Minderjährige Prostituierte: Kantone drängen Bund zum Handeln
Von Maurice Thiriet. Aktualisiert am 08.02.2010 56 Kommentare
Artikel zum Thema
Genf verbietet Prostitution von Minderjährigen teilweise
Teenager können sich nach nationalem Gesetz ab 16 Jahren straflos prostituieren,
solange sie das freiwillig tun. Auch deren Freier gehen straflos aus. Das
Strafgesetzbuch stellt unter Artikel 195 lediglich die klassische Zuhälterei unter Strafe. Strafbar macht sich demnach, wer «eine unmündige Person der Prostitution zuführt».
Der Kanton Genf hat nun ein Gesetz erlassen, das die Prostitution von 16- bis
18-Jährigen teilweise verbietet. Im Prostitutionsgesetz vom 23. Dezember 2009 werden Betreiber von Sex-Salons und Escort-Diensten in die Pflicht genommen.
Sie haben dafür zu sorgen, dass keine Minderjährigen in ihren Salons oder Diensten arbeiten, auch dann nicht, wenn sich diese freiwillig auf eine
Stelle bewerben.
Auf dem Strassenstrich sind 16-Jährige nach dem neuen Prostitutionsgesetz
nach wie vor frei, sich zu prostitieren, ebenso im privaten Rahmen. Nach dem Kanton Genf ist auch der Kanton Bern im Begriff, ein Prostitutionsgesetz zu schaffen, das das Milieutreiben besser regeln soll. Wie Polizeidirektor Hans-Jürg Käser (FDP) vor rund zwei Wochen in einer Fragestunde im Kantonsparlament sagte, wird derzeit ein Prostitutionsverbot für Minderjährige
geprüft. 2009 habe die Polizei auf Berner Kantonsgebiet insgesamt vier
minderjährige Prostituierte aufgegriffen.
Der 39-jährige Claude M., Betreiber der Zürcher Begleitagentur Teeny-Escort, wirbt mit den «jüngsten Callgirls der Welt» und mahnt seine Kunden auf der Homepage: «Wir möchten Sie bitten, den Teenagern Sorge zu halten und dafür zu sorgen, dass ihnen ihr Nebenjob auch in Zukunft Freude bereitet.» Was der Normalbürger als zynischen Witz auffassen muss, ist ernst gemeint. Die Escort-Agentur hat sich auf eine problematische Nische spezialisiert. Sie verkauft Sex ausschliesslich mit Mädchen zwischen 16 und 21 Jahren. Ausländische Kunden, die vom andernorts geläufigen Schutzalter von 18 Jahren ausgehen, weist man auf die rechtliche Situation hin: «Das gesetzliche Mindestalter von Callgirls beträgt in der Schweiz 16 Jahre.» Der Internetauftritt ist kein blosser Lockvogel. Auf telefonische Nachfrage des TA bestätigt Teeny-Escort «ständig eine oder zwei unter 18-Jährige zur Verfügung» zu haben. Die Nachfrage sei seit Jahren konstant. «Etwa jede zwanzigste Anfrage betrifft ein minderjähriges Escort-Girl», sagt Claude M.
Genf und Zürich betroffen
Dass sich in der Schweiz 16- bis 18-Jährige straflos prostituieren dürfen, liegt am Sexualstrafgesetz, das die sexuelle Mündigkeit von über 16-Jährigen gewährleistet. Dies führt dazu, dass bei einvernehmlichem Sex gegen Geld weder die minderjährigen Prostituierten noch deren Kunden zu bestrafen sind. Doch damit wollen sich die Kantone nicht mehr länger abfinden.
Diese Woche installiert Genf definitiv ein partielles Prostitutionsverbot für Minderjährige, und Bern zieht im Rahmen eines neuen Prostitutionsgesetzes ebenfalls die Erhöhung des Schutzalters von Prostituierten auf 18 Jahre in Betracht. Das sei nötig, sagt CVP-Nationalrat Luc Barthassat. Er ist die treibende Kraft hinter den Anstrengungen, die Teenie-Prostitution auf nationaler Ebene zu verbieten. «Es ist ein Problem, besonders in Genf und Zürich. Aus Polizeikreisen sagt man mir, dass sich in der Schwulenszene und unter afrikanischen Prostituierten vermehrt Minderjährige finden.»
Bundesrat: «Keine Rechtslücke»
Bereits 2008 hatte Barthassat in einer Motion auf Bundesebene ein solches Verbot verlangt. Der Bundesrat war dagegen. Wer Unmündige der Prostitution zuführe oder unmündige Abhängige sexuell missbrauche, könne bereits jetzt bestraft werden. Deshalb sei «entgegen der Auffassung des Motionärs nicht von einer Rechtslücke auszugehen», schrieb der Bundesrat in seiner Antwort auf den Vorstoss. Auch der Nationalrat liess Barthassat abblitzen. Er nahm jedoch den Vorschlag von SP-Politikerin Margret Kiener Nellen an, nachdem die Freier von Minderjährigen bestraft werden können.
Das zumindest wird früher oder später wohl unausweichlich werden. Denn der Bundesrat muss über die Unterzeichnung der «Europaratskonvention zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung» entscheiden. Diese sieht ebenfalls eine Bestrafung von profitierenden Drittparteien, sprich der Freier und Zuhälter von minderjährigen Prostituierten, vor.
Ein Entscheid Ende 2010
Wie TA-Recherchen ergaben, sprachen sich in der Anhörung im Vorfeld des Entscheids sämtliche Kantone für die Unterzeichnung der Konvention aus. Die gesetzlichen Grundlagen zum Schutz Minderjähriger im Bereich Kinderpornografie und sexueller Missbrauch im Internet seien über weite Strecken bereits vorhanden. Auch die «Strafbarerklärung der Inanspruchnahme sexueller Dienste von 16- bis 18-Jährigen gegen Geld oder sonstige Vergütungen», sei ohne grossen Aufwand im Sexualstrafrecht zu integrieren, schreibt etwa der Kanton Zürich.
Das Bundesamt für Justiz hält sich derweil bedeckt. «Die Departementsvorsteherin wird in nächster Zeit über das weitere Vorgehen entscheiden», sagt Ernst Gnägi, Leiter Internationales Strafrecht. Barthassat rechnet mit einem Entscheid Ende 2010. Wie dieser aussieht, ist offen.
Weiterhin Minderjährige im Angebot
Trotz des Drucks der Kantone zweifelt die Stiftung Kinderschutz Schweiz daran, dass der Bundesrat die Europaratskonvention vollständig umsetzt. «Frühere Beispiele zeigen, dass die Schweiz bei Ratifizierungen immer wieder Vorbehalte macht. Ich befürchte, das könnte insbesondere auch das Prostitutionsverbot für 16- bis 18-Jährige betreffen», sagt Ronja Tschümperlin von der Stiftung Kinderschutz Schweiz.
Teeny-Escort wird derweil weiterhin Minderjährige beschäftigen. «Wir halten uns streng an den legalen Rahmen und klären das Alter der Mädchen sehr genau ab. Sollte das Gesetz geändert werden, würden wir eben nur noch mit über 18-Jährigen arbeiten», sagt Claude M. Bis dahin bietet er im Internet weiterhin Minderjährige an. Wie zum Beispiel die 17-jährige Laila Weber*, für deren «seelisches Wohlergehen» er nach eigenen Angaben durch «konstante und intensive Betreuung sorgt».
* Pseudonym
(Tages-Anzeiger)
Erstellt: 08.02.2010, 04:00 Uhr
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56 KOMMENTARE
Es geht doch hier nicht darum, ob wir Prostitution wollen oder nicht. Auch nicht um die Abqualifizierung von Männern oder Frauen (übrigens gibts auch Frauen die für Sex bezahlen. Nur so am Rande) die sich in diesem Umfeld bewegen. Die Frage ist: soll es legal sein dass sich 16-18 jährige (Mädchen? junge Frauen?) prostituieren dürfen. Ich tendiere klar zu einem nein!
Es ist eine verlogene Moral: Entrüstung bei 16-jährigen "für Geld", aber Prostitution für Erwachsene ok, ebenso Sex ab 16 resp. ab 12 bei max 2 Altersjahren Differenz. Es ist kein Problem eines "männlichen Defektes", sondern der gesellschaftlichen Morallosigkeit. Denn das Motto "Enthaltsamkeit vor der Ehe, Treue in der Ehe" ist schon lange einer narzistischen, zügellosen Lustbefriedigung gewichen.
@haberthür mir ist es Wurst wie du dem sagen willst, ich pers. finde es Verantwortungslos das die Prostituion und nicht nur Das dem freien Markt ausgesetzt ist, die Folgekosten trägt dann die Öffentlichkeit. Eben Realitaet erkennen. Man kann sich sicher streiten ob es ein Defekt ist Schwache auszunutzen und bei denen psychische Schäden auslösen, das gilt ja in unserer Mentalität als Normal.
Den Argumenten, wieso das Schutzalter für Prostitution auf 18 oder gar 21 Jahre (Schweiger) hinauf gesetzt werden soll, kann ich folgen und unterstützen. Jedoch - sobald es um politische Rechte geht (von Pflichten zu sprechen ist altmodisch), sieht die Welt ganz anders aus: dann sind 16 Jährige auf einmal urteilsfähig, psychisch erwachsen, ... . Natürlich von derselben pol. Ecke geäussert.
Die Gewerbepolizei sollte den Inseraten in den Zeitungen nachgehen, um den Schwarz-Verdiener im Sex-Tourismus / Gewerbe das Handwerk zu legen.
Und mit etwa 25 Jahren sind dann die jungen Girls, welche benutzt wurden und nie erfahren haben, was Beziehung heisst, ausser sich eben benutzen und ausbeuten zu lassen, vermutlich ziemlich kaputt.
@Rolf Zürcher: Wenn Sie meinen Text genauer gelesen haben, dann sehen Sie vielleicht die genaue Wortwahl "gilt in MEINEN Augen noch als pädophil" aufgefallen. MEINE persönliche Meinung ist es, dass man mit 16 weder sexuell noch psychisch volljährig ist. Oder anders: wie würden Sie reagieren, wenn sie ein älterer Herr anmacht oder bezahlen will, nur weil Sie ein Kind bzw. noch kindlich sind?
es ist unverstaendlich, dass die politik in bern kein gemeinsames verstaendnis haben, mit minderjaehrigen und zuhaeltern einen schluss zu machen.....was wuerden sie sagen, wenn ihre toechterchen in dieser betreiberei mitmachen wuerden...eine schande fuer diese politik
Es ist eine schwere Wunde, wenn "Girls" sich bereits früh "dienen", d.h. die eigene Entwicklung und die eigenen Wünsche verkümmern, im Dienste eines vielleicht netten solventen Herren. Ein 16-jähriges Mädchen hat auch ein Anrecht auf eine eigene Entwicklung der Sexualität, was mit dem Druck, den zahlenden Herren sowie den Clubbesitzern alles recht zu machen, verschwinden kann.
@zurbriggen Du unterstellst Menschen die zu Prostiuierten gehen einen Defekt, dies finde ich total daneben. Die Frage wie man die Prostitution "menschenwürdig" regeln kann ist eine andere Frage. Dein Vorschlag diese zu verstaatlichen halte ich für realitätsfern. Ein wichtiger erster Schritt wäre diese Gesellschaftliche Realität zu akzeptieren und nicht wie Du dies tust zu pathologisieren.
Da wird beschuldigt in diesen Kommentaren.Was glauben eigentlich die Bürger woher die aber und aber Millionen CH-Fr.herkommen,die für SEX bezahlt werden?Ein normal verdiender Arbeiter kann sich keine Schönheit leisten die eine Wohnung und den Sportwagen dazu gesponsert bekommt.Die vielen anregenden Internet-Angebote ab so ca. 500.- Franken mit allem inkl.Das passiert fast alles legal und Tagsüber!
@haberthür ich äusserte mich nicht gegen die Prostitution noch Männer die sich diese leisten. Ich würde gerne einfach ganz klare Linien sehen zwischen Pädophilen, Menschenhändlern Zuhälterkreisen und der Frau die sich in einem Umfeld verkaufen kann wo sie die Würde bewahren kann. Und dies ist auf dem sog. freien Markt wie anderes auch dank Habgier und Skrupellosigkeit nicht möglich.
@tina wenger: da gibt es einige begriffsverwirrungen:Pädophilie ist VOR der pubertät! mit 16 ist man sexuell volljährig.die linken möchten ja auch das stimmrecht einführen für 16jährige..warum jemand mit 16 sex haben darf, aber nur gratis, ist mir ein rätsel.ich bin kein verfechter des "jungpuffs", aber man sollte begriffe nicht verwechseln.zudem:limiten machen immer menschen,nicht die natur..
@ zurbriggen Ihre persönlichen Befriedungsstrategien in Ehren aber: Andere Lebenstrategien die nicht die eigenen sind einfach als " Defekt" zu bezeichnen ist in meinen Augen einfach nur dumm. Genau auf der gleichen Argumentationsebene wie die von Dir gewählte, bewegen sich zum Beispiel Gegner der Homosexualität.
Als ehemaliger Taxifahrer wunderte ich mich jeweils über das Alter von sich in der Umgebung Pelikan/Talacker anbietenden Escortgirls. Wohl gilt: Je dicker das Portemonnaie, desto mehr darf man sich erlauben, um Lüste zu befriedigen. Altersgesetze hin oder her. Scheint im Kontext von Einkommensschere und Wohlstandsverwahrlosung zu liegen. Bieten wie im Ostblock bald Eltern fürs Geld ihre Kinder an?
@andre reinhard, ich erwähnte um10:00 wie eine klare Grenze gesetzt werden könnte um Ausbeutung Schleppertum etc. zu entschärfen, dahin können auch Leute hingehen welchen Sex verschrieben wurde und von der Krankenkasse übernommen wird. (Behinderte etc.) Zu Ihrer Beruhigung kann ich Ihnen sagen das auch Frauen Deffekte=unausgereiftes gestörtes Beziehungsverhalten haben. Das Thema geht uns alle an
@puls, @zurbriggen, Ihren Aussagen zugrunde, fehlt Ihnen jegliche Sachkompetenz zu diesem Thema. Statements wie "Defekt als Ursache bei Mann" oder "männliche Unzulänglichkeit" in Zusammenhang mit käuflichem Sex zu nennen ist ein schlechter Witz. Ich hoffe nur das die Leute, die dieses Thema angehen und Lösungen suchen, etwas professioneller sind.
Auf die Gefahr hin zu ketzerisch zu sein: Aber gibt es (so viele) minderjährige Prostituierte überhaupt? Es ist doch längst kein Geheimnis, dass "Liebesdienerinnen" bei der Altersangabe schummeln: In der Regel darf davon ausgegangen werden, dass sie sich ca. 5-6 Jahre jünger ausgeben. Und ja, es gibt Frauen die sich lieber prostituieren als z.B. in der Migros an der Kasse zu sitzen. Any problems?
martina puls "Wer es nicht fertig bringt, eine befriedigende Beziehung mit einer Frau einzugehen und so seinen Sexhunger stillen zu können, hat einen Defekt" Aha, können sie dies auch mit Studien belegen? Menschen die also keine befriedigende Beziehung inkl. Sex eingehen können haben also einen Defekt? Fragt sich eher wer genau hier einen Defekt hat....
Wieso werden 30-jährige Männer wegen Sex mit Minderjährigen bestraft/gebüsst, aber nicht wenn sie Sex mit minderjährigen Prostituierten haben? Man sollte in Sachen Prostitution das Schutzalter auf 21 schrauben, alles Andere gilt in meinen Augen noch als pädophil (!)
@Yasmin Gonzalez: Schon, müssen Prostituierte 16/17 jährige sein? Da halt alle mit 18 als volljährig und voll rechts- und schuld- und was auch fähig gelten, kann man es 18 jährigen Frauen auch nicht verbieten. Nach meinem Dafürhalten müsste eine bewilligte Prostitution mindestens eine 20 jährige, lieber sogar 22 jährige Frau sein. Damit sie vielleicht besser weiss, auf was sie sich einlässt.
An meine lieben Geschlechtsgenossen die mit dem Wort Defekt ihre Mühe haben, es gibt genügend Singlefrauen die mit Verstand und Respekt auch für unverbindliches zu haben sind. Vorteil: die Chemie stimmt, es kann bereichernd sein und gelächelt wird nicht nach Grösse des Geldbeutels. Nachteil: selten ad hoc möglich, braucht Einfühlungsvermögen und etwas Geduld. testosteronschübe con mano! Fragen?
Huetet euch am Morgarten !! Daraus wird wieder ein Gesetz wo die EDU voll zuschlagen wird wie beim Brutalo Videofilme Gesetz,was wurde daraus:ein Anti-porno Paragraph !Abstimmen ab 16 Jahren ist im Trend aber alles andere soll verboten werden.Die CH wird immer mehr puritanischer.Lasst euch nicht wieder ein Gesetz aufzwángen das wieder mehr kriminelle hervorbringt.Es hat schon genúgend Gesetze.
@Brückner Klara: Sie scheinen lückenhaft informiert zu sein. Prostituierte Ausländerinnen unter 18 erhalten weder Arbeitsbewilligung noch Meldebestätigung. Mit der PFZ hats also (bei denen zumindest) nichts zu tun. Eine Anmeldung übers Internet ist bei allen Prostituierten aus neuen EU-Ländern nicht möglich.
Dass man in der Schweiz über eine solche Frage überhaupt diskutieren muss, ist eine einzige Schande! Und der Spruch "mir ist es lieber Männer gehen zu einer Prostituierten als sie vergewaltigen Frauen" ist sowas von vorvorgestern. Frauen die sich verschleiern, tun dies oft, um Männer vor Vergewaltigung abzuhalten. Was braucht es noch, bis man die Wurzel des Übels Mann nennt und handelt?
Moralisieren ist doch komplett falsch. Viele Kommentatoren romantisieren wiedereinmal. Sex hat für die ganz jungen schon lange nicht mehr Stellenwert den wir ihm als die 30 something beimessen. Und wenn ich das als Modi / Studi bewusst will (siehe Blow-Job für eine Platin-Karte)? So what? Willkommen in der Realität. Für den Rest gibts das StGB (und nein ich bezahle nicht)
Es ist doch erstaunlich wie je nach Sachverhalt das Alter der Frauen und Mädchen variert. Da werden 20-Jährige als Mädchen "gehandelt" und dann 16-Järige als junge Frauen "verkauft". Abhängig von der Stimmung die die Medien verbreiten wollen! Die Scheidungsrate in der CH von ca. 50% beinhaltet sicherlich auch Prozente die eine sexuelle Frustation ausdrückt.
@Christian Schenk: ich irre mich nicht! Es existieren genügend Untersuchungen weltweit, die meine Aussage untermauern. Nur weil Sie zufällig eine Frau aus dem Osten kennen, die hier 'Kohle machen will gegen Sex' heisst das noch lange nicht, dass dies auf die Mehrzahl der Prostituierten in diesem 'Sklavendienst' zutrifft!
@Brückner Klara: Sie als Bürgerliche scheinen einmal mehr an einer Wahrnehmungsstörung zu leiden, denn: 1. Wenn die Pers.freizügigkeit der Grund sein sollte, danken Sie den Bürgerlichen! 2. Hat das mit der Pers.freizügigkeit nicht zu tun. Viel mehr mit Schlepperbanden und Erpressung. 3. Sind es einmal mehr die Bürgerlichen, die solche Zustände gutheissen. Liegt es wohl, an der Frau Zuhause!
Wunderschöne Gesetzeslücke, unglaublich dass sowas noch existiert. Ich zweifle jedoch stark an der Durchsetzungsfähigkeit unsere Schweizerpolitiker. Ich möchte da einfach nur an das immer noch "hängige" Hundegesetz erinnern, nach dem alle schrien als ein Kind totgebissen wurde. Auch da ist die Schweiz einfach zu feudal und zu diskussionsfreudig.
Prostitution = Defekt bei Männern? Mir ist es lieber, Männer gehen für ihre Bedürfnisse zu einer Prostituierten, statt dass sie irgendwo eine Frau vergewaltigen um ihre Triebe auszuleben. Ich bin froh, dass es dieses Gewerbe gibt. Und ich denke, es gibt beide "Sorten" Frauen. Solche, welche es freiwillig tun, damit sie sich Luxus leisten können. Oder eben die anderen...
@Daniel Zurbriggen: Sie haben das Grundübel erkannt und richtig interpretiert. Es ist eine durch und durch männliche Unzulänglichkeit, die dieses 'Bedürfnis' nach Sex gegen Geld zu manifestieren versucht. Wer es nicht fertig bringt, eine befriedigende Beziehung mit einer Frau einzugehen und so seinen Sexhunger stillen zu können, hat einen Defekt, wie Sie es träff bezeichnet haben.
@ brückner klara: ich bin eine so gennante "linke" mit wurzeln in ost-europa. aber ich denke nicht, das die PFZ schuld an diesem debvakell hat. ich frage mich, wie es es in einem freien rechts-staat, wie der schweiz möglich ist, das sich minderjährige prostituieren. in unseren (EU-) nachbarländern geht das ja nur illegal..
16 Jährige dürfen auch nicht auf dem Bau schwere körperliche Arbeit verrichten. Wieso sollten sich 16 Jährige prostituieren dürfen? Es besteht die Gefahr, dass seelische Schäden entstehen. Das Gesetz sollte umgehend angepasst werden. Prostitution sollte erst ab 18 oder sogar 20 Jahren erlaubt sein.
@Martina Puls: Sie IRREN! Ich kenne persönlich eine Frau aus dem Osten die jedes Jahr hierher kommt um diesem Beruf nachzugehen. Sie könnte durchaus was normales arbeiten und "normal" leben (auch dort), sie will aber Kohle haben und Designerklamotten, nicht nur Lohn und Steuern zahlen. Das einzige das hier konkret zur Debatte steht ist die Urteilsfähigkeit von unter 20jährigen die Folgen zu sehen.
Besonders dem Sex-Tourismus aus dem Ausland muss man das Handwerk legen / verbieten. Diese Schwarzabeiter-/innen sollten man aus der Schweiz ausweisen - die arbeiten sowieso am Fiskus vorbei, wovon die Schweiz / Steueramt das Nachsehen hat, und keinen Nutzen bringt.
Zuerst: Ich würde das Prostitutionsalter auch auf 20 + setzen. Zweitens: Die ewige Leier vom männlichen Defekt aus den feministischen Katakomben mag ich nicht mehr hören. Männer prostituieren sich seit Jahrtausenden für Macht, und mit Macht kauft man Frauen - ehrbare oder nicht-ehrbare. Für Geld kaufen und verkaufen wir uns doch täglich. Man schaue sich doch mal im Spiegel an...
@anastasia caprez Sie kommen, weil wir es ja so gewollt haben...siehe Abstimmung Personenfreizügikeit. Sie können ganz einfach bei uns reinspazieren und hier arbeiten (drei Monate pro Jahr, ohne Aufenthaltstitel), dazu benötigen sie nur eine Arbeitsbewilligung und die bekommt man heutzutage übers Internet bei der zuständigen Amtstelle. Mulitkulti dank unseren Linken!!!
@Daniel Zurbriggen: Selten so den Kopf geschüttelt. Und was, wenn ein Mann einfach Single ist und ab und zu Lust auf Sex ohne Verpflichtugen hat ? Ist das in Ihren Augen echt ein Defekt, den es abzuklären gilt ? Ich hoffe, mit Ihrer Libido ist alles in Ordnung.
Schon komisch in ein Sexkino darf man erst ab 18, aber im "Puff" arbeiten schon ab 16! Das könnte man mit einer kleinen Gesetzesänderung abstellen. Wobei vermutlich 95% der als 16 jährig angepriesenen über 20 sind. Ich staune, dass eine 16 jährige in einem Escort Service arbeiten kann, dort wird es auch Verträge geben und ohne Unterschrift der Eltern kann keine Minderjährige einen Vertrag abschlie
Schon traurig das der Bundesrat hier nicht in der Lage ist ein Machtwort zu sprechen und diese Lücke zu schliessen!
das schnelle geld lockt zu einfach. eine ausbildung nach der schulzeit bilded auch die persönlichkeit weiter und erst danach ist man in der lage einigermassen zu entscheiden und um die richtigen leitblanken für leben zu setzen. darum darf prostitution im alter von 16 nicht als legale option auftauchen. einmal drinn kommt man schwer wieder raus, drogen kommen zusätzlich dann schnell im spiel.
Alle schreiben so zurückhaltend und verklemmt,dabei ist das älteste Gewerbe der Welt gefragt wie noch nie.Es zieht auch tausende beider Geschlechter in alle Welt um das zu geniessen.Brasilien,Thailand,Kenya um nur die grössten Länder zu nennen,nehmen diese Touristen natürlich gerne auf.In CH wird nur diskutiert und es geschieht zum glück wenig .Da sollen sich auch die Frauen an der Nase nehmen!
Prostitution war, ist und wird immer ein Teil unserer Gesellschaft sein. Ob es auch 16- und 17-Jährige machen müssen ist zweifelhaft, aufgrund der Gesamt-Gesetzeslage mit Volljährigkeit 18, eher unlogisch. Und ob das Ganze mit einem "Defekt der Männer" zu tun hat (@Zurbriggen) mag ich äusserst bezweifeln, ist wohl eher der hormonelle Trieb. Eins ist sicher, das Business wird härter für die Mädels.
ich frage mich, wie diese armen minderjährigen prostituierten überhaupt in die schweiz kommen??? das es zum teil länder auf der welt gibt, in denen man beamte für ein butterbrot bestechen kann, weis ich. aber wie läuft es in der schweiz???
@oliver keller: ich danke Ihnen sehr für dieses aussagekräftige Statement eines verantwortungsvollen Mannes! Keine Frau, schon gar nicht eine Minderjährige, würde sich für diesen entwürdigenden 'Job' freiwillig melden, wenn sie anderweitig genügend Geld für ihren Lenbensunterhalt verdienen könnte!
Eine Mehrheit dürfte sich schnell einig sein, dass Prostitution von Minderjährigen (vielleicht sogar von unter 20- oder unter 25- jährigen ?!) dringend verhindert werden sollte. Die Bestrafung des Freiers wäre aber falsch. Wie soll er das Alter der Frau sicher feststellen können? Rechtsstaatlichkeit muss auch bei heiklen Themen oberstes Gebot sein.
@Adrian Berg: wenn Sie noch nie bei einer Prostituierten waren, wissen Sie aber gut Bescheid. Ich kanns Ihnen beim besten Willen nicht abnehmen, dass sich 16-jährige angeblich freiwillig prostituieren, wie Sie es darlegen.
Warum auch den schwarzen Peter herumschieben. Die Richter sollen gemäss Bundesrat doch einmal eine solche Anklage erheben. Sollte sich einen Freispruch daraus ergeben, dann wissen wir ja sofort , wer den gewissen gesetzlichen Nachholbedarf hat !
Das Geschäft mit der Prostitution wäre schon lange zu verstaalichen, die Vorteile die daraus entstehen sind selbstredend. Das viele Männer den Wunsch nach erkauftem Sex haben zeugt von einem Defekt dessen Ursache noch genau abzuklären wäre. Des weiteren ist anzumerken das bei der Armut die weltweit herrscht immer und für alles "Material" (für Geld) zur Verfügung stehen wird. Leider, leider,Leid !!
@oliver keller: Ihre Aussage trifft so nicht zu. Es gibt tatsächlich Frauen, die sich freiwillig prostituieren. Wie gross der Anteil der Freiwilligen ist, ist nicht genau untersucht, aber automatisch davon auszugehen, dass Prostituierte keine Wahl haben ist falsch. Übrigens, ich war noch nie bei einer Prostituierten, denke also nicht, dass die Schuldzuweisung an "die Männer" Sinn macht.
Frauen sollen sich sowieso nicht prostituieren müssen. Freiwillig geschieht dies bestimmt nicht, und wo kein 'Markt' ist, besteht auch kein Angebot. Wir Männer sind dafür verantwortlich!
Als Vater kann ich über diese Haltung des BR nur den Kopf schütteln. Gesetzte hin oder her. Stimmrechtsalter in der Schweiz erst ab 18, Prostitution mit 16 OK ! wo ist hier die Logik und Moral ? Willst Du deine Geld Verstecken ? gehen dir die Minaretts auf den Keks und nebenbei noch schnell eine Minderjährige? Welcome in Switzerland, na Toll
Ein Mädchen das sich prostituiert sollte m.E. das 20. Altersjahr erreicht haben! Der Fahndungsdienst bzw. die Sitte sollte den Betreibern von Salons im Rotlichbezirk viel mehr auf die Füsse treten! Die wilde Prostitution müsste rigoros bekämpft werden, wöchentlich 2 Razzien, das würde sich herumsprechen und bestimmt etwas zur Prävention beitragen!
Das älteste Gewerbe sollte eigentlich auf dem absteigenden Ast sein. Vielleicht ist dies ja bald Realität. Für 30 - 50 auf dem Strassenstrich. Egal in welchem Alter ist das tragisch. Haben sich die Frauen schon überlegt, was sie im Nutten-Rentenalter dann machen. Die Altersgrenze da liegt sicher nicht bei 64 Jahren.
Es ist naiv und gefährlich, zu denken, 16 jährige Prostitutierte insbesondere aus Afrika und Osteuropa befänden sich in keinem Abhängigkeitsverhältnis.
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