Nur die Genfer Curler können zurücklehnen

CURLING ⋅ Die Vorrunde der Schweizer Curlingmeisterschaften in Flims bringt bei den Männern unerwartet viel Spannung. Vor den letzten beiden Runden sind fünf der sechs Teams nur durch einen Punkt getrennt.

15. Februar 2017, 22:14

Einzig Topfavorit Genf hat das Soll fürs Erste erfüllt. Das Team um Skip Peter De Cruz wird als Erster oder im schlechtesten Fall als Zweiter in die Playoffs steigen. Hinter den aktuellen EM-Dritten ist jedoch alles offen.

Mitten im Gedränge ist Adelboden (Marc Pfister), die zweite Schweizer Crew mit internationalem Renommee. Um weiterzukommen, benötigen die Berner Oberländer am Donnerstagnachmittag einen Sieg gegen das punktgleiche Bern Zähringer um den früheren Junioren-Weltmeister Yannick Schwaller.

Bei den Frauen sind die Weltmeister-Teams Flims (Binia Feltscher) und Baden Regio (Alina Pätz) schon vor dem Abschluss der Vorrunde für die Playoffs qualifiziert. Um den dritten Platz in den Playoffs einzunehmen, hat erwartungsgemäss das Aarauer Team um Skip Silvana Tirinzoni die besten Aussichten. Allerdings steht bereits jetzt fest, dass Flims und Baden Regio auf den ersten zwei Plätzen in die entscheidenden Spiele steigen und damit gegenüber dem Dritten aufgrund des Page-System-Modus erhebliche Vorteile haben werden. (sda)


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