;der Yvan und Gabriel Broggini blieben mit ihrem in nicht ganz akzentfreiem Englisch vorgetragenen Song &laquo;Unbreakable&raquo; ebenso erfolglos wie ihre Vorg&auml;nger und Vorg&auml;ngerinnen, die am Contest in fr&uuml;heren Jahren die Schweizer Farben vertreten hatten.</b><br /><br /><p>Das Schweizer Duo &laquo;Sinplus&raquo; ist am Dienstagabend im ersten Halbfinal des Eurovision Song Contests in Baku sang- und klanglos ausgeschieden. Die Tessiner Br&uuml;der Yvan und Gabriel Broggini blieben mit ihrem in nicht ganz akzentfreiem Englisch vorgetragenen Song &laquo;Unbreakable&raquo; ebenso erfolglos wie ihre Vorg&auml;nger und Vorg&auml;ngerinnen, die am Contest in fr&uuml;heren Jahren die Schweizer Farben vertreten hatten.</p> <p>Und dies, obwohl auch die Konkurrenz nicht eben &uuml;berw&auml;ltigendes Format an den Tag legte. Statt &laquo;Sinplus&raquo; qualifizierten sich unter anderem ein russischer Grossm&uuml;tter-Chor, eine f&uuml;r Albanien antretende Kosovarin mit &uuml;berraschendem Klangvolumen, eine rum&auml;nische Formation, die sich mit Latino-Pop und Dudelsack profilierte und ein isl&auml;ndisches Geigen-Popstarlet. Ein kleiner Trost bleibt uns chronisch erfolglos Singenden: Die Mutter der qualifizierten D&auml;nin Soluna Samay ist Schweizerin.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2990224</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 23:00:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Song Contest: Aus für die Schweiz schon im Halbfinal  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2989177</link>
         <description><![CDATA[  Die russischen Omas der Gruppe Buranowskije Babuschki und die hyperaktiven irischen Jedward-Zwillinge haben sich f&uuml;r den Final des Eurovision Song Contest qualifiziert. F&uuml;r das Tessiner Br&uuml;derduo Sinplus dagegen ist der Eurovision Song Contest (ESC) 2012 vorbei.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Die russischen Omas der Gruppe Buranowskije Babuschki und die hyperaktiven irischen Jedward-Zwillinge haben sich f&uuml;r den Final des Eurovision Song Contest qualifiziert. F&uuml;r das Tessiner Br&uuml;derduo Sinplus dagegen ist der Eurovision Song Contest (ESC) 2012 vorbei.</b><br /><br />Die beiden scheiterten am Dienstag in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku mit ihrem Rocksong &laquo;Unbreakable&raquo; schon im Halbfinal. Damit nehmen Gabriel und Ivan Broggini aus Losone eine unsch&ouml;ne Schweizer Tradition wieder auf: 2007-2010 war nacheinander f&uuml;r DJ Bobo, Paolo Meneguzzi, die Lovebugs und Michael von der Heide schon im Semifinal Schluss gewesen. Die Baslerin Anna Rossinelli schaffte es 2011 in ihrem Halbfinal zwar knapp weiter, wurde aber im Endspiel letzte.<br /> <br /> Erfolgreicher als Sinplus waren zus&auml;tzlich zu Irland und Russland auch Albanien, Griechenland, Island, Moldau, Rum&auml;nien, Ungarn, Zypern und D&auml;nemark. Sie alle werden am Samstag im grossen ESC-Final um die europ&auml;ische Musikkrone wetteifern.<br /> <br /> F&uuml;r den Final fest gesetzt sind bereits die grossen Eurovisions- L&auml;nder Deutschland, Frankreich, Italien, Grossbritannien und Spanien sowie Gastgeber Aserbaidschan. Die restlichen zehn Teilnehmer f&uuml;r das 26er-Finalfeld werden im zweiten Halbfinal am Donnerstag ermittelt. Beispiellose Sicherheitsvorkehrungen<br /> Die Halbfinal-Show verlief unter beispiellosen Sicherheitsvorkehrungen. In dem islamisch gepr&auml;gten Land an der Grenze zum Iran hatten Extremisten, denen die westliche ESC- Partystimmung ein Dorn im Auge ist, zuvor Drohschriften verteilt. Der Iran zog am Montag seinen Botschafter ab. Als Gr&uuml;nde wurden die Westorientierung Aserbaidschans und die Verletzung religi&ouml;ser Gef&uuml;hle genannt.<br /> <br /> Die Show, die die &ouml;l- und gasreiche S&uuml;dkaukasusrepublik auch zur Eigenwerbung nutzte, verlief glanzvoll in der Crystal Hall, die am Kaspischen Meer dank Leuchtdioden wie ein Juwel gl&auml;nzt. Zu jedem Teilnehmerland erstrahlte die Halle in den jeweiligen Landesfarben.<br /> <br /> Experten geben die Gesamtkosten f&uuml;r den ESC mit 629,8 Millionen Euro an, davon etwa ein Drittel allein f&uuml;r die &uuml;berdachte Arena. Das sei der h&ouml;chste Betrag, der je f&uuml;r einen Grand Prix ausgegeben wurde, hiess es.<br /> Kritiker meinen, daf&uuml;r sei an anderer Stelle, etwa bei Renten, unbotm&auml;ssig gespart worden. Die F&uuml;hrung des Landes spricht hingegen von ESC-Kosten von rund 50 Millionen Euro. Die Arena und andere Infrastrukturobjekte d&uuml;rften nicht mitgerechnet werden, da sie &uuml;ber den ESC hinaus genutzt w&uuml;rden, betonte ein Regierungsvertreter. (sda)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2989177</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 21:40:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Als ob 1000 Menschen schöben  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2988881</link>
         <description><![CDATA[  Beim Bahnhof Oerlikon wird seit Dienstagmorgen die ehemalige Maschinenfabrik Oerlikon (MFO) versetzt. Das Tagesziel wurde erreicht, die Arbeiten mussten jedoch mehrmals unterbrochen werden. Am Mittwochnachmittag soll das 6200 Tonnen schwere Geb&auml;ude seinen neuen Standort erreichen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Beim Bahnhof Oerlikon wird seit Dienstagmorgen die ehemalige Maschinenfabrik Oerlikon (MFO) versetzt. Das Tagesziel wurde erreicht, die Arbeiten mussten jedoch mehrmals unterbrochen werden. Am Mittwochnachmittag soll das 6200 Tonnen schwere Geb&auml;ude seinen neuen Standort erreichen.</b><br /><br /><p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/Xv7QEBcbO_Y" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p> <p><i>Von Johanna Wedl</i></p> <p>Schulter an Schulter stehen sie, z&uuml;cken ihre Mobiltelefone oder betrachten staunend das grosse Geb&auml;ude vor ihnen, die Schaulustigen, die an diesem Dienstag nach Oerlikon gekommen sind. Die Verschiebung des MFO-Geb&auml;udes, diesen historischen Moment, m&ouml;chten sie m&ouml;glichst im Bild festhalten. Un&uuml;blich still ist es auf der Baustelle, nur die G&uuml;terz&uuml;ge, die am nahen Bahnhof vorbeidonnern, sind l&auml;rmig. Das Publikum hat sich zu einer Art Volksfest versammelt und st&auml;rkt sich an Verpflegungsst&auml;nden, die extra f&uuml;r den Anlass aufgebaut worden sind.</p> <p>Der Startschuss f&uuml;r das Projekt f&auml;llt um 11 Uhr. Der Z&uuml;rcher Hochbauvorsteher Andr&eacute; Odermatt (sp.), Bauunternehmer Rolf Iten und Peter Lehmann von der Swiss Prime Site dr&uuml;cken gemeinsam einen Knopf, gleichzeitig ert&ouml;nt ein B&ouml;llerschuss.</p> <p>&laquo;Eine gute Reise&raquo;, w&uuml;nscht Odermatt dem Geb&auml;ude an einer Medienkonferenz vor dem Beginn der Verschiebung. Dadurch, dass das MFO-Geb&auml;ude erhalten bleibe, zeige sich aber, dass &laquo;der Wille H&auml;user versetzen kann&raquo;. Das Bauwerk sei ein Symbol daf&uuml;r, was m&ouml;glich sei, wenn man sich gemeinsam f&uuml;r eine Sache einsetze. &laquo;Man kann sprachliche und physikalische Gesetzm&auml;ssigkeiten ausser Kraft setzen&raquo;, sagt Odermatt. Das &uuml;ber 120 Jahre alte Geb&auml;ude werde eine &laquo;Landmarke&raquo; des Quartiers Neu-Oerlikon, ein St&uuml;ck Vergangenheit werde in die Zukunft gef&uuml;hrt.</p> <h4>Viele Hindernisse &uuml;berwunden</h4> <p>&laquo;Wir haben Liegenschaften gebaut und gekauft, aber noch nie ein Geb&auml;ude auf Schienen in unser Portfolio gerollt&raquo;, sagt Peter Lehmann, CIO bei der Immobilienfirma Swiss Prime Site. Bis aus dem Wunsch, das MFO-Geb&auml;ude zu erhalten, Wirklichkeit geworden sei, sei viel Zeit vergangen. Hindernisse h&auml;tten &uuml;berwunden werden m&uuml;ssen. Diese seien beispielsweise rechtlicher Art gewesen, da das Schweizerische Zivilgesetzbuch den Akt der Hausverschiebung gar nicht kenne. Auch technisch sei das Projekt schwierig, h&auml;lt Lehmann fest.</p> <p>Das weiss niemand besser als Rolf Iten. Sein Bauunternehmen versetzt seit Jahrzehnten in der ganzen Schweiz Geb&auml;ude. Seit August 2011 sind zwischen 15 bis 30 Angestellte mit den Vorbereitungen besch&auml;ftigt, noch bis im Mai haben die B&uuml;robewohner und Restaurantfachkr&auml;fte das MFO-Geb&auml;ude ben&uuml;tzen k&ouml;nnen.</p> <div class="box"> <h3>Geb&auml;ude rollt auch bei Regen problemlos</h3> <p>Seit 6.30 Uhr rollt das MFO-Geb&auml;ude wieder Richtung Westen. Die Arbeiten schreiten z&uuml;gig voran, obwohl die Angestellten im str&ouml;menden Regen t&auml;tig sein m&uuml;ssen. Innert der ersten zwei Stunden hat das Geb&auml;ude acht Meter zur&uuml;ckgelegt. Bis zu diesem Zeitpunkt schaffte das Haus insgesamt 40 Meter.</p> <p>Es driftet nach wie vor um einige Millimeter seitw&auml;rts. Das beunruhigt die Ingenieure allerdings nicht, weil es sich durch die Verteilung des Drucks der Pressen ausgleichen l&auml;sst. Rolf Iten von der hauptverantwortlichen Baufirma Iten AG rechnet damit, dass das MFO-Geb&auml;ude am Mittwochnachmittag zwischen 15 und 16 Uhr an seinem neuen Standort stehen wird.</p> <p>Die Geb&auml;udeverschiebung hatte am Dienstag um 11 Uhr begonnen. Am ersten Tag wurden insgesamt rund 32 Meter zur&uuml;ckgelegt. Die Verschiebung ist n&ouml;tig, weil die SBB den Platz f&uuml;r zwei Gleise der neuen Durchmesserlinie ben&ouml;tigt.</p> <p>Die Verschiebung kostet insgesamt rund zw&ouml;lf Millionen Franken,11.5 Millionen &uuml;bernimmt die Swiss Prime Site. Sie ist die neue Eigent&uuml;merin des Geb&auml;udes, davor geh&ouml;rte es dem Industriekonzern ABB.</p> <p>Das Projekt ist die gr&ouml;sste Geb&auml;udeverschiebung Europas. Das Haus sollte urspr&uuml;nglich dem Erdboden gleichgemacht werden. Dagegen wehrte sich eine Gruppe von Ortsans&auml;ssigen, Politikern und ein Industrieverein, bis die ABB in letzter Minute doch noch einwilligte. Der Backsteinbau wurde 1889 erstellt und diente als Verwaltungssitz der Maschinenfabrik Oerlikon. Es ist einer der letzten Zeitzeugen der Oerliker Industrie.</p> </div> <h4>Schneckentempo ist erw&uuml;nscht</h4> <p>&laquo;R&ouml;uelli dra u la loufe, n&uuml;d dranne mache u n&auml;r go Zn&uuml;ni n&auml;h&raquo; zitiert Iten den Mundarts&auml;nger Endo Anaconda. Pro Stunde, rechnet er vor, soll das Geb&auml;ude f&uuml;nf Meter zur&uuml;cklegen. &laquo;Das Schneckentempo gew&auml;hrleistet, dass das Haus keinen Schaden nimmt.&raquo; Sehr einfach stellt sich diesen Prozess Leon Iten vor. Der 8-j&auml;hrige Sohn des Bauingenieurs hat ein Haus auf zwei R&auml;dern gezeichnet - und dahinter M&auml;nner, die kr&auml;ftig daran schieben.</p> <p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/9AXiaLdW6dY" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p> <p>Tats&auml;chlich wird das Geb&auml;ude von mehreren Hydraulikpressen angeschoben, die zwischen zwanzig und sechzig Tonnen bewegen k&ouml;nnen. Sie haben die Kraft, die 1000 Personen gleichzeitig stemmen k&ouml;nnten. Insgesamt m&uuml;ssen die Maschinen das Geb&auml;ude um 60 Meter verschieben. Am Nachmittag driftet das Geb&auml;ude immer wieder leicht nach links und rechts. Die Hydraulikpressen auf der Seite sollten dies ausgleichen. Kurz nach halb Sieben geht &uuml;ber eine halbe Stunde lang fast gar nichts mehr. Jeder Millimeter wird von einer computergesteuerten Schlauchwaage &uuml;berwacht, die bis auf 0.5 Millimeter genau aufzeichnet.</p> <p>Bis am Dienstagabend legt das Geb&auml;ude rund 32 Meter zur&uuml;ck. Die Bauarbeiter und Ingenieure der Iten AG wollen bis 20 Uhr t&auml;tig sein. Das w&auml;re rund die H&auml;lfte der gesamten Strecke. Als Ziel waren f&uuml;r den ersten Tag urspr&uuml;nglich 40 Prozent der Gesamtstrecke gesetzt. Am Mittwoch gehen die Arbeiten um 6 Uhr morgens weiter, am fr&uuml;hen Nachmittag sollte das Geb&auml;ude am neuen Standort stehen. Rolf Iten zieht am Ende des Tages ein sehr positives Fazit, er sei zufrieden, aber auch m&uuml;de.</p> <h4>Zeitzeuge der Oerliker Industrie</h4> <p>Das MFO-Geb&auml;ude muss verschoben werden, weil die SBB Platz f&uuml;r zwei neue Gleise der Durchmesserlinie ben&ouml;tigen. Die Verschiebung kostet insgesamt rund zw&ouml;lf Millionen Franken,11.5 Millionen &uuml;bernimmt die Swiss Prime Site. Sie ist die neue Eigent&uuml;merin des Geb&auml;udes, davor geh&ouml;rte es dem Industriekonzern ABB.</p> <p>Das Projekt ist die gr&ouml;sste Geb&auml;udeverschiebung Europas. Das Haus sollte urspr&uuml;nglich dem Erdboden gleichgemacht werden. Dagegen wehrte sich eine Gruppe von Ortsans&auml;ssigen, Politikern und ein Industrieverein, bis die ABB in letzter Minute doch noch einwilligte. Der Backsteinbau wurde 1889 erstellt und diente als Verwaltungssitz der Maschinenfabrik Oerlikon. Es ist einer der letzten Zeitzeugen der Oerliker Industrie.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2988881</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 20:56:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Polizei stellt Memminger Schützen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2989070</link>
         <description><![CDATA[  Die Polizei im bayrischen Memmingen hat den bewaffneten Sch&uuml;ler gestellt, der an einer Memminger Mittelschule einen Schuss abgegeben hatte. Seit Dienstagmittag war der Sch&uuml;ler fl&uuml;chtig. Verletzt wurde offenbar niemand.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Die Polizei im bayrischen Memmingen hat den bewaffneten Sch&uuml;ler gestellt, der an einer Memminger Mittelschule einen Schuss abgegeben hatte. Seit Dienstagmittag war der Sch&uuml;ler fl&uuml;chtig. Verletzt wurde offenbar niemand.</b><br /><br /><p class="quelle">(Reuters/dadp)</p> <p>Dramatischer Polizeieinsatz im schw&auml;bischen Memmingen: Ein 14-J&auml;hriger hat am Dienstagmittag an einer Mittelschule mit einer scharfen Waffe geschossen und Amok-Alarm ausgel&ouml;st. Auf der Flucht vor der Polizei verschanzte sich der Sch&uuml;ler nach mehrst&uuml;ndiger Flucht an einem Sportplatz und feuerte wild um sich. Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei nahm ihn am Abend fest. Verletzt wurde niemand.</p> <p>Der Achtkl&auml;ssler hatte am Dienstagmittag im Eingangsbereich der Schule einen Schuss abgefeuert. Aus Angst vor einem Amoklauf des bewaffneten Jugendlichen hatten sich 280 Sch&uuml;ler und Lehrer in ihren Klassenzimmern vor&uuml;bergehend eingeschlossen. Durch Lautsprecherdurchsagen wurden die Lehrer und Sch&uuml;ler immer wieder aufgefordert, das Geb&auml;ude nicht zu verlassen. Wie die Polizeidirektion Kempten mitteilte, wurde der Achtkl&auml;ssler gegen Mittag mit zwei Waffen in der Mittelschule gesehen.</p> <p>Die Polizei durchsuchte daraufhin die Schule und riegelte die Umgebung ab. Gegen 16 Uhr gab die Polizei schliesslich Entwarnung. Dem 14-J&auml;hrigen war die Flucht gelungen, bevor die Polizei das Geb&auml;ude abgesperrt hatte. Die rund 280 Sch&uuml;ler und Lehrer wurden laut Bayerischem Rundfunk von Einsatzkr&auml;ften nach und nach ins Freie geleitet und mit Bussen weggebracht.</p> <p>Polizisten mit Sp&uuml;rhunden dehnten die Suche auf das gesamte Stadtgebiet und alle m&ouml;glichen Aufenthaltsorte des Jugendlichen aus. Nachdem Beamte den 14-J&auml;hrigen an dem Sportplatz im Ortsteil Steinheim entdeckten, r&uuml;ckte die Polizei mit einem Grossaufgebot an. Auch ein Sondereinsatzkommando postierte sich dort. Das Gel&auml;nde wurde weitr&auml;umig abgesperrt und umstellt.</p> <p>Innerhalb von zweieinhalb Stunden feuerte der Jugendliche an die 20 Sch&uuml;sse ab. Berichte, der Sch&uuml;ler habe sich zwischenzeitlich einer der Waffen an den Kopf gehalten, best&auml;tigte die Polizei nicht. Den Einsatzkr&auml;ften gelang es, Kontakt zu dem Achtkl&auml;ssler aufzunehmen und mit ihm zu verhandeln. Gegen 20 Uhr liess sich der Sch&uuml;ler schliesslich zur Aufgabe bewegen. Er wurde von Polizisten festgenommen und von einem Arzt betreut. Die Waffen wurden sichergestellt.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2989070</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 16:47:28 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Raser zu 22 Monaten verurteilt  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2989079</link>
         <description><![CDATA[  Das Bezirksgericht Martigny hat einen 55-J&auml;hrigen wegen fahrl&auml;ssiger T&ouml;tung und K&ouml;rperverletzung verurteilt. Der Fahrer war im Oktober 2010 mit seinem Wagen auf der Autobahn 9 bei Vernayaz in ein Milit&auml;rfahrzeug gefahren, wobei zwei Personen get&ouml;tet wurden.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Das Bezirksgericht Martigny hat einen 55-J&auml;hrigen wegen fahrl&auml;ssiger T&ouml;tung und K&ouml;rperverletzung verurteilt. Der Fahrer war im Oktober 2010 mit seinem Wagen auf der Autobahn 9 bei Vernayaz in ein Milit&auml;rfahrzeug gefahren, wobei zwei Personen get&ouml;tet wurden.</b><br /><br /><p class="quelle">(sda)</p> <p>Das Bezirksgericht Martigny (Wallis) hat einen 55-j&auml;hrigen Mann wegen fahrl&auml;ssiger T&ouml;tung und K&ouml;rperverletzung zu einer 22-monatigen Freiheitsstrafe ohne Bew&auml;hrung verurteilt. Der Mann war mit seinem Auto auf der A9 bei Vernayaz in ein Milit&auml;rfahrzeug gekracht. Dabei wurden zwei M&auml;nner get&ouml;tet.</p> <p>Die Richter in Martigny gingen mit ihrem Urteil &uuml;ber das von der Staatsanwaltschaft geforderte Strafmass hinaus. Diese hatte 18 Monate auf Bew&auml;hrung verlangt. Die zust&auml;ndige Gerichtsschreiberin best&auml;tigte am Dienstag der Nachrichtenagentur SDA eine entsprechende Meldung der Walliser Tageszeitung &laquo;Nouvelliste&raquo;.</p> <p>Das Drama ereignete sich im Oktober 2010. Der 55-J&auml;hrige war mit Arbeitskollegen unterwegs, als er in ein auf dem Pannenstreifen stehendes Milit&auml;rfahrzeug fuhr. Dabei wurden zwei seiner Mitfahrer get&ouml;tet, Arbeiter aus Portugal im Alter von 22 und 62 Jahren. Drei weitere M&auml;nner - ein 22-j&auml;hriger Arbeiter aus dem Wallis und zwei Soldaten - wurden verletzt. Beim Autolenker wurden 0,7 Promille Alkohol gemessen.</p> <h4>Machte sich &uuml;ber milde Justiz lustig</h4> <p>In seinem Urteil begr&uuml;ndete das Gericht seinen Entscheid mit &laquo;der klar ung&uuml;nstigen Prognose f&uuml;r einen Wiederholungst&auml;ter&raquo;, der schon zwei Mal mit einer Bew&auml;hrungsstrafe davongekommen sei.</p> <p>Das Gericht ber&uuml;cksichtigte ausserdem das &laquo;beklagenswerte Verhalten&raquo; des Unfallverursachers w&auml;hrend des Prozesses. Dieser hatte vorgegeben, einer der Get&ouml;teten habe w&auml;hrend des Unfalls am Steuer des Autos gesessen. Zudem hatte er sich &uuml;ber die angeblich milde Justiz lustig gemacht.</p> <p>Die Richter monierten auch die fehlende R&uuml;cksicht gegen&uuml;ber den Opfern und bekundeten M&uuml;he, dem Mann seine Reue abzukaufen. Dieser hatte n&auml;mlich erst vor zwei Monaten aufgeh&ouml;rt zu trinken.</p> <h4>Schon mal mit Alkohol am Steuer erwischt</h4> <p>Der Verurteilte war fr&uuml;her schon zwei Mal vor Gericht gestanden: Im Jahre 2002 war er mit 1,4 Promille Alkohol am Steuer erwischt worden. Zwei Jahre sp&auml;ter, 2004, t&ouml;tete er einen Velofahrer, ohne dass Alkohol der Grund f&uuml;r den Unfall war.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2989079</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 15:18:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Auch in Bulgarien bebt die Erde  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2988784</link>
         <description><![CDATA[  Ein Erdbeben mit einer St&auml;rke von 5,8 hat in Bulgarien Sch&auml;den verursacht. Im Gebiet des Epizentrums s&uuml;dlich der Hauptstadt Sofia wurde der Notstand ausgerufen. Tote hat es keine gegeben.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Ein Erdbeben mit einer St&auml;rke von 5,8 hat in Bulgarien Sch&auml;den verursacht. Im Gebiet des Epizentrums s&uuml;dlich der Hauptstadt Sofia wurde der Notstand ausgerufen. Tote hat es keine gegeben.</b><br /><br /><p class="quelle">(sda/dpa)</p> <p>Nach einem heftigen Erdbeben in Bulgarien ist in dem Gebiet des Epizentrums s&uuml;dlich von Sofia der Notstand ausgerufen worden. In der am st&auml;rksten betroffenen Kleinstadt Pernik gebe es aber keine Todesopfer oder grosse Sch&auml;den, sagte Innenminister Zwetan Zwetanow am Dienstag dem Fernsehsender bTV.</p> <p>Das Beben hatte in der Nacht zum Dienstag nach ersten bulgarischen Angaben eine St&auml;rke von 5,9 bis 6 erreicht. Die US- Erdbebenwarte hatte sie zun&auml;chst mit 5,8 und sp&auml;ter mit 5,6 angegeben. Das Epizentrum lag bei Pernik, etwa 25 Kilometer s&uuml;dwestlich der Hauptstadt Sofia, wie das bulgarische Seismologische Institut mitteilte.</p> <p>In Pernik sowie in Sofia verliessen Hunderte von Menschen in Panik ihre Wohnungen. Trotz Regen verbrachten sie die Nacht im Freien oder in ihren Autos. Es gab mindestens 26 teils heftige Nachbeben. Mehrere Menschen wurden wegen Nervenzusammenbr&uuml;chen oder leichteren Verletzungen &auml;rztlich behandelt.</p> <p>An vielen H&auml;usern in Pernik h&auml;tten sich nach Angaben des staatlichen Radios Risse gebildet. Zudem seien Dutzende Kamine eingest&uuml;rzt. Aufgrund des Notstands schlossen in Pernik alle Beh&ouml;rden und Schulen. Die Ausrufung des Notstands hat auch zur Folge, dass die Sch&auml;den mit staatlichen Mitteln repariert werden k&ouml;nnen.</p> <p>Zuletzt war Italien von einem schweren Erdbeben getroffen worden: Erst in der Nacht zum Sonntag ereignete sich im Norden des Landes ein Beben der St&auml;rke 6,0, bei dem mindestens sechs Menschen ums Leben kamen. Seitdem gab es dort zahlreiche Nachbeben.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2988784</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 14:38:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Grosser Auftritt für kleine Prinzessin  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2989001</link>
         <description><![CDATA[  Estelle, die Tochter von Thronfolgerin Victoria und Prinz Daniel, ist am Dienstag bei strahlendem Sommerwetter in der Stockholmer Schlosskirche getauft worden.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Estelle, die Tochter von Thronfolgerin Victoria und Prinz Daniel, ist am Dienstag bei strahlendem Sommerwetter in der Stockholmer Schlosskirche getauft worden.</b><br /><br />Das drei Monate alte M&auml;dchen hinterliess schon bei ihrer Taufe einen royalen Eindruck. Prinzessin Estelle, das erste Kind von Kronprinzessin Victoria und Prinz Daniel, liess die Zeremonie unter Leitung von Erzbischof Anders Wijryd ruhig &uuml;ber sich ergehen. Die Prinzessin wurde auf den Namen Estelle Silvia Ewa Mary getauft.<br /> <br /> <strong>Prominente G&auml;ste</strong><br /> Estelle ist das erste Kind der 34-j&auml;hrigen Victoria und ihres vier Jahre &auml;lteren ehemaligen Fitnesstrainers Daniel Westling. Das Paar hatte am 19. Juni 2010 geheiratet. Die kleine Prinzessin, die am 23. Februar geboren wurde, ist nach ihrer Mutter die Nummer zwei in der schwedischen Thronfolge. Zu den mehr als 400 Taufg&auml;sten in der Schlosskirche geh&ouml;rten neben den Grosseltern, K&ouml;nig Carl XVI. Gustaf und K&ouml;nigin Silvia, auch Prinz Carl Philip und Prinzessin Madeleine, die j&uuml;ngeren Geschwister Victorias. Entgegen dem bisher geltenden Hofprotokoll durfte Madeleine ihren festen Freund Chris O'Neill aus den USA und Prinz Carl Philip das schwedische Ex-Model Sofia Hellqvist zur Taufe einladen. Fr&uuml;her galt bei solchen Anl&auml;ssen ein Verlobungsring als unerl&auml;ssliche Voraussetzung.<br /> <br /> <strong>K&ouml;nigliche Paten</strong><br /> Als Taufpatin w&auml;hlten Prinzessin Estelles Eltern unter anderem Anna Westling S&ouml;derstr&ouml;m, Schwester des als Daniel Westling zur Welt gekommenen Prinz Daniel. Begleitet wurde sie in der Schlosskirche von vier royalen Taufpaten: Prinz Carl Philip, Norwegens Kronprinz Haakon, dem niederl&auml;ndischen Thronfolger Willem-Alexander und der d&auml;nischen Prinzessin Mary. Sie war ebenso Namenspatin wie die in Heidelberg geborene Grossmutter Silvia und Ewa Westling, die Mutter von Prinz Daniel. Die anderen europ&auml;ischen K&ouml;nigsh&auml;user waren unter anderem durch D&auml;nemarks K&ouml;nigin Margrethe II. vertreten, einer Cousine des schwedischen Regenten. Die britische K&ouml;nigsfamilie hatte erst am Wochenende das 60. Thronjubil&auml;um von K&ouml;nigin Elizabeth II. ausgerichtet und war in Stockholm nicht vertreten. (sda)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2989001</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 13:32:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Privates Raumschiff auf dem Weg zur ISS  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2988854</link>
         <description><![CDATA[  Das von der amerikanischen Firma SpaceX gebaute Raumschiff &laquo;Dragon&raquo; ist am Dienstagmorgen zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet. Nachdem ein erster Startversuch am vergangenen Samstag wegen einem defekten Ventil in letzter Sekunde abgebrochen worden war, verlief diesmal alles reibungslos.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Das von der amerikanischen Firma SpaceX gebaute Raumschiff &laquo;Dragon&raquo; ist am Dienstagmorgen zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet. Nachdem ein erster Startversuch am vergangenen Samstag wegen einem defekten Ventil in letzter Sekunde abgebrochen worden war, verlief diesmal alles reibungslos.</b><br /><br /><p>Das von der amerikanischen Firma SpaceX gebaute Raumschiff &laquo;Dragon&raquo; ist am Dienstagmorgen zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet. Nachdem ein erster Startversuch am vergangenen Samstag wegen einem defekten Ventil in letzter Sekunde abgebrochen worden war, verlief diesmal alles reibungslos. Eine zweistufige Rakete vom Typ &laquo;Falcon 9&raquo; bef&ouml;rderte das unbemannte Raumschiff in den Weltraum, wo sich seine beiden Sonnensegel wie vorgesehen entfalteten. Damit ist zumindest der erste Teil des Demonstrationsfluges planm&auml;ssig verlaufen.</p> <p>Die eigentliche Bew&auml;hrungsprobe f&uuml;r die mit Versorgungsg&uuml;tern beladene Dragon-Kapsel steht aber noch bevor. In den n&auml;chsten Tagen muss die mit 18 Triebwerken versehene Kapsel ihre Navigations- und Man&ouml;vrierf&auml;higkeit im Weltraum unter Beweis stellen. Erst dann darf sie sich der ISS bis auf zehn Meter n&auml;hern. Den Rest soll ein ferngesteuerter Roboterarm besorgen, der die Dragon-Kapsel packt und sie zur Andockstelle zieht. Diese besonders heikle Phase des Testflugs steht f&uuml;r Freitag auf dem Programm. Gl&uuml;ckt das Man&ouml;ver, so w&auml;re es das erste Mal, dass ein privat finanziertes Raumschiff an der ISS andockt.</p> <p>F&uuml;r die Firma SpaceX und andere Raumfahrtunternehmen w&auml;re das ein Ereignis mit Signalcharakter. Es w&uuml;rde n&auml;mlich zeigen, dass die private Raumfahrtindustrie durchaus in der Lage ist, anspruchsvolle Weltraumprojekte in eigener Regie und auf eigenes Risiko zu realisieren. Das w&auml;re eine Alternative zum bisherigen Finanzierungsmodell. Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass Weltraumorganisationen wie die Nasa oder die ESA Auftr&auml;ge an die Industrie erteilen und vollumf&auml;nglich f&uuml;r die Kosten sowie den Gewinn der Firmen aufkommen. Die Hoffnung ist, dass die Raumfahrt durch die Privatisierung deutlich billiger wird.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2988854</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 12:06:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Der «Orca» gibt auf  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2988919</link>
         <description><![CDATA[  64 Kilometer wollte der unter dem Beinamen &laquo;Orca&raquo; bekannte Extremschwimmer Bruno Dobelmann schwimmend auf dem Bodensee zur&uuml;cklegen. Aufgrund von Nierenschmerzen hat der Deutsche seinen Weltrekordsversuch aber vorzeitig abgebrochen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>64 Kilometer wollte der unter dem Beinamen &laquo;Orca&raquo; bekannte Extremschwimmer Bruno Dobelmann schwimmend auf dem Bodensee zur&uuml;cklegen. Aufgrund von Nierenschmerzen hat der Deutsche seinen Weltrekordsversuch aber vorzeitig abgebrochen.</b><br /><br /><p class="quelle">(sda/afp/dpa)</p> <p>Extremschwimmer Bruno Dobelmann ist mit seinem Weltrekordversuch im Bodensee gescheitert. &laquo;Aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden musste ich das Weltrekord-Projekt Bodenseel&auml;ngsquerung vorzeitig beenden&raquo;, schrieb der 53-J&auml;hrige am Dienstagmorgen auf seiner Facebook-Seite.</p> <p>Nach mehr als zw&ouml;lf Stunden im Wasser habe er um 02.Uhr 19 in der Nacht sein Vorhaben abgebrochen. &laquo;Sehr starke Nierenschmerzen liessen sich irgendwie nicht in den Griff bekommen&raquo;, begr&uuml;ndete der Deutsche seine Aufgabe.</p> <p>Dobelmann war am Montagmittag aufgebrochen, um als erster Schwimmer den Bodensee ohne Neopren-Anzug l&auml;ngs zu durchqueren. Im baden-w&uuml;rttembergischen Ort Bodman gestartet, wollte er rund 24 Stunden schwimmen und am Dienstagmittag im 64 Kilometer entfernten Bregenz wieder an Land gehen. Doch vor allem das nur 13 bis 14 Grad kalte Wasser habe ihm auf seiner Route stark zu schaffen gemacht.</p> <h4>19 Stunden f&uuml;r 50 Kilometer</h4> <p>Im vergangenen Jahr hatte der Schwimmer, der wegen seiner massigen Statur den Beinamen &laquo;Orca&raquo; tr&auml;gt, mit einem Weltrekord f&uuml;r Aufmerksamkeit gesorgt: Als erster Sportler schwamm Dobelmann im Juli 2011 von der Insel Fehmarn bis zur d&auml;nischen Insel Lolland und zur&uuml;ck. F&uuml;r die 50 Kilometer lange Strecke hatte der Stuttgarter 19 Stunden ben&ouml;tigt.</p> <p>Dobelmann verzichtete dabei auf einen Neopren-Anzug. Seine K&ouml;rpertemperatur sank w&auml;hrend der Durchquerung auf 35,9 Grad ab.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2988919</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 09:24:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Nachbeben und heftige Regenfälle in Norditalien  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2988807</link>
         <description><![CDATA[  Regenf&auml;lle haben die Rettungs- und Aufr&auml;umarbeiten in Norditaliens Erdbebenregion erschwert. Emilia Romagna wurde erneut von Nachbeben ersch&uuml;ttert. F&uuml;r den Wiederaufbau wird der Staat wohl nur wenig Geld zur Verf&uuml;gung stellen - infolge der Schuldenkrise ist in Italien sparen angesagt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Regenf&auml;lle haben die Rettungs- und Aufr&auml;umarbeiten in Norditaliens Erdbebenregion erschwert. Emilia Romagna wurde erneut von Nachbeben ersch&uuml;ttert. F&uuml;r den Wiederaufbau wird der Staat wohl nur wenig Geld zur Verf&uuml;gung stellen - infolge der Schuldenkrise ist in Italien sparen angesagt.</b><br /><br /><p class="quelle">(sda/apa/afp)</p> <p>Nach dem schweren Erdbeben in Norditalien haben Tausende Menschen auch die Nacht auf Dienstag in Notunterk&uuml;nften oder bei Freunden und Verwandten verbracht. Erneut wurde die Region Emilia Romagna von Nachbeben ersch&uuml;ttert. Heftige Regenf&auml;lle erschwerten die Situation.</p> <p>Der italienische Premier Mario Monti besucht am (heutigen) Dienstag die Gemeinde Sant'Agostino nahe Ferrara. Dort waren am Sonntag drei Arbeiter beim Einsturz einer Fabrik ums Leben gekommen. Der Politiker wird auch in der Gemeinde Finale Emilia, Epizentrum des Erdbebens, erwartet.</p> <h4>Wenig finanzielle Hilfe vom Staat</h4> <p>Monti plant f&uuml;r Dienstag eine Ministerratssitzung, bei der der Notstand ausgerufen wird. Damit sollen Gelder f&uuml;r den Wiederaufbau bereitgestellt werden. Wegen der Einsparungen infolge der Schuldenkrise sei jedoch mit wenig Hilfe seitens des Staates zu rechnen, verlautete aus Regierungskreisen.</p> <p>Durch das Beben der St&auml;rke 6,0 am Sonntag kurz nach 4 Uhr fr&uuml;h kamen mindestens sieben Menschen ums Leben, 50 Personen wurden verletzt.</p> <p>Nach ersten Sch&auml;tzungen wurden mindestens 5000 Menschen obdachlos. Besonders betroffen waren die Provinzen Modena, Ferrara, Bologna und Mantua. An vielen historischen Geb&auml;uden entstanden schwere Sch&auml;den.</p> <p>Grosse Verluste erlitten auch die Hersteller von Parmesan-K&auml;se. Nach Angaben der landwirtschaftlichen Vereinigung Coldiretti wurden durch das Beben rund 400'000 Laibe Parmesan und Grana Padano, einer &auml;hnlichen K&auml;sesorte, besch&auml;digt oder zerst&ouml;rt.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2988807</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Todesurteil mit Aufschub nach Kontroverse in China  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2989140</link>
         <description><![CDATA[  Die chinesische Gesch&auml;ftsfrau Wu Ying war zum Tod verurteilt worden, weil sie private Gl&auml;ubiger um viel Geld betrogen haben soll. Nach monatelanger Ungewissheit ist das Urteil abgeschw&auml;cht worden. Die 31-J&auml;hrige wurde zwar erneut zum Tod verurteilt, jedoch mit zweij&auml;hriger aufschiebender Wirkung.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Die chinesische Gesch&auml;ftsfrau Wu Ying war zum Tod verurteilt worden, weil sie private Gl&auml;ubiger um viel Geld betrogen haben soll. Nach monatelanger Ungewissheit ist das Urteil abgeschw&auml;cht worden. Die 31-J&auml;hrige wurde zwar erneut zum Tod verurteilt, jedoch mit zweij&auml;hriger aufschiebender Wirkung.</b><br /><br /><p>Nach monatelanger Ungewissheit ist das Todesurteil gegen die einst &uuml;beraus erfolgreiche und dann umso tiefer gefallene chinesische Gesch&auml;ftsfrau Wu Ying abgeschw&auml;cht worden. Nach einer Intervention des Obersten Gerichtshofs Chinas hat das Oberste Gericht der Provinz Zhejiang die erst 31-J&auml;hrige zwar erneut zum Tod verurteilt, jedoch mit zweij&auml;hriger aufschiebender Wirkung. In den meisten F&auml;llen bedeutet das eine anschliessende Umwandlung der Strafe in lebenslange Haft, und selbst diese kann unter Umst&auml;nden sp&auml;ter verk&uuml;rzt werden.</p> <p>Das Urteil ist nicht nur deshalb auf ein grosses Interesse in China gestossen, weil Wu Ying in jungen Jahren ein grosses Verm&ouml;gen angeh&auml;uft hatte und wenig sp&auml;ter mit dem Zusammenbruch ihres Firmenimperiums in den Abw&auml;rtsstrudel geraten war. Der Vorwurf gegen sie, private Gl&auml;ubiger um 380 Millionen Yuan (60 Millionen Dollar) betrogen zu haben, sei nicht mit dem Leben zu bezahlen, befanden sehr viele Internetnutzer und zettelten eine wahre Kampagne zu ihrer Unterst&uuml;tzung an.</p> <p>Der Fall erregte auch die Aufmerksamkeit in Fachkreisen, weil Wus Vergehen darin bestand, Investoren hohe Renditen zu versprechen, die sie aber nicht zahlen konnte, weil sie das Geld zum Schuldendienst gleich weiterverwenden musste. Zahlreiche Finanzfachleute wiesen auf die Missst&auml;nde im Bankwesen hin, die es kleineren und mittleren Unternehmen oft fast unm&ouml;glich machten, im offiziellen Kreditmarkt Schulden aufzunehmen, weshalb sie sich vom informellen Sektor Kapital erhofften. Wus Verurteilung und die Emp&ouml;rung, die der Fall ausl&ouml;ste, sch&auml;rften auch in der Politik den Blick auf diese Problematik.</p> <p>Die Aufregung um das urspr&uuml;ngliche Todesurteil gegen Wu war aber auch deshalb gross, weil manche korrupten Funktion&auml;re mit leichteren Strafen davongekommen waren. Mit dem neuen Urteil hat die urspr&uuml;ngliche Instanz ihr Gesicht gewahrt, weil sie an der Todesstrafe festhielt. Das Hin und Her und der politische Druck trugen nicht dazu bei, das Vertrauen in das v&ouml;llig unzul&auml;ngliche und hoch politisierte chinesische Rechtssystem zu st&auml;rken.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2989140</guid>
      </item></channel>
</rss>
