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      <title>Frontseite</title>
      <link>http://www.tagblatt.ch/</link>
      <description>St. Galler Tagblatt News</description>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>Fri, 25 May 2012 03:53:21 +0200</pubDate>
      <lastBuildDate>Fri, 25 May 2012 03:53:21 +0200</lastBuildDate><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 23:18:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Helikopter im Kandertal abgestürzt - drei Menschen tot  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2992016</link>
         <description><![CDATA[  REICHENBACH. Bei einem Helikopterabsturz im Berner Oberland sind am fr&uuml;hen Donnerstagabend nach Angaben der Beh&ouml;rden aller Wahrscheinlichkeit nach drei Personen ums Leben gekommen. Der zivile Helikopter st&uuml;rzte in einem Seitental des Kandertals in der Region Spiggengrund in unwegsames Gel&auml;nde.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br />Der Absturz ereignete sich kurz vor 17.45 Uhr in der Region Spiggengrund. Nach Angaben von Polizeisprecherin Alice Born befindet sich die Absturzstelle bei der Tsch&auml;ggeren-Alp. N&auml;here Angaben zu den Umst&auml;nden des Unfalls konnte Born noch nicht machen.<br /> <br /> Erste Medienbilder vom Unfallort zeigen ein sehr absch&uuml;ssiges, bewaldetes Gel&auml;nde, aus dem eine schmale Rauchs&auml;ule aufsteigt. Das Wetter war zum Aufnahmezeitpunkt der Bilder gut, der Himmel nur leicht bew&ouml;lkt. (sda)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2992016</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 21:18:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Das fragile Image des FC Basel  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2992005</link>
         <description><![CDATA[  Er steht auf dem Balkon des Basler Stadtcasinos, vielleicht ist er angetrunken, vielleicht auch nur berauscht vom Erfolg, von den vielen tranceartig entr&uuml;ckten Menschen und einem dumpfen Allmachtsgef&uuml;hl, das ihm sagt: Hier darfst du alles.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="autor">Flurin Clal&uuml;na</p> <p>Als Aleksandar Dragovic in dieser Meisternacht zum Mikrofon greift, hat er l&auml;ngst vergessen, was der Pr&auml;sident Bernhard Heusler nur Stunden zuvor vor versammelter Mannschaft gesagt hat: Dass es beim FC Basel eine &laquo;Charta&raquo; gebe, dass man anst&auml;ndig und w&uuml;rdig feiern solle, dass niemand verspottet werden d&uuml;rfe.</p> <p>W&auml;hrend der Feier sagt Dragovic: &laquo;Dieser Ueli Maurer oder wie der auch immer heisst - ich kann mich nur bei ihm entschuldigen, auch wenn es sehr, sehr schwerf&auml;llt.&raquo; Aber er m&uuml;sse es leider tun, &laquo;wegen des Vereins&raquo;. Innerlich wisse jedoch jeder, &laquo;dass es sehr, sehr viel Spass gemacht hat&raquo;.</p> <p>Dragovic hatte Bundesrat Ueli Maurer bei der Pokal&uuml;bergabe nach dem Cup-Final mehrfach einen Klaps auf den Hinterkopf gegeben. Der Bundesrat sprach von einer &laquo;Bagatelle&raquo;, der FCB entschuldigte sich und sprach eine Geldbusse aus. Nach dem neuerlichen Vorfall muss Dragovic nun pers&ouml;nlich bei Maurer Reue zeigen.</p> <p>Der &laquo;Fall Dragovic&raquo; zeigt, dass sich eine Meisterfeier zwar inszenieren, aber nie steuern l&auml;sst. Emotionen k&ouml;nnen immer auch zu Dummheiten verleiten. Einf&auml;ltige Fussballer gibt es zwar in jeder Mannschaft. Aber den FCB trifft der Zwischenfall besonders, weil er sich so sehr um sein Image sorgt.</p> <p>Er f&uuml;hlt sich in diesen Tagen oft unverstanden, er wittert Missgunst und Ablehnung. Der FCB f&uuml;rchtet, die Kontrolle &uuml;ber seinen Erfolg zu verlieren und wieder als arrogant ge&auml;chtet zu werden - es ist die tiefe Angst des Pr&auml;sidenten Heusler, der sich immer gegen diesen Ruf gewehrt und zur Demut geraten hat.</p> <p>Heusler musste in den letzten Tagen stundenlang Klage-Mails beantworten; er hatte wie Alex Frei das Gef&uuml;hl, sich beispielsweise f&uuml;r den Cup-Sieg entschuldigen zu m&uuml;ssen. So aufgebracht und emotionalisiert wie in diesen Tagen hat man Heusler vielleicht noch nie erlebt.</p> <p>Denn auch er sp&uuml;rt: Es braucht nur wenig, und das sorgsam gepflegte Image des erfolgreichen, gleichzeitig aber auch sympathischen Vereins br&ouml;ckelt.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2992005</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 18:26:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  «Völlig fehl am Platz»  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991961</link>
         <description><![CDATA[  ESCHLIKON. Der WWF k&auml;mpft gegen einen geplanten Kuhstall in Eschlikon. Der Riesenstall f&uuml;r 140 K&uuml;he habe in der intakten Landschaft nichts verloren. Gegen den von der Gemeindebeh&ouml;rde bewilligten Bau hat der WWF Rekurs beim Kanton eingereicht.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br />Das Projekt f&uuml;r den 90 Meter langen und 40 Meter breiten Stall einer landwirtschaftlichen Betriebsgemeinschaft erinnere mehr an eine grosse Lagerhalle oder einen Industriebau, schreibt der WWF Bodensee/Thurgau in einem Communiqu&eacute; vom Donnerstag.<br /> <br /> <strong>&laquo;Richtplan untergraben&raquo;</strong><br /> Der Stall f&uuml;r 140 K&uuml;he mit Erweiterungsoption f&uuml;r 210 K&uuml;he sei in diesem Gebiet v&ouml;llig fehl am Platz. Das Projekt verletze das Raumplanungsgesetz. Der Gemeinderat Eschlikon habe mit dessen Bewilligung den Richtplan untergraben, schreibt die Umweltorganisation.<br /> <br /> <strong>Alternativstandorte</strong><br /> Der Fall zeige den zunehmenden Konflikt zwischen Naturschutz und Landwirtschaft, welcher sich durch immer gr&ouml;ssere Geb&auml;ude in der Landwirtschaftszone akzentuiere. Der WWF erkenne jedoch die Anstrengungen der Bauern, auf den raschen Strukturwandel mit innovativen und effizienten Projekten zu reagieren. Deshalb wolle der Naturschutzverein das Projekt in Eschlikon nicht verhindern. Der WWF schl&auml;gt den Bauherren drei Alternativstandorte vor. (sda)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991961</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 17:51:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  4500 Rettungskräfte am Bodensee im Einsatz  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991951</link>
         <description><![CDATA[  KREUZLINGEN/KONSTANZ. Milit&auml;rische und zivile Rettungskr&auml;fte aus der Schweiz, Deutschland und &Ouml;sterreich haben am Donnerstag am Bodensee die Katastrophenhilfe trainiert. Rund 4500 Rettungskr&auml;fte waren im Einsatz.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br />An der &Uuml;bung nahmen Soldaten der Schweizer Armee, der deutschen Bundeswehr, des &ouml;sterreichischen Bundesheeres sowie 2000 Angeh&ouml;rige ziviler Blaulichtorganisationen und Rettungskr&auml;fte aus Deutschland, &Ouml;sterreich und der Schweiz teil. Rund 2500 Soldaten, davon 800 aus der Schweiz, &uuml;bten den Einsatz zu Gunsten der Zivilbev&ouml;lkerung, wie die Territorialregion 4 am Donnerstag mitteilte.<br /> <br /> In der Bodenseearena Kreuzlingen wurde ein Deckeneinsturz simuliert. Hilfsorganisationen des Kantons Thurgau retteten zusammen mit Soldaten der Schweizer Armee Verletzte. 300 Schweizer Armeeangeh&ouml;rige unterst&uuml;tzten in Konstanz die deutschen Rettungskr&auml;fte sowie die Bundeswehr bei der Arbeit an vier Schadenpl&auml;tzen. Der Brand eines Gastanks wurde simuliert, die Evakuierung eines havarierten Passagierschiffes ge&uuml;bt und das Hafenbecken von Treibholz befreit.<br /> <br /> <strong>Solenthaler geht in Pension</strong><br /> Der Kommandant der Territorialregion 4, Division&auml;r Hans-Ulrich Solenthaler, dem die Schweizer Truppenteile unterstellt sind, zog eine positive Bilanz der &Uuml;bung. Es war die letzte grossangelegte &Uuml;bung in der milit&auml;rischen Karriere des Division&auml;rs. Solenthaler tritt Ende Juni in den Ruhestand und wird am kommenden Mittwoch, 30. Mai, in Herisau offiziell verabschiedet. (sda)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991951</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 16:02:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Warnschuss der Weko für die Autobranche  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991916</link>
         <description><![CDATA[  Die Wettbewerbskommission (Weko) exerziert am Autohersteller BMW ein Exempel. Die Minderung des Preiswettbewerbs, durch die Behinderung von Parallelimporten, wird nicht toleriert. Das ist gut so.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="autor">Von Michael Rasch</p> <p>Diese Strafe sitzt. Mit der Busse von 156 Millionen Franken f&uuml;r die Behinderung von Direkt- und Parallelimporten von Neuwagen in die Schweiz, hat die hiesige Wettbewerbskommission (Weko) dem deutschen Autohersteller BMW einen kr&auml;ftigen Schuss vor die Motorhaube versetzt. Die Sanktion gleicht fr&uuml;heren in Europa erteilten Strafen. So wurde beispielsweise Volkswagen f&uuml;r die Behinderung von Reimporten aus Italien nach Deutschland und &Ouml;sterreich im Jahr 2003 von der EU-Kommission zu einer Busse von 90 Millionen Euro (damals rund 140 Millionen Franken) verurteilt. F&uuml;r das Vorzeige-Unternehmen BMW, dessen Management sich in den vergangenen Jahren &uuml;ber Erfolge wie rekordhohe Verkaufszahlen und Margen sowie die grosse Beliebtheit als Arbeitgeber erfreuen konnte, ist die Strafe im st&uuml;ckzahlm&auml;ssig kleinen, aber feinen Schweizer Markt ein kr&auml;ftiger Kratzer im Lack. Die Behinderung von Direkt- und Parallelimporten ist jedoch nach aller Erfahrung kein spezifischer Vorgang nur bei BMW, sondern typisch f&uuml;r das Verhalten in der gesamten Branche.</p> <h4>Die Kunden der Freien sollen leiden</h4> <p>Die Bayern haben sich jedoch sehr ungeschickt angestellt, da sie kartellrechtlich unzul&auml;ssige Gebietszuweisungen laut Weko sogar mit Exportverbots-Klauseln in den H&auml;ndlervertr&auml;gen fixierten. Importe an den offiziellen Kan&auml;len der eigenen Vertriebspartner vorbei sowie &auml;hnliche Praktiken sind Autoherstellern schon immer ein Dorn im Auge. Oft nutzen Zwischenh&auml;ndler (freie Importeure), die h&auml;ufig als Grauimporteure verunglimpft werden, Unterschiede im Preisniveau von L&auml;ndern sowie Differenzen bei den Steuern, um Autos in einem Tiefpreisland zu kaufen und in einem Hochpreisland zu verkaufen. Den Gewinn dieses den Wettbewerb st&uuml;tzenden Gesch&auml;fts teilen sie sich mit den Kunden - zulasten der Autokonzerne und ihrer exklusiven Vertriebspartner.</p> <p>Grunds&auml;tzlich hat sich die &laquo;Problematik&raquo; der Parallelimporte in den letzten Jahren in der EU entsch&auml;rft, da sich die Preise in vielen L&auml;ndern tendenziell anglichen. In der Schweiz wirkte hingegen die drastische Erstarkung des Frankens gegen&uuml;ber dem Euro seit 2010 genau in die andere Richtung. Sowohl f&uuml;r freie Importeure wie auch f&uuml;r Privatpersonen wurde es aufgrund der Wechselkurseffekte immer attraktiver, einen Wagen aus dem Euro-Raum zu importieren, egal ob neu oder gebraucht. Da halfen auch alle Rabatte und sonstigen Verg&uuml;nstigungen wie Servicepakete der hiesigen Anbieter nichts. Die Konzerne nerven sich naturgem&auml;ss vor allem &uuml;ber die professionellen, freien Importeure. Diese werden von ihnen seit Jahren, ja sogar Jahrzehnten behindert.</p> <p>Nat&uuml;rlich gibt es auch Firmen, H&auml;ndler und Garagen die sich korrekt verhalten. Doch der Schikanen existieren vielerlei: So drohen manche Konzerne ihren H&auml;ndlern inoffiziell mit Sanktionen, wenn sie Fahrzeuge an Kunden im Ausland verkaufen. Oder die sogenannte EU-&Uuml;bereinstimmungserkl&auml;rung - die unter anderem technische Daten wie L&auml;rm- und Abgaswerte enth&auml;lt, zu jedem Auto dazu geh&ouml;rt und in der Schweiz anerkannt wird - fehlt pl&ouml;tzlich. Das verz&ouml;gert und verteuert den Import. Oder hiesige Garagen zieren sich bei Reparaturen bzw. der Anerkennung der G&uuml;ltigkeit der Garantien. Oder, oder, oder - all diese Schikanen haben letztlich nur zwei Zwecke: Die Arbeit der Grauimporteure sowie die Bem&uuml;hungen von Privatpersonen sollen torpediert werden und die Kunden der freien Importeure sollen leiden.</p> <h4>Gerechtfertigtes Durchgreifen</h4> <p>Wenn es Autokonzernen im Spannungsfeld zwischen Wettbewerb und Markenrechten gestattet sein soll, mit H&auml;ndlern volkswirtschaftlich nicht sch&auml;dliche Absprachen zu treffen, dann m&uuml;ssen als Korrektiv zumindest Parallelimporte m&ouml;glich sein, da sie den Wettbewerb stimulieren und die Effizienz erh&ouml;hen. Kunden profitieren zudem von der Beseitigung von preisst&uuml;tzenden Importmonopolen durch niedrigere Preise. Beides gilt sogar f&uuml;r patentgesch&uuml;tzte Medikamente, ein auch in der Schweiz heftig umstrittenes Thema. Insofern ist ein Durchgreifen bei Verst&ouml;ssen gerechtfertigt.</p> <p>Im spezifischen Fall BMW f&uuml;hlen sich die M&uuml;nchner, wen erstaunt es, ungerecht behandelt, da sich die Weko auf lediglich 16 F&auml;lle st&uuml;tze. Zugleich habe das Unternehmen jedoch mehrere hundert Fahrzeuge direkt in die Schweiz verkauft. Allerdings meinen Branchenkenner, die Parallelimport-Quote bei BMW liege so deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt von rund 10%, dass die sehr niedrige Quote auch f&uuml;r einen Premium-Hersteller auff&auml;llig sei. Dies sollte anderen Konzernen eine Warnung sein, den Wettbewerb zu behindern.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991916</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 15:40:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Erbs Wohnsitz kommt unter den Hammer  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991907</link>
         <description><![CDATA[  Schloss Eugensberg soll zugunsten der Konkursmasse der Hugo Erb AG verwertet werden. Das Bezirksgericht Winterthur hat sein erg&auml;nzendes Urteil im Fall Rolf Erb er&ouml;ffnet; im M&auml;rz verurteilte es Erb zu 8 Jahren Freiheitsentzug.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="autor">Florian Sorg</p> <p>Der konkursite Unternehmer Rolf Erb muss Schloss Eugensberg verlassen. Kurz bevor er Privatkonkurs anmelden musste, hatte Rolf Erb Anfang 2003 Verm&ouml;genswerte im Umfang von insgesamt gut 35 Millionen Franken dem Zugriff seiner Gl&auml;ubiger zu entziehen versucht.</p> <p>Er vermachte seiner Partnerin Schlossinventar und Oldtimersammlung, seinen beiden minderj&auml;hrigen S&ouml;hnen das Zentrum T&ouml;ss in Winterthur und das kurz zuvor von der Hugo Erb AG gekaufte Schloss Eugensberg im Thurgauischen Salenstein. Sich selbst sicherte er im Schloss ein lebensl&auml;ngliches Wohnrecht.</p> <p>Teil der Konkursmasse</p> <p>Die Rechnung ist nicht aufgegangen. Das Bezirksgericht Winterthur er&ouml;ffnete am Donnerstag in Abwesenheit von Rolf Erb das erg&auml;nzende Urteil und hielt darin fest, dass die von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmten Verm&ouml;genswerte in die Konkursmassen der Hugo Erb AG oder von Rolf Erb geh&ouml;ren. Der Anwalt von Rolf Erb sagte auf Anfrage es sei noch offen, ob man das Urteil anfechte.</p> <p>In seinem Urteil vom 22. M&auml;rz hatte das Bezirksgericht Rolf Erb schuldig erkl&auml;rt im Sinne der Anklage. Es verurteilte den heute 61-J&auml;hrigen fr&uuml;heren Chef der konkursiten Winterthurer Erb-Gruppe wegen gewerbsm&auml;ssigen Betrugs, mehrfacher Urkundenf&auml;lschung und mehrfacher Gl&auml;ubigersch&auml;digung durch Verm&ouml;gensverminderung zu 8 Jahren Freiheitsentzug, die Staatsanwaltschaft hatte 10 Jahre gefordert. Erbs Verteidiger - sie hatten auf Freispruch pl&auml;diert - k&uuml;ndigten daraufhin an, den Entscheid beim Z&uuml;rcher Obergericht anzufechten.</p> <p>Nie bezahlt und verschenkt</p> <p>&Uuml;ber zur Verwendung der von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmten Liegenschaften konnte das Gericht damals noch keinen Entscheid f&auml;llen. Die dadurch tangierten Familienmitglieder Erbs wurden erst nach der Hauptverhandlung ins Verfahren einbezogen, eine Beschwerde zu prozessualen Fragen war beim Z&uuml;rcher Obergericht noch h&auml;ngig.</p> <p>In ihren Pl&auml;doyers vom vergangenen Januar hatten Staatsanwaltschaft und Gesch&auml;digtenvertreter geltend gemacht, dass Erb vor der Schenkung an seine damals 10 Monate alten S&ouml;hne gar nicht der Eigent&uuml;mer des Schlosses gewesen sei. Zwar habe das zust&auml;ndige Grundbuchamt den Kauf von der Hugo Erb AG im Februar 2003 eingetragen, aber der Kaufpreis von 27 Millionen Franken sei nie entrichtet worden.</p> <p><i>Urteil DG110003 vom 24. 5. 12, noch nicht rechtskr&auml;ftig.</i></p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991907</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 15:12:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Aufatmen in Genf  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991894</link>
         <description><![CDATA[  Der Servette FC hat von der Rekursinstanz der Lizenzkommission der Swiss Football League (SFL) die Lizenz f&uuml;r die kommende Spielzeit erhalten. Dies gibt die SFL in einer Mitteilung bekannt. Damit kann Servette ab Juli auch an der Europa-League-Qualifikation teilnehmen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p><i>(si)/mro.</i> Die Rekursinstanz f&uuml;r Lizenzen der Swiss Football League (SFL) hat allen Klubs, die in 1. Instanz mit ihren Lizenzbegehren gescheitert waren, die beantragte Lizenz f&uuml;r die kommende Saison erteilt. Die Barragespiele zwischen dem FC Sion und Aarau finden wie vorgesehen statt. Die geht aus einer Mitteilung der SFL vom Donnerstag hervor.</p> <p>Vier Klubs aus der Super League (Servette, der FC Sion, die Young Boys und der FC Z&uuml;rich) sowie sieben Klubs aus der Challenge League hatten in der 1. Instanz die Lizenz f&uuml;r die kommende Spielzeit 2012/13 nicht erhalten. In den meisten F&auml;llen waren nicht erf&uuml;llte Lizenzkriterien im finanziellen Bereich f&uuml;r die Lizenzverweigerung ausschlaggebend.</p> <p>&laquo;Sowohl die Lizenzkommission als 1. Instanz als auch die Rekursinstanz f&uuml;r Lizenzen wandten im Lichte der Vorkommnisse der abgelaufenen Saison die versch&auml;rften Lizenzbestimmungen sehr streng an. Dies f&uuml;hrte zu elf Verweigerungen in der 1. Instanz&raquo;, h&auml;lt die SFL in ihrem Communiqu&eacute; fest.</p> <p>Weil der SC Kriens den Rekurs im Verlauf des Verfahrens zur&uuml;ckzog, hatte die Rekursinstanz insgesamt zehn Lizenzantr&auml;ge und einen Rekurs gegen Auflagen der Lizenzkommission zu beurteilen. Alle Klubs konnten der Rekursinstanz in der zur Verf&uuml;gung stehenden Zeit die erforderlichen Unterlagen und Best&auml;tigungen pr&auml;sentieren und erhielten in der 2. Instanz die beantragte Lizenz zugesprochen.</p> <p>Besonders zu erw&auml;hnen ist - so der Wortlaut der Mitteilung der SFL - das Dossier des Servette FC. Den Verantwortlichen des Klubs sei es gelungen, trotz schwierigsten Umst&auml;nden der Rekursinstanz f&uuml;r Lizenzen nachzuweisen, dass alle Lizenzkriterien erf&uuml;llt sind. Dem Klub wurde somit die beantragte Lizenz I erteilt, &laquo;dies jedoch unter strengen Auflagen&raquo;. Der Klub wird somit in der n&auml;chsten Saison die Qualifikationsspiele f&uuml;r die Europa League absolvieren k&ouml;nnen.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991894</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 13:23:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Montandon bis 2014 ein St.Galler  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991851</link>
         <description><![CDATA[  FUSSBALL. Der FC St.Gallen kann noch mindestens zwei Saisons auf die Dienste von Innenverteidiger Philippe Montandon z&auml;hlen. Der 29-J&auml;hrige hat seinen in einem Jahr auslaufenden Vertrag vorzeitig verl&auml;ngert.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br />Der FC St.Gallen hat Innenverteidiger Philippe Montandon vorzeitig f&uuml;r eine weitere Saison an sich gebunden. Der 29-J&auml;hrige hat seinen Vertrag, der in einem Jahr ausgelaufen w&auml;re, bis 2014 verl&auml;ngert.<br /> <br /> Nach Abstechern zu Chievo Verona und Lugano kehrte Philippe Montandon, der bereits von 2004 bis 2007 beim FC St.Gallen spielte, im vergangenen Sommer in die Ostschweiz zur&uuml;ck. Gemeinsam mit dem Team schaffte er nun den Aufstieg in die Super League. (pd/red.)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991851</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 12:54:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Stadtrat droht mit Steuererhöhung  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991839</link>
         <description><![CDATA[  ST.GALLEN. Der Stadtrat und das Stadtparlament wollen den &ouml;ffentlichen Verkehr f&uuml;r unter 25-J&auml;hrige nicht gratis machen. Die Initiative der Jungsozialisten schade dem &Ouml;V, sei sozial ungerecht und kaum finanzierbar. Die Abstimmung ist am 17. Juni.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br />Der Gratis-&Ouml;V f&uuml;r unter 25-J&auml;hrige sei ein sympathisches Wahlkampfthema der Jungsozialisten f&uuml;r die Kantonsratswahlen vom vergangenen M&auml;rz gewesen, sagte Stadtrat Fredy Brunner. Alltagstauglich sei die Idee jedoch nicht. Das Gratisangebot f&uuml;r junge St.Gallerinnen und St.Galler f&uuml;r die st&auml;dtische Tarifzone 10 w&auml;re sch&auml;dlich f&uuml;r die Entwicklung des &ouml;ffentlichen Verkehrs, sagt Brunner.<br /> <br /> <strong>Hohe Investitionen</strong><br /> &laquo;Ob der &ouml;V attraktiv ist, h&auml;ngt nicht davon ab, ob er gratis ist, sondern ob das Angebot stimmt&raquo;, sagte Brunner. F&uuml;r ein attraktives Angebot brauche es hohe Investitionen, welche von den Pendlerinnen und Pendlern mitfinanziert werden m&uuml;ssten.<br /> <br /> <strong>Mobilit&auml;t einschr&auml;nken</strong><br /> Aus energiepolitischer Sicht brauche es bei der Mobilit&auml;t ein Umdenken. Da auch der &Ouml;V viel Energie verschlinge, m&uuml;sse die Mobilit&auml;t in Zukunft eingeschr&auml;nkt werden. Ein Gratisangebot sei energiepolitisch fehl am Platz.<br /> Das Gratisangebot w&uuml;rde die Stadt nach eigener Berechnung 7 Millionen Franken pro Jahr kosten. Da die Stadt St.Gallen wegen der Sparmassnahmen des Kantons zus&auml;tzlich mit einer Mehrbelastung von 25 bis 30 Millionen Franken rechnet, w&auml;re das Gratis-&Ouml;V-Angebot nicht ohne Steuererh&ouml;hungen zu finanzieren. (sda)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991839</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 12:22:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Fredy Lienhard ist tot  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991829</link>
         <description><![CDATA[  Fredy Lienhard, der unvergessliche Onkel Fritz aus der Fernsehshow &laquo;Teleboy&raquo;, ist laut dem &laquo;Blick&raquo; am Montag gestorben. Der Tod habe sich abgezeichnet, wird Lienhards Familie online zitiert.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Fredy Lienhard, der unvergessliche Onkel Fritz aus der Fernsehshow &laquo;Teleboy&raquo;, ist laut dem &laquo;Blick&raquo; am Montag gestorben. Der Tod habe sich abgezeichnet, wird Lienhards Familie online zitiert.</p> <p>Lienhard sei als Primarlehrer zum Cabaret Rotstift gestossen, erst als Texter, dann bis 1964 als Darsteller. Er habe Kabarett-Texte und Sketche f&uuml;r alle Grossen der Schweizer Kabarett- und Theaterszenen geschrieben - so f&uuml;r Voli Geiler, Stephanie Glaser, C&eacute;sar Keiser, Margrit Rainer, Walter Roderer, Ursula Schaeppi, Ines Torelli oder Ruedi Walter.</p> <p>Sp&auml;ter trat er laut &laquo;Blick&raquo; mit Soloprogrammen und in diversen Filmen und Fernsehsendungen auf. Daneben habe er einige Grimm-M&auml;rchen f&uuml;r die &laquo;Schlieremer Chind&raquo; bearbeitet.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991829</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 11:02:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Teures Vergnügen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991803</link>
         <description><![CDATA[  Die 20 Klubs der h&ouml;chsten englischen Fussball-Spielklasse haben in der Saison 2010/11 einen Verlust von 541 Millionen Franken eingefahren - bei einem Umsatz von insgesamt 3 Milliarden Franken. Manchester City schrieb den gr&ouml;ssten Verlust.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Fussball ist auch in England ein teures Vergn&uuml;gen. Nicht so sehr f&uuml;r die Zuschauer, die f&uuml;r ihre Tickets und Jahreskarten zwar stattliche, nicht aber exorbitante Betr&auml;ge auslegen m&uuml;ssen. F&uuml;rs Exorbitante, Extravagante, mitunter Exaltierte zeichnen die Klubs verantwortlich - besser ihre Besitzer.</p> <h4>ManCity mit Rekordverlust</h4> <p>Im vierten Jahr der Regentschaft des Scheichs Mansour bin Zayed al-Nahyan von Abu Dhabi hat dessen Klub Manchester City 2011/12 die englische Meisterschaft errungen. Die drei Jahre zuvor waren sehr &laquo;investitionsintensiv&raquo;. Allein in der Saison 2010/11 lag der Klub 295 Millionen Franken unter Budget - bei einem 3. Schlussrang in der Premier League.</p> <p>Der FC Chelsea, Champions-League-Sieger 2011/12, erwirtschaftete 2010/11 mit 102 Millionen den zweitgr&ouml;ssten Verlust. Der russische Besitzer Roman Abramowitsch beglich die Rechnung. Der FC Liverpool wies, acht Monate, nachdem die Fenway Sports Group von John Henry den Klub &uuml;bernommen hatte, einen Verlust von 75,5 Millionen aus.</p> <h4>Hauptposten Spielergeh&auml;lter</h4> <p>Der harte Wettbewerb um die weltweit besten Spieler schl&auml;gt sich in den Ausgaben der hinsichtlich Meisterschaft ambitionierten Klubs nieder. Insgesamt 2,25 Milliarden legten die 20 Klubs f&uuml;r die Spielergeh&auml;lter aus. Das entspricht 69% der Einnahmen. ManCity bildet auch hier die Ausnahme: der Klub gab mehr f&uuml;r die Geh&auml;lter seiner Professionals aus, als er einnehmen konnte (114 Prozent).</p> <p>Die Bilanzen 2010/11, die nun einsehbar sind, weisen f&uuml;r acht Klubs einen Gewinn von insgesamt 146 Millionen aus - bei einem Umsatz aller 20 Klubs von insgesamt 3 Milliarden. 2,25 Milliarden sp&uuml;lte dabei der Verkauf der weltweiten Senderechte in die Kassen der Klubs.</p> <h4>ManU mit Gewinn</h4> <p>Den gr&ouml;ssten Gewinn erwirtschaftete Newcastle United. Der (Wieder-)Aufsteiger in die Premier League wies ein Plus von 52,5 Millionen aus, erm&ouml;glicht durch den Verkauf des St&uuml;rmers Andy Carroll (49,5 Millionen) an Liverpool. Aber auch der Topklub Manchester United (Meisterschaftszweiter 2010/11) schrieb Schwarze Zahlen (18 Millionen) - obwohl allein 75 Millionen an Zinsen und Tilgungen verloren gingen.</p> <p>Nur Birmingham City hat es nicht geschafft, die Bilanz vorzulegen. Die Besitzerin, die Birmingham International Holdings, ist an der B&ouml;rse von Hong Kong kotiert. Carson Yeung, der den Kauf des Klubs einf&auml;delte, wurde der Geldw&auml;sche angeklagt.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991803</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 07:58:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  «Schokoladenseite» der Seilzieher  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991724</link>
         <description><![CDATA[  MOSNANG. Mit einem leicht erotischen Bildkalender, den der Seilziehclub Mosnang ab Juli verkauft, m&ouml;chte der Club auf die Randsportart Seilziehen aufmerksam machen. Der Kalender zeigt die &laquo;Schokoladenseite&raquo; der Seilzieherinnen und Seilzieher.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Seilzieher? Das sind doch die mit dem schmerzverzerrten Gesicht, die ihre seltsamen Stiefel in die Wiese graben. Auch, aber nicht nur, wie der Kalender mit leicht erotischen Bildern zeigen soll, den der Seilziehclub Mosnang ab diesem Sommer an den Mann, beziehungsweise die Frau bringen will. Abwechselnd zieren ein Seilzieher und eine Seilzieherin das Monatsblatt. Einige Fotos zeigen die Seilzieher ganz, einige nur Ausschnitte, wie auf dem Bild.</p> <p>&laquo;Mit dem Kalender wollen wir mit den Vorurteilen aufr&auml;umen, dass Seilzieher Kolosse sind und Seilzieherinnen Mannsfrauen&raquo;, sagt Michaela Koch. Sie ist aktive Seilzieherin und beim Seilziehclub zust&auml;ndig f&uuml;r die Pressearbeit. Sie hatte auch die Idee, einen Kalender zu produzieren. &laquo;Dar&uuml;ber hinaus wollen wir mit dem Kalender Aufmerksamkeit f&uuml;r die Randsportart Seilziehen erzeugen&raquo;, sagt sie. Ob auf dem Deckblatt eine Seilzieherin oder ein Seilzieher zu sehen sein wird, das verr&auml;t sie noch nicht.</p> <h4>Frauen mutiger</h4> <p>Auf den Schwarzweiss-Fotos seien ausschliesslich aktive Seilzieherinnen und Seilzieher zu sehen, so Michaela Koch. Von den 45 Aktiven haben vier Frauen und sechs M&auml;nner f&uuml;r die erotischen Fotos posiert. Der Seilziehclub Mosnang z&auml;hlt nur ein einziges Frauenteam mit acht Seilzieherinnen. W&auml;hrend sich bei den Frauen also jede zweite getraut hat, etwas mehr Haut als auf dem Familienfoto zu zeigen, so war es bei den M&auml;nnern nur jeder sechste. Sie hat bei mehreren Fotografen Offerten eingeholt und sich schliesslich f&uuml;r Beat Baschung des Bodiesart Fotografie Studios in Otelfingen entschieden: &laquo;Bei ihm stimmte die Chemie.&raquo; Sie habe mit ihm ein Gespr&auml;ch gehabt, damit er sich ein Bild des Seilziehsports machen konnte und um gemeinsam Ideen f&uuml;r die Motive zu sammeln. &laquo;Die meisten Ideen kamen von ihm. Beat Baschung ist sehr kreativ und konnte den Seilziehsport mit unseren Hilfsmitteln, beispielsweise einem Seilziehgurt oder einem Schwamm, der in der Pause der Erfrischung dient, perfekt ins Bild setzen&raquo;, lobt Michaela Koch.</p> <h4>Nichts dem Zufall &uuml;berlassen</h4> <p>F&uuml;r die m&auml;nnlichen Models hat der Seilziehclub Mosnang extra Unterw&auml;sche vorne mit dem Logo des Seilziehclubs bedrucken lassen. Die Seilzieherinnen begleitete Michaela Koch zum Unterw&auml;sche-Kauf. &laquo;Das hat fast mehr Zeit beansprucht, als das erste der beiden Shootings selbst&raquo;, lacht sie. Und als der Fotograf mit den Seilzieh-Models eine erste Auswahl traf, habe dies l&auml;nger gedauert, als die eineinhalb Stunden f&uuml;r das Fotografieren. Von der engeren Auswahl nimmt Beat Baschung die besten Bilder und verpasst diesen noch den Feinschliff. Am 31. Mai gehen die drei Seilzieher ins Fotostudio, die am vergangenen Sonntag nicht konnten. Jene, die schon im Studio waren, h&auml;tten sich &uuml;ber die Fotos und die Erfahrung sehr gefreut. &laquo;Sie sind &auml;sthetisch geworden und sehen nicht plump aus, was allen Beteiligten wichtig war&raquo;, meint Michaela Koch.</p> <p>Sobald alle Fotos ausgew&auml;hlt sind und f&uuml;r jeden Monat ein Sponsor gefunden ist, wird der Kalender gedruckt. &laquo;330 Mal&raquo;, sagt Michaela Koch, &laquo;300 Kalender werden zu einem Freundschaftspreis verkauft. Die &uuml;brigen 30 Seilziehkalender sind f&uuml;r unsere Sponsoren reserviert und f&uuml;r jene, die mitgemacht haben.&raquo; Wo der Kalender erh&auml;ltlich sein wird, weiss Michaela Koch noch nicht. Am Seilziehfest vom 1. bis 3. Juni werden Vorbestellungen aufgenommen. Man werde ihn auch per Internet bestellen k&ouml;nnen. Ob er zudem bei den Sponsoren erh&auml;ltlich ist, das m&uuml;sse sie erst noch abkl&auml;ren. F&uuml;r die Kalendertaufe hat der Seilziehclub Mosnang den 29. Juni ins Auge gefasst.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991724</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 06:05:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Zu wenig Strom, zu wenig Lohn  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991714</link>
         <description><![CDATA[  Mit der &Ouml;ffnung Burmas haben Proteste gegen die Missst&auml;nde im Land zugenommen. Bis anhin tolerieren die Beh&ouml;rden die meist unbewilligten Manifestationen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="autor">Marco Kauffmann, Singapur</p> <p>In Burmas zweitgr&ouml;sster Stadt Mandalay haben in den vergangenen Tagen mehrere hundert Einwohner gegen die katastrophale Stromversorgung demonstriert. Sie zogen mit brennenden Kerzen durch die Strassen und forderten die Beh&ouml;rden auf, an die heimische Bev&ouml;lkerung zu denken, statt Elektrizit&auml;t nach China zu exportieren. Stromunterbr&uuml;che von t&auml;glich sechs und mehr Stunden sind in Burma, wo bloss ein F&uuml;nftel der Haushalte &uuml;berhaupt ans Netz angeschlossen sind, keine Seltenheit. Regierungsgeb&auml;ude sowie von Ausl&auml;ndern frequentierte Hotels &uuml;berbr&uuml;cken mit eigenen Generatoren.</p> <p>Am Dienstagabend kam es wegen der Elektrizit&auml;tsversorgung auch in der Hauptstadt Rangun zu zwei kleineren Kundgebungen bei der Sule-Pagode, einem zentralen Versammlungsort w&auml;hrend der blutig beendeten Volksaufst&auml;nde von 1988 und 2007. Die Organisatoren k&uuml;ndigten eine Fortsetzung der Proteste an. Unter der Milit&auml;rjunta waren Menschenansammlungen von mehr als f&uuml;nf Personen verboten. Im Zuge des von Staatspr&auml;sident Thein Sein eingeleiteten Reformkurses sind Demonstrationen legalisiert worden. Allerdings m&uuml;ssen sie mindestens f&uuml;nf Tage im Voraus beantragt und bewilligt werden. Sowohl in Mandalay als auch in Rangun wurden offenbar keine Gesuche gestellt. Gleichwohl haben die Sicherheitskr&auml;fte, die sonst mit Demonstranten nicht unzimperlich umgehen, bisher Augenmass bewahrt. Sie forderten die Manifestanten dazu auf, die Kundgebung zu beenden, und nahmen einige Teilnehmer vor&uuml;bergehend fest. Burmas offizi&ouml;se Zeitung &laquo;New Light of Myanmar&raquo; druckte derweil einen vom Ministerium f&uuml;r Elektrizit&auml;t gezeichneten Artikel, der auf den hohen Stromkonsum im Sommer hinweist und die Bev&ouml;lkerung zum Energiesparen auffordert. Die Regierung beschuldigte zudem ethnische Rebellen, mehrere Kraftwerke und Verteilerstationen lahmgelegt zu haben, wodurch sich die ohnehin prek&auml;re Lage versch&auml;rft habe.</p> <p>Unmut manifestiert sich auch in den Fabriken. Alleine in der Industriezone Hlaing Tharyar in Rangun befinden sich seit zwei Wochen mehr als 5000 Arbeiter im Streik. Sie verlangen laut dem Nachrichtenportal &laquo;Irrawaddy&raquo; eine Verdoppelung ihres Monatslohnes von 15 000 Kyat (rund 17 Franken). Ein Parlamentarier der National League for Democracy (NLD) von Oppositionsf&uuml;hrerin Aung San Suu Kyi teilte mit, die Partei bem&uuml;he sich zu vermitteln. Den Streikenden werde die NLD &laquo;humanit&auml;re Hilfe&raquo; zukommen lassen.</p> <p>Vereinzelte Streiks und Protestaktionen wurden bereits in den vergangenen Monaten registriert. Die reformorientierten Kr&auml;fte in der Regierung werden dadurch gleich doppelt auf die Probe gestellt: Der Bev&ouml;lkerung muss vermittelt werden, dass es Zeit braucht, bis sich der &Ouml;ffnungskurs in einer Erh&ouml;hung des Lebensstandards niederschl&auml;gt. Gleichzeitig muss die m&auml;chtige Armee davon &uuml;berzeugt werden, dass die neu gewonnenen Freiheiten nicht die Stabilit&auml;t des Landes gef&auml;hrden.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991714</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 24 May 2012 02:37:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Wegelin bleibt auch zweiter Anhörung in New York fern  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2991707</link>
         <description><![CDATA[  Die in den USA angeklagte Privatbank Wegelin hat auch einer zweiten Vorladung vor einem US-Richter keine Folge geleistet und wiederum formale Gr&uuml;nde daf&uuml;r geltend gemacht. Die Staatsanwaltschaft d&uuml;rfte nun pr&uuml;fen, ob sie Haftbefehle gegen die Teilhaber der Bank beantragen will.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="autor">Niklaus Nuspliger, New York</p> <p>Die in den USA angeklagte Schweizer Privatbank Wegelin h&auml;tte am Mittwoch einer neuerlichen Vorladung des New Yorker Bundesbezirksgericht in Manhattan Folge zu leisten gehabt. Doch wie schon bei der ersten Anh&ouml;rung im Februar schickte die Bank (die bereits vor der Anklageerhebung aufgespaltet worden war) keinen eigenen Vertreter nach New York und liess sich auch nicht von ihren Anw&auml;lten der renommierten Kanzlei Goodwin Procter vertreten. &laquo;Es ist nun 17 Uhr 10 und es ist noch immer niemand f&uuml;r Wegelin erschienen&raquo;, stellte der zust&auml;ndige Bundesrichter Jed Rakoff lakonisch zum Auftakt der Anh&ouml;rung fest, die eigentlich bereits eine gute Stunde fr&uuml;her h&auml;tte beginnen sollen.</p> <h4>Haftbefehl gegen Teilhaber?</h4> <p>Auf Rakoffs Frage, was die Staatsanwaltschaft nun zu tun gedenke, wusste der federf&uuml;hrende Staatsanwalt Daniel Levy keine Antwort: &laquo;Wir haben keinen Antrag an das Gericht.&raquo; Vielmehr schien Levy im Dialog mit dem Richter die Chancen von neuen Schritten ausloten zu wollen. Bekanntlich k&ouml;nne man die als &laquo;fl&uuml;chtig vor der US-Justiz&raquo; geltende Bank nicht verhaften, allenfalls aber die Teilhaber der Bank, meinte Rakoff. Die Staatsanwaltschaft habe bisher aus zwei Gr&uuml;nden keinen Haftbefehl gegen die Teilhaber beantragt, entgegnete Levy. Zum einen sei es wenig wahrscheinlich, dass die Schweiz ihre Staatsb&uuml;rger ausliefern w&uuml;rde. Und zum anderen sei unsicher, ob das Gericht &uuml;berhaupt einen solchen Haftbefehl ausstellen d&uuml;rfe.</p> <p>Auch amerikanische Rechtsexperten haben schon darauf hingewiesen, dass die in der Anklageschrift nicht namentlich angeklagten Partner wom&ouml;glich nicht unmittelbar f&uuml;r die der Bank zur Last gelegten Delikte verantwortlich zu machen sind. Der Bank sowie drei individuell angeklagten Mitarbeitern wird vorgeworfen, sich gegen die USA &laquo;verschworen&raquo; bzw. US-B&uuml;rgern geholfen zu haben, zwischen 2002 und 2011 insgesamt 1,2 Mrd. $ vor den amerikanischen Steuerbeh&ouml;rden zu verstecken.</p> <p>Der Richter schien die Staatsanwaltschaft dennoch zu ermuntern, einen solchen Antrag zu stellen. Er halte einen Haftbefehl gegen die Partner &laquo;zumindest f&uuml;r eine M&ouml;glichkeit&raquo; und er w&uuml;rde die Rechtslage im Falle eines Antrages pr&uuml;fen. Levy entgegnete, die Staatsanwaltschaft erw&auml;ge einen solchen Antrag - gerade im Lichte der Ausf&uuml;hrungen des Richters - weiterhin. Offenbar sehen die Wegelin-Partner, zu denen auch NZZ-Verwaltungsrat Konrad Hummler z&auml;hlt, bereits heute aus Furcht vor rechtlichen Unw&auml;gbarkeiten vor Aufenthalten ausserhalb der Schweizer Grenzen ab.</p> <h4>&laquo;Respektlosigkeit vor Justiz&raquo;</h4> <p>Nachdem Wegelin im Februar erkl&auml;rt hatte, die Anklageschrift sei ihr nicht ordnungsgem&auml;ss zugestellt worden, wurde die zweite Vorladung der Bank auf dem Weg der internationalen Rechtshilfe &uuml;bermittelt. Hummler musste den Erhalt der Vorladung und der Anklageschrift einem St. Galler Polizeibeamten, der zuvor Hummlers Identit&auml;t gepr&uuml;ft hatte, unterschriftlich best&auml;tigen. Dass Wegelin trotz diesen Bem&uuml;hungen erneut nicht vor Gericht erschienen sei, erachte er &laquo;als Respektlosigkeit vor den Verfahren der amerikanischen Justiz&raquo; sowie den Schweizer Beh&ouml;rden, erkl&auml;rte der Richter.</p> <p>Wegelin erkl&auml;rte in einem Communiqu&eacute;, das nach der Anh&ouml;rung verschickt wurde, dass das von den US-Beh&ouml;rden bem&uuml;hte schweizerische Bundesgesetz &uuml;ber die internationale Rechtshilfe in Strafsachen ausdr&uuml;cklich festhalte, dass nicht zum Erscheinen vor einer ausl&auml;ndischen Beh&ouml;rde verpflichtet sei, wer eine entsprechende Vorladung entgegennehme. Man habe nicht an der Anh&ouml;rung teilgenommen, weil die Gefahr bestehe, dass &laquo;das US-Gericht Befehle erlassen k&ouml;nnte, die Wegelin zur Verletzung von schweizerischem Recht verpflichten w&uuml;rden&raquo;. Insbesondere scheinen sich die Wegelin-Vertreter dabei vor ultimativen Forderungen nach Herausgabe von Kundeninformationen zu f&uuml;rchten.</p> <p>Wegelin hat die Zustellung der neusten Vorladung in der Schweiz &uuml;berdies gerichtlich angefochten. Wie Staatsanwalt Levy aber vor dem US-Richter berichtete, ist die entsprechende Einsprache von zwei Schweizer Gerichten bereits abgewiesen worden, womit nun noch ein Weiterzug ans Bundesgerichts im Raum stehe.</p> <h4>Treten an Ort</h4> <p>Unter dem Strich ist man in der Causa Wegelin also noch praktisch genau soweit wie im Februar. Richter Rakoff ermahnte die Staatsanwaltschaft daher, ihm bald konkrete Antr&auml;ge zu unterbreiten, sonst m&uuml;sse die Klage fallen gelassen werden. Rakoff meinte auch, dass man die Aufspaltung der Bank Wegelin wom&ouml;glich als &laquo;Schuldeingest&auml;ndnis&raquo; interpretieren k&ouml;nnte - wobei er unerw&auml;hnt liess, dass die Zerschlagung der Bank vor der Anklageerhebung erfolgte. Die Wegelin-Vertreter w&uuml;rden wohl eher argumentieren, dass mit der Zerschlagung der Maximalschaden bereits eingetreten sei.</p> <p>Ob und wann es in der Angelegenheit zu einem eigentlichen Prozess kommen wird, ist weiterhin ungewiss. M&ouml;glich w&auml;re es, dass Wegelin in Abwesenheit verurteilt wird. Bei einer Verurteilung droht der Bank eine Busse, die dem Doppelten des Bruttogewinns aus den mutmasslichen Delikten oder dem Doppelten der den USA entgangenen Steuereinnahmen entspricht. Allerdings d&uuml;rfte es eher schwierig werden, eine solche Busse auch einzutreiben. Ende April hat die US-Justiz 16 Mio. $, die Wegelin auf einem Konto bei einer Korrespondenzbank in den USA deponiert hatte, bereits definitiv eingezogen - wobei eine Busse wohl um einiges h&ouml;her ausfallen w&uuml;rde.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2991707</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 23:04:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Gossaus Wechselbad der Gefühle  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990583</link>
         <description><![CDATA[  HANDBALL. Mit einem 29:27-Sieg im letzten Spiel der Auf-/Abstiegsrunde schafft Fortitudo Gossau in St&auml;fa den Ligaerhalt. Zwischenzeitlich waren die G&auml;ste aus der Ostschweiz mit zehn Toren im R&uuml;ckstand und dem Abstieg sehr nahe.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br />Es war kein Spiel f&uuml;r schwache Nerven. Denn diese wurden von den Gossauer Spielern arg strapaziert. Es war der Ort, wo vor vier Jahren alles begonnen hatte. Und es war der Ort, wo das Abenteuer NLA auch wieder h&auml;tte zu Ende sein k&ouml;nnen. In der St&auml;fner Frohberghalle schaffte Fortitudo 2008 im letzten Spiel der Aufstiegsrunde die Promotion f&uuml;r die h&ouml;chste Liga. Gestern aber standen die Gossauer w&auml;hrend 56 Minuten der Partie schon mit einem Bein in der NLB.<br /> <br /> In den ersten sechs Minuten verlief mit dem 3:3 noch alles nach Plan. Die G&auml;ste traten engagiert auf. Wohlwissend, dass sie nur mit einem Sieg den Ligaerhalt ohne fremde Hilfe schaffen w&uuml;rden. Sonst w&auml;re es auf das Resultat zwischen Yellow Winterthur und Altdorf angekommen. Doch dann ging bei den Gossauern von der einen auf die andere Minute pl&ouml;tzlich gar nichts mehr. Im Angriff landete der Ball zwar immer wieder im Netz, allerdings nicht im Tornetz, sondern im Sicherheitsnetz hinter dem Goal. Der Faden war gerissen, pl&ouml;tzlich getraute sich kaum mehr einer, &uuml;berhaupt auf das Tor zu werfen. &laquo;Wir fanden einfach nicht zum Erfolg, vergaben mehrmals hochkar&auml;tige Chancen&raquo;, sagte Fortitudos Gabriel W&uuml;rth. &laquo;Und eine Mannschaft wie St&auml;fa bestraft dies nat&uuml;rlich sofort.&raquo;<br /> <br /> <strong>Moment der Verzweiflung</strong><br /> Der Vorsprung der Z&uuml;rcher wuchs kontinuierlich, Fortitudo hingegen kam einfach nicht vom Fleck. &laquo;Als ich beim Stand von 4:14 auf die Resultattafel blickte, erschrak ich erstmals. Es gab zwar einen Moment der Verzweiflung, doch den gibt es in jedem Spiel. Angst hatte ich keine. Angst darf man in einer solch wichtigen Partie einfach nicht haben&raquo;, so W&uuml;rth. &laquo;Vielmehr dachte ich mir, dass wir jetzt aber richtig Gas geben m&uuml;ssen.&raquo; Die zahlreich mitgereisten Anh&auml;nger unterst&uuml;tzten das Gossauer Team zwar weiterhin lautstark, in der Pause h&auml;tten aber wohl nicht mehr viele auf einen Erfolg gewettet. 18:9 hiess das Verdikt beim Seitenwechsel aus St&auml;fner Sicht. Manch ein Gossauer schaute zu diesem Zeitpunkt schon sehr verzweifelt aus.<br /> <br /> <strong>Gossau in einem Rausch</strong><br /> Doch dann kam ein anderes Fortitudo aus der Kabine, eines, das wieder an den Erfolg glaubte und f&uuml;r jeden Ball rannte. &laquo;In der Pause zu wechseln, h&auml;tte nichts gebracht&raquo;, sagte Trainer Predrag Borkovic nach seinem letzten Spiel an Fortitudos Seitenlinie. &laquo;Wir mussten einfach weiter mutig spielen und werfen.&raquo;<br /> <br /> Und tats&auml;chlich, mit den ersten Treffern l&ouml;ste sich der Knoten, die G&auml;ste bekamen wieder Selbstvertrauen und St&auml;fa gelang pl&ouml;tzlich nichts mehr. Der eingewechselte Gossauer Goalie Gabor Busa zeigte eine starke Parade nach der anderen und sein Team spielte sich in einen regelrechten Rausch. Auf 18:20 kam es so bis zur 41. Minute heran. Vier Minuten vor Schluss gingen die Gossauer mit dem 27:26 erstmals in F&uuml;hrung. Mit dem Schlusspfiff kam der Abend nach einem Wechselbad der Gef&uuml;hle doch noch zu einem guten Ende.  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2990583</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 22:04:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Der Kreis des FC St.Gallen hat sich geschlossen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990560</link>
         <description><![CDATA[  FUSSBALL. Der FC St.Gallen hat sein Gastspiel in der Challenge League so abgeschlossen, wie er es begonnen hat: mit einem Sieg gegen Vaduz. Die Torsch&uuml;tzen f&uuml;r den Aufsteiger: Marco Mathys und Oscar Scarione.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br />Wie w&uuml;rde sich der FC St.Gallen nach der Heimniederlage gegen Aarau und den Pfiffen gegen Trainer Jeff Saibene und Torh&uuml;ter Daniel Lopar in seinem letzten Challenge-League-Match pr&auml;sentieren? Das war die spannendste Frage rund ums Gastspiel der St.Galler in Vaduz. Lopar jedenfalls wurde von den zahlreich mitgereisten St.Galler Fans mit Sprechch&ouml;ren begr&uuml;sst.<br /> <br /> <strong>Erster Einsatz Janjatovics</strong><br /> In der ersten Halbzeit konnten die beiden Teams nicht verbergen, dass es f&uuml;r sie um nichts mehr ging. Daran konnte auch Dejan Janjatovic nichts &auml;ndern: Der Deutschserbe kam zu seinem ersten Einsatz im Dress des FC St.Gallen und zeigte einige vielversprechende Ans&auml;tze - Entscheidendes konnte er aber genauso wenig bewirken wie Regisseur Oscar Scarione, der mit Sch&uuml;ssen aus der Distanz keinen Erfolg hatte. Daniel Lopar seinerseits parierte die wenigen Abschl&uuml;sse der Liechtensteiner sicher.<br /> <br /> <strong>Merendas Anschlusstreffer</strong><br /> Vor 3430 Zuschauern - viele von ihnen dem gr&uuml;nweissen Anhang zuzuordnen - startete St.Gallen etwas st&auml;rker in die zweite Halbzeit, ohne zun&auml;chst aber Zwingendes zu zeigen. Nach 64 Minuten war es dann soweit: Marco Mathys traf zum 1:0 f&uuml;r die G&auml;ste. Nur Minuten sp&auml;ter h&auml;tte Oscar Scarione beinahe auf 2:0 gestellt, sein Abschluss ging aber an den Pfosten. Mehr Gl&uuml;ck hatte er dann nach 74 Minuten: Er liess die Vaduzer Verteidigung alt aussehen und traf zur 2:0-F&uuml;hrung f&uuml;r die St.Galler. Nach 86 Minuten konnte der Ex-St.Galler Moreno Merenda zwar noch verk&uuml;rzen. welche die Challenge-League-Saison somit genau so abschlossen, wie sie sie im vergangenen Sommer in Angriff nahmen: mit einem Sieg gegen Vaduz. (dwa)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2990560</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 21:25:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Ein Remis bei Zellis Abschied  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990556</link>
         <description><![CDATA[  FUSSBALL. Der SC Br&uuml;hl hat sich mit einem 1:1 gegen Del&eacute;mont aus der Challenge League verabschiedet. Grosse Emotionen gab es rund um Marc Zellweger - er bleibt den Br&uuml;hlern aber als Fitness- und Konditionstrainer erhalten.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br />Es war nie Marc Zellwegers Sache, grosses Aufhebens um seine Person zu machen. Trotzdem d&uuml;rfte er die Aufmerksamkeit, die es beim letzen Challenge-League-Match des SC Br&uuml;hl rund um seine Person gab, doch noch einmal genossen haben. Vor dem Spiel schallten Rufe f&uuml;r ihn durchs Paul-Gr&uuml;ninger-Stadion - und viele d&uuml;rften sich gefreut haben, als bekannt wurde, dass Zellweger dem Verein als Fitness- und Konditionstrainer erhalten bleiben wird.<br /> <br /> <strong>Offensiver Zellweger</strong><br /> Im Spiel orientierte sich Marc Zellweger im Lauf der ersten Halbzeit immer weiter nach vorne - so als ob er bei seinem Abschied noch ein Tor erzielen wollte. Es waren dann aber die G&auml;ste, die trafen: Nach 38 Minuten kam ein hoher Ball in den Strafraum, der Br&uuml;hler, und Rodriguez k&ouml;pfelte den Ball &uuml;ber den Heimkeeper. Das 1:0 f&uuml;r die G&auml;ste sollte bis zum Pausentee Bestand haben.<br /> <br /> <strong>Standing Ovations</strong><br /> In der zweiten Halbzeit versuchten die Br&uuml;hler alles, um das Spiel noch zu kehren und sich mit einem Sieg aus der Challenge League zu verabschieden. Das Vorhaben gelang aber nur zur H&auml;lfte: Nach 70 Minuten liess Sabanovic den G&auml;stekeeper schlecht aussehen und traf zum Ausgleich. Den gr&ouml;ssten Jubel hatte es aber bereits f&uuml;nf Minuten vorher gegeben: Trainer Erik Regtop wechselte Marc Zellweger aus, der mit einer Standing Ovation. (dwa)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2990556</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 16:00:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  MFO-Gebäude ist im Ziel  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990489</link>
         <description><![CDATA[  Die Verschiebung des MFO-Geb&auml;udes beim Bahnhof Oerlikon sind abgeschlossen. Kurz nach 16 Uhr hat das Backsteinhaus die letzten Zentimeter zur&uuml;ckgelegt. Anschliessend liessen die Projektbeteiligten die Champagnerkorken knallen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Um 16 Uhr 03 ist das MFO-Geb&auml;ude an seinem neuen Standort angekommen - 60 Meter weiter westlich, als es gestern um 11 Uhr gestartet war. Mehrere Hunter Personen wohnen dem stillen Spektakel bei und applaudieren, als B&ouml;llersch&uuml;sse die Ankunft des Backsteinhauses verk&uuml;nden.</p> <p>Gegen 14 Uhr erkl&auml;rte Ingenieur Rolf Iten, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der f&uuml;r die Verschiebung hauptverantwortlichen Baufirma Iten AG&laquo;Uns fehlen noch acht Meter, wir sind voll auf Kurs&raquo;. Er geht davon aus, dass das Geb&auml;ude bis um 16 Uhr am neuen Ort steht. Die Abweichung ist nun weniger als ein Zentimeter, sie liegt gem&auml;ss Iten bei sieben bis acht Millimetern.</p> <h4>Maximal drei Zentimeter Abweichung</h4> <p>Am Vormittag hatte diese noch anderthalb Zentimeter betragen. Die Arbeiter korrigierten die Verschiebung laufend, indem sie &uuml;ber die hydraulischen Pressen unterschiedlich stark Druck abgaben. Eine grosse Presse in der Mitte schiebt das Haus an, mehrere seitliche Pressen dienen dazu, die Richtung zu korrigieren. Alle 60 Zentimeter m&uuml;ssen die Pressen neu angesetzt werden. Das Haus driftet einige Millimeter seitw&auml;rts, so kommt es zur Abweichung.</p> <p>Diese darf h&ouml;chstens drei Zentimeter sein, wie Iten erl&auml;utert. Mehr Abstand w&auml;re problematisch, weil die sanit&auml;ren Anschl&uuml;sse f&uuml;r Ab- und Frischwasser nicht mehr passen w&uuml;rden. Die Leitungen wurden bereits im Vorfeld im neuen Fundament verbaut.</p> <p>Das Geb&auml;ude rollt seit Mittwochmorgen um 6 Uhr 30 wieder Richtung Westen. Der str&ouml;mende Regen behinderte die Arbeiten nicht. Unterdessen ist es in Oerlikon zwar noch bew&ouml;lkt, aber trocken.</p> <h4>Verschiebung kostet 12 Millionen</h4> <p>Die Geb&auml;udeverschiebung hatte am Dienstag um 11 Uhr begonnen. Am ersten Tag wurden insgesamt rund 32 Meter zur&uuml;ckgelegt. Das Projekt ist n&ouml;tig, weil die SBB den Platz f&uuml;r zwei Gleise der neuen Durchmesserlinie ben&ouml;tig. Es kostet insgesamt rund zw&ouml;lf Millionen Franken, 11,5 Millionen &uuml;bernimmt die Swiss Prime Site. Sie ist die neue Eigent&uuml;merin des Geb&auml;udes, davor geh&ouml;rte es dem Industriekonzern ABB.</p> <p>Das Bauvorhaben ist die gr&ouml;sste Geb&auml;udeverschiebung Europas. Das Haus sollte urspr&uuml;nglich dem Erdboden gleichgemacht werden. Dagegen wehrte sich eine Gruppe von Ortsans&auml;ssigen, Politikern und ein Industrieverein, bis die ABB in letzter Minute doch noch einwilligte. Der Backsteinbau wurde 1889 erstellt und diente als Verwaltungssitz der Maschinenfabrik Oerlikon. Es ist einer der letzten Zeitzeugen der Oerliker Industrie.</p> <p><i>Die NZZ berichtet laufend &uuml;ber die MFO-Verschiebung in Oerlikon.</i></p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2990489</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 15:47:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Dem IV-Rentner verging die Lust - definitiv  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990472</link>
         <description><![CDATA[  ST.GALLEN. Ein IV-Rentner hat rezeptpflichtige Medikamente verkauft, um zu Geld f&uuml;r das Potenzmittel Viagra zu kommen. Als ihm die Polizei auf die Schliche kam, reagierte er entwaffnend offen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br />Am Dienstagmorgen hielt die Stadtpolizei einen IV-Rentner an, der verbotenerweise rezeptpflichtige Medikamente verkauft hatte. Diese hatte er regul&auml;r von seinem Hausarzt erhalten, wie die Polizei meldet.<br /> <br /> Mit dem Erl&ouml;s aus den Medikamentenverk&auml;ufen wollte der Mann laut seinen eigenen Angaben den Kauf von potenzsteigernden Viagra-Pillen finanzieren. Der Mann wird angezeigt. Laut der Stadtpolizei erkl&auml;rte der Mann daraufhin w&ouml;rtlich: &laquo;Mir ist die Lust definitiv vergangen&raquo; (stapo/dwa)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2990472</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 14:58:00 +0200</pubDate>
         <title><![CDATA[  Keine Proben möglich, Bise am Freitag: Kinderfest wieder verschoben  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2990494</link>
         <description><![CDATA[  ST.GALLEN. Nach wie vor ist die Durchf&uuml;hrung des St.Galler Kinderfestes nicht in Sicht. Der Anlass findet definitiv nicht am Freitag statt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br />Wann ist der grosse Tag f&uuml;r die St.Galler Kinder - und ihre Eltern? Nach wie vor gibt es keine Antwort auf diese Frage. Geplant war die Durchf&uuml;hrung des Kinderfestes f&uuml;r den kommenden Freitag, 25. Mai. Nun haben die Organisatoren aber entschieden, das Fest dann definitiv nicht stattfinden zu lassen.<br /> <br /> Das Kinderfest wurde laut der Stadt aufgrund der jetzigen Wetterlage und der Vorhersage abgesagt. Das nasse Wetter hat verhindert, dass die Kinder auf der Kinderfestwiese proben konnten. Am Freitag wird gem&auml;ss Wetterdienst zwar sch&ouml;nes, aber k&uuml;hles Wetter mit einer starken Bise erwartet.<br /> <br /> Als n&auml;chster Termin f&uuml;r den Grossanlass wird der kommende Mittwoch, 30. Mai, ins Auge gefasst. Ein n&auml;chster Entscheid dazu soll am Sonntagabend, 27. Mai, gef&auml;llt werden. (dwa)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2990494</guid>
      </item></channel>
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